Montag, 18. Februar 2019

[Coverinterview] Negerkuss von Meredith Winter


Coverinterview

Wann kam die Idee zum Titel? Ist das dein Arbeitstitel oder hat er sich im Laufe
des Schreibprozesses geändert?
Mir war von Anfang an klar, dass „Negerkuss“ der passende ironische Titel für meine Geschichte wäre.Und bevor jetzt alle empört aufschreien: Nein, ich bezeichne dunkelhäutige Menschen, nicht mit diesem Wort!!!, denn dies würde mir im Traum nicht einfallen, sondern ich fand ihn stimmig, weil das früher geläufige Wort aus meiner Kindheit der „Schwedenbomben“ wie sie völlig legal in Österreich genannt werden, genau das widerspiegelt, was ein Autor eines Artikels mal so wunderschön beschrieben hat: „Das auffälligste Problem unserer Beschwichtigungskultur ist die Tendenz, Sprache wie eine Einweg-Knetmasse zu behandeln.“
Da Frederik in meinem Buch einer nationalistischen Partei angehört und Sakita sozusagen das gegenteilige Extrem ist, wollte ich das Wort als Persiflage des Zeitgeistes der „Political Correctness“ und als ironisches Wortspiel zugleich benutzen.Ansonsten und das möchte ich noch einmal ganz klar positionieren, möchte ich mit dem früheren Titel des heutigen: Schaumkusses genauso wenig diskriminieren oder angreifen, wie wenn ich „Schwarzfahrer“, „Schwarzbrot“, oder „Schwarzwald“ sage.
Ich fokussiere den Titel einzig im Kontext zu dem Klappentext und meines fiktiven Romanes.

Der Titel „Negerkuss“ und auch die Schriftart haben im Vorfeld schon die Wogen ziemlich hochgehen lassen. Hat das alles eine besondere Bedeutung für dich oder das Buch?
Nun, das ursprüngliche Cover zeigte jene Süßigkeit im Zusammenhang mit einer  altdeutschen Schrift, die auf Frederiks politische Einstellung bzw. die Thematik hinweisen soll.

Ein Stilmittel, wie es z.B bei dem Buch: „NSA“ von Eschbach ebenfalls benutzt wird.
Nichtsdestotrotz wurde mir unterstellt, rechtsverherrlichende Symbolik zu verbreiten, indem ich im „K“ ein verstecktes Hakenkreuz platziert hätte oder das doppelte Runen-Zeichen der SS.
Ich freue mich, wenn meine Leser eine ausschweifende Fantasie besitzen, aber dies war völlig an den Haaren herbeigezogen und weise ich auch strikt von mir.
In einer überarbeiteten 2. Version des Covers habe ich das Wort in „Anführungszeichen“ gesetzt und in der dritten Version das böse N-Wort durchgestrichen und als wenn es ein Lehrer korrigiert hätte, „Schaum“ drübergeschrieben.
Mit dieser Version war ich näher an der Grundbotschaft des Buches dran.
Denn letztendlich sind nicht allein die Wörter diskriminierend, sondern die Menschen!!!
Ich kann noch so nett und achtsam daherreden … wenn die innere Überzeugung, die persönliche Einstellung nicht stimmt, dann verändert sich auch die soziale Wirklichkeit nicht.

Das Buch ist ja eher in grau gehalten mit einigen anderen Stilmitteln gemischt. Warum hast du diese Gestaltungsmittel gewählt?
Wenn ich ein Buch über eine Geschichte mit einem Clown schreibe, versuche ich auf dem Cover Dinge zu platzieren, die der Leser mit einem Clown assoziiert. Das kann ein Zirkuszelt, der Clown selbst oder auch nur Luftballons sein.

Bei „Negerkuss“ ist es dasselbe Prinzip, was auch der Grund war, dass die altdeutsche Schrift geblieben ist, da altdeutsche Schriften meist mit einer bestimmten politischen Einstellung verbunden werden.
Was jedoch nicht heißt, dass ich selbst jene politische Einstellung teile oder privat das NWort benutze und das scheinen die meisten Leuten bei dem Shitstorm der daraufhin über mich hereingebrochen ist, nicht zu verstehen, nämlich das Ganze in einer künstlerischen, es auf die Story bezogene Weise zu sehen.

Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich noch etwas
ändern wollen?
Inzwischen gibt es eine 4. Version des Covers *lach* welche ich vertrauensvoll in die Hände von https://www.magicalcover.de gelegt habe.
Wenn es möglich gewesen wäre, hatte ich ein Pärchen-Foto benutzt, aber seltsamerweise findet man im Bereich der lizensierten Fotos meist nur die Kombination von „farbiger Mann - weiße Frau“ - selten umgekehrt :( Das muss dringend geändert werden! :D

[Buchvorstellung einmal anders] Negerkuss von Meredith Winter


Buchvorstellung einmal anders

Ich treffe mich heute mit der Autorin Meredith Winter um mit ihr über ihr neuestes Werk „Negerkuss“ zu sprechen.

Hi, super, dass du heute Zeit hast, um mit mir über dein neuestes Werk zu sprechen.
In diesem Buch bringst du deine Protagonisten in Situationen, die nicht gerade einfach sind und die einiges an Wirbel verursachen. Hast du etwas schwierigere Charaktere, die sich oft auch selbst hinterfragen müssen, lieber? Und fällt es dir leicht sie durch Tiefen und Höhen zu jagen?
Das ist eine interessante Frage.
Schwierig ist immer das, womit ich mich nicht auskenne, oder etwas, mit dem ich nicht identifizieren kann.
Als Autor will man natürlich um alles in der Welt Klischees oder Stereotypen verhindern, weswegen ich meist im Vorfeld, noch bevor ich den Charakter kreiere, intensiv recherchiere, um mich mit der Welt und den Ansichten meiner Charaktere vertraut zu machen.
Dazu muss ich mich völlig „neutralisieren“ bzw. meine eigene Persönlichkeit hintenan stellen.
Man schlüpft ja in eine andere Haut und nicht immer fühlt man sich in dieser wohl. Jedoch habe ich den Anspruch an mich selbst authentische Charaktere zu schaffen.
Ob mir das letztendlich gelingt, entscheidet der Leser :)

Hast du eine Lieblingsstelle im Buch, die du uns gerne vorstellen würdest?
Das ist die Stelle, wo Sakita aus dem Bus steigt und zum ersten Mal in ihrem Leben Schnee „erlebt.“

Da ich jenes Wetterereignis bisher bloß aus Büchern und Erzählungen kenne, strecke ich fasziniert die Hände danach aus, um die dicken Flocken darauf landen zu lassen, woraufhin diese augenblicklich auf meinen Fingerspitzen schmelzen.
Mit einem Lachen, das tief aus meinem Bauch zu kommen scheint, recke ich mein Gesicht dem Himmel entgegen, ehe ich voller Dankbarkeit die Augen schließe und mich längst vergessenen Gefühlen wie Übermut und Glück hingebe. Gefühle, die ich zum letzten Mal in meiner Kindheit gespürt habe und die mir in ihrer Intensität fast den Boden unter den Füßen wegreißen. Beinahe bin ich sogar versucht, meine Zunge herauszustrecken, nur um festzustellen, ob Schnee genauso zuckrig schmeckt, wie er aussieht.

Wie viel echte Meredith steckt in dem Buch oder in dem einen oder anderen Charakter?
Hahahah, ich glaube meine Kritiker warten jetzt nur darauf, dass ich schreibe: Ich bin total der Frederik! *grins*
Aber da muss ich Euch bei diesen Buch leider enttäuschen.
Wenn dann bin ich eher „Ursula“ - sie ist ein Charakter, dem ich mich am Nächsten fühle.
Ansonsten sind alle weiteren Charaktere völlige Fiktion.

Wie würden dich deine Hauptcharaktere mit 5 Eigenschaftswörtern beschreiben?
Sakita: Stolz, mutig, manchmal stur, fröhliches, beschützend.
Frederik: konserativ, familiär, einfühlsam, patriotisch, manchmal oberflächlich

Mich würde noch dein Lieblingszitat aus deinem Buch interessieren.
„Todunglücklich werfe ich mich auf mein Bett und weine so lange verzweifelt in mein Kissen, bis Kio hereinkommt, sich vorsichtig hinter mich legt und mir leise auf Kanuri das Gutenachtlied unserer Mutter vorsingt. Erst dann beruhige ich mich allmählich.

»Ich will hier weg«, wispere ich und stelle fest, dass mein Kissen voller Blut ist.
»Ich weiß«, raunt er und beginnt von Neuem mit dem Wenngleich er acht Jahre jünger ist als ich, streicht er tröstend über meine Wange.
»Du weinst mehr als du es gewohnt bist. Sogar wenn es regnet«, singt er mit seiner tiefen Blues-Stimme und ich schließe dankbar die Augen.
»Ich werde nicht in meinem Garten graben, ich werde bei dir bleiben. Selbst wenn die Massai mit Speer und Schild kommen«, trägt mich das Lied an einen Ort, wo die Sonne auf meinen nackten Rücken scheint und ich, wie als Kind wild und frei, barfuß über warmen Wüstensand laufe. Vor meinem Fenster fängt es noch einmal an zu schneien.“

[Autoreninterview] Meredith Winter


AUTORENINTERVIEW
Meredith Winter

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich bin eine alleinerziehende Mama von drei Kindern, gehe scharf auf die 40 zu und bin in meiner Freizeit ein Bücherwurm, Serienjunkie, ne Möchtegern-Ärztin und eine Songwriterin.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Die Frage ist eher: Wie konnte ich NICHT dazu kommen? :P Die Schreiberei fühlt sich für mich so natürlich an, als würde ich einen Instinkt, einen inneren Bedürfnis nachgehen. Es ist etwas was für mich ganz normal dazu gehört, wie täglich zu essen. Das fing in der Kindheit mit Märchen an, folgte mit schmalzigen Gedichten in der Teenagerzeit und mündete mit Mitte zwanzig, in meinen ersten Roman: „Blutroter Frost.“

Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns bzw. die Reihen in max. 5 Sätzen beschreiben?
1.Blutroter Frost: Ärztin eröffnet ihre eigene Tageschirurgie, dessen Räumlichkeiten ihr Ex-Freund, ohne ihr Wissen sein Leichenteilhandel nutzen will. Als er mitbekommt, dass sie sich in den 8 Jahre jüngeren Spencer verliebt, der Barkeeper ist, gerät sie in Lebensgefahr.
2. Blutpsalm: Ein Pastor verliebt sich in eine Prostituierte.
3. Höhenrauschsaison - Ein russischer Auftragskiller verliebt sich in sein Opfer, welches die Campärztin Clementine im Basislager der Mount Everests ist.
4. Negerkuss: Ein rechtsextremer Arzt verliebt sich in die Flüchtlingsfrau Sakita aus Nigeria.

Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ich arbeite IMMER an einem neuen Werk *lach* Ja, an meinem 5. Roman: „Todespirouette“, welcher in die Welt des Balletts eintaucht.

Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Top 3 meiner Lieblingsbücher:
1. Aschenpummel - Nora Miedler - zum Schreien komisch und die deutsche Bridget Jones
2. Misery - Stephen King - Obwohl ich es schon tausendmal gelesen habe, fiebere ich jedes Mal, wie beim ersten Mal mit.
3. Abbitte - Ian McEwan - Ein Meisterwerk!
Und Lieblingsautor ganz klar: Jane Austen!

Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am
liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Schreiben kann und tue ich überall dort, wo ich mein Laptop mit hinnehmen darf :)

Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Noch bevor die Kinder das Haus morgens zur Schule verlassen, versuche ich den Großteil der Hausarbeit zu erledigen, damit ich bis 12 Uhr die komplette Zeit für Home-Office nutzen kann. Ab 12 Uhr koche ich Mittagessen, erledige den Rest Haushalt und der Nachmittag gehört dann den Kindern.

Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beim Schreiben bleibe ich meinen Genre treu: Romantic Suspense/Ladythriller/Liebeskrimi
Beim Lesen bevorzuge ich die klassische englische Literatur. Nicht so gern lese ich: Fantasy, Science Fiction, Young Adult Kram und historische Romane. Obwohl, wenn mich der Klappentext anspricht, lese ich auch in den Bereichen mit Begeisterung.

Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. Je mehr jemand die Welt liebt, desto schöner wird er sie finden. - Christian Morgenstern
Was bedeutet, dass ich Ich für jede Sonne, die ich morgens aufgehen sehe … für jeden Stern, den ich nachts betrachten kann, dankbar bin. Für all das Schöne, das Gute und die Liebe, in meinem Leben. Diese Einstellung versuche ich jeden Tag beizubehalten.
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„Doch seit Boko Haram mich die Verletzlichkeit des Lebens gelehrt hatte, nehme ich all das Schöne mit, was ich kriegen kann. All das, was mir dabei hilft, mit Resten von Glück von dieser Erde zu scheiden. Selbst kleinste Bruchstücke davon reichen aus, um meiner Seele Frieden vorzugaukeln. Jenen Frieden, den ich unwiederbringlich verloren habe, als mein Vater bei der Sahara-Durchquerung von der Ladefläche gefallen und der Pick-up einfach weitergefahren war. Dies war einer dieser Momente. Und vorgetäuschter Friede ist besser als die Hölle, die in meiner Seele tobt.“ – Zitat aus „Negerkuss“

Hast du ein Lieblingsland und warum?
Irland, da dies Land genauso wild & poetisch ist, wie ich mich in meiner Seele fühle.

Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich heule natürlich erstmal in mein Kissen, nachdem ich eine Ladung Eis verdrückt habe. Spaß beiseite ;-) Natürlich ist das Ego im ersten Moment erst mal gekränkt … aber da ich ein Mensch bin, der eh viel und auch gerne reflektiert, sowie an Weiterentwicklung interessiert ist, gehe ich natürlich erstmal in mich und überlege, was an der Kritik dran sein könnte. Vor allem wie begründet war sie? Menschen spiegeln ihre Unsicherheiten und Ängste gerne in andere, was bedeutet, dass sie diese oft in Neid und Missgunst ausdrücken. Das darf man dann natürlich nicht persönlich nehmen. Jedoch „in Liebe“ oder „aus Sorge“ getane Kritik, sowie wirklich konstruktive nehme ich gerne mit offenen Armen entgegen!

Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Es ist ja meistens so, dass die Leute entweder eine reine Liebesgeschichte, oder einen knallharten Thriller lesen wollen. Beides zusammen, ist immer noch ein Nischengenre und genau deshalb habe ich meinen Verlag gegründet. Für Ladythriller in Hülle und Fülle :P

Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Gedanken sind harmlos, es sei denn, wir glauben sie.

[27/02_2019/Print] Negerkuss von Meredith Winter



Das Buch "Negerkuss" wurde von Meredith Winter verfasst und erschien 2018 im Sommerburg Verlag.


2 Menschen - 2 Kulturen - 2 Hautfarben - 1 Liebe?


Der Autorin gelingt es einem in ein Szenario zu entführen, das ohne weiteres jederzeit auch bei uns stattfinden kann. Denn die Liebe geht unerklärliche Wege und sucht sich oft Personen, die nicht sofort als kompatibel erscheinen.
Die Protagonisten haben jeder für sich wieder ein Päckchen zu tragen und man kann sie auf ihrem Weg begleiten. Während Frederik weiß und zu einer rechtsextremen Partei sich zugehörig fühlt, ist Sakita sein Gegenstück, schwarz und auf der Flucht. Doch die Wege kreuzen sich und schließlich geht die Liebe ihren Weg. Sakita begleitet ständige Angst, wegen möglicher Ausweisung, Verfolgung oder auch Anfeindung. Aber auch Frederik bekommt die Auswirkungen zu spüren.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Durch die gründliche Recherche hat man das Gefühl, fast eine tatsächlich erlebte Geschichte mitzugestalten. Man kann mit den Protagonisten lachen, weinen, Probleme behandeln. Aber ganz wichtig ist, das Buch bewegt einem über gewisse Sachen nachzudenken, denn wie so oft, wird in der heutigen Zeit oft nur nach dem Umschlag bzw. äußerem Gemutmaßt und somit oft Vorurteile geschürt.
Noch nie habe ich bisher gesehen, dass ein Buch keine Chance erhält, sondern tatsächlich nur die Äußerlichkeiten beurteilt werden.


Jeder, der Liebesgeschichten mit tieferem Sinn gerne liest und auch einmal über gelesenes nachdenken will, muss einfach zu diesem Buch greifen. Lasst euch von dem Titel und/oder Cover nicht abschrecken. Die inneren Werte zählen!


100%ige Lese- und Kaufempfehlung!

Donnerstag, 14. Februar 2019

[Coverinterview] Zuckergussküsse von Helen Rose Sky

Coverinterview 

Wann kam die Idee zum Titel? Ist es dein Arbeitstitel oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Der Titel stand relativ schnell fest und hat sich auch nicht mehr verändert.

Hattest du genaue Vorstellungen, was sich auf dem Cover befinden sollte oder hast du deinen Coverdesignern freie Hand gelassen?
Ich hatte eine Vorstellung, die aber nicht umsetzbar war. Die Coverdesignerin hat aber ein sehr tolles Cover passend zur Geschichte gezaubert.

Die Farbwahl und die Gestaltungsmittel (Haus, Wälder, Zuckerguss, Schneefall) machen das Cover zu etwas ganz Besonderem. Haben diese Sachen eine besondere Bedeutung für dich oder die Geschichte?
Da es in der Geschichte um ein Büchercafé geht, in dem die Besitzerin auch selber leckere Kuchen backt, erklärt sich der Zuckerguss von selbst. Beide, sowohl Ruby als auch Nathaniel haben etwas mit einem Haus zu tun, jeder für sich selber. Schneefall ist immer etwas Romantisches und die Natur in St. Helens ist wunderschön.
Bist du zu 100% mit dem Cover zufrieden oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?
Nein, es passt perfekt, wie es ist.

[Buchvorstellung einmal anders] Zuckergussküsse von Helen Rose Sky

Buchvorstellung einmal anders


Ich treffe mich heute mit der Autorin Helen Rose Sky, um mit ihr über ihr Debüt „Zuckergussküsse“ zu reden.

Es freut mich, dass du heute Zeit hast über dein Buch mit mir zu sprechen.
Danke, dass ich hier sein darf!

Beschreibe uns dein Buch in max. 5 Sätzen.
Ruby wagt, weit weg von ihrer Familie, einen Neuanfang und erfüllt sich einen großen Traum. Zugleich hofft sie, so einer belastenden Situation zu entkommen. Nathaniel will eigentlich nur sein Leben leben, ohne Komplikationen und unnötiges Gefühlszeugs. Naja ... was soll ich sagen ... es kommt anders, als sie denken ...

Magst du es mehr schwierige Situationen aus dem Leben deiner Protagonisten zu schreiben oder bist du eher diejenige, die ihre Protagonisten auch mal leidenschaftlich quält?
Ich quäle die gar nicht, das machen die schon von ganz alleine *lach*.

Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Ja, es gibt sogar mehrere. Eine davon ist ein Blickkontakt, und das andere ein besonderer Tanz. Mehr verrate ich aber nicht dazu ;-)

Wie viel Helen steckt in dem Buch oder in dem einen oder anderen Charakter?
Gar nichts. Es geht ja nicht darum mich zu beschreiben, sondern eine erdachte Geschichte lebendig werden zu lassen.

Wie würden dich deine Hauptcharaktere beschreiben?
Ruby würde mich wahrscheinlich als Romantikerin und Bücherwurm sehen, während Nathaniel es eher mit "hat einen Hang zu kitschig - rosa Einhornwahnsinn" oder so ähnlich bezeichnen würde.

Mich würde noch dein Lieblingszitat interessieren.
 »Ich will nicht, dass du dein Herz an den Falschen verlierst.«
»Dafür ist es wohl zu spät«, flüstere ich.
Danke für das Interview.
Ich danke dir!

[Autoreninterview] Helen Rose Sky



Autoreninterview
Helen Rose Sky

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Mein Autorenname ist Helen Rose Sky. Ich lebe mit meiner Familie und einer Meute immer hungriger Haustiere in Österreich, mitten in den Bergen. Mehr gibts da eigentlich nicht zu erzählen.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Schreiben war in meinem Leben eigentlich nie geplant. In einem Gespräch mit einer befreundeten Autorin kam dann die Frage, ob ich selber schreibe. Damals habe ich noch darüber gelacht, aber kurz darauf hatte ich die Geschichte im Kopf.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Bis jetzt ist "Zuckergussküsse - Neuanfang in St. Helens" erschienen. Es ist der erste Band einer geplanten Reihe und handelt von Ruby und Nathaniel, die Gefühle füreinander haben, aber nicht genau wissen, woran sie beim anderen sind. Außerdem gibt es in Rubys Leben noch etwas, dass sie belastet.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja. Es gibt schon ein paar Ideen für den zweiten und den dritten Teil, und die Gedanken schweifen ständig ab nach St. Helens.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
lesen, basteln, malen, Gitarre spielen, singen, kochen, backen, lange Spaziergänge ... und neuerdings schreiben
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Es gibt unzählige Bücher, in denen ich immer wieder versinke. Die jetzt alle aufzuzählen wäre unmöglich.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Ich schreibe meistens im Esszimmer, wo die Sonne schön durch das Fenster herein scheint und ich die Rosen im Garten sehen kann. Unterwegs habe ich allerdings immer ein kleines Heft bei mir, wo ich Ideen hineinschreibe, die mir spontan einfallen.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Wahrscheinlich so, wie bei ganz vielen anderen Frauen und Müttern auch. Da dreht sich alles um Familie, Haushalt und Arbeit.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beim Lesen geht alles außer Horror. Ich mag es gern romantisch, fantasievoll und spannend. Beim Schreiben bin ich im Romance - Bereich zuhause.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
"Wenn du einen Garten und eine Bücherei hast, hast du alles, was du brauchst." (Marcus Tullius Cicero). Aus meinem Buch gibt es kein passendes Zitat, um meine Arbeit zu beschreiben, aber vielleicht in einem der nächsten Bände um St. Helens. Ich denke gerade darüber nach, wie ich das beschreiben könnte ... *lach*
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Nein, eigentlich nicht. Aber darüber habe ich mir, ehrlich gesagt, noch nie wirklich viele Gedanken gemacht. England ist aber wunderschön und Frankreich bestimmt auch.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Kritik ist wichtig. Man kann daraus lernen, wenn sie konstruktiv ist und nicht einfach nur beleidigend.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen? 
Es passte einfach für mich.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Habt weiterhin Spaß am Lesen <3