Dienstag, 26. November 2019

[Reiheninterview] Zuckergussküsse, Sonnenscheinbegegnungen, Sternenhimmelzweisamkeit von Helen Rose Sky

  

Reiheninterview
St. Helens Reihe

Heute treffe ich mich mit Helen Rose Sky, um mit ihr über ihre St.-Helens-Reihe zu sprechen.
Hallo, danke, dass du heute Zeit hast, um mit mir über deine Reihe zu reden.

Sehr gerne! Danke, dass ich bei dir zu Gast sein darf!
Kannst du uns deine Reihe, bestehend aus den Büchern „Zuckergussküsse: Neuanfang in St. Helens“, „Sonnenscheinbegegnungen: Wiedersehen in St. Helens“ und „Sternenhimmelzweisamkeit: Weihnachtsträume in St. Helens“ mit wenigen Worten vorstellen?
In meinen Geschichten aus St. Helens dreht sich alles um die Bewohner einer kleinen Stadt, in der man sich kennt, Anteil am Leben der Anderen nimmt und nicht wegsieht, wenn jemand Hilfe braucht. Eine Gemeinschaft, wo immer jemand da ist, der zuhört. Kleine Städte haben so viel Charme und Gemütlichkeit, finde ich. In diesem besonderen Freundeskreis ist immer etwas los, man trifft sich im sweet&read, dem kleinen romantischen Büchercafé von Ruby, oder so wie im aktuellen Buch auf dem süßen, winterlichen Weihnachtsmarkt. In jedem Band steht ein Paar ganz besonders im Fokus, wobei man auch immer erfährt, wie es mit den anderen Charakteren weitergeht.
Deine Charaktere wachsen mit ihren Aufgaben, entwickeln sich weiter, bestehen so manche lustige und auch heikle Situation. Fällt es dir leichter sie durch schwierige oder einfache Zeiten zu führen?
Beides hat sowohl seinen Reiz als auch seine Schwierigkeiten. Klar ist es immer schöner, über positive Erlebnisse meiner Charaktere zu schreiben. Aber die negativen Erfahrungen gehören genauso zur Geschichte und machen sie komplett. Was wäre eine Story ohne Herzschmerz, ein bisschen Drama und manchmal auch Gefahr …
Hast du Lieblingsstellen in der Reihe, die du uns gerne vorstellen würdest?
In „Zuckergussküsse: Neuanfang in St. Helens“ ist es ein ganz besonderer Tanz von Ruby und Nathaniel im Schneefall. Diese Szene zu schreiben war toll. Es war der Moment, in dem Nathaniel endlich Gefühle zugelassen hat, auch wenn es danach wieder schwierig wurde.

„Sonnenscheinbegegnungen: Wiedersehen in St. Helens“ hat diesen einen Rückblick von Victoria auf einen ganz besonderen Abend in ihrem Leben. Den finde ich wunderschön!
Einerseits ist die Szene sehr emotional und andererseits klärt sich dadurch für den Leser einiges.
In „Sternenhimmelzweisamkeit: Weihnachtsträume in St. Helens“ gibt es einen Wunsch, der sich für Anne ganz plötzlich erfüllt und die Szene mag ich wahnsinnig gern, weil sie eine der ersten war, die ich fix und fertig im Kopf hatte, bevor ich überhaupt angefangen habe, die Geschichte aufzuschreiben.
Wie viel echte Helen steckt in den Büchern oder dem ein oder anderen Charakter?
Nur die Idee. Es ging ja nicht darum, Bücher über mich zu schreiben. Deswegen steckt auch in den Charakteren nichts von mir oder meinen Eigenschaften drin. Wobei ich aber durchaus so gern koche und backe wie Ruby, Musik so liebe wie Janos, meine Meinung über Einhörner mit Nathaniel teile … es gibt also wohl ein paar minimale Ähnlichkeiten, die nicht beabsichtigt sind!
Wenn ich deine Protagonisten oder auch Nebendarsteller fragen würde, wie würden sie dich beschreiben? 
Helen: Oje, vermutlich würden sie mich als hoffnungslos kitschsüchtig, übertrieben romantisch und musiksüchtig …

Riley: *verdreht die Augen* Völlig zurecht! Sie lässt es im Moment ständig schneien, überall steht diese Weihnachtsdeko, egal wo man hinkommt ertönt Weihnachtsmusik und der Himmel …
Janos: … hängt voller Geigen.
Riley: Ja, für alle Verliebten! wirft einen Blick zu seiner heimlich Angebeteten
Außerdem hört sie ständig die gleichen zwei oder drei Lieder in Dauerschleife. Und das in einer Lautstärke, die in einem Umkreis von einem Kilometer alle Personen fluchtartig davonlaufen lässt! Könnte natürlich auch daran liegen, das sie lauthals mitsingt ...
Ruby: Was ist eigentlich gegen ein klitzekleines bisschen Romantik einzuwenden?
Nathaniel: *schnaubt verächtlich* Am schlimmsten ist diese Einhornsache. Ich weiß nämlich, dass sie Einhörner nicht mal besonders gerne mag! deutet mit dem Kinn auf die Autorin
Helen: Hörst du wohl auf, meine Geheimnisse auszuplaudern!? Ich mag sie schon, aber ich breche nicht sofort in Begeisterungsstürme aus, wenn ich eines sehe!
Nicolas: *lacht* Aber die Idee mit der Zuckerwatte fand ich super!
Helen: *strahlt* Ich auch!
Anne: Das Zeug macht echt süchtig! Ich weiß außerdem aus sicherer Quelle, dass die Testleser denken, dass eins von Helens Lieblingswörtern „Zucker“ ist . Also ist sie süß!
Becca: Gaaaaanz süß, bei dem, was sie uns alles andichtet …
Leander: Frauen …
Victoria: Ich finde, Helen ist ruhig, kreativ und hat manchmal einen merkwürdigen Sinn für Humor. Ach, kann bitte mal jemand die Katze aus den Vorhängen holen???
Helen: Themenwechsel bitte …
Wann entstand die Idee eine Reihe zu schreiben? War es von vornherein klar, dass es ein Mehrteiler wird, oder haben die Protagonisten ein Eigenleben entwickelt? 
Ich habe hier schon lange kein Mitspracherecht mehr, die Sache verselbstständigt sich!

Eigentlich war Schreiben nie geplant in meinem Leben. Von daher war es irgendwie merkwürdig, plötzlich dazusitzen und eine Geschichte aufs Papier zu bringen, die von einer Sekunde zur anderen in meinem Kopf war. Während den Zuckergussküssen hat sich plötzlich die Idee zu einer zweiten Geschichte eingeschlichen und die dritte war dann fast zeitgleich da. Mittlerweile entwickelt sich alles sehr schnell und ich habe einige Ideen, die ich gern noch umsetzen möchte.
Wann kamen die Titel? Waren die im Vorfeld schon klar, oder entwickelten sie sich im Laufe des Schreibprozesses?
„Zuckergussküsse“ war relativ schnell klar. Das passte einfach sofort zur Geschichte. Bei den beiden anderen Titeln musste ich ein wenig länger überlegen, bis die Entscheidung endgültig gefallen ist. Beide Male ist mir die Idee dann übrigens beim Putzen gekommen. Wenn ich beim Gedanken an den möglichen Titel Herzklopfen bekomme, ist es der Richtige.
Wer war denn dein Coverdesigner?
Meine Cover designt die liebe Jasmin Whiscy für mich, und ich bin jedes Mal wieder erstaunt, was sie aus meinen spärlichen Vorgaben zaubert!
Bist du mit deinen Covern zu 100% zufrieden, oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?
Ich bin mehr als zufrieden damit, denn obwohl alle so unterschiedlich sind, erkennt man doch sofort, dass sie zusammengehören.
Zum Abschluss würden mich noch deine Lieblingszitate aus deinen Büchern interessieren 
Band 1:

»Nathaniel? Sie wissen, dass sie die Mundwinkel auch anheben können? Das nennt man dann Lächeln.«
Band 2:
»Angst, kleiner Sonnenschein?«, flüstert er schließlich herausfordernd und lächelt wieder so wunderschön, dass mein Herzschlag aus dem Rhythmus gerät. 
Band 3:
»Hast du schon vergessen, dass ich dir versprochen habe, dich festzuhalten, wenn du fällst?«
»Dieses Versprechen ist also nicht nur auf dem Eis gültig?«
»Nein, das zählt immer, wenn du mich brauchst.«
Danke für das Gespräch. 
Ich danke dir!
Es hat mir großen Spaß gemacht, mit dir zu plaudern!

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