Freitag, 19. April 2019

[Illustratoreninterview] Ramona Rabanek

ILLUSTRATORENINTERVIEW
Ramona Rabanek

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?

Ich heiße Ramona, bin Köchin und wohne in Oberösterreich. Meine Naturverbundenheit zeichnet mich aus. Deswegen habe ich auch die Ausbildung zur diplomierten Kräuterpädagogin absolviert und wende mein dadurch gewonnenes Wissen an, wo es mir möglich ist.
Wie bist du zum Zeichnen gekommen?
Das war schon immer meine große Leidenschaft. Sobald ich einen Stift in der Hand hatte, wurde drauflos gezeichnet und gemalt. Vor einem halben Jahr kam meine Tochter auf mich zu, ich möge doch bitte ihr Kinderbuch illustrieren. Zuerst zweifelte ich daran, dieser verantwortungsvollen Aufgabe gerecht werden zu können. Doch mit jedem Projekt stieg mein Selbstbewusstsein. Mittlerweile durfte ich auch für eine andere Autorin Zeichnungen erstellen. Ich kann mir das Zeichnen und Illustrieren nicht mehr aus meinem Leben wegdenken.
Welche Bücher sind bis jetzt von dir erschienen? Könntest du sie uns bzw. die Reihen in max. 5 Sätzen beschreiben?
Aus der Kinderbuchreihe: „Das kleine Einhorn Adriana“ erschienen bereits Band 1 (Ein neuer Freund für Adriana) und Band 2 (Adriana und der verschwundene Blubberblabberfluss).

Im Gegenstromschwimmer Verlag erschien „Nur mit Naseweis sind wir ein Team“. Im Sommer soll „Die Farbendiebin“ erscheinen. Das ist das Buch, das ich für eine Autorin des Verlages, illustriert habe.
Im Herbst und im Frühjahr erscheinen noch weitere Bücher im Gegenstromschwimmer Verlag in Kooperation mit meiner Tochter als Autorin.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Für das kleine Einhorn Adriana gibt es immer wieder Zeichnungen zu machen. Allerdings muss ich gerade warten, bis Band 4 aus dem Lektorat zurückkommt. Solange meine Tochter nicht mit einem anderer Bilderbucheinfall daherkommt, widme ich mich meiner Ausbildung zur Bachblütenenergetikerin. Fad wird mir jedenfalls nicht.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Zeit in der Natur verbringen, um mich zu erden und Energie zu tanken. Außerdem verbringe ich auch gerne Zeit mit meiner Familie und meinen beiden Enkelkindern.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich liebe Bücher von Konsalik. Auch von Simmel habe ich eines gelesen, allerdings war das schwere Kost. Harry Potter und Twilight habe ich auch gerne gelesen. Im Moment liegt ein Buch von George R. R. Martin griffbereit. So kann ich die „wahre“ Geschichte hinter Game of Thrones nachlesen.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Dafür wird mein Esstisch umfunktioniert. Da kann ich meine Utensilien ausbreiten und sofort losarbeiten. Außerdem steht dort ein Fernseher, denn ich genieße es, neben dem Arbeiten Serien laufen zu haben.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Das kommt darauf an, ob ich arbeiten muss. Wenn ich Dienst habe, stehe ich gegen 5 Uhr in der Früh auf und fahre in die Arbeit. Dann komme ich erst nach 16 Uhr wieder nach Hause. Je nachdem wie müde ich bin, raste ich mich aus, zeichne oder lerne.

Der Haushalt wird an Tagen erledigt, an denen ich frei habe.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Heimatromane und Liebesgeschichten gefallen mir sehr gut. Bücher mit Kräuterwissen verschlinge ich auch.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst?
Ich nehme das Leben so, wie es kommt, nach einem Zitat handle ich nicht.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ich habe kein Lieblingsland.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Wenn es sich um eine berechtigte Kritik handelt, akzeptiere ich sie. Ansonsten rege ich mich kurz darüber auf, denke mir meinen Teil und ignoriere sie.
Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Diese Entscheidung hat meine Tochter getroffen. Allerdings haben wir uns für beide Varianten entschieden.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Genießt unsere Bücher, sie transportieren eine schöne Botschaft.

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