Mittwoch, 20. November 2019

[Buchvorstellung einmal anders] Sommersprossen lügen nicht von Quin Tanner


Buchvorstellung einmal anders
und Coverinterview

Heute treffe ich mich mit der Autorin Quin Tanner um mit ihr über ihr Buch „Sommersprossen lügen nicht“ zu sprechen.
Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.

Danke für die Einladung.
Kannst du uns dein Buch in max. 5 Sätzen beschreiben?
Dafür habe ich den Klappentext ein wenig gestrafft: Sich endlich frei und dazugehörig fühlen – mit dieser stillen Hoffnung nimmt Simon all seinen Mut zusammen und besucht zum ersten Mal in seinem Leben einen Szeneclub. Dort lernt er den charmanten „Cowboy“ Olaf kennen, der das genaue Gegenteil von Simon ist: erfahren, selbstbewusst, strukturiert – und dominant. Doch dann steht plötzlich Martim vor ihm, dessen Freundschaft wegen eines unbedachten Kusses in die Brüche ging. Jahrelang hat Simon versucht, seinen Jugendschwarm zu vergessen und jetzt ist da auch noch Olaf …
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Situationen und Zeiten zu führen?
Am liebsten schreibe ich Szenen, in denen meine Charaktere sich nahe kommen. Es ist aber eben nicht alles immer nur rosarot und in Geschichten schon gar nicht – das wäre ja auch langweilig. Aber leicht fällt es mir nicht, sie leiden zu lassen.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch, die du uns gerne vorstellen würdest?
An dieser Stelle muss ich immer schmunzeln: Jetzt sitze ich jedenfalls zwischen zwei Stühlen. Olaf ist mir alles andere als gleichgültig, aber in Martim war ich schon vor Jahren verliebt. Bin ich es immer noch? Zumindest fühle ich mich mit ihm so wohl, wie mit niemandem sonst, kann mit ihm lachen und ohne Hemmungen über Sex reden. Und so richtig schön romantisch bumsen.
Wie viel Quin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Ich bin viele *lach* Geht es allen Autor*innen so - oder nur mir? Ich bin meine Protagonisten und meine Protagonisten sind ich, zugleich sind wir grundverschieden. Ganz logisch, oder?
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? 
Der Arbeitstitel war natürlich ein anderer. Nach der Fertigstellung habe ich eine ganze Liste möglicher Titel erstell, aber als mir „Sommersprossen lügen nicht“ durch den Kopf schoss, hat ein Chor in meinem Kopf die engelsgleichen Stimmen erhoben. Nun musste ich nur noch den Verlagschef von meinem Wunsch-Titel überzeugen.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?
Das schöne war, dass ich nach meiner Meinung gefragt wurde. Der erste Entwurf hat mir nicht so gut gefallen. Meine Wünsche wurden berücksichtigt und das Resultat ist genial. Ich liebe es!
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat interessieren.
Dieses Zitat stammt aus „Sommersprossen lügen nicht“. Um sein Glück zu finden, muss man sich von allen Erwartungen, die an einen gestellt werden – inklusive der eigenen –, lösen und lernen, auf sein Herz zu hören.

Frei Schnauze: Scheiß drauf, was andere über dich denken und sei einfach du selbst.
Danke für das Gespräch. 
Ich hab zu danken. Es war mal wieder schön bei dir ^.^

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