Mittwoch, 26. Februar 2020

[Buchvorstellung einmal anders] Empatiana - Das stumme Geheimnis von Linda Dantony


Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit der Autorin Linda Dantony, um mit ihr über das Buch „Empatiana – Das stumme Geheimnis“ zu sprechen.
Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.

Ich freue mich sehr an der Aktion teilnehmen zu dürfen. Vielen Dank dafür.
Kannst du uns dein Buch in max. 5 Sätzen beschreiben?
Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der jeder nur an sich denkt und Empathie verboten ist.

Die Themen, die angesprochen werden, sind mir sehr wichtig. Es geht um Liebe und Mitgefühl, aber auch um Hass, Verschwörung und Gleichgültigkeit. Das Thema Mobbing und Ausgrenzung wird aufgegriffen und die Kraft der Familie. Es ist der erste Band der Trilogie über Liebe und Angst, gemischt mit Vertrauen und Hass in einer fremdbestimmten Welt.
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen? 
Natürlich ist es am schönsten wenn die Charaktere nur schöne Zeiten erleben. Aber es ist auch gleichzeitig spannend, sie durch schwere Zeiten zu begleiten, gemeinsam Lösungen zu überlegen und mit ihnen mitzufiebern ob am Ende alles gut geht.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Meine Lieblingsstelle ist die, in der Lara und Lennox sich zum ersten Mal begegnen. Man spürt die Magie in der Luft.
Wie viel echte Linda steckt in dem Buch oder auch in dem ein oder anderen Charakter?
Ich habe die Geschichte zu Ehren meiner Mutter geschrieben. Sie hat nämlich rote Haare.
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben? 
Meine Charaktere würden sagen: Da sitzt sie schon wieder und isst Schokolade ;-) Nebenbei trinkt sie Kaffee und beäugt kritisch ihr Manuskript.
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Tatsächlich überlege ich mir den Titel schon ganz früh am Anfang. Selbst wenn nur eine kleine Idee zu einem Buch existiert, der Titel ist dann schon vorhanden.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Ich bin sehr zufrieden mit dem Cover und würde nichts ändern wollen.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
„Gefühle werden vom Herzen bestimmt, nicht von Regeln“ aus Empatiana – Das stumme Geheimnis.
Danke für das Gespräch.
Ich danke dir für das tolle Gespräch und die interessanten Fragen. Es hat großen Spaß gemacht sie zu beantworten.

[Autoreninterview] Linda Dantony

Autoreninterview
Linda Dantony

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?

Ich heiße Linda, bin 33 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder und wir leben im Münsterland. Neben dem Schreiben zählt Lesen zu meinem Lieblingshobby. Ich bin süchtig nach Kaffee, eine Tagträumerin und genieße jede Sekunde mit meiner Familie.

Wie bist du zum Schreiben gekommen? 

Ich habe als Kind eine Liste geschrieben, mit Dingen, die ich im Laufe des Lebens gerne sehen möchte und was ich erreichen möchte. Darauf befand sich auch der Wunsch, ein Buch zu schreiben. Über die Jahre hinweg habe ich ein Notizbuch mit Ideen für ein Buch mit dem Titel „Mission Buch“ gesammelt. Nach der zweiten Schwangerschaft habe ich das Bedürfnis gehabt das ganze Haus umzuräumen und da fiel das Notizbuch fast dem Müll zum Opfer. Ich habe es gerettet und von da an lag es auf meinem Schreibtisch. Immer wieder schlich ich drum herum und hatte es immer in der Hand. Aus einer Notiz entwickelte sich schließlich die Idee zu meinem Debüt-Roman. Von dem Augenblick an ließ mich die Geschichte nicht mehr los und ich musste sie einfach aufschreiben.

Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?

Am 01.02.2020 ist mein Debüt-Roman „Empatiana – Das stumme Geheimnis“, erschienen.

Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der jeder nur an sich denkt und Empathie verboten ist.
Die Themen, die angesprochen werden, sind mir sehr wichtig. Es geht um Liebe und Mitgefühl, aber auch um Hass, Verschwörung und Gleichgültigkeit. Das Thema Mobbing und Ausgrenzung wird aufgegriffen und die Kraft der Familie. Es ist der erste Band der Trilogie über Liebe und Angst, gemischt mit Vertrauen und Hass in einer fremdbestimmten Welt.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Aktuell schreibe ich am zweiten Teil der Empatiana Reihe. Nebenbei habe ich ein Projekt mit dem Arbeitstitel: Herzensprojekt. Darüber kann ich bald mehr verraten.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Meine Freizeit verbringe ich am liebsten an der frischen Luft. Wir unternehmen sehr viel mit den Kindern und sind meistens unterwegs. Ich koche und backe sehr gerne. Ansonsten gehe ich gerne Joggen und meine größte Leidenschaft neben dem Schreiben, ist das Lesen.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich habe einige Lieblingsbücher und Lieblingsautoren. Es würde das Interview sprengen, um alle aufzuzählen. Am liebsten lese ich Dystopien und Fantasyromane. Am schönsten ist es wenn eine Liebesgeschichte mit verwoben wurde.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Ich schreibe sehr gerne ganz klassisch in meinem Büro. Sobald die Sonne scheint, zieht es mich aber nach draußen in den Garten. Ich bin da ganz flexibel und entscheide nach Lust und Laune. Die Ideen überfallen mich meistens beim Joggen.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Da ich noch in der Elternzeit bin, verbringe ich die Tage mit meinen Kindern. Ich genieße die Zeit sehr und die Kinder stehen im Mittelpunkt. Sobald sie abends im Bett sind, nehme ich mir die Zeit zum Schreiben. Das klappt nicht jeden Tag, aber ich bemühe mich wenigstens eine Stunde täglich zu schreiben.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Am meisten begeistern mich Fantasy-Romane und Dystopien. Am spannendsten finde ich es, wenn eine Liebesgeschichte mit verwoben ist. Daher war es ganz klar, dass ich in diesem Bereich auch schreiben möchte.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
„IF YOU CAN DREAM IT, YOU CAN DO IT“ von Walt Disney, ist eins meiner Lieblingszitate.

„Gefühle werden vom Herzen bestimmt, nicht von Regeln“ aus Empatiana – Das stumme Geheimnis, ist mein absolutes Lieblingszitat. 
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Seit meiner Kindheit interessiere ich mich für Ägypten. Ich kann gar nicht genau sagen, wie es entstanden ist. Nachdem ich ein Bild von den Pyramiden gesehen habe, war das Interesse einfach da und ich habe alle Bücher und Dokumentationen inhaliert. Nach dem Ende meiner Ausbildung habe ich mir dann den damals größten Lebenstraum erfüllt und bin mit meiner besten Freundin dorthin geflogen. Es ist eine schöne Erinnerung und ich war danach noch weitere Male da und habe das Land erkundet.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?

Ich bin für jede Einschätzung und Meinung dankbar. Es ist eine Chance zu Lernen und sich weiterzuentwickeln. 

Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen? 
Ich bin noch ganz am Anfang und habe mein erstes Buch veröffentlicht. Bei einem Verlag Fuß zu fassen, ist heutzutage nicht mehr so einfach. Ich mag es aber auch ohne Druck zu arbeiten, den hat man im echten Leben schon genug. Es ist für mich wichtig, dass ich meine Zeit selbst einplanen kann, da ich zwei Kleinkinder habe und diese immer an erster Stelle stehen. Da kommt schnell eine Erkrankung dazwischen und dann nützen die ganzen Deadlines nichts.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Für mich ist das alles ein großes Abenteuer und ich freue mich sehr auf die spannende Zeit, die vor mir liegt. Ich lade euch herzlich ein mich dabei zu begleiten.

Sonntag, 23. Februar 2020

[Reiheninterview] Mondsüchtig von Kitty Harper

  


Reihenvorstellung 

Heute treffe ich mich mit Kitty Harper, um mit ihr über ihre Reihe „Mondsüchtig“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit hast, um mit mir über deine Reihe zu reden.
Sehr gerne. :)
Kannst du uns deine Reihe, bestehend aus den Teilen „Mondsüchtig: Im Bann der Füchsin“, „Mondsüchtig: Die Nachtwandlerin“ und „Mondsüchtig: Die Sündenfresserin“ mit wenigen Worten vorstellen?
MONDSÜCHTIG handelt von nicht alltäglichen magischen Wesen. Ich hatte ursprünglich geplant, kleine nicht zusammenhängende Geschichten aus einer düsteren Sub-Welt zu unserer bekannten Welt zu schreiben, eben magische Wesen in unsere Welt einzuflechten. Entstanden sind diese drei „Kurzromane“ über eine Kitsune, eine Hexe und eine Rachedämonin. Irgendwie haben die Protagonistinnen es geschafft, ihre Geschichten miteinander zu verflechten und so tauchen die anderen zwei immer auch im Roman einer Figur auf. Letztlich entfaltete sich eine überspannende Handlung, die ich nun weitererzähle.
Deine Charaktere wachsen mit ihren Aufgaben, entwickeln sich weiter, bestehen so manche Situation. Fällt es dir leichter sie durch einfache, lustige oder durch schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Ich liebe düstere Zeiten, da kommt mehr Spannung auf, es ist nicht langweilig. Meine Protas müssen also immer Abenteuer überstehen und gehen NIEMALS einfach nur Kaffee trinken oder aufs Klo. Der Humor darf aber auch nicht fehlen. Und so ist jede noch so ernste Situation mit einem Augenzwinkern gewürzt.
Hast du Lieblingsstellen in deiner Reihe, die du uns gerne vorstellen würdest?
Ich liebe die Szene aus „Im Bann der Füchsin“ wo Rai das erste mal Natalja im Bild findet. Die Szene treibt mir immer noch die Gänsehaut über den Rücken.
Wie viel echte Kitty steckt in deinen Büchern oder dem ein oder anderen Charakter?
In MONDSÜCHTIG gar nichts. ;) Außer wenn man den Humor nimmt. Keiner meiner Protas nimmt sich besonders ernst. :) Okay, Rossos vielleicht. Am meisten steckt von mir in Flinn.
Wenn ich deine Protagonisten, Antagonisten oder auch Nebencharaktere fragen würde. Wie würden sie dich beschreiben? 
Als Sadistin, die es liebt, ihre Charaktere zu quälen. Ich würde allerdings eher sagen, ich gebe ihnen Aufgaben, an denen sie über sich hinaus wachsen können.
Wann stand die Idee eine Reihe zu schreiben? Stand es von vornherein fest, dass es ein Mehrteiler wird, oder haben die Protagonisten ein Eigenleben entwickelt?
Meine Protagonisten machen grundsätzlich was sie wollen. Ich kann nicht sagen, ab welchen Punkt ich herausfand, dass es mit einem Buch nicht getan war … oder, doch. Als Rai Tiara geholfen hat. Das war so ziemlich im zweiten Kapitel. Da war klar, dass dieses Mädchen kein normales Mädchen ist. Sondern ein Dämon. Und zwar ein netter.
Wann kamen die Titel? Standen die im Vorfeld schon fest, oder entwickelten sie sich im Laufe des Schreibprozesses?
„Im Bann der Füchsin“ stand von vornherin fest. „Die Nachtwandlerin“ wurde inspiriert von Penny Dreadful und „Die Sündenfresserin“ von einer "Sleepy Hollow“-Folge, da war der Sündenfresser aber etwas völlig anderes.
Wer ist denn der Coverdesigner?
Renee Rott
Bist du mit deinen Covern zu 100% zufrieden, oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?
Jap, jetzt ja. :) Ich wollte, dass die Schrift richtig auffällig ist und der Mond im Zentrum steht. Ich finde, das hat Renee super umgesetzt.
Zum Abschluss würden mich noch deine Lieblingszitate aus den Büchern interessieren.
Im Bann der Füchsin:

Es gibt mehr zwischen Himmel und
Erde, als wir mit bloßem Auge sehen können.



Die Nachtwandlerin:
Bist du bereit, dich Satan,
dem Fürsten der Hölle, zu weihen?
Willst du seine Macht als die einzig Wahre anerkennen
und dich seiner Allmacht unterwerfen?
Eldridge von Stein, Hexenmeister



Die Sündenfresserin
Rachedämonen verlieben sich nicht.
Wir sind Zerstörer. Wir sind Richter und wir sind Vollstrecker. Wir richten, wo andere nicht richten können.
Rachedämonen verlieben sich nicht, denn Liebe ist das Einzige, was unsere Tätigkeit beeinträchtigt.
Tiara Nigra, Rachedämonin Magaira

Danke für das Gespräch.
Sehr gerne. Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte. :)

[Autoreninterview] Kitty Harper

Autoreninterview
Kitty Harper

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hallo, mein Name ist Kitty Harper und ich schreibe Dark Romance mit einem guten Schuss Erotik, manchmal verirre ich mich auch in den Dark Urban Fantasy Bereich. Aber alle meine Romane sind prickelnd mit einem spannenden Plot. Ich liebe Spannung. :)
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich schreibe seit ca. 20 Jahren. Angefangen hat alles im Fanfiction-Bereich. In den 90ern musste man noch eine Woche auf die nächste Folge seiner Lieblingsserie warten. Deshalb habe ich geschrieben, wie es weitergehen könnte, um mir die Wartezeit zu versüßen.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Unter Kitty Harper sind die beiden Bosten Celebrities Romane erschienen. Das sind Polit-Thriller mit einem Schuss Erotik.

Weiterhin habe ich die Mondsüchtig-Reihe geschrieben. Bisher sind drei Romane erschienen. Sie handeln von magischen Wesen, aber nicht die üblichen Verdächtigen wie Vampire oder Werwölfe. Zentrale Protagonistinnen sind eine Kitsune, eine Hexe, eine Rachedämonin und eine Jägerin.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Aktuell arbeite ich an einer Dark Romance über eine Prinzessin, die sich in den falschen Mann verliebt und sich schließlich als Opfer im Menschenhandel wiederfindet.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Schreiben? Das ist meine Lieblingsbeschäftigung. :) Wenn ich mal nicht schreibe, suchte ich Serien. Am liebsten Dark Romance. *hust*
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich würde mal gerne bei Clannon Miller vorbeischauen. :)
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Auf dem Sofa. Wo ich meine Beine schön ausstrecken kann und ganz in meine Welt versinken darf.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Kinder, Brotjob, Schreiben. Viel mehr Raum bleibt da eigentlich nicht. In letzter Zeit wird es einfacher, weil die Kinder immer mehr Freiraum wollen, so dass ich viel mehr Zeit habe, auch mal tagsüber zu schreiben. Vor ein, zwei Jahren fand das Schreiben bei mir ausschließlich Abends und Nachts statt.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Dark Romance und Fantasy. Das ist eigentlich gleich. Ich lese gerne, was ich schreibe – und umgekehrt.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Ich handle eigentlich nach „Lebe jeden Tag so, als sei es dein letzter.“ Ich bin ein sehr spontaner Mensch und lasse Arbeit gerne liegen, wenn mir der Sinn nach etwas anderem steht. So fahren wir auch spontan mal weg.

Ein Zitat aus meinen Büchern, diesmal von Rai Mayo, meiner Kitsune:
Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als wir mit bloßem Auge sehen können.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Finnland. Weil da die wirklich gute Mucke herkommt. :)
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich LIEBE Kritik. Wirklich. Wenn sie sachlich vorgetragen wird, wenn sie meine Arbeit verbessert.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen? 
Ich arbeite nicht nur als Selfpublisher. Sondern veröffentliche auch in einem Verlag. Ich mag das Hybriddasein, weil es mir Möglichkeiten eröffnet. Ein Verlag steigert die Bekanntheit, aber ich mag es genauso, alles in der Hand haben zu können, vom Cover bis zum Klappentext, alles meine Entscheidung.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest? 
Haltet es wir Rai, schaut hinter die Kulissen, wo könnte sich Magie in unserer Welt verstecken.

Mittwoch, 19. Februar 2020

[Reiheninterview] Die Chronik der Dämonenfürsten von Monika Grasl

   

Reihenvorstellung 

Heute treffe ich mich mit Monika Grasl, um mit ihr über ihre Reihe „Die Chronik der Dämonenfürsten“ zu sprechen.
Danke, dass du heute Zeit hast, um mit mir über deine Reihe zu reden.
Ich bedanke mich bei dir für das Interview. Reichen wir mal den virtuellen Kaffee und den Kuchen rum 😊
Kannst du uns deine Reihe, bestehend aus den Teilen „Die Chronik der Dämonenfürsten: Die Engel des Todes“, „Die Chronik der Dämonenfürsten: Die Herrschaft der Dämonenfürsten“, „Die Chronik der Dämonenfürsten: Der Krieg der Cherubim“ und „Die Chronik der Dämonenfürsten: Mit himmlischen Beistand in die Hölle“ mit wenigen Worten vorstellen?
Uff, das ist immer schwer, aber versuchen wir es mal. Kurz gesagt, geht es um die Frage nach Gut und Böse und wie leicht sich dieses immer in ein Schema hineinzwängen lässt. Am Ende muss der Leser jedoch feststellen, dass nicht alles so ist wie es au den ersten Blick scheint. Und zudem haben wir einige sehr unterhaltsame Figuren, welcher so mancher Situation geradezu ihre Ernsthaftigkeit stiehlt.
Deine Charaktere wachsen mit ihren Aufgaben, entwickeln sich weiter, bestehen so manche Situation. Fällt es dir leichter sie durch einfache, lustige oder durch schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Es ist natürlich nicht immer leicht. Das gilt auch dafür sich von Figuren zu trennen. Der Schritt ist bei manchen schwerer als bei anderen und das ist unabhängig davon ob sie nun Haupt- oder Nebenfiguren sind. Mitunter gibt es aber schon Momente, da quält man die Charaktere für all die schlaflosen Nächte und die schreibintensiven Tage absichtlich. Aber nur ein kleines bisschen 😉
Hast du Lieblingsstellen in deiner Reihe, die du uns gerne vorstellen würdest?
Ich musste es jetzt lange überlegen, denn eigentlich gibt es viele Stellen, die ich toll finde. Diese eine aus „Die Chronik der Dämonenfürsten – Teil 2: Die Herrschaft der Dämonenfürsten“ ist jedoch besonders bezeichnend für die allgemeine Situation, in der sich die Charaktere mitunter befinden:
»Bist du verrückt geworden?«
»Was soll diese dumme Frage? Ich bin der geborene König. Immerhin entstamme ich der Blutlinie Salomons. Somit steht es mir zu, König zu sein.«
»Es steht dir zu? Du bist ein verdammter Idiot. Du hast Kimi auf dem Gewissen, und jetzt willst du König spielen?«, fuhr Didi ihn erbost an.
»Ich will es nicht spielen, ich bin es. Und wenn dir das nicht passt, dann …«
»Du bist doch nicht mal in der Lage, mit Adam und mir ein Gespräch zu führen. Wie kannst du glauben, es mit einem Großfürsten zu können?« Sie wollte es nicht glauben. Salomo war nicht nur wahnsinnig, er war auch noch naiv. Allein seine impulsive Art würde jede Verhandlung zum Scheitern verurteilen.
Wie viel echte Monika steckt in deinen Büchern oder dem ein oder anderen Charakter?
Also der Sarkasmus ist von mir. Wo auch immer der vorkommt, das bin ich. Bei den Charakteren ist es interessanterweise schon so, dass ich mich mehr mit Naomi aus Teil 1: Die Engel des Todes identifiziere. Jetzt nicht äußerlich, sondern alleine von ihrer unaufgeregten Art und diese Nehmen-wir-wie-es-kommt Mentalität.
Wenn ich deine Protagonisten, Antagonisten oder auch Nebencharaktere fragen würde. Wie würden sie dich beschreiben? 
Merfyn: „Manchmal ist sie echt nervig, mit ihrem Überperfektionismus.“
Vincent: „Sie arbeitet mehr als ich und dabei dachte ich immer, Engel des Todes hätten die beschissensten Arbeitszeiten.“
Salomo: „Sie hegt einen Hang zum tragischen. Die Leute bringt sie ohne Skrupel um.“
Evy: „Wenn sie meine Freundin wäre, hätte ich einen Menschen an meiner Seite, auf den man sich verlassen kann. Und der nicht ständig vergisst die Blumen zu gießen. Nicht wahr, Vincent?“
Vincent: „Hab dir gesagt, lass die Finger von dem Grünzeug.“
Ja, also dass wären dann mal die Ansichten der werten Protagonisten. Ich denke wir verzichten darauf alle 88 Personen zu Wort kommen zu lassen. 😉
Wann stand die Idee eine Reihe zu schreiben? Stand es von vornherein fest, dass es ein Mehrteiler wird, oder haben die Protagonisten ein Eigenleben entwickelt?
Also eigentlich dachte ich nach Teil 1, jetzt kannst auch noch einen 2. schreiben. Nur bekam ich dann 2015 bei der Leserunde zu hören: Und wie geht es weiter? Und somit stand die Frage nach einem 3. Teil im Raum. Ich habe dann binnen 1 ½ Jahren die übrigen 4 Teile in die Tasten geklopft. Zwischenzeitlich schloss der erste Verlag bei dem ich unter Vertrag war seine Türen und ich wechselte mit der Gesamtreihe zum Shadodex – Verlag der Schatten. Geplant war es von Anfang an also nicht.
Wann kamen die Titel? Standen die im Vorfeld schon fest, oder entwickelten sie sich im Laufe des Schreibprozesses?
Die Titel standen vor dem Plot immer fest. Ich handhabe das auch noch heute so bei allen anderen Büchern die ich schreibe. Erst kommt der Titel, dann die grobe Handlung.
Wer ist denn der Coverdesigner?
Die Cover wurden alle vom Shadodex – Verlag der Schatten gestaltet. Bettina Ickelsheimer-Förster hat da ein gutes Talent dafür meine kryptischen Vorschläge in etwas brauchbares zu verwandeln.
Bist du mit deinen Covern zu 100% zufrieden, oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?
Nein, also an den Covern will ich überhaupt nichts mehr ändern. Von denen bin ich zu 100% überzeugt 😊
Zum Abschluss würden mich noch deine Lieblingszitate aus den Büchern interessieren.
Aus „Die Chronik der Dämonenfürsten – Teil 1: Die Engel des Todes“
»Krieg droht Eure Existenz zu gefährden. Ein Kampf zwischen den Engeln und den Großfürsten der Hölle wird bald ausbrechen. Es muss dazu aber nicht kommen. Es gibt eine Möglichkeit, dies zu verhindern.«
Aus „Die Chronik der Dämonenfürsten – Teil 2: Die Herrschaft der Dämonenfürsten“
Heute zählte einzig der Umstand, dass die Dämonenfürsten auf der Erde herumwanderten. Sie hielten Städte besetzt, versklavten die Menschheit … Manche stellten sich mit besagten Sklaven sogar gut. Eine durchweg groteske Vorstellung. Irgendwie erheiterte es ihn jedoch. Immerhin zeigte es deutlich, welche Versager die Engel und Gott doch waren. Die hatten in all den Jahrtausenden nicht fertiggebracht, was die Dämonenfürsten nun ihr Eigen nannten: Eine Herrschaft, die so schnell nicht enden würde.
Aus „Die Chronik der Dämonenfürsten – Teil 3: Der Krieg der Cherubim“
Selbst jetzt noch konnte er die wilden Schreie in seinen Ohren hören. Diese Menschen, die aus den Gruben gesprungen waren! Dabei bildete er sich ein, den Schmerz erneut zu fühlen. Als könnte er spüren, wie man ihn gefangen nahm. Man hatte ihn in ein Dorf geschleppt. Und da hatte er sie gesehen: die Kinder. Ihre wutverzerrten Gesichter waren über ihn hinweggelitten, als er in eine Hütte geworfen worden war. Doch damit hatte es erst angefangen.
Aus „Die Chronik der Dämonenfürsten – Teil 4: Mit himmlischem Beistand in die Hölle“
Das Geräusch schwerer Schritte näherte sich. Die Fackeln an den Häuserwänden spendeten kaum Licht. Aber das war auch nicht nötig. Sie sahen beide genug. Die Augen der Gestalten leuchteten auf, als sich eine Silhouette an einer Hauswand abzeichnete. Sie kam näher und gewann dabei an Schnelligkeit. Ein erneutes Scharren war zu hören – ähnlich Klauen, die über den nassen Boden kratzten.
Der Laut hätte jeden vernünftigen Menschen dazu getrieben, die Flucht zu ergreifen. Aber sie waren keine Menschen.
Danke für das Gespräch.
Ich danke dir. Und wir sollten jetzt noch den Kuchen auffuttern, bevor Merfyn um die Ecke kommt und uns alles wegfrisst 😉

[Autoreninterview] Monika Grasl

Autoreninterview
Monika Grasl

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Sehr gern. Also mein Name ist Monika Grasl, geboren und wohnhaft in Wien bin ich Autorin der Genres Urban Dark-Fantasy, Thriller und Mysterie. Nebenbei bin ich noch Katzenmama und eigentlich gelernte Uhrmacherin, technische Zeichnerin und Konstrukteurin im Bereich Maschinenbau.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Es als einen Zufall zu bezeichnen wäre zu hoch gegriffen. Ich hab schon in der Schule gern Aufsätze geschrieben, während der Ausbildungen lag das allerdings brach und ging erst 2011 wieder so richtig los. Das hing auch mit dem vorangegangenen Jahr zusammen, bei dem ich mich letztlich fragte, was eigentlich am Ende des Tages von einem Menschen bleibt. Irgendwie entstand dann die fixe Idee ein Buch zu schreiben, vom Veröffentlichen war da noch längst keine Rede.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Die Chronik der Dämonenfürsten Teil 1-4. Kurz gesagt geht es hierbei darum, dass mit dem typischen Schubladendenken der Leser gearbeitet wird. Jeder besitzt eine relativ fixe Vorstellung von Dämonen und Engel und unterteilt sie somit schon im Vorhinein in Gut und Böse. Doch was passiert, wenn sich Sympathien plötzlich anfangen zu verschieben? Wie betrachtet der Leser dann den eigentlich vorliegenden Lesestoff? Das ist immer interessant zu beobachten und am Ende mitgeteilt zu bekommen.
Weiters gibt es noch „Moskau und seine Familien“. Hierbei dreht sich alles um die Mafia und wie diese in einer Krisensituation plötzlich anfangen untereinander zu handeln und sich vor allem auch zu arrangieren. Insbesondere die alteingesessenen Familien spielen hier einen großen Machtfaktor aus.
„Finstere Ölgeschäfte“ kann man als einen direkten Nachfolger zu Moskau und seine Familien betrachten. Der Hauptprotagonist wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert und muss sich zwischen seinem Beruf und seiner Familie entscheiden.
„Blutiges Katalonien“ ist ein Einzelband, bei dem es um die Morde an mehreren Nonnen geht. Die eigentlichen Gründe liegen dafür in einer äußerst dunklen Vergangenheit des Landes und lassen zudem tief in die Verschlossenheit der Bewohner einer kleinen Gemeinde blicken.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja, tatsächlich schreibe ich gerade an einem Märchenthriller. Sagen wir mal so, ich versuch es jedenfalls. Die ersten Kapitel stehen bereits, die Handlung ist durchdacht, ob am Ende nach mehreren Überarbeitungen vom eigentlichen Gerüst noch was übrig bleibt ist allerdings dahingestellt.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Also neben Häkeln bin ich ein absoluter Serienjunkie. Ripper Street, Vikings, Sleepy Hollow, Criminal Minds oder Grimm schau ich immer wieder gern. Dazu kommen Spielenachmittage mit Freunden und gemeinsame Kinobesuche. Und dazwischen werde ich dann noch angeschrien vom Autorenkater, weil … Ja, weil der halt auch gerade nix zu tun hat 😊
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich bin ja ein Fan der alten Vampirklassiker. Bücher von Anne Rice kann ich immer wieder lesen, gleiches gilt für Stoker und Mary Shelly. Bei den neueren Autoren ist es vor allem Grisham und King, die was mich immer wieder begeistern können. Und Sapkowskis Witcher-Reihe hab ich jetzt schon 3x gelesen.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Also im Grunde schreib ich in meinem Schlafzimmer am Schreibtisch. Die Wand davor ist zugekleistert mit Post it’s und sonderbaren Strichmäxchen auf Papieren, die irgendwelche Kampfszenen wiederspiegeln oder bestimmte Situationen. Überlebenswichtig ist jedenfalls beim Schreiben immer eine Teekanne und das nicht zum bewerfen der Protagonisten, sondern damit ich nicht verdurste 😊
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Ähm, öhm. Das würde irgendwie den Gebrauch von „Normal“ beinhalten. Jedenfalls kann ich sagen, dass jeder Tag eine andere Überraschung parat hat. Mal spinnt das Internet, dann komm ich nicht zum Schreiben und dazwischen folgen nervige Up-Dates. Aber wenn das mal überwunden ist, genauso wie der Haushalt versuch ich schon so 1-2 Stunden am Stück zu schreiben und danach etwaige Mails zu beantworten und auf Facebook rumzugeistern.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beim Lesen bin ich nicht so fix an ein Genre gebunden. Wenn ich so ins Bücherregal schau halten sich Thriller und Fantasy die Waage. Beim Schreiben ist es eindeutig Fantasy.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Eigentlich hab ich kein wirkliches Lieblingszitat. Ich wüsste auch keines, welche meine Arbeit am besten beschreibt. Außer man fragt Merfyn und den fragt jetzt bitte keiner 😉
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ich bin ja ein Fan vom hohen Norden und da besonders von Island. Ich glaub das liegt vor allem an dieser endlosen weite. Wenn ich also jemals auswandern müsste oder mir einen Urlaubsort auswählen müsste, wäre es Island.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich sehe mich als einen äußerst kritikfähigen Menschen, solange diese nicht untergriffig ist. An sich wird man als Autor ohnehin ständig mit Kritik konfrontiert. Sie gehört zum Veröffentlichen dazu und jeder Leser
Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Zum einen war es ein Kostenfaktor. Ins SP rennt doch einiges an Euros im Tausenderbereich hinein, dessen Risiko ich nicht stemmen wollte, weil ich mir unschlüssig war, wie gut die Bücher wirklich ankämen. Zum anderen habe ich beim Verlag sowohl bezüglich Cover ein Mitspracherecht als auch bin ich ins Lektorat und Korrektorat eingebunden. Und was noch dazu kommt ist halt auch die Werbung. Man steht nicht so ganz alleine da, bekommt Unterstützung und neue Impulse, die man auf diese Art nutzen kann.
Und ich kann bisher kaum etwas negatives über die Verlagszusammenarbeiten sagen. Sicher gibt es immer wieder schwarze Schafe, sodass am Ende die Situation entsteht, dass es nicht mehr rund läuft und man auch nicht im guten auseinander geht, aber das sind für mich betrachtet die kleineren Risiken und halten mich dennoch nicht davon ab, weiterhin mit verschiedenen Verlagen zusammen zu arbeiten.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Ich möchte mich erstmal bei dir für dieses tolle Interview bedanken, bei den Lesern, dass sie es mitverfolgt haben und ihnen auf den Weg mitgeben, dass egal wie eure Meinung zu einem Buch auch ausfällt, dies auf jeden Fall geäußert werden soll. Auch wenn es vielleicht nicht positiv ausfällt, bedeutet das nicht, dass ihr euch vor anderen verbiegen müsst, um diesen Leuten zu gefallen. Lesen ist nämlich eine Leidenschaft, der wir alle auf unsere ureigenste Art frönen.

Sonntag, 16. Februar 2020

[Rezension] 25_2020_ebook - Omega von Jörg H. Trauboth



Das Buch "Omega" wurde von Jörg H. Trauboth verfasst und erschien 2020 im Verlag ratio-books.

Dem Autor gelingt es ein weiteres Mal den Leser mit dem Buch vollkommen abzuholen und ihn mitten in die Geschichte zu stoßen. Die Schockmomente und der lange Weg zurück in ein Leben sind realistisch und nah beschrieben, dass man ab und an sogar das Buch kurz aus der Hand legen muss, um sich selbst wieder zu festigen. Die Charaktere werden durch Höhen und Tiefen geworfen und dadurch erlebt die Geschichte dieses Mal ein ganz besonderes Feeling, was man fast nicht in Worte fassen kann.
Der Sprachstil und die Wortwahl sind wie auch die letzten Male perfekt gewählt. Der Spannungsbogen ist von der ersten Zeile weg gegeben und nimmt auch nicht ab. Man kann mit den Charakteren so viel erleben, dass man gar nicht weiß, wo man beginnen soll zu berichten.

Ein dritter, mitreißender und spannender Teil rund um Marc Anderson. Für Fans guter Thrillerliteratur ein Muss.
100%ige Lese- und Kaufempfehlung.