Mittwoch, 8. Juli 2020

[Autoreninterview] May Newton / Tabea S. Mainberg

Autoreninterview
May Newton / Tabea S. Mainberg

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Katzenmama, Autorin aus Leidenschaft, manchmal fern ab dieser Welt, lebe seit einigen Jahren in einer glücklichen Partnerschaft, trotz vieler Höhen und Tiefen nicht aufgegeben.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Kreativität und Fantasie besitze ich bereits seit der Jugend. Früher habe ich in Heftchen kurze Pferdegeschichten verfasst und später immer mal wieder mit Kurzgeschichten und sogar mit einem Roman begonnen, den ich nie fertig gestellt habe. Es blieb keine Zeit für diese Dinge. Nach einem einschneidenden Erlebnis habe ich 2010 meine Leidenschaft erneut aufgegriffen und draus entwickelte sich das, was heute existiert. Ich habe es mir gewünscht und daraufhin gearbeitet, meine Werke mit anderen Teilen zu dürfen. Es hat geklappt .
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Ich schreibe unter zwei Pseudonymen. Im Vergleich zu vielen anderen Selfpublishern habe ich verhältnismäßig wenig veröffentlicht. Alles Einzeltitel sind auf meiner Website nachzulesen.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja! Mit Ruthless – Zerrissenheit habe ich mich entschlossen, eine Reihe im Bereich Dark Office Romance zu schreiben. Alle Romane sind in sich abgeschlossen. Jedes der Romane spielt an einem anderen Ort und mit unterschiedlichen Storys. Der Titel, heute und hier exklusiv: Ruthless – Secrets. Ich verspreche erneut prickelnde und in dem Fall wieder düstere Lesestunden. Die Veröffentlichung ist für August geplant.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Zum Ausgleich treibe ich Sport. Ich jogge gern und gehe regelmäßig zum Schwimmen. Da ich kein Auto fahre, erledige ich meine Wege mit Rad. Wenn ich Lust habe nutze ich Sport-Apps für Bauch, Beine, Po und Arme. Meine Katzen halten mich auf Trab und durch meinen Partner bin ich zum Serienjunkey geworden.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?

Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Durch meine jahrelange Selbstständigkeit fällt es mir nicht schwer meinen Tag zu strukturieren. 
Üblicherweise kümmere ich mich erst einmal um die Katzen, die bereits vor dem Aufstehen Aufmerksamkeit fordern. Spielen, Schmusen, Katzenklo säubern. 
Danach gibt’s einen Milchkaffee und ich checke meine Social Media Kanäle. Es kommt drauf an, was ansteht. Bei einer geplanten Veröffentlichung fällt das umfangreicher aus. 
Vormittags korrigiere und überarbeite den Text, den ich am Vortag geschrieben habe. 
Üblicherweise setze ich mich am Nachmittag an das neue Manuskript. Da ich sämtliche Grafiken, Texte, Cover in Eigenregie gestalte, benötige ich auch dazu viel Zeit. 
Durch mein Alter **hüstel, sehe ich es zum Glück alles etwas gelassener. 
Abends genieße ich das Zusammensein mit meinem Freund sowie seine Kochkünste.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Es sind die Genre, die ich schreibe. Dark Romance, BDSM-Liebesromane und Romnatic Thrill. Zu Beginn habe ich mich ausprobiert, was die Leser jedoch nicht angenommen haben.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Augustinus Aurelius (im 5. Jahrhundert) In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst... Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Schottland, Irland, Cornwall (eine Grafschaft an der rauen südwestlichen Spitze Englands) Ich mag die raue See. Die zerklüfteten Küstenabschnitte, die weitläufige Natur
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Konstruktive Kritik ist die Basis für Weiterentwicklung. Es kommt auch darauf an, wer diese äußert. Es gibt Menschen, sich äußern, aber von der Sache keinen Plan haben, da fällt es mir schwer. 
Unsachliche Kritik und dumme Sprüche bei den Rezensionen ärgern mich, aber es gehört dazu. Ich fahre seit jeher gut damit, darauf nicht zu reagieren. Glücklicherweise kommt das bei mir nicht häufig vor.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Zu Beginn suchte ich 2012 einen Verlag, aber die hatten kein Interesse. Irgendwann bin ich auf die Möglichkeit gestoßen, sein Buch als Indie-Autor zu veröffentlichen. 
2013 war das alles noch entspannter, heute würde ich mit dem Unwissen und den Anfängerfehlern keinen Blumentopf mehr gewinnen. 
2018 habe ich Verlagsluft bei Piper Digital geschnuppert. Ich habe darauf große Hoffnungen gesetzt, letztendlich wurden diese nicht erfüllt. Letztendlich bin meine eigene Herrin und trage für das was ich tue, die Verantwortung. Wenn aber ein Dritter darüber bestimmt und es sind die Falschen, das ist nicht mein Ding.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Danke, an all meine Leser, ohne die ich meine Geschichten nicht teilen könnte. Und die mir die Treue halten. Das ist ein Geschenk, für dass ich dankbar bin und das möchte ich gern noch einmal ausdrücklich erwähnen. Alle meine Lesemäuse, fühlt Euch virtuell umarmt!

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