Donnerstag, 13. September 2018

[86/2018] Apokalypse von Amber Lawrence





Das Buch "Apokalypse" wurde von Amber Lawrence verfasst und erschien 2018 im Papierverzierer Verlag.


Der Welt geht es nicht gut, die Bruderschaft der Widersacher hat fast die ganze Welt im Griff. Doch es gibt wenige Leute, die sich die Rettung der Menschheit und der Welt in den Kopf gesetzt haben und so beginnt der Kampf Gut gegen Böse.


Der Autorin gelingt es ein Buch zu verfassen, in dem man sich versenken und die Geschehnisse miterleben kann. Vieles erscheint in diesem Buch so real, obwohl es als Fantasy ausgelegt ist.
Die Protagonisten agieren in einer Schnelligkeit, dass man mit ihnen gemeinsam durch das Geschehen und die Länder rast. An manchen der Charaktere hängt man, fiebert man mit, während man anderen am liebsten von der ersten Zeile weg den Hals umdrehen möchte.
Der Schreibstil und die Wortwahl sind hervorragend. Kein einziges Mal wurde der Lesefluss unterbrochen, man fliegt durch die Zeilen und Seiten hindurch. Das Finale, das sich uns bietet ist ein gigantisches Feuerwerk und man kann nur hoffen, dass es bald wieder in diese Zukunftsvision zurückfinden können.


Jeder der apokalyptische Szenen mag, muss einfach zu dem Buch von Amber Lawrence greifen. Von meiner Seite aus gibt es eine Kauf-und Leseempfehlung.

Dienstag, 11. September 2018

[85/2018] Dunkle Erinnerungen - Adrians Tagebuch der Untoten von Chris Philbrook



Das Buch "Dunkle Erinnerungen - Adrians Tagebuch der Untoten" wurde von Chris Philbrook verfasst und erschien September 2018 im Papierverzierer Verlag.


Was, wenn man sich nach einer Nachtschicht zum Schlafen legt und nach dem Aufwachen, dein ganzes Leben auf dem Kopf steht? Diese Erfahrung macht Adrian und nimmt uns mit auf seinen Kampf gegen eine Apokalypse.


Dem Autor gelingt es den Leser auf einen Überlebenskampf mitzunehmen, der aus der Sicht von Adrian in einem Tagebuch aufgeschrieben wird. Der Protagonist beschreibt in allen Einzelheiten, wie er sich fühlt, was passiert ist. Warum er so manche Sache machen musst und wie er sich dabei fühlt. Durch dieses tagebuchartige Schreiben, kann man sich beim Lesen sehr stark mit den apokalyptischen Gegebenheiten auseinandersetzen, sich hineinfühlen und mit Adrian mitkämpfen und an Strategien arbeiten, das alles zu überleben.
Die Wortwahl und der Sprachgebrauch sind für den Tagebuchstil passend, weil keiner schreibt in gehobensten Hochdeutsch in so ein Buch oder verzichtet auch mal auf das ein oder andere böse Wort.


Jeder, der Zombies liebt, muss einfach zu diesem Buch greifen und die Stimmung in sich aufsaugen.

Sonntag, 9. September 2018

[84/2018] Der Mann, den wir lieb(t)en von Svea Lundberg





Das Buch "Der Mann, den wir lieb(t)en" wurde von Svea Lundberg verfasst und erschien 2018.


Jens und Jeremy sind ein Paar. Aber sie schwören auf emotionale und nicht auf körperliche Treue. Das läuft ausgezeichnet, bis Felipe sich in ihr Leben drängt.


Der Autorin gelingt es sehr kontroverse Themen in einem Buch zu vereinen. Zum einen die offene Beziehung, die Themen vorbeugender Schutz und auch moralische Abgründe.
Die Protagonisten wurden detailreich beschrieben, sodass man das Gefühl hat, mit ihnen gemeinsam das Abenteuer erleben zu können. Mit ihnen die Zweifel, Ängste und auch Freuden miterleben zu können, ging einem oft an die Grenzen, oft zu realistisch ist das Ganze dargestellt.
Die Wortwahl und der Sprachgebrauch sind für dieses Genre und Thema ideal gewählt. Wenn es einmal etwas deftiger zugeht, dann hat das auch seinen Grund. Die expliziten Szenen sind sehr gut dargestellt. Manche versteckte Zeichen, die sich erst später erschließen, runden den Roman hervorragend ab.


Jeder, der einmal eine etwas andere Art von Gay-Geschichte lesen will, ist mit diesem Werk hervorragend beraten. Ich kann es nur empfehlen.