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Donnerstag, 21. November 2019

[Protagonisteninterview] Devils Lake von Claudia Jacobsen

Interview 


Als ich von Susan, Alex und Raymond weggehe, fällt mir eine Person auf, die schnell weggeht. Als ich ihn einhole, stelle ich ein paar Fragen.
Kennen Sie Susan, Alex und Raymond oder sind Sie mir aufgelauert?
„Sie sind sehr mutig, dass Sie mich ansprechen. Anscheinend wissen Sie nicht, wer ich bin.“

(Er grinst gehässig und setzt sein Siegerlächeln auf.)
„Aber ich will mal nicht so sein. Ich wollte mal hören, was die Drei so erzählen und ob auch mein Name fällt. Alex hatte mal wieder eine große Klappe. Ich denke, ich muss mich von ihm trennen …"
Haben Sie auch eine Rolle in Claudias Buch? 
(Lacht laut auf.)

„Ob ich auch eine Rolle habe? Gute Frau, … ich habe nicht nur eine Rolle, ich bin DIE Rolle in der Reihe. Claudia hat etwas Mächtiges mit mir geschaffen und ich würde Ihnen raten, etwas Abstand von mir zu nehmen, wenn Ihnen ihr Leben etwas wert ist. Man sollte mich nämlich nicht verärgern.“
(Bekommt stechend rote Augen.)
Wie gefällt Ihnen das Buch? 
„Die Stellen, in denen ich als klarer Sieger hervorgehe gefallen mir sehr gut.“ (Lacht laut auf.)

„Sie sind sehr mutig, da Sie immer noch bei mir stehen. Hm, … ich schätze Mut und Furchtlosigkeit.“ (Seine Augen normalisieren sich wieder.)
„Wissen Sie, die Menschen haben es verdient bestraft zu werden. Sie selbst sind für ihr handeln verantwortlich. Sie können einfach nicht hören und ich zwinge sie dazu, Vernunft anzunehmen … Wenn sie dabei ihr Leben verlieren, ist es eben so. Manche Dinge muss man erzwingen und einfordern, wenn man ernst genommen werden will. Sie wissen nicht, wozu ich fähig bin und beten Sie besser, dass Sie es nie herausfinden.“
Können Sie uns Ihre Lieblingsstelle vorstellen? 
„Meine Lieblingsstelle? Die muss wahrscheinlich noch geschrieben werden, da ich den Bastard Raymond noch immer im Nacken habe und Alex noch immer unter den Lebenden weilt. Aber nicht mehr lange. Meine Zeit wird kommen, ich spüre es … und ich hoffe, dass Claudia mir die Chance gibt, mich zu beweisen.

Aber nun gut, eine kann ich Ihnen nennen … Jede Stelle, in der ich Susan nahekomme, ist eine gute Stelle. Ich liebe ihren Geruch, ihre Gedanken und das Wissen, das sie mir nicht entkommen kann. Sie ist mein Mädchen. Wir gehören zusammen. Es muss einfach so sein.“
Was halten Sie von der Autorin? 
„Nun ja, sie hat mich erschaffen. Dafür müsste ich mich wohl bei ihr bedanken …

Anscheinend ist sie aber noch ein bisschen durcheinander, sonst hätte sie mich schon komplett an die Macht gebracht. Na ja, wahrscheinlich hat der gute alte Raymond sie wieder bequatscht. Pah. Sie wird noch verstehen, dass die einzig richtige Seite, meine Seite ist!“
Danke für das Gespräch. 
(Bekommt rote Augen und schaut starr in Deine.)

„Sie haben mich hier nie gesehen. Gehen Sie und sprechen Sie mich nie mehr an!“

Mittwoch, 20. November 2019

[Protagonisteninterview] Sommersprossen lügen nicht von Quin Tanner

Protagonisteninterview 


Ich treffe mich heute mit Simon aus dem Buch „Sommersprossen lügen nicht“ von Quin Tanner.
Hi, schön, dass du heute Zeit findest ein wenig mit mir über das Buch zu sprechen.
Simon: Danke, dass ich hier sein darf. Dass ich mal der Hauptcharakter eines Buches sein würde, hätte ich mir nie erträumt.
Wie geht es dir heute? 
Simon: Heute geht es mir mehr als gut. Es hat sich viel verändert, das meiste zum Positiven … manches braucht wohl noch etwas Zeit.
Würdest du dich meinen Lesern vorstellen? 
Simon: Hi, Leute, ich bin neunzehn Jahre alt und mache eine Ausbildung zum Bankkaufmann. In meiner Freizeit spiele ich Schlagzeug, und zwei Mal pro Woche trainiere ich Capoeira. Olaf nennt mich immer mein Rotschopf und Martim hat mir den Kosenamen Chuchuzinho (kleiner Kürbis) verpasst. Was sagt das über mich aus? *lacht*
Was ist dein höchstes Lebensziel? 
Simon: Ich will frei sein. Noch vor einiger Zeit war dieser Wunsch ein weit entfernt funkelnder Stern, doch mittlerweile bin ich sehr nah dran.
Wie kann man sich deinen ganz normalen Alltag vorstellen? 
Simon: Was verstehst du unter normal? *zwinkert*
Welche Stolpersteine und Hoppalas würdest du gerne aus deinem Leben eliminieren? 
Simon: Oh je … Davon nehme ich jeden einzelnen mit. Mit Arschbombe ins Fettnäpfchen? Kann ich. Dürfte von mir aus ruhig etwas weniger werden.
Wenn du einen Wunsch frei hättest, wie würdest du ihn verwenden? 
Simon: Ich wünsche mir von der Gesellschaft Akzeptanz für Menschen, die „von der Norm abweichen“, wobei sie das gar nicht tun. Es ist normal, dass nicht alle Menschen die gleichen Neigungen, dieselben Vorstellungen von Liebe und Sexualität haben. Wenn jeder jeden so akzeptieren würde, wie er oder sie oder xier ist, wäre die Welt ein schönerer Ort.
Herzlichen Dank für deine Zeit. 
Simon: Dito. War ein cooles Interview.

Mittwoch, 30. Oktober 2019

[Protagonisteninterview] Überlebe - Die Anstalt von William Rott

Protagonisteninterview mit Kate und Carl


Ich treffe mich heute mit Kate und Carl um mit ihnen über die Erlebnisse im Buch „Überlebe: Die Anstalt“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass ihr euch heute Zeit nehmt, um mit mir dieses Interview zu führen.

Kate: „Hallo.“ (Sie schaut sich besorgt um.) „Bist du ganz allein?“

Carl: „Hmh … Guten Tag.“ (Er hat Mr. Croc bei sich, was wohl bedeutet, dass er nicht viel zu Wort kommen wird. Mr. Croc – sein Krokodilplüschtier – übernimmt meist das Wort für ihn.)
Wie geht es euch heute?
Mr. Croc: „Gut, danke der Nachfrage.“ (Er beäugt dich streng.) „Du darfst mich gern öfter besuchen kommen. Du gefällst mir.“

(Kate wirft einen abwesenden Blick aus dem Fenster, bevor sie antwortet.)
Kate: „Es ist wie immer … Tag, Nacht. Und dann wieder Tag. Ich weiß nicht mehr, welchen Wochentag wir haben.“
Mr. Croc: (Abschätzig) „Spielt ja auch keine Rolle. Wir sind jetzt hier. Nur das zählt.“
(Carl sieht so aus, als traue er sich nicht, Mr. Croc zu widersprechen.)
Wie ist für euch die Zeit in der Anstalt?
(Kate wirkt betrübt.)

Kate: „Es ist schrecklich eintönig. Außer dir kommt niemals Besuch. Die Tage verlaufen immer gleich … und nachts wird es fürchterlich dunkel. Ich fürchte mich, wenn ich auf mein Zimmer gehen muss.“
(Carl hebt eine Augenbraue, bevor Mr. Croc spricht.)
Mr. Croc: „Jeder Tag ist eine Jagd. Ich sitze hier und lauere auf neue Beute.“
(Carl bewegt Mr. Crocs Hand, als würde er in den Raum deuten.)
Mr. Croc: „Jeder könnte der Nächste sein.“
Warum seid ihr hier drinnen?
(Kate wirkt plötzlich sehr schüchtern.)

Kate: „Sie sagten über mich, ich hätte … Probleme.“
Carl: (Sehr vorsichtig) „Ich wollte lernen, a-akzeptiert zu werden.“
(Er blickt ängstlich zu seinem Plüschtier.)
Carl: „V-Von Mr. Croc … Sie sagen, ich muss ihn loswerden, aber …“
(Mr. Croc dreht sich drohend in Carls Richtung. Es lässt den Mann erbleichen und sofort verstummen.)
Welche Wünsche hättet ihr für eure Zukunft?
Kate: (Betrübt) „Ich möchte nur entlassen werden …“

(Carl blickt panisch umher. Er fürchtet sich davor, dass Mr. Croc seine Gedanken liest, und scheint recht zu haben.)
Carl: (Ängstlich) „Nein!“ (Er spricht mit Mr. Croc und ist völlig abwesend.) „E-Es tut mir leid! Ich hätte das nie denken dürfen! Ich … Ich …“
(Der Rest seiner Worte verschwindend unter eifrigem Gemurmel.)
Welche Irrwege würdet ihr aus eurer Lebenslinie streichen wollen?
Kate: (Traurig) „Ich glaube, ich wäre niemals hergekommen …“

Mr. Croc: „Überall Spinnen!“
(Mr. Crocs Stimme klingt wütend.)
Mr. Croc: „Ich hätte mir einen besseren Ort zum Jagen suchen sollen.“
Gibt es ein Ziel, das ihr gerne noch erreichten würdet?
Carl: „Ich möchte …“ (Er schluckt.) „Ich möchte auch endlich im Bett schlafen. Mr. Croc l-lässt mich nicht. Er sagt, es ist meine Strafe.“

(Mr. Croc wendet den Blick in den Flur.)
Mr. Croc: „Diese eine, schnuckelige Schwester werde ich noch erwischen. Koste es, was es wolle.“
(Seine Stimme ist bitterernst.)
(Kate wirkt sehr niedergeschlagen.)
Kate: „Ich träume immer davon, nochmal im Wald spazieren zu gehen.“
(Ihr Gesicht ziert die Andeutung eines Lächelns.)
Kate: „Vielleicht irgendwann …“
Danke für die Informationen.
Mr. Croc mit professioneller Stimme: „Gerne. Komm doch mal wieder vorbei.“

(Seine Stimme klingt vielsagend.)
(Kate späht Claudia entgegen und nickt dann vorsichtig. Sie sieht aus, als beneidet sie dich dafür, dass du die Anstalt verlassen darfst und sie nicht.)
Kate: „Pass gut auf dich auf.“

Samstag, 19. Oktober 2019

[Protagonisteninterview] Flawless Skin von Ceryna James

Interview

Als ich von Samantha und Brain weggehe, fällt mir eine Person auf, die schnell die Straßenseite wechselt und weggeht. Als ich ihn einhole, stelle ich ein paar Fragen.
Kennen Sie Samantha und Brain oder sind Sie mir aufgelauert?

Oh, hätte ich dir auflauern wollen, hättest du es erst bemerkt, wenn es für dich zu spät gewesen wäre! Und ja, ich kenne Samantha und diesen Scheißkerl Brian!
Haben Sie auch eine Rolle in Cerynas Buch?
Ja. Ich bin der, den alle fürchten!
Wie gefällt Ihnen das Buch?
Ceryna ließ mich nackte, makellose Haut unter meinen Fingerspitzen fühlen, an blondem duftendem Haar riechen und in feuchte blaue Augen sehen, die mich voller Angst und Entsetzen anstarrten, bevor ich die Frauen folterte und umbrachte!

Ja, mir gefällt das Buch.
Können Sie uns Ihre Lieblingsstelle vorstellen?
Da gibt es mehrere. Jedes Mal, wenn ich eines meiner Opfer nackt und gefesselt vor mir habe!
Was halten Sie von der Autorin?
Was ich von ihr halte, ist irrelevant! Das was ich gerne mit ihr anstellen würde, ist da viel interessanter!
Danke für das Gespräch. 
Sei froh, dass es nur ein Gespräch war, meine Schöne!

Freitag, 19. Juli 2019

[Protagonisteninterview] Seth aus Amalia - Königin der Nacht von Mary L. Blue

Interview Seth


Ich hetze schon fast zwei Stunden hinter Seth her. Mittlerweile laufen wir durch einen Wald. Bei ihm sieht es leichtfüßig aus, wie er über Stock und Stein huscht. Ich komme mir vor wie ein Elefant im Porzellanladen. Schwer und unbeweglich. Gerade als ich aufgeben will, kommen wir an eine Lichtung, wo er sich in der Mitte auf den Waldboden niederlässt und mir erwartungsvoll entgegenblickt. Schnaufend lasse ich mich neben ihn fallen.
Hallo, Seth, dachte schon du bleibst nie stehen.

„Mhh“ gibt Seth nur von sich ohne Claudia anzuschauen.
Darf ich dir ein paar Fragen stellen?
„Ja meinetwegen.“
Aber bevor wir beginnen. Würdest du dich meinen Lesern vorstellen, damit sie wissen, wen sie vor sich haben?
„Hi mein Name ist Seth Dark. Ich bin der Lebenspartner von Amalia. Also könnt ihr das sabbern einstellen.
Wie hast du Amalia kennengelernt?
„Sie ist in mich rein gelaufen“ gibt er preis und kann sich ein Lächeln nicht länger verkneifen.
Mary lässt euch ja einige Sachen erleben, die nicht gerade einfach sind, aber auch schöne Momente. Wie geht es dir damit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt zu werden?
„Es ist schwer aber Amalia gibt mir viel Kraft. Wir beide gemeinsam gegen den Rest der Welt.“
Wie würdest du denn deine Autorin beschreiben?
„Mary ist witzig auch wenn sie uns echt durch die Hölle gehen lässt.“
Gibt es bei dir auch Situationen oder Menschen die du aus deinem Leben streichen würdest?
„Bei wem den nicht?“
Auch Amalia habe ich diese Frage gestellt. Wenn du einen Wunsch frei hättest. Für was würdest du ihn verwenden?
„Das Amalia für ewig bei mir ist.“
Dann sehe ich mich um. Verzweifelt schaue ich Seth an.
Wie finde ich jetzt wieder zu Amalia?

„Ich bringe dich hin. Sie würde mich sonst köpfen, sollte ich es nicht tun.“
Oh, super, dass du mich zurückbringst. Danke für das Gespräch und vielleicht sieht man sich ja wieder.
„Du bist echt okay für einen Menschen.“

[Protagonisteninterview] Amalia aus Amalia - Königin der Nacht von Mary L. Blue


Interview Amalia 

Heute wurde ich von Amalia Draculea eingeladen, sie zu besuchen. Bereits als ich in Rumänien ankomme, werde ich abgeholt und zu ihr gebracht. Die Koffer werden in mein Zimmer gebracht. Und nun … In einem wunderschönen Park warte ich auf sie. Auf einmal legt sich eine Hand auf meine Schulter. Erschrocken fahre ich herum und sehe, dass es Amalia ist.


Oh, hallo, Amalia, schön, dass du heute Zeit hast mir ein paar Fragen zu beantworten.
Schmunzelnd schaut Amalia Claudia an, weil es sie amüsiert das Claudias Augen immer noch vor Schreck geweitet sind. „Hi Claudia, ich nehme mir gerne die Zeit und freue mich auf deine Fragen“, antwortet sie und setzt sich neben Claudia.
Wie geht es dir heute?
„Mir geht es heute sehr gut. Und dir?“
Mir geht es auch ausgezeichnet. Würdest du dich meinen Lesern, die dich noch nicht kennen, vorstellen?
„Na klar! Hi mein Name ist Amalia Draculea. Ich habe schon einige Jahre auf dem Buckel, was man mir dennoch nicht ansieht. Eigentlich bin ich ein … Ne ich verrate es euch nicht, was ich bin, das müsst ihr schon selber raus finden ;-).“
Mary lässt dich ja so einiges erleben. Sie lässt sich durch schwierige und schöne Situationen gehen. Wie geht es dir mit diesem ständigen auf und ab?
„Puuh, am liebsten würde ich Mary gehörig mal meine Meinung sagen, aber durch diese Ereignisse habe ich die Liebe meines Lebens gefunden. Dadurch bin ich ihr schon etwas dankbar, auch wenn sie mich ganz schön leiden lässt.
Gibt es Situationen oder Menschen, die du lieber aus deinem Leben streichen würdest?
„Natürlich gibt es die. Ich würde nur jetzt zu viel verraten und das wollen wir nicht oder?“
Wie würdest du denn deine Autorin beschreiben?
„Du stellst aber schwere Fragen. Mary ist eine sehr liebe Person und immer für einen da. Für jeden Spaß ist sie zu haben und stellt immer jede Menge Blödsinn an.“
Wenn du einen Wunsch frei hättest für was würdest du ihn verwenden?
„Ich würde mir wünschen das mein Leben wieder normal verläuft. Falls das überhaupt möglich ist.“
Da sehe ich einen Mann an der Straße vorbeilaufen, Amalia erkennt den Blick und klärt mich auf. 


Amalia: Das da drüben ist mein Seth. Ist er nicht heiß? Mir läuft bei seinem Anblick immer das Wasser im Mund zusammen. Wie kann man sich da nicht verlieben?
Das ist der Seth? Verdammt ist der hot. Wo finde ich ihn und was kannst du mir über ihn sagen?
„Folge ihm einfach. Sei du selbst und bleib immer ehrlich. Er mag es gar nicht angelogen zu werden. Menschen ist er noch leicht skeptisch. Aber Olga lebt ja auch noch ;-)“
Danke für das Gespräch und vielleicht sehen wir uns ja mal wieder. 
„Na klar spätestens heute Abend. Und jetzt los!

Donnerstag, 6. Juni 2019

[Protagonisteninterview] mit Alexander Merahwi und Julian Melnik aus Tanz der Ikonen und Poker mit Hai von B.D.Winter

Krimitag B.D. Winter – 
Shark Temptations 1 + 2

Wie schon so oft, darf ich heute im Zuge meiner Krimitage ein Interview mit Alexander Merahwi und Julian Melnik führen. Wieder treffe ich mich in den Räumen der Firma „Merahwi & Martin“ mit den beiden. Im Empfangsbereich werde ich von Julian begrüßt.
Wenig später holt mich Dana ab, um mich in das Büro von Merahwi zu bringen. Kurz darauf folgt auch Julian mit einem Tablet.

Schön Sie wiederzusehen, Herr Merahwi. Es freut mich, dass Sie die Möglichkeit ergreifen, um die Fälle „Tanz der Ikonen“ und „Poker mit Hai“ noch einmal vorzustellen.
Merahwi: Es ist schon ein paar Monate her, dass wir uns zuletzt getroffen haben. Doch einer Einladung von Ihnen und zu Ihrem Blog folge ich immer wieder gerne.
Herr Merahwi, um auch denen, die die Bücher noch nicht kennen, einen kleinen Einblick zu gewähren, würden Sie anhand der bisherigen Fälle ihren Tätigkeitsbereich der Firma erklären?
Merahwi: Auf dem Firmenschild und im Branchenbuch lesen Sie "Verhandlungsstrategen". Ich bin Unterhändler und unterstütze Leute, die sich emotional oder rhetorisch nicht in der Lage sehen, schwierige Verhandlungen selbst gewinnbringend zu führen.
Julian: Und die sich deine Honorare leisten können. Den besten Unterhändler Wiens zu engagieren, ist nämlich nicht billig. Aber dass sich jeder Cent lohnt, ist auch klar. Sandro, äh, Herr Merahwi, lässt nämlich nicht locker, bis er gewinnt. Und dafür setzt er auch Methoden ein, bei denen ein normaler Anwalt Herzflattern bekäme.
Merahwi: In "Tanz der Ikonen" hätte ein Anwalt so lange herumlaviert, bis die Karriere unseres Auftraggebers unwiderruflich zerstört gewesen wäre.
Julian: Der hat nämlich für die Russenmafia eine Ikone geschmuggelt, und die ist bei der Übergabe in die falschen Hände geraten. Es hieß also her mit der Ikone oder ade mit den Knochen eines begnadeten Ballettstars. Und in "Poker mit Hai" hast du ein Herz für Kinder bewiesen.
Merahwi: Vor allem wollte ich nicht hinnehmen, dass ihr Vater, ein Mafiaboss, den Kontakt mit ihrer Mutter unterbindet.
Julian, würdest du die Teammitglieder und deren Aufgaben meinen Lesern erklären?
Julian: Dass dir unser Team gefällt, hab ich schon mitbekommen. Wir sind aber auch eine coole Truppe! Dana haben sie ja schon kurz kennengelernt, als sie dich hereingeführt hat. Sie ist Sandros Sekretärin. Die Einzige, die ihn so einigermaßen im Griff hat und nicht nur ihn. Sie ist ein liebenswürdiger Feldwebel, und mit ihr solltest du dich gar nicht erst anlegen. Stella ist die Frau fürs Grobe, sprich für den Außendienst. Was Alarmanlagen ebenso einschließt wie Beschattungen, Einbrüche und noch so manche andere nicht koschere Sachen. Wenn du ihr blöd kommst, liegst du schneller auf dem Kreuz, als du dir vorstellen kannst, und das meine ich nicht bildlich gesprochen. Eine richtig coole Socke ist Jan. Vergiss alles, was du über Computermenschen gehört hast. Jan ist überhaupt nicht nerdig und hackt sich trotzdem in die gefinkeltsten EDV-Systeme ein. Dragan ist offiziell unser Grafiker und Mediendesigner, inoffiziell organisiert er Bild- und Videomaterial, das unseren Gegnern den Schweiß ins Gesicht treibt. Bernd jongliert mit Zahlen. Und mit Offshorekonten und Briefkastenfirmen, Sandros eigenen und denen der Gauner, die sich einbilden, unsere Klienten übers Ohr hauen zu können. Phil fehlt noch. Er ist für alles Künstlerische zuständig. Und darin ist er ein wahres Genie.
Mittlerweile kenne ich ja das Team ziemlich gut und immer wieder drängt sich mir der Vergleich mit James Bond auf. Wie weit würden Sie, Herr Merahwi oder auch du Julian, in einem Fall gehen, um etwas oder jemanden zu retten?
Merahwi: Das hängt von den Umständen ab, vom Auftrag und den Beteiligten. Von Gewalt halte ich nichts. Jemandem, der taktisch denken und kaltblütig verhandeln kann, stehen andere Möglichkeiten offen.
Julian: Kannst du das bitte auch unseren Gegnern sagen? Mir gefällt gar nicht, dass du zu manchen Besprechungen eine Pistole mitnehmen musst. Und was du in "Tanz der Ikonen" abgezogen hast, während ich mich schon die Donau hinabschwimmen sah, werde ich dir nie vergessen. Aber mit James Bond liegst du absolut richtig, Claudia. Sandro ist Bond und ich bin Miss Moneypenny.
Wie geht das Team damit um, wenn der Auftraggeber oder auch ein Teammitglied aus der ihm zugedachten Rolle ausbricht?
Merahwi: Natürlich erschwert das einen Auftrag, ist aber emotional oft verständlich. Die Stärke unseres Teams ist neben seiner hohen Spezialisierung seine Flexibilität. Wir springen für einander ein, richten uns in jeder Situation neu aus und jeder erhält genau die Aufgabe, für die er bestens geeignet ist.
Julian: Bis auf mich in "Poker mit Hai". Ich war hoffnungslos überfordert.
Merahwi: Und hast deine Sache trotzdem sehr gut gemacht. Obwohl ich dich höchst ungern in diese Teile unseres Geschäfts hineinziehe. Ich möchte, dass Julian eine weiße Weste behält.
Mit welchen Zitaten würden Sie die Bücher am treffendsten vorstellen, Herr Merahwi? Oder Julian, gibt es ein Lieblingszitat, das du uns gerne vorstellen würdest?
Merahwi: "Beim Poker gewinnt nicht der mit dem besseren Blatt, sondern der mit den besseren Nerven."
Julian: Oh Mann, wie soll ich mich denn da entscheiden? Das hier ist eines meiner Lieblingszitate: "Ab ins Haifischbecken. Wie hoch war die Überlebenschance einer kleinen Sardine?" Die Sardine bin übrigens ich, der Hai ist Sandro. Gut ist auch das von Dana: "Und genau so läuft es, Julian, es ist tabu. Können Sie sich das merken, oder muss ich Ihnen ein Memo schreiben?"
Wie wichtig erscheint die sexuelle Orientierung oder auch die Kunst in den Fällen zu sein. Ist es für Sie persönlich wichtig, diese Themen aufzunehmen und wenn ja, warum?
Julian: Also das mit der Homosexualität ist mir schon wichtig. Wir leben in Wien, im 21. Jahrhundert. Da muss man das wirklich nicht mehr verstecken.
Merahwi: Ich sehe das anders. Die sexuelle Orientierung ist Privatsache und geht niemanden etwas an. Kunst ist ebenso eine persönliche Angelegenheit, nur dass man mit ihr selten andere vor den Kopf stößt. Ich kann mir ein Leben ohne Kunst nicht vorstellen.
Julian: Und ich mir kein Leben ohne Männer.
Gibt es noch Szenen, die das Wesen der Bücher perfekt umschreiben?
Julian: Wie viel Zeit hast du?
Merahwi: Es wird nicht nur um die Zeit gehen, sondern auch um den Platz auf Claudias Seite. Ich finde die Verhandlungen unter Druck sehr aussagekräftig. Wenn die Gangster alle Trümpfe in der Hand haben.
Julian: Klar, weil du in denen deinen Mythos aufbauen und gleichzeitig deine Fassade aufrecht halten kannst. Du bist beim Verhandeln cool und brillant, aber noch besser gefallen mir die Coups, die du durchziehst. Wenn du es mit der Legalität nicht so genau nimmst und die Mistkerle austrickst. Und die Teammeetings, die liebe ich.
Merahwi: Gar nicht die Liebesszenen? Jetzt verblüffst du mich.
Julian: Hey, du hast gerade gesagt, dass die Liebesszenen Privatsache sind. Ich bin ja schon froh, dass die Leser bei den schönsten Momenten dabei sein dürfen. Und damit meine ich jetzt nicht nur Sex, obwohl ich in dieser Beziehung durchaus auf meine Kosten …
Merahwi: Ich denke, Claudia hat genug Material für ihr Interview ;-)
Danke für das sehr interessante Gespräch und ich hoffe, dass man sich sehr bald wiedersieht.

Mittwoch, 5. Juni 2019

[Protagonisteninterview] mit Ryan und Mira aus Forever yours von Morgan Stern

Protagonisteninterview
mit Ryan und Mira

Ich treffe mich heute mit Ryan und Mira aus dem Büchern von Morgan Stern „Forever yours 1 + 2“
Hallo. Ganz schön aufregend, dass ihr heute Zeit findet mit mir über die Bücher und ein wenig über das was darin passiert zu sprechen.
Ryan: Für mich ist das ja eher Alltag, als Rockstar ist praktisch das ganze Leben ein einziges Interview ;-) Für Mira ist das alles noch ganz neu, sie ist da auch ein wenig schüchtern und scheut die Öffentlichkeit.
Mira: Danke Ryan, das hätte ich allerdings auch selbst sagen können. Hallo erstmal.
*Ryan runzelt die Stirn und sieht Mira ernst an*
Wie geht es euch heute?
Ryan: Bestens, ein bisschen im Stress, wie üblich aber das passt schon.
Mira: *nickt zustimmend*
Würdet ihr euch meinen Lesern vorstellen?
Ryan: Muss ich mich denn vorstellen? Ich denke, mein Name ist schon ein Begriff oder? Ich bin Ryan McGraph, Rockmusiker und zusammen mit meiner Band habe ich schon den ein oder anderen großen Hit gelandet. Wir sind übrigens aus Irland, wie einige andere namhafte Bands auch.
Mira: Ich komme aus Deutschland, Ryan hat mich quasi nach Irland verschleppt.
Ryan *lacht gekünstelt auf* : So ist es, ich musste sie einfach haben und es gibt sozusagen kein Entkommen. Meine Mira gehört mir. *zwinkert*
Was ist euer höchstes Lebensziel?
Mira: Gesundheit, dass es meiner Familie immer gut geht. Alles andere ist doch irgendwie unwichtig.
Ryan: Hach ja, Mira ist ja der totale Familienmensch. Aber ja, ich gebe ihr da schon recht. Man sollte immer gut auf die Menschen aufpassen, die man liebt.
Wie kann man sich euren ganz normalen Alltag vorstellen?
Ryan: Lange schlafen, gut essen und trinken, Spaß haben, ein bisschen Musik machen – alles was einem eben so Freude bereitet. Und an den ganzen anderen Tagen arbeiten wir, fahren mit dem Bus durch die Weltgeschichte, geben Interviews, Autogramme, machen Fotos.
Mira: Unterm Strich verbringen wir die meiste Zeit im Bus oder Flugzeug oder eben wartend in irgendwelchen Studios oder Hallen.
Ryan: Wenn wir nicht auf Tour sind, ist es entspannter. Da wird dann viel ausgeruht oder eben das getan, was einem gerade so in den Sinn kommt.
Welche Stolpersteine und Hoppalas würdet ihr gerne aus eurem Leben eliminieren und warum?
Ryan: Das ist eine sehr tiefgründige Frage. *kratzt sich an der Schläfe*
Mira: Es gibt schon ein paar Entscheidungen, die ich im Nachhinein anders treffen würde. Vielleicht wäre ich vorsichtiger, skeptischer, weiser in Anbetracht darauf, wem ich inwiefern vertraue.
Ryan: Oder du würdest alles genauso wieder machen, weil du eben du bist.
Mira: Könnte natürlich auch sein. Wir werden es nicht heraus finden.
Ryan: Ich würde die Sache mit dem Vertrauen schon wirklich nochmal überdenken, das kann einem blitzschnell in ziemliches Chaos bringen, wenn man den falschen Menschen vertraut. Ob man mit den Konsequenzen dann umgehen kann, sollte man sich echt vorher überlegen.
Wenn ihr einen Wunsch frei hättet, wie würdet ihr ihn verwenden?
Mira: Meine Familie. Ich würde sie in Sicherheit wissen wollen.
Ryan: Ich würde den Wunsch gegen 1000 weitere Wünsche eintauschen. Schließlich fällt mir ständig etwas Neues ein, das ich gerne hätte und so bin ich auf der sicheren Seite. *lacht*
Herzlichen Dank für eure Zeit.
Ryan: Danke für das nette Gespräch.

Dienstag, 4. Juni 2019

[Protagonisteninterview] mit Kati Blum aus Kati Blum: Eine Herausforderung zum Küssen von Birgit Gruber

Protagonisteninterview
mit Kati Blum


Ich habe heute die Möglichkeit mich mit Kati Blum dem Hauptcharakter aus „Kati Blum – Eine Herausforderung zum Küssen“ zu treffen.
Hallo, Kati, danke, dass du heute Zeit hast ein paar Fragen zu beantworten.
Aber gerne. Willkommen in meinem „Baumhaus“.
Wie geht es dir heute? 
Eigentlich recht gut, auch wenn es momentan etwas ruhig – um nicht zu sagen „langweilig“ – geworden ist. Es gibt aktuell keinen Mord in Bayreuth, den ich lösen könnte 😉
Würdest du dich meinen Lesern kurz vorstellen?
Gerne. Mein Name ist Kati Blum. Ich bin vor einigen Jahren durch meinen Mann Thorsten in Bayreuth gelandet. Er war meine große Liebe, ist aber leider vor zwei Jahren durch einen Herzinfarkt früh aus dem Leben gerissen worden. Seitdem verbringe ich den größten Teil meiner Zeit damit, abwechselnd meiner Schwiegermutter Anke und dem süßen Kriminalhauptkommissar Lars auf die Nerven zu gehen. Ihr müsst wissen, Anke und ich – das ist wie Feuer und Wasser. Mit Lars hingegen ist es mehr wie: Spiel, Spaß und Spannung.
Birgit lässt dich durch so einige spannende, witzige aber auch gefährliche Situationen gehen. Wie geht es dir damit, dass sie dich ab und zu nicht gerade schont? 
Ich bin mit meinem Leben sehr zufrieden. Und ich muss Birgit da auch ein wenig in Schutz nehmen, oftmals kann sie gar nichts dafür. Ich bin eben einfach so und ehe sie sich versieht, habe ich schon wieder eine meiner genialen Ideen 😊 Sie ist regelmäßig selbst überrascht, was ich nun schon wieder so treibe.
Was ist dein höchstes Lebensziel? 
Ein zufriedenes Leben.
Welche Stolpersteine oder Ereignisse würdest du gerne aus deinem Leben streichen? 
Schwer zu sagen. Schließlich ist das, was uns ausmacht, die Summe aus all unseren Erlebnissen und Erfahrungen, die wir gesammelt haben.
Wenn du einen Wunsch frei hättest, für was würdest du ihn verwenden? 
Wahrscheinlich wäre es am sinnvollsten mit zu wünschen, dass mein „Dummglück“ mir stets erhalten bleibt 😊
Danke, dass du das Gespräch möglich gemacht hast.

Donnerstag, 30. Mai 2019

[Steckbriefe und Protagonisteninterview] Sinfonie der Lust von Ayana Hunter

Blogtourbeitrag "Sinfonie der Lust" 
von Ayana Hunter (30.5.2019)


Steckbrief Lara
  • Name: Lara
  • Alter: 31
  • Spitzname: Chatname Clara
  • Geschlecht: weiblich
  • Haarfarbe: Blond
  • Augenfarbe: Braun
  • Gewicht: so etwas fragt man eine Frau nicht
  • Hobbies: Musik, Lesen, Von erotischen Abenteuern träumen
  • Besonderheiten: Offen für Abenteuer
  • Beruf: Freischaffende Journalistin und Klavierlehrerin
  • Charakter: intelligent, sensibel und verträumt, aber gewitzt mit ironischem Charme
  • Lebensort: Berlin
  • Beziehungsstatus: Verheiratet
  • Lieblingsfarbe: Himmelblau
  • Lieblingsgetränk: Gingerale
  • Lieblingsessen: Sushi
  • Lieblingstier: Delphine

Steckbrief Marc
  • Name: Marc
  • Alter: 38
  • Spitzname: Chatname: JohnnyB
  • Geschlecht: männlich
  • Haarfarbe: braun
  • Augenfarbe: blau
  • Hobbies: Klavierspielen mit Engagements als Barpianist, Jede Menge sportliche Aktivitäten mit Adrenalinfaktor, immer am Limit.
  • Besonderheiten: hat einen Hang zu schwierigen Frauen
  • Beruf: Architekt
  • Charakter: Phantasievoll, einfühlsam, wirkt verwegen und jünger als er ist. Charismatische Erscheinung.
  • Lebensort: Berlin
  • Beziehungsstatus: Single
  • Lieblingsfarbe: Darüber hat er sich seit der Kindheit keine Gedanken gemacht. Trägt gern weiße Hemden.
  • Lieblingsgetränk: Er trinkt normalerweise Mineralwasser, manchmal auch ein gutes Bier und als Drink auch gern mal einen exklusiven Whisky
  • Lieblingstier: Kein ausgewiesener Tierfreund.


Protagonisteninterview
Ich treffe mich heute mit den Protagonisten Lara, Marc, Ben und Vanessa, um mit ihnen über das Buch „Sinfonie der Lust“ und deren Erlebnisse darin zu sprechen.
Hallo, es freut mich, dass ihr alle vier heute Zeit gefunden habt, mit mir über euer Buch zu reden.
Lara: „Danke liebes Bloggerteam, dass ihr euch unserer Angenommen habt und uns eine Stimme verleiht.“
Ben: „Hallo, ist ja wohl eine Ehre für das Bloggerteam, dass sie so umwerfende Protas interviewen dürfen.“ Wird von Vanessa in die Seite geknufft. „Okay habe verstanden Süße. Danke, dann auch von mir.“ Steckt Van die Zunge raus.
Marc: Lacht. „Der Hammer haut mal wieder in die Vollen. Also auch von mir ein freudiges Hallo in die Runde und einen herzlichen Dank.“ Schaut sich im Raum um. Flüstert Ben zu: „Einen guten Architekten hatten die aber nicht!“
Vanessa: „Es ist so schon mit euch diese Woche verbringen zu können. Danke für die Möglichkeit und mir gefallen die Plakate und die Farbgestaltung der ganzen Posts besonders.“
Für all diejenigen, die das Buch noch nicht gelesen haben würde ich euch bitten, euch meinen Lesern und Interessierten vorzustellen. Falls jemand beim anderen etwas hinzuzufügen hat, lasst euch nicht aufhalten.
„Okay, da ich die Hauptakteurin bin, stelle ich mich mal zuerst vor oder?“ Lara, blickt verlegen in die Runde und als keiner etwas dagegen sagt redet sie weiter. „Ich bin Lara und habe mich im Buch sehr gut weiterentwickelt, dazu kann ich aber nicht viel verraten, sonst werde ich wegen Spoilern rausgeworfen. Ich bin verheiratet und lebe dank meines Mannes, in so einem abgelegenen Nest. Über den Sex und meine damit verbundenen Sehnsüchte möchte ich hier nicht reden.“ Vanessa streichelt über ihren Arm und kommentiert: „Süße, dass brauchst du auch nicht.“ Lara atmet tief ein und langsam wieder aus. „Naja, was gibt es sonst noch zu sagen, ich liebe die Musik.“ Ihre Augen leuchten. „Jetzt bist du dran Marc.“
„Wenn du meinst Liebling.“, greift liebevoll Laras Hand. „Ich bin Marc, Architekt und liebe den Adrenalinkick. Auch ein Grund warum Ben und ich jetzt befreundet sind, aber darüber erfahrt ihr dann im Buch mehr. Mein Leben war ziemlich kompliziert und wurde dann noch komplizierter als Lara dazu kam, aber am Ende wird alles gut.“ Schaut Lara verliebt an.
„Boa, ist das eklig.“ Ben macht Würgegeräusche und steckt sich den Finger in den Hals. Vanessa gibt ihn einen Klapps auf den Hinterkopf. „Ich übernehme mal eben, hier tropft der Schleim schon von der Decke. Ich bin Ben oder einfach der Hammer. Ich bin unglaublich groß, sexy, unwiderstehlich, handwerklich ein Ass und bin auch als Hobbydetektiv einfach unschlagbar. Die Frauen lieben mich und ich kann sie verstehen.“ Legt sich zufrieden im Sessel zurück und verschränkt die Hände im Nacken.
Wie würdet ihr einem Leser, der noch nie einen erotischen Roman gelesen hat, dieses Buch beschreiben? Was würde derjenige eurer Meinung nach verpassen? 
Ben: „Hot, Hammer und wenn dein Schlüpfer dann nicht feucht ist, dann weiß ich auch nicht weiter!“
Vanessa: „Ben, du bist unmöglich! Ich sage mal so. Dieses ist nicht nur ein prickelnder Roman, der einem das Kopfkino ordentlich anheizt, es steckt auch eine schöne und aufregende Liebesgeschichte dahinter.“
Lara: „Genau! Ben du denkst mal wieder nur mit deinem Schwanz. Und es geht um Herausforderung, Befreiung und darum sich etwas mehr zuzutrauen.“
Marc: „Fakt ist doch aber, dass es schon drum geht, auch besseren Sex zu haben. Naja, also ich meine gehört doch dazu, oder? Ein paar Ideen können ja niemand schaden. Und natürlich geht es auch um Musik und Freundschaft.“
Manche Szenen, die ihr erlebt sind ja doch schwierig, andere aufbauend, andere wieder sehr prickelnd. Wie steht ihr zu eurer Autorin, weil sie euch immer wieder in ungeahnte Höhen oder auch Tiefen stößt?
Lara: „Sie ist schon manchmal etwas hart zu uns, aber wenn sie anders gewesen wäre, dann wäre die Geschichte vielleicht fad und flach geworden.“
Ben: „Ich mag keine Russen mehr. Sollte sie jemals auf die Idee kommen eine Fortsetzung zu schreiben, dann ist das ein absolutes Tabu für mich.“
Vanessa: „Ach auf einmal!“ Schaut Ben an, als würde sie ihn töten wollen. „Ich finde ich bin sehr harmlos weggekommen, ich hätte mir auch noch ein wenig mehr Würze gewünscht.“ Ben schaut sie an: „Vergiss es. Mein Hammer oder kein Hammer!
Marc: „Könnt ihr euch immer nur streiten? Ich finde die Autorin hat Mut bewiesen und ich finde ihr Roman ist vielschichtig genau wie die Herausforderungen. Für mich war genug Adrenalin im Spiel.“
Ein Leser, der eure Autorin noch nicht kennt, sollte sie unbedingt kennenlernen, weil …
Vanessa: „Sie ist megalustig und ständig hat sie einen versauten Spruch auf Lager.“
Lara: „Und sie ist total lieb und kann gut zuhören.“
Ben: „Mit ihr kann man auch mal einen Drauf machen. Ich wüsste da einen Club…“
Vanessa: „Hand ab. Du bist mein Hammer und ohne mich gibt es keinen Club für dich!“
Marc: „Sie hat ein großes Herz und wer sie richtig kennt, wird nicht mehr auf sie verzichten wollen.“
Zum Abschluss würde ich gerne noch eure jeweilige Lieblingsszene erfahren oder gibt es sogar eine, die ihr alle vier gleich gut findet? 
Ben: „Wo fange ich an? Ich glaube die wo ich mit Marc so richtig gesoffen habe und wir danach im Strippclub versackt sind.“
Marc „Alter spinnst du? Das steht doch gar nicht im Buch.“
Ben: „Oh, nicht? War wohl nicht so gut oder?“ Vanessa läuft rot an und Lara stehen Tränen in den Augen.
Vanessa: „Arschloch! Ich fange dann mal an. Obwohl, nein kann ich nicht, dass würde zu viel verraten. Obwohl, ich liebe unsere Kennenlernszene in der Strandbar.“ Schaut ihn doch wieder versöhnlich an.
Ben: „Ja, Baby die liebe ich auch.“
Lara: „Stimmt die ist megalustig. Ich finde alle Szenen gut, auch die wo Ben durchs Fenster schaut und den Granny Smith ablichtet.“
Marc: „Ja, sehr sexy. Ich kann mich nicht entscheiden, ich finde alle Kapitel haben ihren Reiz.“ Alle Protas nicken zustimmend.
Ich danke euch für das sehr aufschlussreiche Gespräch und hoffe, dass man sich sehr bald wieder liest.
Lara schnieft schon wieder. „Ich glaube nicht. Die Autorin will mal was anderes schreiben.“
Ben: „Stimmt, habe sie dabei erwischt, wie sie ihren PC durchsucht hat. Spionagesoftware…“ Er wackelt mit den Augenbrauen. Sie hat noch angefangene Romane und meint jetzt mal etwas davon fertig schreiben zu wollen.
Marc: „Wenn sie wirklich glaubt, das olle Zeug findet jemand interessant spinnt die.“
Vanessa: „Naja, wer weiß das schon so genau, ob sie nicht doch mal Sehnsucht nach ihren vier Protas bekommt. Auf jeden Fall solltet ihr nicht vergessen die Zusatzgeschichte zu lesen. Wir möchten uns auch bei dem Bloggerteam herzlich bedanken. Ihr macht einen tollen Job!“

Samstag, 13. April 2019

[Protagonisteninterview] mit Ben aus Sinfonie der Lust von Ayana Hunter


Protagonisteninterview mit Ben 

Heute treffe ich mich mit dem Protagonisten Ben aus dem Buch „Sinfonie der Lust“ von Ayana Hunter. 

Hi, schön dass du heute Zeit findest ein wenig mit mir über das Buch zu sprechen.

Kein Problem Süße, bei so angenehmer Gesellschaft kommt man doch gerne zu einem Plausch. (Ben flirtet sehr offensiv mit Claudia und versucht einen Blick in ihren Ausschnitt zu werfen)
Wie geht es dir heute?
(Greift sich in den Schritt und lächelt provokativ.) Hammermäßig und dir Süße?
Würdest du dich meinen Lesern vorstellen?
Ist das wirklich nötig? Ich meine, schau mich an: Wer Ben nicht kennt, hat die Welt verpennt. Ich bin the Sexiest Man Alive. Ich habe nicht nur eine begehrenswerte körperliche Größe. (Wackelt mit den Augenbrauen). Ich habe auch noch etwas im Köpfchen. Übrigens habe ich Erkundigungen über dich eingeholt. (Prota macht einen pfeifenden Laut und legt die Beine auf den Schreibtisch ab.) Soll ich auspacken? Könnte für deine Leser so einige Überraschungen zu Tage fördern. Es bewahrheitet sich wieder: Stille Wasser sind tief.
Was ist dein höchstes Lebensziel?
Glücklich sein. Mit meiner Zuckerpuppe noch ganz viel Spaß haben und irgendwann kaufe ich mir eine kleine Insel und laufe den ganzen Tag nackt herum.
Wie kann man sich deinen ganz normalen Alltag vorstellen?
Ich gehe meinem Beruf nach und koordiniere die Tätigkeiten in der Schlosserei. Nach der Arbeit treffe ich mich mit Freunden zum Billardspielen. So oft es geht klettere ich mit anderen Kletterwütigen auf Berge. Mein Hobby…wehe du verrätst Vanessa davon, ist ja die Recherche. Ich bin da letztens auf so eine Sache gestoßen und weiß noch nicht ob ich dem nachgehen soll. Ach, und natürlich Vanessa. Die heißeste Braut auf diesem Planeten. Ich liebe es neue erotische Spiele mit ihr auszuprobieren. Da fällt mir ein, ich muss nachher noch mal in den Erotikshop um die Ecke.
Welche Stolpersteine und Hoppalas würdest du gerne aus deinem Leben eliminieren?
Oh, schwierige Frage. Warum muss es so viele gut aussehende Frauen geben? Sie machen mir oft das Leben zur Hölle. Sag mal Süße, hast du nachher noch etwas vor?
Wenn du einen Wunsch frei hättest, wie würdest du ihn verwenden?
Ich würde mir wünschen, dass Ayana Hunter noch eine Geschichte über mich und Vanessa schreibt. Das kann doch nicht ihr ernst sein, dass wir so mir nichts dir nichts in der Versenkung landen!
Herzlichen Dank für deine Zeit.
Wie? Das war’s jetzt. Ich habe noch nicht mal ein Bier angeboten bekommen. Und was ist jetzt mit nachher?

Montag, 8. April 2019

[Protagonisteninterview] mit Nicoletta aus Write me a lovesong von M.E. Pandura

Protagonisteninterview
mit Nicoletta 


Ich treffe mich heute mit Nicoletta aus dem Buch „Write me a lovesong“ von M.E. Pandura.
Hi, schön dass du heute Zeit findest ein wenig mit mir über das Buch zu sprechen.
Gerne, freut mich, hier zu sein. 
Wie geht es dir heute?
Ziemlich gut eigentlich. Ich war heute schon mit den Hunden draußen, da startet man doch gleich mit einem Lächeln in den Tag!
Würdest du dich meinen Lesern vorstellen? 
Hi an alle! Ich bin Nicoletta, aber meine Freunde nennen mich alle Nici. Ich bin 30 Jahre alt und Musik ist mein Leben! Das Einzige, was mir mehr bedeutet, sind meine Hunde und mein Hof.
Was ist dein höchstes Lebensziel?
Mit meinen Hunden in einem Haus am Dorfrand leben, dieses Ziel hab ich ja erreicht ^^ Allerdings ist es mein Traum, auch pilgern zu gehen. Zumindest den Franziskusweg in Italien, aber auch der spanische Jakobsweg würde mich reizen.
Wie kann man sich deinen ganz normalen Alltag vorstellen?
Ich stehe schon morgens auf, um mich um meine vielen Hunde zu kümmern. Sobald alle gefüttert sind und mal draußen waren, kümmere ich mich um den Haushalt oder fahre in die Hundeschule – eigentlich bin ich nämlich ausgebildete Hundetrainerin. Wenn das Wetter schön ist, laufe ich Runden mit den Vierbeinern oder gehe mit den Senioren davon gemütlich Gassi. Wann ich Musik mache, richtet sich danach, wie inspiriert ich mich fühle und unterliegt keinem Zeitplan. Deshalb habe ich immer ein Notizbuch dabei, wo ich jede Idee sofort niederschreibe! WENN ich inspiriert bin... tja, dann stapeln sich Geschirr und Wäsche eben mal ;)
Um die Organisation meiner Konzerttouren, Interviews und Gigs im Radio oder Fernsehen kümmert sich zum Glück mein Manager Al. Ohne ihn wäre ich aufgeschmissen! 
Welche Stolpersteine und Hoppalas würdest du gerne aus deinem Leben eliminieren?
Ähm – eigentlich keine. Ohne Stolpersteine und “Fehler” wären wir alle nicht wir selbst, oder? Vieles ist im Nachhinein einfach, wie es sein soll, auch, wenn es im Moment wie eine Katastrophe wirkt. Vieles davon gehört zum Leben und manches prägt uns eben auch. Also, es ist alles wie es sein soll :)
Wenn du einen Wunsch frei hättest, wie würdest du ihn verwenden?
Ich würde der Welt Achtsamkeit wünschen. Einfach nur Achtsamkeit. Wenn jeder auf der Welt achtsam wäre – sich selbst gegenüber, der Umwelt, Tieren, und auch anderen Menschen gegenüber, wären sämtliche Probleme der Menschheit gelöst.
Herzlichen Dank für deine Zeit.
Liebend gern! Bis zum nächsten Mal!

Donnerstag, 28. März 2019

[Protagonisteninterview] mit Charlotte aus Zwei Welten - Die zehnte Generation von Michael G. Spitzer

Protagonisteninterview Charlotte 

Heute treffe ich mich mit dem Hauptcharakter aus „Zwei Welten – die zehnte Generation“ von Michael G. Spitzer.
Hallo, Charlotte, danke, dass du heute Zeit hast, ein paar Fragen über dich und das Buch zu beantworten.
Hallo Claudia. Schön, dass du dich für meine Geschichte interessierst.
Wie geht es dir heute? 
Ich beschwere mich nicht, da ich schon schlimmere Zeiten mitgemacht habe. Aber danke der Nachfrage. Es ist selten, dass ich diese Frage gestellt bekomme.
Würdest du dich meinen Lesern kurz vorstellen? 
Ich bin mittlerweile 18 Jahre. Seit meinem letzten Geburtstag besitze ich magische Fähigkeiten.
Die erste Hälfte meiner Kindheit war eigentlich ein Traum. Bis mein Vater starb. Danach wurde es bei meiner Mutter richtig schlimm. Nun lebe ich in einer Gesellschaft anderer magisch begabter Menschen. Doch wirklich besser geht es mir hier nicht. Alle hier sagen, ich sei etwas Besonderes, doch behandeln tun sie mich so nicht.
Michael lässt dich ja durch so einige schwierige Phasen gehen. Wie hältst du das aus, ohne den Glauben an die Menschheit zu verlieren? 
Auch, wenn ich Michael hin und wieder mal gerne meine Gaben spüren lassen möchte, so bin ich ihm auch dankbar. Er hat mir zwar nur wenige, aber wirklich wundervolle Menschen als Freunde zur Seite gestellt. Sie sind es, die mir zeigen, dass es sich zu kämpfen lohnt.
Was ist dein höchstes Lebensziel? 
Ich glaube, dass ich gar nicht so viel vom Leben verlange:
Ich möchte einfach nur frei über mich selbst bestimmen und mit den Menschen zusammenleben dürfen, die ich liebe.
Welche Stolpersteine oder Ereignisse würdest du gerne aus deinem Leben streichen? 
Bei den Menschen könnte ich gut auf die Mitglieder des Rates verzichten. Auch mein zwischenzeitlicher Ehemann dürfte ruhig aus meinem Leben entfernt werden.
Entsprechend ist meine Hochzeit das wohl größte Ereignis, welches ich streichen würde. Mal abgesehen von meinem ersten Treffen mit Angelo.
Wenn du einen Wunsch frei hättest, für was würdest du ihn verwenden? 
Das Begabte und Unbegabte in Frieden neben- und miteinander leben könnten. Ohne Konventionen und Angst und mit allen Freiheiten der jeweiligen Gesellschaftsformen.
Danke, dass du dieses Gespräch möglich gemacht hast. 
Und ich danke dir, liebe Claudia, dass ich die Möglichkeit bekam, mein Leben und meine Gedanken der Welt mitzuteilen.

Mittwoch, 6. März 2019

[Protagonisteninterview] mit Trêve aus Blut & Eis von Nika S. Daveron


Protagonisteninterview

Ich treffe mich heute mit Trêve aus dem Buch „Blut und Eis“ von Nika S. Daveron.

Hi, schön dass du heute Zeit findest ein wenig mit mir über das Buch zu sprechen
Wie geht es dir heute?
Ich kann nicht klagen. Die Sonne scheint und es ist halbwegs angenehm, wenn man vor die Tür geht. Das heißt, ich kann meinen Tag draußen verbringen, was in Grytviken bedeutet: Man kann unter Menschen sein.
Würdest du dich meinen Lesern vorstellen?
Ich komme eigentlich aus London. Streng genommen direkt von Spitzbergen, aber ich bezeichne mich schon als Londonerin. Ich bin achtzehn Jahre alt und habe die meiste Zeit meines Lebens nur Schnee und Eis gesehen. Aber das möchte ich ändern.
Was ist dein höchstes Lebensziel?
Ich würde gerne die Londoner Mode weiter erkunden. Ich habe so selten Gelegenheit dazu gehabt und ich will nicht mein ganzes Leben unter Pelzen verborgen im Eis fristen. Grytviken verlassen wäre mein Traum.
Wie kann man sich deinen ganz normalen Alltag vorstellen?
Der ist schrecklich langweilig, weil ich keine Arbeit habe. Ich bin das Anhängsel meines Vaters und der ist Walfänger. Er kann nichts mit mir anfangen und ich nicht mit ihm. Also lese ich Bücher, gehe zum Markt und wenn er mal da ist, sorge ich dafür, dass Essen auf dem Tisch steht. 
Welche Stolpersteine und Hoppalas würdest du gerne aus deinem Leben eliminieren?
Ich hätte niemals mit Haya dieses Buch schreiben sollen. Alles, was danach passiert ist, hätte sich vermeiden lassen, wenn ich es nie begonnen hätte.
Wenn du einen Wunsch frei hättest, wie würdest du ihn verwenden?
Die Zeit zurückdrehen wäre großartig. Aber ich würde mich auch weit fortwünschen. South Georgia ist ein Sarg aus Schnee und Eis.
Herzlichen Dank für deine Zeit.

Montag, 4. März 2019

[Protagonisteninterview] mit Mailin & Brandon aus Schneezauber 2 - Blind Date zum Verlieben von Hannah Siebern


Protagonisteninterview Mailin & Brandon 

Die Protagonisten aus Hannahs Buch haben sich heute bereit erklärt mit mir ein kleines Interview zu machen.
Hallo, ihr zwei. Freut mich, dass ich euch heute persönlich kennenlernen darf.
Brandon: Hallo. Wir freuen uns auch.
Wie geht es euch heute? 
Mailin: Also mir geht es blendend. Ich denke bei dir ist es genauso, oder?
Brandon lacht: So würde ich das nicht ausdrücken. Mit dem Wort blendend habe ich so meine Probleme. Aber es geht mir seit Weihnachten auf jeden Fall besser als jemals zuvor.
Würdet ihr euch meinen Lesern gegenseitig vorstellen?
Mailin: Sehr gerne. Ich bin Sarah-Mailin Watson und arbeite als Anwaltsgehilfin bei Mr. Leonard Frost. Die Arbeit macht mir viel Spaß und ich fühle mich sehr wohl in der Firma, weil meine Kolleginnen so tolle Menschen sind.

Brandon: Ich war früher mal Feuerwehrmann, aber musste aufhören, nachdem ich einen Unfall hatte. Aber ich erledige immer noch einige Arbeiten für die Feuerwehr und hoffe, dass ich irgendwann wieder mehr tun kann.
In dem Buch kommen ja einige Sequenzen vor, die euch an die Grenzen des schaffbaren gebracht haben. Wie kam es zu diesen Situationen? Wie würdet ihr es jemanden erklären, was mit euch passiert ist? 
Mailin: Ganz ehrlich? Das kann man gar nicht erklären und ich kann es auch immer noch nicht so ganz fassen, was uns alles passiert ist. Oder Brandon?

Brandon schüttelt den Kopf: Nein. Das ist wirklich nicht zu erklären. Aber es gibt halt Dinge zwischen Himmel und Erde, die man nicht hinterfragen sollte. Wunder geschehen immer wieder. Besonders zu Weihnachten.
Was ist euer höchstes Lebensziel? 
Brandon: Mein Ziel ist es, wieder richtig bei der Feuerwehr zu arbeiten und den Menschen zu helfen.
Mailin: Und ich wünsche mir eine Familie. Ich glaube, dass Brandon ein wunderbarer Vater wäre.
Brandon: Und du wärst eine wunderbare Mutter. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn es soweit ist.
Welche Stolpersteine würdet ihr beide gerne aus eurer Timeline streichen?
Mailin: Ich schäme mich für einige Dinge, die ich getan habe und würde sie gerne rückgängig machen. Ich war nicht immer nett zu den Menschen und bereue das.

Brandon: Hm. Ich bereue es, dass ich es einige Male nicht geschafft habe jemanden zu retten. Das verfolgt mich jeden Tag.
Wenn ihr je einen Wunsch frei hättet, für was würdet ihr ihn verwenden? 
Mailin: Ich hätte gerne meinen Bruder zurück.

Brandon: Ganz ehrlich? Ich würde mir auch wünschen, dass Mailin ihren Bruder zurück bekommt. Es ist wirklich schade, dass das nicht möglich ist.
Danke, dass ihr das Interview möglich gemacht habt.

Mittwoch, 20. Februar 2019

[Protagonisteninterview] Sascha Baumann aus Du musst von Alexis Snow

Protagonisteninterview 
Sascha Baumann

Ich habe heute die Möglichkeit mich mit Sascha Baumann einem der Hauptcharaktere aus „Du musst“ zu treffen.Hallo, Sascha, danke, dass du heute Zeit hast ein paar Fragen zu beantworten.
Danke, dass du dir die Zeit nimmst, mir Fragen zu stellen.
Wie geht es dir heute?
Mittlerweile geht es mir wieder gut. Es war in letzter Zeit etwas turbulent.
Würdest du dich meinen Lesern kurz vorstellen?
Mein Name ist Sascha Baumann und ich bin der Leiter der Sondereinheit. Mein Team ist handverlesen und das Beste, dass die Stadt Köln im Einsatz hat. Wenn es ungemütlich wird, werden wir gerufen. Darüber hinaus besitze ich die Gabe, mich in Täter hineinzuversetzen. In diesen Momenten denke und fühle ich wie die Täter, komme ihnen ein Stück näher.
Wenn ich nicht arbeite, dann verbringe ich meine Zeit gerne mit meinem Sohn. Das it nur leider viel zu selten, weil ich – laut meiner Exfrau Kathi – mit meiner Arbeit verheiratet bin.
Alexis lässt dich durch so einige extrem schwierige Phasen gehen. Wie geht es dir damit, dass sie dich doch sehr hart ab und zu dran nimmt?
So ist das Leben, oder? Man muss sich damit abfinden, oder man geht mit wehenden Fahnen unter.
Was ist dein höchsten Lebensziel?
Mein Ziel war es immer, den Menschen zu helfen und die Bösen zu jagen. Das macht mich glücklich und hilft mir durch die schweren Zeiten.
Welche Stolpersteine oder Ereignisse würdest du gerne aus deinem Leben streichen?
Ich würde Ghost gerne aus meinem Leben streichen. Wenn ich mich damals anders verhalten hätte, wäre einiges anders gelaufen.
Wenn du einen Wunsch frei hättest, für was würdest du ihn verwenden?
Ich würde Hass, Neid und Gier aus dieser Welt streichen. Ich möchte, dass die Menschen aufhören, sich gegenseitig zu schaden.
Danke, dass du das Gespräch möglich gemacht hast.
Danke für deine Zeit.