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Freitag, 29. November 2019

[Buchvorstellung einmal anders] Dirty Darkness - Verruchte Dunkelheit von Bonnie Green


Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit der Autorin Bonnie Green, um mit ihr über ihre Neuerscheinung „Dirty Darkness“, eine Kurzgeschichtensammlung, zu sprechen.
Hallo, danke, dass du dir heute Zeit nimmst und für dein Buch antwortest. Würdest du uns dein Buch in max. 5 Sätzen beschreiben.
Obwohl ich schon viele Kurzgeschichten geschrieben habe, ist das Dirty Darkness mein erstes Buch, in dem nur meine Kurzgeschichten veröffentlicht werden. Ich habe mich explizit mit verschiedenen Spielarten des BDSM auseinandergesetzt und hoffe ich kann damit meine Leser ein wenig überraschen. Mir war es wichtig, dass jede Geschichte für sich gelesen werden kann, aber dennoch ein Zusammenhang erkennbar ist. Ob mir das gelungen ist, wird sich herausstellen, wenn die ersten Rezensionen erscheinen.
Szenen im „Dirty Darkness“ können ja unter anderem sehr verrucht sein. Welche Geschichte ist dir im Buch am liebsten? 
Die Frage hört sich so einfach an, aber so spontan kann ich das gar nicht sagen. Sie haben alle etwas Besonderes und mir sind trotz der Kürze einige Figuren ans Herz gewachsen. Vielleicht die längste Geschichte mit Master Dark.
Hast du jemals überlegt auch in einem anderen Genre zu schreiben oder es zumindest einfließen zu lassen? 
Ja, habe ich bereits. Fantasie und Thriller mit erotischem Anteil sind schon dabei.
Hast du Lieblingsstellen in deinem Buch, die du uns gerne vorstellen würdest? 
Da gibt es so viele, dass ich hier einmal angefangen wohl nicht mehr aufhören kann.
Wie viel Bonnie ist in deinen Geschichten oder dem ein oder anderen Charakter versteckt? 
Als Autor muss man viel Vorstellungskraft besitzen. Detaillierter möchte ich auf hier nicht aus dem Nähkästchen plaudern, nur so viel: ab und an bin ich auch mal ein böses Mädchen.
Leser sind immer auch neugierig. Wie würden dich deine Protagonisten beschreiben? 
„Hallo Claudia, erst mal vielen Dank, dass wir Protas hier auch mal das Wort erhalten. Beim Schreiben hätte ich Bonnie Green ab und an gerne zwischen die Finger bekommen, denn sie erschafft oft widerspenstige Mädchen, mit denen wir uns dann herumschlagen können. Sonst ist die Autorin eigentlich recht umgänglich. Was mich persönlich nervt, ist, dass sie sich immer bis zur letzten Minute Zeit nimmt. Wenn ich sie in die Finger bekommen würde, dann hätte sie das Buch schon drei Monate früher fertig gehabt.“
„Daddy, du bist ungerecht!“
„Ich höre wohl nicht richtig Fräulein!“
„Stimmt doch, ohne Sie würde es dich und mich doch gar nicht geben! Und sie ist voller Fantasie und schließlich arbeitet sie auch Ganztags.“ 
„Ausnahmsweise muss ich Cherry da mal Recht geben.“, mischt sich Hank ein. 
„Und andere Hobbys, als uns hat sie schließlich auch noch“, gibt Lady Lioness nun auch noch ihren Senf dazu.
„Ist ja gut. Ihr habt ja alle recht. Ich gebe mich geschlagen. Cherry, du kommst mir aber nicht so einfach davon!“, zwinkert Ian und klatscht sich auf den Oberschenkel, worauf hin Cherry rot anläuft und kichert.
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch? 
Nicht mein Lieblingszitat aus dem Buch, dennoch passend: Brave Mädchen kommen in den Himmel - böse Mädchen kommen überall hin!
Herzlichen Dank für das Gespräch. 
Ich danke dir, liebe Claudia für die erneute Möglichkeit meine Geschichten bei dir vorstellen zu dürfen.

Donnerstag, 28. November 2019

[Buchvorstellung einmal anders] Wenn Träume nicht genug sind von Alexis Snow



Buchvorstellung einmal anders
und Coverinterview



Heute treffe ich mich mit der Autorin Alexis Snow um mit ihr über ihr neuestes Buch „Wenn Träume nicht genug sind“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.
Sehr gerne, danke für die Chance.
Kannst du uns dein Buch in max. 5 Sätzen beschreiben?
In Wenn Träume nicht genug sind geht es um eine Prinzessin, die einfach keine sein möchte. Einen Freigeist, der sich nicht gerne in einen goldenen Käfig sperren lässt und sich ungerne dem Schicksal ergibt. Dabei deckt sie einiges auf, was ihr nicht gefällt und ihre Welt aus den Angeln reißt. Dazu kommt natürlich noch eine Prise Liebe, die alles ein klein wenig komplizierter macht.
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Situationen und Zeiten zu führen?
Ja und nein. Einerseits macht es unglaublich Spaß, die Charaktere an ihre Grenzen zu bringen, doch es tut mir auch jedes Mal furchtbar leid. Doch es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl, zu sehen, wie sie wirklich daran wachsen. Wie sie sich entwickeln und über sich hinauswachsen, als wären sie eben keine erfundenen Charaktere. Letztendlich bringt es auch mich selbst an den Rand meiner Nerven und Belastungsgrenze, weil ich in jeder Szene dabei bin, sie hautnah erlebe, als wäre ich selbst dabei. Klingt merkwürdig, oder?
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch, die du uns gerne vorstellen würdest?
Die habe ich tatsächlich. Okay, eigentlich sind es zwei Stück und beides sind Schlüsselszenen. Zum einen die Szene, in der Liv beim Kung Fu Training mit Ben trainiert. Ich habe die Wortgefechte zwischen den Beiden geliebt. Wie sie sich annähern, umeinander herumschleichen und sich dann ganz nahe kommen. Zum ersten Mal konnte ich beide an ihre Grenzen bringen. Gleichzeitig löst die Szene Wehmut in mir aus. Bin ja selbst leidenschaftliche Kampfsportlerin, finde nur dank des Technikers keine Zeit dafür, weswegen mir der Sport sehr fehlt. Dort konnte ich noch einmal abtauchen und es selbst miterleben.
Wie viel echte Alexis steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Sehr viel. Livs nachdenkliche Art z.B. hat sie von mir. Kates offensichtlich fröhlich Art, die etwas überdecken soll, ist genauso ein Andenken von mir. Letztendlich haben alle etwas von mir, denn so sehr ich es auch gerne möchte, kann ich mich nicht selbst ausschalten.
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben? 
Zum einen würden sie mich wahrscheinlich für das Worldbuilding verfluchen. Sie leben in keinem leichten Zwergstaat und die Missstände sind mehr als greifbar. Aber ansonsten denke ich, dass meine Beschreibung positiv ausfallen würde. Vielleicht einfühlsam, chaotisch, aber auch fröhlich und unbeschwert.
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Der Titel ist durch ein Brainstorming mit ein paar Freunden entstanden. Er stand relativ zu Anfang schon fest und hat sich nicht mehr verändert. Dafür liebe ich ihn zu sehr und finde ihn genauso passend.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?
Ich liebe das Cover und würde es nicht ändern wollen. Nadine und ich haben hierbei eng zusammen gearbeitet und es entspricht genau meinen Wünschen und Erwartungen.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat interessieren.
In diesem Augenblick wurde mir eines mehr als deutlich klar: ich musste hier raus.

Im Moment lebte ich wie ein Vogel im Käfig, der sich nach Freiheit sehnte. Wie gerne würde ich meine Flügel spreizen und davonfliegen.

Danke für das Gespräch. 
Danke für das Interview.

Montag, 25. November 2019

[Buchvorstellung einmal anders, Cover- und Protagonisteninterview] Victoria - Schatten der Zeit von Viviann Bluemoon



Buchvorstellung einmal anders,
Cover- und Protagonisteninterview

Heute treffe ich mich mit der Protagonistin Victoria Moonlight McLeod und deren Autorin Viviann Bluemoon, um mit ihnen über das Buch zu sprechen.
Claudia: Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr auch vielleicht gegenseitig interviewen?

Viviann: Wir können es mal versuchen.

Victoria: Genau, einfach munter drauf los.
Claudia: Da ich im Vorfeld bereits ein langes Gespräch mit der Autorin hatte, wäre es schön, wenn du dich Victoria, meinen Lesern vorstellen würdest. 
Victoria: Okay. Also, ich bin Victoria, genannt Vicky und lebe in Cape Canaveral, zusammen mit meinem Vater. Meine Mutter verstarb vor einigen Jahren an Krebs. Sie hatte die gleiche Krankheit wie ich. Und wie lange mein Leben dauern wird, kann man nie genau sagen.
Und das bin ich. 

Victoria: Viviann, beschreibe uns dein Buch in max. 5 Sätzen.

Viviann: Lasst mich mal überlegen…
1. Teenager in der Pubertät können sehr nervig sein
2. Schneller als man denkt kann man seine Ziele aus den Augen verlieren
3. Man braucht Freunde und Familie an seiner Seite
4. Vertraue nicht jedem!
5. Der Tod ist allgegenwärtig
Ja, ich denke so sollte das passen

Victoria: Sag mal, magst du es deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die fast schon zu viel für einen sind?

Viviann: Warum quälen? Das Leben kann unfair sein und damit muss man rechnen. Und dann gibt es auch Situationen, die echt unfair sein können, für jeden. Und außerdem, wenn man Protagonisten sich in irgendeine Sch**** reinreiten, dann müssen sie auch zusehen, wie sie da wieder rauskommen *lach*

Victoria: Hast du eine Lieblingsstelle im Buch? Meine ist?
Viviann: Also deine Lieblingsstelle werde ich nicht verraten, Vicky. Meine Lieblingsstelle ist, wo Vicky einsieht, dass sie einiges falsch gemacht hat und endlich ihre versteckten Gefühle rauslässt.

Victoria: Wie viel echte Viviann steckt im Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?

Viviann: Vicky ist in vielen Hinsichten mein Spiegelbild. Sie lebt dort, wo ich gerne mal hinmöchte, sie liest gerne, ist sportlich, hat eine beste Freundin. Und sie hält an ihren Träumen fest, auch wenn sie diese manchmal aus den Augen verliert. Es steckt also sehr viel von mir in dem Buch. Und ich denke, das wird man auch merken, wenn man es liest und mich vielleicht der ein oder andere Leser mich besser kennt.


Claudia: Victoria, unter uns. Wie würdest du als Hauptcharakter deine Autorin beschreiben?
Victoria: Viviann ist verrückt..aber positiv verrückt. Sie schreibt das, was sie denkt und geht dabei auch auf Themen ein, die oft totgeschwiegen werden. Wie zum Beispiel Trauer und Verlust. Das ist in einer Gesellschaft, wo man nach außen hin stark sein muss, sehr wichtig.
Claudia: Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du als Hauptcharakter ein Mitspracherecht? 
Victoria: Der Titel stand tatsächlich schon relativ früh fest und passt auch gut zur Geschichte. Ich habe da natürlich mitentscheiden dürfen. Es ist immerhin meine Geschichte, die in dem Buch erzählt wird.

Victoria: Sind wir zu 100% zufrieden mit dem Cover oder hätten wir nachträglich noch was ändern sollen?

Viviann: Ich liebe das Cover! Es hätte nicht besser werden können. Klar, anfangs hatte ich es mir anders vorgestellt, aber als ich es dann zum ersten Mal gesehen habe, war ich sofort schockverliebt.
Claudia: Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch. 
Victoria: Oh, das ist schwierig…

Viviann: Lieblingszitat…Ich liebe das gesamte Buch *lach*
Victoria: Aber ich weiß eines.

Viviann: Ja, diesem Zitat kann ich mich anschließen.
Claudia: Vielen Dank für das Gespräch und vielleicht sehen wir uns ja wieder. 
Viviann und Victoria: Wir danken dir. Wir haben dir noch das Cover und den Klappentext angefügt. Vielleicht kannst du das ja gebrauchen.

Sonntag, 24. November 2019

[Buchvorstellung einmal anders] Blutige Legenden von Petra Bethe und Mara Miditello

 


Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Ethan und Impolicus aus den Büchern „Blutige Legenden: Tiara der Macht“ und „Blutige Legenden: Gefährliche Instinkte“, um mit ihnen über die Reihe und die Autorin Mara Miditello zu sprechen.
Hallo, danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um mit mir über die Reihe zu sprechen.

Ethan: „Wenn Mara ruft, rennen wir. Außerdem müssen wir für sie doch ein wenig die Werbetrommel rühren.“

Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben? 

Ethan: „Hi. Ich bin Ethan. Anführer der Enigma, Kaiser von Abbyshon und Ehemann von Ava.“

Impolicus: „Impolicus. Krieger.“

Beschreibt uns doch die Reihenteile in max. 5 Sätzen. 

Ethan: „Wir kämpfen für Ehre, Respekt und schützen diejenigen, die wir lieben. Aber auch diejenigen, die sich nicht selbst beschützen können. Auf unseren Missionen ist es nicht immer einfach für uns, aber wir geben alles. Und manchmal trifft der ein oder andere von uns die Frau, die sein Herz erobert.“

Glaubt ihr, es macht der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen? 

Ethan lacht laut auf. „Sie liebt es, uns gefährliche Szenen auf den Leib zu schreiben. Aber sie sorgt auch immer dafür, dass wir die Guten sind und es schaffen die anderen in ihre Schranken zu verweisen.“

Impolicus: „Hey. Nichts verraten.“

Habt ihr eine oder mehrere Lieblingsstellen in den Büchern, die ihr uns gerne vorstellen würdet? 

Impolicus: „Als ich meine Frau, das erste Mal gesehen habe im Café. Wow. Sie sah aus wie eine Göttin und ich war sprichwörtlich der Elefant im Porzellanladen.“

Ethan: „Die Szenen mit unseren Frauen oder den Kämpfen sind immer sehr aufregend.“

Was glaubt ihr, wie viel Mara ist in den Büchern oder dem ein oder anderen Charakter versteckt? 

Ethan und Impolicus lachen und grunzen.

Ethan: „Jede Menge. Mara liebt die erotischen Szenen, die wir dank ihr erleben dürfen.“
Impolicus Gesicht verändert sich. „Wir spüren Sie in jeder Szene. Ohne Mara würde es uns nicht geben.“

Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?

Ethan: „Sie ist charmant und impulsiv.“

Impolicus: „Und sehr temperamentvoll.“

Wisst ihr, wie es zu dem Titel kam? 

Ethan: „Darin sind unsere Autorinnen sehr schnell gewesen. Mara hatte einige Titelideen und eine davon war die richtige.“

Gefällt euch der Titel und das Cover oder würdet ihr gerne etwas daran ändern? Oder hättet ihr einen Wunsch, der in die Cover eingearbeitet werden soll? 

Impolicus: „Wir, damit meine ich alle im Bund der Enigma, finden die Cover genial. Und erst die Titel samt Untertitel. Klasse.“
Habt ihr ein Lieblingszitat aus dem Buch?
Ethan: Als Ethan ihre Schultern packte und sie an die Wand presste, ereilte Ava ein Déjà-vu. Durch das Missverständnis wäre ihre Beziehung beinahe noch vor Beginn zerstört worden. Das war noch gar nicht so lange her und doch kam es ihr wie eine Ewigkeit vor.

„Dieses Missverständnis hätte beinahe alles zerstört.“
Impolicus: Tiefe Furchen zeichneten sich auf seinem Körper ab. Hier und dort fehlten Hautpartien. Kleine tiefe Sprenkel, als wären sie absichtlich so verstreut, waren über seinen Brustmuskeln verteilt. Je länger er darauf starrte, desto schlimmer empfand er das, was ihm geschehen war. Sein Gesicht sah genau so schlimm aus. An Halloween, ein Fest von dem Custodia ihm einmal erzählt hatte, bräuchte er keine Verkleidung. Er könnte die Leute erschrecken ohne sich Modelliermasse und falsches Blut ins Gesicht zu schmieren.
Doch dann änderte sich etwas an seiner Sichtweise, denn Isabella liebte ihn trotz der Narben. Sie sah etwas völlig anderes als er. Was sie wahrnahm, war er selbst. Sie sah ihn einfach als Mann und nicht als Monster.
„Diese Erkenntnis war emotional und hat mein Herz mit Liebe für Isabella überquellen lassen.“
Ich danke euch für das Gespräch.

Samstag, 23. November 2019

[Buchvorstellung einmal anders] Gedankenregen, Blickwinkel, Mats und die Rennwürmer von Florian Richter



Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit dem Autor Florian Richter, um mich mit ihm über seine bisherigen Veröffentlichungen zu unterhalten.
Danke, dass du heute Zeit hast, um für deine Bücher zu antworten.
Danke Claudia, dass du mir die Möglichkeit gibst, mich und meine Bücher vorzustellen.
Kannst du uns deine 3 Werke ganz kurz vorstellen?
Das mache ich sehr gerne:
1. Blickwinkel – Kurzgeschichten über den Tellerrand hinaus
Mit 19 Kurzgeschichten und 8 Gedichten lade ich in meinem Debütbuch zum Träumen und Nachdenken, Schmunzeln und Mitfiebern ein. Diese 4 Unterthemen entführen dabei in ungewöhnliche Blickwinkel z.B. der einer Fruchtfliege auf geheimer Mission
2. Mats und die Rennwürmer
Mein Vorlesebuch für Kinder zwischen 4 und 8 Jahren erzählt die Geschichte des kleinen Mats, der einfach nicht im Bett bleiben möchte, bis er auf die beiden Rennwürmer trifft. In 15 in sich abgeschlossenen Kapiteln, die gut als Gute.Nacht-Geschichte dienen können, erlebt Mats mit den beiden Würmern tollkühne und lustige Abenteuer. Die fünfzehn Illustrationen entstammen dabei alle der Feder der damals noch 17jährigen Abiturientin Dénise Hammacher.
3. Gedankenregen: Von Liebe, Leben und der Sehnsucht
In 52 Gedichten greift das Buch die Liebe und das Leben auf. Hierbei werden nicht immer nur die Sonnenseiten betrachtet. Denn ohne Schatten, gibt es auch kein Licht. Es bewegt, lädt zum Träumen ein und manches Gedicht lässt den Leser darüber nachdenken.
Deine Charaktere erleben ja auch so einiges, auch in deinen lyrischen Büchern wird es oft tiefgründig. Fällt es dir leichter leichte, einfache oder schwierige, emotionale Texte zu schreiben? 
Tatsächlich kommt das gerade auf meine eigene emotionale Verfassung an. Aber im Grunde sagt mir diese nur, schreib oder schreib nicht. Wenn ich schreibe, fällt es mir fast immer leicht emotionale Texte zu schreiben.
Hast du Lieblingsstellen in deinen Büchern, die du uns gerne vorstellen würdest? 
Ich denke jeder Autor hat Stellen in seinen Büchern, die er etwas mehr mag und auch stellen, wo er in diesem Moment vielleicht etwas schwächer schreibt. Das macht uns ja zum Glück menschlich. So mag ich zum Beispiel im Kinderbuch die Stellen unheimlich gerne, an den die beiden Rennwürmer auf die Giraffenkuscheltiere von Mats treffen. Die haben nämlich beide eine Giraffenallergie. Ich muss darüber jedes Mal schmunzeln, wenn ich diese vorlese.
Sicher habe ich auch bei meinen Kurzgeschichten und Gedichten ein paar, die mir einfach sehr gut gefallen. Als Beispiel soll ein Gedicht dienen:
Abendstillleben
Zwei Menschen sitzen dort
Nicht weit entfernt, doch unerreicht
Ein Gläschen Wein in einer Hand
Ein Windhauch bewegt die Blätter leicht.
Gemütlich sitzen sie im Wind
Zärtlich streicht er durch ihr Haar
Die Sonne rötlich bald versinkt
Die ersten Sterne blinken gar.
Dunkler nun und kühler ist's
Das Himmelszelt leuchtet mit Sternen
Sie lächeln still und in Gedanken
Gedanken, die sie wärmen.
Es ist ein Gedicht, das auf meiner Dachterrasse entstand. Es lässt mich gleichzeitig lächeln, weil meine Gedanken tanzen, und zugleich stimmt es mich nachdenklich, weil es versteckt beschreibt, wie kompliziert manchmal das Leben ist.
Wie viel echter Florian steckt in deinen Büchern oder auch Protagonisten? 
In vielen Geschichten und Gedichten gibt es autobiographische Spuren. So beschreibt die Kurzgeschichte „Am Strand“ mein unwohles Gefühl am Meer. Auch mein Interesse an Vulkanen wird in einer anderen Geschichte beschrieben. Manchmal verstecke ich es und manches ist offensichtlich. In meinen Gedichten kommt man mir als Autor persönlich sehr nah und kann vieles aus meinem Leben nachfühlen.
Auch in „Mats und die Rennwürmer“ hat der Vater Ähnlichkeiten mit mir und meinem Verhalten, wenn er wieder einmal mit hochrotem Kopf verärgert hinter Mats herläuft.
Wie würden dich deine Charaktere oder Texte beschreiben?
Ich habe mal zwei meiner Protagonisten aus meinem Kinderbuch mitgebracht, da sie in jede Jackentasche passen. Vorstellen können sie sich ja selbst:
Hallo liebe Leser,
hallo Claudia,
wir sind die beiden Rennwürmer Flitz und Flink und sollen hier etwas über unseren Schreiberling erzählen. Also der Florian ist vor allem sehr groß. Zu groß aus unserer Sicht, da er das komplette Bett blockiert und wir dort keine spannenden Rennen mehr austragen können. Aber sonst ist er vor allem liebenswert, chaotisch. Er schreibt immer freischnauze, so dass am Anfang des Rennens, der eigentliche Verlauf der Strecke nicht vorhersehbar ist. Allerdings hat er das Ziel immer feste im Blick und uns leider auch, sodass wir uns tatsächlich an die Regeln halten müssen. Wenn wir seine Kurzgeschichten so lesen, müssen wir ihm wohl auch eine gewisse Portion Wahnsinn bescheinigen. Wer schreibt schon Geschichten aus Sicht einer Eintagsfliege oder eines Serienkillers. Er ist ein oft nachdenklicher Mensch und regt auch gerne einmal zum Nachdenken an. Irgendwo muss er auch eine romantische Ader haben, aber da kennen wir uns nicht so aus. Über den Rest müsst Ihr Euch selbst ein Bild machen. Fragt ihn einfach! Wir müssen auch jetzt los, das nächste Rennen wartet.
Wann kamen die Ideen zu den Titeln? Standen die schon im Vorfeld fest oder haben sie sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Die Titel ergeben sich meistens beim Schreiben und ich schaue nachher erst, was zur Geschichte passen könnte.
Bist du zu 100% mit deinen Covern zufrieden oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen? 
Das ist eine gemeine Frage, denn am meisten kritisch bin ich mir selbst gegenüber und ich erreiche selten 100% Zufriedenheit. Sicherlich kann man auch an den Covern noch arbeiten und feilen.
Zum Abschluss würden mich noch deine Lieblingszitate aus deinen Büchern interessieren.
„Gedanken sind die Freiheit der Seele. Lass sie frei und du wirst Welten entdecken!“
Es ist mehr Leitmotto als Zitat und doch ist es auch in „Blickwinkel“ zu finden!
Danke für das Gespräch. 
Ich habe Dir zu danken, Claudia, für dieses Interview und wünsche Dir und deinem Blog weiterhin viel Erfolg!

[Buchvorstellung einmal anders] Die Drachenlandsaga - Die Eistrolle von Stefanie Baumann


Buchvorstellung einmal anders
und Coverinterview

Heute treffe ich mich mit der Autorin Stefanie Baumann um mit ihr über ihr Buch „Drachenland Saga: Die Eistrolle“ zu sprechen.
Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.
Sehr gerne.
Kannst du uns dein Buch in max. 5 Sätzen beschreiben?
Es ist ein Fantasy-Abenteuer für Kinder, etwa ab 10 Jahre, aber ich hatte auch schon erwachsene Leser, die es gerne gelesen haben. Es geht um Felix und seine Freunde, die auf wundersame Weise ins Drachenland geraten und dort Felix‘ fiesen Klassenkameraden Ricky retten müssen, der in den eisigen Norden zur Trutzenburg entführt wird und dort im Verlies landet. Felix startet eine Rettungsmission und muss gleichzeitig das gesamte Drachenland retten, denn die Eistrolle kommen aus dem Norden und wollen die Herrschaft übernehmen…
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter, sie durch einfache oder schwierige Situationen zu schicken?
Oh, ich jage sie gerne durch alle möglichen Probleme. Nur an schwierigen Situationen können sie über sich hinauswachsen und das Buch wird spannend.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch, die du uns gerne vorstellen würdest?
Meine Lieblingsstelle ist die, wo Felix und sein Bruder ins Drachenland „gesaugt“ werden. Diese Szene habe ich mir immer wieder vorgestellt, sodass ich sie heute richtig bildlich vor mir sehe. Aber auch die erste Begegnung mit Bell, Felix‘ Drachen, finde ich schön. Felix hat nämlich seinen eigenen Drachen, sozusagen.
Wie viel echte Stefanie steckt in dem Buch oder in dem einen oder anderen Charakter?
Ich war als Kind recht schüchtern, genau wie Felix. Allerdings, so ängstlich wie er nicht! Es hat mich immer geärgert, dass stille Kinder wie er (und ich früher) ständig übersehen werden. Daher ist es mir ein Bedürfnis, Mut zu machen und zu zeigen, dass man sich auch überwinden und über sich hinauswachsen kann.
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben?
Ups, das passt irgendwie nicht. Es ist schon so, dass die Figuren quasi meine Erfindungen, man könnte fast schon sagen, meine „Babys“ sind, aber umgekehrt habe ich das Gefühl, ich als Person existiere für sie nicht.
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Mit Titeln tue ich mich immer grauenvoll schwer. Der Titel ist einfach pragmatisch…
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?
Mein Cover gefällt mir wahnsinnig gut! Ich habe einen wundervollen Coverdesigner gefunden, der wirklich ein Auge fürs Detail hat. Habt ihr den Troll schon entdeckt? Ich habe schon sehr viel Lob für das Cover bekommen und bin mal gespannt, wie er das bei Band 2 noch steigern will.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat interessieren.
Mein Motto: Du kannst alles schaffen, wenn du es wirklich willst.
Danke für das Gespräch. 

Donnerstag, 21. November 2019

[Buchvorstellung einmal anders] Devils Lake von Claudia Jacobsen

 

Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten der Buchreihe „Devils Lake“ Susan, Alex und Raymond, um mit ihnen über ihre Bücher zu sprechen.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für die Reihe antwortet.
Susan: „Sehr gerne.“

Alex: „Ich hoffe nur, der Bastard schleicht hier nicht irgendwo rum. Dann ist es nicht mehr so gemütlich.“ (Verschränkt demonstrativ die Arme.)
Susan: „Ach Alex. Er kommt doch nicht hierher, wenn Raymond da ist. Das traut er sich nicht.“
Raymond: „Beruhigt Euch. Alles wird gut werden. Wir freuen uns, hier sein zu dürfen. Danke für die Einladung.“
Könnt ihr uns die Bücher in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
(Susan und Alex blicken nervös zu Raymond, dieser räuspert sich.)

Raymond: „Nun ja, ich denke, es wird sehr gut erklärt, was in unserer Welt einfach schiefläuft und wo jeder Einzelne von uns ansetzen kann, damit die Welt ein Stückchen besser wird.“
Alex: (Lacht) „Hört, hört. Glaubst Du echt, man kann die Welt noch retten?“ (Grinst schelmisch.)
Susan: „Natürlich kann man das. Wenn jeder an sich arbeitet und das Böse nicht an sich ranlässt, kann das viel bewirken.“
(Raymond schaut verliebt lächelnd zu Susan herüber.)
Raymond: „Wohl wahr, Susan. Es müsste keinen Terror, Gewalt und Missverständnisse geben, wenn die Menschen mehr miteinander reden würden. Wir müssen mit mehr Respekt, Achtung und Verständnis miteinander umgehen, das würde vieles erleichtern und die Welt ein Stückchen besser machen.“
Alex: „Dagegen kann ich nichts sagen. Allerdings zeigt uns die Reihe ganz genau, dass es immer jemanden gibt, der querschießt.“ (Er setzt seine Stirn in Falten.)
Susan: „Leider wahr.“
Ihr erlebt ja so einiges. Was glaubt ihr? Fällt es eurer Autorin leichter euch durch einfache oder schwierige Situationen zu führen?
Alex: „Egal, ob einfache oder schwierige Situationen, sie überlegt immer genau, wie sie was schreibt! Ich stelle es mir auch schwer vor, einen Charakter sterben zu lassen. Es gibt einige Charaktere, an denen die Leser hängen und da ist es bestimmt nicht leicht, diese Person gehen zu lassen. Ich weiß nicht, ob ich das könnte. Meinen Respekt hat sie.“

Raymond: „Ich denke, durch den bösen Charakter hat sie manchmal keine andere Wahl. Alex und ja, das ist keine einfache Aufgabe … Aber nur so kann sie verdeutlichen, wie ernst die Lage oder eine bestimmte Situation ist.“
Alex: „Außerdem macht der Bastard eh, was er will …“ (Verdreht genervt die Augen.)
Raymond: „Alex, bitte, versuche Dich zusammen zu reißen.“
Alex: „Ja, ja, ich bin ja schon still.“ (Grummelt vor sich hin.)
Susan: „Ich denke, es ist viel Verantwortung ein Buch zu schreiben. Man muss sich schon bewusst sein, was man den Lesern vermitteln möchte. Leider muss es dann manchmal Opfer geben, so schlimm die auch sein mögen.“
Habt ihr eine Lieblingsstelle, die ihr uns gerne vorstellen würdet? Gerne auch mehrere. 😊 
Alex: „Uff. Da gibt es einige. Ich finde ja die am besten, wo Jonathan endlich mal sein Fett wegbekommt.“ (Lacht)

Raymond: (Grinst, wird aber direkt wieder ernst.)
„Jede Szene, in der Jonathan auftaucht, kann eigentlich nur spannend und erlebnisreich werden. Ich könnte jetzt keine auswählen, die besonders raussticht. Ihr etwa?“ (Schaut fragend zu Alex und Susan.)
Susan: „Na ja, als er nachts plötzlich vor meinem Bett stand, zum Beispiel.“ (Erschaudert)
Alex: „Ah, Du meinst die Szene, wo ich die Tür auftreten musste, um Dich zu retten. Ja, das war echt heftig. Der Junge hat eine Kraft … Wahnsinn.“
Raymond: (Hat Mühe ruhig zu antworten.)
„Ja, es gab einige Situation, in denen er den Bogen weit überspannt hat.“
Alex: (Klopft Raymond auf die Schulter.)
„Aber dieser Junge hier, war zum Glück zur Stelle und hat uns einige Krankenhausbesuche erspart.“
Raymond: (Fast schüchtern.)
„Es ist meine Pflicht, mich um Euch zu kümmern und er hat einfach kein Recht dazu, Angst und Schrecken zu verbreiten.“
Susan: (Fast ehrfürchtig.)
„Wir verdanken Dir so viel, Raymond.“
Alex: „Das tun wir. Du bist ein wahrer Freund.“
Raymond: (sehr gerührt.)
„Ihr würdet für mich dasselbe tun und jetzt hört auf, sonst weine ich hier noch.
Die nächste Frage, bitte.“
Habt ihr eine Ahnung, wie viel echte Claudia in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter steckt? 
Susan: „Ich denke, in mir steckt viel von ihr.“

Alex: „Auf jeden Fall und ich habe, glaub ich, ihr Temperament und ihren Humor abbekommen.“ (Klingt fast ein bisschen stolz.)
Raymond: „Ich denke, in fast jeder Situation und in fast jedem Charakter steckt etwas von ihr.“
Alex: (Schaut etwas erschrocken.)
„Auch in Jonathan?“
Raymond: (Seufzt)
„Ja, auch in ihm. Und sei es nur eine Aussage, wenn Jonathan zeigt, was es Böses in der Welt gibt. Ich meine damit nicht, dass sie das Böse unterstützt, nur, dass sie manchmal versteht, warum man in manchen Situationen auch mal überreagiert. Erinnert Euch doch nur an eine Szene im 2. Band. Da sagt Susan: Aber zu meinem eigenen Entsetzen stellte ich fest, dass ich Jonathan verstand. Nicht viel, höchstens zu 10%, aber doch etwas.“
Susan: (Nickt zustimmend.)
„Ich erinnere mich an die Szene.“
Alex: „Ja, ich denke, in jedem von uns steckt manchmal etwas Wut und auch Hass. Aber wir haben uns im Griff und lassen nicht zu, dass es eskaliert.“
Raymond: „Und das unterscheidet uns von ihm. Darum ist es auch völlig in Ordnung, wenn sie die Wut in manchen Situationen versteht. Sie würde aber niemals Rache an Menschen nehmen oder anderen etwas Böses wünschen.“
Susan und Alex nicken zustimmend.
Wie würdet ihr uns eure Autorin beschreiben? 
Susan: „Sie ist ein freundlicher Mensch und sehr tolerant und offen.“

Alex: „Ich mag ihren Humor und ihre Hilfsbereitschaft.“
Raymond: „Sie ist zwar ab und an etwas launisch und ihr Temperament schlägt manchmal etwas über die Stränge, aber sie fängt sich immer sehr schnell wieder.“ (Lacht)
Alex: „Ich sag ja, ich hab ein bisschen was von ihr.“
Susan: (Muss grinsen.)
„Allerdings, Alex. Sie ist auch sehr ehrgeizig. Das finde ich aber gut. Wenn man ein Ziel hat, muss man es auch versuchen, zu erreichen.“
Alex: „Jepp, das ist wie bei meinen Radtouren. Wenn ich da gleich aufgeben würde, hätte ich nicht eine Medaille im Schrank.“
Susan: (Lacht)
„Mr. Unschlagbar.“
Alex: (Grinst schelmisch zu ihr herüber.)
„Natürlich, Du kennst mich doch.“
Raymond schaut beiden amüsiert zu.
Hattet ihr einen Einfluss auf den Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder entwickelte er sich im Laufe des Schreibprozesses? 
Alex: „Ich weiß, dass sich die Titel erst im Laufe des Schreibprozesses entwickelt haben.“

Susan: „Ja, stimmt. Ich meine, das hat sie mal gesagt.“
Raymond: „Ich denke, vorher ist es auch etwas schwierig. Die Charaktere machen ja meist was sie wollen. Szenen oder Pläne ändern sich und wahrscheinlich, wechselten ihre Gedankengänge ziemlich oft, bis ihre Titel feststanden.“
Alex: (Mimt eine Darth Vader Stimme.)
„Da hat wohl jemand ihre Gedanken gelesen.“
Raymond: (Sehr ernst.)
„Alex, Du weißt, das kann nur Jonathan und ich bin kein Stück wie er.“
Alex: (Sehr kleinlaut.)
„Tut mir leid, ich meinte das nicht so.“
Raymond: (Mit einer entspannten Mimik und einem leichten Lächeln.)
„Das weiß ich, Alex.“
Susan: „Alex` Zunge ist halt immer noch schneller als sein Geist.“
(Streckt Alex die Zunge raus.)
Alle drei lachen.
Seid ihr zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdet ihr gerne nachträglich etwas ändern? Hättet ihr einen Wunsch, der in das Cover eingearbeitet werden sollte oder wurde der vielleicht schon eingebaut?
Susan: „Claudia hatte schon sehr früh den Plan, immer etwas, was im aktuellen Buch gerade sehr präsent ist, auf das Cover zu bringen. Ich denke, das ist ihr sehr gut gelungen. Die sehen super aus.“

Alex: (Nickt zustimmend.)
„Dem kann ich nur zustimmen. Sie sind wirklich super geworden und passen perfekt zur Devils Lake Reihe.“
Raymond: „Manche Leser haben nach dem lesen des Buches noch besser erkannt, worum es auf dem Cover genau geht und ich denke, dass macht ein gutes Cover aus.“
Habt ihr eine Ahnung, was euch noch alles erwarten wird oder wartet ihr einfach ab was noch alles kommt?
Raymond: (Sehr ernst.)

„Ich weiß, von einigen Situation, die alles andere als witzig werden. Es gibt noch einige Verluste und wahrscheinlich werden wir oft verzweifeln. Aber wenn es so sein muss, muss es so sein. Es ist, wie es ist.“
Alex: (Grübelt)
„Ich habe die Befürchtung, dass wir noch einiges einstecken müssen. Das könnte sehr unschön werden. Ich hoffe, dass ich jeder Situation gewachsen bin und alle beschützen kann, die ich liebe.“
Susan: „Ja, das hoffe ich auch. Es passiert so viel im 3. Band und wenn man mal ehrlich ist, kann man sich ja denken, dass noch sehr viel auf uns zukommt.“ (Seufzt)
Raymond: „Solange wir zusammenhalten, kann nur alles gut werden. Wir dürfen nicht aufgeben.“
Alex: „Genau, aufgeben ist keine Option!“
Susan: (Etwas weniger optimistisch als Alex und Raymond.)
„Ja, das Böse darf nicht siegen.“
Raymond und Alex nicken zustimmend aber in ihren Augen kann man erkennen, dass der Weg zum Frieden, viele Opfer bringen wird und ob sie am Ende wirklich siegen werden, steht noch in den Sternen.
Zum Abschluss würde mich noch euer Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Susan: „Ich mag nach wie vor das Zitat von Raymond: Liebe muss man pflegen und nicht nach Dingen suchen, die die Liebe zerstören könnten. Da steckt so viel Wahrheit drin.“

Raymond: (Lächelt Susan an.)
„Lieb von Dir, Susan. Ich denke, es gibt einige Sätze und Zitate in der Reihe, die einen zum Nachdenken anregen. Und ist es nicht das, was ein Buch besonders macht? Wenn man über das eben Gelesene nachdenkt?“
Alex: „Auf jeden Fall! Ich könnte mich jetzt auch für kein Zitat entscheiden. Es passiert einfach zu viel und es gibt sehr viele Situationen, wo mal ein Satz fällt, über den man länger nachdenkt.“
Danke für das Gespräch. 
Raymond: (Lächelt zufrieden.)

„Danke, dass wir hier sein durften.“
Susan: „Ja, hat echt Spaß gemacht.“
Alex: „Schon vorbei? Schade. Ich hatte auch viel Spaß. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.“

Mittwoch, 20. November 2019

[Buchvorstellung einmal anders] Sommersprossen lügen nicht von Quin Tanner


Buchvorstellung einmal anders
und Coverinterview

Heute treffe ich mich mit der Autorin Quin Tanner um mit ihr über ihr Buch „Sommersprossen lügen nicht“ zu sprechen.
Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.

Danke für die Einladung.
Kannst du uns dein Buch in max. 5 Sätzen beschreiben?
Dafür habe ich den Klappentext ein wenig gestrafft: Sich endlich frei und dazugehörig fühlen – mit dieser stillen Hoffnung nimmt Simon all seinen Mut zusammen und besucht zum ersten Mal in seinem Leben einen Szeneclub. Dort lernt er den charmanten „Cowboy“ Olaf kennen, der das genaue Gegenteil von Simon ist: erfahren, selbstbewusst, strukturiert – und dominant. Doch dann steht plötzlich Martim vor ihm, dessen Freundschaft wegen eines unbedachten Kusses in die Brüche ging. Jahrelang hat Simon versucht, seinen Jugendschwarm zu vergessen und jetzt ist da auch noch Olaf …
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Situationen und Zeiten zu führen?
Am liebsten schreibe ich Szenen, in denen meine Charaktere sich nahe kommen. Es ist aber eben nicht alles immer nur rosarot und in Geschichten schon gar nicht – das wäre ja auch langweilig. Aber leicht fällt es mir nicht, sie leiden zu lassen.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch, die du uns gerne vorstellen würdest?
An dieser Stelle muss ich immer schmunzeln: Jetzt sitze ich jedenfalls zwischen zwei Stühlen. Olaf ist mir alles andere als gleichgültig, aber in Martim war ich schon vor Jahren verliebt. Bin ich es immer noch? Zumindest fühle ich mich mit ihm so wohl, wie mit niemandem sonst, kann mit ihm lachen und ohne Hemmungen über Sex reden. Und so richtig schön romantisch bumsen.
Wie viel Quin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Ich bin viele *lach* Geht es allen Autor*innen so - oder nur mir? Ich bin meine Protagonisten und meine Protagonisten sind ich, zugleich sind wir grundverschieden. Ganz logisch, oder?
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? 
Der Arbeitstitel war natürlich ein anderer. Nach der Fertigstellung habe ich eine ganze Liste möglicher Titel erstell, aber als mir „Sommersprossen lügen nicht“ durch den Kopf schoss, hat ein Chor in meinem Kopf die engelsgleichen Stimmen erhoben. Nun musste ich nur noch den Verlagschef von meinem Wunsch-Titel überzeugen.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?
Das schöne war, dass ich nach meiner Meinung gefragt wurde. Der erste Entwurf hat mir nicht so gut gefallen. Meine Wünsche wurden berücksichtigt und das Resultat ist genial. Ich liebe es!
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat interessieren.
Dieses Zitat stammt aus „Sommersprossen lügen nicht“. Um sein Glück zu finden, muss man sich von allen Erwartungen, die an einen gestellt werden – inklusive der eigenen –, lösen und lernen, auf sein Herz zu hören.

Frei Schnauze: Scheiß drauf, was andere über dich denken und sei einfach du selbst.
Danke für das Gespräch. 
Ich hab zu danken. Es war mal wieder schön bei dir ^.^

Dienstag, 19. November 2019

[Buchvorstellung einmal anders] Die Maske der Gewalt von Jennifer B. Wind


Buchvorstellung einmal anders
und Coverinterview



Heute treffe ich mich mit der Autorin Jennifer B. Wind um mit ihr über ihr Buch „Die Maske der Gewalt“ zu sprechen.
Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.
Vielen Dank für die Einladung.
Kannst du uns dein Buch in max. 5 Sätzen beschreiben? 
„Die Maske der Gewalt“ ist im Juni 2019 erschienen und ist der Auftakt einer Thriller-Serie rund um den unkonventionellen Ermittler Richard Schwarz. Wieder verbinde ich die Schauplätze München und Wien miteinander. Diesmal mit einem speziellen Setting, dem Zirkusmilieu als Backgroundstory meines Ermittlers, der es in seinem ersten Fall mit Morden an Prostituierten zu tun bekommt, die ihn auch privat sehr mitnehmen, was mit seiner Vergangenheit zu tun hat.
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Situationen und Zeiten zu führen?
Ich halte es wie verheiratete Paare: In guten wie in schlechten Zeiten, in Krankheit und Gesundheit, in Armut und Reichtum ;-) bis dass der Tod uns scheidet. J Ich bin bei allem gern dabei, was meine Charaktere erleben und leide, hoffe, bange, weine und lache mit ihnen.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch, die du uns gerne vorstellen würdest? 
Hach, es gibt so viele Stellen, die ich mag, und einige habe ich dir ja als Schnipsel dagelassen ;-)
Wie viel echte Jennifer steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter? 
„Der Verfasser soll in seinem Werke sein wie Gott im Weltall: Überall gegenwärtig und nirgends sichtbar.“ Sagte einst Gustave Flaubert.
Und genauso ist es wohl ;-)
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben?
Jutta: Sie ist eh eine ganz Nette. Schläft wenig, isst viel Schokolade, singt gerne und tanzt durchs Haus, kocht nicht gerne und hat einen schrägen schwarzen Humor. Fast wie meine Mutter. (fängt zu weinen an)
Tom: Wie bitte? Nett? Wenn sie nett wäre, hätte sie dich doch nicht so leiden lassen. In beiden Büchern. Mir graut schon vor Band 3.
Richard: Da ist was dran, bei mir ist es schon mit 6 Jahren losgegangen. Schaut mich an! Ich hab nicht einmal ein richtiges Gesicht. Weiß nicht, wer mein Vater ist und meine Mutter wurde vor meinen Augen umgebracht.
Georg: Dafür hab ich einen Autounfall überlebt und kann seit Jahren endlich wieder lachen, weil ich nicht mehr alleine lebe. Also seid nicht so nachtragend, Leute. Fragt nicht immer, was die Autorin für euch tun kann, sondern was ihr für die Autorin tun könnt.
Böckinger: Mit uns Pensionisten kann man es ja machen. Im neuen Roman hat sie sich was ganz Perfides für mich ausgedacht. Mir schlottern jetzt noch die Knie.
Theres: Ich warte immer noch, dass sich mein Schicksal zum Guten wendet, aber die Autorin hat nun mal ein Faible für gebeutelte Charaktere. (seufzt) Vermutlich weiß sie selbst, wie es ist zu leiden. Von irgendwoher muss das ja kommen.
Paul: Mir geht’s gut, ich hab eine tolle Frau, und sehe auch noch super aus (fährt sich durch sein dichtes Haar) dazu, darf ich tolle Klamotten tragen. (singt einen spanischen Song und streicht über sein Seidenhemd) Aber ohne die Klamotten bin ich auch eine Sahneschnitte und der Chef darf ich auch sein.
Tom: Warum lieben mich nur doofe Frauen und ich hab kein Leiberl bei Jutta.
Richard: Na, du hast Probleme. Ts, ts, ts. Mit deinem IQ von 168 und dem vielen Geld deiner Eltern, wirst du schon eine Lösung finden. Aber wer findet eine für mein Gesicht?
Das Monster: Naja, ich hätte schon Verwendung für dich (lacht irre und schleckt sein Skalpell ab).
Emily: Aber ich liebe dich doch Richie.
Richard: Hör doch auf. Die Autorin hat dir einen Ehemann gegeben.
Theres: Das sagt nichts aus, ich hab diesen Verlobten, der nicht ohne Botox kann.
Emily: Der liebt dich aber.
Richard: Liebe, Liebe, ich kann es nicht mehr hören. Jenny schreibt Thriller! Das wird schon seinen Grund haben.
Jenny: Darf ich auch mal was sagen?
Alle anderen: NEIN!
Jenny: Gut, dann singe ich eben. (trällert den Musicalsong: I´d give my life for you....)
Richard: Das meinst du doch eh nicht Ernst.
Alle anderen: Oh Gott! Bitte nicht!
Jutta: Das ist so traurig. Was wird dann aus uns, wenn du Madame Butterfly spielst?
Jenny (lacht): Dann beruhigt euch doch. Wartet doch mal die nächsten Bände ab, ich hab für euch alle noch was Tolles auf Lager.
Emily: Hui, darf ich dann mit Richie?
Tom: Darf ich mit Jutta?
Richie: Sie kapieren es einfach nicht oder?
Theres: Man wird doch noch träumen dürfen.
Böckinger: Aber doch nicht in einem Thriller. Wenn es euch nicht passt, dann verzieht euch in einen Liebesroman. Ich übernehme gerne eine Hauptfigur. Bin es eh leid nur ein Nebencharakter zu sein.
Paul: Und ich weiß es wird einmal ein Wunder geschehen....
Sarah: Ein Wunder, das ist genau das, was ich jetzt brauch. Und jetzt wird nicht mehr gejammert. Jenny, schreib das jetzt einfach alles um, ok?
Jenny (verlässt leise die Bücher und klappt sie zu.) Den Teufel werde ich tun. (lacht leise und beginnt zu tippen)
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? 
Mein Arbeitstitel wurde vom Verlag übernommen, nur der Subtitel, den es ursprünglich noch gab, wurde getilgt ;-)
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen? 
Ich wurde von Anfang an in die Coverentscheidung miteingebunden, aber die Letztentscheidung überlasse ich schon den Profis J Ich bin sehr zufrieden, vor allem, da das Cover vom zweiten Band ja auch schon vorliegt sieht man wie toll der Wiedererkennungswert der Serie ist und zum Bsp. wie schön diese eigene Schrift ist, die da kreiert wurde.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat interessieren. 
„Talent ist billiger als Salz. Was den erfolgreichen Menschen vom talentierten unterscheidet, ist eine Menge harter Arbeit.“
―Stephen King
Danke für das Gespräch. 
Danke dir für die Fragen und deine Arbeit.