Samstag, 31. August 2019

[Coverinterview] Seelenschnitte von Claudia Giesdorf


Coverinterview 

Wann kam die Idee zum Titel? Was es dein Arbeitstitel oder änderte er sich im Laufe der Zeit?

Auf den Titel ist damals eine Bekannte gekommen. Das Gespräch war ungefähr so: „Mir fällt kein Titel ein.“ „Worum geht es denn?“ „Um eine verzweifelte Frau, deren Seele schon sehr oft kaputt war und die trotzdem versucht, durchs Leben zu kommen und ihre Familie zu schützen.“ „Seelenschnitte.“ „Bingo!“

Zuvor hatte ich ungefähr ein Jahr lang überlegt, und mir ist NICHTS eingefallen.
Hattest du genaue Vorstellungen was sich auf dem Cover befinden sollte oder hast du den Coverdesignern freie Hand gelassen?
Oh, ich hatte ganz konkrete Vorstellungen für das Cover. Ich habe es ganz genau vor mir gesehen und bin super froh, dass meine Coverdesignerin sich an keinen meiner Vorschläge gehalten hat, denn ich LIEBE das Cover und es passt so gut!
Dein Cover wirkt düster. die Treppe, die Person, das Grau, die Farben im speziellen. Haben diese Stilmittel für dich oder die Geschichte eine besondere Bedeutung? 
Absolut. Es symbolisiert Victoria. Sie steht an einem Scheideweg. Vor ihr das Licht, die Zukunft, das Gute. Hinter ihr die Dunkelheit, das Düstere, die Vergangenheit, das, was sie immer wieder einholt. Sie muss sich entscheiden. Ins Licht oder in die Dunkelheit.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich etwas ändern wollen?
Ich liebe es sehr! Eventuell würde ich es noch mal kompatibler für den eBook-Markt machen. Den Titel vielleicht ein bisschen kräftiger oder so, damit es auch auf kleinen Bildschirmen gut lesbar ist. Vom Motiv her würde ich aber nichts ändern.

[Buchvorstellung einmal anders] Seelenschnitte von Claudia Giesdorf

Buchvorstellung einmal anders 


Heute treffe ich mich mit der Autorin Claudia Giesdorf, um mit ihr über ihr Buch „Seelenschnitte“ zu sprechen.
Hallo, danke, dass du heute Zeit hast, um mit mir über dein Buch zu sprechen.

Danke, dass ich bei dir sein darf.
Beschreibe uns dein Buch in max. 5 Sätzen.
Uff. Es ist düster und dunkel und beklemmend, aber wenn man sich auf Victoria einlässt, wenn man bereit ist, ihr zu folgen, führt sie einen durch die tiefste Dunkelheit ins Licht. In Seelenschnitte geht es um das, was unter vielen, vielen Schichten in uns schlummert und uns leitet. Es geht um Vergangenes und die eigene Stärke. Und in a Nutshell geht es um einen Traum, den ich einmal hatte, nämlich, dass mein Mann vor mir stand, und mir sagte, dass er nicht wisse, wo unsere Tochter ist. Diese Angst hat mich so fest in ihren Fängen gehabt, dass ich sie mir von der Seele schreiben musste.
In deinem Buch passiert ja so einiges. Fällt es dir leichter deine Charaktere durch leichte oder durch schwere/düstere/emotionale Situationen zu führen?
Seelenschnitte ist so speziell. Ich habe das Buch in einer Zeit geschrieben, in der ich selbst emotional ganz unten war. Depressive Verstimmungen haben mich immer wieder alles ganz dunkel und düster sehen lassen. Ich bin in Victoria hineingeschlüpft und Victoria in mich. Wir waren in der Schreibzeit eine Person, die man nicht auseinanderziehen konnte. Ich habe Victoria durch diese Zeit geführt und sie mich. Wir haben uns gegenseitig Halt gegeben. Mehr als jede andere Protagonistin war ich sie. Leichtere Szenen sind natürlich leichter zu schreiben, aber die tiefen, schweren rütteln bringen mir auch immer ein bisschen über mich selbst bei.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Ja! Victoria hat eine schlimme Jugend hinter sich, in der sie immer wieder schwere Episoden von Selbstverletzendem Verhalten durchmachen musste. Da sie keinen Anschluss an ihre Altersgenossen findet, flüchtet sie sich in die Welt der Bücher. In dieser Szene sitzt sie in ihrem Zimmer und betrachtet die im Zimmer verteilten Stapel:

Bücher, deren Inhalt ich zur Genüge kenne, stapeln sich in den Zimmerecken und um mein Bett herum. Ich besitze kein Regal für sie, denn die Welten in Büchern entstehen aus dem Nichts und münden darin. Sie haben keinen Anfang und kein Ende, wir erleben immer nur einen Teil davon, einen winzigen Ausschnitt. Kein Schicksal darin verläuft gradlinig aneinandergereiht, warum sollte ich sie in eine Ordnung zwängen? Die Gedanken der Autoren schweben in meinem Zimmer herum, ich lebe in düsteren Welten, funkelnden Dimensionen, schillernden Märchen, tragischen Schicksalen und nervenaufreibender Spannung. Um mich herum wirbeln Freude, Tod, Mut, Abenteuer und Leichtsinn. Ich tauche ein, schwimme darin, und tauche wieder auf.
Wie viel echte Claudia ist in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter versteckt? 
Claudia ist immer in meinen Büchern drin. Als ich das erste Buch geschrieben habe, war meine Protagonistin Künstlerin und ich steckte mitten in meinem Studium der Klassischen Archäologie. Während des zweiten Buches absolvierte ich mein Praktikum in einem Museum und Sarah war Museumskuratorin. Luisa ist eine starke Powerfrau, eine, die sich nicht unterkriegen lässt und für sich einsteht, wenn sie es muss. Victoria ist mein Herz und meine Seele. Helena, aus meinem neuen Buch ist jener Teil, den man aktivieren muss, wenn man aufstehen muss.
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben? 
Hah! Geniale Frage! Als jemand, der ihnen zuhört, der willens ist, 40 Seiten Manuskript zu löschen, weil ich sie nicht richtig eingeschätzt habe. Jemand, der unfassbar oft aus dem Fenster schaut und in Bezug auf Süßigkeiten wenig diszipliniert ist.
Mich würde noch dein Lieblingszitat interessieren. 
Hier redet Victoria über ihren Mann: Er war Ruhe, wenn ich Chaos war, er war Kraft, wenn Schwäche mich mitriss, er war Liebe, wenn ich Dunkelheit war. Er war alles, was ich nicht war.
Danke für das Gespräch. 
Ich danke auch.

[Autoreninterview] Claudia Giesdorf

AUTORENINTERVIEW
Claudia Giesdorf

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?

Wie schön, dass ich hier bei Dir sein darf. Ich heiße Claudia Giesdorf, bin 36 Jahre alt und lebe in Berlin mit Kind, Mann und Kater.
Wie bist du zum Schreiben gekommen? 
Ich bin die totale Klischeeautorin. Ich schreibe tatsächlich bereits seit der Grundschule. Meine erste Geschichte handelte von einem Mädchen, das einer anderen das Pausenbrot geklaut hat und es danach furchtbar bereut hat. Die Geschichte ist aber nicht biographisch. 😉
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns bzw. die Reihen in max. 5 Sätzen beschreiben? 
Unter meinem Pseudonym „Jana Herbst“ sind bisher drei Liebesromane erschienen, die eine wilde Mischung aus Humor, Spannung und Liebe sind (Highheels, Herz & Handschellen, Der Agent, meine Tochter & Ich, Irgendwas mit Liebe). Hier sind all diejenigen richtig, die Liebesromane mögen, aber auch einen Hauch Spannung vertragen. Mein Psychothriller „Seelenschnitte“ ist hingegen düster und dunkel und nichts für Zartbesaitete.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk? 
So gut wie fertig!
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Ich liebe es, Mama zu sein. Wirklich. Die Nachmittage gehören meiner Tochter. Manchmal liegen wir auf dem Wohnzimmerboden und hören Hörbücher, oder wir machen zusammen Hausaufgaben, besuchen Freundinnen, oder ich fahre sie zu diversen Sportaktivitäten und sitze dann da rum und lese. An den Wochenenden liebe ich es, kulturell unterwegs zu sein. Ich besuche gerne Ausstellungen und Museen.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich habe weder Lieblingsbücher, noch -autor*innen. Dafür gibt es einfach zu viele gute.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst? 
Ihr müsst euch vorstellen, dass ich an einem ganz normalen Esstisch sitze, auf einem ganz normalen Stuhl und vor mir ein ganz normaler Laptop (nicht mal ein Apple!). Um mich herum liegen überall kleine Zettel und Einkaufsbons verteilt, auf denen ich irgendwann mal irgendwelche wichtigen Dinge für das Buch notiert habe, die ich nun versuche zu entziffern und zu verstehen. Zwischendurch bin ich die Sklavin meines Katers und stehe 20.000 Mal in der Stunde auf, um ihn in den Garten zu lassen und das richtige Futter hinzustellen (Katzenbesitzer wissen, wovon ich reden).
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen? 
Ich stehe um 6.00 Uhr auf, weine ein bisschen, weil es viel zu früh ist und ich am Tag zuvor natürlich NICHT vor Mitternacht aufgehört habe, zu lesen, gehe duschen und schmiere Pausenbrote. Dann wecke ich meine Tochter, bringe sie in die Schule und schaffe erst mal ein bisschen Ordnung (man könnte denken, ich schinde nun Zeit, und damit könnte man recht haben.) Dann schreibe oder überarbeite ich bis mittags, koche mir dann was zu essen und arbeite weiter. Zwischen Schreibintervallen kümmere ich mich um meine Social Media Kanäle, beantworte Mails oder ähnliches. Gegen Nachmittag hole ich meine Tochter ab. Wenn ich ein Kapitel nicht fertigbekommen habe, setze ich mich manchmal noch mal abends dran, aber das kommt nicht soooo oft vor. Wenn das Kind dann irgendwann im Bett ist, schauen mein Mann und eine Folge von irgendeiner Serie und dann gehe ich ins Bett und lese. Ziemlich unspektakulär, aber ich liebe meine Schreibtage.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben? 
Ich habe bisher Thriller/Psychothriller und Romantic Thrill-Bücher geschrieben und mochte beides sehr gerne. Beim Lesen verfahre ich nach dem Motto: Was nicht schnell genug weg ist, wird gelesen. Da ist von Belletristik, bis Fantasy alles dabei.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt? 
Nein, habe ich nicht, denn ich glaube ganz fest daran, dass es im Leben immer wieder verschiedene Phasen gibt, die unterschiedliche Lebensgefühle mit sich bringen. Einen Satz über solch komplexen Gefüge zu stülpen, passt für mich nicht. Wenn es mir nicht gut geht, wenn ich wirklich richtig am Boden bin, dann möchte ich nicht Carpe Diem oder so hören. Dann möchte ich mich da selbst wieder rauskämpfen, selbst erkennen, was mir in dieser Situation hilft. Ich möchte nicht, dass ein bestimmter Satz für mich leuchtet, sondern dass ich es für mich tue.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Habe ich nicht, aber ich war dieses Jahr in Slowenien im Urlaub und es war WUNDERSCHÖN.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Hm. Schwierig. In Bezug auf meine Bücher bin ich sehr kritikfähig, wenn ich weiß, dass diese Person mein Buch besser machen möchte. Meine Testleser oder Lektorin bspw. Ansonsten sehe ich Schreiben als Kunst an, und die kann nicht jedem gefallen. Es ist nicht möglich, ein Buch zu schreiben, das allen Menschen auf dieser Welt gefällt. Wenn ich also beim Schreiben alles gegeben habe, wenn meine Lektorin und ich hart an dem Text gearbeitet haben und es dann Leser*innen nicht gefällt, und sie dieses subjektive Empfinden als Kritik äußern, prallt das an mir ab. Dann ist dieses Buch zu diesem Zeitpunkt einfach nicht das richtige für diese Leser*in. Wenn es um Kritik außerhalb des Schreibens geht, versuche ich, nicht sofort darauf zu reagieren. Ich denke darüber nach, ob das stimmt, oder nicht und ob die Kritik angemessen ist.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und mit diesem Buch nicht zu einem Verlag zu gehen? 
Ich hatte tatsächlich sogar das Angebot eines Verlages, aber ich wollte unbedingt auch mal Selfpublisher-Luft schnuppern. Ich wollte wissen, wie es ist, das Buch vom ersten Buchstaben, bis zu dem Moment, in dem es die Leser*innen in den Händen halten, zu betreuen.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest? 
Danke schon mal, dass ihr bis hierher gelesen habt 😉

Donnerstag, 29. August 2019

[119/08_2019/ebook] Königsfeuer von Jörg Benne


Das Buch "Königsfeuer" wurde von Jörg Benne verfasst und erschien 2019.

Dem Autor gelingt es uns gleich zu Beginn in eine spannende, Nerven aufreibende Szenerie hineinzuwerfen. Man fiebert, leidet, lacht und weint mit den Charakteren mit, die so einiges zu erleben haben.
Die Wortwahl und der Sprachstil sind perfekt für das Buch und implizieren eine gewisse Schnelligkeit, die einem atemlos zurück lässt.
Eine Geschichte voller Intrigen und Geheimnisse, die man mit den Charakteren lösen will und sehr viele Konflikte (auch innere) und unerwartete Wendungen runden das Buch perfekt ab.

Wer gerne Fantasy liest, ist mit dem Buch bestens beraten.

[116/08_2019/ebook] A wolf's heart von Katy Raze


Das Buch "A Wolf's Heart - Die Füchse von Downhill 1" wurde von Katy Raze verfasst und erschien 2019.

Die Autorin entführt uns hier in einen Wald, in denen Gestaltwandler wohnen. Die Situation wird gleich zu beginn erklärt, dass es Füchse und Wölfe gibt, die gerade einen Friedensvertrag unterschrieben haben. Doch zwei der Charaktere sind füreinander bestimmt. Das Problem, einer ist ein Wolf und einer ein Fuchs. Die Probleme in den verschiedenen Rudeln werden sehr gut beschrieben und man kann es gut nachvollziehen, warum die Charaktere so handeln, wie sie handeln.
Die Wortwahl und der Sprachstil waren der Geschichte sehr zuträglich, aber ich muss auch sagen, dass die Geschichte auch gerne länger hätte sein können.

Da es sich aber um Teil 1 der Füchse von Downhill handelt, hoffe ich, dass und die Autorin noch sehr oft in diese Gegend entführt. Das Buch ist in sich abgeschlossen.

[113/08_2019/ebook] Waldesstille von Nadine Teuber


Das Buch "Waldesstille" wurde von Nadine Teuber" verfasst und erschien 2018.

Der Autorin gelingt es mit diesem Thriller einem in ein Geflecht von Gefahr und Spannung hineinzuziehen. Man hetzt mit den Protagonisten durch das Buch, sieht sich sogar auf der Straße um, ob einem keiner folgt. Spaziergänge durch den Wald sind während des Lesens dieses Buches nicht ganz zu empfehlen.
Die Stimmung die aufgebaut wird, ist so mitreißend, dass man einfach immer weiterlesen muss und bis zum Ende mitfiebert, wie es nun endet.
Die Wortwahl und der Sprachstil sind für das Buch sehr gut gewählt und der Spannungslevel wird ohne Probleme gehalten.

Jeder, der gerne Thriller liest, kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

Mittwoch, 21. August 2019

[Autoreninterview] Bernd Skorczyk

Autoreninterview

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Mein Name ist Bernd Skorczyk, ich bin jetzt 43 Jahre alt und glücklich verheiratet. Ich lebe in Berlin. Bis vor ein paar Jahren war ich Schauspieler.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ganz automatisch. Ich habe ungefähr mit 12 Jahren angefangen, mir Geschichten auszudenken, und kann seitdem nicht mehr ohne sein.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Mein erstes Buch trägt den Titel „John Dyson: Coldheart“. Das Buch ist im Genre Thriller angesiedelt, mit ein paar Sci-Fi-Elementen. Hauptcharakter ist John Dyson, ein ehemaliger CIA Agent, der sich in ein kleines Dorf in Alaska zurückgezogen hat und mehr oder weniger auf den eigenen Tod wartet. Eines Tages stürzt in der Nähe eine Frachtmaschine ab, an Bord befindet sich ein Teenager, der Teil eines geheimen Regierungsprogramms ist. Der Ex-Agent wird zum Retter wider Willen und muss sich schließlich gegen anrückende Söldner und Soldaten behaupten.
Das nächste Buch ist der High Fantasy-Roman „Astricus“. Er spielt in einer Welt, in der Magie und nicht Naturgesetze die alles bestimmende Kraft ist. Bis eines Tages eine Gefahr aus alter Zeit droht, alles und jeden auf der Welt zu vernichten. Allein vier Auserwählte aus unterschiedlichen Völkern können laut einer Prophezeiung die Katastrophe verhindern. Aber je mehr die Vier sich bemühen ihre Welt zu retten, desto mehr lernen sie, dass nichts so ist, wie es eigentlich sein sollte.
Zu dem Buch „Astricus“ gibt es noch die Kurzgeschichte „Astricus Geschichten: Galens Entscheidung“. Hauptcharakter ist einer der vier Auserwählten. Man erfährt, wie er zu der Person wird, die er in „Astricus“ ist,
Mein neuestes Buch ist die Heroic Fantasy-Kurzgeschichtensammlung „Yala, die Söldnerin“. Yala ist eine der wenigen Überlebenden eines längst vergessenen Volkes, die sich im Verlauf der drei Geschichten von einer Kriegerin, die für Geld kämpft, zu einer Heldin entwickelt. Die drei Geschichten erzählen von ihrer Entwicklung und den Abenteuern, die sie auf dem Weg bestreiten muss.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja, das tue ich. Es wird ein Horror-Thriller. Der Titel steht allerdings noch nicht fest und ich stehe noch ziemlich am Anfang.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Ich verbringe sie mit meiner Frau, wir gehen gerne ins Kino, hören zusammen Hörspiele, schauen Filme und ich lese noch sehr gerne Comics und Romane und mag Filmmusik.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Lieblingsautoren habe ich nicht. Eines meiner Lieblingsbücher ist „Dracula“, aber auch „Der Marsianer“. Ab und zu lese ich auch gerne Jack Reacher. Zudem bin ich ein riesiger Star Trek-, Alien-, Predator- und Star Wars-Fan und lese sehr gerne die dazugehörigen Romane.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Mein Arbeitsplatz ist dort, wo ich den Laptop hinstellen kann. Insofern ist er nicht an einen spezifischen Ort gebunden. Allerdings brauche ich immer eine Tasse Kaffee dazu!
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Zuallererst muss ich sagen, dass Autor nicht mein Hauptberuf ist, denn ich pflege meine Frau. Insofern beginnt der Tag mit Pflegetätigkeiten, Frühstück, etc. Meine Arbeitszeiten als Autor werden in die Zwischenräume gelegt oder fallen aufgrund zahlreicher Termine ganz aus. Abends schauen wir meistens Filme und reden miteinander.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beim Lesen mag ich gerne Science Fiction, Fantasy, Horror und Thriller und genau in den Genres schreibe ich auch.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Mein Lieblingszitat ist: Fortschritt, nicht Perfektion! Es stammt aus dem ersten Equalizer Film mit Denzel Washington. Aber auch der Satz aus Spider-Man: „Aus großer Kraft folgt große Verantwortung!“ spiegelt meine Ansicht wider.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ich habe kein Lieblingsland, halte mich aber gerne an oder im Meer auf. Atlantis wäre toll;)
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Allgemein halte ich mich schon für einen kritikfähigen Menschen, aber nur, wenn sie konstruktiv und zur Sache ist. Wenn dem so ist, bemühe ich mich, immer aus meinen Fehlern zu lernen.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Um ehrlich zu sein, bin ich Selfpublisher geworden, weil ich in keinem Verlag untergekommen bin. Das war die einzige Möglichkeit, meine Bücher zu veröffentlichen. Da ich Gott sei Dank nicht finanziell von meiner Autorentätigkeit abhängig bin, genieße ich die kreativen Freiheiten, die ich als Selfpublisher habe.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Ja, da gibt es etwas: Gerade als Selfpublisher fällt mir auf, dass besonders im Bereich „Kostenlose Ebooks“ eine große Mitnahme- Mentalität zu existieren scheint. Daran ist im Prinzip ja auch nichts auszusetzen. Es bleibt ja jedem Autor selbst überlassen, ob und was er kostenlos zur Verfügung stellt. Ich persönlich fände es toll, wenn man aber auch den kostenpflichtigen Ebooks der betreffenden Person eine Chance gibt, sofern einem die kostenlose Lektüre gefällt. Viele Selfpublisher bieten ihre Werke zu recht moderaten Preisen an und in jedem Buch, das geschrieben wird, stecken Stunden an kreativer Arbeit und Herzblut.
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Diabooks78 für die Möglichkeit bedanken, auf mich aufmerksam zu machen, und möchte sie für Ihr Engagement loben! Danke schön!