Sonntag, 24. März 2019

[Buchvorstellung einmal anders, Protagonisten- und Coverinterview] Ungerecht von Drea Summer


Protagonisten-, Coverinterview und Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit der Autorin Drea Summer und ihrem Protagonisten Christian Schmitz um mich mit ihnen über ihr Werk zu unterhalten.

Claudia: Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig interviewen?

Hallo Claudia. Gerne, natürlich machen wir das.
Christian: Drea, beschreibe uns doch bitte dein Buch in max. 5 Sätzen. 
Naja, so wie du es schon in einem deiner ersten Gedanken beschreibst. Du bist der Hauptprotagonist in einem Thriller, der im echten Leben genau so spielen könnte. Es geht um ein gut gehütetes Geheimnis, das sich an Fassungslosigkeit und Dreistigkeit kaum überbieten lässt. Der Grund warum du, Christian, ins Haus von Harald Moser eindringst ist schon schlimm genug und mit Sicherheit für jeden verständlich. Je mehr Personen in die Villa kommen, umso mehr erfährt du über die Hintergründe und die lassen einen definitiv sprachlos zurück. 
Christian: Sag mal, magst du es deine Protagonisten zu quälen, sie durch die sprichwörtliche Hölle auf Erden zu schicken? Ich meine, musste diese Sache echt sein? Mussten wir da durch?
*lacht* Ja, da musstest du durch. Auf jeden Fall. Für mich war es wichtig, dass dieses Buch so geschrieben wird, wie du es jetzt lesen kannst.
Christian: Hast du eine Lieblingsstelle im Buch, die du den Lesern gerne vorstellen würdest? Meine absolute Lieblingsstelle ist diese hier: 
Sie schaute ihrem Mandanten in die Augen, und Moser grinste. Boah, welch ein widerlicher, alter Sack. Allein sein süffisantes Lächeln verfolgte sie bis in ihre Träume. Und sein heutiges Erscheinungsbild würde noch einige Zeit in ihrem Gedächtnis verweilen – dieser Hemdknopf in der Höhe seines Bauchnabels war selbstmordgefährdet, und es war nur mehr eine Frage der Zeit, wann er sich aufgrund der hohen Spannung des Hemdes lösen und ein weiteres Stück nackte Haut preisgeben würde. Schon die ganze Zeit, während des Prozesses, hat er mir ständig Avancen gemacht. Wie werde ich den jetzt wieder los? Ich mache nur meinen Job. Nicht mehr und nicht weniger.


»Herr Moser? Würden Sie bitte meine Hand wieder loslassen?«, sagte sie mit Nachdruck in ihrer Stimme.



Er lockerte seine Finger, beugte sich hinunter und presste seine wulstigen Lippen auf ihren Handrücken. Sie spürte, wie ihr die Magensäure in die Speiseröhre stieg. Er war ein Mann, der genau wusste, was er wollte. Mit über fünfzig Jahren Lebenserfahrung, die er vorzuweisen hatte, hätte sich Christine mehr Weisheit als Geilheit von ihrem Mandanten gewünscht. Aber es war die Welt, in der sie zu Hause war.
Christian: Wie viel echte Drea steckt eigentlich in dem Buch oder in dem einen oder anderen Charakter? 
Gar nicht soviel wie du denkst. Mir ist es wichtig, dass alle Protas einen eigenen Charakter haben. Wenn ich eine Story schreibe, dann habe ich die unterschiedlichen Charaktere vor mir und das läuft wie ein Film in meinem Kopf ab. Ich bin nur diejenige, die abschreibt *lach* Natürlich, durch das, das ich selber Österreicherin bin, habe ich es mir nicht nehmen lassen, den einen oder anderen Satz oder Wort auf österreichisch zu belassen.
Claudia: Christian, unter uns. Wie würdest du denn Drea als Betroffener und Hauptcharakter des Buches beschreiben? 
Also anfangs dachte ich mir noch, dass sie wirklich knallhart ist. Aber nachdem sie mehrmals während dem Schreibvorgang gelacht hat und ihre Witze gerissen hat, habe ich meine Meinung über sie geändert. Besonders gefällt mir, dass sie jede ihrer Geschichten unter ein anderes Thema stellt, dass sie auch zielgerichtet verfolgt. Ich dachte, als Hauptprotagonist, ich kenne das Ende der Story. Aber ehrlich, ich war geschockt, als sie mir das präsentierte. Ich habe die Vermutung, dass Drea selbst nur den Anfang ihrer Geschichte kennt und sich im weiteren Verlauf einfach überraschen lässt, stimmts?
Drea zwinkert ihm zu. 

Claudia: Wann kam denn die Idee zum Cover bzw. zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Ach, das ewige Thema mit dem Titel. Das ist eines der schwierigsten Entstehungsprozesse überhaupt. Zuerst überlege ich mir selber einen Titel, den präsentiere ich in meiner Testlesegruppe. Die Mädels, es sind insgesamt 11, geben mir Feedback und ihre eigenen Vorschläge ab. Und diese Vorschläge gehen dann gesamt zu Sascha, meinem Lieblingslektor, und er macht meist etwas anderes daraus und kommt mit einem besseren Vorschlag. Tja, das mal zum Titel. Das Cover für diesen Thriller war mir sofort klar und der Sessel (oder heißt es Stuhl in Deutsch? Ich bin mir ja da nie so sicher. Für mich ist ja alles ein Sessel *lach*) wurde toll in Szene gesetzt.

Meist habe ich nur, was das Thema Cover betrifft eine grobe Vorstellung, die ich an meinen Designer weitergebe. Und daraus ist bis jetzt jedes Mal ein tolles Cover geworden.
Christian: Bist du zu 100% zufrieden mit unserem Cover oder hätten wir noch etwas ändern sollen? 
Ja, ich bin zu 100% zufrieden. Definitiv. Es hat eine tolle Aussagekraft, finde ich.
Claudia: Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer Lieblingszitat aus dem Buch. 
Ein Zitat aus meiner Jugend findet man auch in diesem Buch: Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure, als an die Gerechtigkeit der österreichischen Justiz. Ich finde diesen Satz toll und sagt alles aus, was ich mir darüber denke.
Claudia: Herzlichen Dank für das Gespräch.
Wir sagen danke für das tolle Interview.

[Autoreninterview] Drea Summer

Autoreninterview
Drea Summer

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Tja, wer bin ich? Mein richtiger Name ist Andrea Sommer. Ich bin 40 Jahre alt und ja…. schreibe eben Thriller. Was willst du denn noch so über mich wissen? Mir fällt jetzt schon nix mehr ein. *lach*

Wie bist du zum Schreiben gekommen? 

Ach, eigentlich mehr oder minder durch einen Zufall. Ich und mein Lieblingsmensch sind Ende 2016 auf die Kanareninsel Gran Canaria ausgewandert. Da hatte ich die Idee ein Buch zu schreiben. Und was passt besser zu Gran Canaria als ein Thriller???

Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben? 

Also, das erste ist ein Krimi/Thriller mit dem Namen „Mit leisen Flügeln“. Dieser spielt im schönen Andalusien. Meine nächsten drei sind Teile der Gran-Canaria-Trilogie. „Sie sind nichts wert“, „Tu, was ich dir sage“ und „Du bist mein Besitz“. Und mein neuester Thriller spielt in Österreich sein Unwesen und trägt den Titel „Ungerecht“.

In allen meinen Büchern, wird der Leser mitten in die Story geworfen und erst nach und nach lasse ich mir in die Karten blicken, was wirklich abgeht.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk? 
Ja, natürlich. Ich habe vor wenigen Tagen damit begonnen, den zweiten Teil der neuen Serie für Gran Canaria zu schreiben. Der erste Teil ist bereits im Lektorat. 😉
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Ohja….Gute Frage mit dem „Wenn“ vorne dran. *lach*

Lesen natürlich, was ich sehr, sehr gerne mache und eben ausgedehnte Strandspaziergänge.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Einen? Warum eigentlich nur einen? Ich habe mehrere. B.C. Schiller, Marcus Ehrhard, Noah Fitz, Ilona Bulazel, Mari März, Andrew Holland … usw. Um nur einige zu nennen, wo ich mir jedes Buch besorge, das neu auf den Markt kommt.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst? 
Tja, Tisch auf Rollen, Laptop linke Seite. Rechte Seite: Kaffeehäferl, Wasserglas. Achso, und wenn man nach vorne über den Laptop schaut sieht man die Stadt, die einem zu Füßen liegt und das schöne blaue Meer. *grins*
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Aufstehen um 7 Uhr, dann gemütlich Kaffee trinken. Um 8 Uhr mit den Hunden raus und frisches Gebäck für das Frühstück holen. So gegen 9:30 – 10:00 Uhr geht es dann zum Laptop. Da wird bis um 15 Uhr gearbeitet und danach springen wir meist noch in den Pool. Später gibt es dann Mittagessen…Meist zwischen 16 und 17 Uhr. Danach noch lesen oder spazieren gehen oder was uns sonst halt Spaß macht…. Das ist ein normaler Tag, der meistens auch genau so ist, wie ich es dir gerade beschrieben habe.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beides Thriller. Das ist absolut mein Lieblingsgenre. Obwohl ich auch humorvolle Romane gerne lese, so zwischendurch.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Lebe deinen Traum und träume nicht dein Leben. Das ist definitiv mein Lieblingszitat.

Ein Zitat aus meinen Büchern: Er kam sich vor wie der Hauptprotagonist in einem Psychothriller.
Hast du ein Lieblingsland und warum? 
Definitiv Gran Canaria. Hier ist es immer schön warm, die Sonne scheint jeden Tag, die Leute hier sind wahnsinnig nett und hilfsbereit. Und es ist wundervoll hier zu leben.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Es kommt auf die Kritik an. Wenn diese gut begründet ist und ich davon profitieren kann, sehe ich das als positiv an. Wenn diese allerdings gegen meine Person gerichtet ist, dann ignoriere ich das meist. Ich bin nur deswegen ein ruhiger Mensch, weil es nichts bringt, sich über andere aufzuregen. *grins*
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ich bin gerne unabhängig von anderen und geh gerne eigene Wege. Somit passt ein Verlag nicht in meine Welt. Ich muss gestehen, ich habe noch nie ein Expose an einen Verlag geschickt. Für mich stand schon am Anfang fest, wenn nur Spler.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Nichts ist so, wie es scheint. In keinem meiner Bücher. Danke an alle, die meine Bücher lesen und mir zahlreich Feedback geben. Ich freu mich über jeden einzelnen der mir eine PN oder Mail schreibt.

Donnerstag, 21. März 2019

[Coverinterview] Herzchaos von Rosita Hoppe

Coverinterview 

Wann kam die Idee zum Titel? Ist es dein Arbeitstitel oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses geändert?

Herzchaos ist eine Wiederveröffentlichung. Zuerst hieß der Roman „Nur ein Traum?“, dann beim nächsten Verlag „Herzchaos“. Und da ich zweimal die Rechte zurückbekam, ich aber den Titel Herzchaos weiter nutzen durfte und er wunderbar zur Geschichte passt, habe ich ihn übernommen.
Hattest du genaue Vorstellungen was sich darauf befinden soll oder hast du der Coverdesignerin freie Hand gelassen? 
Ich wollte was modernes, habe ihr in etwa gesagt, was ich wollte, da ich mir vorher etliche Cover angesehen hatte. Ich finde, sie hat es wunderbar umgesetzt. Und ich war von Anfang an ganz verliebt in dieses Cover.
Die Farben, das Pärchen, der Strand sind ganz besondere Gestaltungsmittel, die das Cover zu etwas Besonderem machen. Haben diese Sachen eine besondere Bedeutung für dich oder die Geschichte? 
Ich fand es schön, wie die beiden zueinander gewandt stehen, innig und glücklich wirken, so wie Carly es mit Robert wird. Dazu der Strand, den ich ganz wichtig finde, weil (Achtung: Spoiler!!!!) genau dort sie sich unverhofft wiedertreffen.
Bist du mit dem Cover zu 100% zufrieden oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?
Ich bin zu hundert Prozent zufrieden mit dem Cover. 😊

[Buchvorstellung einmal anders] Herzchaos von Rosita Hoppe



Buchvorstellung einmal anders 

Ich treffe mich heute mit der Autorin Rosita Hoppe, um mit ihr über ihr Werk „Herzchaos“ zu sprechen. 

Danke, dass du heute Zeit hast, um mit mir über dein Buch zu sprechen.
Das mache ich sehr gern. 😊
Beschreibe uns dein Buch in max. 5 Sätzen. 
Carolin hat alles, wovon viele Frauen träumen, einen netten Mann, eine tolle Tochter, ein Haus, Freundinnen, die mit ihr durch dick und dünn gehen, dennoch spürt sie, dass ihr etwas im Leben fehlt. Das Verhältnis zu ihrem Mann hat sich im Laufe der Jahre abgekühlt und sie leiden beide darunter. Da lernt sie Robert kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Nur die Verantwortung ihrer Familie gegenüber hindert sie daran, für Robert alles aufzugeben.

Carolin ist bereit, um ihre Liebe zu kämpfen und einen Neuanfang zu wagen, doch ausgerechnet in diesem Augenblick schlägt das Schicksal grausam zu ...
Magst du es deine Protagonisten an ihre Grenzen zu treiben?
Ja, das bringt Spannung. Ein Roman lebt von Höhen und Tiefen der Figuren. Aber es bringt auch mich beim Schreiben manchmal an meine Grenzen.
Wie viel echte Rosita steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter? 
Also erstmal habe auch ich vor Jahren mit meinen Freundinnen Fahrten unternommen, wie Carly es mit ihren Freundinnen macht. Allerdings habe ich dort keinen „Robert“ kennengelernt. 😉 Ansonsten liebe ich genau wie Carly Bücher und Chips.
Wie würde dich deine Hauptcharaktere beschreiben?
Schreibwütig, lesewütig, reiselustig, hilfsbereit und immer ein offenes Ohr für andere.
Mich würde noch dein Lieblingszitat interessieren. 
„Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden“. (Mark Twain)
Danke für das Gespräch. 
Ich bedanke mich, es hat mir total viel Spaß gemacht. 😊

[Autoreninterview] Rosita Hoppe

Autoreninterview 
Rosita Hoppe

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?

Hallo, vielen Dank für deine Einladung. Ich bin Rosita Hoppe und schreibe leidenschaftlich gerne gefühlvolle und romantische Liebesromane und sinnliche, prickelnde Erotik, die unter Pseudonym erscheint.

Ich habe einst Reiseverkehrskauffrau gelernt, übe den Beruf aber nicht mehr aus. Doch meine Liebe zum Reisen und tolle Orte wirst du in meinen Büchern finden. Ich bin verheiratet und habe zwei tolle erwachsene Töchter zwei zauberhafte Enkelkinder. 😊

Wie bist du zum Schreiben gekommen? 
Mir ging vor etwa 13 Jahren so viel im Kopf herum, mit dem ich nicht wusste, wohin. Ich schrieb es auf, anfangs einfach in die ausrangierten Schulhefte meiner Töchter und tippte es später in den PC meines Mannes. Es entstanden ziemlich schnell erste Kurzgeschichten und eine kurze grobe Fassung meines ersten Romans, der einige Jahre später tatsächlich veröffentlicht wurde. Ich war vom Schreibvirus erfasst und seit dem habe ich nicht mehr aufgehört. Von Beginn an hatte ich das Bedürfnis, meine Geschichten zu veröffentlichen. Ich belegte einen Onlineschreibkurs, der über 1 ½ Jahre ging und erlernte das Handwerk Schreiben von der Pike auf.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Mein erster Roman hieß „Nur ein Traum?“ und erschien 2009, ist aber nicht mehr auf dem Markt, weil der Verlag schloss. Er erschien erneut 2016 als E-book mit neuem Titel. „Herzchaos“, ist aber ebenfalls nicht mehr erhältlich, weil auch der Verlag seine Pforten leider schloss. Inzwischen habe ich ihn als „Herzchaos“ im Selfpublishing wieder auf den Markt gebracht.

Mein zweiter Roman „Das Glück fährt Taxi“ ist eine turbulente und humorvolle Liebesgeschichte rund um die Boutiquebesitzerin Carly. Ihre Freundinnen wollen ihr unbedingt einen Mann suchen, wenn sie das nicht selbst auf die Reihe kriegt.
„Wenn es Liebe wird“ ist mein Herzensroman, weil da eine Menge von mir drinsteckt. Die Hauptperson Felicitas ist Redakteurin einer Zeitung, ein Job, den ich freiberuflich auch einige Jahre machte und so eine Menge eigener Erfahrungen einbringen konnte. Felicitas lernt den Bildhauer Viktor kennen, über den sie eine Reportage schreiben soll. Sie findet ihn faszinierend und auch er scheint interessiert. Aber warum zieht er sich dann immer wieder zurück. Ein dunkles Geheimnis umgibt diesen attraktiven Mann. (Ich bin übrigens immer noch verknallt in Viktor, obwohl die Geschichte schon beinahe vier Jahre auf dem Markt ist 😉 )
Mit „Küsse am Meer“ habe ich das Setting auf meine Lieblingsinsel Amrum gelegt. Pauline, vom Schicksal gebeutelt, weil betrogen, verlassen und ohne Job reist nach Amrum, um ihrer Schulfreundin Jule in deren Pension auszuhelfen. Und prompt tappt sie auf der Insel in die Liebesfalle, obwohl Liebe so gar nicht auf ihrem Lebensplan steht.
„Glück am Meer“ ist die unabhängig lesbare Fortsetzung meiner Amrumreihe. Hier geht es um Jule, die ein schlimmes Schicksal ertragen musste und noch immer darunter leidet. Dazu kommt die Sorge um den Erhalt ihrer Pension, denn die Gäste bleiben aus. Da mietet sich Ben für vier Wochen ein und scheint ihr Rettungsanker zu sein. Und das nicht nur in finanzieller Sicht.
Es gibt übrigens ein Wiedersehen mit Pauline.
Weitere Veröffentlichungen sind zwei Kurzgeschichtenbände, zwei Kurzromane als Susanna Rossi und dreizehn erotische Kurzromane, die unter Sita Torasi veröffentlicht sind.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ich arbeite sogar an zwei Werken. Ich schreibe am nächsten Amrumroman, der im Frühjahr 2020 erscheinen wird und zusätzlich an einem erotischen Roman. Für den letzteren kann ich noch nicht sagen, wann sie erscheinen wird, denn er steht noch am Anfang und ich habe ihn noch keinem Verlag angeboten.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten? 
Lesen, wenn es das Wetter erlaubt, fahre ich ab und an mit Inlinern, um mir den Kopf freipusten zu lassen. Ich walke und ich reise sehr gern, aber leider viel weniger, als ich es gern täte.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst? 
Ich habe einige Lieblingsautoren. Z.B. Susan E. Phillips, Carly Phillips, N. Sparks. Zu meinen deutschen Lieblingsautoren gehören Nina George, Gabriella Engelmann, Noa C. Walker, Claudia Winter und Kate Sunday/Kate Lynn Mason, Bobbie Kitt. Aber es gibt noch wesentlich mehr AutorInnen, deren Bücher ich sehr gerne lese.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst? 
Ich sitze in meinem Büro am Schreibtisch, rechts hinter mir ein Fenster mit Blick auf unseren Teich und über die Straße hinweg fängt der Wald an. Vor mir eine Wand mit frühlingsgrüner Tapete und ein paar weißen und grauen Streifen. Rechts und links vom Laptop Unterlagen, Fotos meiner Lieben, ein paar Glücksbringer, wie zB. Einen Keramikengel und einen Hühnergott. (Das sind diese grauweißen Steine mit Löchern, die man an der See finden kann. Sie sollen Glück bringen).
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen? 
Ich arbeite in der Regel von Montag bis Freitag bis nachmittags, wenn Abgabetermine drücken auch abends und am WE. Aufstehen um kurz vor 6 Uhr, nach Frühstück und nötigem Haushalt setze ich mich an den PC. Erst mal werden E-Mails gecheckt und bei Fb reingeschaut, (was ich mir nicht verkneifen kann, bevor die Arbeit beginnt). Dann schreiben, planen, evtl. Interviews beantworten, Marketing etc. Abends stehen meist Mann und Familie im Vordergrund.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben? 
Beim Lesen und beim Schreiben bevorzuge ich romantische, aber auch dramatische Liebesromane und erotische Romane. Ab und an lese ich auch mal einen Krimi.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Lieblingszitat: „Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden“. (Mark Twain)


Ein Zitat aus einem meiner Bücher gefällt mir sehr gut und trifft eigentlich auf jeden Menschen zu. Er steht in „Glück am Meer“, gleich vorne drin und ist von mir:


„Spuren, die das Leben zeichnet, lassen sich nicht einfach wegwischen. Sie machen einen Menschen aus. Sie machen dich aus.“
Hast du ein Lieblingsland und warum? 
Ich mag Deutschland sehr gerne, es gibt so viele herrliche Ecken und ganz besonders liebe ich die Küste. Italien finde ich auch ganz klasse, ich liebe die Sprache (obwohl ich sie selbst nicht spreche), das Flair, die Landschaften.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um? 
Kritikfähigkeit musste ich erst lernen, und sie vor allen Dingen nicht persönlich nehmen. Mittlerweile kriege ich das, glaube ich zumindest, ganz gut hin.
Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag (bookshouse, books2read, Niemeyer Buchverlage) zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Als ich anfing zu schreiben, gab es noch kein SP. Ich fühle mich unter einem Verlagsdach einfach wohler, bekomme dort ein anständiges Lektorat, ohne das selbst zahlen zu müssen, was natürlich auch fürs Cover gilt. Books2read ist die E-booklinie von HarperCollins, ein großes Verlagsdach. Besonders beim Niemeyer Verlag ist der Vertrieb zu Buchhandlungen viel besser, als bei den anderen. So liegen meine Bücher in deutlich mehr Buchhandlungen als vorher. Beim SP muss man halt für alles selbst sorgen, das liegt mir nicht. Was nicht heißt, dass ich es nicht doch irgendwann mal versuchen werde.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest? 
O ja. 😊 Ich möchte mich ganz herzlich für die Aufmerksamkeit bedanken und hoffe, deine Leserinnen hatten ein bisschen Spaß.

Mittwoch, 20. März 2019

[50/03_2019/ebook] Die Mottenkönigin von Beatrice Jacoby



Das Buch "Die Mottenkönigin" wurde von Beatrice Jacoby verfasst und erschien 2018 im Papierverzierer Verlag.


Die Autorin geht mit ihrem Schreibstil völlig anders auf das Genre der Jugendfantasy zu. Es ist anders, witzig, skurril und trotzdem aufrüttelnd. Man kann mit den Protagonisten mitgehen auf ihrem Weg nach der Rettung des eigenen Lebens.
Klarabell hat eine Begabung und strebt nach Unabhängigkeit und Unsterblichkeit, die in Form von Pares als einzige Hoffnung für die Zukunft nach dem 18. Lebensjahr erscheint. Diese Begegnungen und der Kampf sich richtig zu entscheiden prägen das Buch.
Durch die Wortwahl und den Schreibstil, ist das Buch angenehm und flüssig zu lesen.


Jeder, der Fantasy gerne liest und auch mal etwas abseits des Mainstream liest, ist mit diesem Buch sehr gut beraten.

[Coverinterview] Die Mottenkönigin von Beatrice Jacoby



Coverinterview 

Wann kam die Idee zum Titel? War es dein Arbeitstitel oder änderte er sich im Laufe der Zeit?

Der Arbeitstitel ist bei mir ganz am Anfang meist nur der Name des Protagonisten, bis ich sehe, wohin sich das Projekt beim Schreiben entwickelt. Zwischendurch lautete er bei diesem Buch mal „Wie man dem Schicksal ein Schnippchen schlägt“. „Die Mottenkönigin“ entstand erst, als ich eine Änderung vornahm, durch die die Motten überhaupt erst ins Buch flatterten.
Hattest du genaue Vorstellungen, was sich auf dem Cover befinden sollte oder hattest du der Coverdesignerin freie Hand gelassen? 
Ich durfte dem Verlag ein paar lose Ideen schicken, ab da lag es nicht mit in meiner Hand, was okay ist. Das ist nicht meine Stärke.
Das Cover sticht mit dem blau und dem Gold als Farben und der Motte einfach heraus. Warum ausgerechnet diese Farben als Stilmittel? 
Im Detail müssten wir die Coverdesignerin fragen :D Für mich harmonisiert blau gut mit der Traum-Thematik der Geschichte. Wenn man genau hinschaut, sieht man auch ein paar kleine Lichtreflexe im Hintergrund, was an einen Nachthimmel erinnern kann. Das angelaufene Gold in der Schrift und den Verzierungen geben dem ganzen einen „Jahrmarkt-Charme“. Wie gesagt, ich liebe die Arbeit der Designerin! 
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen? 
Nein, ich finde es perfekt so, wie es ist.