Dienstag, 3. März 2020

[Autoreninterview] Alisa Binoa

Autoreninterview
Alisa Binoa

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Alisa ist natürlich ein Pseudonym. Im richtigen Leben wohne ich mit meinem Mann und drei Kindern in Süddeutschland. Autorin ist nicht mein Hauptberuf. Wenn ich nicht schreibe, bin ich sowas ähnliches wie eine Lehrerin für Erwachsene.
Wie bist du zum Schreiben gekommen? 
Da ist ein bisschen meine Lektorin schuld. Wir haben zusammen an einem Sachbuch gearbeitet und sie meinte: Schreib doch mal was anderes!

Habe ich dann gemacht und mir ausgerechnet BDSM-Erotik ausgesucht.
Dann kam noch ein Unfall und damit 10 Wochen Zeit zuhause dazu. Da war denn die Gelegenheit es auch wirklich zu tun.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Meine Geschichten drehen sich bisher immer um Alisa und Viktor. Alisa möchte ihre devote Seite ausprobieren, steht sich nur ständig selbst im Weg, weil sie sich immer wieder selbst in Frage stellt. Das bezieht sich natürlich auf ihre Beziehung zu Viktor. Er ist ein erfahrener Dom, lässt Alisa ihre Zeit sich zu entwickeln. Allerdings mag er sie ein bisschen mehr als er sich eingestehen möchte. Eigentlich möchte ich die beiden manchmal schütteln!
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ich arbeite an drei Projekten

1. Die Schlussgeschichte um Alisa und Viktor. Happy -End? -verrate ich nicht.
2. Die Geschichte um Viktor bevor er Alisa kennen lernt. Warum er so ist wie er ist.
3. Eine Geschichte für einen Verlag – noch in der Entstehung.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten? 
Ich habe keine Freizeit zur Verfügung. Irgendwie hab ich immer was zu tun
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich lese gerne klassische Kriminalromane. So mit Mord und Detektiv.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Ich habe einen großen unaufgeräumten Schreibtisch mit Tastatur, Bildschirm und Massen von Zetteln, Ordnern, Stiften usw. Absolutes Chaos. Da blicke nur ich durch – genügt auch.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Ich denke wie bei vielen Menschen. 6.15 klingelt der Wecker. Frühstück für die Familie machen. Schon man aufräumen, die erste Wäsche in die Maschine werfen, die Kinder zum Bus scheuchen, Mann verabschieden. Selber in die Klamotten kommen, zur Arbeit fahren, viel reden und erklären. Dann Mittag oder abends heimkommen. Davon hängt es ab ob noch Zeit für ein paar Zeilen ist. Abendessen, Kinder und Mann bespaßen – schlafen.

Sorry – nicht spannend
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben? 
Ich lese gerne Krimis, Liebesgeschichten mit Happy-End und Erotik.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Lebensmotto: Reg dich nur über Dinge auf, die du ändern kannst. Und wenn du sie ändern kannst, entscheide ob es dir das Wert ist.

Zitat aus meinen Büchern: Das größte Geschenk an einen dominanten Mann, ist die Hingabe einer starken und selbstbewussten Frau.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um? 
Persönliche Kritik nehme ich persönlich – das finde ich nicht gut

Sachliche Kritik nehme ich an, reflektiere sie. Ist sie berechtigt, versuche ich daraus zu lernen. Ist sie es meiner Meinung nach nicht, dann ignoriere ich sie (siehe Lebensmotto)
Ich muss beruflich sehr oft Menschen kritisieren, deshalb habe ich mich lange damit beschäftigt, wie man Kritik so formulieren kann, dass sie angenommen werden kann ohne zu verletzen. Das ist nicht einfach – aber machbar.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen? 
Ich hatte eine Anzeige von Amazon über Selfpublishing gelesen und fand das spannend. Vor allem was man da technisch alles wissen musste. Algorithmus, Keywords usw. Leider lässt sich das nur ausprobieren, wenn man einen Text hat. Also musste ich erst einen schreiben. Bei mir war also erst die Entscheidung aus Neugier SP auszuprobieren da und erst dann der Text.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest? 
Ich möchte meine Leser emotional berühren. Wenn ich das schaffe, dann bin ich glücklich

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