Samstag, 23. November 2019

[Autoreninterview] Stefanie Baumann

Autoreninterview
Stefanie Baumann

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Mein Name ist Stefanie Baumann, ich bin Jahrgang `75 und habe einen lieben Mann, vier wundervolle Kinder, einen pfiffigen Hund und lebe in Baden-Württemberg auf dem Land. Schreiben ist eigentlich schon immer mein Hobby gewesen, nur jetzt mit den Kindern ist es manchmal schwierig, sich Zeit dafür freizuschaufeln.
Wie bist du zum Schreiben gekommen? 
Ich habe seit meiner frühesten Jugend geschrieben. Während meiner gesamten Schulzeit habe ich an einem Roman über ein Mädchen mit ihrem Pferd herumgeschrieben. Das Buch ist tatsächlich fertig geworden, allerdings … veröffentlicht kann es wohl nie werden. Zu viel Flickwerk, zu viele Anfängerfehler, außerdem zu viel von mir selbst drin.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
„Die Eistrolle“ aus der Drachenland-Saga ist mein erstes Buch. Es geht hier um Felix und seine Freunde, die auf merkwürdige Weise ins Drachenland geraten, dort neue Freunde finden und Felix‘ gehassten Klassenkameraden Ricky aus dem Verlies der Trutzenburg befreien müssen. Denn die Eistrolle sind aus dem Norden gekommen und möchten die Macht übernehmen … was Felix und seine Freunde selbstverständlich verhindern werden.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Demnächst erscheint die Fortsetzung der „Eistrolle“. Sie heißt „Der Steindrache“. Felix und seine Freunde müssen erneut Probleme im Drachenland lösen. Seltsame weiße Eisdrachen treiben ihr Unwesen, der Herrscher der Trutzenburg ist verschwunden und die Kinder kommen einem schrecklichen Komplott auf die Spur …

Ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte ankommt.
Zur Zeit schreibe ich gerade am dritten Band, der um die „versteinerte Frau“ gehen soll.

Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Ich gehe mit dem Hund spazieren, arbeite ein wenig im Garten oder lese.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Das ist eine schwierige Frage, weil ich unheimlich viel lese und auch echt querbeet. Auch Sachbücher lese ich gerne und Romane verschlinge ich geradezu, wenn ich mal ein bisschen Zeit habe. Nein, festlegen kann ich mich da nicht.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Ich arbeite ganz klassisch am Schreibtisch. Da schalte ich sofort in den Arbeitsmodus und bin nicht abgelenkt.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Echt, interessiert euch das? Morgens die Kinder fertigmachen, wenn die weg sind, mit dem Hund laufen, dann zur Arbeit, um 12 Uhr heim kochen, den Nachmittag mit den Kindern gestalten (Hausaufgaben, lernen, sie irgendwohin bringen, Arzttermine, andere Termine, und so weiter), Abendessen, Kinder ins Bett und wenn ich Glück hab, finde ich noch eine Stunde zum Schreiben J
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beim Lesen: Wie gesagt, ich lese fast alles. Historisch, Fantasy, Krimi, Thriller, Science Fiction, Kinderbücher, Dystopien, Sachbücher, egal. Beim Schreiben: „Die Eistrolle“ ist ein Fantasy-Abenteuer, was mir eigentlich sehr gut gefällt. Ich habe aber auch noch zwei Frauenromane in der Schublade, die ich überarbeiten müsste …
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Oh ja, mein Lieblingszitat – es ist glaub ich eher ein Motto: Wenn man etwas wirklich will, dann schafft man es auch.

Ein Zitat aus meinem Buch habe ich nicht, aber eine Botschaft: Auch stille, schüchterne Menschen können über sich hinauswachsen. Das ist es, was mein Held Felix tut, und ich bin echt stolz auf ihn.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Die ganze Welt ist so schön … und ich reise auch gerne, auf meinem Blog habe ich ein paar Reisen beschrieben, die ich mit meinen Kindern gemacht habe.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Na ja, ich bin ziemlich dünnhäutig. Kritik geht mir schon unter die Haut. Aber ich versuche immer zu gucken, ob sie gerechtfertigt ist. Denn nur so kann ich mich verbessern. Deshalb ist mir Kritik immer willkommen.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen? 
Als Selfpublisher habe ich vieles selbst in der Hand. Das gefällt mir sehr. Zum Beispiel habe ich nicht so den Druck, den nächsten Band zu einem festen Zeitpunkt fertig haben zu müssen. Ich kann mich sehr gut selbst motivieren, ich bleibe auch dran und ein Verlag im Nacken würde mich nur stressen.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Oh, schwierig. Jeder und jede hat ja ein anderes Leben. Ich selbst bin unheimlich glücklich mit meinem Schreiben. Vielleicht sollte ich allen raten, das zu tun, was einem glücklich macht.

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