Mittwoch, 20. März 2019

[50/03_2019/ebook] Die Mottenkönigin von Beatrice Jacoby



Das Buch "Die Mottenkönigin" wurde von Beatrice Jacoby verfasst und erschien 2018 im Papierverzierer Verlag.


Die Autorin geht mit ihrem Schreibstil völlig anders auf das Genre der Jugendfantasy zu. Es ist anders, witzig, skurril und trotzdem aufrüttelnd. Man kann mit den Protagonisten mitgehen auf ihrem Weg nach der Rettung des eigenen Lebens.
Klarabell hat eine Begabung und strebt nach Unabhängigkeit und Unsterblichkeit, die in Form von Pares als einzige Hoffnung für die Zukunft nach dem 18. Lebensjahr erscheint. Diese Begegnungen und der Kampf sich richtig zu entscheiden prägen das Buch.
Durch die Wortwahl und den Schreibstil, ist das Buch angenehm und flüssig zu lesen.


Jeder, der Fantasy gerne liest und auch mal etwas abseits des Mainstream liest, ist mit diesem Buch sehr gut beraten.

[Coverinterview] Die Mottenkönigin von Beatrice Jacoby



Coverinterview 

Wann kam die Idee zum Titel? War es dein Arbeitstitel oder änderte er sich im Laufe der Zeit?

Der Arbeitstitel ist bei mir ganz am Anfang meist nur der Name des Protagonisten, bis ich sehe, wohin sich das Projekt beim Schreiben entwickelt. Zwischendurch lautete er bei diesem Buch mal „Wie man dem Schicksal ein Schnippchen schlägt“. „Die Mottenkönigin“ entstand erst, als ich eine Änderung vornahm, durch die die Motten überhaupt erst ins Buch flatterten.
Hattest du genaue Vorstellungen, was sich auf dem Cover befinden sollte oder hattest du der Coverdesignerin freie Hand gelassen? 
Ich durfte dem Verlag ein paar lose Ideen schicken, ab da lag es nicht mit in meiner Hand, was okay ist. Das ist nicht meine Stärke.
Das Cover sticht mit dem blau und dem Gold als Farben und der Motte einfach heraus. Warum ausgerechnet diese Farben als Stilmittel? 
Im Detail müssten wir die Coverdesignerin fragen :D Für mich harmonisiert blau gut mit der Traum-Thematik der Geschichte. Wenn man genau hinschaut, sieht man auch ein paar kleine Lichtreflexe im Hintergrund, was an einen Nachthimmel erinnern kann. Das angelaufene Gold in der Schrift und den Verzierungen geben dem ganzen einen „Jahrmarkt-Charme“. Wie gesagt, ich liebe die Arbeit der Designerin! 
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen? 
Nein, ich finde es perfekt so, wie es ist. 

[Buchvorstellung einmal anders] Die Mottenkönigin von Beatrice Jacoby


Buchvorstellung einmal anders


Heute treffe ich mich mit der Autorin Beatrice Jacoby um mit ihr über das Buch „Die Mottenkönigin“ zu reden.

Danke, dass du dir heute Zeit nimmst, um über dein Buch zu sprechen.

Sehr gern, danke dir für den Vorschlag J
Beschreibe dein Buch in max. 5 Sätzen.
Klarabell wird innerhalb eines Monats sterben – außer, sie schlägt dem Schicksal ein Schnippchen. Ein Unsterblicher bietet ihr an, zu Seinesgleichen zu werden, und verlangt im Austausch eine Gegenleistung, für die ihre übernatürliche Gabe, Träume zu manipulieren, nötig wäre. Doch dieser Gefallen, der gegen jede Regel der Traumwandler - verstößt, erscheint ihr als der einzige Ausweg. Wenn da nur nicht ihr Gewissen wäre.
Deine Protagonisten erleben ja so manche schwierige Situation, macht es dir Spaß sie durch Tiefen und Höhen zu schicken?
Absolut, denn dadurch lernt man seine Charaktere erst richtig kennen und seien wir doch mal ehrlich – wenn alles immer Friede Freude Eierkuchen wäre, würde es doch nur halb so viel Spaß machen ;)
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch, die du uns gerne vorstellen würdest? 
Ohne zu spoilern wird das schwer, denn meine Lieblingsstelle liegt relativ weit hinten im Buch. Allgemein habe ich liebsten Szene mit dem unsterblichen Pares geschrieben, weil er so herrlich einen an der Waffel hat. Aber das ist als Händler auf dem Schwarzmarkt für Übernatürliches vielleicht auch Grundvoraussetzung.
Wie viel echte Beatrice steckt in dem Buch oder in dem einen oder anderen Charakter?
Schon einiges, auch wenn ich nicht behaupten könnte, dass ein Charakter genauso wäre wie ich. Jede der Cousinen hat etwas von mir mitbekommen, aber eben auch deutliche Unterschiede zu mir. Das ist mir immer wichtig. Die Dynamik des Trios ist zwar auch nicht 1:1 aus dem echten Leben übernommen, aber an drei Mädchen aus meiner Kindheit angelehnt.
Außerdem baue ich in Geschichten gerne Kleinigkeiten ein, die es in meinem Leben wirklich gibt oder gab. Zum Beispiel hatten meine Schwester und ich eine Zaubertafel mit den kaputten Pigmenten in der Ecke und Sternenstempel, wie Klarabell sie einmal verwendet.
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben?
Gemein wahrscheinlich, weil ich sie durch all diese Höhen und Tiefen geschickt habe. Aber es geschah alles zu ihrem Besten.
Mich würde noch dein Lieblingszitat aus dem Buch „Die Mottenkönigin“ interessieren.
»Meine Teure, für den richtigen Preis kannst du jedes Wunder haben, das dein schrecklich verwöhntes Herz begehrt.«
Dieses Zitat von Pares war einer der ersten Sätze, die ich vor dem eigentlichen Schreiben kannte, darum liegt es mir besonders am Herzen.
Danke für das Interview.
Ich habe zu danken, es hat unheimlich viel Spaß gemacht!

[Autoreninterview] Beatrice Jacoby


Autoreninterview
Beatrice Jacoby

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich arbeite tagsüber im Eventmarketing und abends an meinen Geschichten. Zwischendrin tanze ich unheimlich gerne, trinke viel zu viel Tee und bespaße die beiden Katzen, die meinen Freund und mich bei sich wohnen lassen.
Wie bist du zum Schreiben gekommen? 
Durch meinen Vater und meine Schwester. Er hat uns selbst ausgedachte Gute-Nacht-Geschichten erzählt, weil wir alle unsere Kinderbücher so schnell auswendig kannten. Das wollte ich auch können. Mit meiner Schwester zusammen habe ich mir die ersten Geschichten ausgedacht und als Kinder nachgespielt. Sie später aufzuschreiben kam irgendwie ganz selbstverständlich dazu.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Ich kann’s selbst kaum glauben, aber mit dem Gemeinschaftsprojekt mit Alexis Snow, das bald erscheint, sind es dann drei.

Mein romantisch-dystopisches Debüt „ColourLess – Lilien im Meer“ spielt auf einer von der Außenwelt abgeschotteten Insel, auf der alle farbenblind sind, bis zwei ungleiche junge Menschen Farbe entdecken. Davon sind jedoch nicht alle begeistert.
Meine „Mottenkönigin“ ist ein Experiment, in eine düstere Richtung zu gehen, immerhin wird die Protagonistin Klarabell noch vor ihrem achtzehnten Geburtstag sterben, wenn sie nicht mithilfe eines zwielichtigen Deals Unsterblichkeit erlangt.
In Alexis und meinem Roman „Paradies der Verlorenen“ tauchen wir den Garten Eden in ewige Finsternis, die nun auch unsere Welt bedroht. 

Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Aktuell überarbeite ich ein Projekt und beginne gerade mit einem neuen. Ich freue mich riesig darauf, die Story brennt mir schon eine Weile unter den Nägeln!

Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?

Zeit mit Herzensmenschen verbringen. Ansonsten schreibe und lese ich unheimlich gerne, verreise so viel wie möglich und gehe gern zum Sport.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?

Neil Gaiman ist mein absoluter Held. Abgesehen von seinem „The Ocean at the End oft he Lane“ sind meine Liebelingsbücher „Tiger Lily“ von Jodi Lynn Anderson, „Body Electric“ von Beth Revis und Shakespeares „Viel Lärm um nichts“. Die fallen mir ad hoc ein, aber es gibt sicher noch mehr, wenn ich länger darüber nachdenke.

Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Unspektakulärer Weise schreibe ich sehr gern im Arbeitszimmer am Schreibtisch. Beim Überarbeiten habe ich gern Gesellschaft und ziehe eher aufs Sofa oder an den Tisch im Wohnzimmer um. Ich mag die Idee, auf dem Balkon zu schreiben, aber meistens ist es mir nach 5 min zu hell und ich gehe rein ... Ideen entwickle ich am liebsten unterwegs oder in der Badewanne statt am Schreibtisch.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?

Ich stehe auf, gehe zur Arbeit, am frühen Abend bin ich wieder daheim, koche mit meinem Freund und danach geht’s entweder zum Training oder an die Tastatur. Ich liebe Serien, darum schauen wir oft noch eine Folge oder einen Film vorm Schlafen gehen. Ganz langweilig J
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?

Fantasy in fast allen Variationen und Subgenres – bei beidem.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?

Auf meinem Unterarm habe ich ein Zitat von Neil Gaiman tätowiert: „make  good art“.

Mir bleibt nur zu hoffen, dass es meine Arbeit beschreibt :D In erster Linie erinnert es mich an seinen gleichnamigen Vortrag von Gaiman und dient zur Motivation, wenn ich in einer Schreibkrise stecke. Oder wenn ich das Gefühl habe, aus den Augen zu verlieren, worum es mir beim Schreiben geht: Herzblut zu Papier zu bringen und Emotionen zu transportieren. Denn dadurch verbindet Kunst Menschen.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Nicht wirklich.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Das kommt darauf an, wie sie formuliert wird. An sich nehme ich konstruktive Kritik gern an, wenn ich sie kurz sacken lassen kann. Manchmal ertappe ich mich aber auch dabei, wie ich mir Dinge zu sehr zu Herzen nehme, die nicht wirklich konstruktiv sind.

Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Selfpublishing beinhaltet ein deutlich höheres finanzielles Risiko, weil man alle Kosten für das Lektorat, Korrektorat, Cover etc. selbst trägt, außerdem kommt viel Verwaltung und das komplette Marketing hinzu. Natürlich muss man sich auch als Verlagsautor um Marketingmaßnahmen kümmern, aber man hat Unterstützung. Gerade am Anfang war und ist mir das sehr wichtig. Außerdem finde ich die Einblicke in die Buchbranche durch Verlage sehr lehrreich. 
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Das Leben ist zu kurz – genießt es, sorgt euch so wenig wie möglich J

Dienstag, 19. März 2019

[Protagonisten-, Coverinterview und Buchvorstellung einmal anders] Immer noch wir von Elja Janus

Protagonisten-, Coverinterview und Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit der Autorin Elja Janus und ihren Protagonisten Carolina und Johannes um mit ihnen über ihr Werk zu reden.
Claudia: Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig interviewen? 

Lina: Klar, gerne. 

Claudia: Da ich vorher Elja schon lange auf den Zahn gefühlt habe, sollten als erstes meine Leser erfahren, mit wem sie es heute zu tun haben. Stellt ihr euch bitte kurz vor? 
Lina: Ich bin Carolina. Ich bin 35, mache den besten Espresso überhaupt und schreibe Liebesromane. (Lina sieht mit einem amüsierten Lächeln zu Joe, ehe sie weiterspricht.) Voller zu viel. Wenn ich zwei Dinge liebe, dann sind es das Leben und … na ja – Joe. 
Joe (die Augenbrauen erhoben, an Lina gewandt): Danke für die künstlerische Pause. 
Lina (grinst): Aber gerne doch. 
Joe: Ich bin Johannes. Grafikdesigner, der gerade noch einmal das Projekt überdenkt, mit Lina unser Kinderbuch zu Ende zu schreiben. 
Lina: Tust du nicht. 
Joe: Äh, doch? 
Lina: Äh, nein. 
Joe: (reibt sich begleitet von einem Seufzen über das Gesicht, doch als die Hände wieder herabsinken, entblößen sie ein liebevolles Lächeln): Okay, tue ich nicht. Ich bin 34, und auch wenn ich mit dem Leben manchmal etwas hadere, liebe ich eindeutig diese Frau.

Lina (schenkt Johannes noch ein Lächeln, ehe sie sich Elja zuwendet): Elja, kannst du das Buch über uns mal für die, die es noch nicht kennen, in maximal fünf Sätzen beschreiben? Elja: Gerne. Es geht um zwei ehemalige Kindergartenfreunde, euch, beide mit ihren in meinen Augen wundervollen Eigenarten gesegnet. 
Joe (ironisch): Haha. 
Elja: Nein, ich meine das absolut ernst. Sie machen euch zu etwas Besonderem. 
Also … Nach vielen Jahren der Trennung begegnen sich die beiden wieder und sind sich gleich wieder sehr nah. Womöglich noch näher. Doch auch die Eigenarten sind im Laufe der Jahre durch teils traumatische Erlebnisse größer geworden, und das macht es den beiden nicht leicht, sich wirklich aufeinander einzulassen.


Joe: Wo wir gerade davon reden, hätte ich da auch noch eine Frage: Sag mal, magst du es, deine Protagonisten zu quälen? Sie in unbekannte furchteinflößende Szenarien zu stoßen? 
Elja: Gerade du solltest wissen, dass es sich am Ende wirklich lohnt, sich seinen Ängsten zu stellen. Ich meine, wärt ihr euch nicht wiederbegegnet … Joe: Schon klar … Elja: Niemals würde ich irgendjemanden von euch aus reiner Freude quälen, ihr seid wie meine Kinder. Es sind nur kleine liebevolle Stupser in die richtige Richtung, genau so wie eine Tiermama ihr Baby anstupst, um ihm zu beweisen, dass es laufen kann, wenn es sich nur traut. Auch wenn es am Anfang vielleicht noch ein paarmal stolpert. 

Lina: Habt ihr eigentlich eine Lieblingsstelle im Buch, die ihr den Lesern gerne vorstellen würdet? Meine erste absolute Lieblingsstelle ist, als mir klar wurde, dass ich meinen Joe wiedergefunden habe. 

Joe: Als ich mit Lina geschlafen habe? Hey, autsch, nicht hauen. 
Lina (lacht): Sag mal, wie viel echte Elja steckt eigentlich in dem Buch oder in dem einen oder anderen Charakter? 
Elja: Ach, wie eine Mutter das halt so macht, habe ich jedem von euch etwas von mir mitgegeben – Angst, aber auch Mut, Mitgefühl und Humor. Und vor allem einen Haufen Liebe.
In dem Buch steckt ganz viel von mir, und manche Sätze beschreiben meine Sicht auf die Welt, die Menschen und die Liebe sehr gut. Ich glaube daran, dass beinahe jede innere Wunde etwas mit sich bringt, woran wir wachsen können. Und an das Heilen, daran glaube ich auch. 


Claudia: Lina, Joe, unter uns. Wie würdest ihr denn Elja als Hauptcharaktere des Buches beschreiben? 

Joe (grinsend): Wie gesagt … etwas sadistisch. 
Lina (schlägt Joe spielerisch mit der Hand aufs Bein): Nein, mitfühlend ist sie, das kann man ihr nicht absprechen. Wenn einer von uns geweint hat, sind ihre Augen grundsätzlich auch nicht trocken geblieben. Vermutlich hat sie mehr Tränen für uns vergossen als Joe und ich zusammen. 

Claudia: Wann kam denn die Idee zum Cover bzw. zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? 

Elja: Der Arbeitstitel lautete ganz anders – „Ikarus-Herzen“. 
Lina (lacht): Zu mir hätte er auf jeden Fall gepasst. 
Elja: Das stimmt wohl. Der Titel „Immer noch wir“ stammt ursprünglich von der Autorin Kristina Moninger, die ihn mir liebenswerterweise überlassen hat. Dafür bin ich ihr wirklich sehr dankbar. Als man mir den Titel als Alternative vorgeschlagen hat, konnte ich sofort Ja sagen. Er stimmt für mich einfach, und ich finde, es schwingt eine Wärme mit, die zu der besonderen Verbindung Lina und Joe passt – auch wenn sie sich natürlich verändert haben und nicht mehr genau die sind, die sie einmal waren.
Das Cover ist quasi eine Collage aus unterschiedlichen Ideen, die aus verschiedenen Richtungen eingeflossen sind. Und am Ende hat der Strom uns alle mitgerissen – das ist toll. 


Joe: Bist du zu 100% zufrieden mit unserem Cover oder hätten wir noch etwas ändern sollen? 

Elja: Ich hatte wirklich Respekt vor der Cover-Suche. Es ist das, was das eigene Buch-Baby ein Leben lang tragen soll – da soll es einem schon wirklich gefallen. Ich bin froh, dass ich dazu meine Rückmeldung geben durfte und meine Meinung berücksichtigt wurde. Und das Endergebnis gefällt mir wirklich sehr. 

Claudia: Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer Lieblingszitat aus dem Buch.
Elja: Hm, ich mag eine ganze Menge Sätze, weil ich viel mit ihnen verbinde, was mich berührt. Aber wenn ich mich für ein Zitat entscheiden muss, wähle ich dieses von Lina: „Ich habe lange darüber nachgedacht und ich glaube wirklich, dass es die Wunden sind, die den anderen so besonders machen, weißt du? Wir sind alle nicht unversehrt, und wenn die Wunden des einen zu denen des anderen passen, dann kann man gemeinsam etwas heiler werden und zusammenwachsen.“ Daran glaube ich wirklich. 

Joe: Oh, wow, nach dem Tiefschlag entscheide ich mich für folgendes Zitat: „Das Leben hatte sich als einer dieser Schlägertypen entpuppt, die ohne Gnade auf wehrlose Menschen einprügeln. Und wenn ich so einen sehe, wechsle ich die Straßenseite.“ 
Lina (vergräbt das Gesicht in den Händen): Oh Mann, Joe … (Sie lässt die Hände sinken und lächelt ihn als, als hätte sie hinter all dem Blödsinn etwas Schönes gehört. Ihr Lächeln könnte aber auch einfach nur an seinem Anblick liegen.) Also mein Lieblingszitat ist: „Du bist kein Mängelexemplar, Joe. Du bist eine Sonderausgabe.“ (Für einen Moment lächeln sich die beiden nur still an, dann blickt Lina wieder zu Claudia, während Joe Lina von der Seite zärtlich eine Locke aus dem Gesicht streicht.) Ich meine, es ist doch so: Wenn das Leben ein Bücherregal ist, ist meines das einzige, in dem die Sonderausgabe Joe steht. Und seines ist das einzige, in dem Lina zu finden ist. So war es immer. Und so wird es auch immer sein. 

Claudia: Herzlichen Dank für das Gespräch.

[Autoreninterview] Elja Janus

Autoreninterview 
Elja Janus

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Mein Name ist Elja Janus. Mit meinem Freund und meiner kleinen Tochter lebe ich in Aachen, wo ich 1982 das Licht der Welt erblickte. Hier habe ich auch Deutsche Philologie, Psychologie und Theologie studiert und danach in der Erwachsenenbildung und als Paarberaterin gearbeitet. Mit dem Schreiben habe ich im Sommer 2017 angefangen, bis jetzt entstanden dabei ausschließlich Liebesromane. Jede Form von Liebe fasziniert mich einfach.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Mein Weg zum Schreiben war eher ungewöhnlich. Meine kleine Tochter hatte früher Probleme mit dem Schlafen, deshalb bin ich immer bei ihr geblieben, wenn sie tagsüber schlief. Dann saß ich da in Dunkelheit und Stille und machte – nichts. Irgendwann habe ich mir einen E-Book-Reader zugelegt, dann wurden mit der Zeit aus den gelesenen Worten eigene Sätze oder ganze Szenen. Nach einer Weile fing ich an, sie mir zu notieren. Es wurden immer mehr, und irgendwann wurde mir klar: Das wird ein Buch! Ich war selbst ganz überrascht. Darauf folgte noch eins. Und noch eins. Und noch eins … Was die Veröffentlichung anbelangt, ist „Immer noch wir“ mein Debüt.

Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?

„Immer noch wir“ ist mein Debüt. Es ist die Geschichte von Lina und Joe, die im Kindergarten und in der Grundschule beste Freunde waren, bis das Leben sie auseinanderriss. Als sie sich über fünfundzwanzig Jahre später begegnen, kommen sie sich gleich wieder sehr nah; sogar noch näher. Doch in der Zeit ohneeinander ist viel geschehen, was bei beiden innere Wunden hinterlassen hat, die ihrem Glück im Weg stehen.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ich schreibe eigentlich immer an irgendetwas, mittlerweile manchmal auch an mehreren Büchern gleichzeitig. Ich weiß nicht, ob ich sie alle fertig stelle und ob sie am Ende auch alle gut genug sind für eine Veröffentlichung, aber ich brauche sie wohl alle für mich persönlich. Zurzeit bin ich in den letzten Zügen zu der Erstfassung eines Manuskripts und in den ersten Szenen und letzten Vorüberlegungen eines anderen Buches. Während dieser Zeit lerne ich immer sehr viel über meine ProtagonistInnen, das ist unheimlich spannend.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Die Zeit, die ich nicht mit meiner kleinen Familie beziehungsweise meiner Tochter verbringe, schreibe ich tatsächlich zum Großteil. Sonst lese ich oder gehe mal mit Freunden einen Kaffee trinken oder etwas essen. Ich war auch viel zu lange nicht mehr im Kino, was ich eigentlich liebe.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Bücher gibt es ganz viele, die ich liebe. Und ich tue mich auch immer so schwer mit der Frage, weil ich zu viele noch nicht kenne. Am meisten freue ich mich zurzeit aber immer auf die Neuerscheinungen von Brittainy C. Cherry.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?

Sobald es warm genug ist, schreibe ich sehr gerne im Garten. Wenn ich Menschen um mich herum brauche, setze ich mich mal in ein kleines Café. Meistens jedoch schreibe ich auf dem Sofa oder am Küchentisch.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Die meiste Zeit ist Familienzeit. Das beginnt damit, dass ich meine kleine Tochter zur Kita bringe und geht weiter, wenn ich sie mittags bereits wieder abhole und den Nachmittag mit ihr verbringe, wenn mein Freund nicht zuhause ist. Ich bin Paarberaterin, was ich zurzeit jedoch aus familiären Gründen kaum machen kann. Daher verbringe ich den Großteil der wenigen freien Zeit mit dem Schreien. Das alles macht mich glücklich.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beim Schreiben eindeutig Liebesromane. Bis jetzt habe ich mich nur in Ansätzen an etwas anderem versucht.

Beim Lesen ist es in den meisten Fällen auch der Liebesroman, manchmal haben sich auch ein historischer Roman oder sehr sanfte Thriller oder Krimis dazwischen geschlichen. Letzteres ist aber schon eine ganze Weile her, wenn ich darüber nachdenke.

Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?

Vor einiger Zeit ist ein Mann an mir vorbeigelaufen, auf dessen Pullover stand: Be the love you never received. Das fand ich einfach grandios. Darin steckt so viel, woran ich glaube.

Ob ich nach diesem Zitat auch immer handle, kann ich eindeutig verneinen. Lieblingszitate haben ja oftmals etwas mit dem zu tun, wonach man strebt oder sich sehnt, weniger mit dem, was einen schon von unten bis oben ausfüllt.

Hast du ein Lieblingsland und warum?

Ich liebe Irland. Das Warum lässt sich nicht ganz in Worte fassen – klar, es ist das Grün, das irgendwie grüner ist, es sind die Menschen, es ist die Landschaft, etwas beinahe Mythisches in diesem ganz besonderen Licht … Aber es ist vor allem ein Gefühl.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Hm, knifflige Frage. Ich bin kritikfähig, brauche aber manchmal meine Zeit, mit ihr umzugehen, wenn sie mich persönlich sehr trifft. Dann rumort sie so ein bisschen in mir vor sich hin, bis ich möglichst objektiv entscheiden kann, was sie für mich bereithält und ob ich sie annehmen kann oder nicht. Ich arbeite daran …
Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Ich hatte schon einige Zeit mit dem Gedanken gespielt, meine Bücher einfach selbst zu veröffentlichen. Zum einen, weil ich mir keine großen Chancen bei einem Verlag ausgerechnet habe, zum anderen, weil ich einfach Angst vor diesem Schritt hatte. Als ich die 20 Jahre Leselupe-Ausschreibung gesehen habe, habe ich noch ein wenig mit mir gerungen und mir dann klargemacht, dass ich nichts zu verlieren habe. Also habe ich mich beworben.

Ein Verlag hat für mich persönlich viele Vorteile – dort gibt es Menschen, die wirklich Ahnung haben und mir dadurch natürlich auch viel Mühe und noch mehr Fehler ersparen. Ich bewundere erfolgreiche Selfpublisher, die sich in die Materie einarbeiten und das alles so toll schaffen. Für mich ist dieser Weg mit dem Verlag aber der bessere, vor allem, weil ich mit dem FeuerWerke Verlag auch an einen wirklich tollen, wertschätzenden Verlag mit super Leuten geraten bin. Und der Wettbewerb zur für mich richtigen Zeit war natürlich doppeltes Glück.

Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?

Eigentlich nur ein aus tiefste Herzen kommendes Danke an alle, die meinem Debüt eine Chance geben. Ich habe das auch in meiner Danksagung in „Immer och wir“ geschrieben. Jeder einzelne, der diesem Buch eine Chance gibt, ist ein Puzzleteilchen, das aus meinem Leben ein schöneres Bild macht.

Montag, 18. März 2019

[46/03_2019/ebook] (K)ein Frauenheld für immer von Lotte R. Wöss



Das Buch "(K)ein Frauenheld für immer" wurde von Lotte R. Wöss verfasst und erschien 2018.


Iolanthe will sich selbst und ihren Freunden beweisen, dass es Liebe und Gefühle nicht gibt. Sie wettet, den Frauenhelden Reggie zu "bekommen". Doch an eine reelle Chance auf Liebe rechnet sie sich nicht aus.


Der Autorin gelingt es wieder ein Stück der Welt der Brüder der "Für immer"-Reihe uns nahe zu bringen.
Die Protagonisten Iolanthe und Reggie sind sehr gut beschrieben und ihre Handlungen nachvollziehbar. Einige Szenen sind so lebensnah beschrieben, dass man das Gefühl hat, es mit ihnen zu bestreiten. Man kann mit ihnen lachen, weinen, Gefühle entdecken, die ihnen neu sind. Man begleitet sie auf einen Weg, den beide nicht wirklich glauben, ihn jemals zu finden.
Die Wortwahl und der Schreibstil sind für die Geschichte perfekt gewählt und man sieht sich mit einer kurzweiligen Liebesgeschichte konfrontiert.
Eine Anmerkung: Obwohl es sich um eine Reihe handelt, kann jedes Buch ohne Vorwissen gelesen werden. Jedoch weise ich darauf hin, dass es nicht schadet, die anderen Bände zu kennen, da sich die Charaktere auch in diesem Band wiederfinden.



Jeder, der Liebesgeschichten mag, oder einfach nur wissen will ob der Bruder von Jos auch sein Glück findet, ist mit diesem Buch bestens beraten.

[45/03_2019/ebook] Immer noch wir von Elja Janus



Das Buch "Immer noch wir" wurde von Elja Janus verfasst und erschien 2019 im FeuerWerke Verlag.

Der Autorin gelingt mit ihrem Debüt ein kleines berührendes Meisterwerk. die Protagonisten Carolina und Johannes sind sehr liebevoll und genau beschrieben. Während Caro, die lebensfrohe quirlige ist, ist Johannes eher in sich gefangen. Gefühle und Unbekanntes machen ihm entsetzliche Angst. Doch Carolina, will nicht glauben, dass da nicht mehr in ihm stecken könnte. Die Reise, die man mit ihnen gemeinsam bestreitet ist berührend und ganz speziell.
Die Wortwahl und der Sprachstil ist wunderbar leicht und flockig. Man kann mit ihnen lachen, weinen, genießen oder auch nur den Kopf schütteln, wenn sie nebeneinander und doch meilenweit entfernt scheinen.

Jeder, der Liebesgeschichten gerne liest, ist mit dem Buch bestens beraten. Eine Reise zwischen Angst und Leben.
100%ige Lese- und Kaufempfehlung.

[44/03_2019/ebook] Ungerecht von Drea Summer

Coming soon!

[Coverinterview] (K)ein Frauenheld für immer von Lotte R. Wöss



Coverinterview 

Wann kam die Idee zum Titel? Ist das dein Arbeitstitel oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses geändert?
Ich wusste, es geht um den Frauenhelden Reggie, es hat ein wenig gedauert, bis ich den Titel fand – aber er stand dann von Anfang an.
Hattest du genaue Vorstellungen, was sich auf dem Cover befinden sollte?
Ich wollte die Bar, in der sich die beiden kennenlernen, eigentlich zwei Menschen, die sich zuprosten. Aber als mein Cover-Designer Azraels Coverwelten mit dem bunten Cocktail ankam, fand ich es total als Hingucker. Leider teilen nicht viele meine Meinung.
Der Titel „(K)ein Frauenheld für immer“ und der Cocktail, haben diese Worte und Bilder eine besondere Bedeutung für dich oder die Geschichte?
Ja, unbedingt. Ein Frauenheld verliebt sich und sie trinken immer wieder Cocktails zusammen.
Es dominieren helle, freundliche Farben. Das macht das Cover zu etwas Besonderem. Warum diese Gestaltungsmittel? 
Es sollte ein Blickfang sein.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?
Nein, ich würde ein romantisches Bild wählen, das meine Leserinnen mehr anspricht.

[Buchvorstellung einmal anders] (K)ein Frauenheld für immer von Lotte R. Wöss


Buchvorstellung einmal anders 

Ich treffe mich heute mit der Autorin Lotte R. Wöss, um mit ihr über ihr neuestes Werk „(K)ein Frauenheld für immer“ zu sprechen. Hi, es freut mich, dass du heute Zeit für mich hast, um über dein Buch zu sprechen.

Vielen Dank, dass ich hier sein darf.
Beschreibe uns dein Buch in max. 5 Sätzen.
Iolanthe, eine Wissenschaftlerin, die nicht an Gefühle glaubt, wettet, dass sie jedem Mann seine Traumfrau vorgaukeln kann. Sie schließt eine Wette ab, ihr Opfer ist Frauenheld Reggie. Doch dann verlieben sie sich ineinander, aber wer will das schon zugeben?
Magst du es deine Protagonisten zu quälen, ihnen Aufgaben zu stellen, die sie durch Höhen und Tiefen jagt?
Unbedingt. Jedes Happy End muss schwer erkämpft werden!
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch, die du uns gerne vorstellen würdest?
Iolanthe kann nicht kochen, gaukelt aber Reggie vor, dass sie ein Gourmetmenü gezaubert hat. Tatsächlich bestellt sie aber alles bei einem Feinkostladen. Reggie ist begeistert und durchschaut es nicht. Liebe geht durch den Magen!
Wie viel echte Lotte steckt in dem Buch oder in dem einen oder anderen Charakter?
Nicht in den Hauptpersonen, ich fühle mich manchmal wie die Gräfin-Witwe Sofie, auch wenn ich weit von deren Toleranz entfernt bin.
Wie würden dich deine Hauptcharaktere mit 5 Eigenschaftswörtern beschreiben?
Ungeduldig, rechthaberisch, fleißig, konzentriert, eigenwillig.
Mich würde noch dein Lieblingszitat aus dem Buch „(K)ein Frauenheld für immer“ interessieren.
»Gefühle lassen sich nicht wegwischen. Egal was die betreffende Person getan hat. Das Herz fragt nicht, wertet nicht, wiegt nicht auf – es fühlt einfach.«
Danke für das Interview.
Gerne.

[Autoreninterview] Lotte R. Wöß

Autoreninterview
Lotte R. Wöss

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich bin eine österreichische Autorin, lebe in Vorarlberg südlich vom Bodensee, verheiratet, drei erwachsene Kinder, ein Enkelkind. Ich schreibe gefühlvolle Romanzen.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Schon als Kind habe ich geschrieben und meiner kleinen Schwester Geschichten erzählt. Jetzt habe ich endlich mehr Zeit dazu.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
In meinem Debütroman verliert eine Mutter ihr drittes Kind und der Ehemann verlässt sie. Aber sie kämpft sich wieder ins Leben zurück.
In meiner „Für immer“ Reihe stehen fünf Brüder im Mittelpunkt, die alle ihre Partnerin finden. Ich möchte die Botschaft passenden, dass Probleme dazu da sind, sie zu lösen, auch wenn es oft sehr, sehr schwer ist.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk? 
Ja, am Abschlussband der „Für immer“ Reihe.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten? 
Mit meiner Enkelin spielen und sportschwimmen.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Jane Austen und Karl Mays „Winnetou“.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Ich schreibe halbliegend auf dem Sofa, Gemütlichkeit ist für mich wichtig.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Ich stehe um 5 Uhr auf, räume ein wenig auf, frühstücke und um 6 Uhr beginnt meine Arbeit als Arzt-Assistentin. Um 10 Uhr bin ich fertig, dann bin ich am PC, beantworte Emails oder schreibe (mein Mann kocht), um 11.30 essen wir und um 13.00 ist wieder Arbeit bis 16.00. durch die tollen Arbeitszeiten habe ich viel Zeit zum Schreiben.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Lady-Thriller, Liebesromane.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Eigentlich nicht.
Aus meinem Buch „Mit Fingerspitzen für immer“ in dem ein autistisches Kind die Hauptrolle spielt, gibt es einen sehr guten Spruch: Manchmal vergisst man einfach das Wesentliche.
Hast du ein Lieblingsland und warum? 
Österreich, weil es meine Heimat ist. Geht wohl jedem so.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich nehme jede Kritik an und habe schon viel gelernt.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Es ist unabhängiger.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Das Leben nicht mit Unwichtigem zu vertrödeln, wenn du etwas tun willst, dann tu es.

Donnerstag, 14. März 2019

[Coverinterview] Der Dämon und das Bauernmädchen von Doris E.M. Bulenda


Coverinterview 

Wann kam die Idee zum Titel? War es dein Arbeitstitel oder änderte er sich im Laufe der Zeit?

Der Titel hat sich einige Male geändert, ich war mir ziemlich unsicher damit. Die ersten Titelversuche waren viel länger und wahrscheinlich sehr unelegant. Erst ganz zum Schluss, als ich beim Überarbeiten war, und nur Tage, bevor ich das Buch an den Blue Panther Verlag geschickt habe, habe ich erkannt, dass es auch kurz und knapp geht. So ist es „Der Dämon und das Bauernmädchen“ geworden.
Hattest du genaue Vorstellungen, was sich auf dem Cover befinden sollte oder hattest du deinen Designern freie Hand gelassen?
Dieses Cover ist komplett vom Verlag gestaltet worden. Es wurde mir als fertiges Bild vorgestellt. Zugegeben, ich hatte auch keine eigenen Ideen, wie das Cover aussehen sollte.
Hat der Titel für dich oder die Geschichte eine besondere Bedeutung?
Ich glaube, das Cover mit dem küssenden Pärchen und der mittelalterlichen Burg gibt einen guten Eindruck von der Stimmung im Buch wieder. 
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?
Als ich das Cover das erste Mal gesehen habe, dachte ich, dass der Dämon vielleicht etwas „dämonischer“ sein sollte, vielleicht mit Hörnern. Aber der Verlag hat mich überzeugt, das lieber der Phantasie der Leser zu überlassen. Mittlerweile finde ich das Cover voll schön.

[Buchvorstellung einmal anders] Der Dämon und die Bauerntochter von Doris E.M. Bulenda



Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit der Autorin Doris E. M. Bulenda, um mich mit ihr über ihr Buch „Der Dämon und das Bauernmädchen“ zu unterhalten.
Danke, dass du dir heute Zeit nimmst, um für dein Buch zu antworten.

Ich freue mich, dass ich das Buch heute auf deinem Blog vorstellen darf.
Beschreibe dein Buch in max. 5 Sätzen.
Es ist eine erotische Fantasy-Story, die auf der Erde, Deutschland im Mittelalter, und in der Dämonenwelt spielt. Die junge Bauerntochter Agnes wird aus ihrem Leben gerissen, als sie von einem Dämon entführt wird. Sie verfällt dem Dämon und seinen Liebeskünsten und wünscht sich, ebenfalls ein Dämon zu werden. Aber damit sie sich in einen Dämon verwandeln und bei ihrem Gebieter leben kann, muss sie noch länger auf der Erde verweilen, wo sie viele Abenteuer erlebt und viele Gefahren überstehen muss.
Deine Protagonisten erleben ja so einige gefährliche oder auch erotische Situationen. Magst du es deine Protagonisten an ihre Grenzen zu treiben?
Absolut! Meine Protagonisten sind genauso abenteuerlustig, wie ich es bin. Das ist in allen meinen Büchern so, extreme Situationen und aufregende Abenteuer müssen einfach dabei sein. Oft wird es sehr knapp für meine Protagonisten. Nein, in meinem wirklichen Leben geht es nicht so extrem zu …
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch, die du uns gerne vorstellen würdest?
Aber gerne:

„Der Dämon nahm ihr die Entscheidung ab. Er ergriff eine Frucht und steckte sie zwischen seine Lippen. Damit näherte er sich ihrem Mund.
Agnes wollte das Spiel natürlich mitspielen. Sie meinte, das wäre eine Aufforderung abzubeißen. So öffnete sie ihren Mund und brachte ihre Lippen näher an die des Dämons. Der schob ihr jetzt mit der Zunge die Frucht in den Mund. Agnes staunte, dann biss sie darauf und genoss den herrlichen süßen und ein bisschen säuerlichen Geschmack. Das war ja köstlich!
Schon schob ihr der Dämon die nächste Frucht in den Mund, wieder mit der Zunge. Diesmal berührte er ihre Lippen ganz leicht, bevor er sich wieder entfernte. Diese Frucht schmeckte wie eine Himbeere mit Apfel. Agnes war begeistert. Kaum hatte sie sie ganz geschluckt, schob ihr der Dämon schon ein kleines Backwerk in den Mund. Auch das war so gut, wie sie es noch nie gekostet hatte.
„Mein dämonischer Gebieter, jetzt bin ich aber dran. Du musst schließlich auch was essen.“ Mit diesen Worten nahm nun Agnes eine Frucht zwischen die Lippen und schob sie dann Veh‘r in den Mund. Offensichtlich mochte auch der Dämon dieses Spiel, denn er hielt sie nicht davon ab, es noch einige Male zu wiederholen.
So fütterten Menschenmädchen und Dämon sich gegenseitig mit den Leckereien, die auf dem Tablett lagen. Ab und zu versanken sie auch in einem langen Kuss, ihre Zungen umschmeichelten sich und spielten miteinander. Daher dauerte es eine Weile, bis sie ganz aufgegessen hatten.
Wie viel echte Doris steckt in dem Buch oder in dem einen oder anderen Charakter?
In diesem Buch sehr wenig, anders als zum Beispiel in „Ein diabolischer Plan“. Hier ist es nur ab und zu bei Agnes, zum Beispiel geht mir auch des Öfteren das Temperament durch. Und ich neige ebenfalls dazu, gute Ratschläge nicht anzuhören. Die letzte Affäre von Agnes in der Menschenwelt hat gewisse Parallelen zu einer von meinen Affären mit einem nichtsnutzigen Kerl, der mir den Kopf total verdreht hat. Auch wenn ich wusste, dass er nichts taugt, kam ich nur schwer von ihm los.
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben?
Schwer zu sagen … vielleicht als ziemlich stur, wenn es um ihre Abenteuer und Erlebnisse geht. Aber auch flexibel, wenn die Charaktere eigene Einfälle und Ideen haben.
Mich würde noch dein Lieblingszitat aus dem Buch „Der Dämon und das Bauernmädchen“ interessieren.
„Was ich mit dir vorhabe? Ich will Liebe und Lust mit dir genießen.“


Na ja, typisch Mann, warum sollte das bei einem Dämon auch anders sein?
Danke für das Interview.
Ich danke auch, mir hat dieses Interview sehr viel Spaß gemacht.

[Autoreninterview] Doris E.M.Bulenda

Autoreninterview
Doris E.M. Bulenda

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hallo liebe Claudia und liebe Leser. Mein Name Doris Eva Maria Bulenda, ich bin 57 Jahre alt und komme aus München. Seit ein paar Jahren lebe ich in Ungarn, am schönen Balaton. Ich teile meine Wohnung mit acht Katzen, bin Buddhistin, Vegetarierin, Computer-Freak und reise leidenschaftlich gern. Momentan widme ich mich ganz dem Schreiben.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Früher habe ich in Werbung und Marketing gearbeitet und eine Menge Texte für Kataloge, Anzeige, Flyer und ähnliches geschrieben. Irgendwann hatte ich dann den Wunsch, auch mal ein „richtiges“ Buch zu schreiben. Die Story der Dämonen-Lady ist schon lange in meinem Kopf herumgespukt, bevor ich sie zu Papier bzw. zu PC gebracht habe.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
2016 sind meine ersten Bücher erschienen, die „Dämonen-Lady“-Trilogie, mit den Bänden „Dämonen-Lady – Lust im Reich der Schatten“, „Lady Aziz – Lustvoller Roadtrip“ und „Dämonen im Labyrinth der Lüste“. Wie man an den Titeln schon erkennt, sind sie alle erotische Fantasy. 2017 sind die nächsten beiden Bücher erschienen, einmal humorvolle Urban Fantasy in „dämonische Lovestory“ und Dark Fantasy in „Höllentrip mit Luzifer“. Dann folgte Ende 2018 „Der Dämon und das Bauernmädchen“, ebenfalls erotische Fantasy. Ganz frisch auf dem Markt sind „Ein diabolischer Plan“, Horror in einer kleinbürgerlichen Familie und „Gwyrn und Axtkämpfer Saxran auf erotischer Wanderung zwischen den Welten“, erotische High-Fantasy.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Im Augenblick schreibe ich mehr Kurzgeschichten. Es gibt zwar eine Idee für einen Roman mit einem superbösen Dämon, aber die ist noch nicht sehr weit ausgereift.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Im Sommer gehe ich gerne an den wunderschönen Balaton zum Schwimmen. Natürlich lese ich sehr viel oder mache kleine Ausflüge, um auf alte Burgen und Ruinen zu klettern und dort zu fotografieren.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Was ich immer wieder gerne lese, sind die Geschichten von Guy de Maupassant oder Science-Fiction Kurzgeschichten.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Zu 99% entstehen meine Bücher an meinem Schreibtisch im Wohnzimmer. Als wichtigstes Arbeitsmittel ist da natürlich der PC, dazu Drucker, Scanner und mehrere Festplatten. Kalender, ein paar Notizzettel, Stifte, eine Tasse Tee und eine brennende Kerze dürfen nicht fehlen. Des Öfteren habe ich auch eine schnurrende Katze auf dem Schoss und muss dann versuchen, um die Katze herum an Tastatur oder Maus zu kommen.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Absolut unspektakulär: Ich versorge meine Katzen und mich, ich lese und schreibe, mache lange Spaziergänge wenn das Wetter gut ist und surfe im Internet.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Als Leser liebe ich Science Fiction, Fantasy, Erotik, Horror – eigentlich fast alles, außer Liebesgeschichten. Beim Schreiben ist mein bevorzugtes Gerne natürlich erotische Fantasy, was fünf von meinen acht Büchern deutlich zeigen.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Ein indisches Sprichwort ist mein Lebensmotto: „Wenn du im Dschungel einem Tiger gegenüberstehst, dann lauf nicht weg. Geh auf ihn zu. Manchmal hilft es, und schlimmer ist es auch nicht.“ Danach lebe ich, ich laufe nie davon sondern stelle mich der Situation und der Gefahr, ich bin ein Kämpfer.
Ein Zitat, das meine Arbeit beschreibt? Da fürchte ich, muss ich passen …
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Das ist natürlich Ungarn, schließlich bin ich hierher ausgewandert. Ich mag die schöne Landschaft, die freundlichen Menschen, das entspanntere Lebensgefühl, weniger Hektik als in Deutschland. Außerdem liebe ich die USA, vor allem Kalifornien und Los Angeles, wo ich sehr oft im Urlaub war. Eigentlich wäre ich auch gerne nach L.A. ausgewandert, aber das Leben dort ist mir einfach zu teuer, außerdem ist es sehr schwierig, die Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen, wenn man nicht gerade Millionär ist.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Wahrscheinlich muss ich zugeben, dass ich nicht sonderlich kritikfähig bin. Kritik muss schon sehr fundiert sein, damit ich überhaupt zuhöre.
Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Fürs Selfpublishing bin ich offensichtlich zu faul … Und es kostet auch einiges an Geld, wenn man es vernünftig machen will mit Korrektorat, Lektorat und Coverdesign etc. Dazu der ganze Aufwand mit Belegexemplaren für Bibliotheken, ISBN-Nummern etc. Das überlasse ich gerne den Profis in einem Verlag. Außerdem habe ich dann mehr Zeit und Ruhe, mich auf meine Bücher und Stories zu konzentrieren.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Was ich mir wünsche ist, dass die Leser beim Lesen meiner Bücher genauso viel Spaß haben wie ich beim Schreiben.

Dienstag, 12. März 2019

[Coverinterview] Die magische Feder von Anna Matheis


Coverinterview 

Wann kam die Idee zum Titel? War es dein Arbeitstitel oder änderte er sich im Laufe des Schreibprozesses?
Mir ist der endgültige Titel tatsächlich erst während dem Schreibprozess selbst eingefallen.
Hattest du genaue Vorstellungen, was sich auf dem Cover befinden sollte oder hattest du den Coverdesignern freie Hand gelassen? 
Bei dem Buch „Die magische Feder – Band 1“ hatte ich eine konkrete Vorstellung. Das offene Buch, die Feder in der Mitte und die Buchstaben die um sie herum fliegen – und der Coverdesigner hat meine Idee genauso umgesetzt wie ich sie in meinem Kopf hatte.
Hat der Titel für dich oder die Geschichte eine besondere Bedeutung? 
Ja, für die Geschichte – denn da spielt die „magische Feder“ eine ganz wichtige Rolle…
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen? 
Nein, ich würde nichts ändern wollen. Mit dem Cover bin ich hundert Prozent zufrieden J

[Buchvorstellung einmal anders] Die magische Feder von Anna Matheis


Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit der Autorin Anna Matheis, um mit ihr über ihr Buch „Die magische Feder“ zu reden
Danke, dass du dir heute Zeit nimmst, um für dein Buch zu antworten.
Sehr gerne
Beschreibe dein Buch in max. 5 Sätzen. 
In meinem Buch „Die magische Feder“ geht es um die 17-jährige Helena. Sie stammt aus einem oberbayerischen Dorf und reist für ein Praktikum zu ihrem Onkel nach Italien – in die sagenumwobene „Vampirische Region“. Als dort im nahegelegenen, geheimnisvollen Wald rätselhafte Dinge passieren beginnt ihr Abenteuer. Es erscheint ihr eine magische Feder und übermittelt ihr wie von Zauberhand dirigiert eine Botschaft… 
Deine Protagonisten erleben ja so manche schwierige Situation. Magst du es deine Protagonisten eher in lustige, witzige oder schwierige Situationen zu treiben? 
Ehrlich gesagt – beides J
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch, die du uns gerne vorstellen würdest? 
Das ist die Stelle in der Helena zum ersten Mal die magische Feder sieht: (38) „Kurz bevor ich einschlief, wurde ich geblendet. Ich öffnete die Augen und starrte fassungslos auf das nun aufgeschlagen auf meinem Nachttisch liegende Buch, aus dem ein feiner, glitzernder Luftschleier stieg. Ich kam kaum zum Nachdenken oder dazu, irgendwie zu reagieren, denn da begannen vor meinen Augen Buchstaben auf magische Weise über der Seite zu tanzen. Völlig gefesselt starrte ich auf den Luftschleier, der sich zu einer weißen, fast transparenten Feder formte und zu schreiben begann.“
Wie viel echte Anna steckt in dem Buch oder in dem einen oder anderen Charakter? 
Parallelitäten zu den Figuren in meinen Büchern sind tatsächlich nicht zufällig. Ich habe u.A. meine Heimat miteingebaut und nahegelegene Orte. Aber auch Menschen aus meinem Umfeld spielen wichtige Rollen. Mein Bruder Andi „spielt“ beispielsweise den bayerischen Journalisten Andreas M. 
Wie würden dich deine Hauptcharaktere beschreiben? 
Das würde mich auch interessieren J Wahrscheinlich würde die Beschreibung je nachdem was sie erleben müssen Kapitelweise anders aussehen.
Mich würde noch dein Lieblingszitat aus dem Buch „Die magische Feder“ interessieren. 
„Wie so oft enden Geschichten aber selten mit dem letzten niedergeschriebenen Satz, denn mit jedem neuen Morgen, an dem man aufwacht, wartet eine neue leere Seite, die gefüllt werden will.“
Danke für das Interview.
Ich bedanke mich auch ganz herzlich, dass du mich interviewt hast J

[Autorentag] Anna Matheis

Autoreninterview 
Anna Matheis

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich heiße Anna Matheis, bin 25 Jahre alt und lebe in einem Dorf südlich von München (zusammen mit meinen drei jüngeren Brüdern, Eltern, Partner, Kater und Kühen). Ich arbeite mit Kindern und in meiner Freizeit schreibe, lese und male ich gerne. 
Wie bist du zum Schreiben gekommen? 
Ich habe schon immer gerne gelesen – oder mir von meiner Oma etwas vorlesen lassen. Als mir dann im Italienurlaub mit meinen Großeltern der Lesestoff ausgegangen ist, habe ich schließlich meine erste eigene Geschichte erfunden. Seitdem war es mein größter Traum einmal mein eigenes Buch in den Händen zu halten. Diesen Traum habe ich mir letztes Jahr erfüllt.

Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Bisher sind zwei Bänder meiner Buchreihe „Die magische Feder“ erschienen. „Die magische Feder – Band 1“ und „Die magische Feder – Band 2 Die Reise zum ewigen Moor“. In den Büchern geht es um die 17-jährige Helena, die aus einem oberbayerischen Dorf stammt. Für ein Praktikum reist sie zu ihrem Onkel nach Italien – in die sagenumwobene „vampirische Region“ und dort beginnt ihr Abenteuer…
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk? 
Ja, ich schreibe gerade am dritten und letzten Band meiner Buchreihe „Die magische Feder“.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten? 
Schreiben, lesen und malen. 
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Aktuell ist es „Dämonentage“ von Nina MacKay. 
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst? 
Im Sommer schreibe ich am liebsten in unserem Garten mit Blick auf die Berge und im Winter auf einer bequemen Couch neben dem Holzofen. 
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen? 
Ich wache grundsätzlich sehr früh auf. Danach dusche ich und mache mich für die Arbeit fertig. Nachmittags/Abends bin ich gerade mit meinem Umzug beschäftigt, nebenbei mit der Werbung für meine Bücher, Freundinnen treffen, backen, gemeinsames Kochen und Essen mit meinem Freund und auch sonst ist ein einer Großfamilie immer was los. Momentan endet mein Tag damit, dass ich ziemlich müde in mein Bett falle und höchstens die ersten zehn Minuten von einem Film mitbekomme… 
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben? 
Ich lese bevorzugt Fantasybücher, aber auch gerne bayerische Krimis. Mein Lieblingsgenre beim Schreiben ist Fantasy. Ich habe mal versucht in einem anderen Genre zu Schreiben, aber letztendlich fehlt mir nach einigen Seiten eine Hexe oder anderes magisches Wesen… J 
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt? 
Mein Lieblingszitat ist von Walt Disney „Wenn du es träumen kannst, kannst du es auch tun.“ Und das Zitat aus meinem Buch „Die magische Feder – Band 1“: „Manchmal muss man neue Schritte gehen, um einen Weg zu finden. Seinen eigenen Weg vor allem.“
Hast du ein Lieblingsland und warum? 
Mein Lieblingsland ist Italien. Ich verbringe dort gerne meine Urlaube und liebe das italienische Essen.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um? 
Ja, ich bin ein kritikfähiger Mensch und nehme berechtigte Hinweise auch sehr gerne an und berücksichtige sie in meiner nächsten Geschichte.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ich habe mich viel mit dem Verlagsthema beschäftigt und meiner Meinung nach ist es ein guter erster Schritt in die Tür der Bücher-/Autoren- und Verlagswelt.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest? 
Gebt niemals eure Träume auf…