Sonntag, 9. Dezember 2018

[96/2018] Der kleine Troll und der Weihnachtsstern von August Gral




 Das Buch „Der kleine Troll und der Weihnachtsstern“ wurde von August Gral verfasst und von Julia Sterz illustriert. Es erschien 2013 im Papierverzierer Verlag.

Der kleine Troll macht sich auf den Weg, den perfekten Christbaum zu finden und begibt sich auf eine Reise, wo er einige neue Freunde kennenlernt und Abenteuer erlebt.

Dem Autor gelingt es eine kurze Geschichte über Weihnachten zu schreiben, die alle Sachen des Alltags beinhaltet. Auch der kleine Troll lernt es, dass Gemeinschaft oft mehr zählt als alles andere. Auch er ist getrieben vom Drang alles perfekt machen zu wollen.
Die Wortwahl und der Sprachstil ist für ein Kinderbuch richtig gewählt und der Grundgedanke von Weihnachten wird rübergebracht.

Ein wundervolles Weihnachtsbuch, das ich gerne weiterempfehle. Es ist passend für jung und alt.





[Weihnachtsfeier] 9.12.2018 - Grace C. Stone


Weihnachtsfeier mit Grace C.Stone, Victoria, Ancoron, Aleana, Lucan

Heute werde ich abgeholt und zu einem Ort gebracht, der mir wage bekannt vorkommt, denn ich habe die Bücher von Grace ja gelesen. Nach einiger Zeit treffe ich endlich auf meine Gastgeber Victoria, Ancoron, Aleana und Lucan.

CLAUDIA: Hi! Freut mich euch endlich mal persönlich kennenzulernen.
Victoria: Die Freude ist ganz auf unserer Seite.

CLAUDIA: Das war ja mal eine spannende Anreise. Könnt ihr meinen Lesern erklären, wo wir uns gerade befinden?
Ancoron: Ihr befindet euch in der Anderswelt. Genauer gesagt in Svartalfheim. Herzlich willkommen in den Weihnachtlichen Hallen von Thrymheim.

CLAUDIA: Wow, hätte nie gedacht, dass ich das tatsächlich einmal sehe. *dreht sich einmal um die eigene Achse und merkt schließlich, dass alle sie anstarren. Sie räuspert sich und stellt eine Frage in die Runde* Wie schaffen wir es hier Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen?
Aleana: Oh, das ist nicht schwer. Mom sorgt seit Wochen dafür, dass alles geschmückt wird. Auch wenn wir hier eigentlich das Jul-Fest feiern, ist der Unterschied zu eurem Weihnachten doch sehr gering. Wir haben in der Halle mindestens fünf riesige Weihnachtsbäume und Geschenke gibt es selbstverständlich auch.

CLAUDIA: Fünf Bäume? Wahnsinn! Was gehört für euch zu einem Weihnachtsfest? Ich dachte eher an Baum, Punsch, Kekse und Lieder singen.
Lucan: Da bist du vermutlich wie alle Frauen. Bis vor kurzem habe ich mir nicht so viel aus Weihnachten gemacht. Doch seit ich zu dieser Familie gehöre, komme ich nicht mehr um die traditionelle Feier herum und unter uns, ich liebe es!
Aleana: Schon Wochen vorher duftet die ganze Burg nach Plätzchen, Glühwein und Tannen. Es ist herrlich, wie im Märchen. Mom zwingt uns sogar Weihnachtslieder zu singen.

CLAUDIA: Oh, ihr mögt Weihnachtslieder? Wollen wir nicht eines anstimmen?
Victoria: Sehr gerne. Wie wäre es mit Leise rieselt der Schnee? *beginnt sofort zu singen und ich setze sofort ein. Von einigen ist allerdings nur ein brummen zu hören*

CLAUDIA: *Nachdem wir fertig gesungen haben. Genieße ich noch einmal das Ambiente, das sich mir hier bietet. Schließlich fällt mir noch eine wichtige Frage ein* Feiert ihr eigentlich immer gemeinsam oder ist es nur wegen mir?
Ancoron: Wir feiern immer gemeinsam. An Jul kommen all unsere Freunde und Verwandten her und es gibt ein riesiges Fest. Du bist herzlich eingeladen uns im nächsten Jahr Gesellschaft zu leisten.

CLAUDIA: Das wäre ja der Hit. Sehr gerne! Schickt ihr mir eine Einladung oder besser ihr holt mich einfach ab, denn bis nächstes Jahr verliere ich meinen Terminkalender sowieso drei Mal. *lächelt in die Runde* Mit euch feiern ist ja tatsächlich äußerst genial! Was machen wir noch mit unserem begonnenen Abend?
Aleana: Ich hätte da noch eine Phiole Nixentrank, hast du Lust dich in eine Meerjungfrau zu verwandeln? Zumindest für eine Weile. Das macht riesigen Spaß.

CLAUDIA: *Zunächst etwas skeptisch blicke ich die Phiole an, doch dann gewinnt die Neugier. Das Gefühl eine Meerjungfrau zu sein, hält zwar nicht lange an, aber es macht riesigen Spaß. Lachend stehe ich nach einiger Zeit wieder vor den anderen.* Eure Ideen zu feiern sind ja wirklich grandios, am liebsten würde ich ja bleiben, aber….
Lucan: Kein aber, genieß den Abend, so schnell kommst du sicher nicht wieder in die Anderswelt.

CLAUDIA: Vermutlich hast du recht. *Vieles gibt es noch zu entdecken und zu kosten. Meine Gastgeber lassen sich so einiges einfallen, dass mir der Abschied so richtig schwer fällt. Als nun tatsächlich sich der Tag bzw. die Nacht zu Ende neigt, bemerke ich meine Müdigkeit. Ich gähne herzhaft und blicke in die Runde.* Danke für eure Gastfreundschaft. Es war ein grandioses Fest und ich würde mich freuen, wenn es vielleicht tatsächlich nächstes Jahr wieder klappen würde.
Victoria: Du bist jederzeit herzlich Willkommen. Frohe Weihnachten auch an deine Leser.



Freitag, 7. Dezember 2018

[Weihnachtsfeier] 7.12.2018 - Danara DeVries


Heute treffe ich mich mit Jaakko, Cat, Maxime und Malin, um mit ihnen ein wenig Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen.

Sie haben mich nach Michelstadt auf den Weihnachtsmarkt eingeladen. Meinen Informationen nach sollte ich sie am Eingang des Marktes treffen, doch erhalte ich nach 10 Minuten Wartezeit ein WhatsApp, dass sie sich schon beim Glühweihstand neben den gebrannten Mandeln sich befinden.

Nach 2 Minuten sehe ich eine Familie, auf die es zutreffen könnte, dass es meine Gastgeber sind.


CLAUDIA:
Lächle Hi, seid ihr zufälliger Weise Jaakko, Cat, Max und Malin?
*Ein quirliges Mädchen mit dunklen Locken hüpft vor mir auf und ab.*
Malin: Ja, klar, natürlich sind wir das! *
sie dreht sich um und stellt der Reihe nach ihre Familie vor* Das mit dem Glühwein ist Mama, das da ist meine große Schwester Max, sie darf auch schon mal nippen. Sie ist fast 18. Und das da ist Jaakko. Der kriegt aber nur Kinderpunsch. Wie ich. sie strahlt
Cat *dreht sich um und lächelt*: Hallo, ich bin Cathia, du musst Claudia sein, oder?
*Als ich so in ihre Gesichter sehe, fühle ich mich direkt wohl.* 
CLAUDIA: Oh, Punsch. Mir auch einen Kinderpunsch, ich muss ja dann wieder nach Hause fahren mit dem Auto, und wenn sie ihn so machen, wie bei uns zu Hause, dann muss ich glatt um Asyl bei euch ansuchen.
Jaakko *prostet mir zu*: Na hoffentlich nicht. Alkohol ist nicht gerade mein bester Freund. Allerdings hätten wir im Gästezimmer sowieso keinen Platz mehr. er lacht da befindet sich jetzt ein Tonstudio.

CLAUDIA: Oh, ein Tonstudio. Da möchte ich doch gerne einmal Mäuschen sein und zuhören. *hole mir einen Kinderpunsch und geselle mich wieder zu den vieren* Ja, der Kinderpunsch ist wirklich lecker, da braucht man keinen Alkohol. Nun erzählt mal, was haben wir heute noch alles so vor?
Maxine *steigt von einem Fuß auf den anderen*: Wir stehen uns die Beine in den Bauch und warten, bis wir festgefroren sind?
Cat
*sieht ihre Tochter strafend an*: Max! Nein, wir müssen unbedingt Karussell fahren und da hinten ist ein Baumkuchenstand. Da wird der Kuchen über dem offenen Feuer gebacken. Das müssen wir Jaakko unbedingt zeigen. Ansonsten kriegen wir nur noch finnische Bräuche zu sehen. *sie hakt sich bei ihm ein und lacht*
Jaakko *
brummt*: Der Weihnachtsmann ist finnisch ...

CLAUDIA: Oh, ja, wie macht ihr das eigentlich? Jaakko, du bist ja Finne und hast eigentlich andere Bräuche, oder? Zeigt ihr ihm die deutschen Weihnachtsbräuche, oder feiert ihr einfach so, wie es kommt?
Christkind oder Weihnachtsmann?
Cat: Weder noch. Wir haben den Baum nur Malin und ... *sie verstummt, Jaakko ergreift das Wort*
Jaakko: Wir stellen einen Baum der Kinder wegen auf, ansonsten ist bei uns Weihnachten eher ruhig.
Max: Mit DVDs, heißer Schokolade und Popcorn.
Cat: Weihnachten bedeutet für uns, an einen schmerzlichen Verlust erinnert zu werden. Und dieses Jahr wird es besonders schwer.
Max: Weil es das erste Weihnachten ohne Papa sein wird.
*Um nicht festzufrieren, schlendern wir durch die Stände und besorgen uns Maroni*

CLAUDIA: Ja, das glaube ich euch, dass es alles andere als leicht werden wird. Habt ihr ein Gedenken oder etwas anderes vor? Vielleicht einen Christbaum auf das Grab stellen, einen kleinen? Oder das Lieblingslied von euch singen?
Max: DVDs, Pizza und heiße Schokolade. Das wird genug sein.
Cat: Und ein paar Fotos. Vielleicht können wir ein paar Fotos aufstellen? *
sie sieht fragend zu Jaakko*
Jaakko *
drückt sie an sich und lächelt*: Natürlich.

CLAUDIA: Weihnachtsfilme, Pizza und heiße Schokolade, das klingt doch gut. *lächelt Max und Cat an, denn indirekt weiß ich sehr genau, was sie dieses Jahr durchmachen, auch wenn es bei mir schon einige Jahre her ist* Wisst ihr, dass die Stimmung nun ziemlich gedrückt ist? Wie wär’s mit einer Fahrt mit dem Karussell um wieder etwas fröhlicher zu werden und auf dem Weg dorthin, singen wir euren Lieblingsweihnachtssong?

Malin: Au ja, Jaakko, sing mir was Finnisches!!! *Jaakko lächelt gequält und singt »Heinillä härkien kaukalon«. Als er fertig ist, sind sie bei Karussell angekommen. Während Max und Malin Karussell fahren, unterhalten sie sich weiter.*
Jaakko: Das singen wir bei den Weihnachtskonzerten in Finnland immer. Es ist ein trauriges, finnisches Weihnachtslied. *er lächelt verschwörerisch* Aber mit den passenden Riffs wird daraus eher eine Rock-Ballade.

CLAUDIA: Oh, der little drummer boy. Leider kann ich kein finnisch, aber ich hänge mich mit der englischen Version dran. Eines meiner Lieblingslieder. *Mittlerweile stehen schon mehrere Leute um uns herum, um unserem Gesang zu lauschen. Allerdings ist es auch fürchterlich kalt.* Könnt ihr noch etwas Wärmendes zum Trinken oder Essen empfehlen?
Cat: Ich schlage immer noch Baumkuchen vor.
Einer aus der Menge: Aber vorher singt ihr noch was und ich besorge Baumkuchen für die Sänger.
Jaakko
*lacht*: Na da kann ich ja wohl nicht nein sagen. Was wollt ihr denn hören? Oder wollt ihr gar mitsingen? Vielleicht was Deutsches? Nicht, dass ich deutsche Weihnachtslieder kenne.
Max *
ist mittlerweile wieder vom Karussell gestiegen*: Ich bin für Stille Nacht, das passt immer.
Jaakko *
nickt und stimmt die finnische Version hat*: Die Sprache ist völlig egal. Das ist in jeder Sprache ein Klassiger.

CLAUDIA: Oh, das war wundervoll. Aber ich glaube jetzt sollten wir unsere "Bezahlung" aufessen. *nimmt dankbar den Baumkuchen an und kostet* Mann, ist das lecker, da könnte man glatt öfter offiziell singen
Was macht ihr heute noch so, denn wenn ich auf die Uhr sehe, ist es schön langsam an der Zeit, dass ich mich wieder auf den Heimweg mache.
Cat: Ja, ich denke, wir sollten auch los. Malin ist schon ganz blau im Gesicht.
Malin: Überhaupt nicht.
Max: Aber gegen Kakao und Pizza hätte ich nichts einzuwenden.
Jaakko: Es hat wirklich Spaß gemacht. Vielleicht sehen wir uns ja demnächst auf einem Konzert? Zum Beispiel von Max?
Max: *
knufft ihren Vater in die Seite* vielleicht in ein paar Jahren.

CLAUDIA: Es hat mir wirklich total viel Spaß mit euch gemacht. Wenn ihr ein Konzert macht, ladet mich doch ein, ich komme gerne.
Ich wünsche euch noch ein wunderschönes, nicht allzu trauriges Weihnachtsfest und denkt immer daran, euch an das Schöne des letzten Jahres zu erinnern und nicht euch darauf zu versteifen, dass er nicht mehr da ist. Bye und meldet euch bald wieder.

Donnerstag, 6. Dezember 2018

[Protagonisteninterview] Löwenflügel von Thalea Storm


 Protagonisteninterview
mit Leo und Maya

Die Hauptcharaktere von Thaleas Buch „Löwenflügel haben sich heute bereit erklärt ein kleines Interview mit mir zu machen.

1. Hallo, ihr zwei. Freut mich, dass ich euch persönlich kennenlernen darf.


Maya: Schön, dass wir hier sein dürfen.
Leo nickt nur zögerlich.


2. Wie geht es euch heute?
Maya: Mir geht es fantastisch. Das trübe Wetter und die Kälte da draußen können mich nicht davon abbringen, wie glücklich ich bin, mit Leo hier sein zu dürfen.
Leo: Mir geht es ganz okay. Die Reise war anstrengend. Es ist… ungewohnt für mich… aber Maya ist da. Das ist gut.


3. Würdet ihr euch meinen Lesern gegenseitig vorstellen?
Maya: Leo ist der Träumer. Er weiß gar nicht, wie mutig und stark er eigentlich ist, bis er es sich wieder einmal selbst beweist. Er ist ganz besonders und speziell. Tiefgründig. Intensiv. Mit Leo kannst du über alles reden, die Zeit verfliegt und es wird niemals langweilig. Er hat eine ganz eigene Sicht auf das Leben, die Menschen und die Gefühle in uns.
Leo: Maya ist ein Anker, den jeder im Leben braucht. Sie erdet mich. Sie schützt mich. Maya ist kraftvoll und voller Energie. Sie ist selbstlos und kampfbereit - immer und zu jeder Tages- und Nachtzeit. Sie ist voller Liebe, ein bisschen verrückt und absolut liebenswert. Sie ist eine Bereicherung.

4. In dem Buch geht es ja um ein Thema, das für normal totgeschwiegen wird in der Gesellschaft. Wie würdet ihr dieses Problem beschreiben bzw. was würdet ihr euch wünschen um problemloser durchs Leben gehen zu können?
Maya: Offenheit und Toleranz! Das brauchen wir! Warum schweigen wir es tot? Warum lernen wir alle, nicht über das zu sprechen, was uns beschäftigt und bewegt? Es darf einfach nicht so viele Barrieren geben. Menschen wie Leo haben einen Platz unter uns verdient. Sie sind anders, aber dadurch sind sie besonders. Wir müssen eine Gesellschaft schaffen, in der sie sich ebenfalls entfalten können. Völlig ohne Druck. Ja, wir müssen weg von diesem ständigen Druck immer perfekt und erfolgreich und makellos zu sein…
Leo: Ich würde mir wünschen, dass die Menschen sich nicht so leicht blenden lassen. Es gibt viele wie mich da draußen. Wir können nicht immer reden oder um Hilfe rufen. Aber wir zeigen es. Jeden Tag. Es braucht nur jemanden, der auch hinter unsere Fassaden schauen möchte. Jemanden, der sich interessiert. Wirklich interessiert. Der aufmerksam ist. Das ist unfassbar selten geworden.


5. Was wäre denn euer höchstes Lebensziel?
Maya: Liebe!
Leo: Freiheit!


6. Welche Stolpersteine würdet ihr beide gerne aus eurer Timeline streichen, wenn ihr könntet?
Maya: Meine Mutter. Es gab wahnsinnig viele Konflikte mir ihr, dabei hatte sie gute Intentionen. Ich wünschte, sie hätte mehr Zeit für mich gehabt und wir hätten viel früher viel offener über alles gesprochen. Es hätte uns beiden gutgetan.
Leo: Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll… meine Familie? Die Schule? Das Leben selbst? Wenn ich schon so sein muss wie ich bin, würde ich wenigstens gerne die Chance im Leben haben, trotzdem etwas erreichen zu können. Das erscheint mir sehr schwierig.


7. Wenn ihr je einen Wunsch frei hättet, für was würdet ihr ihn verwenden?
Maya: Ich würde mir für Leo Freiheit wünschen. Ich weiß, dass er sie braucht. Freiheit von sich und seinen Gedanken und von all den negativen Empfindungen und Ängsten.
Leo: Ist es egoistisch, wenn ich mir das auch wünschen würde? Ich wäre gerne normal. Auch wenn normal sein langweilig ist. Aber es würde mir das Leben leichter machen. Manchmal bin ich so müde vom ständigen Kämpfen gegen mich selbst; von dem Wunsch, immer nur irgendwo reinzupassen obwohl da gar kein Platz für mich ist. Normal zu sein klingt so einfach…


8. Danke, dass ihr das Interview möglich gemacht habt.
Maya: Sehr gerne. Danke, dass wir über uns und über Leos Besonderheiten sprechen durften.
Leo: Es ist schön, wenn Menschen interessiert sind und mir eine Chance geben. Dankeschön!


[Coverinterview] Löwenflügel von Thalea Storm

Coverinterview

1. Wann kam die Idee zum Titel? Ist das dein Arbeitstitel oder hat er sich im Laufe der Zeit verändert?


Ich arbeite selten mit direkten Arbeitstiteln. Meist bezeichne ich meine Manuskripte mit einem Stichwort, bis ich den richtigen Titel gefunden habe. Löwenflügel ergab sich dann beim Schreiben. Wer das Buch kennt, weiß um die Bedeutung dieses Wortes. Wie hätte ich ein anderes wählen können? 😉


2. Hattest du genaue Vorstellungen, was sich darauf befinden sollte?

Nein. Ich habe meistens Elemente im Kopf, die das, was ich mit dem Cover sagen will, gut ausdrücken. Dann beginne ich zu recherchieren und lasse mich inspirieren von all den Ideen, die dabei auf mich einstrudeln. Irgendwann landete ich dann bei Vögeln und Käfigen.

3. Die Farben rosa und schwarz beherrschen das Cover, dazu der Ast mit den beiden Vögeln und der geöffnete Käfig wirken sehr stimmig auf mich. Haben diese Gestaltungsmerkmale eine besondere Bedeutung für dich und/oder die Geschichte?

Die Vögel sind ein Symbol für Freiheit und der Käfig für Gefangenschaft. Sie könnten davonfliegen, doch sie bleiben in der Nähe des Käfigs. Da steckt sehr viel Verbindung und Tiefe zu Leos Geschichte dahinter…

4. Hat der Titel eine besondere Bedeutung für dich und die Geschichte?
Ja, definitiv. Er ist sehr bedeutend für die gesamte Beziehung zwischen Maya und Leo und ebenso einzigartig wie ihre Freundschaft zueinander. Am Ende des Buches wird das für jeden Leser mehr als deutlich. Es lohnt sich, reinzuschnuppern.


5. Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?
Ich würde gar nichts daran ändern. Es drückt perfekt aus, was diese Geschichte beinhaltet und ist dabei weder überladen noch aufdringlich. Es hat Tiefe. Eine gewisse Einzigartigkeit. Ich liebe es.

[Buchvorstellung einmal anders] Löwenflügel von Thalea Storm

Buchvorstellung einmal anders

Ich treffe mich heute mit der Autorin Thalea Storm um mit ihr über ihr Buch „Löwenflügel zu reden.


1. Danke, dass du dir heute Zeit genommen hast um für dein Buch zu antworten.

Sehr gerne. Löwenflügel ist ein ganz besonderes Buch, welches mir unheimlich am Herzen liegt.


2. Beschreibe uns doch dein Buch in max. 5 Sätzen.

Leo leidet unter einer Sozialphobie - der Angst vor Menschen - und schlängelt sich durch das Leben in dem steten Versuch, nicht ständig anzuecken. Bis ihm plötzlich Maya begegnet, die mit ihrer quirligen und lebensfrohen Art nicht nur Farbe, sondern auch Liebe in Leos Leben bringt. Während ein zartes Band aus einzigartiger Freundschaft und zaghafter Liebe zwischen ihnen wächst, müssen sie sich den Herausforderungen des Lebens mit Leos Dämonen stellen. Und vor denen kann nicht einmal die Liebe davonlaufen…

3. Deine Protagonisten gehen durch ziemlich viele Höhen und Tiefen in dieser Geschichte. Magst du es deine Charaktere an die Grenzen des schaffbaren zu führen?

Ja, das mache ich sehr gerne. Von meinem Bloggerteam habe ich schon den Namen „Seelenzerstörerin“ bekommen. :D :D :D Warum nur? Ich weiß gar nicht, wovon sie reden. 😉 Wer meine Bücher kennt weiß, dass ich meine Protagonisten immer wieder vor schwere Entscheidungen und große Wendepunkte des Lebens stelle. Ich glaube, dadurch drückt sich meine innere Einstellung aus - man darf niemals aufgeben und man kann alles schaffen. Egal wie.


4. Hast du eine Lieblingsstelle im Buch, die du uns unbedingt vorstellen möchtest?

Es gibt so viele zauberhafte Stellen in dem Roman. Wenn ich mich für eine entscheiden müsste, wäre es diese besondere Szene zwischen Maya und Leo:

„Sie schmiegte ihren Kopf wieder an meine Brust und ich hielt sie und streichelte über ihr Haar, bis das Zittern nachließ, meine Muskeln sich entspannten und mein Herz aufhörte zu stolpern. Ich wünschte, wir hätten für immer so liegen können. Fest umschlungen in ihrem Bett. So nah beieinander und gleichzeitig beide so voller Freiheit. Denn das war es, was Maya mit mir machte: durch sie vergaß ich immer öfter, wer ich war und welche Krankheit in mir tobte. Es kümmerte sie nicht. Sie behandelte mich, als gebe es keine Ängste in meinem Leben, als wäre ich normal. Schon jahrelang behandelte mich niemand mehr ‘normal’. Für alle, die mich kannten, war ich ‘der kranke Leo’. Für alle, die mich nicht kannten, ‘der komische Typ“.
Doch in diesem Moment, in ihrem Bett, als ich sie hielt wie einen wertvollen Schatz nach unserem ersten Kuss, fühlte ich mich unglaublich frei.
Frei und normal.
Das machte mich lebendiger als je zuvor.“


5. Wie viel echte Thalea steckt in dem Buch oder auch in dem einen oder anderen Charakter?
Sehr viel! Löwenflügels Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, zumindest in ihren Grundzügen. Ich selbst habe in Mayas und Leos Alter einmal eine ähnliche Freundschaft erfahren und kannte einen Leo. Damals war ich also in der Maya-Position. Diese besondere Verbindung hat mich zu dem Roman inspiriert. Zudem konnte ich in meinem Privatleben zu der Krankheit „Sozialphobie“ zahlreiche Erfahrungen sammeln, die sich in dem Roman wiederspiegeln und ihn letztlich so lebendig und einzigartig machen. Auch die Stellung der Gesellschaft und die Sichtweise der Menschen, die psychisch Kranke immer wieder ausgrenzen und weiter isolieren, ist für mich eine Herzensthematik, mit der ich mich auch privat immer wieder beschäftige. Somit ist Löwenflügel ein sehr persönlicher Roman.


6. Beschreibe dich mit 3 Eigenschaftswörtern.
Intensiv
Anders
Inspiriert

Die drei Wörter wirken auf den ersten Blick eher einfach, sind aber - beim näheren drüber nachdenken - doch sehr speziell.


7. Mich würde noch dein Lieblingszitat aus „Löwenflügel“ interessieren.

„Die Menschen sagen oft: ‘Das tut mir so leid.’ oder ‘Das verstehe ich.’ Was sie eigentlich meinen ist: ‘Du tust mir leid. Ich verstehe die Worte, die du mir sagst aber ihre Bedeutung nicht.’ Niemand, der nicht etwas Vergleichbares erlebte, konnte nachfühlen, wie es mir ging.“



8. Danke dir für das Interview.
Danke, dass ich mich zu diesem besonderen Buch hier äußern durfte.

[Autoreninterview] Thalea Storm

Autoreninterview

1. Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?

Sehr gerne. 😊 Ich bin Thalea Storm, 29 Jahre alt und seit 2016 als Selfpublisherin unterwegs. Momentan gibt es von mir 7 Bücher in den Genres Romanze, Urban Fantasy und Young Adult. Ich liebe es Geschichten zu schreiben, die den Leser emotional berühren und an seiner eigenen Geschichte packen. Ursprünglich habe ich einmal Sozialpädagogik studiert und auch als Sozialpädagogin gearbeitet. Seit 2,5 Jahren gehört meine größte Leidenschaft nun aber den Worten, die mir in den Fingern kribbeln. 😊
Wenn ich nicht gerade schreibe, verbringe ich meine Zeit am liebsten mit meinen beiden Labradoren Toffee und Lotte in der Natur. Dort kann ich Kraft und Energie für neue Projekte und Aktionen sammeln.




2. Wie bist du zum Schreiben gekommen? 
Ich war schon immer ein kreativer Mensch. Meine Oma sagte es vor kurzem so schön in folgender Art und Weise: „Ach, dich hat man doch schon als kleines Mädchen immer irgendwo malend, lesend oder schreibend in der Ecke sitzen sehen. Damit hast du dich stundenlang beschäftigt.“ Und wenn Omas das sagen, dann stimmt es auch. 😉 Ich habe tatsächlich lange gebraucht, bis ich herausgefunden habe, dass es das Schreiben von Büchern ist, was mich unheimlich erfüllt. Bis dahin habe ich meine Schreibleidenschaft über Tagebücher, Briefe, Blogs u.Ä. versucht zu befriedigen, aber ich war nie ganz glücklich damit. Doch Bücher für die Öffentlichkeit schreiben? Ich? Neeeein! Davor hatte ich viel zu viel Angst. Das habe ich mir einfach nicht zugetraut. Im Jahr 2016 starben dann ganz plötzlich und unerwartet kurz nacheinander meinen beiden Opas. Das sind diese Momente, in denen man sich darauf besinnt, worauf es im Leben wirklich ankommt. Ich fuhr ans Meer, um den Kopf freizukriegen und stellte mir eine alles entscheidende Frage: „Wenn ich selbst heute sterben müsste, wäre ich zufrieden mit allem, was ich bisher erreicht habe? Hätte ich auch nichts bereut, weil ich es mir nicht getraut habe?“ Und da fiel mir das Schreiben vor die Füße. Ich fing einfach an. Ein Wort nach dem anderen und in wenigen Wochen stand mein Debüt. Seitdem kann ich nicht mehr aufhören und finde mich im Schreiben von Büchern selbst wieder, obwohl ich dort nie nach mir gesucht habe…


3. Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
„Dein Traum in mir“ ist mein Debütroman. Dort geht um Ella, die mit ihrem Leben ziemlich unzufrieden ist: Sie kümmert sich aufopferungsvoll um ihre an den Rollstuhl gefesselte Mutter, hat ihren Traumberuf auf Eis gelegt, arrangiert sich mit einem Nebenjob und hat keine Zeit für die große Liebe und die geheimen Träume des Lebens. Bis sie das Klarträumen lernt und im Schlaf Nacht für Nacht zu dem geheimnisvollen Conrad reist. Hals über Kopf verliebt Ella sich in den jungen Mann und steht plötzlich vor einer unglaublich schweren Entscheidung, die ihr Leben für immer verändern wird.

„Löwenflügel“ handelt von dem sozialphobischen Leo, der im Alltag auf Grund seiner Erkrankung überall nur aneckt. Bis er Maya trifft, die mit ihrer frischen, quirligen Art sein Leben völlig auf den Kopf stellt. Es entsteht eine ganz besondere Freundschaft zwischen zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch kann das Band zwischen ihnen stark genug sein, um gegen Leos innere Dämonen anzukämpfen?  

„Vom Mut, das Morgen zu ändern“ erzählt uns die Geschichte von Zoey, die in nach einer schrecklichen und gescheiterten Beziehung plötzlich wieder in ihrem Elternhaus landet. Dort fällt ihr eine Liste voller Träume und Wünsche aus ihrer Jugend in die Hände. Mit einem letzten Funken Hoffnung, ihrem besten Kumpel Malte und der Suche nach der großen Liebe im Gepäck, reist Zoey Hals über Kopf nach Irland und begibt sich dort auf eine ganz besondere Reise zu sich selbst…

„Die SeelenMeer-Trilogie“ ist der Bestseller unter meinen Geschichten. In dieser Urban-Fantasy-Trilogie begleiten wir die 16-jährige Hannah, die nach dem Tod ihres Bruders mit schweren Schuldgefühlen und einem Neuanfang fernab ihrer Heimat zu kämpfen hat. Dort, in der Provinz Nordamerikas, trifft sie auf die geheimnisvolle Seele des verstorbenen Corey und verliebt sich in ihn. Doch Coreys Existenz ist begrenzt und die Schattenseiten der Unterwelt warten bereits auf ihn. Allen Warnungen zum Trotz schlägt Hannah sich auf Coreys Seite und begibt sich mit ihm in eine Welt voller Geheimnisse und Gefahren…

„Roots of Life 1: Lebensfunke“ ist der Auftakt einer neuen Urban Fantasy Trilogie, in der wir Faye kennen lernen, die ein einsames und isoliertes Leben an der Seite ihrer Mutter in England lebt. Als ihre Mum plötzlich verschwindet, wird Faye zu Verwandten nach Schottland geschickt und sieht sich dort mit ihrer wahren Identität und einem großen Familiengeheimnis konfrontiert. Zeitgleich begegnet sie dem merkwürdigen Taron, der mit Pfählen in der Tasche herumläuft und scheinbar unschuldige Menschen tötet. Schnell muss Faye erkennen, dass sie mit Taron mehr verbindet, als ihr lieb wäre…

4.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ich arbeite derzeit sogar an mehreren Werken. Aber dazu kann ich momentan noch nicht so viel verraten. 😊


5. Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Meine beiden Vierbeiner schnappen und das Leben abseits vom Schreibtisch genießen. Der Autorenjob kann manchmal ganz schön einsam sein. Durch Toffee und Lotte bin ich dennoch viel draußen unterwegs und kann dort Kraft tanken und abschalten. Gleichzeitig gibt es auch keine bessere Inspirationsquelle als einen laaaangen Spaziergang durch den Wald.


6. Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich habe nicht gezielt den Lieblingsautor oder die Lieblingsautorin, da ich Bücher eher nach Klappentext als nach Autor auswähle. Aber wenn ich danach gehe, was sich in meinem Bücherregal öfter wiederfindet, dann sind es Sebastian Fitzek, Richard Laymon, Charlotte Link und Cecelia Ahern. Daran erkennt man schon, wie weitreichend und unterschiedlich meine Interessen sein können. :D
Auch meine Lieblingsbücher wechseln ständig. Zu den Favoriten zählen aber definitiv „P.S.: Ich liebe dich“, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, „Ein ganzes halbes Jahr“ und „Love, Simon“.


7. Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Klar, den zeige ich euch sehr gerne:


Gerade erst im Sommer habe ich mir diesen kleinen, kuscheligen Arbeitsbereich gezaubert. Hier gibt es viele viele Kerzen, inspirierende Zitate und im Hintergrund meine Leseecke, in die ich völlig verliebt bin.

8. Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Meine Tage beginnen immer seeehr früh. Der frühe Vogel und so. 😉 Ich stehe unter der Woche kurz nach 4 auf, dann werden erstmal die Hunde gefüttert, ich mache mich in Ruhe fertig und wir gehen die erste gemeinsame Runde. Anschließend verschwinde ich bis Mittag im Arbeitszimmer, beantworte Mails, schreibe Blogbeiträge, Arbeite an Manuskripten und und und. Mittags sind dann wieder die Vierbeiner dran und es zieht uns erneut nach draußen. Die Pause tut mir immer richtig gut und macht den Kopf frei. Direkt danach geht’s aber wieder an die Arbeit für mich bis etwa 16 / 17 Uhr, wenn die Hunde ihre letzte Runde einfordern, danach gefüttert werden und ich anschließend aufs Sofa falle. :D So in etwa kann man sich meinen Tag vorstellen.


9. Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Im Moment ist das genau gleich: Young Adult! 😊 Allerdings lese ich selbst auch gerne mal einen richtig guten Thriller oder eine Horrorgeschichte. Beides würde ich so aber nicht unbedingt selbst schreiben wollen.

10. Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Oh, ihr fragt nach einem Zitat? Ich habe eine ziemlich verrückte Leidenschaft für Zitate. Man findet sie überall in meinem Leben. :D Wenn ich mich jetzt für eins entscheiden müsste, nach dem ich im Leben handle, würde ich folgendes wählen:

„Leben ist das was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen. (John Lennon)“

Das beschreibt auch meinen Lebensweg perfekt. Und nichts ist doch schöner als der Zufall und das Schicksal, oder? 😊

Zitate aus meinen Büchern gibt es sehr sehr viele. Mein Lieblingszitat, welches auch meine eigene Einstellung sehr gut beschreibt, ist folgendes:

„Man muss nicht lieben, was jemand tut. Aber man kann es akzeptieren, weil man ihn liebt. (SeelenMeer 1: Das Funkeln der Nacht)“

11. Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ich habe eine Schwäche für das geheimnisvolle, raue, mysteriöse Schottland. Dort finde ich nicht nur die unfassbar schöne Natur faszinierend, sondern vor allem auch die ganzen Sagen, Mythen und Legenden.

12. Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Kritik - sofern sie konstruktiv ist - nehme ich sehr gerne an. Sie ist eine Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Was ich nicht mag ist persönliche, verletzende Kritik, die völlig unbegründet ist und nur dazu dient, einen anderen niederzumachen.

13. Warum hast du dich entschieden zum Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ich glaube, das ist keine Entscheidung, die man bewusst trifft, sondern ein Weg, der einen letztlich dorthin führt. Anfangs wollte ich unbedingt frei und unabhängig sein und fand die Möglichkeiten des Selfpublishings sehr faszinierend. Aber alles hat seine Schattenseiten und im Laufe der Jahre sind sie mir natürlich auch aufgefallen und haben mich hier und da leider auch verfolgt. Es gab eine Phase, in der ich den Gedanken hatte, doch zu einem Verlag zu gehen. Letztlich ist daraus aus beiden Seiten nichts geworden. Man muss wissen, wofür man schreibt und wieso man schreibt. Was möchte man damit erreichen? Mir liegt es am Herzen, authentische Geschichten zu verfassen, in denen ganz viel Gefühl von mir steckt. Ich möchte definitiv nichts nach Vorgabe schreiben müssen oder „weil es sich gerade gut verkauft“. Meine Geschichten sind allesamt Herzensgeschichten und dem Feedback der Leser entnehme ich, dass sie das spüren. Was könnte mich glücklicher machen? Von daher ist das Selfpublishing der perfekte Weg für mich. Bei einem Verlag würde ich nur glücklich werden, wenn ich dort 100% ich selbst sein kann. Und ich glaube, das ist gar nicht so einfach. 😉


14. Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Seid mutig! Probiert euch aus! Scheitert, fallt hin, steht auf, macht weiter! So bin ich zum Schreiben gekommen und ich bin mir sicher, dass in jedem von uns irgendein einsamer Traum schlummert, den wir auf Grund von Angst und Unsicherheit nicht verfolgen. Wagt es! Letztlich könnt ihr nur gewinnen.