Mittwoch, 21. August 2019

[Autoreninterview] Bernd Skorczyk

Autoreninterview

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Mein Name ist Bernd Skorczyk, ich bin jetzt 43 Jahre alt und glücklich verheiratet. Ich lebe in Berlin. Bis vor ein paar Jahren war ich Schauspieler.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ganz automatisch. Ich habe ungefähr mit 12 Jahren angefangen, mir Geschichten auszudenken, und kann seitdem nicht mehr ohne sein.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Mein erstes Buch trägt den Titel „John Dyson: Coldheart“. Das Buch ist im Genre Thriller angesiedelt, mit ein paar Sci-Fi-Elementen. Hauptcharakter ist John Dyson, ein ehemaliger CIA Agent, der sich in ein kleines Dorf in Alaska zurückgezogen hat und mehr oder weniger auf den eigenen Tod wartet. Eines Tages stürzt in der Nähe eine Frachtmaschine ab, an Bord befindet sich ein Teenager, der Teil eines geheimen Regierungsprogramms ist. Der Ex-Agent wird zum Retter wider Willen und muss sich schließlich gegen anrückende Söldner und Soldaten behaupten.
Das nächste Buch ist der High Fantasy-Roman „Astricus“. Er spielt in einer Welt, in der Magie und nicht Naturgesetze die alles bestimmende Kraft ist. Bis eines Tages eine Gefahr aus alter Zeit droht, alles und jeden auf der Welt zu vernichten. Allein vier Auserwählte aus unterschiedlichen Völkern können laut einer Prophezeiung die Katastrophe verhindern. Aber je mehr die Vier sich bemühen ihre Welt zu retten, desto mehr lernen sie, dass nichts so ist, wie es eigentlich sein sollte.
Zu dem Buch „Astricus“ gibt es noch die Kurzgeschichte „Astricus Geschichten: Galens Entscheidung“. Hauptcharakter ist einer der vier Auserwählten. Man erfährt, wie er zu der Person wird, die er in „Astricus“ ist,
Mein neuestes Buch ist die Heroic Fantasy-Kurzgeschichtensammlung „Yala, die Söldnerin“. Yala ist eine der wenigen Überlebenden eines längst vergessenen Volkes, die sich im Verlauf der drei Geschichten von einer Kriegerin, die für Geld kämpft, zu einer Heldin entwickelt. Die drei Geschichten erzählen von ihrer Entwicklung und den Abenteuern, die sie auf dem Weg bestreiten muss.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja, das tue ich. Es wird ein Horror-Thriller. Der Titel steht allerdings noch nicht fest und ich stehe noch ziemlich am Anfang.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Ich verbringe sie mit meiner Frau, wir gehen gerne ins Kino, hören zusammen Hörspiele, schauen Filme und ich lese noch sehr gerne Comics und Romane und mag Filmmusik.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Lieblingsautoren habe ich nicht. Eines meiner Lieblingsbücher ist „Dracula“, aber auch „Der Marsianer“. Ab und zu lese ich auch gerne Jack Reacher. Zudem bin ich ein riesiger Star Trek-, Alien-, Predator- und Star Wars-Fan und lese sehr gerne die dazugehörigen Romane.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Mein Arbeitsplatz ist dort, wo ich den Laptop hinstellen kann. Insofern ist er nicht an einen spezifischen Ort gebunden. Allerdings brauche ich immer eine Tasse Kaffee dazu!
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Zuallererst muss ich sagen, dass Autor nicht mein Hauptberuf ist, denn ich pflege meine Frau. Insofern beginnt der Tag mit Pflegetätigkeiten, Frühstück, etc. Meine Arbeitszeiten als Autor werden in die Zwischenräume gelegt oder fallen aufgrund zahlreicher Termine ganz aus. Abends schauen wir meistens Filme und reden miteinander.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beim Lesen mag ich gerne Science Fiction, Fantasy, Horror und Thriller und genau in den Genres schreibe ich auch.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Mein Lieblingszitat ist: Fortschritt, nicht Perfektion! Es stammt aus dem ersten Equalizer Film mit Denzel Washington. Aber auch der Satz aus Spider-Man: „Aus großer Kraft folgt große Verantwortung!“ spiegelt meine Ansicht wider.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ich habe kein Lieblingsland, halte mich aber gerne an oder im Meer auf. Atlantis wäre toll;)
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Allgemein halte ich mich schon für einen kritikfähigen Menschen, aber nur, wenn sie konstruktiv und zur Sache ist. Wenn dem so ist, bemühe ich mich, immer aus meinen Fehlern zu lernen.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Um ehrlich zu sein, bin ich Selfpublisher geworden, weil ich in keinem Verlag untergekommen bin. Das war die einzige Möglichkeit, meine Bücher zu veröffentlichen. Da ich Gott sei Dank nicht finanziell von meiner Autorentätigkeit abhängig bin, genieße ich die kreativen Freiheiten, die ich als Selfpublisher habe.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Ja, da gibt es etwas: Gerade als Selfpublisher fällt mir auf, dass besonders im Bereich „Kostenlose Ebooks“ eine große Mitnahme- Mentalität zu existieren scheint. Daran ist im Prinzip ja auch nichts auszusetzen. Es bleibt ja jedem Autor selbst überlassen, ob und was er kostenlos zur Verfügung stellt. Ich persönlich fände es toll, wenn man aber auch den kostenpflichtigen Ebooks der betreffenden Person eine Chance gibt, sofern einem die kostenlose Lektüre gefällt. Viele Selfpublisher bieten ihre Werke zu recht moderaten Preisen an und in jedem Buch, das geschrieben wird, stecken Stunden an kreativer Arbeit und Herzblut.
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Diabooks78 für die Möglichkeit bedanken, auf mich aufmerksam zu machen, und möchte sie für Ihr Engagement loben! Danke schön!

Sonntag, 18. August 2019

[111/08_2019/ebook] Wie Nebel in der Sonne von Astrid Töpfner



Das Buch "Wie Nebel in der Sonne" wurde von Astrid Töpfner verfasst und erschien 2018 im Verlag Tinte & Feder.
Der Autorin gelingt es hervorragend durch sehr gezielte Anwendung von Sprache und Worten ein Gefühl zu zaubern, dass einem noch wochenlang darüber nachdenken lässt.
Das Buch beginnt mit einem schwierigen Thema, lädt zum Nachdenken ein. Die Charaktere tragen das Buch und alles wird sehr gut und gefühlsbetont beschrieben. Man kann mit ihnen lachen, weinen, reisen und genießen.
Der Schreibstil ist leicht und fließend und man kann den Raodtrip aus zwei Perspektiven miterleben.
Jeder, der gerne einmal eine Liebesgeschichte lesen möchte, die vom Mainstream Abstand nimmt, den kann ich diese Geschichte nur ans Herz legen.

[109/08_2019/ebook] Sweet moments - Die Texanerin und der Serienstar von Eleonora Park



Das Buch "Sweet moments - Die Texanerin und der Serienstar" wurde von Eleonora Park verfasst und erschien 2019.

Der Autorin gelingt mit diesem Kurzroman eine tolle Geschichte. Sie lädt einem ein, einen Urlaub in Miami zu verbringen und alle seine Sorgen zu vergessen.
Trotz des schnellen Einstiegs ist ein gewisser Tiefgang im Geschehen zu erkennen und man kann die Geschichte genießen.
Ein weiterer großer Bonuspunkt ist der leichte, gut zu lesende Schreibstil der Autorin, die es einem leicht macht mit den Charakteren die Geschichte zu durchleben.

Jeder, der erotische Romane mag, kann ich diese Geschichte empfehlen.

[108/08_2019/ebook] Die Aussenseiter und das Buch der Schatten von Nicole Fünfstück



Das Buch "Die Aussenseiter und das Buch der Schatten" wurde von Nicole Fünfstück verfasst und erschien 2017.

Der Autorin gelingt in dem Buch ein toller Mix zwischen Fantasy und Realität. Die Charaktere sind gut gezeichnet und dargestellt. Es ist eine Entwicklung spürbar und man kann mit ihnen gemeinsam so einiges erleben.
Der Schreibstil ist flüssig und das Buch super zu lesen. Außerdem ist es abwechslungsreich und auch spannend.
Es ist eine Geschichte, deren Einstieg einem leicht fällt und einem trotzdem zum Denken auffordert. Denn die Themen die darin behandelt werden sind nicht nur leichte Kost. Es ist eine Wechsel aus Freundschaft, Zusammenhalt, aber auch Ausgrenzungen jeglicher Art, wie Ausländerfeindlichkeit oder Hass gegen Behinderte.

Ein Lesespaß für jung und alt, wo man gespannt sein kann, wie es weitergeht.

Donnerstag, 15. August 2019

[Coverinterview] Königsfeuer von Jörg Benne


Coverinterview 

Wann kam die Idee zum Titel? Was es dein Arbeitstitel oder änderte er sich im Laufe der Zeit?
Von Beginn an war klar, dass der Roman nach der alchemischen Waffe benannt werden sollte, die der König einsetzen lässt. Ursprünglich hieß die mal »Dämonenhauch«, aber nachdem mein Roman »Dämonengrab« veröffentlicht wurde, fiel das aus, weil die Leser das für einen Folgeband halten könnten. Der Arbeitstitel war eine ganze Weile lang »Höllenglut«, bis ein Betaleser zurecht fragte, ob es in Nuareth überhaupt eine Hölle gibt.
Dank einer befreundeten Autorin kam ich dann auf Königsfeuer.
Hattest du genaue Vorstellungen oder hast du deinem Coverdesigner freie Hand gelassen? 
Das Cover entstand im Dialog mit dem Designer Sebastian Watzlawek. Ich hatte die Idee der brennenden Krone, die sich bei dem Titel ja aufdrängt, aber auch diverse andere Elemente wie die brennende Stadt, Katapulte die auf diese Feuern usw. Sebastian kam dann auf die Idee, die brennende Stadt in die Krone zu packen und den König zum Hauptmotiv zu machen.
Das Cover ist ja eher dunkel gehalten, dazu allerdings die Flammen, das Gesicht und die Krone machen das Cover spektakulär. Haben diese Bilder und der Titel eine besondere Bedeutung für dich oder die Geschichte?
Ja. In Königsfeuer geht es auch um Kriegsverbrechen, die der König in seiner Gier nach Macht begeht. Daher passt es hervorragend dass quasi die Krone auf seinem Kopf die Stadt in Flammen setzt.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich etwas ändern wollen?
Ich bin absolut happy, Sebastian hat tolle Arbeit geleistet!

[Buchvorstellung einmal anders] Königsfeuer von Jörg Benne

Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit dem Autor Jörg Benne, um mit ihm über sein Buch „Königsfeuer“ zu sprechen.

Danke, dass du heute Zeit hast, um mit mir über dein Buch zu sprechen.
ICH habe zu danken, dass Du Dir die Zeit nimmst!
Beschreibe uns dein Buch in max. 5 Sätzen.
Königsfeuer ist ein Intrigen-Fantasy-Roman. Vier sehr unterschiedliche Charaktere, ein Dieb, eine Assassine, ein Offizier und der Anführer der Palastgarde, treffen auf einer Hochzeitsfeier des Königshauses aufeinander, wo bald eine Revolte ausbricht und die Pläne der vier durcheinanderwirbelt.
Das Ganze hat neben Intrigen auch viel Action zu bieten und ist eine Art Grimdark-Fantasy-Thriller.
Du lässt ja deine Charaktere so einiges durchstehen. Fällt es dir leichter sie durch einfache oder schwierige Situationen zu führen?
Schwierige Situationen machen definitiv mehr Spaß. Was meine Charaktere angeht habe ich einen gewissen Hang zum Sadismus. Die müssen bei mir schon einiges mitmachen.
Wie viel echter Jörg ist in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter versteckt?
Der eine oder andere nüchterne Charakterzug könnte von mir stammen, aber ich bin weder Intrigant noch heldenhaft. Ich glaube während der Revolte wäre ich einer der panisch davonrennenden Gäste gewesen. ;)
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben?
Loyal, verlässlich, nüchtern mit einem Hang zur Ironie, aber manchmal auch zu etwas Gehässigkeit.
Mich würde noch dein Lieblingszitat interessieren.
Gemeinsam gingen sie den Flur entlang, der Oberst humpelnd, der Hauptmann hinkend. Was geben wir für ein erbärmliches Bild ab, dachte der Hauptmann bitter.
Danke für das Gespräch.

[Autoreninterview] Jörg Benne


AUTORENINTERVIEW
Jörg Benne

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hallo. Ich bin Jörg Benne, Mitte 40, gelernter Informatiker und schon seit Kindesbeinen Hobbyautor. Bis zu meiner ersten Veröffentlichung hat es aber bis 2012 gedauert. Ich schreibe vor allem Fantasy, habe aber auch ein Kinderbuch und ein SciFi-Spielbuch veröffentlicht.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
In der dritten Klasse las meine Lehrerin vor der Klasse einen Aufsatz von mir vor, weil sie ihn so gut fand. Ich war natürlich mächtig stolz, aber vor allem dieses Gefühl, dass alle meiner Geschichte zuhörten, wollte ich nochmal erleben.
Also schrieb ich als nächstes eigene Pumuckl-Geschichten und Derivate von TKKG, die ich in der Schule vortragen durfte. Im Jugendalter versuchte ich dann mit Freunden Computerspiele zu entwickeln, wobei ich auch meist für die Stories verantwortlich war. Meinen ersten richtigen Roman hab ich dann aber erst mit 20 vollendet.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns bzw. die Reihen in max. 5 Sätzen beschreiben? 
Mein Hauptwerk sind die sechs in meiner Fantasywelt Nuareth angesiedelten Romane. Da wären zum einen die drei Teile der All-Ager-Reihe »Das Schicksal der Paladine«, in der ein Junge von der Erde nach Nuareth verschlagen wird und zum anderen die drei Einzelromane Die Stunde der Helden, Dämonengrab und Königsfeuer, die ich dem Genre Grimdark-Fantasy zuordnen würde.
Außerdem habe ich das Kinderbuch »Der Wisperwald« und das Science-Fiction-Horror-Spielbuch »VERAX – Das Experiment« veröffentlicht.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk? 
Im Moment arbeite ich an einem neuen Spielbuch, das im Gruselgenre angesiedelt sein soll und zusammen mit meiner Autorenkollegin Robin Li an einer Fantasy-Groteske. Ein weiterer Nuareth-Roman ist natürlich auch in Planung, aber da sitze ich noch am Plot.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Ich verbringe Zeit mit der Familie und dem Hund, außerdem mag ich Brettspiele und bin ein echter Filmfreak.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
In Sachen Fantasy bin ich ein großer Fan von Joe Abercrombie und Andrzej Sapkowski (Hexer Geralt), aber ich lese auch gerne mal Thriller oder Krimis.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Ich bin ein Sofa-Schreiber, Laptop auf dem Schoß, da gibt es leider nichts zu beschreiben ;)
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Morgens die Kinder zur Schule schicken, Frühstücken, Hunderunde, Arbeiten, Schreiben, Hunderunde, Kochen, Familienzeit, Arbeiten/Schreiben/Hausarbeit, ggf. noch eine Hunderunde wenn keiner sonst Zeit hat, Abendessen, Zeit für Freunde und Familie oder Filme.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Mein Lieblingsgenre beim Lesen wie beim Schreiben ist Grimdark-Fantasy, also düstere Fantasy-Geschichten ohne strahlende Helden.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Nicht wirklich. Deutschland kann einem mit seinen Bürokraten zwar manchmal ziemlich auf die Nerven gehen, aber alles in allem haben wir es hier ja doch sehr gut. Kanada, speziell die Rocky Mountains und Vancouver Island haben mir gut gefallen aber auch nach Frankreich fahre ich gern.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Wer veröffentlichen will, muss kritikfähig sein. Das fängt bei den Betalesern und dem Lektor an und hört am Ende bei den Lesern auf. Da ich noch dazu recht selbstkritisch bin, höre ich immer genau hin und meine Betaleser kriegen zu jedem Kapitel Fragen gestellt, damit ich weiß, was funktioniert und was nicht.
Klar, manchmal kann man sich über (unberechtigte) Kritik in Rezensionen auch mal aufregen, aber im Allgemeinen sage ich: Der Leser hat immer Recht. Und wenn viele Leser dasselbe kritisieren, habe ich was falsch gemacht. Im Idealfall haben das aber die Betaleser schon vor Veröffentlichung gemerkt.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und mit diesem Buch nicht zu einem Verlag zu gehen? 
Auch wenn man wie ich schon einiges im Kleinverlag veröffentlicht hat, werden einem die Manuskripte nicht aus der Hand gerissen. Die Kleinverlage haben ja meist ein überschaubares Programm von x Titeln im Jahr, und wenn der Plan voll ist, muss man sich hintenanstellen. Im Falle von Königsfeuer hätte es 18 Monate gedauert. Bis dahin habe ich ja schon das nächste Buch fertig.
Außerdem wollte ich Self-Publishing ohnehin mal ausprobieren.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest? 
Wir Autoren freuen uns immer über Feedback. Verkaufszahlen sind zwar schön (und das Honorar erst recht), aber wir möchten auch immer gern wissen, ob und wenn ja was euch gefallen hat. Deshalb: Schreibt mehr Rezensionen. Ein paar Zeilen reichen schon. Ihr glaubt gar nicht, was für einen großen Gefallen ihr uns (und auch anderen Lesern) damit tut.