Donnerstag, 18. April 2019

[Buchvorstellung einmal anders, Cover- und Protagonisteninterview] Chroniken der Weisen - Hinter den Spiegeln von Laura Misellie


Buchvorstellung einmal anders, Protagonisten- und Coverinterview 

Heute treffe ich mich mit der Autorin Laura Misellie und ihrer Protagonistin Jolie Bennett, um mit ihnen über ihr neues Werk „Chroniken der Weisen – Hinter den Spiegeln“ zu reden.
Claudia: Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig interviewen? Da ich im Vorfeld ein langes Gespräch mit Laura hatte, wäre es schön, wenn du dich, Jolie, meinen Lesern vorstellen würdest.

Jolie: Also zuerst mal mag ich es überhaupt nicht, wenn man mich bei meinem vollen Namen nennt (lacht). Ich bin einfach nur Jo. Ja, wer bin ich? Eigentlich bin ich wohl dabei, das ganz neu herauszufinden. Nachdem man mich auf diese Insel entführt hat, stehe ich nun alleine da.Es könnte also durchaus sein, dass ich in nächster Zeit vor allem schwierig bin. Laura, vielleicht magst du einfach mal in max. 5 Sätzen beschreiben, worum es in meiner Geschichte geht.

Laura: In Jo schlummert eine alte, längst ausgestorben geglaubte, Macht, die sie nicht kontrollieren kann. Damit sie lernt, damit zurechtzukommen und niemanden zu „wandeln“, habe ich sie entführen lassen. Seitdem ist viel passiert, sie hat viel verloren, viel erfahren und ist nun zur Unterstützung an den Elementar Eric gebunden. Gemeinsam sollen sie Dargoth, den Anführer der Umbra, daran hindern, unsterblich zu werden und die Welt zu unterwerfen. Dafür reisen sie mithilfe magischer Spiegel in die Vergangenheit, erforschen die Mythen und Sagen unserer Welt und suchen die alten Relikte, aus denen man das Unsterblichkeitsartefakt herzustellen vermag.

Jolie: Sag mal, magst du es deine Protagonisten zu quälen? Muss ich wirklich durch all diese Situationen?

Laura: Wenn ich dich all das nicht durchlebe lasse, habe ich nicht wirklich viel zu erzählen (grinst). Aber ich verspreche dir, es kommen auch immer mal wieder gute Zeiten auf dich zu. Ich helfe dir auf deinem Weg. 

Jolie: Hast du eine Lieblingsstelle im Buch, die du unseren Lesern gerne vorstellen würdest? Meine ist der Moment, in dem mir bewusst wird, dass ich mich wohl wirklich auf Eric verlassen kann. So sehr ich das auch bezweifelt habe und obwohl ich noch immer nicht weiß, ob ich ihn überhaupt ausstehen kann.
Laura: Ich mag die Szene, in der ich dich mit ihm an den Tag zurückschicke, an dem die Titanic in See sticht. Du warst so fasziniert von der Tatsache, dass du dort bist und sie sehen kannst. Da hast du das erste Mal gemerkt, dass dein neues Leben vielleicht doch nicht so schrecklich sein muss, wie du angenommen hast.

Jolie: Wie viel Laura steckt eigentlich in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter? 

Laura: Hm. Ich habe darüber nachgedacht, was ich tun würde, könnte ich in die Vergangenheit reisen. Ich habe mir dieselbe Frage gestellt, die Eric dir gestellt hat. Will ich Dinge verändern? Ganz klar, ja, aber ich würde es wohl nicht wagen und mich an eurer Stelle an die Regeln halten. Zu viel könnte sich dadurch für uns im Heute verändern. Ansonsten steckt wohl in jedem Charakter immer irgendwie ein kleiner Teil von mir. Was das bei euch allen im Genauen ist, finden wir mit der Zeit wohl noch raus (zwinkert).

Claudia: Jolie unter uns. Wie würdest du als Hauptcharakter deine Autorin beschreiben. 

Jolie: Eindeutig fies. Ständig stürzt sie mich in die Verzweiflung. Aber irgendwie fängt sie mich dann doch wieder auf und zwingt mich, weiterzumachen. Sie ist eindeutig kreativer, als es mir wohl künftig guttut.

Claudia: Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses heraus entwickelt? 

Laura: Zuerst hieß er „Akademie der Weisen – Durch den Nebel“. Ich hatte zuerst eine andere Vorstellung davon, wie sie in die Vergangenheit reisen. Aber so hat eben jeder seine Arbeitstitel.
Jolie: Bist du zu 100% mit unserem Cover zufrieden oder hätten wir noch etwas ändern sollen?

Laura: Ich liebe unser Cover. Kathy hat das echt super gemacht. Es war direkt so, wie es jetzt ist. Nur den Spiegel hat sie am Ende etwas mehr hervorgehoben. Ich fand es aber gleich perfekt. 
Claudia: Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Jolie: .“Du bist kein Monster, Jo. Du bist vielmehr ein Unikat. Ein echtes Wunder. Und ich werde dir helfen, genau das in dir zu erkennen.“ Alaric hat das zu mir gesagt und mir damit Mut gemacht.

Laura: „Nur deshalb war er hier und nur deshalb ist er hier gestorben. Selbst wenn er gewandelt war und Alois ihn nicht hätte vergessen lassen können. Es ist so oder so nicht die Schuld dieser Akademie. Es ist deine.“ Erics Worte an dich waren so unglaublich hart, aber ich wollte dir beweisen, dass er kein Lügner ist. Dass er trotz dieser Aussage und deiner Taten auf deiner Seite steht. 
Claudia: Danke für das Gespräch und vielleicht sehen wir uns ja bald wieder?
Laura: Wenn Jo, Eric und die anderen tun, was sie sollen, dann noch dieses Jahr.

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