Montag, 10. August 2020

[Journal] Nr. 1 - Band sequence of embrace chords

 




Heute ist es soweit. Wir haben es endlich geschafft, die aus St. Helens stammende Band sequence of embrace chords für ein Interview zu gewinnen. Unsere Reporterin ist vor Ort, um den Jungs ihre Geheimnisse zu entlocken.

Claudia: Schön, dass ihr vor eurer Abreise zum nächsten Konzert noch Zeit für ein Gespräch habt. Diesmal geht es für euch ja nach Frankreich, genauer gesagt nach Paris, in die Stadt der Liebe. Welche Länder habt ihr für eure Tourneen schon bereist und wo war euer schönster Auftritt?
Finn grinst spitzbübisch, während er antwortet. „Frag lieber, wo wir noch nicht waren. In den letzten Jahren haben wir wirklich jeden Kontinent bereist und durften in den schönsten Städten auftreten.“ 
Janos gerät bei seiner Antwort ins Schwärmen. „Unser schönster Auftritt war ganz klar in unserer Heimatstadt St. Helens! Hier hat alles angefangen und wir sind dankbar dafür, dass wir aus unserer Leidenschaft zur Musik etwas so Großartiges machen können.“
Claudia: Wie oft tretet ihr auf in der Woche / im Monat und was macht ihr mit der restlichen Zeit?
Chris erzählt, wie straff der Terminplan der Jungs wirklich ist. „Von Anfang Oktober bis Ende März haben wir an drei Wochenenden im Monat Konzerttermine, manchmal auch zwei an einem Tag. Dazu kommen diverse Fernseh- und Radioauftritte sowie Interviewtermine. Anschließend arbeiten wir an unserem jährlichen Album und planen die nächsten Termine, bevor wir uns eine Auszeit mit unseren Familien gönnen.“
Claudia: Welches war euer lustigstes Fangeschenk?
Riley bricht in schallendes Gelächter aus. „Lass es mich so formulieren … wir könnten ohne Probleme einen Dessousladen eröffnen!“ 
Kollektives Aufstöhnen der anderen Jungs folgt dieser Aussage. 
Finn versucht das Thema zu wechseln. „Nächste Frage, bitte!“
Claudia: Welche Macken der anderen treiben euch auf Tour in den Wahnsinn?
Janos überlegt kurz, bevor er antwortet. „Wenn man so viel Zeit miteinander verbringt, bleibt es nicht aus, dass man sich manchmal gegenseitig auf die Nerven fällt. Wenn jemand unter der Dusche immer das gleiche Lied singt, einer ständig seine Socken unter die Betten der anderen kickt oder man anhand der Geräusche, die jemand beim Zähneputzen macht, feststellen kann, wer im Badezimmer ist, kann das schon manchmal nervig sein.“ 
Finn verdreht die Augen. „Du musst gerade reden. Wer hat denn überall angekritzelte Notenblätter rumliegen?“
Claudia: Habt ihr auch andere Hobbys, außer die Musik? Hobbys, die eure Bandkollegen, Frauen oder Manager vielleicht sogar ganz und gar nicht gut heißen?
Rileys Augen leuchten bei dieser Frage auf. 
„Ich nutze jede freie Minute, um mit dem Motorrad zu fahren. Dieses Gefühl der Freiheit ist unglaublich entspannend! Wenn ich ganz alleine unterwegs bin, der Fahrtwind mir entgegen stürmt und den Kopf freipustet … das ist einfach unbeschreiblich.“ 
„Und gefährlich!“, antwortet Janos seinem jüngeren Bruder. „Du weißt ja, wie unser Manager zu dieser Leidenschaft steht.“ 
„Man kann es nicht allen recht machen“, meint Riley daraufhin. „Die restliche Freizeit verbringe ich mit meiner Familie. Da ich inzwischen stolzer Onkel bin, nutze ich jede Minute, um meine Nichte und meine kleinen Neffen zu verwöhnen.“ 
„Bei mir geht es deutlich ruhiger zu“, mischt Chris sich in die Unterhaltung ein. „Wenn ich frei habe, werkle ich momentan in jeder freien Minute im Garten unseres neuen Hauses herum, zusammen mit meiner Frau.“ 
Finn hingegen erzählt, dass er in seiner Freizeit gerne Wanderungen unternimmt und viel liest. 
„Dabei hole ich mir die Kraft für die nächste Tournee oder die Arbeit im Studio.“
Claudia: Habt ihr einen geheimen Traum, den ihr noch nicht verwirklicht habt, oder knapp davor steht?
Janos: „Ich denke, wir leben im Moment unseren Traum, die Musik. Für recht viele andere Träumereien bleibt da nicht viel Platz, fürchte ich.“ 
„Sehe ich auch so“, stimmt Finn zu und Riley und Chris nicken ebenfalls zu seinen Worten. 
„Außerdem ist es genau das, was wir machen wollen. Dieses Glück hat nicht jeder, deshalb sind wir sehr dankbar dafür.“
Claudia: Als letzte Frage. Was würdet ihr euch für die Band und für euch als Person von ganzem Herzen wünschen.
Riley grinst. „Das weiterhin alles gut läuft.“ 
Finn überlegt kurz. „Ja, ich denke, das trifft es.“ 
„Familie und Karriere so unter einen Hut zu bringen, dass man beidem gerecht wird. Ich denke, bisher gelingt uns das ganz gut“, meint Chris.
Claudia: Ich danke euch für das sehr konstruktive Gespräch und hoffe, dass wir sehr bald wieder von euch lesen werden.
„Wir danken dir, Zuckerschnecke!“, sagt Riley und zwinkert Claudia zu. 
„Ich freue mich, bald wieder von dir zu hören.“ 
„Danke für das Gespräch“, verabschieden sich Janos, Finn und Chris von mir, bevor sie mit dem immer noch lachenden Riley zu ihrem nächsten Termin aufbrechen.
Bericht aus St. Helens mit der Band sequence of embrace chords 

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