Donnerstag, 2. April 2020

[Buchvorstellung einmal anders] Indie. Pop. Liebe. von Erin J. Steen


Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Jana und Finn aus „Indie.Pop.Liebe.“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.
Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Jana: „Ich freue mich, dass wir hier sein dürfen.“
Finn klimpert im Hintergrund auf seiner Gitarre.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Jana: „Okay, also der junge Mann mit dem Wuschelkopf, der so abwesend in der Gegend rumschaut, ist Finn. Er stand eines Tages in meinem Garten und wollte einfach nicht mehr aus meinem Leben verschwinden.“
Finn: „Gib doch zu, du wolltest auch nicht, dass ich wieder gehe.“
Jana: „Na ja, vielleicht ist da was dran. Finn ist Sänger, Songwriter und Gitarrist in einer Band, von der ich vorher noch nie gehört habe, bevor er in mein Leben geplatzt ist. Er kommt bei Mädels ziemlich gut an, …“
Finn: „Jetzt erzähl doch nicht schon alles.“
Jana: „Okay, du bist dran.“
Finn: „Jana ist unbeschreiblich. Sie weiß zwar nicht genau, was sie will, aber das bekommt sie in der Regel.“
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Finn: „Indie.Pop.Liebe ist die Geschichte, in der Jana wieder zu sich selbst findet und dabei über mich stolpert. Es ist eine Geschichte über Musik, Freundschaft, Liebe und den Sommer in meiner Heimat. Wir nehmen den Leser mit ins Herz Schleswig-Holsteins, ganz egal, wo er sich befindet. Mit uns erlebt er einen Sommer, den er nie vergessen wird und der jedem genau so passieren könnte, wenn er zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.“
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Jana: „Sicher, sie ist ein echtes Biest.“
Finn: „Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte das Buch nur 100 dreckige Seiten.“
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Finn: „Ja, ich mag die Szene im Club, wenn Jana glaubt, mich retten zu müssen.“
Jana: „Na toll, da stand ich unter Alkoholeinfuss, weil deine Mitbewohnerin mich abgefüllt hat. Das zählt nicht.“
Finn: „Das ist doch egal. Kinder und Betrunkene sagen immer die Wahrheit.“
Jana: „Mit Kindern kennt er sich aus…“
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Jana: „Keine Ahnung. Falls sie drinsteckt, ist sie gut versteckt.“
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Finn: „Ich glaube, sie ist eigentlich ganz nett. Sie hat beim Schreiben unserer Geschichte auch mehrmals geweint. Das ging also auch an ihr nicht spurlos vorbei.“
Jana: „War ja klar, dass du dich wieder auf ihre Seite schlägst. Aber vergiss bitte nicht, wie oft sie eingeschritten ist, wenn du oder ich die Geschichte vorzeitig beenden wollten.“
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Finn: „Ich glaube, der kam mehr oder weniger von mir. Erin wusste lange nicht, wie die Geschichte heißen soll, und meinetwegen hatte er schon diesen Arbeitstitel und am Ende durfte er bleiben, weil er wie die Faust aufs Auge passte.“
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Jana: „Wir lieben es.“
Finn: „Aber du musst zugeben, du hättest dich auf dem Cover auch gut gemacht.“
Jana: „Wenn es nach dir ginge, hätte ich dabei sicher nicht viel angehabt, oder?“
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Jana: „Es gibt so viele wunderbare Stellen, die ich jetzt nennen könnte. Aber ohne den Kontext geht so viel verloren, deshalb nenne ich keins.“
Finn: „Ich mag die Stelle, an der …“
Jana: „Bist du wohl still. Du verdirbst allen Lesern den Spaß. Ich weiß doch genau, was du jetzt sagen willst…“
Finn: „Okay, aus dramaturgischen Gründen sehe ich davon ab, mein liebstes Zitat zu nennen.“
Danke für das Gespräch 
Jana: „Wir danken dir für deine Geduld, Claudia! Es ist nicht immer leicht mit uns. Wir machen einfach nie, was man uns sagt. Das hat Erin auch immer gesagt.“

Montag, 16. März 2020

[Buchvorstellung einmal anders] Klassentreffen mit tödlichem Ausgang von Roland Blümel


Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Rainer Zufall aus „Klassentreffen mit tödlichem Ausgang“ und dessen Autor Roland Blümel.
Claudia: Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig interviewen?
Roland: Naja, das kann ich versuchen, auch wenn mein Protagonist manchmal etwas maulig ist. Das hatten wir vor allem in seinem fünften Fall, dem "Currywurstmord", wo ich mitgespielt und ihm bei den Ermittlungen geholfen habe.
Rainer Zufall: Von wegen geholfen! Alles durcheinandergebracht hast du. Zum Glück konnte ich die Täterin …
Roland: … oder den Täter. Kerl, du willst doch nicht spoilern, oder?
Rainer: Okay, wo ich dem Täter oder der Täterin trotzdem auf die Spur gekommen bin.
Roland: Gut, also zur Vorstellung: Rainer ist ein junger Hamburger Kommissar, der aus mir unerklärlichen Gründen bei Frauen ein Stein im Brett hat und inzwischen mit seiner Kollegin Britta Papadopoulos liiert ist.
Rainer: Und der von seinem Autor durch so manchen Schlamassel gezogen wird.
Roland: Aber du kommst immer durch und klärst auch alle Verbrechen auf.
Rainer: Das stimmt.
Roland: Bisher.
Rainer (stutzt): Was heißt das nun wieder? Was brütest du aus?
Roland: Ich denke gerade über deinen 7. Fall nach.
Rainer: Ich ahne schon fürchterliches.

Rainer Zufall: Roland, beschreibe uns das Buch in möglichst wenig Sätzen.
Roland: Was zu einem fröhlichen Wiedersehen nach 30 Jahren auf der Hochseeinsel Helgoland werden soll, entwickelt sich für die ehemaligen Klassenkameraden zu einem spannungsgeladenen Treffen mit tödlichem Ausgang. Ein Teilnehmer wird vergiftet. Rainer und seine Kollegin Britta Papadopoulos, die auch gerade ein Wochenende auf der Insel verbringen wollen, ermitteln in dem Fall. Schnell stellt sich heraus, dass beinahe jeder der verbliebenen 12 ehemaligen Mitschüler ein Motiv für den Mord hätte. Gegenseitige Verdächtigungen werden laut und die Gruppe fällt immer mehr auseinander. Zwei weitere Anschläge bringen Rainer und Britta schließlich auf die richtige Spur.

Rainer Zufall: Macht es dir Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein?
Roland: Das muss so sein. Wenn alles glattlaufen würde, dann würde es doch kein Schw… Mensch lesen.

Rainer Zufall: Hast du eine Lieblingsstelle im Buch? Meine ist: Wir waren ja auf dem Weg nach Helgoland und Britta ging es nicht gut. Jetzt kommt die Stelle:
»Du schaffst das.« Rainer strich ihr mit der anderen Hand beruhigend über den Kopf. Held und Beschützer zu sein, ist schon was Tolles, dachte er, als sich der Katamaran in Bewegung setzte. Brittas Griff wurde noch fester.

Rainer Zufall: Wie viel echter Roland steckt in dem Buch oder in dem einen oder anderen Charakter?
Roland: Ach, ich denke schon, dass Rainer an vielen Stellen so ist, wie ich gern sein würde.
Claudia: Rainer unter uns. Wie würdest du als Hauptprotagonist deinen Autor beschreiben?
Rainer Zufall: Naja, im Grunde ist er schon ganz okay, auch wenn er mich durch manchen Schlamassel schleift. Zum Glück, ich verbessere, zu SEINEM Glück lässt er es ja immer noch gutgehen, auch wenn ich mal selbst im Gefängnis lande oder jemand mich bzw. Britta umbringen will. Aber was ihm da auch immer für Sachen einfallen. Manche haben ihn auch schon gefragt, wie er immer auf die Ideen kommt. Hat er aber weder denen noch mir bisher verraten. Ich vermute, wer weiß es selbst nicht.
Claudia: Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du, als Hauptprotagonist vielleicht sogar Mitspracherecht?
Roland: Also ich hatte vor ca. 1 ½ Jahren ein Klassentreffen, das aber ganz harmonisch ablief. Trotzdem kam mir im Nachhinein die Idee, wie es wäre, wenn dabei Spannungen entstehen würden, die zu einer Gewalttat führen. So kamen der Titel und die Idee für das Buch zustande.
Rainer Zufall: Sind wir zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hätten wir nachträglich noch etwas ändern sollen?
Roland: Ich habe mich für eine Schiefertafel entschieden, die es in den Schulen heute noch gibt. Bei dem Schriftzug kommt das rote "tödlich" nicht ganz so richtig raus. Das war mir aber erst klar, als das Buch schon raus war.
Claudia: Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Rainer: Naja, das mit dem Helden habe ich ja oben schon geschrieben. Das bin ich gern: ein Held!
Roland: Der zweite Protagonist in dem Buch, Sven Müller, einer der Klassenkameraden, trifft mit als erstes ein und begegnet zwei Kameraden, die nicht allzu gesprächig sind:
"Super, dachte Sven. Es wird Zeit, dass jemand von den anderen dazukommt, sonst geht mir mit diesen beiden Spaßbremsen gleich der Gesprächsstoff aus."
Claudia: Vielen Dank für das Gespräch und vielleicht sieht man sich ja mal wieder 😊

[Autoreninterview] Roland Blümel

Autoreninterview
Roland Blümel

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Gerne doch. Ich bin ein Hamburger Autor und Lektor mit niedersächsischem Migrationshintergrund. Von Haus aus war ich mal IT-Berater, habe nun aber umgesattelt, schreibe Bücher (zumeist Krimis und Thriller, aber auch z.B. Humor und arbeite aktuell an einem Sachbuch um Thema COPD).
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Als mein vorgezogener Ruhestand näher rückte, habe ich mich gefragt, was ich gern machen würde. So habe ich mich mit dem Thema Schreiben beschäftigt, habe Material gesammelt, angefangen zu schreiben und nebenbei noch eine Ausbildung zum freien Lektor gemacht.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Da ist zum einen meine Krimi-Reihe mit Kommissar Z, wovon es inzwischen 6 Bände gibt. Begonnen habe ich mit zwei Thrillern (Männerfeindschaft und Ein Alb-Traumurlaub). Der Alb-Traumurlaub ist ein Thriller mit eingebautem Reiseführer für Irland. Dann habe ich diverse Kurzkrimis gemeinsam mit der Autorengruppe-tödlich geschrieben und schließlich ein humorvolles Buch über das Älterwerden (Alterserscheinungen).
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk? 
Ja, ich verarbeite gerade meine Krankengeschichte in einer Art autobiographischem Sachbuch. Ich leide seit 30 Jahren an der unheilbaren Krankheit COPD, eine Lungenerkrankung.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Neben spazieren gehen und lesen schaue ich gern Filme, höre und mache gern Musik (wobei ich zu letzterem momentan nicht komme).
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich lese gern Jussi Adler-Olsen, Stieg Lars Larsson und Ken Follet. Da bin ich also voll in den Genres, die ich auch gern selbst schreibe.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Meistens sitze ich am Schreibtisch, weiche aber auch gern mal in mein Lieblingscafe aus. Allerdings ist der Schreibtisch oft zu voll, im Cafe komme ich manchmal nicht so richtig voran, da ich meine Umwelt zu sehr wahrnehme.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Normalerweise versuche ich, morgens schon ein wenig zu schreiben oder je nach Auftrag auch zu lektorieren. Wobei ich schon immer wieder auch mal eine Bewegungspause brauche. Wenn das Wetter es zulässt, gehe ich auch mal an die frische Luft. Nach dem Essen gibt es einen Kaffee und danach entweder lesen (zum Vergnügen oder Arbeit) und dann geht es weiter. Allerdings muss ich mich disziplinieren, mich nicht durch zu viel social media ablenken zu lassen.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Natürlich lese ich sehr viel Krimis und Thriller, bin aber auch für andere Genres offen. Beim Schreiben ist es ähnlich, wobei ich mich auch hier an andere Genres herantrauen möchte und schon herangetraut habe.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Ich bin ein großer Fan von Mark Twain und zitiere gern einen seiner Sprüche: "Schreiben ist leicht, man muss nur die falschen Wörter weglassen".

Bei mir selbst fällt mir eine Passage aus meinem Buch "Alterserscheinungen" ein, als ich meiner Lektorin gegenüber saß: 
"Leichenblass saß ich ihr gegenüber und zuckte bei jedem ihrer Tastendrucke zusammen. Als sie mir die Datei zurückschickte und ich auf das Ergebnis blickte, durchfuhr mich ein eiserner Schreck. Was für ein Gemetzel!"
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ich habe eigentlich zwei Lieblingsländer, in denen ich schon mal war und die mich beide beeindruckt haben. Das eine ist die grüne Insel Irland. Ich mag die Landschaft und auch die Leichtigkeit des Seins der Menschen, die dort wohnen, ihre Fröhlichkeit.

Das zweite Land ist Neuseeland. Die Insel ist einfach einzigartig. Da gibt es vieles, was es nirgendwo anders gibt.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Naja, ich denke, die meisten Menschen behaupten von sich, kritikfähig zu sein. Da reihe ich mich dann ein. Aber gut, es kommt sicher auf die Art der Kritik an. Wenn sie sich darin erschöpft, dass ich heruntergemacht werde, dann sicher nicht. Wenn sie konstruktiv ist, dann nehme ich sie mir schon zu Herzen und überlege, was ich daraus lernen kann.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen? 
Ich habe mich entschieden, SP zu werden, weil ich so große Flexibilität habe. Ehrlich gesagt war und bin ich sicher zu ungeduldig, mein Manuskript einzureichen und dann ewig auf eine Antwort zu warten. Außerdem kann ich so eben alles selbst gestalten.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Ich freue mich über jeden, der liest und dafür Bücher oder ebooks kauft. Es wird ja immer wieder gesagt, dass immer weniger gelesen wird und die Leute zu Netflix oder anderen Streamingdiensten abwandern, aber ich bin überzeugt, dass Bücher zu lesen, immer noch etwas Besonderes ist. Danke an alle!

Donnerstag, 12. März 2020

[Protagonisteninterview] Rizzo auf "F***ing real - Beyond reproach

Protagonisteninterview

Ich treffe mich heute mit dem Protagonisten Rizzo aus dem Buch „F***ing real - Beyond reproach“ von Svea Lundberg.

Hi, schön, dass du heute Zeit findest ein wenig mit mir über das Buch zu sprechen.
„Hey, freut mich auch.“
Wie geht es dir heute? 
„Bestens, ich kann nicht klagen.“
Würdest du dich meinen Lesern vorstellen? 
„Mein Name ist Ricardo O’Neill, aber eigentlich nennen mich alle Rizzo, in Anlehnung an meinen Künstlernamen Rizzo Hanson. Ich bin in der Erwachsenenfilmindustrie als Darsteller tätig, daher der Künstlername. Außerdem stehe ich oft als Dragqueen auf der Bühne – meine absolute Leidenschaft.“
Was ist dein höchstes Lebensziel? 
„Mit meinen Dragshows Erfolg zu haben und einfach das Leben zu genießen.“
Wie kann man sich deinen ganz normalen Alltag vorstellen? 
„Kommt darauf an, ob ich einen Dreh habe oder nicht. Wenn Filmszenen anstehen, muss ich vorab extrem auf meine Gesundheit und meine Ernährung achten und natürlich gewisse Vorbereitungen treffen.“ (grinst) „Ansonsten habe ich immer wieder Promoshoots und meine Arbeit als Drag benötigt ebenfalls viel Vorbereitung: Kostüme aussuchen, neue Shows einstudieren, immer wieder neue Make-ups entwerfen. Tja und privat gibt es dann noch meinen festen Freund und unseren … Aber nein, das verrate ich hier jetzt nicht. Ihr sollt ja den Roman lesen.“
Welche Stolpersteine und Hoppalas würdest du gerne aus deinem Leben eliminieren? 
„Ehrlich? Keine. Es gab so einige unschöne Situationen, gerade in meiner Teenie-Zeit, was meine Sexualität und mein Elternhaus betrifft, aber ich sehe es so: What doesn’t kill you makes you stronger. Ich wachse an meinen Aufgaben und möchte daher nichts missen.“
Wenn du einen Wunsch frei hättest, wie würdest du ihn verwenden? 
„Ich würde ihn für meine Liebsten verwenden.“
Herzlichen Dank für deine Zeit. 
„Danke, dass ich mit dir quatschen durfte.“

Mittwoch, 11. März 2020

[Buchvorstellung einmal anders] Falling into you von Julia Niederstraßer


Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit der Autorin Julia Niederstraßer, um mit ihr über ihr Buch „Falling into you“ zu sprechen.
Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.
Hey, danke, dass ich dabei sein darf. Ich bin schon aufgeregt, wie das so wird.
Kannst du uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Falling into you ist keine Geschichte für Zwischendurch. Es geht viel um die Gefühlswelt von Mira, die mit Schuldgefühlen und der Selbstverwirklichung zu kämpfen hat. Natürlich gibt es einen Kerl, der ihr dabei hilft: Samuel. Und die Rollstuhlmannschaft des Basketballteams, das sie trainiert. Auch wenn einige düstere Seiten angesprochen werden, sorgt Miras beste Freundin für heitere Momente.
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Letzteres 😀 das finde ich irgendwie spannender.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Ja, aber das würde zu viel verraten. Es ist auf jeden Fall eine Stelle fast am Ende und es regnet. Nach vielen Höhen und Tiefen ist es schön ruhig zwischen Mira und Samuel. Und es kommt ein Rasenmäher vor 😀
Wie viel echte Julia steckt in dem Buch oder auch in dem ein oder anderen Charakter?
Schwierig. Julia ist irgendwo zwischen der besten Freundin Arianna und Trish. Von den Ansichten auf jeden Fall. Ansonsten ist Julia ebenfalls wie Mira darauf bedacht, dass möglichst viele Menschen glücklich sind. Aber nicht so ausgeprägt wie bei Mira.
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben? 
Mira: „Falling into you quält uns 😀“ Samuel: „…und bringt uns zusammen.“ Arianna: „Ihr wärt sowieso zusammen gekommen, ihr seid Simba und Nala!“
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? 
Den hat der Verlag am Ende vorgeschlagen.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
In meinem Kopf sehen die Cover immer anders aus, aber ich mag es.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Das hier gefällt mir, weil es genau das ist, was Mira lernt: das Wir existiert nicht ohne Ich.
Danke für das Gespräch.
Danke auch

[Autoreninterview] Julia Niederstraßer

Autoreninterview
Julia Niederstraßer

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich bin Julia Niederstraßer, ein Nordlicht, Potterhead und Chihuahua-Mutti von Potter. Ich liebe es Gefühle bildlich zu beschreiben.
Wie bist du zum Schreiben gekommen? 
ich sehe ganz oft Filme in meinem Kopf. Situationen, Figuren oder einen Satz und das musste alles irgendwann raus.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Wenn ich dich sehe 2018 und Falling into you 2020, beide im Forever Verlag.
Wenn ich dich sehe ist ein Mutmach-Buch. Es beschreibt Lotte, die ihren größten Halt verloren hat und deshalb versucht das Leben desjenigen fortzuführen. Im Grunde genommen sucht Lotte sich selbst und findet dazu noch Nick.
Falling into you beschäftigt sich mit den Schuldgefühlen von Mira, die von der eigenen Familie noch verstärkt werden. Es geht darum, für sich selbst einzustehen, wenn es niemand anderes tut. Sport spielt eine große Rolle, Leistungsdruck, Vertrauen und Inklusion. Falling into you zeigt einige dunklen Seiten.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk? 
Ja, dieses Mal ist es Fantasy.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Schreiben, zu Konzerten gehen, mit Potter entspannen, Freunde und Familie treffen
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst? 
Harry Potter – j.k. Rowling, Cassandra Clare, Kerstin Gier
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
An meinem Schreibtisch direkt vor der Terrasse. Ich kann mich im Frühling mit einer Decke an den Tisch setzen, Terrassentür aufreißen und schreiben.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Kein Frühstück – das ist gar nicht meins, Uni, Krankengymnastik, Potter durchkuscheln, schreiben bis es nachts ist.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Fantasy und Romance bei beidem
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt? 
Dream it, do it!
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Grundsätzlich nehme ich Kritik an, das Problem ist nur, dass ich mir sie sehr zu Herzen nehme. Gerade beim Schreiben. Ich finde die Frage ist aber nicht nur, wie man Kritik annimmt, sondern auch, wie sie verpackt ist. Wenn sie unhöflich ist, dann, bin ich ehrlich, nehme ich sie nicht mehr ernst.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Ich glaube, hier passt ein Zitat von Mira aus Falling into you ganz gut, um sich daran zu erinnern, dass alles gut wird:
 

Dienstag, 10. März 2020

[Reiheninterview] CC Cocks - F***ing real von Svea Lundberg

 

Reihenvorstellung 

Heute treffe ich mich mit Svea Lundberg, um mit ihr über ihre Reihe „CC Cocks – F***ing real Band 1 und 2“ zu sprechen.
Hallo, danke, dass du heute Zeit hast, um mit mir über deine Reihe zu reden.
„Sehr gerne, ich freue mich, dass wir ein bisschen über meine Bücher sprechen können.“
Kannst du uns deine Reihe, bestehend aus den Teilen „F***ing real - Beyond all doubt“ und „F***ing real - Beyond reproach“ mit wenigen Worten vorstellen?
„Die Reihe dreht sich rund um die Darsteller des fiktiven Gay-Porn-Labels CC Cocks. Da denkt man natürlich als erstes an Erotikromane voller expliziter Szenen. Die gibt es natürlich auch, aber in erster Linie versuche ich innerhalb der Reihe auf sehr vorsichtige Weise ungewöhnliche Liebesgeschichten zu erzählen. Es geht um Fragen der eigenen Identität, um die Frage, womit man sich selbst wohlfühlt und was die Gesellschaft von einem fordert.“
Deine Charaktere wachsen mit ihren Aufgaben, entwickeln sich weiter, bestehen so manche Situation. Fällt es dir leichter sie durch einfache, lustige oder durch schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
„Ich liebe es, mit meinen Figuren mitzuleiden. Natürlich tut es mir da auch selbst weh, sie durch schwierige Situationen zu schicken. Aber im Endeffekt machen gerade diese Situationen einen Roman lebendig, da die Figuren an ihnen am meisten wachsen. Von daher schreibe ich gerne sehr emotionale, auch mal traurige Szenen. Zwischendurch dann mal ein bisschen Flausch oder eine sexy Szene ist natürlich auch schön. Es darf nur nicht zu kitschig sein.“
Hast du Lieblingsstellen in deiner Reihe, die du uns gerne vorstellen würdest?
„Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht die eine Lieblingsszene habe. Ich mag grundsätzlich die Szenen am liebsten, in denen sich eine besondere Dynamik zwischen den Figuren entwickelt. Das können Streit- oder auch Sexszenen sein. Hauptsache ich spüren, was zwischen den Figuren vorgeht. Ein paar von diesen Szenen zeige ich euch in den Schnipseln.“
Wie viel echte Svea steckt in deinen Büchern oder dem ein oder anderen Charakter?
„Das ist tatsächlich von Buch zu Buch unterschiedlich. Natürlich haben alle Figuren irgendetwas Persönliches von mir, seien es Charakterzüge oder besondere Vorlieben. Aber ich kann nicht behaupten, dass alle Bücher sehr nahe an meiner Lebensrealität sind. Wäre bei schwulen Pornodarstellern auch überraschend.“ (lacht) „Da ist dann eben ein besonderes Maß an Recherche notwendig. In anderen Büchern wie zum Beispiel meiner Polizei-Reihe „Sheltered in blue“ steckt dann wieder sehr viel von mir selbst.“
Wenn ich deine Protagonisten, Antagonisten oder auch Nebencharaktere fragen würde. Wie würden sie dich beschreiben? 
„Vermutlich würde sie mich hassen für all das, was ich ihnen antue.“ (lacht) „Aber ich denke, sie würden mich auch als emotional und einfühlsam beschreiben.“
Wann stand die Idee eine Reihe zu schreiben? Stand es von vornherein fest, dass es mehrere Teile werden, oder haben die Protagonisten ein Eigenleben entwickelt?
„Zu Beginn war F***ing real – Beyond all doubt als Einzelband geplant, aber dann hat sich ein gewisser Nebencharakter so in mein Herz geschlichen, dass ich ihm einen eigenen Roman widmen wollte. Nun werden wahrscheinlich auch noch weitere Bände folgen. Ich habe Blut geleckt.“ (lacht)
Wann kamen die Titel? Standen die im Vorfeld schon fest, oder entwickelten sie sich im Laufe des Schreibprozesses?
„F***ing real stand als Titel von Beginn an fest, er passt einfach perfekt zum Inhalt des ersten Bandes. Als klar war, dass noch ein zweiter Band folgen würde, mussten noch entsprechende Untertitel her. Das gestaltete sich etwas schwieriger, aber ich denke, ich habe da gemeinsam mit dem Verlag eine ganz gute Lösung gefunden.“
Wer ist denn der Coverdesigner?
„Die Cover hat die wunderbare Irene Repp von Daylin Art gestaltet. Das Coverbild des ersten Bandes stammt von Dave Jackson, einem kanadischen Fotografen.“
Bist du mit deinen Covern zu 100% zufrieden, oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?
„Nichts. Ich liebe sie und sie wurden exakt so entworfen, wie ich es mir gewünscht hatte.“
Zum Abschluss würden mich noch deine Lieblingszitate aus den Büchern interessieren.
„Da würde ich einfach auf die Schnipsel verweisen, das sind all meine Lieblingsstellen.“
Danke für das Gespräch.
„Ich danke dir für deine Mühe!“