Donnerstag, 21. November 2019

[Buchvorstellung einmal anders] Devils Lake von Claudia Jacobsen

 

Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten der Buchreihe „Devils Lake“ Susan, Alex und Raymond, um mit ihnen über ihre Bücher zu sprechen.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für die Reihe antwortet.
Susan: „Sehr gerne.“

Alex: „Ich hoffe nur, der Bastard schleicht hier nicht irgendwo rum. Dann ist es nicht mehr so gemütlich.“ (Verschränkt demonstrativ die Arme.)
Susan: „Ach Alex. Er kommt doch nicht hierher, wenn Raymond da ist. Das traut er sich nicht.“
Raymond: „Beruhigt Euch. Alles wird gut werden. Wir freuen uns, hier sein zu dürfen. Danke für die Einladung.“
Könnt ihr uns die Bücher in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
(Susan und Alex blicken nervös zu Raymond, dieser räuspert sich.)

Raymond: „Nun ja, ich denke, es wird sehr gut erklärt, was in unserer Welt einfach schiefläuft und wo jeder Einzelne von uns ansetzen kann, damit die Welt ein Stückchen besser wird.“
Alex: (Lacht) „Hört, hört. Glaubst Du echt, man kann die Welt noch retten?“ (Grinst schelmisch.)
Susan: „Natürlich kann man das. Wenn jeder an sich arbeitet und das Böse nicht an sich ranlässt, kann das viel bewirken.“
(Raymond schaut verliebt lächelnd zu Susan herüber.)
Raymond: „Wohl wahr, Susan. Es müsste keinen Terror, Gewalt und Missverständnisse geben, wenn die Menschen mehr miteinander reden würden. Wir müssen mit mehr Respekt, Achtung und Verständnis miteinander umgehen, das würde vieles erleichtern und die Welt ein Stückchen besser machen.“
Alex: „Dagegen kann ich nichts sagen. Allerdings zeigt uns die Reihe ganz genau, dass es immer jemanden gibt, der querschießt.“ (Er setzt seine Stirn in Falten.)
Susan: „Leider wahr.“
Ihr erlebt ja so einiges. Was glaubt ihr? Fällt es eurer Autorin leichter euch durch einfache oder schwierige Situationen zu führen?
Alex: „Egal, ob einfache oder schwierige Situationen, sie überlegt immer genau, wie sie was schreibt! Ich stelle es mir auch schwer vor, einen Charakter sterben zu lassen. Es gibt einige Charaktere, an denen die Leser hängen und da ist es bestimmt nicht leicht, diese Person gehen zu lassen. Ich weiß nicht, ob ich das könnte. Meinen Respekt hat sie.“

Raymond: „Ich denke, durch den bösen Charakter hat sie manchmal keine andere Wahl. Alex und ja, das ist keine einfache Aufgabe … Aber nur so kann sie verdeutlichen, wie ernst die Lage oder eine bestimmte Situation ist.“
Alex: „Außerdem macht der Bastard eh, was er will …“ (Verdreht genervt die Augen.)
Raymond: „Alex, bitte, versuche Dich zusammen zu reißen.“
Alex: „Ja, ja, ich bin ja schon still.“ (Grummelt vor sich hin.)
Susan: „Ich denke, es ist viel Verantwortung ein Buch zu schreiben. Man muss sich schon bewusst sein, was man den Lesern vermitteln möchte. Leider muss es dann manchmal Opfer geben, so schlimm die auch sein mögen.“
Habt ihr eine Lieblingsstelle, die ihr uns gerne vorstellen würdet? Gerne auch mehrere. 😊 
Alex: „Uff. Da gibt es einige. Ich finde ja die am besten, wo Jonathan endlich mal sein Fett wegbekommt.“ (Lacht)

Raymond: (Grinst, wird aber direkt wieder ernst.)
„Jede Szene, in der Jonathan auftaucht, kann eigentlich nur spannend und erlebnisreich werden. Ich könnte jetzt keine auswählen, die besonders raussticht. Ihr etwa?“ (Schaut fragend zu Alex und Susan.)
Susan: „Na ja, als er nachts plötzlich vor meinem Bett stand, zum Beispiel.“ (Erschaudert)
Alex: „Ah, Du meinst die Szene, wo ich die Tür auftreten musste, um Dich zu retten. Ja, das war echt heftig. Der Junge hat eine Kraft … Wahnsinn.“
Raymond: (Hat Mühe ruhig zu antworten.)
„Ja, es gab einige Situation, in denen er den Bogen weit überspannt hat.“
Alex: (Klopft Raymond auf die Schulter.)
„Aber dieser Junge hier, war zum Glück zur Stelle und hat uns einige Krankenhausbesuche erspart.“
Raymond: (Fast schüchtern.)
„Es ist meine Pflicht, mich um Euch zu kümmern und er hat einfach kein Recht dazu, Angst und Schrecken zu verbreiten.“
Susan: (Fast ehrfürchtig.)
„Wir verdanken Dir so viel, Raymond.“
Alex: „Das tun wir. Du bist ein wahrer Freund.“
Raymond: (sehr gerührt.)
„Ihr würdet für mich dasselbe tun und jetzt hört auf, sonst weine ich hier noch.
Die nächste Frage, bitte.“
Habt ihr eine Ahnung, wie viel echte Claudia in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter steckt? 
Susan: „Ich denke, in mir steckt viel von ihr.“

Alex: „Auf jeden Fall und ich habe, glaub ich, ihr Temperament und ihren Humor abbekommen.“ (Klingt fast ein bisschen stolz.)
Raymond: „Ich denke, in fast jeder Situation und in fast jedem Charakter steckt etwas von ihr.“
Alex: (Schaut etwas erschrocken.)
„Auch in Jonathan?“
Raymond: (Seufzt)
„Ja, auch in ihm. Und sei es nur eine Aussage, wenn Jonathan zeigt, was es Böses in der Welt gibt. Ich meine damit nicht, dass sie das Böse unterstützt, nur, dass sie manchmal versteht, warum man in manchen Situationen auch mal überreagiert. Erinnert Euch doch nur an eine Szene im 2. Band. Da sagt Susan: Aber zu meinem eigenen Entsetzen stellte ich fest, dass ich Jonathan verstand. Nicht viel, höchstens zu 10%, aber doch etwas.“
Susan: (Nickt zustimmend.)
„Ich erinnere mich an die Szene.“
Alex: „Ja, ich denke, in jedem von uns steckt manchmal etwas Wut und auch Hass. Aber wir haben uns im Griff und lassen nicht zu, dass es eskaliert.“
Raymond: „Und das unterscheidet uns von ihm. Darum ist es auch völlig in Ordnung, wenn sie die Wut in manchen Situationen versteht. Sie würde aber niemals Rache an Menschen nehmen oder anderen etwas Böses wünschen.“
Susan und Alex nicken zustimmend.
Wie würdet ihr uns eure Autorin beschreiben? 
Susan: „Sie ist ein freundlicher Mensch und sehr tolerant und offen.“

Alex: „Ich mag ihren Humor und ihre Hilfsbereitschaft.“
Raymond: „Sie ist zwar ab und an etwas launisch und ihr Temperament schlägt manchmal etwas über die Stränge, aber sie fängt sich immer sehr schnell wieder.“ (Lacht)
Alex: „Ich sag ja, ich hab ein bisschen was von ihr.“
Susan: (Muss grinsen.)
„Allerdings, Alex. Sie ist auch sehr ehrgeizig. Das finde ich aber gut. Wenn man ein Ziel hat, muss man es auch versuchen, zu erreichen.“
Alex: „Jepp, das ist wie bei meinen Radtouren. Wenn ich da gleich aufgeben würde, hätte ich nicht eine Medaille im Schrank.“
Susan: (Lacht)
„Mr. Unschlagbar.“
Alex: (Grinst schelmisch zu ihr herüber.)
„Natürlich, Du kennst mich doch.“
Raymond schaut beiden amüsiert zu.
Hattet ihr einen Einfluss auf den Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder entwickelte er sich im Laufe des Schreibprozesses? 
Alex: „Ich weiß, dass sich die Titel erst im Laufe des Schreibprozesses entwickelt haben.“

Susan: „Ja, stimmt. Ich meine, das hat sie mal gesagt.“
Raymond: „Ich denke, vorher ist es auch etwas schwierig. Die Charaktere machen ja meist was sie wollen. Szenen oder Pläne ändern sich und wahrscheinlich, wechselten ihre Gedankengänge ziemlich oft, bis ihre Titel feststanden.“
Alex: (Mimt eine Darth Vader Stimme.)
„Da hat wohl jemand ihre Gedanken gelesen.“
Raymond: (Sehr ernst.)
„Alex, Du weißt, das kann nur Jonathan und ich bin kein Stück wie er.“
Alex: (Sehr kleinlaut.)
„Tut mir leid, ich meinte das nicht so.“
Raymond: (Mit einer entspannten Mimik und einem leichten Lächeln.)
„Das weiß ich, Alex.“
Susan: „Alex` Zunge ist halt immer noch schneller als sein Geist.“
(Streckt Alex die Zunge raus.)
Alle drei lachen.
Seid ihr zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdet ihr gerne nachträglich etwas ändern? Hättet ihr einen Wunsch, der in das Cover eingearbeitet werden sollte oder wurde der vielleicht schon eingebaut?
Susan: „Claudia hatte schon sehr früh den Plan, immer etwas, was im aktuellen Buch gerade sehr präsent ist, auf das Cover zu bringen. Ich denke, das ist ihr sehr gut gelungen. Die sehen super aus.“

Alex: (Nickt zustimmend.)
„Dem kann ich nur zustimmen. Sie sind wirklich super geworden und passen perfekt zur Devils Lake Reihe.“
Raymond: „Manche Leser haben nach dem lesen des Buches noch besser erkannt, worum es auf dem Cover genau geht und ich denke, dass macht ein gutes Cover aus.“
Habt ihr eine Ahnung, was euch noch alles erwarten wird oder wartet ihr einfach ab was noch alles kommt?
Raymond: (Sehr ernst.)

„Ich weiß, von einigen Situation, die alles andere als witzig werden. Es gibt noch einige Verluste und wahrscheinlich werden wir oft verzweifeln. Aber wenn es so sein muss, muss es so sein. Es ist, wie es ist.“
Alex: (Grübelt)
„Ich habe die Befürchtung, dass wir noch einiges einstecken müssen. Das könnte sehr unschön werden. Ich hoffe, dass ich jeder Situation gewachsen bin und alle beschützen kann, die ich liebe.“
Susan: „Ja, das hoffe ich auch. Es passiert so viel im 3. Band und wenn man mal ehrlich ist, kann man sich ja denken, dass noch sehr viel auf uns zukommt.“ (Seufzt)
Raymond: „Solange wir zusammenhalten, kann nur alles gut werden. Wir dürfen nicht aufgeben.“
Alex: „Genau, aufgeben ist keine Option!“
Susan: (Etwas weniger optimistisch als Alex und Raymond.)
„Ja, das Böse darf nicht siegen.“
Raymond und Alex nicken zustimmend aber in ihren Augen kann man erkennen, dass der Weg zum Frieden, viele Opfer bringen wird und ob sie am Ende wirklich siegen werden, steht noch in den Sternen.
Zum Abschluss würde mich noch euer Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Susan: „Ich mag nach wie vor das Zitat von Raymond: Liebe muss man pflegen und nicht nach Dingen suchen, die die Liebe zerstören könnten. Da steckt so viel Wahrheit drin.“

Raymond: (Lächelt Susan an.)
„Lieb von Dir, Susan. Ich denke, es gibt einige Sätze und Zitate in der Reihe, die einen zum Nachdenken anregen. Und ist es nicht das, was ein Buch besonders macht? Wenn man über das eben Gelesene nachdenkt?“
Alex: „Auf jeden Fall! Ich könnte mich jetzt auch für kein Zitat entscheiden. Es passiert einfach zu viel und es gibt sehr viele Situationen, wo mal ein Satz fällt, über den man länger nachdenkt.“
Danke für das Gespräch. 
Raymond: (Lächelt zufrieden.)

„Danke, dass wir hier sein durften.“
Susan: „Ja, hat echt Spaß gemacht.“
Alex: „Schon vorbei? Schade. Ich hatte auch viel Spaß. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.“

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