Samstag, 27. November 2021

[Autoreninterview] Tira Beige

Autoreninterview
Tira Beige

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Na klar, gern :-) Das Schreiben gehört neben dem Joggen und Musik machen zu meinen Hobbys. Seit Dezember 2020 veröffentliche ich meine Bücher unter dem Pseudonym Tira Beige. Ich führe ein sehr bescheidenes Leben: bin 37 Jahre alt, habe einen Freund und lebe im Osten Deutschlands. Ich schreibe in meiner Freizeit, da ich im Hauptberuf Lehrerin bin (unter anderem für das Fach Deutsch).
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Das ist eine Herzensangelegenheit, seitdem ich schreiben kann: In den Sommerferien diesen Jahres war ich zu Besuch bei meiner Mutti und habe in meinem alten Kinderzimmer einen Stapel Papier gefunden - Geschichten, die ich schon in der Grundschule angefertigt habe und an die ich mich kaum noch erinnere. Da waren auch Erzählungen dabei, die ich in der Pubertät geschrieben habe und die schon leicht erotisch angehaucht sind. Gott sei dank wollte es das Schicksal so, dass ich diese Leidenschaft vor ein paar Jahren wiederentdeckt habe. :-))
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Mein Debütroman „Rebeccas Schüler – Anziehend, verboten und gefährlich“: DAS Herzensprojekt, in das sämtliche Erlebnisse aus den ersten Jahren meiner Lehrer-Laufbahn eingeflossen sind; vermischt mit einer hochdramatischen, erotischen Story rund um die Lehrerin Rebecca Peters. Sie fühlt sich zu ihrem Schüler Lou hingezogen und kommt nicht mehr aus dem Strudel der Selbstlügen heraus.
Der Kurzgeschichtenband „Rebecca – Sinnliche Fantasien einer Lehrerin“ enthält zehn niveauvoll verfasste, sinnliche Geschichten aus dem Schulalltag. Er kann unabhängig vom Roman gelesen werden und dient dazu, dem eigenen stressigen Alltag zu entfliehen.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ich arbeite am letzten Teil der „Rebecca-Reihe“. Das Buch wird „Before the Night“ heißen und in Zusammenarbeit mit Laurent Noir herausgebracht. Die Kapitel werden abwechselnd aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt. Rebecca erhält eine Stimme, genauso wie Manuela, die meine Leser aus den „Bösen Spielchen“ kennen. Darüber hinaus wird eine männliche Hauptfigur, deren Name noch nicht verraten wird, zu Wort kommen.
Daneben baue ich mir gerade ein zweites Pseudonym auf, unter dem belletristische Werke erscheinen sollen. Das Debüt ist in Arbeit und wird hoffentlich schon 2022 das Licht der Öffentlichkeit erblicken.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Schreiben, schreiben, schreiben. Lesen, lesen, lesen. Außerdem gehe ich sehr gerne raus an die frische Luft. Ich jogge unglaublich viel. Außerdem spiele ich für mein Leben gern Gitarre und höre sehr viel Musik.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Dadurch, dass ich als Deutschlehrerin arbeite, muss ich von Haus aus sehr viel lesen. Die Bücher von Juli Zeh zum Beispiel begeistern mich sehr, da sie unglaublich vielfältig von den Themen her sind und sich durch einen sehr guten Schreibstil auszeichnen. Ansonsten lese ich in meiner Freizeit erotische Bücher, von denen ich mich inspirieren lasse. D.C. Odeszas Werke haben mich überhaupt erst zum Schreiben von erotischen Werken angeregt.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Am liebsten schreibe ich draußen: die Sonne scheint, ich sitze unter dem Pavillon auf meiner Liegeinsel und lasse mich von der Natur in unserem Garten inspirieren.
Wenn das Wetter schlechter wird, dann schreibe ich meistens in der Küche: ich sitze am Tisch, neben mir steht ein Tässchen Tee und es herrscht absolute Stille um mich herum.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Den gibt es eigentlich nicht. :-D Ich stehe kurz nach vier Uhr auf, bereite den Unterricht für den anstehenden Tag vor, dann fahre ich kurz nach sechs Uhr auf Arbeit und komme heim, wenn die Schule vorbei ist. An manchen Tagen kann das schon um die Mittagszeit sein, an anderen bin ich erst um 16 Uhr oder gar noch später zu Hause. Je nachdem, was anliegt. Oftmals muss ich danach Schülerarbeiten kontrollieren oder Liegengebliebenes nacharbeiten. Erst am späten Nachmittag komme ich dazu, mich meinen Freizeitaktivitäten zu widmen. Zwischen 19 und 20 Uhr ist meine Schreibzeit. Wenn ich im Fernseher das „Gong“ der Tagesschau höre, beende ich das Schreiben.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Ich lese und schreibe am liebsten erotische Bücher. Belletristische Romane mit niveauvollem Inhalt lese ich ebenso gern. Ansonsten sagen mir auch realitätsnahe Stoffe zu, die nicht fiktiv sind: Ich habe zum Beispiel schon zuhauf Bücher über Bergbesteigungen gelesen.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Ich habe vor einigen Jahren einen Bleistift geschenkt bekommen, auf dem stand: „Schreiben ist, mit Worten Bilder und Gefühle formen.“ Das fand ich unglaublich passend im Hinblick auf mein eigenes Schaffen, da ich bei den Romanen auf größtmögliche Authentizität achte. Daher steht auch die Handlung bei mir im Mittelpunkt.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Au weia, wo soll ich da anfangen? :-D Ich war schon mehrere Male in Norwegen und auch schon sehr oft auf den Kanaren. Darüber hinaus mag ich Island und Irland, genauso wie Norditalien. Also: Nein, ein Lieblingsland habe ich nicht. ;-)
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich bin von Haus aus sehr selbstkritisch und perfektionistisch. Meine Bücher lasse ich nach dem Schreibprozess mehrere Wochen, gar Monate liegen, bevor ich sie mir etappenweise erneut vorknöpfe, Passagen streiche, überarbeite und in einem letzten Prozess alle kleinen Fehler ausmerze. Ich würde niemals meinen Namen auf ein Produkt setzen, das ich nicht vorher auf Herz und Nieren geprüft habe.
Meinen Debütroman habe ich für eine Leserunde bei LovelyBooks angeboten. Alles, was mir dort zugetragen wurde, habe ich beim Schreiben des zweiten Teils berücksichtigt. Ich bin unglaublich dankbar für Anregungen jeglicher Art. Wenn man mit Kritik nicht umgehen kann, dann darf man nicht veröffentlichen, denn es wird immer Menschen geben, die die eigene Literatur nicht mögen. Nichts ist allerdings schlimmer für einen Autor als negative Bewertungen ohne Text. :-/
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ich würde hier nicht von „Entscheidung“ sprechen, denn wenn mich ein Verlag entdeckt, würde ich sofort dahin wechseln. Deswegen veröffentliche ich bei Neobooks, weil man dort die Chance auf eine Entdeckung durch einen Verlag erhält.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Vielen Dank an alle Leserinnen und Leser, die meine Bücher kaufen. :-)
Im Idealfall lasst ihr mir ein paar Sternchen und liebe Worte auf den einschlägigen Verkaufsportalen da. Anregungen und Kritik richtet ihr am besten an tira.beige@gmx.net.
Außerdem danke ich allen Leserinnen und Lesern, die mir auf den Social-Media-Kanälen folgen und sich für meine Arbeit interessieren.

Freitag, 26. November 2021

[Protagonisteninterview] How to travel von TinaSusanne


Protagonisteninterview

Nach dem Interview mit der Autorin treffe mich heute mit Ally & Harris aus dem Buch „How to travel“ von TinaSusanne.

Hi, schön, dass ihr heute Zeit findet ein wenig mit mir über das Buch und eure Autorin zu sprechen.
Ally: Hallihallo, liebe Claudia, vielen Dank für deine liebe Einladung!
Wie geht es euch heute?
Ally (seufzt): Natürlich sollte ich jetzt glücklich und zufrieden sein, da ich Harris habe, aber „seine Kinder“ müssen bald wieder in den Krieg und vom Weltfrieden will ich gar nicht anfangen!
Harris: Ally, das wäre auch viel verlangt, aber ich weiß, was du meinst. Ich würde gerne dich und die Kinder einpacken und abhauen.
Ally: Das ist nämlich das andere, liebe Claudia. Wir brauchen dringend eine neue Lebensaufgabe für Harris und seine RekrutInnen. Hast du vielleicht eine Idee?
Würdet ihr euch meinen LeserInnen vorstellen?
Ally : Ich bin Ally Moss, 37 und arbeite für eine Wohltätigkeitsorganisation, engagiere mich aber auch privat für eine bessere Welt. Ich war nicht unglücklich mit meinem Single-Dasein, aber es ist so schön, dass ich nun nicht mehr alleine bin und jemand für mich da ist. Das ist ein schönes Gefühl und macht meine Depression etwas erträglicher...
Harris: Ich bin Harris Thomas, 38 und war bis vor kurzem Elite-Soldat einer Spezialeinheit. Da wurde bei mir eine PTB diagnostiziert, dass ich im Moment neue RekrutInnen trainiere. Ich wollte mich ursprünglich nur kurzzeitig verpflichten, weil ich meine Jugendliebe heiraten und mit ihr in ein kleines Häuschen ziehen wollte, aber sie hat sich auf dem College in einen anderen verliebt und damit hatte ich mit dem Projekt Ehefrau abgeschlossen – bis ich Ally traf.
Wie war die Zusammenarbeit mit eurer Autorin?
Ally: Oh, es war unglaublich zauberhaft! Wir hätten uns keine empathischere und kreativere Person aussuchen können. Sie hat immer die absolut richtigen Worte für uns gefunden und uns dann auch noch zu Filmstars gemacht!
Harris: Da kann ich Ally nur zustimmen. Sie hat sich absolut anständig verhalten, nachdem ich erstmal einen nicht so tollen Eindruck gemacht habe.
Ally: Sie wollte Harris nämlich am Anfang am liebsten an die Wand klatschen (gluckst). Du musst wissen, Claudia, dass wir so aufgeregt waren, dass wir unsere Story etwas durcheinander, lückenhaft und nicht chronologisch erzählt haben, d.h. die Arme hat Harris kennengelernt, nachdem er bei mir zweimal die Kabinentür eingetreten hat...
Harris: Ja, ja, damit werdet ihr mich bis zuletzt aufziehen.
Ally gibt Harris einen Kuss auf die Wange und drückt seine Hand.
Was ist euer höchstes Lebensziel?
Ally und Harris (wie aus der Pistole geschossen): Den Weltfrieden.
Harris (todernst): Spaß beiseite. Ich würde gerne mit Ally zusammenleben und etwas anderes machen und natürlich die Kinder mitnehmen.
Ally: Ja, das möchte ich auch, Harris.
Wie kann man sich euren ganz normalen Alltag vorstellen?
Ally: Oh durch unsere Fernbeziehung gibt es keinen normalen Alltag. Harris kommt am Wochenende zu mir, wir fahren Sonntag Abend zu ihm, ich bleibe zwei Tage und er kommt Freitag Abend wieder zu mir. Ich arbeite, während ich bei ihm bin quasi im Homeoffice, und wir telefonieren jeden Abend, wenn wir getrennt sind.
Harris: Wenn keine blöde Übung dazwischenkommt.
Ally: Ja, das stimmt.
Welche Stolpersteine und Hoppalas würdet ihr gerne aus eurem Leben eliminieren?
Harris: Das Beste wäre natürlich gewesen, ich hätte Ally schon auf der Schule kennengelernt, dass ihre Depression nicht derart ausgebrochen wäre. Sie hätte mich im Gegenzug davon abgehalten zum Militär zu gehen. Dann wären wir seit Ewigkeiten zusammen und hätten eigene Kinder.
Ally: Wow, und da hast du dich für keinen Traummann gehalten!
Harris: War das etwa gut?
Ally: Das war sensationell, Harris. Ich wüsste nichts Besseres.
Wenn ihr einen Wunsch frei hättet, wie würdet ihr ihn verwenden?
Ally und Harris (wie aus der Pistole geschossen): Für den Weltfrieden.
Herzlichen Dank für eure Zeit.
Ally: Dir auch vielen vielen lieben Dank, liebe Claudia. Du musst mal zu unserer Teeparty kommen!
Harris: Mach's gut, Claudia, und halt dich schön von bewaffneten Konflikten fern.

[Autoreninterview] TinaSusanne

Autoreninterview
TinaSusanne

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich bin TinaSusanne, Künstlerin, Singer/Songwriterin und seit September 2017 auch Autorin. In 40 Monaten schrieb ich 39 Romane herunter, 7 weitere warten noch auf ihre Vollendung, aktuell habe ich meinen 41. Roman beendet.
Ich finde meine Protas viel interessanter als mich, will aber gerne etwas über mich verraten... Ich mache keine halben Sachen und tue alles aus vollem Herzen & mit allen Sinnen. Meine Herzensheimat ist Großbritannien, aber die meisten meiner Romane spielen in den USA.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Im Nachhinein musste es wohl so kommen, aber das Romanschreiben hat mich erst einmal total überfallen (lacht). Natürlich hatte ich mir Geschichten ausgedacht, seit ich denken kann und über die Jahre immer mal wieder angefangen, sie nieder zu schreiben, kam aber nicht über ein paar Seiten hinaus und habe es wieder vergessen. An Storys mangelte es wirklich nicht, zudem kamen völlig neue Ideen hinzu...
Songs schreibe ich dagegen regelmäßig seit meinem 16. Lebensjahr.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Es ist bis jetzt „How to Travel - eine Romanze auf hoher See & darüber hinaus“ als Fortsetzungs-Hörfilm kostenlos auf YouTube „erschienen“:
Die passionierte Weltretterin Ally Moss und der hartgesottene Elite-Soldat Harris Thomas finden sich unfreiwillig auf Kreuzfahrt wieder. Zusammen meistern sie aberwitzige Situationen, dass es kommt, wie es kommen muss - zu einer Romanze auf hoher See. Freut Euch auf einen Fortsetzungs-Hörfilm voller Situationskomik und Romantik, engagiert und lebendig von der Autorin eingelesen. Der Clou an der Inszenierung sind liebevoll-arrangierte Lego-Kulissen und das musikalische Intro.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Nein, ich sitze gerade an der Überarbeitung von „How to Travel“. Daneben will aber immer wieder eine andere Story redigiert werden.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Ich arbeite in jeder freien Minute an meinen Storys, Posts und Autorinnenhausaufgaben. Daneben liebe ich es, neue Lego-Bilder zu kreieren und sie mit einem Grafikprogramm aufzubereiten.
Hast du auch Lieblingsbücher und eine Lieblingsautorin, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Leider habe ich weniger denn je Kapazitäten, fremd zu lesen. ;) Aber erfreulicherweise „musste“ ich aus Recherchezwecken meine absolute Lieblingsautorin Jane Austen ein paar Mal wieder-lesen :).
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Ich habe einen kleinen weißen Schreibtisch am Fenster zur Straße mit Blick auf einen Baum, der im Wechsel der Jahreszeiten schön zu beobachten ist und immer mal wieder von verschiedenen Vögeln oder einem Eichhörnchen besucht wird.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Ein normaler Tag ist natürlich einer, an dem ich meinen Brotjob erledige und nach Feierabend meinen Autorinnenkram mache ;), sprich liebe Kommentare von meinen Fans auf Insta und Fb beantworte, meinerseits Kommentare schreibe und mein Tagespensum an HtT-Kapiteln erledige, wenn mir nicht eine Story dazwischen kommt ;).
Mein freies Autorinnen-Wochenende ist wohl spannender. Da stehe ich genauso früh auf, plane neue Posts vor, mache neue Fotos, arbeite an meinen Kapiteln und mache dazwischen einen Spaziergang.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Ich habe am liebsten Liebesromane oder Cosy Crime gelesen. Beim Schreiben habe ich keine Wahl, da mich meine Protas und meine Story aussuchen. Es sind natürlich zu 99,9% Lovestorys, keine Frage, aber es ist schon auffällig, wie es dort von Cops und Agenten wimmelt ;), dass ich mich zu einer Krimiautorin vortaste...
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Aktuell habe ich die Postkarte am Fenster stehen, die mir eine liebe Bloggerin mit einem kleinen Goodie-Päckchen geschickt hat: „Nichts ist falsch, wenn dein Herz dir sagt, dass es das Richtige ist.“ Ein Zitat aus 41 (+7) Büchern zu wählen, ist ein Ding der Unmöglichkeit! ;)
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Großbritannien. Ich wollte schon immer dorthin reisen, und als ich es zum 1. Mal tat, fühlte es sich von der 1. Sekunde wie Zuhause an. Dorthin zu reisen, ist also heimkehren.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Nun, das kommt auf die Kritik an, wie sie kommuniziert wird, ob sie berechtigt ist und man sich vorher mit der Komplexität meines Werks auseinandergesetzt hat.
Bei der Überarbeitung von HtT wurde ich bspw. auf einige berechtigte Punkte hingewiesen, dass Ally und ich ganz bestürzt waren, es aber in Ordnung gebracht haben. Harris hat das Problem natürlich nicht verstanden, weil er es bei sich sieht... ;)
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Oh, es war genau andersherum. Ich hatte mich bei Agenturen beworben, weil ich zu einem Verlag wollte, aber erhielt nur Absagen, obwohl vorgeblich nach originellen, verrückten Ideen gesucht wurde...
Gibt es etwas, was du meinen LeserInnen noch mit auf den Weg geben möchtest?
Ich tausche mich unheimlich gerne mit meinen LeserInnen aus und freue mich unwahrscheinlich über nettes Feedback. Ich stecke meine ganze Freizeit, all mein Herzblut und all meine Seele in meine Projekte und freue mich dementsprechend sehr über wertschätzende Wahrnehmung.

Donnerstag, 25. November 2021

[Rezension] Lone Hearts and City Lights (Dreaming Hearts Reihe) von Juna Grey

 



Das Buch "Lone Hearts and City Lights (Dreaming Hearts Reihe)" wurde von Juna Grey verfasst und erschien 2021.

Die Autorin nimmt den Leser mit auf eine Reise nach New York. Die Protagonisten haben beide eine schwierige Zeit hinter sich und man kann sich in ihre Situationen sehr gut hineinfühlen. Auch die Orte und Charaktere sind sehr detailreich und bildhaft beschrieben.
Der Sprachstil und die Wortwahl sind der Geschichte sehr zuträglich, da man förmlich durch die Seiten fliegt. Man bekommt ein flüssiges, kurzweiliges Lesevergnügen mit Tiefgang präsentiert, wo man mit den Charakteren lachen, weinen und mitfühlen kann.

Jeder, der berührende Geschichten mit Tiefgang gerne liest, dem kann ich auch dieses Buch wärmstens empfehlen.

[Buchvorstellung einmal anders] When dreams come true von Charlotte Macallan



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Autorin Charlotte Macallan, um mit ihr über ihr Buch „When dreams come true“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.
Sehr gerne. Danke, dass ich dabei sein darf.
Kannst du uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Ich entführe euch in mein Lieblingsland, samt kleinen Ausflug in die schottische/keltische Mythologie. Ihr dürft euch mit Maisie auf die Suche machen, was ihre Träume zu bedeuten haben. Seit sie nämlich im Traum auf einen geheimnisvollen Schotten getroffen ist, und ausgerechnet er nur zwei Tage später ihr im wahren Leben gegenübersteht, geht in ihrem Leben alles drunter und drüber. Aber der mysteriöse Kerl, der sich als ihr Anatomie-Tutor entpuppt, ist nicht der Einzige, der ihre Gefühle ins Chaos stürzt.
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne, lustige oder schwierige, düstere, traurige Zeiten und Situationen zu führen?
Jede Situation hat ihren Reiz und es gab ihm Laufe der Geschichte schon Stellen, die mir nicht leicht fielen, sie zu schreiben. Ich mag die Abwechslung, wenn auf eine traurige Szene wieder eine schöne folgt. Ich kann mich gar nicht erinnern, welche die Einfachste war, aber die Schwerste ist mir gut im Gedächtnis.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Da gibt es so einige, aber eine meiner liebsten ist, wenn Duncan „November Rain“ spielt. Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht. Lest es am besten selbst. Aber vielleicht schaut ihr euch den Videoclip zum Song vorher mal an.
Wie viel echte Charlotte steckt in dem Buch oder auch in dem ein oder anderen Charakter?
Da steckt einiges an Charlotte drin. Verteilt auf mehrere Charaktere. Mit Maisie teile ich die Leidenschaft für alte Burgen und Schlösser, mit Liz die fürs Kochen, mit Cailan die für Whisky und mit Duncan die Ungeduld.
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben?
Ich glaube, sie würden mich am liebsten anschreien, weil ich es ihnen so schwer mache. Aber hey, ich kann auch nichts dafür, dass Duncan so ein Sturschädel ist. (Duncan schnaubt laut und kontert, dass ich exakt den gleichen Sturschädel besitze wie er.) Auch wenn ich es nicht gerne zugebe, aber er hat recht.
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Am Anfang hatte ich gar keinen Titel. Ich habe ja aus Jux und Tollerei angefangen zu schreiben. Erst nachdem das Projekt drei Jahre geruht hat und ich danach anfing zu plotten, kam der Titel und hat sich auch seitdem nicht mehr geändert.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Da ich ja SPlerin bin, hatte ich jedes Mitspracherecht beim Cover. Und ich muss sagen, dass die liebe Constanze von der @coverboutique mir da ein wahrlich traumhaftes Cover gezaubert hat. Die Farbe Türkis und die angedeuteten Wellen stehen für Duncan, das Gold für Maisie und Edinburgh Castle ist ein wichtiger Schauplatz.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Von dem Moment an, als ich zum ersten Mal in diese Ozeanaugen blickte, wusste ich, dass ich darin untergehen würde.
Danke für das Gespräch.
❤️

[Autoreninterview] Charlotte Macallan

  Autoreninterview
Charlotte Macallan


Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hallo, ich bin Charlotte, komme aus Bayern, aber mein Herz schlägt für Schottland.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Die Idee kam mir beim Lesen der Lux-Reihe von Jennifer L. Armentrout. Die Bücher haben mich so fasziniert, dass ich unbedingt auch so etwas tolles schreiben wollte. Ich werde wohl JLA nie das Wasser reichen können, aber ich habe durch ihre Bücher meine Leidenschaft gefunden.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Bisher ist noch kein Buch von mir erschienen. „When Dreams Come True“ ist mein Debüt.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja, es gibt schon ein neues Projekt. SSB umfasst mittlerweile 55k Wörter und ist damit gut zur Hälfte geschrieben. Es wird etwas völlig anderes als WDCT. Es ist rein Romance und es geht um ernstere Themen.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Freizeit? Das ist momentan leider ein Fremdwort für mich. Ich habe noch einen Brotjob und bin Mama. Die Zeit die mir noch übrig bleibt, wird für das Schreiben genutzt oder alles, was mit dem Schreiben verbunden ist. Als Selfpublisher kommt da einiges an zusätzlicher Arbeit auf einen zu, was man vorher gar nicht so auf dem Schirm hat.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Mein absolutes Lieblingsbuch ist HIM von Sarina Bowen & Elle Kennedy. Das könnte ich immer und immer wieder lesen (und mach das auch). Es gibt so viele unglaublich gute Autorinnen und Autoren, die ich gar nicht alle aufzählen kann, aber meine Nummer 1 ist wohl Jennifer L. Armentrout, weil ich durch sie die Liebe zum Schreiben gefunden habe.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Mein Schreibtisch steht direkt vorm Fenster und ist schon über 100 Jahre alt. Er hat früher meinen Urgroßeltern gehört und ist deshalb etwas ganz besonderes für mich. Oben drauf steht eine Banker Lampe, mein Laptop, Stifte und meine Notizbücher, in denen meine Ideen für zukünftige Bücher gesammelt werden. Links daneben hängt eine große Karte von Edinburgh – meine Lieblingsstadt – an der Wand.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Nachdem ich aufgestanden bin, versuche ich meine Tochter aus dem Bett zu kriegen (jeden Tag ein neuer Kampf). Wenn ich sie dann erfolgreich in den Kindergarten gebracht habe, geht’s für mich an drei Tagen in der Woche in die Arbeit. Zwei Vormittage bleiben mir zum Schreiben. Und natürlich ein paar Abende, wenn mein Kind im Bett ist. Der Rest ist Familienzeit.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Am liebsten lese ich alle Arten von Romance. Sehr gerne auch Fantasy und zwischendurch darf es auch ein Krimi oder Thriller sein. Beim Schreiben wird bei mir immer die Liebe im Vordergrund stehen.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Mein Motto: Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum. Das habe ich sehr wörtlich genommen und Träume auch in meinem Debüt thematisiert.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Wie oben schon erwähnt: Schottland. Ich liebe die raue Natur, den schottischen Dialekt, die alten Burgen und Schlösser, Whisky, und ganz besonders Edinburgh mit seinem geheimnisvollen Charme.
Aber ich reise sehr gerne und es gibt so viele tolle Länder, Städte, Menschen und Kulturen. Australien und Japan haben es mir auch schwer angetan.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Das kommt auf die Art der Kritik an. Ich nehme sie meist viel zu persönlich und muss mich oft ermahnen einen Schritt zurück zu gehen, um die Kritik ganz objektiv zu betrachten. Dann klappt es auch einfacher mit der Umsetzung. Als Autorin stelle ich mich natürlich ganz bewusst der Kritik. Ich muss nur aufpassen, dass ich nicht vergesse, dass bei einer Rezension nicht ich als Person bewertet werde, sondern die Geschichte, die ich geschrieben habe.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Das ist ganz einfach. Ich habe es natürlich bei Verlagen versucht, aber es hat leider nicht gereicht. Und weil ich niemand bin der kampflos aufgibt, habe ich es einfach selbst in die Hand genommen.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Glaubt an euch und eure Träume. Auch wenn es nicht immer leicht ist, sie zu verwirklichen.

Mittwoch, 24. November 2021

[Buchvorstellung einmal anders] L'hôtel des mites von H. R. Berg



Buchvorstellung einmal anders


Nach dem Autoreninterview drückt mir H.R. Berg seinen Kindle in die Hand und verlässt einfach das Zimmer. Da mir das schon öfter passiert ist in letzter Zeit, erahne ich, was da kommen wird.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das Buch des Autors „L’Hôtel des Mites“, um schon ein bisschen hineinzulesen. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Jetzt ist er weg, dann interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben dem Autor am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. 😊

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um mit mir zu reden.
Ich danke dir. Ich liebe es mich mitzuteilen.
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Da gab es drei verrückte Jungs, die der Meinung waren, mit ihren Motorrädern durch halb Europa zu cruisen, um eine entspannte Woche an der spanischen Küste zu verbringen. Was sie jedoch nicht auf dem Schirm hatten, war, dass sie während einer einfachen Zigarettenpause auf einen Parkplatz ankamen, der nicht einfach nur der Parkplatz eines alten Hauses war. Kaum dort angekommen wurden sie auch schon von mehreren Schwärmen weißer Motten angegriffen. Und als wäre das noch nicht genug, haben die kleinen Viecher es geschafft, die drei irgendwie in dieses Haus, welches sich als ein Hotel entpuppte, zu führen.
Dort drinnen spielen Raum und Zeit keine Rolle mehr. Das Hotel ist nicht das, was es zu sein scheint und die Zeit… oh je. Die war noch nie so unwirklich wie in diesem Haus.
Die Frage ist natürlich, finden sich die drei wieder und finden sie einen Weg aus diesem Hotel?
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da du ja auch viel mit dem Autor zusammenarbeiten musst, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihm leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Der Autor ist mir wohlbekannt. Wir haben über ein Jahr miteinander gearbeitet. Es war nicht immer leicht. Ich weiß aber aus zuverlässiger Quelle, dass es für ihn einfacher ist, die düsteren Situationen hervorzuheben. Schöne Dinge kommen natürlich auch vor, aber diese sind eher mit etwas Humor zu sehen. Im großen und Ganzen ist es für alle Charaktere schwierig und ich weiß, dass er diese Szenen geliebt hat.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Es gibt ein spezielles Kapitel. Dieses hat mit der eigentlichen Geschichte so gar nichts zu tun, denn sie spielt in der Nacht vor dem Hotel. Dort geht es um den Überlebenskampf einiger dort lebender Tiere. Ich weiß nicht genau, was den Autor geritten hat, dieses Kapitel zu schreiben. Aber während drinnen ein wahnsinniger Tumult herrscht, ist es, als würde man zum verschnaufen einfach mal vor die Tür gehen. Und ich glaube, deshalb hat er diese Szene eingebaut. Ich mag sie sehr.
Weißt du wie viel H. R. tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt?
Der Beginn dieser Geschichte, so sagte er das zumindest, beruht zum Teil auf einer wahren Geschichte. Es ist also nicht verwunderlich, dass H.R. Berg viel von sich in die Charaktere einfließen ließ. Aber man würde ihn nicht daran erkennen. Es ist eher so, als würden Charakterzüge in mehrere Teile gesplittet worden und daraus wurden die Protagonisten dieser Geschichte.
Wie würdest du oder seine Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller den Autor beschreiben?
Der Autor ist ein Träumer. Ein lustiger kleiner Träumer, der uns alle zum Lachen und zum Träumen, aber auch, dass ist ja seine Intension, zum gruseln bringt. Er liebt es, jeden seiner Darsteller eine Bühne zu geben und sei er noch so klein.
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Der Titel stand in einer anderen Form schon fest, bevor das erste Wort geschrieben wurde. Es sollte ein Wortspiel aus französisch und deutsch werden. Das haut aber nicht so ganz hin, da es diese Wörter im französischen zwar gibt, aber eine völlig andere Bedeutung haben. Zusammen mit dem Verlag haben wir uns dann für den jetzigen Titel entschieden. Und ich bin sehr zufrieden und dankbar.
Bist du zu 100% zufrieden mit deinem Cover / Outfit oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Die Frage verstehe ich nicht. Also, ganz ehrlich, was kann man sich denn besseres wünschen, als dieses Outfit. Natürlich gibt es immer etwas zu meckern, das ist normal, oder? Aber das sind keine Dinge, die ich ändern würde. Für mich ist es wie die Lederhosn zur Wiesn. Es passt perfekt und ich liebe es. Es fühl sich wunderbar an.
Kannst du uns vielleicht auch schon verraten, ob der Autor viele echte Plätze eingebaut hat oder ob die Orte im Buch der Fantasie entspringen?
Das Hotel gibt/gab es tatsächlich. Auch den Parkplatz. Ansonsten ist alles irgendwie Fantasie und doch wieder nicht. Geografisch absolut erfunden *lach*
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Es ist nicht mein Lieblingszitat, denn eines zu finden, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Aber ich habe eine Stelle, die mir doch etwas gefällt. Wenn du das jetzt hörst, wirst du nicht wissen, worum es geht, aber irgendwie doch….
Erst ist der eine verschwunden, dann der andere und dann ist die Ruine hier plötzlich zu einem Luxushotel geworden. Also, wenn du nicht der Zauberer von Oz bist, kannst du mir nicht helfen, dachte Jens, sprach es aber nicht aus.
Nun betritt der Autor wieder das Zimmer und blickt mich ungläubig an. Scheinbar ist es selbst in Autorenkreisen nicht üblich, dass das Buch antwortet. Leise flüstere ich dem Buch noch zu: »Danke für das Gespräch, es hat mir großen Spaß gemacht.«

Dann wende ich mich dem Autor zu. »Alle meine Fragen sind beantwortet, ich danke dir für den sehr interessanten Tag bei dir.«