Freitag, 25. September 2020

[Reiheninterview] Licht und Schatten von Katha Gansch

  


Reihenvorstellung

Heute treffe ich mich mit Katha Gansch, um mit ihr über ihre Reihe „Licht und Schatten“ zu sprechen. 

Hallo, danke, dass du heute Zeit hast, um mit mir über deine Reihe zu reden.
Ich sage Danke :)
Kannst du uns deine Reihe, bestehend aus den Teilen „Licht und Schatten 1: Die Entscheidung“, „Licht und Schatten 2: Das Vermächtnis“ und „Licht und Schatten 3: Der Gleichklang“ mit wenigen Worten vorstellen?
Magisch. Erfrischend. Spannend.
Deine Charaktere wachsen mit ihren Aufgaben, entwickeln sich weiter, bestehen so manche Situation. Fällt es dir leichter sie durch einfache, lustige oder durch schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Kampfszenen fallen mir überraschend leicht – da fließen die Worte (was irgendwie schräg ist, wenn man sich das vorstellt). Wenn es um Gefühle geht, lass ich mir mehr Zeit, denn es soll an Tiefgang gewinnen.
Wie viel echte Katharina steckt in deinen Büchern oder dem ein oder anderen Charakter?
Hm, wahrscheinlich steckt sehr viel von mir drinnen. Zwar experimentiere ich gerne mit den Charakteren, jedoch schreibe ich gerne über etwas, das ich kenne.
Wenn ich deine Protagonisten, Antagonisten oder auch Nebencharaktere fragen würde. Wie würden sie dich beschreiben? 
Zu Beginn wahrscheinlich mit den Worten: Nett, Liebevoll, Einfühlsam. Aber später würden bestimmt Aussagen wie: „Ist die verrückt?“, „Ernsthaft?“, „Nee, da mache ich nicht mit!“ kommen ;-)
Wann stand die Idee eine Reihe zu schreiben? Stand es von vornherein fest, dass es ein Mehrteiler wird, oder haben die Protagonisten ein Eigenleben entwickelt? 
Das kam nach und nach während des Schreibprozesses im 1. Teil.
Wann kamen die Titel? Standen die im Vorfeld schon fest, oder entwickelten sie sich im Laufe des Schreibprozesses?
Die Titel entstanden während des Schreibprozesses.
Wer ist denn der Coverdesigner?
Das war ich :)
Bist du mit deinen Covern zu 100% zufrieden, oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?
Zufrieden bin ich nie, es gibt so viele hübsche Cover, ich würde es ständig ändern wollen ;-)
Danke für das Gespräch.

[Autoreninterview] Katha Gansch

Autoreninterview
Katha Gansch

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hallo, mein Autorenname ist Katha Gansch, Schreiberling aus Leidenschaft und treibe in Salzburg (Stadt) mein Unwesen.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich werde beinahe täglich von filmreifen Geschichten in meinen Träumen heimgesucht, 2009 hatte ich die plötzliche Eingebung, etwas niederzuschreiben. So bin ich zum Schreiben gekommen :)
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Bislang ist die Licht & Schatten Trilogie von mir erschienen. Es geht um die vielseitige Welt aus Wasser, Erde, Feuer und Luft. Aber nicht nur das: sondern auch im die erste große Liebe, Freundschaft und was es bedeutet, bedingungslos für jemanden da zu sein.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja, ich habe an einem neuen Romantasy-Roman begonnen – aber erst vor kurzem ;-)
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Ich gehe gerne mit meinen Hunden in der Natur spazieren, spiele Cello, besuche die Familie und liebe es, meinen Mann in unerwarteten Situationen zu erschrecken *gg* wovon er ganz und gar nicht begeistert ist. ;-)
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ohh, das ist bei mir mal so und mal so. Aktuell lese ich gerne Kriminalromane.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Die Ideen kommen mir meistens in den Träumen, oder beim Radfahren, da habe ich mal einen Moment nur für mich ganz allein. Mein Schreibplatz ist die Wohnküche, von dort aus habe ich einen traumhaften Blick auf den Untersberg, der mich auch immer wieder mal inspiriert.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Ohh, der ist aktuell nicht sehr berauschend. Mein Brotjob fordert mich sehr. Arbeit. Arbeit. Ich komme leider kaum zum Schreiben, was ich sehr schade finde.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beim Schreiben ist es Romantasy, uns sonst lese ich quer durch :)
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Hm, nee, eigentlich nicht. Ich lese mir gerne herrlich ironische Zitate durch *gg*
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Also ich mag Österreich sehr gerne :)
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Hm, ich denke schon. Ich nehme Kritik sehr gerne an, wenn sie konstruktiv ist. Wenn es Kritik ist, die eigentlich gar nichts mit mir zu tun hat, sondern eher ein Problem der anderen Person ist, dann mag ich sie nicht.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Hihi – da gibt es eine einfache Antwort: bislang habe ich nur Absagen erhalten *gg*
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Gerne: Ich freue mich, dass ihr euch die Zeit genommen habt, das Autoreninterview zu lesen und ich wünsche euch einen wunderschönen Tag :)
Lasst euch von der vielseitigen Welt aus Wasser, Erde, Feuer und Luft mitreißen! Ich wünsche euch viel Lesefreude mit meinen Büchern :)

Donnerstag, 24. September 2020

[Schnipseltime] Tiana & Coel von Natascha Vuleta

 




«Zweimal kühle Limonade», bestellte Coel. «Und ein kaltes Tuch für ihre Stirn, bitte. Sie ist ein wenig überhitzt.»

«Klar, kein Problem», entgegnete der Barkeeper und reichte Coel ein nasses Handtuch. Sanfte legte er es an Tianas Stirn und musterte dabei ihr Gesicht. «Hoffentlich ist das kein Sonnenstich. Hast du Kopfschmerzen?»

«Nein. Es geht mir schon besser, danke.» «Aber dein Gesicht ist immer noch ganz rot.»

«Das liegt nicht an der Sonne», erwiderte Tiana.

«Was?

«Ach nichts», winkte Tiana sofort ab und senkte den Blick. Wie hatte sie nur so unvorsichtig sein können? So etwas konnte sie doch nicht einfach sagen. Coel sollte auf keinen Fall Verdacht schöpfen. «Am besten gehen wir zu Mike und den anderen zurück und gönnen uns ein bisschen Ruhe. Ich habe ohnehin schon zu lange gespielt.» Coel war immer so rücksichtsvoll, seit sie sich nach dem Vorfall in der Eisdiele ausgesprochen hatten. Es war wirklich schwer, ihn nicht mit David zu vergleichen. Vor allem aber war es schwer, sich nicht in ihn zu verlieben. Zumindest für sie.

[Buchvorstellung einmal anders] Tiana & Coel von Natascha Vuleta


Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Tiana und Coel aus „Tiana & Coel“ und deren Autorin Natascha Vuleta.

Claudia: Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig interviewen?
Tiana: Klar, gerne. 
Coel: War klar, dass du gleich wieder ein Interview führen willst. (lacht) 
Tiana: Was soll das jetzt wieder heißen? (sieht Coel mit bösem Blick an) 
Coel: Nichts. Musste nur gerade an dein Interview mit mir denken. (schmunzelt und wendet sich zu Claudia) Also von mir aus gerne. 
Natascha: Bin natürlich auch dabei.
Claudia: Ich hatte ein langes Gespräch mit eurer Autorin, deshalb wäre es schön, wenn ihr euch meinen Lesern vorstellen könntet.
Tiana: Gern. Ich heiße Tiana Valeran, bin einundzwanzig Jahre alt und studiere Journalismus am Columbia College in Chicago. Ich lese gern und viel und unternehme oft was mit meinen Freundinnen, Lucy und Lydia. Meine heimliche Leidenschaft sind Schiffe. Wenn ich nachdenken oder alleine sein will, gehe ich immer zum Navy Pier und beobachte sie, beim An- und Ablegen. 
Coel: Ich bin Coel Bolt, dreiundzwanzig Jahre und mache ein Lehramtsstudium an der University of Illinois in Chicago, da ich später mal Sport unterrichten will. Allgemein treibe ich viel Sport und spiele auch Volleyball auf professioneller Ebene. Ich fahre gerne mit meinem Moped durch die Gegend und bin vor kurzem, mit meinem Kumpel Leo in eine WG gezogen.
Natascha: Sagt mal, können wir das Buch in eigenen Worten beschreiben? Denn den Klappentext kann ja jeder ablesen. 
Coel: Solltest das nicht du wissen? So, als Autorin. 
Tiana: Sei doch nicht so unhöflich. (schimpft sie Coel) Sonst gibt es vielleicht bald einen zweiten Band, wo du der Bösewicht bist. 
(Coel lacht) 
Natascha: Irgendwie hat er aber recht. (peinlich berührt) 
Tiana: Trotzdem muss man das nicht so sagen. Aber ich versuche es mal. In dem Buch geht es um die Verarbeitung von Verlust, tiefe Verbundenheit und wahre Freundschaft. Coel und ich lernen uns in dem Buch erst kennen und ich weiß anfangs nicht recht, was ich davon halten soll. 
Coel: Aber du freust dich darüber. Und ich mich auch. Obwohl ich es manchmal wirklich nicht leicht habe. 
Tiana: Das ist wahr. Aber mehr dürfen wir nicht verraten. 😉
Coel: Macht es dir Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Uns in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein? 
Natascha: Klar. Das muss leider sein, Coel. Sonst wäre es ja langweilig. 😉 Vor allem macht das die Geschichte um einiges spannender.
Tiana: Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch? Ich mag die Stelle, wo ich gerade noch in Gedanken versunken an David war und dann Coel vor mir steht, und mir seine Hand reicht, um mir aufzuhelfen. 
Coel: Puh schwierig. Aber ich denke, die Szene, wo ich ihr ein Notizbuch überreiche. Da entdecke ich eine neue Seite an ihr, die ich sehr schön finde. 
Natascha: Meine Lieblingsstelle ist die, wo Tiana verheult auf der Parkbank sitzt und dann Coel vor ihr mit einer Rose in der Hand auftaucht.
Coel: Wie viel echte Natascha steckt eigentlich in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter? 
Natascha: Nun, ich muss zugeben, ich habe wohl ein paar Ähnlichkeiten mit Tiana. Ich lese genau so gerne Bücher wie sie und bestelle mir gerne einen Erdbeerbecher im Eissalon. Auch habe ich früher in der Schule öfter Volleyball gespielt und einmal bei einem Turnier, gegen andere Schulen, mitgemacht. Auch die Liebe zu Schiffen teile ich mit Tiana. Wenn es ginge, würde ich überall mit einem Boot oder Schiff hinfahren. Leider ist das in Österreich schwierig. :-D 
Dass ich gerne Volleyball gespielt habe, ist wohl eine Gemeinsamkeit, die ich auch mit dir teile, Coel. Auch fände ich es echt cool, mit dem Moped durch die Gegend zu fahren, hat sich aber bis jetzt noch nicht ergeben. :-D
Claudia: Tiana und Coel, unter uns. Wie würdet ihr als Hauptprotagonisten eure Autorin beschreiben?
Tiana: Auf jeden Fall zielstrebig und ehrgeizig. Sie ist auch anpassungsfähig und vielseitig. Und sie kann gut organisieren. 
Coel: Sie schreibt nicht nur viel, sondern unterhält sich auch gern mit Einem. (lacht) Man kann mit ihr gute und lange Gespräche führen, egal ob am Telefon oder persönlich.
Claudia: Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr zwei vielleicht sogar Mitspracherecht?
Tiana: Nein, vorher war ein anderer Titel geplant, der hätte aber ein bisschen zu viel vom Buch verraten. Im Laufe des Schreibprozesses wurden dann unsere Namen als Titel gewählt. 
Coel: Also, ja. Wir hatten definitiv Mitspracherecht. (grinst)
Tiana: Sind wir zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hätten wir nachträglich noch etwas ändern sollen? 
Natascha: Ich bin zu 100%. zufrieden. Es sieht genauso aus, wie ich es mir vorgestellt habe. 
Tiana: Ja, es ist sehr schön verträumt. 
Coel: Mir gefallen die Flügel besonders. Passen gut zum Inhalt. 😉
Claudia: Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Tiana: Meines ist: «Du bist wunderschön, Tiana. Und dein Aussehen hat heute niemanden zu interessieren außer mich.» 
Coel: «Wenn ich gewusst hätte, dass das Interview so gefährlich wird, hätte ich mir eine andere Sportart gesucht.» 
Natascha: «Weißt du, Tiana…, wenn ich mit ihm tauschen könnte, würde ich es tun. Auf der Stelle.»
Claudia: Vielen Dank für das Gespräch
Tiana und Coel im Chor: Gerne. 
Natascha: Ich sage auch danke, für diese tolle Möglichkeit.

[Autoreninterview] Natascha Vuleta

Autoreninterview
Natascha Vuleta

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich schreibe unter dem Pseudonym Natascha Vuleta, was früher (vor der Eheschließung) mein richtiger Name war und komme aus Linz (Oberösterreich). Doch nicht nur das Schreiben, sondern auch Fremdsprachen gehören zu meinen großen Interessen. In meiner Freizeit beschäftige ich mich viel mit dem Mittelalter, weshalb ich in meine Romane auch gerne historische Aspekte miteinfließen lasse. Zudem reise ich sehr gerne und viel, mit meinem Mann, weshalb sich auch die Romane an Orten abspielen, an denen ich schon einmal war.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Seit ich elf Jahre alt bin, schreibe ich. Damals eher Kurzgeschichten oder in Drehbuchform und nur für mich als Hobby. 2016 habe ich dann meinen ersten Roman veröffentlicht, wobei ich diesen letztes Jahr überarbeitet und als 2. Auflage herausgebracht habe.
Die Geschichte von Itaria geisterte schon lange in meinem Kopf herum. Da ich damals Sommerferien und viel Zeit hatte, habe ich angefangen sie zu schreiben. Allerdings, hat mich mein Mann dazu motiviert, ein richtiges Buch zu schreiben.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
„Itaria – Die Suche nach der Wahrheit“: Itaria ist eine geheimnisvolle Welt, die in Gefahr ist. Es geht um eine Gabe, die alles verändern könnte und um Kilian, der seine wahre Identität herausfinden will. Auf der Suche nach der Wahrheit offenbart sich sein Schicksal. 
„Itaria – Eine neue Kraft“. Eine Nachricht zwingt zwei Geschwister, sich einer großen Dunkelheit zu stellen. Denn nur eine neue Kraft, kann sie besiegen. Es geht um Magie und Selbstbewusstsein. Und Magie hat immer ihren Preis. 
„Tiana & Coel“: Handelt von einer jungen Frau, die ihre große Liebe verloren hat und neu anfangen muss. Und von Coel, der ihr zur Seite gestellt wird und durch das Schicksal die Aufgabe erhält, ihr zu neuem Glück zu verhelfen, was schwieriger ist, als erwartet.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja, an Band 3 und somit dem Abschlussband der Itaria – Trilogie. „Itaria – Ein geheimnisvolles Schicksal“
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Puh, das ist schwierig zu beantworten. :-D 
Ich habe ziemlich viele Hobbies, also ändert sich das immer. Je nach Verfassung und was gerade ansteht: Lesen, Mittelalterreenactment, einen Spieleabend mit Freunden,… und natürlich auch schreiben. 😉
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich mag die Bücher von Jojo Moyes sehr und „Traumprinz“ von David Safier fand ich toll. 😊
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Auf meinem Schreibtisch. Dort habe ich mir eine kleine Fantasy – und Disneyecke eingerichtet. Ich muss gestehen, ich liebe Elfen und Schmetterlinge und bin ein riesiger Disneyfan. Deshalb habe ich auch z.B: eine Elfenschmuckdose, oder eine kleine Tinker Bell, auf meinem Schreibtisch stehen. An der Wand findet man haufenweise Schmetterlinge. Das ist auch meine Inspiration, wenn ich mal einen Hänger beim Schreiben habe. Und so sieht der Arbeitsplatz aus:

Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Ganz normal ist gut. :-D Nein, Scherz. Ich habe noch einen zweiten Job in dem ich Teilzeit arbeite. Abends setze ich mich dann oft noch zum Laptop und schreibe. Wenn ich allerdings meine reinen Schreibtage habe, stehe ich so um 9 Uhr auf, mache mir ein Frühstück, werfe mal die Waschmaschine an und schreibe dann meist den ganzen Tag. Den Abend lasse ich dann gemütlich mit meinem Mann ausklingen, oder wir unternehmen noch etwas mit Freunden. Außer in der Sommersaison, da wird dann meist, wenn es zum Wochenende hin geht, für das nächste Mittelalterfest gepackt. 😊
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beim Lesen Romance, beim Schreiben Fantasy.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
„Folge deinem Herzen. Es kennt den Weg.“ Steht auf einem Kühlschrankmagnet und den Spruch finde ich total gut. 😊 
„Aus Büchern kann man auch so einiges lernen.“ (aus Tiana & Coel)
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Japan, definitiv. Ich wollte immer schon mal dort hin und letztes Jahr habe ich mir diesen Wunsch erfüllt. Es ist einfach der Wahnsinn. Ich habe schon viele Länder bereist, aber dieses ist einfach atemberaubend. Es ist schön, es ist sauber, es ist so vielschichtig. Mein Mann und ich waren mit Freunden dort, in Tokyo und in Kyoto. Die Leute sind alle so freundlich, respektvoll und diszipliniert. Ich habe mich dort richtig wohl gefühlt und ich werde auf jeden Fall wieder einmal dorthin reisen. 😊
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ja, ich kann Kritik sehr gut annehmen, glaube ich. :-D Ich bin ein anpassungsfähiger und umgänglicher Mensch und nehme mir nicht alles gleich zu Herzen. Außer die Kritik dient dazu, mich mit Absicht runterzuziehen oder schlecht zu machen, oder das Schreiben. Diesen Bogen sollte man dann lieber nicht überspannen. 😉
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Als Selfpublisher ist man flexibler und hat mehr Entscheidungsfreiheit. Ich habe mittlerweile auch ein tolles Team, mit dem ich total gerne zusammenarbeite.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Lebt euren Traum und lasst euch das von Niemandem ausreden. 😊

Montag, 21. September 2020

[Buchvorstellung einmal anders] Ein Winzer fürs Herz von Sandra Pulletz


Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit der Autorin Sandra Pulletz, um mit ihr über ihr neuestes Buch „Ein Winzer fürs Herz“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.
Hallöchen! Vielen Dank für die liebe Einladung! Ich freue mich, heute hier zu sein.
Kannst du uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Emma, Mitte 20, will einen Neustart wagen. In letzter Zeit ist bei ihr alles schief gelaufen. Ihre Mutter hat schon eine Idee, was Emma mit ihrem Leben anfangen könnte. Emma sucht sich schnell eine andere Lösung und findet ein Inserat für die Hilfe bei der Weinlese in der Steiermark. Dort reist sie hin. Kaum angekommen, tritt sie von einem Fettnäpfchen ins nächste …
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Am liebsten führe ich durch lustige Zeiten! Dann schöne, und zum Schluss schwierige. Das fällt mir auch schwer … Ich hab am liebsten immer alles „gut“ :D
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Da gibt es so viele lustige Stellen in dem Buch, dass ich selbst immer darüber lachen muss. Besonders als Emma denkt, dass ihr Gegenüber so kräftige Muskeln hat, weil er so viele Sauerkrautfässer stemmt. Oder die Szene, an der an Emmas Händen alles voller Sauerkraut ist … (Keine Angst, das sind die einzigen beiden Szenen, die mit Sauerkraut zu tun haben :D)
Wie viel echte Sandra steckt in dem Buch oder auch in dem ein oder anderen Charakter?
Gar nicht so viel wie man vielleicht annehmen würde. Wobei ich auch gerne mal tollpatschig bin. Okay, und essen tu ich auch gerne. – Ich wohne aber in der Gegend, die im Buch spielt (naja, nicht ganz, denn ich wohne in der Stadt, aber war sehr oft in der Weinebene).
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben? 
Als eine sehr nervige Person, du ständig fordert und etwas haben will. Vor allem Fettnäpfchen wurden gesucht, aber Emma ist automatisch von einem ins nächste getreten. Deshalb war das gar nicht so schwer ;)
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Gemischt :D Ich hatte am Anfang schon eine Idee in diese Richtung. Gespeichert wurde die Datei zuerst allerdings simple als „Weinberg“! Dann wurde immer klarer, dass ich den Winzer im Titel haben wollte und so kam eines zum anderen.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Ich bin wirklich mehr als zufrieden. Das Cover sieht richtig frisch aus. Gefällt mir sehr gut. Die Protas auf dem Cover ähneln denen im Buch ;)
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
„Bin weg. Viel Glück, du Arsch.“ :D
Danke für das Gespräch.
Vielen lieben Dank an dich!!!

Sonntag, 20. September 2020

[Buchvorstellung einmal anders] Die Kunst Butterbrot zu schmieren von Mo Kast

 


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Leo, Mirco und Dave aus „Die Kunst Butterbrot zu schmieren“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Mirco: Ach, für dich doch immer! 
Dave: Danke, dass wir hier sein dürfen!
Leo: Wir geben unser Bestes.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Mirco: Klar, ich bin Mirco Langer. Lebenskünstler, Gourmet und großer Menschenversteher. 
Leo: Ist er nicht. Er ist mein Mitbewohner und hat keine Ahnung von Menschen. Ich bin übrigens Leonardo De Luca. Ich mag Hunde, geschmackvolle Kleidung und guten Kaffee! Außerdem arbeite ich als Abteilungsleiter in einer Mechatronikfirma. 
Dave: Okay, damit bin ich wohl dran? Ich höre oft, ich wäre zu nett. Aber ich finde einfach, dass man mit Negativität im Leben nicht weit kommt. Ansonsten gibt es gar nicht so viel zu sagen. Genau wie Leo führe ich ein eher ruhiges Leben, genieße die schönen Dinge im Leben, ein guter Rotwein am Abend, gehe gerne mal ins Kino oder ins Theater. Oh, und guter Sex ist mir wichtig. Aber wem nicht?
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Mirco: Die Liebesgeschichte des Jahrhunderts! Herzschmerz! Missverständnisse! Morddrohungen! Gutaussehende, junge Menschen! 
Leo: Du hast Vollidioten vergessen. Außerdem merkt man, dass du gerne übertreibst. 
Dave: Und Butterbrot magst. Es wird überproportional oft Butterbrot erwähnt.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Dave: Hm, ich glaube … Also ich habe ja die Ehre immer mal wieder in Geschichten von ihr aufzutauchen und ich denke, eigentlich mag sie mich. Aber … ihre Liebe fällt wahrscheinlich eher unter „tough love“? Ich denke aber nicht, dass sie es mag, wenn es mir nicht gut geht.
Mirco: Oh, ich bin mir ja sicher, dass sie jede Sekunde genossen hat, in der ICH leiden musste. 
Leo: Zurecht. Du weißt schon, dass du manchmal ziemlich arschig bist? 
Mirco: Und wessen Schuld ist das?! Huh? Ihre! Ich bin hier nur das Opfer.
Leo: Ich denke, wir bekommen alle, was wir verdienen.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch? 
Leo: Als ich Donnie bekomme! Ich wollte schon so lange einen Hund und ihn dann in meiner Wohnung zu sehen und ihn behalten zu dürfen! Ich hätte kaum glücklicher sein können! 
Mirco: Ich mochte ja den Anfang, als Leo noch in mich verliebt war … 
Dave: Und ich mag den Epilog.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Leo: Ich glaube, ihr Mann hat einen Doktor in Mathe. 
Dave: Was hat das mit Mo zu tun?
Leo: Na ja, ich glaube, deshalb mache ich was Naturwissenschaftliches. 
Mirco: Und weil ihre Mutter Sozialpädagogik studiert hat, studiere ich wohl Soziale Arbeit? 
Leo: Ich würde sagen, ja. 
Dave: Ich denke, hier geht es eher um Charaktereigenschaften. Ich denke, ich bin wie Mo gerne die Menschen hätte. 
Mirco: Demnach wäre ich, wie sie Menschen auf keinen Fall mag! 
Leo: Mhm, sie hat auch einen Hund. Ich denke, das habe ich von ihr. Dass sie Hunde mag.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Dave: Empathisch. Beständig. Freundliches Lächeln. 
Leo: Etwas exzentrisch? Kein anständiger Job, Piercings … und ihren Hund hatte sie auch viel zu früh. In ihrer damaligen Lebenssituation hätte ich mir auf keinen Fall einen Hund geholt. 
Mirco: Sie hat Locken, glaub ich.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr/du sogar Mitspracherecht?
Leo: Genau genommen hieß das Buch mal anders, nämlich „Das Strahlen des atomaren Honigkuchenpferdes“. 
Mirco: Weil ich strahle wie ein atomares Honigkuchenpferd und damit Leos Leben erhelle. 
Dave: Ich bin froh, dass Mos Lektorin sie auf die Sache mit dem Butterbrot hingewiesen hat. Ich finde den Titel nämlich sehr passend. Eine einfache Sache kann nämlich manchmal ganz schön kompliziert sein.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Mirco: Ich finde es lustig, es ist gelb!
Leo: Mir ist etwas zu trashy und pseudomodern. Etwas eleganteres hätte ich passender gefunden. Schlichte Typografie, dezentere Farben. Aber was weiß ich schon … 
Dave: Wenigstens hat Mirco nicht für das Cover halbnackt gepost. 
Mirco: Uh, das wäre aber eine gute Idee gewesen! Hast du mich schonmal oben ohne gesehen?! 
Leo: Mary hätte das Foto dafür machen können! 
Mirco: Ja, Mann! Voll die gute Idee. Warum bin ich nicht halbnackt auf dem Cover? 
Dave: Ich bleibe bei meiner vorherigen Aussage, wenigstens kein Mirco vorne drauf.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Mirco: „Aber mein Herz ist nicht vernünftig, das hält nichts von guten Ideen.“
Leo: „Mir war nicht langweilig, mein Leben war auch nicht zu leer. Es war nur zu voll von mir allein.“
Dave: „Ich wollte aber niemanden gehören, ich wollte geliebt werden. Das war nicht dasselbe.“
Danke für das Gespräch