Sonntag, 18. Oktober 2020

[Buchvorstellung einmal anders] Die Geschichtenwundertüte von Zoe M. Lucille und Larissa Baiter (Herausgeberinnen)

 


Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit 12 von 16 Autoren der Anthologie "Die Geschichtenwundertüte" von Zoe M. Lucille und Larissa Baiter (Herausgeberinnen), die mir so einige Fragen beantwortet haben.

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Hier das Gespräch mit der Autorin Larissa Baiter, die in der Anthologie „Die Geschichtenwundertüte“ zwei Geschichten beigesteuert hat. Sie hat mir die ein oder andere Frage beantwortet. 😊

Herzlichen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, für diese Anthologie zu antworten. Jeder Autor/jede Autorin hat ja eine oder mehrere Geschichten beigesteuert. Würdest du bitte deine Geschichten in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Die erste Geschichte handelt von Tobi, einem Spinnerich, der sich aus dem Keller raustraut, um eine ganz besondere Freundschaft zu schliessen. 
Die zweite Geschichte handelt von einem ganz besonderen Geburtstagsgeschenk, das Max und Thomas, der pferdeverliebten und schlauen Sina machen.
Was hat dich angetrieben, bei dieser Anthologie dabei zu sein?
Zoe M. Lucille. Nein ernsthaft, das Ganze ist ja wieder auf unseren Mist gewachsen, wir wollten nach Seelenwandel, das ja doch recht düster war, etwas Fröhliches erschaffen. Ein Buch, das Mut macht, den Wert von Freundschaft vermittelt und uns mit auf ein Abenteuer nimmt. Das haben wir mit der Geschichtenwundertüte geschafft.
Hast du eine Lieblingsstelle in diesem Buch oder in deinen Geschichten, die du uns vorstellen möchtest?
Es gibt so viele tolle Stellen, ich mag z.B. das Einbinden von Gebärdensprache in einer der Geschichten oder die Abenteuer einer Fantasiefigur mit dem lustigen Namen „Schmolk“. Zudem bin ich Mitglied im Team Helmut!
Wie viel echte Larissa steckt in deinen Geschichten oder sogar in dem ein oder anderen Charakter?
In meinen Geschichten schwingt immer etwas von mir mit, nicht unbedingt immer in den Charakteren. Wobei ich oftmals genauso Neugierig bin wie Tobi. Also vielleicht doch mehr, als mir lieb ist.
Gibt es ein persönliches Lieblingszitat in deinen Geschichten oder in der gesamten Anthologie, das du uns gerne vorstellen möchtest?
Nö, da müsst ihr das Buch schon selber Lesen. Es ist für jeden etwas dabei, das verspreche ich.
Leser sind ja immer neugierig, wer gerade meine Fragen beantwortet hat. Wie würden dich deine Protagonisten, Nebencharaktere oder Antagonisten beschreiben?
Larissa: „Hi Tobi, Hi Max. Ihr sollt mich beschreiben…“ 
Tobi: „Schreckhaft, definitiv schreckhaft!“ 
Larissa: „Na hör mal, wenn du mitten in der Nacht über meinem Kissen baumelst, dann kann man sich ja wohl mal erschrecken… Also ich würde mich ja jetzt nicht als besonders schreckhaft…“ 
Max: „Laaaaangweilig!“ 
Larissa: „Sei nicht so frech Bürschchen!“ 
Max: „Na aber ist doch so, du spielst doch kaum noch irgendwas, du arbeitest quasi die ganze Zeit und in deiner Freizeit schreibst du irgendwelches Zeug und so…“ 
Larissa: „Ja, ich arbeite viel, aber das innere Spielkind hab ich doch noch lange nicht verloren, ich… Ach könnt ihr nicht mal noch was Nettes sagen?“ 
Tobi: „Ich find es zumindest nett, dass du meine Artgenossen nicht killst, sondern nach draußen verfrachtest, wenn sie dich stören.“ 
Larissa: „Und das soll jetzt meine einzige gute Eigenschaft sein? Na danke…“ 
Tobi strahlt: „Gerne!“ 
Larissa seufzt: „Und du Max? Hast du noch was zu sagen?“ 
Max: „Na manchmal bist du fast so schlau wie Sina.“ 
Larissa: „Danke…“
Danke für deine Zeit 😊

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Hier das Gespräch mit der Autorin Zoe M. Lucille, die in der Anthologie „Die Geschichtenwundertüte“ eine Geschichte beigesteuert hat. Sie hat mir die ein oder andere Frage beantwortet. 😊 

Herzlichen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, für diese Anthologie Rede und Antwort zu stehen. Jeder Autor/jede Autorin hat ja eine Geschichte beigesteuert. Würdest du bitte deine Geschichte in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
In meiner Geschichte geht es um Helmut. Er ist eine brummelige Hummel und auf der Suche nach einer erfüllenden Aufgabe. Dabei trifft er auf eine kleine Biene, die Neues will. Sie machen gemeinsame Sache. Mehr will ich nicht verraten. ;-)
Was hat dich angetrieben, bei dieser Anthologie dabei zu sein?
Larissa Baiter und ich wollten zur Abwechslung ein fröhliches und buntes Projekt für Kinder machen. Der gute Zweck sollte hier auch einer für Kinder sein. 
Die Idee kam aus dem nichts. Schreiben und herausgeben mit allem, was dazugehört, um 14 weitere Buchstabenkünstler mit ins Projekt einzubinden. 
Bei mir kam noch hinzu, dass es zwei Geschichten gab, die meines Erachtens unbedingt zwischen die Buchdeckel mussten. Eine längst vergessene und eine ganz wichtige, die in Kindertagen geschrieben wurde.
Hast du eine Lieblingsstelle in diesem Buch oder in deiner Geschichte, die du uns vorstellen möchtest?
Das ganze Buch ist in sich stimmig und wir haben der Kreativität freien Lauf gelassen. Darüber, dass die Autoren sich auf das Malen von Bildern eingelassen haben, freue ich mich sehr.
Wie viel echte Zoe steckt in deiner Geschichte oder sogar in dem ein oder anderen Charakter?
Ich denke, dass in jeder Geschichte etwas vom Schöpfer steckt. Wie viel Hummel oder Biene da in mir steckt, kann ich nicht sagen. ;-)
Gibt es ein persönliches Lieblingszitat in deiner Geschichte oder in der gesamten Anthologie, das du uns gerne vorstellen möchtest?
Aufgrund der Einzigartigkeit und Vielfalt der Geschichten und Erzählstile kann ich hier keine der geschriebenen Welten hervorheben.
Leser sind ja immer neugierig, wer gerade meine Fragen beantwortet hat. Wie würden dich deine Protagonisten, Nebencharaktere oder Antagonisten beschreiben?
Schwierig. Hm. 
Wahrscheinlich wäre Helmut, der ja seine Ruhe haben will, arg brummelig, dass ich ihn so in die Öffentlichkeit zerre. 
„Immer diese Ideen und dann wird da einfach gemacht. Pah! Dann die nächste Idee. Nur Fäden halten und ziehen, Strippe hier und da, Idee dort, nein, weg damit. Dann werden die anderen auch noch gefragt. So viele Leute und neue Gesichter. Herrje. Da verliert man doch eigentlich den Überblick. Weiter und weiter und emsig und Feinschliff, ein bisschen Geheimnis und auf einmal ist es fertig und man staunt nur so.“
Danke für deine Zeit 😊
Ich habe zu danken. Hoffentlich bis zum nächsten Mal. :-)

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Hier das Gespräch mit der Autorin Fabienne Caldana, die in der Anthologie „Die Geschichtenwundertüte“ eine Geschichte beigesteuert hat. Sie hat mir die ein oder andere Frage beantwortet. 😊 

Herzlichen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, für diese Anthologie zu antworten. Jeder Autor/jede Autorin hat ja eine Geschichte beigesteuert. Würdest du bitte deine Geschichte in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
In einer Herde Wildpferde in den Bergen wird ein Fohlen geboren, Nachtwind. Es ist das Jüngste der Herde und die anderen Fohlen machen sich einen Spaß draus, Nachtwind zu triezen und zu hänseln. Nachtwind vereinsamt immer mehr, aber findet schließlich unerwartete Hilfe.
Was hat dich angetrieben, bei dieser Anthologie dabei zu sein?
Larissa Baiter, eine der Herausgeberinnen, ist eine meiner besten Freundinnen. Sie hat mir von ihrem neuen Projekt erzählt, das eine Sammlung an Kindergeschichten mit Tieren sein soll. Da ich selber als Kind Unmengen an Büchern gelesen habe – das Meiste davon Pferdebücher – habe ich natürlich sofort gemeint, dass da hoffentlich eine Pferdegeschichte dabei sei. Die Antwort war, dass ein Pferd wohl in einer Geschichte vorkommt, aber halt nicht der Hauptcharakter ist. Aber ich könne ja selber eine solche Geschichte schreiben. So hat das Ganze seinen Anfang genommen für mich.
Hast du eine Lieblingsstelle in diesem Buch oder in deiner Geschichte, die du uns vorstellen möchtest?
Ich habe keine besondere Lieblingsstelle, nein.
Wie viel echte Fabienne steckt in deiner Geschichte oder sogar in dem ein oder anderen Charakter?
Sehr viel. Wie schon erwähnt war ich als Kind und Jugendliche ein absoluter Pferdenarr. Als Erwachsene ist das wohl nicht mehr ganz so extrem ausgeprägt, aber Pferde sind mir immer noch wichtig. Das Thema Mobbing ist mir ebenfalls wichtig, da ich während des größten Teils meiner Schulzeit Außenseiterin war und auch gemobbt wurde. Das vorherrschende Gefühl war dabei Hilflosigkeit, da von der Schule und den Lehrern nur Gleichgültigkeit kam und meine Familie mir wohl probierte zu helfen, aber ihre Tipps halt auch nichts gebracht haben. Ich wollte eine Geschichte schreiben, die Kindern, welche unter Mobbing leiden, helfen kann damit umzugehen. Und zwar mit einer Geschichte, die wahrnimmt, dass man das Verhalten der anderen nicht ändern kann, dass man wohl versuchen kann, ihnen den Wind aus den Segeln zu nehmen, aber dass grundsätzlich das Wichtigste ist, nicht seinen persönlichen Wert von den Worten und Taten anderer abhängig zu machen, sondern sich auf sich selber zu konzentrieren und die eigene innere Stärke aufzubauen.
Gibt es ein persönliches Lieblingszitat in deiner Geschichte oder in der gesamten Anthologie, das du uns gerne vorstellen möchtest?
»Kleines Fohlen, verschließe nicht dein Herz gegenüber allen anderen, nur weil ein paar es verdient haben. Mit einem versteinerten Herzen schadest du nur dir selbst. Schau in den Himmel, sieh, wie unendlich weit er ist! Trage diese Weite auch in dir, in deinen Gedanken und in deinem Herzen. Urteile nicht vorschnell über die, die du nicht kennst. Sei stets offen und vor allem: Glaube an dich selbst, habe Mut! Du wirst automatisch Gleichgesinnte anziehen.«
Leser sind ja immer neugierig, wer gerade meine Fragen beantwortet hat. Wie würden dich deine Protagonisten, Nebencharaktere oder Antagonisten beschreiben?
„Mama, was ist das da?“ 
„Was denn, Nachtwind?“ 
„Das Ding, dass da steht. Ist das so ein komischer Vogel? Es hat ja nur zwei Beine. Aber ist groß. Und hat eine ganz lange Mähne statt Federn. Aber wo sind denn die Flügel? Oh nein, hat es seine Flügel verloren? Der arme Vogel!“ 
„Was für ein…“ Diana hob den Kopf aus dem Gras und sog erschrocken die Luft ein. „Nachtwind, still!“ 
„Wieso denn, Mama?“ 
„Sei leise! Das ist kein Vogel, das ist ein Mensch.“ Mit bebenden Nüstern schaute Diana zum komischen Vogel… Menschen herüber. 
Nachtwind machte einen Schritt auf den Menschen zu. „Aber es tut ja nichts.“ 
„Jetzt vielleicht nicht, aber Menschen reisen oft in Herden und sie bedeuten selten Gutes. Komm, lass uns gehen, solange es noch allein ist.“ Diana schubste Nachtwind mit ihrem Kopf an und in Richtung der Herde. Sie sah noch einmal zurück, dann trieb sie Nachtwind zum Galopp an.
Danke für deine Zeit 😊

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Hier das Gespräch mit der Autorin Bianca Schmidl, die in der Anthologie „Die Geschichtenwundertüte“ eine Geschichte beigesteuert hat. Sie hat mir die ein oder andere Frage beantwortet. 😊 

Herzlichen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, für diese Anthologie zu antworten. Jeder Autor/jede Autorin hat ja eine Geschichte beigesteuert. Würdest du bitte deine Geschichte in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Meine Geschichte „Das Geheimnis der Zaubersprache“ erzählt von Tom & Tofu und ihrer stillen Welt. Sie zeigt, dass ein Handicap nicht sprachlos machen muss und Freundschaft keine Barrieren kennt.
Was hat dich angetrieben, bei dieser Anthologie dabei zu sein?
Es war die Neugier auf dieses Projekt für den guten Zweck, die Freude etwas für Kinder schreiben zu dürfen und gleichzeitig auf eine Herzensangelegenheit – die Gebärdensprache - aufmerksam zu machen, in Verbindung mit gehörlosen Kindern.
Hast du eine Lieblingsstelle in diesem Buch oder in deiner Geschichte, die du uns vorstellen möchtest? 
Neben der Danksagung, viele. Was meine Geschichte betrifft ist es ein Satz von Toms Papa. Er ist taub und benutzt ausschließlich die Gebärdensprache. Er meint, dass habe viele Vorteile, unter anderem, dass er unter der Dusche singen kann, ohne seine Familie mit dem Schrägen Gesang zu belästigen. Meine Familie wünscht sich jeden Morgen, dass ich unter der Dusche still bin. 😊
Wie viel echte Bianca steckt in deiner Geschichte oder sogar in dem ein oder anderen Charakter?
Eine Menge! Mein kleiner Sohn ist drei Jahre alt und beidseitig an Taubheit grenzend schwerhörig, so wie Tom. Er trägt auch grüne Hörgeräte, durch diese kann er Flugzeuge und Vögel, aber auch Musik und vor allem Stimmen hören. Er lernt sprechen, und dies gleich in zwei Sprachen. Die Lautsprache und die Gebärdensprache. Ich lerne für ihn die Zaubersprache der Hände und ich finde sie wundervoll. Denn es gibt Momente, in denen er seine Hörgeräte nicht tragen kann. Zum Beispiel wenn zu viel Wasser im Spiel ist, also bei starkem Regen, in der Badewanne oder im Schwimmbad. Oder auch am Morgen und Abend, beim Aufstehen und beim Schlafen gehen. Dann gebärden wir. Ich lese ihm auch seine Gute-Nacht-Geschichte in der Zaubersprache vor. Dies sind immer ganz besondere Momente der Stille und Zuneigung. Tofu, der taube Dalmatiner, spiegelt meinen Hund Rocco. Er ist bereits über die Regenbogenbrücke gegangen. Doch drei Jahre vor seinem Tod ertaubte er altersbedingt und dies war für mich eine Umstellung. Im Grunde lernte ich bereits da, dass Handzeichen enorm wichtig sind. Rocco kam aus einem Tierheim, so wie Tofu in der Geschichte. Da Tofu durch einen Gendeffekt ertaubt ist, und deswegen auch nicht wie ein typischer Dalmatiner aussieht, sanken seine Chancen auf ein zu Hause. Ich möchte die Leser ermutigen, wenn sie einen felligen Freund haben möchten, mit gutem Gewissen den Gang ins Tierheim zu wagen. Und wenn dort ein Tier mit Handicap auf eine Familie wartet, ist dies kein Grund Nein zu sagen.
Gibt es ein persönliches Lieblingszitat in deiner Geschichte oder in der gesamten Anthologie, dass du uns gerne vorstellen möchtest?
„ … „Behindert ist ein Scheißwort!“, sagte ich laut und dieses Mal gelang es mir das ‚sch‘ auch ganz deutlich auszusprechen. Das habe ich lange in der Sprachtherapie geübt. Nun ja, eigentlich mit den Worten wie: Schaukel, Schiff und Spielplatz. Annika war so lieb und übersetzte das schlimme Wort nicht für Papa. Doch zu spät. Er hatte es von meinen Lippen abgelesen und kannte sogar die Gebärde dafür. …“
Leser sind ja immer neugierig, wer gerade meine Fragen beantwortet hat. Wie würden dich deine Protagonisten, Nebencharaktere oder Antagonisten beschreiben?
„Also für die Bianca hätte ich meinen Zwinger im Tierheim auch verlassen. Sie lebt in einem kleinen Dorf, hat einen Garten und kocht gern. Da gibt’s immer lecker Fresschen im Hundenapf. Wenn sie mal nicht durch die Weinberge spaziert, tippt sie in ihrer Schreibstube und ich könnte ein Schläfchen halten. Und abends, wenn sie den Kaminofen einheizt, würde ich dann mit ihr auf dem Sofa liegen und Kuscheln.“, meint Tofu.
Danke für deine Zeit 😊 
Ich danke für das Interview.

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Hier das Gespräch mit der Autorin Kaia Rose, die in der Anthologie „Die Geschichtenwundertüte“ zwei Geschichten beigesteuert hat. Sie hat mir die ein oder andere Frage beantwortet. 😊 

Herzlichen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, für diese Anthologie zu antworten. Jeder Autor/jede Autorin hat ja eine oder mehrere Geschichten beigesteuert. Würdest du bitte deine Geschichten in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Ich habe einerseits eine Oster-, andererseits eine Weihnachtsgeschichte beigesteuert. Die Ostergeschichte ist eine klassische Kindergeschichte, in der es letztlich darum geht, in ungewöhnlichen Situationen flexible Lösungen zu finden – was funktioniert, wenn alle zusammenhalten. 
Die Weihnachtsgeschichte liegt mir besonders am Herzen, weil sie von meiner echten, heiß geliebten Oma handelt, auch wenn der Inhalt der Geschichte fiktiv ist. Die Sprache, derer sich die Charaktere bedienen, und auch die Beziehung der kindlichen Protagonistin zu ihrer Oma sind unmittelbar aus dem Leben gegriffen.
Was hat dich angetrieben, bei dieser Anthologie dabei zu sein?
Ich habe schon am Vorgängerprojekt mit den beiden Herausgeberinnen mitgewirkt und war beeindruckt von ihrem Engagement, ihrer Begeisterung. Inzwischen weiß ich - wo Larissa und Zoe ihre Hände im Spiel haben, kommt etwas Gutes heraus. Deshalb bin ich gerne dabei.
Hast du eine Lieblingsstelle in diesem Buch oder in deinen Geschichten, die du uns vorstellen möchtest?
Ehrlich gesagt geht mir die ganze Geschichte „Omas Baum“ sehr nahe. Es ist meine Oma, die ich darin abgebildet habe, und sie fehlt mir bis heute. Sie war eine wunderbare Oma. Mein Zitat ist relativ willkürlich gewählt:
»Du bist ein Dickschädel«, sagt die Oma immer. 
Wenn ich sie dann frage, woher ich wohl meinen dicken Schädel habe, lacht sie. 
»Und frech bist du auch noch!« 
Aber ich sehe, dass sie sich freut. Manche Erwachsenen mögen es, wenn ich frech bin. Andere wieder gar nicht. Sie sind schwer zu durchschauen, die Erwachsenen. Ob ich auch einmal so werde? Oder mache ich es wie der Baum und behalte einfach meine Blätter, egal ob es ihnen passt oder nicht? Die Oma sagt, ich darf nie das Kind in mir vergessen. Sogar wenn ich groß bin. Ich muss sie nicht fragen, ob in ihr auch ein Kind wohnt. Das sehe ich, wenn sie lacht. Trotz der Zahnlücke.
Wie viel echte Kaia steckt in deinen Geschichten oder sogar in dem ein oder anderen Charakter?
Ganz viel. Die kleine Kaia in „Omas Baum“ – das bin ich, im Alter von etwa acht Jahren.
Gibt es ein persönliches Lieblingszitat in deinen Geschichten oder in der gesamten Anthologie, das du uns gerne vorstellen möchtest?
Wir hatten ja schon vorhin die Lieblingsstelle … und jetzt noch ein Lieblingszitat … na gut… es stammt auch aus „Omas Baum“: 
Früher war es überhaupt schöner, sagt die Oma. Da sind in der Weihnachtszeit noch die Engerl herumgeflogen. Zu sehen hat man sie auch damals schon selten bekommen, aber manchmal hat ein feiner Flügel ihre Wange gestreift. Dann wusste sie, dass gerade eines an ihr vorbeigeflogen ist, und hat ihm hinterher gewinkt. Denn die Engel sehen uns Menschen sicher besser als wir sie. Und wenn ihnen jemand winkt, freuen sie sich.
Leser sind ja immer neugierig, wer gerade meine Fragen beantwortet hat. Wie würden dich deine Protagonisten, Nebencharaktere oder Antagonisten beschreiben?
Jetzt ist sie also groß, die kleine Kaia, obwohl sie das nie vorhatte. Zum Glück hat sie nicht vergessen, wie es sich anfühlt, sich in Omas weichen Schoß zu schmiegen, kreischend vor Opa, dem „Riesen mit den langen Beinen“ davonzulaufen, oder sich im hintersten Winkel des Kleiderschranks zu verstecken, weil ihr alles zu viel ist. Zum Glück hat sich die große Kaia ziemlich viel von der kleinen Kaia bewahrt.
Danke für deine Zeit 😊

😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀

Hier das Gespräch mit dem Autor Holger Spiecker, der in der Anthologie „Die Geschichtenwundertüte“ eine Geschichte beigesteuert hat. Er hat mir die ein oder andere Frage beantwortet. 😊 

Herzlichen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, für diese Anthologie zu antworten. Jeder Autor/jede Autorin hat ja eine Geschichte beigesteuert. Würdest du bitte deine Geschichte in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Aber gerne…es geht um ein kleines Mädchen mit Namen Isabel, die einen kleinen Hund als Freund hat, den lieben Fridolin. 
Durch ein paar unglückliche Verkettungen verschiedener Situationen, verläuft sich der kleine Hund eines Tages und weiß nicht mehr wo er ist. 
Doch er erhält unerwartete Hilfe durch den Raben Fridolin, der wiederum ein ganz besonderer Rabe ist. 
Er gehört zu einem ganz besonderen Schwarm von Rabenvögeln, die mit besonderen Kräften ausgestattet sind. 
Mit der Hilfe von Fridolin findet Stupsi dann letztendlich den Weg nach Hause, wo er von einer überglücklichen Isabel in die Arme geschlossen wird.
Was hat dich angetrieben, bei dieser Anthologie dabei zu sein?
Der Hauptgrund war ein persönlicher, denn die liebe Zoe, die ja eine der treibenden Kräfte bei diesem tollen Unternehmen war, kennt mich durch unser gemeinsames Hobby, den Fußball. 
Sie wusste, dass ich gerne schreibe und fragte mich, ob ich nicht eine Geschichte zu der Anthologie beitragen könnte und es stand für mich außer Frage, dass ein so wundervolles Buch unterstützt gehört.
Hast du eine Lieblingsstelle in diesem Buch oder in deiner Geschichte, die du uns vorstellen möchtest?
Man soll es nicht glauben, aber ich bin vielen Dingen ein sehr romantischer Mensch und ich stehe total auf "Happy Ends". 
Von daher ist meine Lieblingsstelle in meiner Geschichte ganz klar das glückliche Ende, indem Isabel den kleinen Stupsi endlich wieder an ihrer Seite weiß. 
Gleichzeitig muss ich sagen, dass die Geschichte ja auch eng an meinen Roman "Schwarzer Schwur" anknüpft. 
Jedoch war diese Geschichte auf keinen Fall Kinder-tauglich und von daher habe ich eine Geschichte geschrieben, in der meine göttlichen Rabenvögel vorkommen…und von daher sind auch alle Stellen, in denen Fridolin erwähnt wird, Favoriten von mir.
Wie viel echter Holger steckt in deiner Geschichte oder sogar in dem ein oder anderen Charakter?
Wie ich oben schon erwähnte…ich bin oftmals ein Romantiker und deswegen steckt eine Menge Holger im Charakter der Geschichte. 
Am liebsten wäre es mir, wenn alles gut läuft, wenn sich alle Menschen gegenseitig respektieren würde und das Happy End des Lebens nicht nur eine Floskel wäre. 
Naja, und dann wäre da ja noch Fridolin, dem ich mich, wie übrigens allen Rabenvögeln in meinem Roman "Schwarzer Schwur", sehr verbunden fühle. 
Sie sind hilfsbereit und so sehe ich mich eigentlich auch…
Gibt es ein persönliches Lieblingszitat in deiner Geschichte oder in der gesamten Anthologie, das du uns gerne vorstellen möchtest?
In meiner Geschichte erhält Fridolin den Auftrag, Stupsi zu helfen, weil er in Not ist und dadurch auch Isabel unglücklich ist. 
Isabel hat aber eine sehr herausragende Bedeutung für den Schwarm der Rabenvögel und so bekommt er den Auftrag direkt vom König des Schwarms. Diese Stelle gefällt mir besonders gut: 
"Fridolin, Fridolin! Hör mir zu, hier spricht dein König Benjamin. Du musst dem Menschen helfen, den wir beschützen müssen. Du musst der Auserwählten zur Seite stehen, denn ein großes Unglück hat sie getroffen!" 
"Was kann ich tun, mein König, um ihr zu helfen?" 
"Sie hat einen kleinen Hund namens Stupsi. Durch einen unglücklichen Zufall hat er sich verlaufen und weiß nicht wo er ist. Doch die Auserwählte ist sehr unglücklich und möchte, dass er den Weg zurück wiederfindet. Du musst helfen, dass er das schafft! Kannst du das?" 
"Aber natürlich, mein König, das schaffe ich auf jeden Fall. Wo befindet sich Stupsi denn jetzt?" 
"In deiner Nähe, … genau dort, wo Du gerade bist, siehst du zu deiner Rechten einen Wald. Dort ist Stupsi hineingelaufen und wo die Auserwählte lebt, weißt du. Ich verlasse mich auf dich, Fridolin!" 
"Ich werde dich nicht enttäuschen, König Benjamin."
Leser sind ja immer neugierig, wer gerade meine Fragen beantwortet hat. Wie würden dich deine Protagonisten, Nebencharaktere oder Antagonisten beschreiben?
Eine sehr interessante Frage und dafür muss ich dann wohl eher die Hauptdarsteller aus meinem Roman "Schwarzer Schwur" bemühen, denn die kennen mich um einiges besser als der lieben Fridolin zum Beispiel. 
In "Schwarzer Schwur" habe ich eine Lieblingsfigur und das ist Isala, die Königin des göttlichen Schwarms von Rabenvögeln. 
Sie würde mich wohl als neugierig, hartnäckig (was leider zur Sturheit ausarten kann), leidenschaftlich und freundlich bezeichnen. 
Jedoch würde sie dann den Kopf heben und erwähnen, dass meine oftmalige Bequemlichkeit und mein noch immer zu oft aufbrausendes Temperament mir im Wege stehen…. 
Das trifft es ganz gut… 😉
Danke für deine Zeit 😊
Immer wieder gerne….

😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀

Hier das Gespräch mit dem Autor Harald Müller, der in der Anthologie „Die Geschichtenwundertüte“ eine Geschichte beigesteuert hat. Er hat mir die ein oder andere Frage beantwortet. 😊 

Herzlichen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, für diese Anthologie zu antworten. Jeder Autor/jede Autorin hat ja eine Geschichte beigesteuert. Würdest du bitte deine Geschichte in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Meine Geschichte handelt von dem Schüler Tom, der beobachtet, wie ein Angeber eine Mitschülerin belästigt. Da Tom selbst schüchtern ist, möchte er einen Lehrer informieren und rutscht dummerweise auf einer Bananenschale aus. Damit zieht er die Aufmerksamkeit von dem Angeber auf sich. Bevor die Situation eskaliert, kommt eine Lehrkraft dazu. Tom wird als Held gefeiert, der es dem Angeber gezeigt hat. Tom fühlt sich in seiner vermeintlichen Heldenrolle unwohl. Im Schwimmunterricht traut er sich nicht, vom 5 Meter-Brett zu springen und täuscht eine Verletzung vor. Nachdem Tom wieder in der Schule ist, hilft er dem Angeber, der Unsinn angestellt hat und dem deshalb ein Schulverweis droht. Tom hilft dem Angeber, indem er die Schuld auf sich nimmt. Das Mädchen, dem Tom gegen den Angeber geholfen hat, lobt ihn dafür und fragt Tom nach einem Date.
Was hat dich angetrieben, bei dieser Anthologie dabei zu sein?
Erstens war es der gute Zweck, Kinder zu unterstützen, deren Eltern an Alkoholismus erkrankt sind. Es sind nicht nur die Eltern, die unter der Sucht leiden, sondern vor allem die Kinder. Alkoholismus ist eine Krankheit, die die ganze Familie betrifft. 
Zweitens hat mich die Arbeit mit anderen Autoren gereizt. Ich arbeite gerne im Team mit anderen Autoren. Zurzeit schreibe ich an zwei Romanen mit anderen Autoren.
Hast du eine Lieblingsstelle in diesem Buch oder in deiner Geschichte, die du uns vorstellen möchtest?
Da gibt es viele Stellen. Dass Tom Angst vor dem Angeber hat, ist in Ordnung. Er holt sich lieber Hilfe bei einem Erwachsenen. Damit möchte ich zeigen, dass Kinder sich auch Hilfe holen sollen. Lieber soll man sich Hilfe suchen, als gar nichts zu machen. 
Obwohl Tom den Angeber nicht mag, hilft er ihm in einer schwierigen Situation, was auch eine Heldentat ist. Man soll auch für andere eintreten und Menschen helfen, die man nicht unbedingt mag. Auch das Mädchen ist mutig und spricht Tom an. Mut hat viele Gesichter.
Wie viel echter Harald steckt in deiner Geschichte oder sogar in dem ein oder anderen Charakter?
Tom und ich haben ein paar Gemeinsamkeiten. Auch ich stand einmal ängstlich vor dem 5-Meter-Brett. Auf einer Bananenschale bin ich allerdings nicht ausgerutscht.
Gibt es ein persönliches Lieblingszitat in deiner Geschichte oder in der gesamten Anthologie, das du uns gerne vorstellen möchtest?
Nicht direkt. Kinder sollen mutig sein und nicht aufgeben.
Leser sind ja immer neugierig, wer gerade meine Fragen beantwortet hat. Wie würden dich deine Protagonisten, Nebencharaktere oder Antagonisten beschreiben?
Meine Figuren würden mich als phantasievoll bezeichnen, wie ich zumindest hoffe. In meinen Geschichten versuche ich, Probleme der realen Welt in phantasievolle Welten zu übertragen und Lösungsansätze zu zeigen. Dabei gehen meine Figuren an ihre Grenzen und manchmal darüber hinaus.
Danke für deine Zeit 😊

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Hier das Gespräch mit dem Autor Peter Futterschneider, der in der Anthologie „Die Geschichtenwundertüte“ eine Geschichte beigesteuert hat. Er hat mir die ein oder andere Frage beantwortet. 😊 

Herzlichen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, für diese Anthologie zu antworten. Jeder Autor/jede Autorin hat ja eine Geschichte beigesteuert. Würdest du bitte deine Geschichte in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Meine Geschichte handelt vom Schmolk. Diejenigen, die ungewöhnliche Helden mögen, werden ihre Freude an ihm haben.
Was hat dich angetrieben, bei dieser Anthologie dabei zu sein?
Eine nette Anfrage einer netten Autorin.
Hast du eine Lieblingsstelle in diesem Buch oder in deiner Geschichte, die du uns vorstellen möchtest?
Zum Frisör ging Schmolk nie. Seine genau neun Haare konnten tun und lassen, was sie wollten. Meistens standen sie ganz weit ab. Um auch ja keinen Sonnenstrahl zu verpassen, reckten und streckten sie sich nach oben. Einmal in der Woche zählte Schmolk seine Haare. Immer wenn er bei neun angelangt war, freute er sich, denn dann wusste er, dass auf seinem Kopf Ordnung herrschte.
Wie viel echter Peter steckt in deiner Geschichte oder sogar in dem ein oder anderen Charakter?
Der Schmolk leitet sich her aus den Worten Schalk und Schmollen. Was den Schalk angeht, so steckt durchaus etwas von mir im Charakter des Schmolk.
Gibt es ein persönliches Lieblingszitat in deiner Geschichte oder in der gesamten Anthologie, das du uns gerne vorstellen möchtest?
»Schmolk, du hast das Herz am rechten Fleck. Das ist viel wert. Merke dir das!«
Und aus der Antho: 
Habt Mut! Habt Spaß! Lacht viel!
Leser sind ja immer neugierig, wer gerade meine Fragen beantwortet hat. Wie würden dich deine Protagonisten, Nebencharaktere oder Antagonisten beschreiben?
Als ein Geschichtenschreiber, der (fast immer) über Umwege schließlich zum guten Ende kommt.
Danke für deine Zeit 😊

😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀

Hier das Gespräch mit der Autorin Virginia Anemona, die in der Anthologie „Die Geschichtenwundertüte“ zwei Geschichten beigesteuert hat. Sie hat mir die ein oder andere Frage beantwortet. 😊 

Herzlichen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, für diese Anthologie zu antworten. Jeder Autor/jede Autorin hat ja eine oder mehrere Geschichten beigesteuert. Würdest du bitte deine Geschichten in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
In *der traurige Stern* geht es wie der Name schon sagt, um einen Stern, der traurig ist :-) Total überraschend, oder? :D. Er kann nämlich nicht so hell leuchten, wie die anderen Sterne und fühlt sich deshalb unbrauchbar. Bis ein Engel zu ihm kommt und mit ihm spricht… 
Bei *Die Maus wäre lieber eine Katze und die Katze lieber eine Maus* verrät der Titel auch schon recht viel. Die Mäuse haben sich vor den Katzen zu fürchten und die Katzen sollen Mäuse jagen. Oder? Ein Mäusekind und eine kleine Katze sehen das anders und würden sogar gerne mal ihre Rollen tauschen…
Was hat dich angetrieben, bei dieser Anthologie dabei zu sein?
Zoe! :-D Ehrlich, ich wollte anfangs aus Angst nicht dabei sein. Zoe kannte eine meiner Kurzgeschichten schon (Der traurige Stern) und wollte diese unbedingt dabei haben, weil sie die Aussage dahinter wertvoll fand. Das hat mich sehr berührt, also hab ich mich darauf eingelassen, glücklicherweise =)
Hast du eine Lieblingsstelle in diesem Buch oder in deinen Geschichten, die du uns vorstellen möchtest?
Hmmm schwer zu sagen. Es gibt so viele tolle Stellen im Buch. Eine Geschichte von Imme Tröger im Buch heißt *der kleine Regenwurm*. Der Regenwurm fühlt sich „zu nichts nütze“, aber andere Tiere erzählen ihm, dass es ihnen auch schon mal so ging und bauen ihn auf. Sie sehen einen Wert in ihm, den er bisher nicht erkannt hat. Das fand ich so schön.
Wie viel echte Virginia steckt in deinen Geschichten oder sogar in dem ein oder anderen Charakter?
Sehr viel. In meinen Geschichten steckt immer unfassbar viel von mir selbst. *Der traurige Stern*… nun, diese Geschichte schrieb ich als Kind und ich würde sagen, ich selbst war dieser traurige Stern. Ich fühlte mich auch unbrauchbar, war ich doch nicht so stark wie die anderen, konnte nicht dieselben Dinge wie sie und hübsch fühlte ich mich auch nicht. Vielleicht sind wir alle einmal wie der *traurige Stern* und brauchen jemanden, der uns sagt, dass wir gut sind, wie wir sind.
Gibt es ein persönliches Lieblingszitat in deinen Geschichten oder in der gesamten Anthologie, das du uns gerne vorstellen möchtest?
Puh, ich kann mich nicht entscheiden und weiß auch nicht, ob es den anderen Autoren so recht wäre, wenn ich sie einfach so zitieren würde :D. Ich glaube, ihr müsst das Buch selbst lesen :)
Leser sind ja immer neugierig, wer gerade meine Fragen beantwortet hat. Wie würden dich deine Protagonisten, Nebencharaktere oder Antagonisten beschreiben?
Ich denke sie würden mich genauso beschreiben, wie ich mich auch selbst sehe. Empathisch, kreativ und ängstlich ;).
Danke für deine Zeit 😊
Sehr gerne :-)

😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀😀

Hier das Gespräch mit der Autorin Ramona Lopez, die in der Anthologie „Die Geschichtenwundertüte“ eine Geschichte beigesteuert hat. Sie hat mir die ein oder andere Frage beantwortet. 😊 

Herzlichen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, für diese Anthologie zu antworten. Jeder Autor/jede Autorin hat ja eine Geschichte beigesteuert. Würdest du bitte deine Geschichte in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
In meiner Geschichte geht es um die verlorenen Farben des Regenbogens. Mia, die Maus und Edi der Rabe versuchen zusammen diese Farben wieder zu finden.
Was hat dich angetrieben, bei dieser Anthologie dabei zu sein?
Ich fand das Projekt von Anfang an toll und habe gar nicht lange darüber nachgedacht. Kinder sind unsere Zukunft und das Thema "Vorlesen", spielt eine große Rolle. 
Es ist meine erste Anthologie und es hat mir viel Spaß gemacht.
Hast du eine Lieblingsstelle in diesem Buch oder in deiner Geschichte, die du uns vorstellen möchtest?
Jede Geschichte in dieser Anthologie ist einzigartig und schön geschrieben. 
Ganz unterschiedliche Themen wurden aufgegriffen. Für jeden ist etwas dabei.
Wie viel echte Ramona steckt in deiner Geschichte oder sogar in dem ein oder anderen Charakter?
Ganz ganz viel. Freundschaft, Zusammenhalt und Verständnis für einander, sind mir sehr wichtig.
Gibt es ein persönliches Lieblingszitat in deiner Geschichte oder in der gesamten Anthologie, das du uns gerne vorstellen möchtest?
noch nicht :)
Leser sind ja immer neugierig, wer gerade meine Fragen beantwortet hat. Wie würden dich deine Protagonisten, Nebencharaktere oder Antagonisten beschreiben?
Rudi würde wahrscheinlich meckern. 
"Farben, Farben, immer nur Farben. Kaum wird man gefragt, legt man sofort los. Aber es ist ja für die Kinder. Da fliegen wir doch sofort los und machen die Welt zusammen kunterbunt."
Danke für deine Zeit 😊
Danke dir. :) liebe Grüße

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Hier das Gespräch mit der Autorin Rebecca-Lea Glauche, die in der Anthologie „Die Geschichtenwundertüte“ eine Geschichte beigesteuert hat. Sie hat mir die ein oder andere Frage beantwortet. 😊 

Herzlichen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, für diese Anthologie Rede und Antwort zu stehen. Jeder Autor/jede Autorin hat ja eine Geschichte beigesteuert. Würdest du bitte deine Geschichte in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
In meiner Geschichte „Mit allen Wassern gewaschen“ geht es Lori, der kleinsten und grausten Raupe. Nach der Verwandlung in einen Schmetterling beginnt Lori eine abenteuerliche Reise und zeigt, dass die Kleinsten wahrhaftig groß sein können.
Was hat dich angetrieben, bei dieser Anthologie dabei zu sein?
Eine Kindergeschichte zu schreiben stand noch auf meinem Zettel. Als ich von dem Projekt hörte, wollte ich unbedingt mitmachen und den guten Zweck unterstützen. 
Gemeinsam etwas zu erschaffen, fühlt sich gut an.
Hast du eine Lieblingsstelle in diesem Buch oder in deiner Geschichte, die du uns vorstellen möchtest?
Jede Geschichte ist Einzigartig und zeigt die vielen und wunderbaren Facetten, die Mut machen und Barrieren einreißen. Es mag blöd klinge, doch der Anfang meiner Geschichte gefällt mir gut, obwohl ich ihn nicht einbauen wollte. Meine Nichte meinte, er klinge hoffnungsvoll und so setzte ich ihn vorne hin.
Wie viel echte Rebecca steckt in deiner Geschichte oder sogar in dem ein oder anderen Charakter?
In jeder meiner Geschichten, steckt stets ein Teil von mir. Wer würde nicht gerne seine Schwingen ausbreiten und sich in die Lüfte erheben?!
Gibt es ein persönliches Lieblingszitat in deiner Geschichte oder in der gesamten Anthologie, das du uns gerne vorstellen möchtest?
„Jeder hat seinen Platz auf der Welt und ein Ding wozu er nütze ist“, so sagte der Schwan und glitt über das Wasser zu den Seerosen.
Leser sind ja immer neugierig, wer gerade meine Fragen beantwortet hat. Wie würden dich deine Protagonisten, Nebencharaktere oder Antagonisten beschreiben?
Ui, ich weiß nicht, ob Lori es uns verraten würde. 
Cory fragt Lori. „Was denkst du über Rebecca? Sie hat uns ja zusammengeführt, um gemeinsam die Abenteuer zu bestehen.“ 
„Ich beobachte sie, wenn sie schreibt“, gesteht Lori und blinzelt zu mir rüber. „Zu meinen schönen Flügeln hat sie sich viel Zeit genommen, um die richtigen Muster für mich zu finden. Das war sehr nett und kreativ. Ich bin froh, dass wir beide nicht Seekrank sind, sonst hätte wir im ersten Hafen den Kahn gleich wieder verlasse.“ 
Lori und Cory lachen. 
„Stimmt. Es wäre super, wenn wir zwei noch ein Abenteuer erleben dürften“, sagt Cory, woraufhin Lori einen Looping fliegt. 
Klasse, jetzt hast du was angefangen. Ich vermute, Lori fliegt nun solange um meinen Kopf, bis es auf erneute Reisen geht.
Danke für deine Zeit 😊
Immer gerne und hoffentlich bis zum nächsten Mal. :-)

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Hier das Gespräch mit der Autorin Rena Hardt Hardtloff, die in der Anthologie „Die Geschichtenwundertüte“ eine Geschichte beigesteuert hat. Sie hat mir die ein oder andere Frage beantwortet. 😊 

Herzlichen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, für diese Anthologie zu antworten. Jeder Autor/jede Autorin hat ja eine Geschichte beigesteuert. Würdest du bitte deine Geschichte in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Es war einmal…ist ein Märchen über eine Prinzessin, die ihr Lächeln von einem Prinzen zurückbekommt, der so ganz anders als andere Prinzen ist.
Was hat dich angetrieben, bei dieser Anthologie dabei zu sein?
Der gute Zweck. Und nur der. Denn ich finde es sehr wichtig zu helfen und das ich dies mit meiner Schreiberei tun kann und darf, ist ein wundervolles Gefühl.
Hast du eine Lieblingsstelle in diesem Buch oder in deiner Geschichte, die du uns vorstellen möchtest?
Eine frische, klare Quelle, entsprang aus seinem winzigen Gebirge und ergoss sich in ein schmales Flüßlein, welches am Fuße des Schlosses vorbei plätscherte. Eigentlich hieß der Fluss Nebelbach, doch die Prinzessin nannte ihn Feenhaar. Wenn die Mittagssonne sich im Wasser spielgelte und man bis zur Quelle hinauf 
schauen konnte, sah es so aus, als ob das silbrige Haar einer Fee aus der Gebirgskette fiel und durch das Tal waberte.
Wie viel echte Rena steckt in deiner Geschichte oder sogar in dem ein oder anderen Charakter?
Das Einzige das mich und Prinzessin Sielia verbindet ist wohl das Geschichten lesen, hören und erzählen. ;-)
Gibt es ein persönliches Lieblingszitat in deiner Geschichte oder in der gesamten Anthologie, das du uns gerne vorstellen möchtest?
In der Tat. Und das Zitat kommt von einem Veilchen, welches in Imme Trögers Geschichte „Der kleine Regenwurm“ vorkommt.
„Was lieb ist, ist schön“
Leser sind ja immer neugierig, wer gerade meine Fragen beantwortet hat. Wie würden dich deine Protagonisten, Nebencharaktere oder Antagonisten beschreiben?
„Wer ist eigentlich diese Rena?“, fragte König Toreen seine Tochter. Sielia lächelte.
„Eigentlich heißt sie ja Renate. Sie ist ein wenig verrückt, aber immer freundlich und vor allem sehr ehrlich und Vater, sie hat eine so tolle Fantasie. Sie erzählt wunderschöne Geschichten, die sie alle aufschreibt.“
Danke für deine Zeit 😊

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Hier das Gespräch mit der Autorin Rosemarie Benke-Bursian, die in der Anthologie „Die Geschichtenwundertüte“ eine Geschichte beigesteuert hat. Sie hat mir die ein oder andere Frage beantwortet. 😊 

Herzlichen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, für diese Anthologie zu antworten. Jeder Autor/jede Autorin hat ja eine Geschichte beigesteuert. Würdest du bitte deine Geschichte in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Emil, der Tausendfüßler mit den vielen Füßen muss sich ein neues Zuhause suchen, trifft unterwegs auf die Schnake „Schuster“, der ihn überredet, Schuhe für die müden Füße anfertigen zu lassen. Über den Preis geraten sie aneinander, zumal Schuster mehr Schuhe gefertigt hat, als Emil Füße hat. Die Aufklärung gibt die vom Geschrei herbeigelockte Wiesenpolizei, und am Ende hat Emil nicht nur genau richtig viele Füße, sondern auch einen neuen Freund..
Was hat dich angetrieben, bei dieser Anthologie dabei zu sein?
Ich wurde von Zoe genau nach dieser Geschichte gefragt und das war der erste Grund, warum ich gerne mitgemacht habe. Der zweite Grund war der gute Zweck, zumal es sich dabei um „Flaschenkinder“ handelt und Kinder in Not liegen mir besonders am Herzen.
Hast du eine Lieblingsstelle in diesem Buch oder in deiner Geschichte, die du uns vorstellen möchtest?
Da gibt es so einige, z.B. diesen Ausschnitt hier 
»Dann mache ich mich mal an die Arbeit.« 
»Halt!«, schrie Emil. »Ich habe doch gar nicht gesagt, dass ich welche will. Ich meine, das machst du doch bestimmt nicht umsonst.« 
»Was?« Schuster drehte sich um. »Und wofür habe ich dann so eine schwere Rechnung gemacht? Natürlich mache ich das nicht umsonst. Aber wenn du keine Schuhe nimmst, dann ... dann musst du jetzt für die Rechnung bezahlen.« 
»Hä?«, machte Emil. Was erzählte Schuster da? »Ohne Schuhe auch keine Rechnung. Ist doch klar.« 
»Meine Ausrechnung. Wenn ich so schwer rechnen muss, ohne dass du was kaufst, dann musst du das Ausrechnen bezahlen!«, schimpfte Schuster. »Schließlich habe ich sonst umsonst gearbeitet. Und umsonst arbeite ich nicht, wie du selbst bemerkt hast.« 
»Oh!«, sagte Emil und schüttelte den Kopf. Wie war er nur in den Schlamassel geraten? 
»Und so ganz ohne Schuhe«, fuhr Schuster fort, »da ist so eine Rechnung teuer! Sehr teuer sogar. Teurer als mit Schuhen.«
Wie viel echte Rosemarie steckt in deiner Geschichte oder sogar in dem ein oder anderen Charakter?
In vielen Geschichten / Charakteren steckt ein bisschen Rosemarie. Mal mehr, mal weniger. In dieser speziellen hier vielleicht weniger, aber es ist auf jeden Fall meine Art Humor, die ich hier reingepackt habe und meine Werte, wenn man so will. Was ist schon ein perfektes Zuhause wenn man stattdessen tolle Freunde haben kann.
Gibt es ein persönliches Lieblingszitat in deiner Geschichte oder in der gesamten Anthologie, das du uns gerne vorstellen möchtest?
Auch schwer, ich habe mich jetzt für dieses entschieden, es zeigt, worum es in der Geschichte geht: 
»Ein Freund, oh ja!« jubelte der. »Das ist viel besser als tausend Füße!«
Leser sind ja immer neugierig, wer gerade meine Fragen beantwortet hat. Wie würden dich deine Protagonisten, Nebencharaktere oder Antagonisten beschreiben?
Oha, das ist jetzt die schwerste Frage. 
„Tja, ihr Lieben, was gefällt euch an mir?“
„Dass du uns nicht verbiegst, sondern uns sein lässt, wie wir sind, selbst wenn die Geschichte dadurch einen anderen Verlauf nimmt, als du dir vorher ausgedacht hast.“
„Was den Geschichten ja auch immer sehr gut bekommt.“
„Weil wir eben manchmal raffinierter sind, als du dir das im Kopf überlegen kannst.“
„Und was stört euch an mir?“
„Dass du manchmal ganz schön pingelig bist. Und dass wir manchmal zu ähnlich sind, weil du uns mal wieder deine eigenen Worte in den Mund legst und das sind oft ganz schön viele. So viel reden wir gar nicht immer, wie du reden möchtest.“
„Okay, ich danke euch, an dieser Stelle lasse ich euch dann auch mal nicht mehr weiterreden :-)“
Danke für deine Zeit 😊
Danke für diese Gelegenheit meine Geschichte und mich ein bisschen vorzustellen.

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