Sonntag, 26. September 2021

[Buchvorstellung einmal anders] Frühlingswolkenmelodie - Zarte Klänge in St. Helens von Helen Rose Sky



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Riley und Marten aus „Frühlingswolkenmelodie“ und deren Autorin Helen Rose Sky.

Claudia: Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig beim Interview unterstützen?
Riley mustert Claudia mit seinem berühmten schiefen Grinsen.
»Sicher Zuckerschnecke. Für dich mache ich alles.«
Helen nickt peinlich berührt, während Marten seinem Kumpel unsanft in die Rippen boxt.
»Reiß dich zusammen. Was wenn sie hier mitliest? Das letzte Mal, als sie sich was zusammengereimt hat ...«
»Keine Angst«, unterbricht Riley seinen Freund und setzt seinen besten Unschuldsblick auf. »Sie weiß mittlerweile, wie ich gewisse Dinge meine.«
Claudia: Es schön, wenn ihr euch meinen Lesern vorstellen könntet.
Marten ergreift das Wort, ehe Riley sich erneut blamieren kann.
»Wir sind Musiker, die in der Freizeit gern mit dem Motorrad die Gegend erkunden und Abenteuer suchen. Natürlich geht sowas nicht immer reibungslos ab. Diese bittere Erfahrung musste Riley bei unserem letzten Ausflug machen. Wenn ihr mehr über uns wissen wollt, solltet ihr die Geschichte lesen.«
»Mich kennt ihr ja schon“, meint Helen und lacht. Inzwischen bin ich schon einige Male bei Diabooks78 zu Besuch gewesen.«
Claudia: Macht es dir Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein? Und wie fühlt ihr euch als Charaktere dabei?
»Nicht doch, wie kommst du denn darauf? Ich würde niemals absichtlich jemanden in eine missliche Lage bringen. Dinge passieren nun mal … gelegentlich ...«
Helen windet sich unbehaglich auf ihrem Stuhl.
»Ja klar«, meint Riley und schnaubt verärgert durch die Nase. »Auf die Erfahrung mit dem Gips und dieser doofen Schiene hätte ich gern verzichten können.«
Claudia: Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch, die ihr den Lesern des Blogs gerne vorstellen würdet?
Meine Nase reibt leicht über die zarte Haut ihrer Wange und ich schließe für einen kleinen Moment die Augen, um diesen Ansturm von Eindrücken zu bewältigen. All meine Sinne sind in diesem Augenblick auf sie ausgerichtet. Ich kann mich nicht sattsehen an den winzigen Grübchen, die sich in ihren Mundwinkeln bilden, wenn sie die Lippen kräuselt, so wie jetzt. Die Sommersonne lässt ihr Haar wie dunkle Seide schimmern, der Klang ihrer Stimme verführt mich, ihr Duft betört mich. Die plötzliche Nähe bewirkt nicht nur bei mir, dass ich schneller atme, und es kostet mich sämtliche Kraft, die ich aufbieten kann, um standhaft zu bleiben und nicht die Beherrschung zu verlieren. Es wäre so einfach, sie jetzt zu küssen.
Claudia: Wie viel echte Helen steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter? Hat sie eventuell etwas vergessen zu erwähnen was euch wichtig erscheint?
»Sie behauptet immer, dass nichts von ihren Eigenschaften in uns steckt«, antwortet Riley nachdenklich. »Ich weiß aber zufälligerweise ganz genau, dass sie so gerne kocht und backt wie Ruby, Musik so liebt wie Janos, Bücher verschlingt wie Nathaniel oder so romantisch ist wie Anne. Und Gewitter kann sie nicht ausstehen. Diese Angst teilt sie mit Becca.«
Claudia: Wie würdet ihr als Hauptprotagonisten eure Autorin beschreiben?
Marten sieht Helen aufmerksam an.
»Ich kenne sie noch nicht so lange wie die anderen, aber ich würde sagen, sie ist ein kitschsüchtige Romantikerin, in der manchmal eine kleine, ironische Realistin zum Vorschein kommt, die mit ihrem seltsamen Humor manchmal alle um sich herum verblüfft. Außerdem tobt sie sich gern kreativ aus und hört Musik in einer Lautstärke, dass selbst mir fast die Ohren abfallen, und ich bin Einiges gewohnt.«
Claudia: Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr als Charaktere vielleicht sogar Mitspracherecht?
»Der Titel stand schon fest, bevor die ersten Worte überhaupt geschrieben wurden«, erzählt Riley. »Mitspracherecht hatten wir keines, aber was erwartet man auch von seiner Lieblingsautorin ...«
Sein Blick ist herzzerreißend.
Claudia: Seid ihr zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hättet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
»Es passt perfekt zur Geschichte. Die Farben harmonieren super miteinander und alles ist stimmig. Ich würde auf keinen Fall etwas ändern wollen«, meint Riley.
»Ich bin derselben Meinung. Renee Rott hat hier wieder ganze Arbeit geleistet und all meine Wünsche umgesetzt.«
Claudia: Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Marten grinst, als er sein Lieblingszitat präsentiert.
»Idiota egocentrico, cresci un pó finalmente!«
»Lach du nur«, meint Riley und präsentiert uns sein Lieblingszitat.
»Wenn du es auf dieselbe Art wie vorhin auf dem Motorrad anstellst, darfst du mich gern jeden Tag in den Wahnsinn treiben, meinetwegen auch mehrmals.«
Claudia: Vielen Dank für das Gespräch
»Wir haben zu danken, Zuckerschnecke. Ruf mich an, wenn dir mal langweilig ist. Das Angebot mit der Motorradfahrt steht noch.«

[Rezension] Kieztränen - Tragödien der Nacht von Nina-Marie Holz

 



Das Buch "Kieztränen - Tragödien der Nacht" wurde von Nina-Marie Holz verfasst und erschien 2021.

Die Autorin nimmt uns mit in den Kiez und dort erlebt man so einiges. Einige schwierige Themen werden angeschnitten und gut bearbeitet. Die Protagonisten sind alle greifbar und detailliert ausgearbeitet. So einiges scheint zunächst zu passieren, ohne dass man weiß wieso es so passieren muss. Allerdings hat die Autorin einen guten Plan und man wird von der Geschichte ab einem gewissen Zeitpunkt einfach nur mitgerissen.
Die Wortwahl und der Sprachstil sind wirklich gut und der Geschichte sehr zuträglich. Man kann mit den Protagonisten lachen, weinen und mit ihnen schöne und weniger schöne Augenblicke erleben. Zu erwähnen ist auch noch ein ziemlich fieses Ende, das einem gespannt auf den nächsten Teil warten lässt.

Jeder, der gerne spannende Bücher mit Tiefgang liest, wo man auch selbst ein wenig mitdenken kann, empfehle ich dieses Buch sehr gerne.

Samstag, 25. September 2021

[Blogbeitrag] Was ist denn gerade in der Bloggerszene los?




Guten Abend.


Heute passierte einiges, das die Wogen auf Seiten der Blogger und Autoren hochkochen ließ ... und dies zurecht.

Eine Autorin erzählte von ihren Erfahrungen mit den Bloggern und ich konnte nicht anders, als ungläubig immer wieder auf diese Story zu schauen.
Können Blogger wirklich so unverfroren sein und nachdem sie mit einem Rezensionsexemplar "bezahlt" wurden, dies verkaufen? E-books tatsächlich auf Piratenseiten hochladen, obwohl jeder weiß, dass diese Exemplare mit einem Wasserzeichen gesichert sind? Blogger nach dem Erhalt eines Exemplars einfach den Autor blocken und so tun, als ob nie etwas passiert wäre, nie ein Kontakt aufgebaut worden ist?
Nach einigen Gesprächen mit befreundeten Autoren bin ich am Boden der Realität angekommen. Es kommt öfter vor, als mir bewusst war. Ich dachte immer, dass die Piratenseiten von anderer Seite mit Material bestückt werden, aber dass dies nun die Blogger selbst machen, schlägt dem Fass den Boden aus.
Man kann sagen, ich bin zu tiefst schockiert.

Doch kaum habe ich mich von diesen Schocks erholt, kam die nächste Unverfrorenheit. Diese Autorin bekam eine Nachricht, dass sie doch froh sein sollte, dass ihre Bücher überhaupt angesehen werden, da sie ja "nur" Selfpublisherin ist.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Es ist doch völlig egal, ob ich ein Buch aus dem SP-Bereich oder aus einem Verlag lese. Es durchläuft normalerweise alles dieselben Schritte. Jedes Buch hat normalerweise ein professionelles Coverdesign, Lektorat und sogar Korrektorat hinter sich. Klar findet man da auch Autoren, die bei mancher Stelle sparen, aber im Normalfall ist außer, dass eben kein Verlagslogo auf dem Cover ist, alles gleich.

Die Autoren machen sich die Arbeit und stellen uns wundervolle Geschichten zur Verfügung, bemühen sich uns zu unterhalten, uns wundervolle Lesemomente zu schenken und dann kommt so etwas, das die Buchwelt erschüttert.

Warum soll ein Verlagsbuch mehr wert sein, als ein SP-Buch? Diese Frage treibt mich um. Ich habe viele SP-Bücher in meinem Regal, seit ich blogge, nehmen sie immer mehr Platz in meinem Regal ein. Verlagsbücher werden immer seltener, aber natürlich lese ich sie auch noch.

Wie unverschämt werden eigentlich Blogger?
Eine weitere Geschichte, die mich aufregt und die scheinbar immer mehr überhand nimmt, ist die Geschichte, dass sich Blogger für Rezensionen und ihre Arbeit bezahlen lassen und dies auch noch der Autorin sagen, dass "unbezahlte" Blogger nichts bringen.

Hallo? Hört ihr den Ruf? 
Es ist ein Hobby. Bloggen ist für die meisten ein Hobby und deshalb wird es nicht bezahlt. Mir ist bewusst, dass manche Blogger einen Gewerbeschein haben und deswegen befugt sind, auch Geld für die Dienste einzufordern. Aber seien wir doch bitte einmal ehrlich. Wisst ihr, dass ihr nur Bloggern mit Gewerbeschein etwas zahlen müsst, weil die offiziell auch beim Finanzamt gemeldet sind und deshalb natürlich auch auf das Einkommen meist angewiesen sind.

Liebe Autoren, Blogger sind in der Regel nicht zu bezahlen, bis auf die oben erwähnten Ausnahmen. 

Und ich betone das hier in diesem Artikel noch einmal in aller Deutlichkeit, dass ich alles, was ich mache immer gratis mache. Wenn ich ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, oder eine Karte zugesendet bekomme. Nette Gespräche entstehen, das ist mir persönlich "Bezahlung" genug.
Aber auch hier gibt es Unterschiede. Eine Bloggerin, wo ich dachte, sie sei eine Freundin, hat mir die Freundschaft gekündigt, weil ich eben sagte, dass es ein Hobby und kostenfrei ablaufen soll.
Was soll ich sagen, jeder wie er will.

Natürlich muss ich auch sagen, dass kein Blogger fern ab von "Fehlern" ist. Je größer die Reichweite, desto größer die Anfrage und natürlich die Verantwortung. Man versucht jedem gerecht zu werden und trotzdem passieren Fehler. Falls ich jemals bei einem von euch einen Fehler begangen haben mag, oder Amazon meine Rezensionen gestrichen und ich es nicht bemerkt habe, dann meldet euch gerne. Ich habe alle Rezensionen auf einen Stick gespeichert und es kann schnell geregelt werden. Oder ihr findet den Autorentag nicht, weil ich ihn als erstes (am Termin) immer am Blog und auf Facebook poste und wenn das Leben ein Hexenkessel ist, dann kann es schon mal zu Verzögerungen auf Instagram kommen. Aber alle Autorentage werden auch dort erscheinen. :) 

Es gibt noch so viel zu sagen zu dem Thema, aber ich möchte es zunächst einmal dabei belassen und abwarten, was denn da noch alles in der Zukunft auf uns zukommen wird.

Gute Nacht und schöne Lesestunden.

[Buchvorstellung einmal anders] Zeitreise mit den Nepomuks - Bei den Römern von Heidi Troi


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Nepomuks, den Protagonisten aus „Zeitreise mit den Nepomuks – Bei den Römern“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.


Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Danke, dass du uns auf deinem Blog vorstellst. 😘 Wir sind ein bisschen aufgeregt. Das ist schließlich unser erstes Interview.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Wir sind die Nepomuks. Nepomuk ist unser Nachname. Eigentlich sind wir zwei Geschwisterpaare, die alle zusammen im Haus von Opa Nepomuk leben. Theresia und Chris sind Geschwister und Nikolas und Maria auch. Klingt ein bisschen kompliziert. Deswegen haben wir es in unserem Buch auf den ersten Seiten als Bild erklärt.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Wir haben von unserem Opa das Geheimnis von Licht und Wasser erklärt bekommen, mit dem man in die Vergangenheit reisen kann. Unser Opa war in seiner Kindheit ein Lauser und hat in der Vergangenheit einiges angestellt, das wir jetzt in Ordnung bringen müssen. Theresia findet das ganz schön blöd, aber wir anderen finden das eigentlich supercool.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Oh, der macht das ganz gewiss großen Spaß. Sie lacht ständig beim Schreiben 😉
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Ja, die haben wir. [Die vier Kinder grinsen sich gegenseitig an] Und zwar ist das die Stelle, an der wir – eigentlich Chris – aufs Klo müssen. Na ja, sowas kommt sonst in einem Buch nicht vor. Aber unsere Autorin macht vor gar nichts Halt und die Illustratorin hat sich da irgendwie von ihr anstecken lassen. Und so … Aber lest das mal lieber selbst.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Kann sie sich bitte umdrehen und la la la singen, damit sie nicht hört, was wir hier über sie erzählen? Okay. Macht sie. Also … Sie hat eindeutig was von Theresia, die immer alles besser weiß [Chris lacht]. Dann hat sie wohl auch was von mir. Ich hab nachts Angst und das war bei ihr als Kind wohl auch so. Maria hat die Träume von ihr. Unsere Autorin war sich in ihrer Kindheit sicher, dass sie Träume hatte, die die Zukunft voraussagten. Und Nikolas hat von ihr, dass sie am liebsten nur mit einem Feuerstein und einem Taschenmesser ausgestattet in der. Natur leben möchte – zumindest bis der erste Gewitterregen kommt.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Sie ist schnell, liebt ihre Heimat und sieht überall Geschichten. Manchmal muss man sich mit ihr schämen, weil ihr in Cafés oder wo sonst Menschen beieinandersitzen, immer ganz lange Ohren kriegt, wenn es laut wird. Sie liebt Geschichten so sehr, dass sie einfach nicht weghören kann. Nur gut, dass sie die Geschichten dann schnell wieder vergisst. Sonst würden sie womöglich in ihren Büchern vorkommen …
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Mitspracherecht? Pfff! Das hat die sich alles ganz allein ausgedacht. Aber ein bisschen zur Entstehung können wir doch erzählen. In Brixen gibt es eine Heiligenstatue gleich zweimal. Den heiligen Nepomuk, der die Stadt gegen Hochwasser schützen sollte. Unserer Autorin hat dieser Name schon als Kind super gefallen. So hat sie ein Kaninchen, das in ihrem Zimmer gelebt hat, Nepomuk getauft – kurz Muckl. Als sie dann zum ersten Mal für eine Filmwoche ein Drehbuch schreiben sollte, hat sie es kurzerhand DETEKTIVBÜRO NEPOMUK getauft. Und jetzt sind eben wir die Nepomuks … mit ganz schon viel Konkurrenz, wie ihr seht.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Wir lieben das Cover. Die Illustratorin Evi hat uns so super getroffen. Noch besser geht gar nicht. Und Nikolas ist sowieso glücklich, weil er so das Bild von Aurelia ständig mit sich rumtragen kann. In die ist er nämlich ein bisschen verliebt. Aber nicht weitersagen 😉
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Da haben wir eines extra für dich, liebe Claudia 😉
Nikolas meinte: »Der Lehrer ist ein Wahnsinniger! Nur gut, dass das in unserer Zeit anders abläuft.«
»Anders?«, mischte sich Aurelia ins Gespräch. »Wie ist denn Schule bei euch?«
»Schön«, meinte Chris sehnsüchtig.
Danke für das Gespräch
Wir bedanken uns auch, liebe Claudia. So schön, dass eine Bloggerin, die auch gleichzeitig Lehrerin ist, uns interviewt. Wir hoffen, dass wir auch bei dir in der Klasse landen und deine Schüler*innen Spaß mit uns haben.

Freitag, 24. September 2021

[Buchvorstellung einmal anders] Small Town Hearts: Parker & Kaden von Christiane Bößel



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Parker, Kaden, Gwen, Donovan, Tristan, Morgan, Nate und Miguel aus „Small Town Hearts: Parker & Kaden“ und deren Autorin Christiane Bößel.

Claudia: Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig beim Interview ergänzen?
Parker: Wenns sein muss ...
Kaden: Klar, machen wir.
Die anderen reden durcheinander, Morgan versucht, das Chaos zu bändigen, schafft es aber natürlich wieder einmal nicht.
Claudia: Ich hatte ein langes Gespräch mit eurer Autorin, deshalb wäre es schön, wenn ihr euch meinen Lesern vorstellen könntet.
Parker verzieht genervt das Gesicht und verschränkt die Arme. Sie ist nicht besonders redselig, entscheidet gern selbst, wem sie sich öffnet. Deswegen übernimmt Morgan die Vorstellung. Nacheinander zeigt sie auf die Personen in der Runde, die im Wohnzimmer verteilt auf Sofa, Sesseln und Boden sitzen.
Morgan: „Das ist Parker, unser Nesthäkchen. Insgesamt sind wir vier Geschwister. Ich bin die älteste, dann kommen die Zwillinge Tristan und Donovan. Sie sehen nur gleich aus, eigentlich sind sie total verschieden.“ Donovan brummt, lacht aber dann und patscht seinem Bruder auf den Oberschenkel. „Wer will schon so sein wie der?“ Tristan will einhaken, aber Morgan stoppt ihn. „Kein Streit jetzt. Wir sind hier in einem Interview. Also benehmt euch ausnahmsweise mal.“ Sie seufzt tonlos. „Außer uns Kindern gibt es noch unseren Dad, der gerade unterwegs ist. Nate wohnt auch hier.“ Sie küsst ihn auf die Wange und sieht ihn liebevoll an. „Mein Verlobter.“ Er nimmt ihre Hand und streichelt sie. „Eve ist Donovans Freundin und Rylee gehört zu Tristan.“ Sie winkt Kaden heran, der sich neben Parker setzt und seinen Arm um sie legt. Kurz bröckelt ihre Abwehr und sie lehnt sich leicht an ihn, dann setzt sie wieder ihre grimmige Miene auf. „Kaden hat es geschafft, das Herz unserer Parker zu erobern“, fügt Morgan hinzu. Sie strahlt, woran zu erkennen ist, wie schwierig es ist, an Parker heranzukommen. Emotional gesehen. „Und dann gibt es noch Gwen, Parkers beste Freundin und Miguel, Kadens Cousin und Vertrauter aus Kolumbien.“ Sie sieht sich um. „Habe ich jemanden vergessen?“ Alle schütteln synchron die Köpfe.
Claudia: Könnt ihr uns das Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Parker: Im Grunde geht es darum, wie Kaden und ich zusammenkommen. Wie ich mich in ihn verliebe, obwohl er ein Arsch ist, der meine beste Freundin verarscht hat.
Kaden: Was ich bereue. Und das weißt du auch. Ich habe mich verändert. Außerdem war ich schon vorher in dich verliebt. Du wolltest mich nur nicht.
Parker: Aus Gründen. Gwen ist wegen dir durch die Hölle gegangen.
Kaden: Ja, und das tut mir wahnsinnig leid. Ist ja nicht so, als wäre für mich alles supi. War ein langer, schwieriger Weg dich zu erobern.
Parker zuckt die Schultern. „Ich habe dich echt gehasst, weil ich mich verliebt habe.“
Ich hake ein und hindere die Protagonisten, zu sehr zu spoilern.
Claudia: Macht es dir Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein? Und wie geht es euch als Protagonisten oder Nebencharakteren dabei?
Nate, der selbst Schriftsteller ist, übernimmt das Wort. „Natürlich ist es für uns Autoren schwierig, unsere Figuren zu quälen. Auch wenn es zugegebenermaßen ein wenig Spaß macht, sie leiden zu lassen. Aber es ist nötig. Niemand will ein Buch lesen, in dem alles glatt geht. Jedes Buch braucht mindestens ein – besser mehrere – Probleme. Alles andere ist langweilig. Wir Schreiberlinge fühlen allerdings oft das gleiche wie unsere Figuren. Verlieben uns, sind traurig, schlecht gelaunt, fröhlich. Alles, was die Gefühlspalette bietet. Für unser Umfeld nicht immer leicht, aber da müssen sie durch.“ Er grinst Morgan an, die verständnisvoll nickt. Man sieht ihr an, wie stolz sie auf Nate ist.
Seiner Erklärung habe ich nichts hinzuzufügen.
Claudia: Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch, die ihr den Lesern des Blogs gerne vorstellen würdet?
Kaden: Ich liebe unseren Ausflug zum See und was dort passiert ist.
Parker: Mir gefällt am besten, wie du mit den Pferden umgehst. Da habe ich zum ersten Mal gemerkt, dass du gar nicht so ein Arsch bist, wie ich immer dachte.
Gwen: Ich mag mich selbst im Nachhinein nicht besonders gern in dem Buch. Ich bin dort eine lausige Freundin. Deswegen bin ich froh, dass ich am Ende doch die Kurve kriege.
Claudia: Wie viel echte Christiane steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter? Sind euch gewisse Eigenschaften an euch aufgefallen, die ihr eindeutig mit der Autorin verbindet?
Wieder meldet sich Nate: „Komplett außerhalb sich selbst kann man nie schreiben, weil jeder unbewusst oder bewusst seine Erfahrungen in die Geschichten mit ein bringt. In Christianes Fall ist es vermutlich ihre eigenen Erlebnisse mit Islandponys, was hier besonders auffällt. Es kann auch sein, dass Donovan einer Person nachempfunden ist, die ihr sehr nahesteht“ Er zwinkert mir zu, verrät aber nicht, wen er meint. Sein Glück. „Sie mag es auch, kleine Anekdoten aus ihrem Alltag in ihre Bücher einzuflechten.“
Claudia: Wie würdet ihr als Protagonisten eure Autorin beschreiben?
Donovan: Sie ist immer ganz nah an uns dran und kennt uns in und auswendig. Manchmal ist das nervig, aber eigentlich ist es ganz schön. Sie ist quasi wie eine Übermutti.“
Die Bezeichnung gefällt mir nicht so gut, weil ich mich dann alt fühle, aber im Grunde hat er recht.
Morgan: Ihr ist es wichtig, alle Seiten zu beleuchten und niemanden nur schwarz oder weiß darzustellen. Die Gründe aufzuzeigen, warum wir so handeln, damit die Leser*innen uns besser verstehen können. Sie fühlt mit uns und für uns. Das merkt man deutlich.
Claudia: Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr als Charaktere vielleicht sogar Mitspracherecht?
Tristan: Die Titel der einzelnen Bücher hat der Verlag festgelegt. Wir haben nicht widersprochen, weil sie uns allen sofort gefallen haben.
Claudia: Seid ihr zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hättet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Rylee: Mir – und auch den anderen – gefallen die Cover sehr gut. Jedes ist auf seine Art schön. Morgan und Nate haben für E-Book nachträglich ein anderes bekommen, was auch wunderschön ist.
Parker: Ich mag ja lieber schwarz, aber unser Cover liebe ich trotzdem.
Claudia: Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Gwen: Ich mag die Stellen am liebsten, in denen man merkt, was für eine gute Freundin Parker ist. Wie diese hier, in der mich Parker schimpft, weil ich mich wegen Kaden so hängenlasse. Fragwürdige Methode, aber ich liebe sie für solche Aktionen einfach: „Los, in den Mund damit, kauen und mit Cola runterspülen. Und zwar alle. Du musst ihn verdauen und auskacken, dann geht es dir besser. Glaub mir. Er ist ein Arsch und da muss er auch hin.“ Wegen meines doofen Vergleichs verdrehte ich innerlich über mich selbst die Augen.
„Wo hast du denn den Blödsinn her? Aus einer alten Bravo aus den Achtzigern? Oder vom Disney Channel?“
Ungeduldig wedelte ich vor ihrem Körper herum. „Ist doch egal.“ In Wahrheit hatte ich es vor Jahren in einem von Tristans Theaterstücken gesehen. Damals hatte es mich aus irgendeinem Grund beeindruckt. Aus mangelndem Liebeskummer hatte ich allerdings nie die Gelegenheit bekommen, es selbst auszuprobieren. Nun musste Gwen dran glauben.
Ohne zu murren stopfte sie sich die erste Kugel zwischen die Lippen, verzog angeekelt das Gesicht, kaute aber brav, setzte die Flasche an und schluckte. So machte sie es mit den restlichen Papierknödelchen ebenfalls, bis alle wie Kaden verschwunden waren.
Sie wischte sich über den Mund und rülpste leise. „Jetzt ist mir schlecht.“ Stöhnend lehnte sie sich zurück und rieb sich den Bauch.
Parker: Das ist meine Lieblingsschnipsel. „Ich ignorierte die Ungeduld der restlichen Gruppe und drängelte mich zu Ferdyr. Er wieherte leise, und rieb seinen Kopf an mir. Schloss die Augen, als ich ihm zärtlich über seine Stirn runter zu seiner Nase strich. Ich legte meine Wange auf seinen Rücken, genoss seinen Geruch, seine kraftvolle Ruhe, die sich zuverlässig auf mich übertrug. Hier war ich glücklich und ganz bei mir. Konnte ich ich sein. Und das würde ich mir von Kaden nicht verderben lassen. Die Tiere nahmen mich wie ich war. Ohne Bedingungen, ohne Wertungen. Menschen taten das nicht. Von ihnen hatte ich schon vor Jahren den Stempel Rebellin und immer schlecht gelaunte Außenseiterin aufgedrückt bekommen. Das Flittchen, das sich durch die Betten der Männerwelt vögelte. Sie hatten alle keine Ahnung, wer ich wirklich war.
Ich hasste Menschen. Und das Leben. Und meistens auch mich.
Innerlich seufzend umschlang ich Ferdyrs Hals.
„Wir schaffen das mit dem Idioten, alter Junge. Stimmts?“, flüsterte ich in seine Mähne. Als hätte er mich verstanden, nickte er und schnaubte leise.“
Kaden wirkt geknickt. Vielleicht ist er traurig, dass Parkers Lieblingszitat nicht ihn thematisiert, sondern ein altes Pferd. Aber ich mag den Abschnitt, in dem Parker sich mir zum ersten Mal ein wenig öffnet. Nicht deutlich, aber dadurch, dass sie meine Pizza angenommen hat. „Wir aßen schweigend, nur die Geräusche von Fredyrs Scharren im Stroh und das der restlichen Herde im Offenstall ein paar Meter weiter und der Geräusche der einsetzenden Nacht um uns. Ein Käuzchen oder eine Eule, das Zirpen der Grillen, das Schnaufen und Schnauben der Pferde, das Rascheln von irgendwelchen kleinen Tieren, Mäusen vielleicht oder Katzen. Kein Straßenlärm, keine Menschen, keine Musik oder irgendetwas anderes Künstliches. Nur Natur. Wie zuhause. In Kolumbien. Ruhe und Glück rauschte durch meine Adern. Aber auch Heimweh und eine unbekannte Melancholie. Überdeutlich hörte ich meinen eigenen Atem, den etwas schnelleren von Parker, spürte ich mein Herz pochen.“
Claudia: Vielen Dank für das Gespräch

[Autoreninterview] Christiane Bößel

Autoreninterview
Christiane Bößel

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Landei aus Südbayern, tierverrückt (Hühner und Katzen), büchersüchtig, Serienjunkie, liebe Nudeln, meinen Garten und meine Couch
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Eigentlich schreibe ich, seit ich alle Buchstaben konnte. Hatte also schon immer Geschichten, Figuren, Settings im Kopf. Mein erstes „Buch“ hatte sechs Seiten, war selbst illustriert und hieß „Ausflug in den Zoo“ (da war ich sieben). Leider kein Bestseller geworden. In der Pubertät habe ich dramatische Gedichte und die ersten Kurzgeschichten geschrieben. Später dann vorwiegend Erzählungen, die ich auch bei Postry Slams vorgetragen habe (und auch immer wieder gewonnen habe J ). Durch meinen Sohn ist das Schreiben dann erstmal in den Hintergrund getreten. 2014 musste dann mein erstes Buch endlich raus und ich habe meinen Debütroman begonnen („Liebessprung“). Seitdem habe ich nicht mehr aufgehört.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Ich schreibe Liebesromane mit mal mehr, mal weniger Erotik, mal im Hier und Jetzt, mal mit Fantasy-Elementen. Lieben darf bei mir jeder, deswegen gibt es bei mir nicht nur Liebe zwischen Mann und Frau, sondern auch zwischen zwei Kerlen oder zwei Mädels. Genremäßig sind meine Bücher Young Adult, New Adult, Gay-Romance und Romantasy zuzuordnen.
Daneben gibt es von mir auch Fachbücher für Deutsch als Fremdsprache und für Schüler*innen mit geringer Lesekompetenz.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Momentan (März 21) arbeite ich am 4. Teil meiner Small Town Reihe und an einem Crossover mit einer Autorenfreundin, in der sich zwei Männer aus jeweils einem unserer Bücher treffen und verlieben. Das macht riesen Spaß und ist sehr inspirierend.
Im Herbst, wenn dieses Interview erscheint stecke ich vermutlich gerade mitten in einem meiner neuen Ideen (noch geheim ;) ). Aber es wird natürlich wieder ganz viel Liebe darin vorkommen.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Lesen, meine Hühner beobachten, mit meiner Familie Zeit verbringen (meist nur mein Mann, weil mein siebzehnjähriger Sohn lieber mamalos rumhängt), im Garten sitzen, im Wald oder den Bergen unterwegs sein, Serien schauen
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich liebe New Adult-Bücher und Romance, auch gern M/M und mag viele Autor*innen gleich gern. Eine meiner liebsten ist Sarina Bowen. Aber ich liebe auch die Bücher von Ina Taus oder Svea Lundberg.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Das ist mein offizielles Arbeitszimmer. Ich schreibe aber auch gern am Küchentisch oder auf dem Sofa. Meine Ideen kann ich quasi überall entwickeln, manchmal kommen sie „einfach so“.

Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Ganz unspektakulär:
Meist stehe ich wochentags um 6 Uhr auf, hänge rum und trinke Tee bis ich einigermaßen wach bin. Dann dusche ich und ziehe mich um (was meist auch unspektakulär in Jogginghose oder Leggins ist). So um halb 8 oder 8 setze ich mich an meinen Mac. Ich brauche die Routine beim Schreiben und es ist ja auch ein „Job“, nicht nur Hobby und deswegen benehme ich mich auch so. Ohne feste Zeiten würde ich zu sehr rumtrödeln und nichts schaffen. Ich schreibe dann in der Regel bis mittags, länger reicht meine Konzentration nicht. Dann esse ich und mache Pause, schaue dabei ein wenig fern zum Abschalten. Am Nachmittag mache ich Papierkram oder Haushalt oder Dinge für mich und manchmal auch gar nichts. Zwei Tage die Woche bin ich in meinem Angestelltenverhältnis, wo ich Menschen mit multifaktoriellen Vermittlungshemmnissen in beruflichen Maßnahmen unterstütze. Eine schöne Mischung zum reinen Schreiben.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
In beiden Fällen auf jeden Fall Romance! Wobei ich auch gerne Thriller lese.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Meine Oma hat immer gesagt „Wer wois, für wases guad isch“ (Wer weiß, wofür es gut ist) und „alls im Lebm hat soin Sinn“ (alles im Leben hat seinen Sinn). Danach lebe ich. Meine Oma war eine kluge Frau und sie hatte wirklich Recht damit.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ich mag tatsächlich Deutschland sehr gern. Meine Lieblingsländer sonst sind Italien und Australien.
An Italien liebe ich Land und Leute. Niemand sieht in Flip Flops, Sonnenbrille und Anzug so cool und attraktiv aus wie italienische Männer! Und natürlich das Essen und die Adria. Ich habe unzählige Urlaube dort verbracht.
An Australien fasziniert mich die Landschaft. Nach dem Abi war ich mal für 2 Monate dort und ich habe mich nie so frei und Eins mit dem Universum gefühlt wie im Outback, der australischen Wüste. Nur rote Erde, Weite und Hitze. Unglaublich schön.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Kritik ist nie schön, aber man lernt damit zu leben. Mir kommt es immer darauf an, wie sie formuliert wird. Einfach nur motzen mag ich nicht, konstruktive Kritik kann einen unheimlich weiterbringen, im Schreiben und in der Persönlichkeit.
Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Ich mag mich nicht um alles selbst kümmern und Marketing ist mir ein Graus. Muss man beim Verlag auch tun, aber nicht ausschließlich. Und als SP muss man viel mehr in der Öffentlichkeit stehen, ich bin eher Eigenbrötlerin.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Lebt so, wie es euch glücklich macht! Das will ich auch immer mit meinen Büchern ausdrücken.

Donnerstag, 23. September 2021

[Buchvorstellung einmal anders] Kieztränen - Tragödien der Nacht von Nina-Marie Holz

 



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Autorin Nina M. Holz, um mit ihr über ihr Buch „Kieztränen – Tragödien der Nacht“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.
Vielen Dank für die Einladung, ich freue mich hier zu sein.
Kannst du uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Puh, das ist schwierig. Ich würde es vermissen am ehesten mit Liebesgeschichte trifft Kiez beschreiben.
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Besonders die schweren Zeiten haben mich bis abends ins Bett begleitet und mir so einige schlaflose Nächte beschert. Ich habe mit ihnen mit gelitten.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Meine liebste Stelle ist das Ende, aber die müsstet ihr schon selbst lesen. Sonst verrate ich zu viel :)
Wie viel echte Nina steckt in dem Buch oder auch in dem ein oder anderen Charakter?
Ich glaube in Luna steckt fast 100% Nina, was ich eigentlich überhaupt nicht wollte, aber genau das macht das Buch auch sehr persönlich für mich.
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben?
Ich glaube sie würden mich als ziemliche Schlafmütze bezeichnen, die inzwischen nur noch zwischen arbeiten, schreiben und schlafen herum vegetiert und mich daraufhin eine Runde über den Kiez schleifen.
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Der Titel stand schon vor der Geschichte. Es gibt ein Lied mit dem selben Titel von meinem liebsten Sänger Fynn Kliemann. Der Inhalt des Liedes hat mich für die Geschichte inspiriert, hat in dem Sinne aber nichts damit zu tun. Durch Fynns freundliche Genehmigung darf ich den Titel auch zum Glück verwenden.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Ich liebe das Cover und bin sehr zufrieden damit.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Eindeutig: „Ich bin gesellig, doch falle allein.“
Danke für das Gespräch.
Ich habe zu danken, vielen Dank für diese tolle Möglichkeit. :)