Donnerstag, 30. April 2020

[Protagonisteninterview] Jack Harper


Protagonisteninterview
Jack Harper



Ich treffe mich heute mit Jack Harper aus dem Buch „Jack Harper - Erwachen“ von Jaden Quinn.
Hi, schön, dass du heute Zeit findest ein wenig mit mir über das Buch zu sprechen.

Jack lächelte und schüttelte seiner Gesprächspartnerin die Hand. Seine Ausbildung zum nächsten Geschäftsführer von PharmaCorp war gründlich gewesen und hatte weitaus mehr beinhaltet, als nur den Umgang mit Geschäftspartnern oder der Presse.

„Ich freue mich, heute hier sein zu können“, erwiderte er daher.
Wie geht es dir heute? 
Eine seiner ersten Lektion hatte daraus bestanden, diese Frage niemals wahrheitsgemäß zu beantworten. Denn sie wurde niemals gestellt, um die Wahrheit zu hören, sondern lediglich um eine allgemein anerkannte gesellschaftliche Sitte zu entsprechen. So behielt er sein Lächeln bei, während er sich setzte.

„Sehr gut“, log er. „Meine Termine halten mich ein wenig auf Trab, aber in Bewegung zu bleiben hat noch niemandem geschadet. Ich hoffe Ihnen geht es ebenfalls gut?“
›Du hast keine Ahnung, wie schnell ich das ändern könnte‹, schoss es ihm durch den Kopf, während sein Gegenüber nickte.
Würdest du dich meinen Lesern vorstellen? 
„Sehr gern. Mein Name ist Jack Martin, Sohn von Owen Martin, dem Gründer und Besitzer vom PharmaCorp, dem drittgrößten Pharmazieunternehmers der USA. Stellevertretender Geschäftsführer und derzeitiger Sicherheitschef des Unternehmens.“

Für einen Augenblick amüsierte ihn die Vorstellung, wie ihre Reaktion ausgesehen hätte, wenn er ihr die Wahrheit gesagt hätte. ›Spezialist für Befragung und Zeugenbeseitigung. Meine Ausbildung beinhaltete nicht nur anhaltende Disziplinierungen meiner selbst und Lektionen in eigener Demut. Nein, mein Adoptivvater ließ mich auch gründlich in der Kunst der Folter ausbilden. Ebenso kenne ich unzählige Methoden, jemanden zu beseitigen, ohne Spuren zu hinterlassen.‹
Was ist dein höchstes Lebensziel? 
„Den Schutz meines Vaters und seines Unternehmens zu gewährleisten“, antwortete er, ohne zu zögern.

Selbstverständlich verschwieg er, dass er dabei keine Skrupel kannte, wie er diese Aufgabe bewältigte. Auch, dass sich seine Priorität verschoben hatte, würde er nicht einmal dann erwähnen, wenn ihm jemand die Haut vom Gesicht ziehen würde. Er war darin ausgebildet Schmerz nicht nur zu ertragen, sondern anzunehmen und in etwas zu verwandeln, das er nutzen konnte. Jede seiner Fähigkeit, würde er einsetzen, um SIE zu schützen.
Wie kann man sich deinen ganz normalen Alltag vorstellen? 
„Ich stehe um 5.30 Uhr auf, nehme um 6.00 Uhr ein kurzes Frühstück ein, das von der Menge und den Nährstoffen auf die Bedürfnisse meines Körpers zugeschnitten ist. Fahre dann in die Firma und kümmere mich um meine Aufgaben. Da ich auch für die Sicherheit verantwortlich bin, kenne ich keinen geregelten Feierabend. Tatsächlich stehe ich rund um die Uhr auf Abruf bereit. Dank der guten Ausstattung im Hauptgebäude von PharmaCorp ist es mir möglich am späten Nachmittag oder dem frühen Abend dort ein, zwei Stunden zu trainieren, um mich fit zu halten. Das beinhaltet auch das Waffen–, und Kampftraining. Im Anschluss fahre ich nach Hause, nehme das Abendessen zusammen mit meinem Vater ein, sofern es unsere Zeit erlaubt und schlafe ein wenig.“

Gern würde er hinzufügen, dass sich auch das geändert hatte. Dass er nur mehr für den Augenblick lebte, in dem er endlich Feierabend machen konnte, um dem Ort zu fahren, der ihm in wenigen Monaten weit mehr zu einem Zuhause geworden war, als das Haus seines Adoptivvaters.
›Irgendwann‹, so sagte er sich, ›wird es möglich sein, ein neues Leben zu beginnen und zu dem zu stehen, was dir inzwischen wichtig ist.‹
Welche Stolpersteine und Hoppalas würdest du gerne aus deinem Leben eliminieren? 
›Meinen Vater.‹

Die Worte lagen ihm auf der Zunge, doch natürlich schluckte er sie herunter.
„Gäbe es Stolpersteine in meinem Leben, hätte ich sie bereits beseitigt“, sagte er stattdessen und war sich der Doppeldeutung seiner Worte durchaus bewusst.
Wenn du einen Wunsch frei hättest, wie würdest du ihn verwenden? 
Er wusste um die Kälte in seinem Blick, während er antwortete: „Ich würde ihn verwenden, um die Sicherheit der Menschen zu garantieren, denen mein Respekt und meine Loyalität gehört. Und um jeden zur Strecke zu bringen, der mir dabei im Weg steht. Aber um ehrlich zu sein, benötige ich dafür keinen Wunsch.“

Er wusste, die Drohung war angekommen, ebenso, wie ihm bewusste war, dass er dafür würde büßen müssen. Aber es war ihm gleich. Denn sein einziger Wunsch lautete: Vergeltung.
Herzlichen Dank für deine Zeit. 
Erneut zwang er ein Lächeln auf seine Lippen. „Ich bedanke mich bei Ihnen, dass sie sich Zeit für mich genommen haben.“

[Buchvorstellung einmal anders] Jack Harper - Erwachen von Jaden Quinn



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit dem Protagonisten Jack Harper aus „Jack Harper - Erwachen“, um mit ihm über das Buch und seine Autorinnen zu sprechen.
Danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten.

Jack nickt stoisch. Ginge es nach ihm, wäre er nicht hier. Das Befolgen von Anweisungen war in den vergangenen Jahren zu einem Automatismus geworden. Jetzt, nachdem ihm die Augen geöffnet wurden und er das perfide Spiel der Manipulation durchschaut hatte, war er dennoch gezwungen weiterhin mitzuspielen. Daher zwingt er sich, die Lippen zu einem Lächeln zu verziehen.

„Es freut mich, dass ich hier sein darf.“
Könntest du dich meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Name: Jack Martin, Geburtsname: Jakob Randall Harper

Wohnort: New Jersey
Alter: 33 Jahre
Personenbeschreibung: brünett, Kurzhaarschnitt, graue Augen, muskulös, 180 cm groß
Besondere Merkmale: Einige Narben
Besondere Eigenschaften: Schmerz annehmen und ihm widerstehen.
Besondere Vorlieben: Befragungen und Zeugenbeseitigung
In seinem Kopf hört er die Stimme seines ›Vaters‹: „Sie wollen nicht deinen Steckbrief. Du sollst ihnen klar machen, weshalb sie in uns investieren sollen. Darin wurdest du ausgebildet. Enttäusche mich nicht, Jack, Du weißt, wer dafür zahlen wird…“
„Meine Kindheit roch nach altem Urin und getrocknetem Erbrochenem, unterlegt von dem allgegenwärtigen süß–herben Geruch von Marihuana“, sagte er langsam. „Dann starb meine Mutter und ich kam zuerst in eine Pflegefamilie, dann in ein Waisenhaus. Dort fand mich Owen Martin. Er nahm mich auf, zuerst in seinem Labor, wo er mir beibrachte unter den Probanden für Ordnung zu sorgen, dann bei sich zuhause. Owen adoptierte mich, gab mir einen Namen, eine Ausbildung und eine Zukunft. Dabei lehrte er mich, dass alles einen Preis hat. Heute umgibt mich der Duft von teurem Parkett und Echtleder. Eisern hielt ich an dem Entschluss fest, diesen Wohlstand nicht aufs Spiel zu setzen. Dafür tat ich alles, was nötig erschien. Blind folgte ich den Anweisungen des Mannes, den ich Vater nannte. Ich kannte keine Skrupel. Weder bei dem, was ich anderen antat, noch bei dem, was ich ihn mit mir tun lies. Ich habe mir den Ruf eines Monsters erarbeitet, ohne zu merken, dass ich lediglich eine Marionette ohne eigenen Willen wurde.“
Beschreib uns bitte das Buch in wenigen Sätzen.
Im Alter von acht Jahren wurde ich in das Labor des Pharmaunternehmers Owen Martin gebracht. Vier Jahre später nannte ich Owen ›Vater‹. Seitdem gab es für mich nur eine Priorität: die Sicherheit meines Vaters und seiner Firma. Um das zu gewährleisten, schreckte ich vor nichts zurück. Doch dann traf ich Emily. Sie zeigte mir, dass es nicht nötig ist, mir Zuneigung zu verdienen, sondern dass sie freiwillig geschenkt werden kann. Dass weder Unterwerfung, noch Schmerz dafür nötig sein. Ich begann meine bedingungslose Loyalität zu PharmaCorp und meinem Vater infrage zu stellen. Dabei begriff ich zu spät, wie weit er zu gehen bereit ist, wenn es um meine Loyalität geht.
Glaubst du, macht es den Autorinnen Spaß dich in so manche schwierige Situation zu stoßen?
„Oft erweckt es den Eindruck, als würden sie es genießen. Aber ich weiß, dass sie leiden, wenn ich leide, lache, wenn ich lache, trauern, wenn ich es tue. Sie tun, was nötig ist, um meine Geschichte zu erzählen, aber da sie ein Teil von mir sind, fühlen sie mit mir.“
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Eine habe ich, die zeigt wer ich bin und das Vergebung nicht so unmöglich ist, wie ich immer angenommen habe.

»Ich werde dich nicht verurteilen.«
Jack schwieg lange, dann sagte er: »Manchmal wird man in eine Richtung gedrängt, die ...« Erneut schüttelte er den Kopf. »Nein. Was ich getan habe, habe ich selbst zu verantworten. Niemand hat mich dazu gezwungen.«
»Erzähl mir davon«, drängte sie.
Dieses Mal verhärteten sich seine Züge. »Du willst es unbedingt von mir hören?«
Nein, wollte sie nicht. Aber sie spürte, dass sie es hören musste, um ihn verstehen zu können. Sie versuchte, ihrer Stimme einen festen Klang zu geben, als sie antwortet: »Vor mir musst du nichts verbergen.«
»Du willst wissen, was ich getan habe?«
»Ja.«
»Ich weiß, wie es ist jemanden mit einem Skalpell das Gesicht abzuziehen. Ich kann dir beschreiben, wie es sich anfühlt, Knochen zu brechen. Laute aus menschlichen Kehlen zu zwingen, von denen niemand glauben würde, dass sie so etwas hervorbringen können.«
Emily schloss die Augen, um die Tränen zurückzuhalten.
»Und?«, fragte er gedehnt. »Willst du mich noch immer?«
»Ja.« Sie öffnete die Augen und sah ihn an. »Für mich bist du deswegen kein schlechterer Mann.«
Jacks Lachen machte ihr Angst, denn es war kalt und hohl. Sie ahnte, was er vorhatte. Er wollte sie von sich schieben, sie dazu bewegen, ihm den Rücken zu kehren, so wie er es bereits des Öfteren versucht hatte. Aber was konnte sie von einem Mann erwarten, der sein Leben lang nichts als Zurückweisung erfahren hatte.
Während Jack auf Emilys Reaktion wartete, schäumte sein Geist über vor Erinnerungen. Blut, brechende Knochen, betteln, flehen, Schreie, der Geruch von Urin und Erbrochenen. Das Gesicht einer alten Mexikanerin, die zumindest versucht hatte, sich um ihn zu kümmern, abgelöst von dem eines drahtigen Mexikaners, den er an eine Tür genagelt hatte. Oh ja, er war so ein Arschloch. Ein Psychopath, der sich besser von anderen fernhalten sollte.
Darum hatte er noch nie jemandem erzählt, was er anderen antat. Sein Vater wusste es, die Männer, mit denen er arbeitete, ahnten es. Aber nie hatte es jemand gewagt, direkt danach zu fragen. Wozu auch? Bisher war Jack noch niemandem begegnet, der ihn kennenlernen wollte – und den er nahe genug an sich heranlassen wollte.
Und noch eine Lieblingsstelle:
»Ich mag es nicht, wie er dich behandelt.«
»Er behandelt mich so, wie ein guter Vater es tun sollte.«
Seine Worte trafen sie wie ein Schlag ins Gesicht. Etwas sagte ihr, dass eine falsche Reaktion von ihr das wenige Vertrauen, das er ihr entgegenbrachte, erschüttern könnte, weshalb sie sich alle Mühe gab ihre Empörung zu verbergen. »Wie lange lebst du schon bei ihm?«, fragte sie mit erstickter Stimme.
»Seit ich vierzehn bin.« Hochachtung lag in seinem Lächeln.
»Und doch behandelt er dich so?«
»Ich verstehe nicht, worauf du hinauswillst.«
Mein Gott!
Emily konnte sich die Worte grade noch verkneifen. Langsam begriff sie alles. Jacks verqueren Ansichten von Zuneigung. Die Kälte in seinem Blick. Seine Stärke, die vielleicht nur eine eiserne Festung um ein gebrochenes Herz war ...
Er war nicht das Monster, für das ihn alle hielten. Martin war es! Er hatte sich keinen Sohn adoptiert. Er hatte sich einen Vollstrecker erschaffen!
Als Emily sich daran erinnerte, wie Jack noch vor wenigen Tagen ausgesehen hatte - halb erfroren und am Ende seiner Kräfte - verlor sie den Kampf gegen die Tränen.
War das auch Martin gewesen? Strafte er Jack auf diese Weise?
Sie sah ihm in die Augen, die ihr unvermittelt wie Schwerter vorkamen. Erschaffen, um seine geschundene Seele zu schützen. Sie schluchzte, dann hielt sie es nicht mehr aus und stürzte aus dem Raum.
Was glaubst du, wie viel von deinen Autorinnen steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
„Soweit mir bekannt ist, gehört weder Folter noch Mord zu ihren Angewohnheiten. Dennoch steckt ein Stück von ihnen natürlich auch in den Charakteren. Sam z.B hat viel von Jaden. Die McLain`sche Sturheit gehört eindeutig ihr. Ebenso hat Sam aber auch sein Mitgefühl von Jaden. Quinn hingegen hat Blake mit ihren Verantwortungssinn ausgestattet und ein Stück weit auch mit ihrem Bedürfnis stets alles Vorgänge um sich herum im Auge zu haben. Sowohl Blake als auch ich tragen etwas von ihrem Beschützerinstinkt in uns. Auch wenn es bei mir gut versteckt wurde.“
Wie würdest du deine Autorinnen beschreiben?
„Sie sind total gegensätzlich, sich aber dennoch auch unglaublich ähnlich. Quinn ist fast doppelt so alt wie Jaden, Koffein und Nikotinabhängig, während Jaden sehr gesundheitsbewusst lebt. Sie lernen voneinander. Quinn von Jaden, umweltbewusster zu leben, Jaden von Quinn, Dinge auch einmal weniger verbissen zu sehen. Aber beide glauben sie fest daran, dass jeder Mensch eine zweite Chance verdient. Dass niemand das Recht hat, über einen anderen zu urteilen und das jedes Geschehen zwei Seiten hat.“
Weißt du wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattest du sogar Mitspracherecht?
„Tatsächlich hatten Jaden & Quinn von Anfang an den Titel ›Jack Harper‹ im Sinn. Dazu der Untertitel ›Augen kalt wie Gletschereis‹.

Dann aber meinte Quinn, sie liest immer Gletsche-reis, also musste ein neuer Untertitel her.
Quinn plädierte für ›Qual‹ oder ›Schmerz‹, was Jaden nicht ganz passend fand. Letztendlich fragten die beiden ihre Leser und entscheiden sich dann für ›Jack Harper – Erwachen‹.“
Gefällt dir das Cover zu 100% oder hättest du noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Ich selbst hatte keine Vorstellung. Als ich das Cover dann gesehen habe, wusste ich allerdings, dass es absolut zu mir passt. Gut, ich mag die Handschuhe darauf nicht. Allerdings trage ich im Training welche, warum sie dann also nicht zeigen?
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
»Ich werde dir jetzt etwas über Monster verraten, Prinzessin. Sie werden nicht geboren, sie werden gemacht. Und du bist das Futter für die Bestie in mir.«
Danke für das Gespräch
Erneut nickt Jack. Froh darüber, diese Sache hinter sich gebracht zu haben. Auch wenn es nicht im Geringsten so schrecklich war, wie er gedacht hatte. Doch seine Prioritäten hatten noch nie darauf gelegen gemocht zu werden.„Vielen Dank, für die Zeit, die mir geopfert wurde“, sagte er dennoch.
Denn er wusste, wie kostbar Zeit war, ebenso wie ihm klar war, dass dieses Interview ihm die Unterstützung bringen konnte, die er benötigte.

Mittwoch, 29. April 2020

[Wusstest du, dass ...] Blogtourbeitrag - Leben & Armut in den USA {Jack Harper von Jaden Quinn}



Armut in den USA

  1. Wusstest du, dass von dem United States Census Bureau jährlich Umfragen im American Community Survey gemacht werden, um die Armutsquote zu ermitteln?
  2. Wusstest du, dass das Census Bureau eine Reihe von Einkommensschwellen, die nach Familiengröße und deren Zusammensetzung variieren, um herauszufinden, wer in Armut lebt?
  3. Wusstest du, dass z.B.: 2017 für eine fünfköpfige Familie dieser Wert bei einem Einkommen von etwa 29.985 US-Dollar vor Steuern lag?
  4. Wusstest du, dass die Armutsquote in den Vereinigten Staaten extrem schwankt?
  5. Wusstest du, dass im Süden höhere Armutsraten sind, als im Norden und Nordosten?
  6. Wusstest du, dass ein Faktor für die Armut auch die ethnische Herkunft benannt wird?
  7. Wusstest du, dass die höchste Rate bei Armut bei den Afroamerikanern liegt, gefolgt von den Hispanics und asiatischen Amerikanern?
  8. Wusstest du, dass der landesweite Durchschnitt der Armut bei 12,3% liegt, dass somit rund 39,7 Millionen Amerikaner als arm gelten?
  9. Wusstest du, dass Mississippi, Louisiana und New Mexico die 3 Bundesstaaten mit der höchsten Armut sind?

Sozialversicherungen in den USA

  1. Wusstest du, dass die Sozialversicherung in den Vereinigten Staaten auf dem 1935 verabschiedeten Social Security Act beruht?
  2. Wusstest du, dass es zu Beginn nur einzelne Sozialhilfeprogramme in verschiedenen Bundesstaaten gab, die allerdings auf Grund des geringen Budgets nur sehr wenig helfen konnten?
  3. Wusstest du, dass die Vereinigten Staaten bis 1935 mit dem Fehlen der Sozialversicherungen ein absoluter Ausnahmefall der modernen Industriestaaten war?
  4. Wusstest du, dass finanzielle Zuschüsse der Bundesregierung zu den Versicherungsprogrammen gegen Arbeitslosigkeit, Krankheit und ähnliches vorgesehen war?
  5. Wusstest du, dass die gesetzliche Definition von Beschäftigung, als Voraussetzung zur Sozialversicherung zu Beginn auf die Lebensumstände der weißen Männer abgestimmt war und Frauen und ethnische Minderheiten aus dem Sozialversicherungsprogramm ausgeschlossen wurden?
  6. Wusstest du, dass 1939 die Witwen- und Waisenrente eingeführt, 1950 die erste Rentenerhöhung beschlossen, 1956 die Erwerbsunfährigkeitsrente eingeführt und 1961 die Möglichkeit zur Frührente mit 62 Jahren geschaffen wurde?
  7. Wusstest du, dass 1965 unter Präsident Lyndon B. Johnson Medicare, eine öffentliche Krankenversicherung für Einwohner ab 65 Lebensjahren und die Medicaid, eine öffentliche Krankenversicherung für sehr einkommensschwache Einwohner geschaffen wurde?
  8. Wusstest du, dass 1997 das State Children's Health Insurance Program (SCHIP) als öffentliche Krankenversicherung für Kinder und schwangere Frauen der working poor ins Leben gerufen wurde?
  9. Wusstest du, dass erst seit 2010 durch den Patient Protection and Affordable Care Act (Obamacare) eine Pflicht zur Krankenversicherung eingeführt wurde und zeitgleich wurden die Versicherungen gezwungen, standardisierte Leistungspakete anzubieten, die allen Versicherten ohne Prüfung auf Vorerkrankungen zur Verfügung steht.

Leben in den USA

  1. Wusstest du, dass das Leben auch in den kleinen Dingen, wie breitere Fahrspuren, größere Parkplätze und größere Packungen im Supermarkt, eine Andersartigkeit vermittelt?
  2. Wusstest du, dass man in der USA nur Arbeitslosengeld bekommt, wenn man den Job ohne eigenes Verschulden verloren hat?
  3. Wusstest du, dass wenn du selbst kündigst oder eine Kündigung durch Fehlverhalten provozierst oder selbstständig, in Teilzeit oder mit Zeitarbeitsverträgen arbeitest, du keine Unterstützung erhältst?
  4. Wusstest du, dass du in der Regel nur für 6 Monate Arbeitslosengeld ausbezahlt bekommst?
  5. Wusstest du, dass die Vereinigten Staaten davon ausgehen, dass eine gesunde Person irgendeine Form von Arbeit nachgehen kann, egal ob sie ihrer Qualifikation entspricht oder nicht?
  6. Wusstest du, dass Sozialhilfe auf 5 Jahre beschränkt ist und sie in der Regel nicht mehr als 2 Jahre hintereinander ausbezahlt wird?
  7. Wusstest du, dass all jene, die es nicht innerhalb von 2 Jahren schaffen einen neuen Job zu finden, meist auf der Straße landen?
  8. Wusstest du, dass es in den Vereinigten Staaten meist keinen bezahlten Urlaub gibt und die Arbeitnehmer sich ihren Urlaub häufig unbezahlt nehmen müssen?
  9. Wusstest du, dass die Mietpreise in den USA sich nach Region massiv unterscheiden? So kostet eine Wohnung in New York ca. 4.000€, in Los Angeles 1.500€, in Miami bei 1.700€ und in Chicago bei 2.300€.

Dienstag, 28. April 2020

[Buchvorstellung einmal anders] Cocktail mit Schuss von Birgit Gruber


Buchvorstellung einmal anders


Heute treffe ich mich mit der Protagonistin Kati Blum, um mit ihr über das Buch „Cocktail mit Schuss“ zu sprechen.
Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten.

Aber natürlich gern. Das war vielleicht eine Aktion 😉. Dabei wollte ich doch nur lernen wie man Cocktails mixt.
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Oh, ja. Natürlich. Hallo! Ich bin Kati Blum, habe die dreißig gerade überschritten und seit geraumer Zeit Witwe. Auch wenn mein Mann verstorben ist, lebe ich immer noch am Anwesen meiner Schwiegereltern, der einflussreichen Familie Blum aus Bayreuth.
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
Okay. Also eigentlich wollte ich das Cocktailmixen lernen, doch da fällt unser Lehrer tot um. Tja, dumm gelaufen. Und dann behauptet doch Lars (Kripo Bayreuth, schlau, ziemlich sexy und mir gut bekannt) glatt, dass auch ich und meine Freundin Nina verdächtig wären. Das konnte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen, oder? So führte dann eins zum anderen …
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen?
Ich glaube, sie hat an so ziemlich allen Situationen Spaß. Aber ich überrasche sie oft mit meinen Reaktionen, manchmal auch mit meinen Ansichten. Ich denke, wir sorgen gegenseitig dafür, dass es keinem von uns langweilig wird 😊
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Da muss ich nachdenken. Also es gibt da so einige schräge Typen in dem Roman. Man glaubt gar nicht, wie Leute, die auf den ersten Blick ganz normal wirken, so ticken, wenn man mal unter die Oberfläche kratz. Aber eine Lieblingsstelle … vielleicht die, in der Lars und ich … Nein, die verrate ich jetzt nicht. Sorry 😉
Was glaubst du, wie viel Birgit steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter?
Sie trinkt gern Kaffee. Das hat sie mir definitiv vermacht. Sie liebt Wortspiele und gutmütige Reibereien, wenn man das so formulieren darf. Da kann sie sich auch beim Schreiben oftmals nicht zusammenreisen. Aber das passt schon, denn ich mag ihren Humor sehr gern.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Als ziemlich fantasievoll, mit Sinn für witzige Situationen. Aber sie ist auch zielstrebig und strukturiert. Manchmal läuft ihr gefühlt die Zeit davon, da stresst sie sich selbst ein wenig. Was in der Regel absolut unnötig ist, denn sie schafft ihre (selbstgesetzten) Vorgaben eigentlich bislang immer. Und sie ist mir eine tolle Freundin geworden. Sie wünscht sich sehr, dass den Lesern meine Geschichten gefallen.
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
Na ja. Da die Story mit einem VHS-Kurs beim Cocktailmixen begann, stand der Titel recht schnell fest. Ich finde ihn sehr passend.
Gefällt dir das Cover zu 100% oder hättest du einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Das orange Cover assoziiert geradezu einen sommerlichen Drink. Und selbst mein heißgeliebtes Rad ist mit abgebildet. Ich finde es ist toll geworden.
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
„Das Leben ist zu kurz für grauenvolle Drinks“
Danke für das Gespräch.
Danke, dass du mich eingeladen hast. Jederzeit wieder. Ich glaube Birgit Gruber hat schon den nächsten Fall im Kopf 😉

[Reiheninterview] Kati Blum-Reihe von Birgit Gruber

   


Reihenvorstellung

Heute treffe ich mich mit Birgit Gruber, um mit ihr über ihre Reihe „Kati Blum“ zu sprechen.
Hallo, danke, dass du heute Zeit hast, um mit mir über deine Reihe zu reden.

Ich freue mich sehr, bei dir zu Gast zu sein!
Kannst du uns deine Reihe, bestehend aus den Teilen „Ohne Wenn und Aber“, „Eine Herausforderung zum Küssen“, „Planlos ins Chaos“ und „Cocktail mit Schuss“ mit wenigen Worten vorstellen?
Gern. Kati Blum ist eine junge Miss Marple, könnte man sagen, und ermittelt mit Eifer und ihrer eigenwilligen Art. Egal ob es sich um teure Schuhe, einen toten Zahnarzt oder die Kunst des Cocktail mixens geht, Katis Neugier verwickelt sie immer wieder in Angelegenheiten, die sie nichts angehen. Kriminalhauptkommissar Lars ist davon meist wenig begeistert, aber er hat auch eine kleine Schwäche für die vorwitzige Bayreutherin. Zwischen den Beiden fliegen in mehr als einer Hinsicht die Funken.
Deine Charaktere wachsen mit ihren Aufgaben, entwickeln sich weiter, bestehen so manche Situation. Fällt es dir leichter sie durch einfache, lustige oder durch schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Ja, eigentlich schon. Das Leben ist nun mal nicht Geradlinig und es macht Spaß, zuzusehen wie sie sich durch manch skurrile oder auch gefährliche Situation retten. Und mit Humor geht manches leichter.
Hast du Lieblingsstellen in deiner Reihe, die du uns gerne vorstellen würdest?
Oh ja. Zum Beispiel aus „Eine Herausforderung zum Küssen“ – ich finde diese Stelle zeigt perfekt, wie Kati so tickt 😉

„Du musst mir aber drei Dinge versprechen! Erstens: Du passt auf dich auf!“
„Klar!“
„Zweitens: Du hörst auf das was ich dir sage!“
„Hmh.“
„Was?“ Er reckte mir sein Ohr entgegen.
„Ja“, sagte ich brav und rollte dabei mit den Augen.
„Das hab ich gesehen“, informierte Lars mich sofort. „Wenn das also geklärt ist, kommen wir zu dem Teil, der dir besonders schwerfällt: Zuhören und Anweisungen befolgen“, funkelte er mich an.
Ich blinzelte verschmitzt.
Oder diese Stelle aus „Planlos ins Chaos“
Ganz anders erging es mir da mit Lars. Schon der Gedanke an ihn ließ meinen Puls hochschnellen. Er brachte in mir eine Saite zum Klingen, von der ich vor meiner Begegnung mit ihm nicht einmal gewusst hatte, dass sie existierte. Er war für mich ein großes Kati-Überraschungsei und brachte mir Spiel, Spaß und Spannung. Es gab niemanden sonst, mit dem ich mich ungeniert in dieser Weise kabbeln konnte und mich trotzdem gut fühlte.
Wie viel echte Birgit steckt in deinen Büchern oder dem ein oder anderen Charakter?
Das kann ich wirklich schwer beantworten. Natürlich steckt auch etwas von mir in Kati. Und doch ist sie ganz anders. Sie ist mir eine richtig gute Freundin geworden, die ich nicht mehr missen möchte.
Wenn ich deine Protagonisten, Antagonisten oder auch Nebencharaktere fragen würde. Wie würden sie dich beschreiben? 
Sie würden mich als zielstrebig, terminorientiert und loyal beschreiben, denke ich mal. Aber sie mögen auch meinen Sinn für (manchmal schwarzen) Humor.
Wann entstand die Idee eine Reihe zu schreiben? Stand es von vornherein fest, dass es ein Mehrteiler wird, oder haben die Protagonisten ein Eigenleben entwickelt?
Die Idee war eigentlich von Anfang an da. Mit dem Einstieg ins Cosy Crime Genre, war mir klar, dass da mehrere Teile folgen werden. Ich selbst mag sehr gerne Serien und freue mich, wenn ich die Ermittler im Laufe der Zeit kennenlerne, bis sie zu altbekannten Freunden werden. Es war also nicht überraschend, dass ich mich für eine Reihe entschieden habe, anstatt immer neue Charaktere zu entwickeln.
Wann kamen die Titel? Standen die im Vorfeld schon fest, oder entwickelten sie sich im Laufe des Schreibprozesses?
Das ist unterschiedlich, mal weiß ich den Titel von Anfang an, mal grüble ich noch wenn das Manuskript schon längst fertig ist. Eine Sache der Inspiration 😉
Bist du mit deinen Covern zu 100% zufrieden, oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?
Die Covers finde ich allesamt toll und bin sehr zufrieden. Sie spiegeln Katis Wesen perfekt wieder. Durch den kürzlichen Umzug der Kati Blum Reihe zum Zeilenfluss Verlag, wurden die Covers ein kleinbisschen verändert, sodass der Krimiaspekt noch besser zur Geltung kommt. Ich finde sie sehr gelungen.
Zum Abschluss würden mich noch deine Lieblingszitate aus den Büchern interessieren.
Oh, da gibt es einige. Am besten finde ich das Zitat aus dem neusten Roman:

„Das Leben ist zu kurz für grauenvolle Drinks“
Danke für das Gespräch.
Ich danke Dir! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Montag, 27. April 2020

[Rezension] 75_2020_mobi - PS: Denn du bist meine Melodie



Das Buch "PS: Denn du bist meine Melodie" wurde von Lisa Torberg verfasst und erschien 2020.

Die Autorin entführt uns nach Italien und man kann mit den Charakteren so richtig mitfühlen. Man wird durch so manche Situation geführt, die man keinem Menschen wünscht, aber die Charaktere daran wachsen lässt.
Der Sprachstil und die Wortwahl sind wie immer sehr gut gewählt und man fühlt sich sofort mit den Protagonisten verbunden. Man erlebt mit ihnen so vieles. Liebe, Schmerz, Sinnlichkeit, Lust, Hass, Verständnis, Unverständnis und so manch andere Sinneswahrnehmung macht einem so richtig zu schaffen.

Jeder, der gerne sinnlich, liebevolle und gut beschriebene Reisen unternimmt ist mit Lisa Torberg immer auf der richtigen Seite.

[Buchvorstellung einmal anders] PS: Denn du bist meine Melodie von Lisa Torberg


Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit der Protagonistin Elena, um mit ihr über das Buch „PS. Denn du bist meine Melodie“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten.
Bitte, gern.
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Mein Name ist Elena Cremonini. Ich lebe meine Heimatstadt Florenz , meinen Mann Fabio und unsere gemeinsame Modefirma. Mein Leben ist ein Traum – bis zu dem Tag, an dem ich heimkomme, und er wie eine Seifenblase zerplatzt. Ich bin verzweifelt, stehe neben der Spur. Nur das ist der Grund, weshalb ich mich ausgerechnet auf den Straßenmusiker Patrizio einlasse …
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
Patrizo ist heiß wie die Sünde - und passt zu ihr so gut, wie Louboutins zu vergammelten Jeans. Daher läuft Elena keine Gefahr, sich in ihn zu verlieben. Denkt sie …
Glaubst du, macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen?
Ich würde nicht sagen, dass es "einfache" Szenen gibt, hingegen humorvolle, sinnliche, traurige, melancholische … Und ich denke, dass sie das Schreiben generell liebt, jedoch jedoch gewisse Szenen nur schreiben kann, wenn sie in der richtigen Stimmung dafür ist. Gute gelaunt, um witzige zu schreiben, nachdenklich, um tiefschürfende Szenen zu schreiben, aufgebracht, um Sarkasmus einzustreuen.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Ja, es ist die Szene im Innenhof von Gherardos Gelateria .Dort bin ich mit Mauro, meinem besten Freund, als … (mehr kann ich nicht verraten, denn diese Szene ist aus dem sechzehnten Kapitel im letzten Teil des Romans).
Was glaubst du, wie viel Lisa steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter?
Ein wenig Lisa steckt sicher in mir persönlich, aber sie hat mir verraten, dass ich sie an eine Freundin erinnere.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Hartnäckig und penibel, wenn es ums Schreiben geht. Sie feilt an einer Szene oft stundenlang herum, nur um sie zum Ende des Tages mit einem Tastenjìklick zu löschen und am nächsten neu zu beginnen. Und sie ist einer der größten Kaffeejunkies, die ich kenne, was in unserem Fall, da wir beide Italienerin sind, etwas heißen will!
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
Es konnte einfach kein anderer Titel sein. Lisa hatte die Ballade, die Patrizio in dem Buch singt, schon vor Jahren geschrieben – auf Italienisch. Irgendwann hat sich daraus die Idee zu dem Roman entwickelt. Der Buchtitel war die logische Folge.
Gefällt dir das Cover zu 100% oder hättest du einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Ich finde es perfekt. Es zeigt Florenz vom Piazzale Michelangelo aus und entspricht somit genau dem Blick, den ich von der Terrasse des Hauses aus hatte, in dem ich mit Fabio lebte … und dann ist da noch Patrizio …
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
"Tu hai toccato il mio cuore", was so viel heißt wie "du hast mein Herz berührt". Es ist die wichtigste Zeile aus der Ballade, die Patrizio singt.
Danke für das Gespräch.
Danke dir.

Sonntag, 26. April 2020

[Buchvorstellung einmal anders] Amor mit Pfeil gegen Corona von Helen Marie Rosenits


Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit der Autorin Helen Marie Rosenits, um mit ihr über ihr neuestes Buch „Amor mit Pfeil gegen Corona“ zu sprechen.
Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.

Hallo! Sehr gerne
Kannst du uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben? 
Eine Geschichte über 2 Menschen in der Corona-Krise. Sie: zur Risikogruppe gehörend – ER: im Home-Office gefangen
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen? 
Fürs Erzählen sind schwierigere Zeiten zu Beginn leichter. Auch dazwischen Reflexion oder Nachdenklichkeit einzubauen, finde ich passend. Doch am Schluss genieße ich es, den Hauptdarstellern ein erfreuliches, versöhnliches Ende zu gönnen.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Nun, meine Miene ist wohl weniger enthusiastisch, als ich nach kräftigem Blinzeln Thomas erkenne. Schlaftrunken wanke ich vorwärts und fokussiere ein erheitertes Grinsen sowie unübersehbaren Taten-drang in der Körperhaltung.

„Langschläferin, Frau Nachbarin?“, fragt er mich provozierend und lässt seinen Blick genüsslich von meinen nackten Zehen, über meine hochgerutschte Pyjama-Hose, das beim Busen aufspringende Oberteil und meine zerraufte Mähne gleiten.
„Nein, überhaupt nicht. Ich schau immer so aus!“, kepple ich zurück und wische mir verstohlen über die verklebten Augenlider.
Doch der Frechdachs lacht nur und sieht dabei zum Anbeißen aus. So ein maskulines Appetithäppchen in Jeans und engem Shirt gehört verboten! Welche Frau würde da nicht zu gerne zugreifen?
Und ich stehe da wie das brave Hausmütterchen und nicht wie der zu einem Clinch bereite Vamp. Pech, dein Name ist Angelika!
Wie viel echte Helen Marie steckt in dem Buch oder auch in dem ein oder anderen Charakter?
Da sind die Grenzen fließend und die Prozentanteile variierend, mal mehr, mal weniger.
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben?
„Helen, du bist ein Unikat“, beteuert Tom. „Ach, sie ist doch viel mehr ein Unikum“, widerspricht Angie mit einem Augenzwinkern. Und Susi bellt, was vermutlich Zustimmung zu beiden Einschätzungen bedeutet.
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Die Geschichte ist mir eines Nachts Mitte März eingefallen. Dazu suchte ich sofort nach einem passend erscheinenden Titel und der blieb auch.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen? 
Nein, ich für mich bin zufrieden, obwohl es sicher wieder Besserwisser oder substanzlose Kritiker geben wird. 😉 😉 😉
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Ich sehe sie eindringlich an, gebe ihr wortlos mein Versprechen – auf unsere gemeinsame Zukunft, denn manchmal kann die Liebe selbst ein bösartiges Virus besiegen.
Danke für das Gespräch.

Samstag, 25. April 2020

[Buchvorstellung einmal anders] Red River Love von Lana Stone


Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit dem Protagonisten John Key, um mit ihm über das Buch „Red River Love“ und über seine Autorin zu sprechen.
Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten.
Natürlich. -Meinen Cowboyhut abnehm-
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Ich bin John Key, lebe seit meiner Geburt auf Red Rivers und bin durch und durch Cowboy. Eigentlich bin ich nicht sehr gesprächig, aber wenn es um June geht, könnte ich stundenlang über ihr glänzendes braunes Haar, ihre smaragdgrünen Augen und ihr bezauberndes Lächeln erzählen.
Vor Jahren ist June, mit gebrochenem Herzen, aus Merryville geflohen – zusammen mit meinem Herzen. Jetzt treffen wir wieder aufeinander und ich schwöre bei Gott, dieses Mal lasse ich sie nicht wieder los, dafür bin ich zu sturköpfig.
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
Tja, was soll ich sagen? Dominanter Cowboy, trifft auf die Liebe seines Lebens, die immer wieder vor ihm davonlaufen will. Zum Glück kann ich mit dem Lasso gut genug umgehen, um sie vor ihrer Flucht zu hindern, damit sie sieht, dass wir immer schon immer füreinander bestimmt waren.
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen?
Verdammt, June und ich sind durch so viele Höhen und Tiefen gegangen, dass das sicher nicht ohne Spuren an Lana vorbeigegangen ist.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Die Stelle, in der ich June mit de Lasso einfange, sie vor mir auf die Knie geht, mich mit großen Augen anstarrt und … ;)
Was glaubst du, wie viel Lana steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter?
Meine Schwestern behaupten immer, sie hätten ihre Vorliebe für fettiges Fastfood und Süßkram von unserer Grams geerbt, aber ich bin mir sicher, dass sie es einzig und alleine Lana zu verdanken haben.
Außerdem ist Lana auch ein echtes Cowgirl, ist öfter vom Pferd gefallen als sie Zählen kann und so hat es das ein oder andere Erlebnis bis zu uns nach Red River geschafft.
Ansonsten hat sie unsere Welt so genommen, wie sie ist. Weder hat Lana ihre eigene Rachel Pearson, noch weiß sie wie es ist, jahrelang mit gebrochenem Herzen durch Merryville zu laufen und zu hoffen, dass eines Tages die eine große Liebe für eine zweite Chance auftaucht.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Grinsend muss ich zugeben, dass Lana mal wortkarg, pessimistisch und grummelig wie ich ist, aber auch genauso optimistisch wie Sophia, oder neugierig wie Elli oder zurückhaltend wie June sein kann. In jedem von uns steckt ein Teil von ihr, genauso wie wir bei Lana Spuren hinterlassen haben.
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
Aus zuverlässiger Quelle weiß ich, dass der Titel schon feststand, als noch gar kein Buch in Planung war. Aber was soll ich sagen – June, meine Schwestern und ich konnten Lana davon überzeugen, alle anderen Projekte für uns stehen und liegen zu lassen. ;)
Gefällt dir das Cover zu 100% oder hättest du einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Junes smaragdgrüne Augen, mein oberkörperfreies Ich, ein perfekter Titel der ein Happy End ankündigt – ich bin zufrieden.
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
„June & ich, wir gehörten zusammen! Punkt. Aus. Ende. Ich musste sie nur noch davon überzeugen.“ John Key
So oft Lana und ich auch unterschiedlicher Meinungen sind – in dem Punkt sind wir uns einig.
Danke für das Gespräch.
Gerne, Mam.

Freitag, 24. April 2020

[Buchvorstellung einmal anders] Red River Love von Lana Stone


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Autorin Lana Stone, um mit ihr über ihr neuestes Buch „Red River Love“ zu sprechen.
Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.
Ich danke dir. <3
Kannst du uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
John, ein dominanter Cowboy & June, die auf der Suche nach einem Platz im Leben ist, treffen nach Jahren wieder aufeinander.
Es knistert sofort zwischen ihnen, alte Gefühle kommen wieder hoch.
Beide Zweifel daran, ob das Aufleben ihrer alten Liebe eine gute Idee ist … bis es unumgänglich ist.
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Natürlich fühle ich mit meinen Protagonisten mit. <3
Meistens fällt es mir aber ziemlich leicht, meine Charaktere durch die Geschichte zu führen, denn ich kenne ja das Happy End schon & weiß, das alles gut wird. :D
Die letzten Kapitel fallen mir allerdings immer sehr schwierig, weil es dann auch für mich „Abschied nehmen“ heißt. & ich bin im Verabschieden echt nicht gut.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Ja! :D Es ist aus dem zweiten Kapitel von Red River Love, als John zum ersten Mal seit Jahren auf June trifft, die ja aus dem beschaulichen, texanischen Dörfchen in die Großstadt geflohen war.
Sues Diner war, wie immer, ziemlich voll und normalerweise sah ich stets ein paar bekannte Gesichter – in Merryville kannte jeder über Umwege jeden – aber ein ganz bestimmtes Gesicht ließ meinen Herzschlag für eine Sekunde aussetzen.
June Farley. War sie es wirklich?
War sie die Frau, die vor Ewigkeiten nach New York gereist war und mein verdammtes Herz mitgenommen hatte?
Kein Zweifel, sie war es. Ihre dunkelbraunen, langen Haare, die so weich wie Samt waren, ihre stechend grünen Augen, die heller leuchteten als die Sonne, und ihr wunderschönes Lächeln würde ich unter Millionen wiedererkennen. Als sie mich durch das Fenster sah, erstarb ihr Lächeln.
Ich überlegte, was ich sagen sollte.
Was sagte man der vermeintlichen Liebe seines Lebens?
Hey, wie gehts? Lange her, seit du mir mein Herz aus der Brust gerissen hast. Aber schon okay, ich bin drüber hinweg.
Früher oder später mussten wir uns wieder begegnen, aber ich hatte gehofft, ich wäre besser darauf vorbereitet gewesen. Vor allem deshalb, weil ich über gar nichts hinweg war.
Ihr Gesicht zu sehen, zu wissen, dass sie nicht mir gehörte, versetzte mir einen schmerzhaften Stich in die Brust.
June und ich sahen uns lange in die Augen. Keiner von uns rührte sich. Die unübersehbare Spannung zwischen uns knisterte.
Immer mehr Gefühle tobten in meinem Inneren.
Liebe. Hass. Wut. Trauer. Schmerz.
Aber da waren auch gute Erinnerungen. Unser erster Tanz. Unser erster Kuss. Unser erster Sex.
Wie viel echte Lana steckt in dem Buch oder auch in dem ein oder anderen Charakter?
Es gibt immer wieder kleine Ticks von mir, die es ins Buch schaffen. Meine Vorliebe für ungesundes Essen zum Beispiel. :D Die meisten meiner Protagonisten trinken auch keinen Alkohol, genau wie ich.
Natürlich kam mir in Red River Love zugute, dass ich selbst ein Pferdemädchen bin & auch selbst ein Westernpferd hatte. :D
Ich glaube, am meisten „Lana“ steckt in den Gesprächen zwischen Aiden Wayne & Caesar Ramirez, aus der Stolen-Reihe. ;)
Ansonsten führen meine Charaktere ein Eigenleben & das ist auch gut so. Ich schreibe Liebesromane, keine Autobiographien. ;)
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben? 
„Lana ist eine Frau, die weiß, was sie will.“ - June Farley, Red River Love
„Lana ist eine Frau, die nicht weiß, was sie will.“ - John Key, Red River Love
„Lana weiß, dass nach jedem Regen wieder Sonnenschein kommt. Sie ist eine unverbesserliche Optimistin, genau wie ich.“ - Sophia Key, A Dark Billionaire
„Keine Ahnung, wie sie das schafft, aber Lana schafft es, dass auch selbstbewusste Frauen, auf Knien, in meinen Playroom warten.“ - Liam Knight, A Dark Billionaire
„Haare! Überall Haare!“ - Alle. :D
„Sie liebt Chai Latte. Sie liebt Computerspiele. Sie liebt dominante Männer mit Sixpack. Ich liebe sie!“ - Caesar Ramirez, Stolen-Reihe
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Der Titel stand für mich schon vor dem Buch fest! Denn als ich die Hintergrundgeschichte von Sophia (A Dark Billionaire) angelegt hatte, gefiel mir der Name ihrer Farm so gut, dass ich schon im Hinterkopf ein eigenes Buch dafür angelegt hatte. Da ich noch viele andere Projekte habe, die anstehen, wollte ich Red River Love erst viel später umsetzen. Aber was soll ich sagen? Es war ein Herzensprojekt das in vier Wochen geschrieben war & ich bin sehr glücklich darüber, dass ich mir die Zeit dafür genommen habe. :D
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Auf jeden Fall. Mein Mann macht die Cover selbst & ich bin immer wieder begeistert, wie er die Seele des Buchs auf den Covern einfängt!
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
„June & ich, wir gehörten zusammen! Punkt. Aus. Ende. Ich musste sie nur noch davon überzeugen.“ John Key
Danke für das Gespräch.

[Autoreninterview] Lana Stone

Autoreninterview
Lana Stone

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich bin Lana Stone, Jahrgang 93. Ich liebe das Reisen, Meer, gutes Essen, die Berge und kann an keiner Katze vorbeigehen, ohne sie zu streicheln. ;)
Wie bist du zum Schreiben gekommen? 
Das ich heute Autorin bin, habe ich nur meinem Mann zu verdanken! Er hat selbst Kurzgeschichten geschrieben & meinte, ich soll das auch mal probieren. Während meiner Ausbildung habe ich dann mein Erstlingswerk geschrieben – was ein toller Stressausgleich war – aber ich konnte mich nie dazu überwinden, es zu veröffentlichen, bis es mein Mann dann getan hat & meinte: „Glückwunsch, du bist Bestsellerin. & du heißt jetzt Lana.“ <3
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Ich habe bisher 15 Romane geschrieben, die alle dem Genre Romance zuzuordnen sind. <3
Je nach Reihe geht es dabei in verschiedene Richtungen.
In meiner New York Billionaires-Reihe geht es hauptsächlich um dominante Milliardäre und charakterstarke Frauen, die trotz widriger Umstände zusammenfinden & ihre Neigungen für BDSM entdecken.
In der Stolen-Reihe geht es um das Diebespärchen Nora und Daniel, sowie um die Agents Aiden und Zoya, die sich allesamt ziemlich tief in der New Yorker Mafia verstrickt haben.
Und in der Hot-Guys Reihe findet man Rockstars, heiße Köche & andere romantische Geschichten, die nicht in die anderen Reihen gepasst haben. :D
Als nächstes werde ich übrigens die komplette Kämpferherz-Reihe abschließen, meine erste Dark-Romance-Reihe.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja! Ich arbeite gerade am zweiten Teil von Kämpferherz & freue mich sehr darauf, wieder ins Hells Kitchen Universum eintauchen zu können! Dabei werde ich in einem Rutsch Teil 2-5 (so viele sind bisher geplant) abschließen, bevor ich zu den New York Billionaires zurückkehre.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Ich zocke unheimlich gerne & viel, mal alleine, mal mit Freunden aus aller Welt. Außerdem liebe ich es zu kochen – ganz nach Intuition & Gefühl, nie nach Rezept. :D
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ja, eine ganze Menge sogar! Ich liebe die Fantasywelten von J.K. Rowling, Sergej Lukianenko und Terry Goodkind total.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Als digitale Nomaden reisen mein Mann & ich so oft & viel, dass ich keinen festen Arbeitsplatz habe. :D
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Chaotisch. :D Wer mein Almost daily Diary kennt, weiß, dass kein Tag dem anderen gleicht. :D
Normalerweise laufe ich nach dem Aufstehen zuerst meine vier Kilometer ab, die ich jeden Morgen laufe, bevor ich etwas frühstücke & dann arbeite. Meist schreibe ich bis zum späten Nachmittag durch & kümmere mich dann um Nachrichten, Grafiken & andere angefallenen Arbeiten.
Da ich sehr gerne koche, kümmere ich mich meistens auch um das Abendessen für mich & meinen Göttergatten. Falls er nach dem Essen noch Lektoratsanmerkungen hat, gibt es meistens eine mittelschwere Diskussion, bei der ich erst zwei Tage später einsehen kann, dass er im Recht liegt & ich die Sache unbedingt ändern muss. :D :D :D
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Ich lese sehr gerne Fantasy, schreibe aber lieber Romance, weil mir da das Plotten leichter fällt. :)
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
“Someday” is a disease that will take your dreams to the grave with you.” Tim Ferriss. Er hat einige sehr schlaue Dinge in seinen Büchern – die ich allen ans Herz legen kann! - gesagt, die mich sehr beeindruckt haben.
Puh. Ein treffendes Zitat aus einem meiner Bücher …
»Das schreit nach einer Ben & Jerrys Krisensitzung. « - Elli Farley, Red River Love.
Normalerweise gehe ich sehr planvoll vor & plotte jede einzelne Szene vor. Erst wenn alles sitzt, schreibe ich den ersten Satz. Aber ich stehe öfter mal vor Problemen, bei denen mir keine Lösung einfallen will. In diesen Fällen schnappe ich mir einen Eimer Nutella, einen Eisbecher oder anderen Einfach- & Mehrfachzucker in seiner klebrigsten Form & sitze löffelnd vor dem Plot, bis mir eine Lösung einfällt. :D
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Norwegen! Mein Mann & ich haben eine Wohnmobiltour durchs ganzer Land gemacht. In einem ganz kleinen Nest sind wir mit gebrochenem Radlager gestrandet & saßen dort für vier Wochen fest bis die Reparatur fertig war. Unser Wohnmobil stand direkt vor einem riesigen, klaren Fjord mit Bergen, die Einheimischen waren sehr lieb zu uns & die Natur dort war überwältigend schön!
Es war eine ganz zauberhafte Zeit & wenn Norwegen nicht so kalte, dunkle Winter hätte, würden wir dort sehr viel mehr Zeit verbringen.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Zugegeben, es kommt ganz auf die Kritik an. Wenn die Kritik ganz offensichtlich stimmt, bin ich sehr motiviert, etwas zu ändern. Aber wenn ich die Kritik nicht verstehe, führt das schnell zu seeehr langen Diskussionen. :D
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen? 
Weil das Selfpublishing für uns mehr Vorteile hat. :)
Vor allem aber, weil meine Bücher über Kindle Unlimited zu lesen sind. Das Angebot kann man aber nur nutzen, wenn die Bücher exklusiv bei Amazon erscheinen.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Ich hoffe, ich werde auch weiterhin Liebesromane schreiben, die euch gefallen werden.
Liebsten Dank für eure Unterstützung. <3