Donnerstag, 23. September 2021

[Buchvorstellung einmal anders] Kieztränen - Tragödien der Nacht von Nina-Marie Holz

 



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Autorin Nina M. Holz, um mit ihr über ihr Buch „Kieztränen – Tragödien der Nacht“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.
Vielen Dank für die Einladung, ich freue mich hier zu sein.
Kannst du uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Puh, das ist schwierig. Ich würde es vermissen am ehesten mit Liebesgeschichte trifft Kiez beschreiben.
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Besonders die schweren Zeiten haben mich bis abends ins Bett begleitet und mir so einige schlaflose Nächte beschert. Ich habe mit ihnen mit gelitten.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Meine liebste Stelle ist das Ende, aber die müsstet ihr schon selbst lesen. Sonst verrate ich zu viel :)
Wie viel echte Nina steckt in dem Buch oder auch in dem ein oder anderen Charakter?
Ich glaube in Luna steckt fast 100% Nina, was ich eigentlich überhaupt nicht wollte, aber genau das macht das Buch auch sehr persönlich für mich.
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben?
Ich glaube sie würden mich als ziemliche Schlafmütze bezeichnen, die inzwischen nur noch zwischen arbeiten, schreiben und schlafen herum vegetiert und mich daraufhin eine Runde über den Kiez schleifen.
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Der Titel stand schon vor der Geschichte. Es gibt ein Lied mit dem selben Titel von meinem liebsten Sänger Fynn Kliemann. Der Inhalt des Liedes hat mich für die Geschichte inspiriert, hat in dem Sinne aber nichts damit zu tun. Durch Fynns freundliche Genehmigung darf ich den Titel auch zum Glück verwenden.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Ich liebe das Cover und bin sehr zufrieden damit.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Eindeutig: „Ich bin gesellig, doch falle allein.“
Danke für das Gespräch.
Ich habe zu danken, vielen Dank für diese tolle Möglichkeit. :)

Mittwoch, 22. September 2021

[Buchvorstellung einmal anders] 2040 - Tag der deutschen Einheit

 



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Paul Kanter, Aliza Ehlers, der Hackerin Charlie und Mahmud Al-Farsi aus „2040 – Tag der Deutschen Einheit“, um mit ihnen über das Buch und ihren Autor zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Paul nickt. „Hmm.“
Aliza: „Gerne.“
Charlie: „Kein Ding, Kleine. Lass uns anfangen.“
Mahmud: „Ich hoffe, es ist wichtig, Mann. Ich hab zu tun.“
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Paul: „Über mich gibt es nicht viel zu sagen. Ich betreibe einen Kiosk, einen Späti, in Neukölln. Kann mich gerade so über Wasser halten.“
Mahmud: „Von wegen nichts über ihn zu sagen: War mal mein bester Mann, früher. Haben alle vor ihm gezuckt, wenn sie mit der Kohle im Rückstand waren, wallah. Aber jetzt ist er ein Weichei, Mann. Ich bin übrigens Mahmud Al-Farsi. Chef von Neukölln, Alter. Ich bin n angesehener Unternehmer hier, Bars, Clubs und andere Geschäfte. Naja, weißt schon, wa?“
Aliza: „Kriminell ist er. Drogen, Prostitution, Schutzgeld, Wettgeschäfte. Und dummerweise mein Onkel. Das erkennt man nicht, weil ich einen Deutschen geheiratet habe. Eigentlich will ich mit meinem Onkel nichts zu tun haben, aber er will immer Insidertipps von mir. Ich habe nämlich früher bei der Polizei gearbeitet und jetzt bin ich bei der Sonderstelle Nationale Sicherheit, der SNS.“
Charlie: „Dann musst Du den Leuten aber auch erklären, was das ist. Die Leute aus 2021 wissen ja nicht, dass es heutzutage, in 2040, eine neue Behörde gibt, die sich angeblich dem Kampf gegen den Terror gewidmet hat, aber eigentlich nur der verlängerte Arm der Patriotischen Alternative ist, der rechten Partei, die Deutschland regiert.“
Aliza: „Was denkst Du, wer Du bist, so über meine Leute zu reden?“
Charlie: „Ich bin Charlie, steinreiche Hackerin, und gebe einen Scheiß darauf, was Du sagst. Du wirst noch dankbar sein, dass es mich gibt.“
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Paul: „Meine Freundin, die Journalistin Olivia, wird angegriffen und schwer verletzt. Ich versuche herauszufinden, was passiert ist, und gerate in eine ziemlich üble Sache.“
Aliza: „Ich ermittle für die SNS in der Sache und jage erst Paul als Verdächtigen. Dann merke ziemlich schnell, dass da mehr dahintersteckt.“
Charlie: „Aber ohne mich hättet ihr beide keinen Plan.“
Mahmud: „Und ohne mich würden Euch am Ende ordentlich Muskeln fehlen, die Nummer zu klären.“
Glaubt ihr, macht es dem Autor Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Mahmud: „Auf jeden Fall. Der Sack jagt uns von einer miesen Sache in die nächste.“
Paul: „Keine Ahnung, was der sich dabei denkt.“
Aliza: „Verantwortungslos, wenn ihr mich fragt. Er denkt, er würde damit groß rauskommen, aber schert sich einen Dreck darum, wie es uns geht.“
Charlie: „Kommt Leute, hört auf rumzujammern. Am Ende bekommen wir es doch ganz gut hin.“
Alle zusammen: „Ey, hör auf zu spoilern!“
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Aliza: „Meine ist, als ich Pauls Nachbarin wegen ihres Namens verarsche. Aber komm, ‚Cheyenne‘? Echt jetzt?“
Charlie: „Ich hab auch eine, aber die ist soweit am Ende, da würde ich zuviel verraten. Auf jeden Fall zeige ich ordentlich meine Skills.“
Paul: „Sorry, nee. Für mich ist das alles ein einziger Albtraum.“
Was glaubt ihr, wie viel von eurem Autor steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Paul: „Ich glaube, am Ende steckt der Autor immer in allem. Es kommt ja alles aus seinem Kopf.“
Mahmud: „Auch der Drecksack Oskar Zöllner? Alter, was der von sich gibt, das ist schon übel.“
Aliza: „Das kannst Du laut sagen. Aber vielleicht ist das auch das tolle am Autorendasein, dass man auch übelste Gedanken, die man gar nicht meint, seinen Figuren in den Mund legen kann.“
Wie würdet ihr euren Autor beschreiben?
Charlie: „Erstaunlich, dass dieser faule Sack das Buch überhaupt fertig bekommen hat.“
Mahmud: „Hat ja auch lange genug gedauert.“
Paul: „Vier Jahre.“
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Paul: „Das war schon von Anfang an der Titel, als es nur mich gab und die anderen noch nicht dabei waren. Angeblich der Arbeitstitel. Aber den hat er dann so lange schon benutzt, auch in der Öffentlichkeit, dass es komisch gewesen wäre, ihn zu ändern.“
Aliza: „Passt ja auch. Rund um den Tag der Deutschen Einheit laufen ja dann auch alle Fäden zusammen.“
Charlie und Mahmud zusammen: „Ey! Nicht schon wieder spoilern!“
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Charlie: „Nee, top.“
Die anderen nicken zustimmend.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Charlie: „Boah, ne, da habe ich jetzt keinen Bock zu kramen. Außerdem hat Patrick schon seit Monaten Zitate aus dem Buch auf Instagram gepostet, such Dir da was raus.“
Aliza: „Nee, weiß ich auch nicht.“
Danke für das Gespräch
Mahmud: „Kein Ding, Mann.“
Paul nickt.
Aliza: „Gerne. Wenn es noch Rückfragen gibt, melden Sie sich bitte.“
Charlie: „Bei mir nicht, ja? Ich brauch erst mal Urlaub nach der ganzen Geschichte.“

Dienstag, 21. September 2021

[Rezension] Wahnsinn in Weiß von Rieke Clausen

 



Das Buch "Wahnsinn in Weiß" wurde von Rieke Clausen verfasst und erschien 2021.

Die Autorin nimmt uns mit in ein wirres Gedankenkarussell, bestehend aus Angst, Unverständnis, Gesetztheit und Hoffnung. Die Protagonisten sind sehr detailreich gestaltet und man kann trotz so mancher schwierigen oder auch wirren Situation sich gut in sie hineinversetzen. Auch wenn man manche Handlungen sehr stark hinterfragt, aber diese im Laufe des Buches alle sehr gut erklärt werden.
Die Wortwahl und der Sprachstil sind gut gewählt und es hindern einem die kleinen Tippfehlerchen, die im neu überarbeiteten Buch eliminiert wurden, nicht daran, voll und ganz in die Geschichte einzutauchen. Man fiebert mit den Charakteren mit und hofft mit ihnen gemeinsam, die Wahrheit zwischen Wahn und Tatsachen herauszufinden.
Das Ende kommt überraschend und auch so manche Szene bringt einem selbst zum Überlegen, ob man tatsächlich noch so richtig denkt.

Jeder, der Thriller gerne liest, sollte auch zu diesem Buch greifen.

Sonntag, 19. September 2021

[Rezension] Betrayal - Rette mich von Fenja Wächter

 



Das Buch "Betrayal - Rette mich" wurde von Fenja Wächter verfasst und erschien 2021.

Dies ist der 2. Teil der Betrayal - Reihe, wo zwar immer wieder Personen aus dem 1. Teil auftauchen, aber ohne Probleme eigenständig und unabhängig gelesen werden kann.
Für diejenigen, die den 1. Teil bereits kennen, ist es fast wie ein Wiedersehen und doch ein ziemlich abrupter Start in die Geschichte. Wir lernen Grayden und Bennett genauer kennen und ihre Aufgaben in dem Werk, in dem sie gemeinsam stecken. Man erlebt so einiges, wo man sich am liebsten umdrehen und gehen will, aber trotzdem will man unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Die Wortwahl und der Sprachstil sind super gewählt und der Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite gegeben. Man fiebert mit den so unterschiedlichen Charakteren mit, will dass sie mehr machen oder auch weniger. Verbündet sich mit ihnen und verflucht sie bei widersinnigen Entscheidungen. Man kann mit ihnen lachen, weinen, zweifeln und doch auch aus ihrem Optimismus schöpfen.
Die Geschichte ist aus zwei Perspektiven verfasst, nämlich die aus Graydens und Bennetts. Es gibt aber auch immer wieder einen Rückblick in die Geschichte Graydens und einem bereits aus dem 1. Band bekannten Charakter, dessen Namen ich aus Spoilergründen nicht nenne.
Auch die tiefgreifenden Themen, die das Buch begleiten, müssen erwähnt werden. Das Buch beinhaltet so viel zwischen Liebe und Hass, Frieden und Kämpfen, Genuss und Versagen. Aber auch Themen, die einem sehr nahe gehen. Ab und zu kann man den Zweifel und das Verlangen der Charaktere mit den Händen spüren und man will sie einfach nur nehmen und schütteln, um sie zur Vernunft zu bringen.

Jeder, der Gay-Romance mit Tiefgang gerne liest, dem empfehle ich das Buch aus vollstem Herzen.
100%ige Kauf- und Leseempfehlung.

[Schnipseltime] Sonia - Die Tochter des Erschaffers von Petra Grell

 


Sonia nickte und bahnte sich ihren Weg zwischen den Sträuchern, um in die Mitte des Hauses zu gelangen. Dort kniete sie sich hin, legte ihre Handflächen in den Schnee und schloss die Augen. Peter stand neben ihr und beobachtete, wie sich die Ruine, welche früher ein herrschaftliches Haus gewesen war, veränderte. Dadurch, dass Sonia ihm das ihr Sichtbare in Gedanken übertrug, konnte er wie durch ihre Augen sehen. Das Feuer entfachte und das Gebäude wuchs und wuchs bis zu seiner vollen Pracht und ohne verschlingende Flammen. 

Als sie die angenehme Wärme um sich fühlte, öffnete Sonia ihre Augen und stand auf. Das Haus war zwar groß aber genauso ärmlich eingerichtet, wie das, wo sie das kleine Mädchen gesehen hatte. Nur die Küche war etwas größer und die Räume waren durch richtige Wände getrennt. Aus dem Nebenraum kam ein leises Kichern und so entschieden sich die beiden dort nachzuschauen. Der Raum entpuppte sich als Schlafzimmer. Auf dem Bett lagen ein Mann und eine Frau nackt und eng umschlugen. Sie unterhielten sich gerade. 

»Marienne, du bist so wunderschön, ich werde nie aufhören dich zu lieben.« 

»Mein lieber Thomas, wie viele Frauen dies wohl schon gehört haben?« 

»Keine von ihnen war so wunderschön, wie du!« 

Die Frau lächelte ihn an. »Kannst du dich noch erinnern, worum ich dich gebeten habe?« 

Thomas setzte sich hin und schaute sie hart an. Ein undefinierbarer Gesichtsausdruck verscheuchte alle Liebe aus seinem Gesicht. »Ich konnte nicht. Das ganze Dorf schaute zu und du weißt: Als Bürgermeister muss ich das Richtige tun.« 

Marianne würgte hervor: »Was habt ihr getan?!« Sie keuchte und vor Zorn wurde ihre Stimme gepresst. »Sie war meine Schwester, keine Hexe!« Sie setzte sich auf und wandte sich von dem Mann ab. 

»Wir haben getan, was auch immer nötig war. Das Haus dürfte schon vollständig abgebrannt sein.« 

Ein Aufblitzen in ihren Augen verriet den lodernden Hass und Marienne drehte sich wieder zu ihm. Sie schrie so laut auf, dass sich Sonia und Peter die Ohren zuhalten mussten. Aus Thomas Augenwinkeln sickerte Blut. Er spürte es, wischte es ab und schaute sich völlig schockiert seine Finger an. Ungläubig sah er seine Geliebte an. Diese war nicht mehr so wunderschön wie noch vor ein paar Sekunden. Ihr Gesicht nahm dämonische Züge an, ihre Haut wurde grau und ihre Fingernägel lang, schwarz und spitz. 

»Du hast die falsche Hexe getötet, mein Lieber!«, dröhnte die dunkle Stimme aus ihrem Mund. »Und jetzt wirst du leiden, genauso wie meine Schwester leiden musste.« 

Eine unsichtbare Macht hielt Thomas regungslos an das Bett gepresst und seine panischen Schreie wurden zu stummen Mundbewegungen. Marienne schnitt mit ihren langen Fingernägeln in seine Haut, die sie Stück für Stück abriss. An seinen Augen, die blutunterlaufen waren, konnte man die unglaublichen Qualen erkennen, die er litt. 

Ihre Folter beendete sie, indem sie ihm mit der bloßen Hand die Rippen brach und das Herz heraus riss. Unmittelbar danach veränderte sich ihr Aussehen wieder und vor ihnen stand Marienne in ihrer menschlichen Gestalt, in der Hand das blutige Herz haltend. 

Die Hexe ließ achtlos das Organ fallen, ehe sie sich umdrehte. Sonia und Peter folgten ihr vor die Haustür, vor der sie stehen blieb. Zwischen ihren Händen erglühte eine Flamme, die sie in das Hausinnere warf. Dann versiegelte sie magisch die Tür und wandte sich ab. Mit Tränen in den Augen aber einem zufriedenen Lächeln auf dem Gesicht lief sie in die Richtung, wo das Haus ihrer Schwester stand. 

Das Haus des Bürgermeisters brannte lichterloh und Sonia brach die Verbindung ab.

[Buchvorstellung einmal anders] Sonia - Tochter des Erschaffers von Petra Grell

 



Buchvorstellung einmal anders 


Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Sonia, Peter, Wendy und Cthulhu aus „Sonia – Die Tochter des Erschaffers“ und deren Autorin Petra Grell.

Claudia: Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig bei dem Interview unterstützen?

Peter: „Aber selbstverständlich.“
Sonia: „Na klar, das machen wir doch immer!“
Wendy: „Naja.. immer…“
Cthulhu: „Ich hoffe deine Fragen sind des Großen Alten würdig… Sonst besuche ich dich in deinen Träumen.“
Claudia: Ich hatte ein langes Gespräch mit eurer Autorin, deshalb wäre es schön, wenn ihr euch meinen Lesern vorstellen könntet.
Sonia: „Ich heiße Sonia, im Buch bin ich 17 Jahre alt und ich bin die nichts ahnende Protagonistin. Ein bisschen Heulsuse mit einem Schlafproblem, aber das legt sich hoffentlich.“
Peter: „Ich bin der Peter. Mein alter ist nicht bekannt, den ich bin ein Schoggothe - ein Wesen aus Protoplasma. Ich und einige anderen haben uns angepasst und menschliche Gestalten angenommen um unter euch bleiben zu können.
Wendy: „Hi. Ich bin die Wendy. Ich bin genauso Alt wie Sonia und ja zu mir gibt es noch nicht so viel zu sagen, außer, dass ich zu viele Männer Date und nicht wirklich meinen freundschaftlichen Pflichten nachgehe.
Cthulhu: „Du Närrin. Was für eine Frechheit mich zu fragen wer ich bin. Jeder sollte mich kennen. Ich bin der Große Alte, der vor Äonen auf die Erde kam. Wenn wir hier fertig sind, setze ich mein Schlummerschlaf fort.
Claudia: Beschreibt uns das Buch in möglichst wenig Sätzen.
Sonia: Es ist auf jedenfalls eine Interessante Interpretation. Die Tatsache, dass Petra als Inspiration meinen Vater, also H.P. Lovecraft benutzt hat, finde ich großartig. Es gibt nicht sehr viele im Deutschsprachigem Raum.
Peter: Ich finde es genial, wie mich Petra dargestellt hat. Ein schönes Gesicht, männlicher Körper. So anders als eine stinkende Masse von irgendwas.
Wendy: Verdreht die Augen und zeigt auf den schlafenden Cthulhu. Kommentieren möchte sie nicht.
Cthulhu: Schnarcht.
Claudia: Macht es dir Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein? Und wie fühlt ihr euch als Charaktere dabei?
Petra: Also hehe, meine Charaktere haben sich irgendwie selbständig gemacht und mir eigentlich nur wenig Spielraum gelassen, was den verlauf der Geschichte betrifft. Ich war dann eher da, um denen aus der Patsche zu helfen.
Sonia: „Du hast es dir doch mit den Albträumen ausgedacht! Das was ich ertragen musste, werde ich dir nicht vergessen. Ich hoffe, dass es in den weiteren Bändern etwas abschwächt!“
Wendy: „Du weißt aber schon, dass wir in einem Horrorroman sind oder? Wenn es abschwächt, kann man es ja Fantasy nennen! Willst du in einem Fantasyroman stecken? Ich nicht! Und zu deiner Frage Claudia, ich fand es recht amüsant in welche Situation Sonia geritten wurde. Ich als Nebencharakter wurde zum Glück verschont.“ Grinst süffisant.
Peter: „Ich kann nicht klagen, ich bin ja schlimmeres gewohnt. Wenn ich daran denke, was der zweite Band für mich bereit hält, habe ich mehr Angst, um mein Wohlbefinden.“
Cthulhu: Schnarcht immer noch und sabbert Peter auf die Schulter.
Claudia: Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch, die ihr gerne den Lesern des Blogs vorstellen wollt?
Sonia: „Ich habe zwei Lieblingsstellen. Die erste ist im Wald, wo ich meine eigenen Kräfte entdeckt habe, das hat wirklich Spaß gemacht. Und natürlich, als ich meinen Vater getroffen hatte. Das war so rührend.“ Seufzt und ihre Augen werden glasig.
Peter: „Meine Lieblingsstellen sind die kurzen Momente, die ich mit Sonia habe.“
Wendy: Schüttelt mit dem Kopf als Zeichen, dass sie auch hier nicht antworten möchte.
Cthulhu: „Meine Lieblingsstelle ist direkt am Ende des Prologs, bzw. Des ersten Teiles, wenn ihr es lest, wisst ihr warum.“
Claudia: Wie viel echte Petra steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter? Hat eure Autorin vielleicht etwas vergessen zu erwähnen?
Sonia: „Definitiv steckt in jedem von uns etwas von Petra. Bei manchen mehr, bei anderen weniger. Wer sie kennt und das Buch liest, wird es schon merken.“
Die anderen nicken eifrig.
Claudia: Wie würdet ihr als Hauptcharaktere eure Autorin beschreiben?
Sonia: „Chaotisch, unorganisiert und manchmal sehr sehr brutal.“
Peter: „Großartig einfach nur großartig.“
Wendy: „Naja, ich hätte es vermutlich besser geschafft, oh mein Gott, dieser Schreibstil.“ Verdreht die Augen und dreht den Kopf weg.
Cthulhu: „Ein würdiges Opfer für mich. Du musst wissen, ich suche sie schon seit Monaten heim. Alles was im Buch steht, kommt von mir.“
Claudia: Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr als Charaktere vielleicht sogar Mitspracherecht?
Wendy: „Wir hatten kein Mitspracherecht, wenn es nach mir ginge, hieße das Buch Wendy!“
Peter: „Was ärgert dich das jetzt? Du bekommst doch deinen eigenen Band!“
Sonia: „Peter!!!! Das soll doch noch ein Geheimnis bleiben. Meine Güte. Denk doch mal bisschen nach bevor du den Mund aufmachst.“
Petra: „Oh herrje… Naja… Also ich finde es irgendwie besser, wenn die Bücher nach den Hauptprotagonisten heißen.“
Cthulhu: „Ich will auch mein eigenen Band! Kriegt jetzt jeder eins? Aber dann muss es auch so gut sein, dass es eines Gottes würdig ist.“
Petra: „Und was soll ich über dich schreiben, wenn du ständig nur schläfst?“
Cthulhu: „Touche.“
Claudia: Seid ihr zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hättet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Sonia: „Ich liebe das Cover, ich denke ich kann für jeden von uns sprechen. Teo hat wirklich wundervolle Arbeit geleistet. Wir sind alle sehr sehr stolz auf ihn.“
Claudia: Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Sonia: „Du bist eine ganz besondere, starke Frau. Ich bin so stolz auf dich, Sonia.“
Peter: „Eigentlich jeder Satz, den ich mit Sonia austauschte. Unsere Gespräche sind unbezahlbar!"
Wendy: „Wag es gar nicht, den Namen des Meisters in deinen unwürdigen Mund zu nehmen!“
Cthulhu: „Phnglui mglw´nafh Cthulhu R'lyeh wgah'nagl fhtagn.“
Claudia: Vielen Dank für das Gespräch

Samstag, 18. September 2021

[Rezension] Eine Liebe durch die Zeit von Sandrine Dupont

 



Das Buch "Eine Liebe durch die Zeit" wurde von Sandrine Dupont verfasst und erschien 2019.

Die Autorin nimmt uns mit auf eine gefühlvolle, spannende Reise durch die Zeit und in die Liebe. Die Protagonisten und die Schauplätze werden detailreich und genau dargestellt und der Flair der damaligen Zeit und auch der jetzigen Zeit gut beschrieben.
Die Wortwahl und der Sprachstil machen das Buch zu einem Lesegenuss, der einem so manche humorvolle, aber auch spannende Situation beschert. Man kann mit den Protagonisten lachen, weinen, sich wundern und Mysterien entdecken. Es macht eine Freude, alles in der Vergangenheit und auch in der Zukunft zu erleben.

Jeder, der Zeitreisen mit einem Hauch Liebe und eine Prise Humor gerne liest, dem kann ich das Buch sehr empfehlen.