Montag, 29. November 2021

[Buchvorstellung einmal anders] RENTIER 2 GO: Tim & Marco von Kris C. Macaw

 


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit dem Protagonisten Tim, um mit ihm über das Buch „Rentier 2 go“ zu sprechen.


Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten.
Hey. Gerne doch. Ich freu mich. Das wird bestimmt lustig.
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Klar. Ich bin Tim, im Buch 22 Jahre alt und meine große Liebe gehört dem Backen. Na ja, von Marco jetzt gerade mal abgesehen.
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
Hm … okay. Anfangs denke ich wirklich, dass ich irgendwen im Universum verärgert haben muss, weil ich dermaßen viel Pech im Leben habe. *seufzt leise* Aber dann stehe ich vor Marcos Tür und plötzlich wird alles anders. Na ja, nicht sofort, aber nach und nach. Wir verbringen einen wirklich „netten“ Abend zusammen und erleben echt verrückte Dinge. *schmunzelt* Mehr möchte ich eigentlich auch gar nicht erzählen … ist schon etwas privat und so. Aber wenn ihr es doch unbedingt herausfinden wollt, wisst ihr ja, dass Kris alles aufgeschrieben hat.
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen?
Ich weiß gar nicht, ob ich das verraten darf, aber sie hat sich bei mir dafür entschuldigt, dass ich anfangs so leiden musste. Aber nur so konnte ich mein Happy End bekommen, meint sie.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Ja. Aber die verrate ich euch nicht. *lacht*
Was glaubst du, wie viel Kris steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter?
Schon ein wenig. Aber nicht allzu viel. Wir sind ja immer noch eigenständige Personen, die sowieso immer machen, was sie wollen. Sagt zumindest Kris ständig.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Da sie sich für meine Pechsträhne entschuldigt hat und ich mein, bzw. Marco und ich unser Happy End bekommen haben, mag ich sie eigentlich mittlerweile ganz gern. Auch wenn sie nicht plottet. Ich meine, durch alles musste ich allein durch. Sie hätte ja an der ein oder anderen Stelle mal eingreifen können, dann wäre mir manche peinliche Situation erspart geblieben. Aber so …
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
Soweit ich weiß, stand der Titel schon vorher fest. Obwohl die Geschichte wohl erst eine andere werden sollte. Deswegen würde ich gern meine vorherige Antwort ändern und Kris dafür danken, dass sie nicht plottet, sondern dass Marco und ich die Geschichte zu dem werden lassen konnten, was sie jetzt ist.
Gefällt dir das Cover zu 100% oder hättest du einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Das Cover ist toll. Ich liebe es! Bekomme jedes Mal wieder eine Gänsehaut, wenn ich dieses Rentier sehe …
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
*wird rot* »Ganz ruhig, Kleiner. Ich wollte dich bloß fragen, ob wir backen wollen.«
Danke für das Gespräch.
Gerne. Es hat mir echt Spaß gemacht.

[Autoreninterview] Kris C. Macaw

Autoreninterview
Kris C. Macaw

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Okay 😊 Kurz und knapp: Ich bin Kris C. Macaw, 34 Jahre alt, komme aus einem kleinen Ort am Rande des Sauerlands und wenn ich nicht gerade mit meinen Hunden unterwegs bin, dann schreibe ich meistens.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Bücher waren eigentlich schon immer mein liebstes Hobby. Seit meiner Kindheit begleiten sie mich und sind aus meinem Leben nicht wegzudenken.
Schon in der Schule habe ich lieber Aufsätze geschrieben als Matheaufgaben gelöst. Gelesen habe ich immer gern, aber so richtig mit dem Selberschreiben angefangen, habe ich erst relativ spät, nämlich mit 25 Jahren. Zuerst waren es nur kurze Fantasy und Romantasy Geschichten, doch mittlerweile habe ich das Gay Romance Genre für mich entdeckt und fühle mich dort zu Hause.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Herzklopfen - Maik & Cem
Just love - Gay Romance Kurzgeschichten
Brads Story (Herzklofen)
Dieser Zauber von Weihnachten - Jace & Noel
Herzklopfen - Riley & Lucas
Nic & Noah - Es ist okay
Josh & Jonte - Von Surfbrettern und Wikingern
Viele Grüße vom Nordpol - Jo & Henry
Eine Blume. Jeden Tag. – Phil & Lio
RENTIER 2 GO – Tim & Marco
Puh, sind ja gar nicht mal mehr so wenig, merke ich gerade :D Die in maximal 5 Sätzen zu beschreiben, ist schwierig, aber es geht in meinen Geschichten eigentlich immer um die große Liebe <3 Zwischendurch mal eine Entführung hier, ein bisschen Weihnachtszauber dort. Coming out, Hass, Trauer, viel Gefühl … eigentlich ist von allem was dabei 😉
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Das tue ich eigentlich immer. Mal am Laptop, mal nur in meinem Kopf, oder stichpunktartig auf dem Handy.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Zeit mit der Familie verbringen, mit unseren Hunden spazieren gehen und natürlich schreiben 😊
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich liebe die Bücher von Thommy Herzsprung. Aber auch Mariella Rivas schreibt ganz wundervoll.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Ich schreibe meist ganz langweilig an meinem Schreibtisch in meinem kleinen „Büro“. Von dort aus schaue ich direkt auf mein Bücherregal. Links neben mir ist ein Fenster, durch das ich unsere Straße immer im Blick habe und so in den letzten Wochen oft ein Eichhörnchen dabei beobachten konnte, wie es Wintervorräte sammelt. 😉
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Ich stehe morgens auf, wecke Hunde und Kinder (in genau der Reihenfolge ^^), mache Frühstück und gehe dann, sobald alle aus dem Haus sind, eine Runde spazieren. Danach setze ich mich an meinen Laptop und tue das, was ich am liebsten mache: Schreiben. Mal mit einem Hund auf dem Schoß , mal ohne. Mal mit einer Tasse Kaffee und manchmal mit Tee 😊
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Ich lese tatsächlich auch am liebsten in dem Genre, in dem ich schreibe. Aber Fantasy mag ich auch total gern.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Nein, eigentlich nicht :D
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Neuseeland! Mein größter Traum wäre es, einmal dort hin zu können.
Warum? Weil ich die Herr der Ringe – Trilogie liebe und mir die Drehorte so gern mal live ansehen würde.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Kritik ist nicht angenehm. Für niemanden. Aber ich denke, dass ich mittlerweile ganz gut damit umgehen kann. Wenn man schreibt, muss man das auch irgendwie, finde ich. Und Kritik bedeutet ja nicht immer etwas schlechtes. Ich konnte beispielsweise schon sehr viel lernen und mich weiterentwickeln, weil andere Kritik geäußert haben. Und dafür bin ich sogar dankbar.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Selfpublishing passt für mich einfach. Es macht Spaß, man ist flexibel und an niemanden gebunden.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Weihnachtszeit <3
Vielleicht habt ihr ja Lust, euch von Tim & Marco aus meinem Weihnachtsroman „RENTIER 2 GO“ verzaubern zu lassen und zusammen mit ihnen in die Adventszeit zu starten …

Sonntag, 28. November 2021

[Rezension] Hunt me, Devil von Alyssa McNamara




Das Buch "Hunt me, Devil - Sky & Jayden" wurde von Alyssa McNamara verfasst und erschien 2021 im Weltenbaum Verlag.

Dies ist die Fortsetzung von "Catch me, Baby - Sky & Jayden", somit mache ich darauf aufmerksam, dass man dieses Buch zwar ohne den 1. Teil lesen kann, aber es mehr Spaß macht, die beiden von Anfang an zu erleben.
Die Autorin nimmt uns mit in heiße Gefilde, die Beschreibung der Orte, wo sie sich befinden und auch die der Protagonisten, Antagonisten und Nebencharaktere ist sehr gut gelungen, detailreich und bildhaft. Man kann sich in so manche Gefühlslage so richtig hineinversetzen.
Die Wortwahl und der Sprachstil sind ausgezeichnet und es macht Spaß, die beiden auf ihrem Weg zu begleiten. Es erwartet einem ein kurzweiliges, spannendes, lustvolles und mit Humor bestücktes Buch. Man kann mit ihnen lachen, weinen, Urlaub machen, sich fürchten, gemeinsam Situationen durchstehen, hoffen und noch so vieles mehr.

Jeder, der wissen will, wie es mit Sky und Jayden weitergeht, denen und natürlich auch den Neueinsteigern, empfehle ich dieses Buch.
100%ige Kauf- und Leseempfehlung.

[Buchvorstellung einmal anders] Schneemann mit Herz von Haike Hausdorf

 



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Ingrid, Rosie, Paul und Katja aus „Schneemann mit Herz“ und deren Autorin Haike Hausdorf.


Claudia: Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig bei dem Interview unterstützen?
Ingrid: Natürlich. Vielen Dank, dass wir heute hier sein dürfen.
Tante Rosie: Ich habe einen Teller mit Lebkuchen und Weihnachtsplätzchen mitgebracht. Bitte sehr!
Onkel Paul: Wir sind nicht zum Essen hier, sondern um von unserem Weihnachtsfest bei Ingrid und Hermann in Oberstdorf zu erzählen.
Katja: Mann! Das war vielleicht eine verrückte Woche!
Claudia: Es wäre schön, wenn ihr euch meinen Lesern vorstellen könntet.
Katja: Ich heiße Katja, bin siebenundzwanzig Jahre alt und kam Weihnachten 2019 gerade von einem Auslandsstudienjahr in den USA zurück. Kaum bei meinen Eltern angekommen, stand dieser heiße Jonas vor der Tür! Leider hatte er nur Augen für Chrissie. Deshalb bin ich immer noch Single.
Ingrid: Mein Name ist Ingrid Bucher. Ich bin mit Hermann verheiratet und die Mutter von Meike, Chrissie und Katja. Das Wohl der Familie steht für mich über allem anderen und ich freue mich sehr, über die sympathischen Lebensgefährten meiner beiden Großen. Für dich finden wir auch noch einen passenden, jungen Mann, mein Schatz!
Onkel Paul: Irgendwo gibt es für jeden Topf einen Deckel! Selbst für so einen eigensinnigen Topf wie dich, liebe Katja.
Tante Rosie: Also bitte, Paul! Entschuldige, liebe Claudia. Ich bin Rosie, Ingrids Schwester und ich liebe es, die Familie kulinarisch zu verwöhnen. Mein Mann Paul ist politisch und literarisch sehr interessiert, aber manchmal ….
Katja: … ist er ein richtiger Besserwisser! Familienfeste können wirklich anstrengend sein.
Haike: Und ich bin die Autorin von „Schneemann mit Herz“. Vielen Dank für die Möglichkeit, meine humorvolle Weihnachts-Romance bei Dir vorzustellen, liebe Claudia.
Claudia: Beschreibt uns das Buch in möglichst wenig Sätzen.
Katja: Ganz einfach: Am heiligen Abend tauchte meine Schwester Chrissie nicht wie vereinbart mit dem Zug in Oberstdorf auf, sondern mit dem schicken Schlitten von Jonas. Und ihr Chauffeur war nicht zu verachten. Aber statt uns über ihr Verhältnis zu ihm aufzuklären, hat sie sich über die Feiertage ständig heimlich davongeschlichen. Mama hat das natürlich keine Ruhe gelassen. Sie will ja immer alles ganz genau wissen. Eine echte Helikoptermutter.
Ingrid: Nun übertreibst du aber!
Onkel Paul: Du warst auch nicht besser, Katja! Schließlich hast du Chrissie genauso gepiesackt, um herauszufinden, ob sie mit Jonas zusammen ist oder nicht. Wenn auch aus purem Eigennutz.
Tante Rosie: Jonas ist so ein charmanter, junger Mann. Und er weiß gute Küche zu schätzen.
Onkel Paul: Vor allem weiß er gute Literatur zu schätzen und ist sehr höflich. Diese Kombination von Bildung und Manieren findet man heutzutage nicht mehr allzu oft.
Katja: Ach, jetzt kommt wieder die Früher-war-alles-besser-Nummer. Na, toll! Auf jeden Fall waren es ziemlich chaotische Weihnachtstage, weil es ein Missverständnis zwischen Chrissie und Jonas gab und wenn ich nicht …
Ingrid: Nun verrate doch nicht alles, Katja!
Onkel Paul: Zurückhaltung ist wahrlich nicht ihre Stärke …
Tante Rosie: Und dann waren da ja auch noch Jonas Freunde mit diesem schrecklichen, schwarzen Hund. Ein richtiges Monster.
Onkel Paul: Unsinn! Hannibal ist ein Pfundskerl!
Ingrid: Nun ja. Er ist schon ziemlich riesig. Allerdings weiß ich bis heute nicht, was es mit diesem Schneemann auf sich hatte. Könnte mir das vielleicht jemand erklären?
Claudia: Macht es dir Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein? Und wie geht es euch Protagonisten dabei?
Haike: Mir macht es vor allem Spaß, sie in verrückte Dialoge miteinander zu verwickeln. Dabei kann ich die unterschiedlichen Charaktere und ihre Macken gut herausarbeiten.
Und ohne ein paar Stolpersteine wäre es doch langweilig.
Tante Rosie: Also ich fand die Feiertage bei meiner Schwester sehr schön. Auch wenn die Kleidung durch das zusätzliche Hüftgold anschließend ein wenig gezwickt hat …
Katja: Wer hat denn die ganzen Delikatessen aufgetischt, Tante Rosie? Insgesamt ist so eine Woche mit der Großfamilie schon eine Herausforderung. Besonders als einziger Single weit und breit.
Onkel Paul: Das ist Jammern auf hohem Niveau, liebe Katja. Die einzigen die wirklich gelitten haben, waren doch wohl Chrissie und Jonas.
Ingrid: Da muss ich energisch widersprechen. Ich finde es furchtbar, über so viele Dinge im Unklaren zu sein. Das macht mich ganz nervös.
Claudia: Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch, die ihr den Lesern des Blogs mitteilen wollt?
Tante Rosie: Die vielen wunderbaren Familien-Mahlzeiten sind mir besonders in Erinnerung geblieben. Je mehr Gäste es zu verköstigen gilt, desto schöner.
Onkel Paul: Ich weiß es sehr zu schätzen, dass sich die Männerquote in der Familie über die Feiertage deutlich verbessert hat, besonders da Jonas und Nathan sehr angenehme Gesprächspartner sind. Deshalb favorisiere ich die zweite Hälfte der Geschichte.
Katja: Es war großartig, als Tante Rosie aus dem Nähkästchen geplaudert hat. Also, was wir da erfahren haben …!
Ingrid: Schluss jetzt, Katja! Das hat hier im Interview nichts verloren. Ich persönlich war sehr schockiert, als ich erfahren habe, dass Chrissie bei einem Wildfremden im Auto mitgefahren ist, obwohl ich meine Töchter zur äußersten Vorsicht erzogen habe. Nun, da ich Jonas kenne, bin ich allerdings beruhigt.
Haike: Ich mag die Dialoge bei den Mahlzeiten oder Spaziergängen: Wenn Katja mit Onkel Paul diskutiert, Ingrid ihre Töchter verhört und Rosies Gedanken nur um die kulinarischen Genüsse kreisen, während Meike und Hermann versuchen, die Wogen zu glätten und Chrissie am liebsten davonlaufen würde, ergibt das ein buntes Potpourri, das meine Leser hoffentlich zum Schmunzeln bringen wird.
Claudia: Wie viel echte Haike steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter? Hat eure Autorin etwas Wichtiges zu erwähnen vergessen?
Haike: Onkel Paul habe ich ein paar Zitate, von jemandem den ich kenne, in den Mund gelegt.
Und ich bin schon eine Glucke, wenn auch weniger schlimm als Ingrid, die ihre längst erwachsenen Töchter am liebsten in Watte packen würde. Außerdem backe ich gerne, obwohl Tante Rosie natürlich total überspitzt dargestellt ist. Vorlaut wie Katja - kann ich auch, aber bei einem Familienfest würde ich mich etwas mehr zurückhalten.
Ingrid: Sie hat vergessen zu erwähnen, dass wir trotz allem eine ganz wunderbare Familie sind.
Katja: Na, ja. Im Grunde kann man es mit uns aushalten.
Claudia: Wie würdet ihr als Protagonisten eure Autorin beschreiben?
Ingrid: Ich kann noch immer nicht glauben, dass sie Chrissie erlaubt hat, in Jonas Wagen zu steigen.
Onkel Paul: Bei manchem, was ich sage, musste sie erst recherchieren. Aber eine breitgefächerte Allgemeinbildung kann ja nicht schaden. Deshalb hat sie sicher von mir profitiert.
Katja: Wenn sie fair wäre, hätte sie mir ja auch so eine Sahneschnitte wie Jonas an die Seite gestellt. Aber was im Leben ist schon fair?
Tante Rosie: Ich mag unsere Autorin. Mit ihr kann man sich sehr gut über Rezepte austauschen und sie hat sich wirklich bemüht, uns ein möglichst angenehmes Fest zu bescheren.
Claudia: Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr als Charaktere vielleicht sogar Mitspracherecht?
Haike: Der Titel entstand während des Schreibprozesses als Arbeitstitel und durfte nach Absprache mit dem Team von DIGITAL PUBLISHERS bleiben. Darüber habe ich mich sehr gefreut und ihn gemeinsam mit meiner Lektorin an einer Stelle nachträglich ins Manuskript eingearbeitet.
Ingrid: Bedauerlicherweise hatten wir kein Mitspracherecht und von dem Schneemann habe ich überhaupt erst nach Chrissies Abreise erfahren.
Katja: Zu dem Schneemann hätte ich ja einiges zu erzählen, aber wahrscheinlich würden Jonas und Chrissie mich steinigen. Deshalb erwähne ich nur, dass ich einen wertvollen Anteil an ihm und somit auch am Titel hatte.
Onkel Paul: Ich hätte vielleicht eher einen etwas literarischeren Titel gewählt, aber zu viele Köche verderben bekanntlich den Brei.
Tante Rosie: Du kochst doch gar nicht, Paul! Ich finde „Schneemann mit Herz“ übrigens sehr passend und die Entwicklung zwischen Chrissie und Jonas ganz wunderbar.
Claudia: Seid ihr zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hättet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Ingrid: Da es ein sehr verschneites Weihnachtsfest war, finde ich das Bild sehr gelungen.
Tante Rosie: … Und Chrissie und Jonas sehen wirklich zum Anbeißen aus. Natürlich hätte man diesen Hund weglassen können. Schlimm genug, dass Paul sich mit ihm angefreundet hat …
Haike: Ich hatte sogar ein Mitspracherecht bei den Entwürfen und finde das Cover sehr passend.
Claudia: Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Onkel Paul: Als großer Liebhaber der klassischen Literatur weiß ich es zu schätzen, dass Goethe und Shakespeare im Laufe der Geschichte zitiert wurden. „Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, meinen Arm und Geleit Ihr anzutragen?“ und „Der Liebe leichte Schwingen trugen mich. Kein steinern Bollwerk kann der Liebe wehren.“ Was für eine Sprache! Und dann kam auch dieser bekannte englische Zauberlehrling vor, aber den Wortlaut habe ich vergessen.
Tante Rosie: Meine liebsten Stellen im Buch sind die, als meine Makronen gelobt haben und natürlich als Jonas nach den Schweinelendchen sagte, ihm würde alles schmecken, was ich zubereite … Was für ein Charmeur!
Katja: Ich werde definitiv nie vergessen, wie dankbar Chrissie mir war: „Katja!“ Chrissie stürzte zu ihrer Schwester, um sie überfallartig in die Arme zu schließen. „Zu Hilfe!“ „Du bist großartig, weißt du das?“ – Ha! So ein Lob höre ich viel zu selten!
Haike: Ich zitiere einfach mal einen Auszug aus einer typische Familienunterhaltung: „Lade den Jungen ein, sobald er Zeit hat, Kleines, und frag ihn, was er gerne isst. Dann kochen wir sein Lieblingsessen.“ - „Er ist vierunddreißig, Tante Rosie.“ - „Sie meint, du kannst die Lutscher wegpacken. Unsere Chrissie hat sich einen richtigen Kerl geangelt.“ Katja kicherte über ihren eigenen Witz. - „Was für ein unsinniges Sprichwort.“ Abfällig rümpfte Onkel Paul die Nase. „Es ist vom Gewicht her gar nicht möglich, einen erwachsenen Menschen zu angeln.“
Claudia: Vielen Dank für das Gespräch.
Haike: Wir danken Dir!
Ingrid: Vielen Dank für die nette Unterhaltung.
Tante Rosie: Ich lasse die übrigen Plätzchen einfach hier stehen.
Onkel Paul: Ich habe mich noch nie mit einer Buch-Influencerin unterhalten. Es war sehr interessant.
Katja: Es heißt Bloggerin, Onkel Paul! Oh, Mann! Sorry, Claudia.

Samstag, 27. November 2021

[Rezension] Die Nachkommen - Schatten in den Highlands von Jessie Coe

 




Das Buch "Die Nachkommen - Schatten in den Highlands 1" wurde von Jessie Coe verfasst und erschien 2021.

Die Autorin nimmt uns mit auf eine spannende Reise bis nach Schottland. Die Charaktere werde sehr gut und detailhaft beschrieben. Man hat sie wie die beschriebenen Gegenden fast bildlich vor dem inneren Auge. Es macht Spaß so manche spannende als auch liebevolle Situationen zu erleben.
Der Sprachstil und die Wortwahl sind sehr gut gewählt, so dass man förmlich in das Buch versinken kann. Man erlebt alles mit den Charakteren mit. Man kann mit ihnen lachen, weinen, fürchten, aber auch lustvolle Szenen erleben.
Das Buch konnte mit einer abwechslungsreichen, spannenden und überraschenden Szenen punkten. So manche Wendung konnte man nicht erahnen und hetzt mit den Protagonisten in eine völlig andere Richtung als gedacht.

Jeder, der gerne spannende, abwechslungsreiche, lustvolle Bücher mit einem Hauch Fantasy, Science Fiction und auch Spannungselementen liest, dem kann ich das Buch sehr empfehlen.

[Blogtourbeitrag] Programmieren

Den zweiten Punkt, den ich heute behandeln will, ist das Programmieren.

Was ist das überhaupt?

Es ist die Tätigkeit, Computerprogramme zu erstellen und ein Teilbereich der Softwareentwicklung.

Mit Hilfe einer Programmiersprache werden Programme codiert. Wenn man ein Programmierer ist, dann ist sein Job, die Übersetzung der Wünsche/Anforderungen und der Algorithmen in die vom Auftraggeber gewünschte Programmiersprache.

Mittlerweile gibt es so viele Programmiersprachen, dass es sogar für gewisse Aufgaben Generatoren gibt auf die man zurückgreifen kann oder Programme, die einem automatisch einen Entwurf erzeugen.

Jeder Programmierer hat seinen "eigenen" Code oder Stil. Es ist quasi wie sein Fingerabdruck und meist in den Quellcodes zu finden.

Um eine gewisse Softwarequalität zu erlangen, gibt es vieles auf das man achten muss. Da geht es dann nicht nur um den Stil, sondern auch um die Benutzerfreundlichkeit, ob die Wartung leicht durchführbar ist.

Aber das Programmieren beinhaltet noch einige zusätzliche Tätigkeiten. So kann man auch Entwicklertests machen oder eine Dokumentation über das Programmieren erstellen. Allerdings werden diese Tätigkeiten dann meist Projektmanagement, Analysen oder Modellierung genannt.

Ich muss zugeben, dass ich während meines Informatikstudiums auch einmal mit einer leichten Programmiersprache ein Spiel programmiert habe. Allerdings habe ich dafür Java und C / C++ genommen und nicht das einfache Programm, dass der Professor verlangt hat. Ich habe darauf zwar eine vier bekommen, da er die Codes nicht verstanden hat, aber in den Schulen im Umkreis hat es sich gut verkauft. ;)

Ihr seht, es hängt auch viel von der Programmiersprache ab. Nicht jede ist einfach, manche brauchen mehr Geduld als andere, aber Fakt ist, wenn man sie verstanden hat, macht es unendlich viel Spaß.

[Blogtourbeitrag] Computer

Heute darf ich euch ein wenig über meine zwei liebsten Freizeitbeschäftigungen erzählen, die ich neben dem Bloggen noch habe. Beginnen möchte ich mit dem Beitrag über Computer.

Mit Computer beschäftige ich mich seit ich vier Jahre alt bin (kleiner Reminder, ich bin 43 Jahre jung ;) ). Angefangen hat alles im Schlafzimmer meines Vaters, denn dort stand der Commodore 64 oder auch C64 genannt. Obwohl es meine Eltern nicht wollten, dass ich das Gerät selbst bediente, war es irgendwann soweit und ich war mittendrin im Computerhimmel.

Ich hatte meine Spiele, die mein Vater dann für mich organisiert hat, ich hatte ein paar Programme, wo ich ein wenig probieren durfte, aber an die geschäftlichen Dinge durfte ich nicht.

Die Entwicklung ging auch in unserem Haus weiter und immer mehr und bessere Geräte fanden ihren Platz in einem eigenen Raum, wo mein Vater und ich uns verkrochen, um in die Tiefen des Gerätes zu erforschen.

Mit 6 Jahren konnte ich einen PC vollständig zerlegen und wieder zusammenbauen, auch ein wenig aufstocken in Schnelligkeit und Aussehen.

Nun bin ich bei den Laptops und mein Vater benutzt noch immer Standgeräte, wir haben noch immer Spaß daran, gemeinsam zu schrauben und zu basteln.

Aber natürlich sollt ihr heute nicht nur etwas über mein Leben und Computer erfahren, sondern auch ein paar Fakten.

Ein Computer oder auch Rechner genannt, ist das Gerät, das mittels programmierbarer Rechenvorschriften Daten verarbeitet. Man nennt ihn auch oft Elektronengehirn oder Datenverarbeitungsanlage.

Das erste funktionstüchtige Gerät der einem Computer am nächsten kommt und funktionierte, war Konrad Zuse mit seinem Z3 um ca. 1941. In den frühen Jahren ging es hauptsächlich um die Eingabe von Daten und es war zunächst auch nur auf Zahlen beschränkt. Heutzutage haben wir zwar Buchstaben und Töne, aber es wird noch immer im Computer in Zahlen umgewandelt und in solche verarbeitet und ist indirekt auch heute noch eine Rechenmaschine.

Mittlerweile sind Computer fast überall zu finden, auch in Waschmaschinen, Videorekordern oder auch in Autos.

Nun kann man den Begriff universelle Computer verwenden, wenn man von Smartphone oder Spielkonsolen redet. Aber wir benutzen neben dem Smartphone größtenteils auch noch die Personal Computer (PC) und verlassen uns auf die Ergebnisse von Supercomputer, wenn es um komplexe Vorgänge geht (Klimaforschung oder medizinische Berechnungen).

Ihr seht, es gibt so viele Möglichkeiten, allerdings möchte ich auch noch auf einen zweiten Punkt in einem anderem Beitrag eingehen, nämlich auf das Programmieren.