Donnerstag, 15. März 2018

[Blogtourbeitrag] Krieger der Lüfte von Marion Hübinger Protagonisteninterview


Herzlich Willkommen zu Tag 5 unserer Blogparade zu
"Krieger der Lüfte".


Gestern konntet Ihr bei Jenny Klaas alles wichtige über Leyla erfahren. Heute darf ich euch noch ein Protagonisteninterview mit Leyla und Akim vorstellen. Morgen geht es dann weiter bei Franzi Lesewelt mit einem Beitrag über das Pilgern.



Protagonisteninterview „Leyla + Akim“

Gerade habe ich mich noch mit der Autorin Marion Hübinger am Montag über ihr neuestes Buch unterhalten, schon habe ich es irgendwie geschafft, mitten in das Buch hineingezogen zu werden. Ich befinde mich in einem Höhlensystem und entdecke Leyla und Akim.

Leyla, schön dich zu sehen. Endlich ein bekanntes Gesicht!
Oh, ich habe gar nicht damit gerechnet, jemand Vertrautes hier anzutreffen. Es ist echt hart, wenn man in einer Welt landet, von der man keinen blassen Schimmer hat, wo sie ist und wie man wieder zurückfindet. Kennst du denn den Weg??

Wo sind wir hier?
Akim hat mich hierher gebracht, ein weit verzweigtes Höhlensystem, das von außen nicht erkennbar ist. Glaub mir, ich hätte vieles für möglich gehalten, aber nicht, dass seine Leute in diesen Höhlen ihr Leben fristen müssen aus Angst vor Redla, diesem Monsteradler. Es sind auch nicht mehr viele übrig vom Volk der Swergen, was mich echt hart getroffen hat.

Okay, interessant. Akim scheint wütend? Warum?
Nun ja, wenn ich es eben richtig verstanden habe, dann war es seine Aufgabe, mich zu den drei alten Leuchtchens, ihren Weisen, zu bringen. Sie sprechen immerhin deutsch, was echt ein Gewinn ist gegenüber dem Kauderwelsch von Akim. Aber jetzt ist er irgendwie völlig durch den Wind, weil ich ihren Feind töten soll (die Vorstellung ist echt nicht witzig, das kannst du mir glauben!) und er es nicht mehr will. Doch die Weisen beharren darauf, dass ich deren Prophezeiung erfüllen muss.

Glaubst du, ich kann ihm ein paar Fragen über sich und sein Volk stellen?
Du kannst es ja mal versuchen, aber kannst du swergisch, oder wie immer man die Sprache nennt? Sie klingt sehr alt und seltsam.

Ti logan, Akim!
Ti logan, wiba!

Wie würdest du zum Kindina (Anführer) deines Volkes?
Besser, das übersetzt jetzt mal jemand, sonst versteht ihr genau wie ich nur Bahnhof:
„Ich bin der Sohn der großen Seherin Kiara, und als solche ist es mir vorherbestimmt, das Orakel zu erfüllen. Darum sieht mein Volk in mir ihren Anführer, ob ich das will oder nicht.“

Was ist eure Mission?
„Die Steine besagen, eine Frau wird aus dem Land des Gespaltenen Baumes kommen, um unser Schicksal zu erfüllen. Nur sie hat es in der Hand, Redla zu vernichten. Meine Aufgabe wird dabei sein, sie so nah wie möglich an ihn heran zu führen. Erst wenn Redla tot ist, kann mein Volk wieder ohne Furcht die Höhlen verlassen und aufbauen, was Redla und seine Krieger vernichtet haben.“

Habt ihr noch Wünsche oder Ziele für die Zukunft?
Was sagt Akim? Kann mich mal bitte jemand aufklären??
Er meint, dass es ihm miserabel geht.
„Ich wollte zwar immer, dass das Orakel erfüllt wird, aber Leyla ist jetzt in meinem Herzen und ich kann sie nicht einfach dieser großen Gefahr aussetzen. Ich zermartere mir meinen Kopf, um eine andere Lösung zu finden. Ich wünschte, ich könnte das für sie übernehmen. Ich möchte Leyla nicht verlieren! Aber gleichzeitig möchte ich mein Volk retten. Ich hasse das. Nein, ich hasse Redla und den boshaften Gott, der ihn zu uns gesandt hat!“
So etwas Ähnliches habe ich mir schon gedacht, und ehrlich, ich habe sogar überlegt, Akim in meine Welt mitzunehmen und dadurch zu retten. Doch das wäre gegenüber seinem Volk nicht fair. Ich weiß nicht, ob ich bei ihm bleiben könnte, der Gedanke ist zu groß, um ihn weiterzuspinnen… oder was meinst du??
Danke für das Interview.

Da durch diesen Satz meine Mission scheinbar erfüllt ist, befinde ich mich wieder zu Hause in meinem Wohnzimmer. Obwohl es bei den Swergen sehr schön war, bin ich froh wieder zu Hause zu sein und euch dieses Interview präsentieren zu dürfen.


Und nun kommen wir zu unserem Gewinnspiel:

Zu gewinnen gibt es:
Platz 1: Papierverzierer Heldinnenpaket + Printexemplar
Platz 2: eine persönliche Nachricht von Marion Hübinger + eBook
Platz 3: eBook

Beantwortet die Tagesfrage
Das Gewinnspiel läuft bis zum 20. März 2018
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt Ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden


Tagesfrage: Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr auf einmal von einem Unbekannten in eine Höhle gebracht werdet und niemanden kennt oder versteht?

Ich bin gespannt auf Eure Antworten und wünsche Euch viel Glück. 

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Teilnahmebedingungen

Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, muss die Tagesfrage komplett beantwortet werden. 
Teilnahmeberechtigt sind alle, die älter als 18 Jahre alt sind, oder die Einverständniserklärung der Eltern haben.
Die Teilnahme am Gewinnspiel ist bis zum 20. März 2018 möglich.
Die Gewinner werden namentlich erwähnt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Eure Daten werden nur für den Versand der Gewinne genutzt und danach wieder gelöscht.
Eine Auszahlung der Gewinne ist nicht möglich.

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Tourplan

11. März 2018 - Buchvorstellung bei NussCookies-Bücherliebe
12. März 2018 - Starke Heldinnen / #fight4u bei mohini-and-grey
13. März 2018 - Interview mit der Autorin bei Lunau-Fantasy
14. März 2018 - Steckbrief der Protagonistin Leyla bei Beauty and the Book
15. März 2018 - Protagonisteninterview bei Diabooks78
16. März 2018 - Pilgerfahrt bei Franzis-Lesewelt

Samstag, 3. März 2018

[Protagonistenvorstellung] 3 Lilien - Das erste Buch des Blutadels von Rose Snow


Herzlich Willkommen bei der Fantasywoche!

Ich darf euch heute einen Protagonisten aus dem Buch „3 Lilien – Das erste Buch des Blutadels“ von Rose Snow vorstellen. Meine Wahl fiel auf Vitus Rabenau. Ich gebe meine Tastatur also ab, an Vitus, denn er möchte sich euch selbst vorstellen.

Ja, hallo, alle miteinander. Ich darf mich also hier in dieser Veranstaltung vorstellen. Mein Name, wie Claudia schon gesagt hat ist Vitus von Rabenau. Ich bin der Sohn von einer ziemlich mächtigen dunklen Familie, mein Bruder Vincent von Rabenau steht sogar auf Rang vier der Rangordnung in der Thronfolge der Dunklen.
Was soll ich sagen, meine Familie und ich waren sehr lange im Ausland und kamen jetzt zurück. Ich suchte einen Blumenladen auf und da traf ich auf Lorelai. Die Luft schien zu knistern, als ich sie das erste Mal sah. Doch ich darf ja nichts sagen, wegen meiner Herkunft und meinem Blut. Es ist ja verboten gegenüber Gewöhnlichen darüber zu sprechen. Da lernte ich auch Dominik kennen, der sich als ihr Leibwächter aufspielte. Störte mich aber nicht sonderlich, denn ich bin ein von Rabenau und was ich will, das bekomme ich auch. Wenn nicht sofort, dann irgendwann.
Wollt die passende Beschreibung von mir aus der Sicht von Lorelai und das mit ihr geführte kleine Geplänkel zwischen mir und Lorelai lesen? Dann hab ich hier noch den Ausschnitt für euch:
Gerade war ich dabei, im hinteren Arbeitsraum ein Arrangement für eine neue Bestellung vorzubereiten, als die Türglocke läutete. Schnell ging ich in den hellen Verkaufsraum, in dem sich ein dunkelblonder Typ zwischen den unzähligen Blumenvasen und topfpflanzen umsah. Er wandte mir den Rücken zu, aber ich konnte sehen, dass er groß war und breite Schultern hatte, die in einer grauen Lederjacke steckten.

„Kann ich Ihnen helfen?“, fragte ich.
Der Typ drehte sich zu mir um und für einen Augenblick stockte mir der Atem, weil ich nicht erwartet hatte, dass er derart gut aussah. Obwohl er wahrscheinlich nicht viel älter war als ich, hatte er bereits die markanten Gesichtszüge eines erwachsenen Mannes. Seine Haare fielen ihm lässig in die Stirn und verdeckten dabei zur Hälfte eine kleine Narbe oberhalb seiner Augenbraue, die ihm einen rebellischen Touch verlieh. Der leichte Dreitagebart und eine Schramme auf der Wange, die ziemlich frisch zu sein schien, unterstreichen sein verwegenes Aussehen. Ohne ein Wort zu sagen, musterte er mich und ich spürte mein Herz in der Brust pochen, als sich seine dunklen Augen schließlich in meine bohrten.
„Das kann ich dir nicht sagen.“ Seine Stimme klang rau und viel zu sexy.
Ich wischte mir meine nassen Hände an der Schürze ab. „Was kannst du mir nicht sagen?“
„Ob du mir helfen kannst.“ Er betrachtete mich eindringlich und ich strich mir nervös meine langen Haare hinters Ohr. Als mir bewusst wurde, was ich hier tat, hielt ich mitten in der Bewegung inne. Das hier war ein Blumenladen und keine Datingshow.

Weiter kann ich euch nichts von mir erzählen, da ich sonst spoilern würde und das wollen wir ja nicht.
Hat mich gefreut euch kennengelernt zu haben und vielleicht bis bald! J

So, das war also Vitus. Er ist schon ein sexy Typ, mit seiner grauen Lederjacke und dem dunklen T-Shirt und seiner Maschine, mit der er zu dem Gespräch kam.
Aber das war es einmal von mir. Ich hoffe, ihr konntet einen kleinen Einblick bekommen in das Wesen des Vitus von Rabenau.

Wenn ihr die Vorstellung von Lorelai lesen wollt, dann schaut doch bitte bei PatJu und ihrem Blog „Lesen im Mondregen“ vorbei.

Montag, 26. Februar 2018

[Schauplatz] Bis das Eis bricht - Der Weg des Heilers von Isa Day

Herzlich willkommen zu meinem ersten Beitrag in der Fantasywoche 2018.


Heute soll sich alles um den Schauplatz im Buch "Bis das Eis bricht - Der Weg des Heilers" von Isa Day drehen.

Es ist schwierig, sich einen Platz auszusuchen, denn die Welt, die die Autorin erschaffen hat scheint riesig und komplex. Doch während sich Franzi mit den Baumwohnungen beschäftigt, nehme ich den Wald.

Denn dieser ist immer wieder ein Punkt, wo sich die Kinder treffen und ihr Wissen vergrößern können. Aber ich greife vor.
Beginnen wir ganz am Anfang.
Das Land der Arrya, die alte Heimat der Menschen ging im Feuerregen unter und die Menschen suchten einen neuen Platz zum Leben. Dort, wo wir jetzt sind, wurden sie von den Wäldern aufgenommen.
Diese Wälder scheinen magisch, intensiv und lebensbejahend zu sein. Sie geben den Menschen zu essen, einen Lebensraum, den sie eigens verwalten können. Aber auch die Gewissheit, dass sie zu alten Riten und Plätzen nicht mehr zurückkommen werden können.
Die Bäume des Waldes scheinen sich auf die Bewohner einzustellen. Jede Pflanze hat ihre eigene Farbe. Immer wieder erschrickt man von den Erkenntnissen, die man mit den Kindern und ihrem Lehrer Harra erhalten kann. Pflanzen, die eine schwarze Aura haben und giftig sind begegnen uns, genauso wie kleine und große Tiere, welche uns immer wieder umstreichen und wir uns fragen, warum fällt er manche an und manche nicht.

Zitat aus dem Buch
Aus dem Herumtoben wurde sehr schnell ein aufmerksames Zuhören, denn was Harra zu erzählen hatte war zu spannen: Warum jede Nacht sich in eine Lichtzeit, während der die Zwillingsmonde schienen, und eine Dunkelzeit, in der das einzige Licht vom endlosen Sternenhimmel kam, unterteilte. Weshalb es die Jahreszeiten gab. Was mit den bäumen geschah, wenn die Warmzeit begann, und was zur Frostzeit. Wie die Tiere lebten und sich verhielten. Was man essen konnte und was nicht. Und weshalb das Blattwerk unserer Wälder in so vielen verschiedenen Farben leuchtete.
Er gab uns die Heimat zum Geschenk und lehrte uns das Land lieben. Zum ersten Mal bemerkte ich, dass die Blätter der Bäume in allen Nuancen von violett, Blau und Purpur schimmerten, sah die Blüten, die sich vor unseren Augen aus Knospen bildeten. Unter meinen Füßen wisperte das Gras, das ebenfalls viele verschiedene Farben kannte, hauptsächlich grau, schwarz und dunkelgrün. Ich nahm das Lied des Lebens wahr, das unser Land sang.

 Der Wald als Beschützer und gleichzeitig aber auch als Zeichen des Leides der Menschen, die sich dort befinden.
Begebt euch ebenfalls in die Wälder und entdeckt eure eigenen Plätze zum Spielen, zum Wandern oder zum Verstecken.

Wenn ihr zu den Baumhäusern noch genaueres wissen und erfahren wollt, dann schaut doch bitte noch bei Franzi Lesewelt vorbei, die euch diese Besonderheiten noch vorstellt.

Wenn ihr meine ausführliche Rezension lesen wollt, dann bitte hier entlang: http://diabooks78.blogspot.co.at/2018/02/362018-bis-das-eis-bricht-der-weg-des.html

Auch würde ich mich freuen, wenn ihr auf meiner FB-Seite vorbeischaut! :D 
http://facebook.com/diabooks78

Donnerstag, 18. Januar 2018

[Autorentag] Blutroter Frost von Meredith Winter


Heute habe ich die Autorin Meredith Winter zu Gast. Sie wird uns über ihr Buch "Blutroter Frost" aus dem Sommerburg Verlag genauer berichten.


Autoreninterview Meredith Winter

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich bin eine alleinerziehende Mama von 3 Kindern, eine gelernte Ernährungsberaterin (esse trotzdem zu viel Chips) und neben der Schreiberei auch eine Songwriterin, die von zu viel „Kelly Family“ in der Jugend hören, irisch-keltisch angehauchte Songs schreibt. (https://soundcloud.com/natascha-wahl)

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Schon als Kind war mein Kopf voller Träume, Sehnsüchte, Wünsche. All dies spann sich dann in meinen Kopf zu Geschichten zusammen. Uns so ist dies auch heute noch. Inspirieren tun mich meistens Gerüche, Farben, Bilder, Sätze, die dann bestimmte Gefühle in mir auslösen und sich dann zu etwas zusammenbrauen, was aufgeschrieben werden muss 😊

Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könnest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Blutroter Frost & Blutpsalm.
Beide sind eine gelungene Mischung aus Thrill und Lovestory, gespickt mit medizinischen Elementen. Vielschichtige Charaktere, ungleiche Pärchenkonstellationen, sowie unvorhersehbare Wendungen bestimmen die Storyline. Wer außerdem Romane liebt, die im Winter spielen und Bezüge zu realen Orten haben, wird meine Geschichten lieben. 

Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Pünktlich zur Bergsteiger Saison im April erscheint mein 3. Roman »Höhenrauschsaison« der von einer chaotisch, destruktiven Ärztin handelt, die im Basislager des Mount Everest die Krankenstation leitet. (oder besser gesagt, das Krankenhauszelt). Unter den Bergsteigern ist auch der russische Auftragskiller Alexej, der den Auftrag hat sie zu töten. Was er nicht weiß ist, dass Clementine nicht die ist, für die er sie hält …


Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
In meiner Freizeit lese ich natürlich selbst sehr gerne und viel, außerdem bin ich ein großer Serien- und Filmjunkie. Netflix ist quasi mein bester Freund. Ich mache auch Musik.



Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Lieblingsbücher habe ich ein paar verschiedene.
Da wäre mal "Aschenpummel" von Nora Miedler. Schon der Titel brachte mich zum Lachen und das hat auch nicht aufgehört, als ich das Buch gelesen habe, es ist unglaublich witzig, skurril und unterhaltsam. Ich würde es sogar als deutsche Bridget Jones beschreiben.
Dann wäre da noch "Schiwas Perlen" von Harriet Graham. Das ist eigentlich ein Kinderbuch, das ich damals mit 9 Jahren bekommen habe, aber ich lese es auch heute noch gerne, da es für ein Kinderbuch wahnsinnig spannend ist und ich es eher als Kinderthriller bezeichnen würde.
Und last but not least das Buch "Er steht einfach nicht auf dich" von Greg Behrendt und Liz Tuccillo, Es ist für mich die Bibel für Single Frauen. Ja, er steht eben nicht auf dich wenn er nicht anruft oder dich nicht heiraten will.

Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Also mein Arbeitsplatz ist eigentlich mein Laptop und solange ich den habe, kann ich eigentlich überall schreiben. Egal ob am Küchentisch, im Bett, auf dem Sofa, im Café oder auf einer Wiese…
Was ich unbedingt immer brauche ist Ruhe. Und da ich ja drei Kinder habe, hab ich die meistens natürlich nur dann, wenn sie in der Schule oder im Kindergarten sind.

Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Kinder, Schreiben, Haushalt, Kinder, Schreiben, Haushalt  - und das in Dauerschleife :-P

Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Das Lieblingsgenre beim Lesen kommt immer auf meine Stimmung an. Es gibt Tage, da darf es gerne spannend, gefährlich und auch blutig sein. Und es gibt Tage, da brauche ich die heile Welt von „Nora Roberts! Manchmal ist mir jedoch eher nach der gehobenen Sprache von Jane Austen, Bronte oder Ian McEwan.
Beim Schreiben bleibe ich eindeutig dem Genre: Ladythriller/Romantic Suspense treu. Für Kinderbücher bin ich zu analytisch und kopflastig. Einen reinen Krimi zu schreiben, würde ich langweilig finden und Fantasy ... Mhhh, dann eher Urban oder Romantasy 😀

Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. Je mehr jemand die Welt liebt, desto schöner wird er sie finden. - Christian Morgenstern
Was bedeutet, dass ich Ich für jede Sonne, die ich morgens aufgehen sehe … für jeden Stern, den ich nachts betrachten kann, dankbar bin. Für all das Schöne, das Gute und die Liebe, in meinem Leben. Diese Einstellung versuche ich jeden Tag beizubehalten.

„Du meinst die Realität, dass du von einem Freier zum nächsten fährst, um nachts nicht allein sein zu müs­sen?“ - Jonathan Littke
Jeder tut etwas, um nicht allein sein zu müssen - und lesen ist eines der Dinge … In den Protagonisten finden wir oft die Liebe, die wir suchen, die Mutter, die wir nie hatten, den besten Freund, den wir uns wünschen, die heile Welt, die Spannung, oder den Nervenkitzel, den wir brauchen.
Deshalb beschreibt dieses Zitat am besten meine Arbeit und auch den Grund warum ich schreibe: Um (manchmal) nicht alleine sein zu müssen ;-)

Hast du ein Lieblingsland und warum?
Irland. Dieses raue wilde Land, voller Poesie, märchenhaften Legenden und Musik.

Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich heule natürlich erstmal in mein Kissen, nachdem ich eine Ladung Eis verdrückt habe. Spaß beiseite ;-) Natürlich ist das Ego im ersten Moment erst mal gekränkt … aber da ich ein Mensch bin, der eh viel und auch gerne reflektiert, sowie an Weiterentwicklung interessiert ist, gehe ich natürlich erstmal in mich und überlege, was an der Kritik dran sein könnte. Vor allem wie begründet war sie? Menschen spiegeln ihre Unsicherheiten und Ängste gerne in andere, was bedeutet, dass sie diese oft in Neid und Missgunst ausdrücken. Das darf man dann natürlich nicht persönlich nehmen. Jedoch „in Liebe“ oder „aus Sorge“ getane Kritik, sowie wirklich konstruktive nehme ich gerne mit offenen Armen entgegen!

Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag (Sommerburg Verlag) zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Es ist ja meistens so, dass die Leute entweder eine reine Liebesgeschichte, oder einen knallharten Thriller lesen wollen. Beides zusammen, ist immer noch ein Nischengenre und genau dafür bot der Sommerburg Verlag die richtige Plattform für. Für mich und andere Autoren, die sich selbst in diesem Genre versuchen.

Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Folgt Eurem Herzen, nicht Eurer Angst …

Ach ja … und nehmt den nächsten Zug nach Sommerburg und lasst Euch in eine winterliche Welt voller Drama, Spannung und Leidenschaft entführen.


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Autorin, Meredith Winter.

Danke, dass du heute Zeit hast für dein Buch „Blutroter Frost“ zu antworten.

Beschreibe uns doch dein Buch in max. 5 Sätzen.
Eine Ärztin wagt den Schritt in die Selbständigkeit, worauf Ihr Ex - Freund dies versucht für seine kriminellen Machenschaften - der Leichenteilmafia - auszunutzen. In dem Weg stellt sich ihm der neue Freund der Ärztin, worauf eine spannende Geschichte voller Drama, Spannung und überraschende Momente ihren Lauf nimmt.

Magst du es deine Protagonisten durch Höhen und Tiefen gehen zu lassen?
Ich liebe es …, was man sicher daran merkt, dass ich meine beiden Hauptprotagonisten ziemlich lange zappeln lasse, bis sie sich endlich kriegen.
Die Leute lesen Bücher, um ihrem langweiligen Alltag zu entfliehen, würde alles in meinen Büchern wie am Schnürchen laufen, wäre die Spannungskurve gleich null.
Außerdem gibt es auch im wahren Leben, gute und schlechte Zeiten. (Und damit meine ich nicht die Vorabend-Serie)

 Hast du eine Lieblingsstelle im Buch, welche du uns unbedingt vorstellen möchtest?
Ich habe so viele. Da ist es schwer sich zu entscheiden. Vor allem ohne zu spoilern … Jedoch denke ich sind meine Lieblingsstellen immer die, wo Julie und Spencer merken, dass sie ohne einander nicht leben können und zwar egal wie groß der Streit vorher oder was zuvor passiert ist.

Wie viel echte Meredith steckt eigentlich in diesem Buch oder in dem einen oder anderen Charakter?
Das ist eine gemeine Frage ;-) Sagen wir mal so: Ich wäre gerne wie Julie, handle aber oft wie Spencer :-P

Leser sind ja immer neugierig und wollen mehr über die Autorin wissen. Würdest du dich bitte kurz vorstellen?
Ich bin eine alleinerziehende Mutter von zwei Teenagern und einem Fast - Schulkind, bin gelernte Ernährungsberaterin, und ein ziemlicher Bücherwurm, Filmjunkie, Musikbesessene, Sternenguckerin und Waldläuferin :-D

Mich würde noch dein Lieblingszitat aus dem Buch „Blutroter Frost“ interessieren.
Seit Du weg bist, ist mein Zuhause kein Zuhause mehr …“


Herzlichen Dank für das Interview.






Mittwoch, 17. Januar 2018

[Autorentag] Rapunzels Märchen von Annie Laine


Hallo zu einem weiteren Autorentag, hier auf meinem Blog. Ich habe heute die Autorin des Buches "Rapunzels Märchen" Annie Laine zu Gast, welche mir Rede und Antwort gestellt hat.

 Autoreninterview Annie Laine

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hallöchen! Ich bin froh, hier zu sein. Mein Name ist Annie und ich bin 22 Jahre jung (oder alt?!). Im wahren Leben bin ich Studentin und lebe im schönen Leipzig, weshalb die Buchmesse dort natürlich jedes Jahr für mich Pflichtprogramm ist. Und ich bin Autorin – wer hätte es gedacht? Ich schreibe in den Genres Romantasy und Romance und im März kommt dann noch Young Adult dazu. Wenn ich nicht gerade schreibe, bin ich auch noch Buchbloggerin und teile meine Buchrezensionen auf Anni-chans fantastic books.

Wie bist du zum Schreiben gekommen? 
Uff, das war vor einigen Jahren. Ich habe als Kind gerne Fanfiktions geschrieben, das ist dann irgendwann aber vollkommen eingeschlafen und erst im Nanowrimo 2015 habe ich meine Liebe zum Schreiben wiedergefunden. Das Projekt ist zwar bis heute nicht fertig und eigentlich wollte ich schon aufgeben, als ich auf der Leipziger Buchmesse 2016 erfahren habe, dass Carlsen Impress Kooperationspartner eines großen Schreibwettbewerbs ist. Ich liebe Carlsen Impress und wollte dort unbedingt mal ein Buch herausbringen, also habe ich in sechs Wochen kräftig in die Tasten gehauen. Gewonnen habe ich zwar nicht, aber das Buch, was ich für den Wettbewerb geschrieben habe, ist letzten Sommer trotzdem erschienen – bei Dark Diamonds. 😉

Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könnest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Bisher sind es drei. Letzten Sommer erschien mit „Romina. Tochter der Liebe“ mein Debüt über eine halbgöttliche Liebesbotin, die auf die Erde geschickt wird, um dort zu beweisen, dass sie das Zeug dazu hat, eine Göttin zu werden. Im September kam mein zweites Buch „Cinderellas Prinzessin“, meine moderne Lesbian Romance-Märchenadaption. Dazu ist jetzt im Januar der zweite Band „Rapunzels Märchen“ erschienen, unschwer zu erraten, dass es sich um eine Adaption zu Rapunzel handelt. 😉

Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Aber selbstverständlich! Gerade schreibe ich zum einen an meiner Adaption zu Schneewittchen, die im Mai als dritter Band von meiner „Love like a Fairytale“-Reihe erscheint. Und nachdem sich in meinem Hinterkopf schon die ein oder andere Young-Adult-Idee aufgestaut hat, habe ich auch anfangen, eine von diesen zu verschriftlichen. Das ist aber eher ein Projekt, an dem ich aus Spaß tippe, weil ich dafür noch keinen Vertrag habe und „Love like a Fairytale 3“ vorgeht.

Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Freizeit? Was ist das? Kann man das essen? Nein, ehrlich, wenn ich nicht gerade bei meinem Nebenjob in einer Bahnhofsbuchhandlung bin, bin ich meistens zu Hause und schreibe. Oder lese. Oder schreibe Buchrezensionen. Ab und an wird mir auch mein Blogdesign zu langweilig, so dass ich mich drei Stunden lang in Gimp austobe. Das ist im Grunde alles, was ich tue. ^^

Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Habe ich! Ich würde einfach mal die Autoren als meine Lieblinge bezeichnen, von denen ich ungesehen jedes Buch kaufen würde. Das wären Stefanie Hasse, Jennifer Wolf, Jennifer Alice Jager und Tanja Voosen. Lustigerweise ist mein aktuelles Lieblingsbuch aber von keiner der aufgeführten Autoren. Das ist nämlich „SAMe Love – Nur mit dir“ von Nadine Roth, ebenfalls im Lesbian Romance-Genre angesiedelt und einfach nur unglaublich gut mit sehr viel Gefühl. (Ja, das ist meine stumme Aufforderung an euch alle da draußen, dieses Buch zu kaufen, zu lesen und so sehr zu lieben, wie ich es liebe. )

Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Zeigen? Eher nicht! Ich schreibe nämlich meistens entweder auf meinem Sofa oder meinem Bett und ordentlich sieht eindeutig anders aus. Einen richtigen Arbeitsplatz mit Schreibtisch und allem drum und dran habe ich gar nicht. Während ich im Studentenwohnheim gelebt habe, hatte ich einen, aber der war eher Ablagefläche, als dass ich wirklich dort gearbeitet hätte.

Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Gehen wir mal davon aus, dass ich an diesem ganz normalen Tag nicht arbeiten muss. 😉 Dann stehe ich gemütlich um neun auf und ziehe von meinem Bett erstmal aufs Sofa um. In Jogging-Klamotten natürlich, ich muss ja niemanden beeindrucken. Dann fahre ich meinen Laptop hoch, checke meine Mails und Ränge, dann hole ich meinen Reader hervor und lese erstmal bis um die Mittagszeit. Beende ich bis dahin ein Buch, schreibe ich direkt die Rezension. Sonst beginne ich nach dem Mittagessen mit dem Schreiben und höre bis abends nicht mehr auf.

Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Das kommt wohl ganz auf meine Stimmung an. Ich liebe Romantasy, Dystopien und auch Romance sowie Young Adult. Ab und an auch New Adult. In diesem Genre kann man bei mir recht wenig falsch machen. Vor einem Jahr hätte ich diese Frage in Bezug aufs Schreiben immer noch mit „Romantasy – keine Frage!!!“ beantwortet, aber jetzt nicht mehr. Ich liebe das Genre immer noch, aber ich stelle gerade immer mehr fest, dass ich Young Adult eigentlich doch so viel lieber habe. Es steht also außer Frage, dass ich mich in Zukunft mehr und mehr in diesem Genre wiederfinden werde!

Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Nö. 😉 Tatsächlich gibt es da keins. Weder für die eine noch für die andere Frage. Außer vielleicht abgewandelt von Doris »Einfach schwimmen«: »Einfach schreiben!«

Hast du ein Lieblingsland und warum?
Spanien! Ich liebe die spanische Mentalität und habe selbst schon sechs Monate dort verbracht – allerdings nicht auf dem spanischen Festland, sondern auf den Kanaren. Außerdem finde ich die Sprache richtig schön.

Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Nein. Kritik kommt mir nicht ins Haus. Wenn ihr meine Bücher nicht mögt, bleibt weg! Hihi, Spaß beiseite. Ich denke, als Autor muss man einfach kritikfähig sein, denn nicht allen wird dein Buch gefallen. Kritik ist allgegenwärtig. Damit muss man eben umgehen können. Ich tue mein Bestes, was das angeht. 😉

Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag (Moments und Dark Diamonds) zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Wieso nicht? Obwohl ich selbst Verlagswirtschaft studiere und im Grunde weiß, worauf es bei einer Veröffentlichung angeht, habe ich für mich beschlossen, dass ich mir das (noch) nicht alleine zutraue. Außerdem ist es schwer, als kleine, unbekannte Autorin ohne Verlag Aufmerksamkeit zu generieren. Es gibt zwar einige Autoren, die es so geschafft haben, groß rauszukommen, doch die sind die Ausnahme. Mit einem Verlag im Rücken fühle ich mich einfach sicherer. Wer weiß, ob es mich nicht irgendwann ins Selfpublishing verschlägt – das kann ich jetzt noch nicht sagen – aber bisher bin ich mit meinen Verlagen sehr zufrieden.

Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Auch wenn das vermutlich total kitschig klingt: Glaubt an euch und eure Träume! Gebt niemals auf, habt ein Ziel vor Augen und wenn ihr es wirklich wollt, dann werdet ihr einen Weg finden, euer Ziel zu erreichen!

Coverinterview

Wann kam das Cover? Vor oder nach dem Titel?
Da es ziemlich sinnfrei ist, ein Cover ohne einen Titel in Auftrag zu geben, hatten wir natürlich zuerst den. 😉

Hattest du genaue Vorstellungen, was sich auf dem Cover befinden sollte?
Am Anfang nicht, aber nach einer Runde Brainstorming mit einer lieben Autorenfreundin schon. Leider wurden meine Vorschläge nicht umgesetzt, aber ich bin mit dem Ergebnis trotzdem zufrieden.

Dieses Mal überwiegt die Farbe rosa. Hat diese Farbe eine besondere Bedeutung für dich oder die Geschichte?
Nein. Eigentlich mochte ich Rosa nicht mal besonders, als ich das Cover bekommen habe. Inzwischen finde ich die Farbe okay – muss man sich als Romance-Autorin wohl mit abfinden. 😉

Was ist deine Lieblingsstelle oder Lieblingsszene in dem Buch, welche du uns unbedingt vorstellen möchtest?
Meine Lieblingsszene ist leider ein riesengroßer Spoiler, daher kann ich dazu leider nichts sagen. ^^

Bist du zu 100% zufrieden mit deinem Cover oder würdest du heute noch etwas ändern wollen?
Was für eine fiese Frage! Aber selbstverständlich finde ich als Autorin das Cover zu meinem Buchbaby ganz großartig und jeder, der was anderes behauptet, lügt!


Buchvorstellung einmal anders

Ich treffe mich heute mit Grace um mit ihr über das Buch „Rapunzels Märchen“ zu sprechen.

Danke, dass du dich heute bereit erklärt hast für das Buch zu antworten!
Ich habe zu danken. Schön, dass ich hier sein darf!

Würdest du das Buch bitte in max. 5 Sätzen beschreiben?
»Rapunzels Märchen« erzählt die Geschichte von einem Mädchen, das wie Rapunzel in ihrer Wohnung von ihrer Mutter eingesperrt wird, - Das ist Penny! -und von ihren Freundinnen, die sie aus ihrer misslichen Lage befreien wollen. – Das sind wir! Yay! Jedenfalls kann ich Penny davon überzeugen, zusammen mit unserer Truppe auf den Empfang im Hotel meiner Schwester zu kommen und von da an, geht die Story erst richtig los, denn Penny hat beschlossen, um ihre Freiheit zu kämpfen. Außerdem ist da dann noch Nina und hach, es ist sooo niedlich, wie die beiden sich verlieben! *Ship-Fähnchen schwenk*

Wann kam dir das erste Mal der Verdacht, dass Annie Märchen mag und ihre Protagonisten in solche märchenhafte Szenarien wirft.
Lustigerweise mag Annie gar keine Märchen. Schon als Kind konnte man sie mit Märchen jagen. Außer Cinderella, die Geschichte hat sie immer geliebt, aber das war es dann auch. Sie wollte Cinderella unbedingt mal adaptieren und daraus entstand dann »Cinderellas Prinzessin«. Das wars. Und wenn du ein Geheimnis wissen willst: Bevor sie angefangen hatte, »Rapunzels Märchen« zu schreiben, kannte sie davon auch nicht das Originalmärchen, sondern nur die Disney-Version »Rapunzel – neu verföhnt«. Sie kennt nicht einmal die Disney-Version von »Schneewittchen«, obwohl sie dieses Märchen gerade adaptiert.

Hast du eine Lieblingsstelle im Buch, die du uns gerne vorstellen würdest?
Alle Szenen mit mir natürlich. 😉 Gut, dass es davon einige gibt. Annie hat mich nämlich so gerne, dass ich in allen Bänden der Reihe einen festen Platz bekommen habe – Apropos: in Band 3 warte ich noch auf meinen Auftritt! Mein Lieblingsmoment aus »Rapunzels Märchen« ist zwar super, aber spoilert auch. Daher kann ich ihn leider nicht vorstellen. Sorry

Was glaubst du? Wie viel echte Annie ist in dem Buch oder in den einzelnen Charakteren versteckt?
Nichts davon. Für Annie war das Schreiben von »Cinderellas Prinzessin« erstmal nur eine Art Versuch, ob ihr das Schreiben in der Gegenwartsform, mit wechselnden Ich-Erzählern und ohne Fantasy überhaupt liegt. Sie hätte nie gedacht, dass das Buch überhaupt irgendwann erscheint – schließlich hat sie es innerhalb von drei Wochen geschrieben. Die Protagonistinnen sind sehr unterschiedlich und unterscheiden sich auch von Annie. So ist es im zweiten Band auch. Und im dritten. Keinerlei Parallelen.

Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
Nicht wirklich ein Zitat, aber ein Ausschnitt:
APenny4UrThoughts: Nimm’s nicht so schwer, Süße. Wenn das Leben dir Zitronen schenkt, was machst du dann?
NinaBeingGreat: Diese Spinner auf dem Schulhof damit abwerfen? Tut so eine Zitrone im Gesicht weh? Oder besser noch, im Magen? Bin mir gerade nicht sicher, wo ich hinzielen soll …

Wenn du Annie meinen Lesern beschreiben solltest, welche drei Adjektive würdest du verwenden?
Schnell (wenn‘s ums Schreiben geht), verrückt, ehrgeizig


Danke für das Interview!


Protagonisteninterview „Rapunzels Märchen“
Ich treffe mich heute mit Penny und Nina um mit ihnen über einige Sachen genauer zu diskutieren.

Hallo! Danke, dass ihr Beide heute Zeit findet, mit mir zu reden.
Nina: Die Freude liegt ganz auf unserer Seite.
Penny: Ja, es ist schön, hier zu sein.

Wie geht es euch heute?
Nina: Super. Wie soll es uns sonst gehen?
Penny: Genau. Wir haben super Wetter, die Sonne scheint, der Wind ist nicht so stark und kein Wölkchen am Himmel. Kann man so eigentlich schlecht gelaunt sein?

Könnt ihr mir euer erstes Zusammentreffen im echten Leben beschreiben?
Nina: Es war … seltsam. Ich meine, wir kannten uns schon lange, aber ich hatte nie auch nur ein Bild von ihr gesehen und unser erstes Treffen war ja auch nicht wirklich ein Sonntagsbummel mit Freunden, sondern ein riesiger, wichtiger Empfang mit Presseaufgebot und Dresscode.
Penny: Das kann ich nur so unterschreiben. Für mich war es auch seltsam. Aber so richtig. Es war ja auch der Tag, an dem ich das erste Mal in meinem Leben meine Wohnung verlassen habe. Alles war so neu … und so anders. Und auf einmal hatte ich richtige, echte Freundinnen, war auf einer Feier mit anderen Menschen und die ganzen Empfindungen lösen heute noch eine richtige Gänsehaut bei mir aus.

Wie würdet ihr euch gegenseitig beschreiben?
Nina: Penny ist sehr liebenswert – wirklich! Es ist schwer, ihr nicht zu verfallen – und unschuldig. Sie sieht die Welt anders als wir, weil sie sie noch nicht so gut kennt, aber sie macht sich ganz hervorragend. Und ich habe irgendwie das Gefühl, dass ihre unbeschwerte Art ein wenig auf mich übergeht, wenn ich bei ihr bin.
Penny: Das hast du aber schön gesagt! Ich wusste gar nicht, dass du mich so siehst!
Nina: Dann wurde es aber Zeit, dass du es erfährst! 😊
Penny: *kichert* Du bist auch echt liebenswert, aber auf eine andere Art und Weise. Weniger unschuldig, aber dafür mutiger und stärker als ich es je sein werde. Sieht man dich an, ist dein Selbstbewusstsein das erste, was einem auffällt. Dafür bewundere ich dich!
Nina: Ich … selbstbewusst? Ich habe eher das Gefühl, dass du diesen Part bei uns übernommen hast.
Penny: Nein, nein, ich bin eher schüchtern. Du bist die mit dem Selbstvertrauen.
Nina: Na, wenn du das meinst.
Penny: Ja, das meine ich so.

Habt ihr Ziele oder Wünsche für euer weiteres Leben?
Nina: Ich will Journalistin werden und schreiben. Vielleicht schreibe ich ein Buch und erzähle Pennys und meine Geschichte. Wir hatten da schon drüber gesprochen.
Penny: Ja, hatten wir. Also, wenn du loslegen willst, ich bin jederzeit soweit.
Nina: Ich weiß, aber ich sträube mich noch ein wenig. Das wird immerhin sehr persönlich.
Penny: Ach was. Persönlicher kann es mittlerweile gar nicht mehr werden und die Menschen interessiert es sicher. Also Nina, tu es!
Nina: Okay, okay. Überredet. Und was ist mit dir? Hast du dich inzwischen entschieden, was du mit deinem Leben anfangen willst?
Penny: Ja. Nein. Noch nicht so ganz. Erstmal den Schulabschluss machen und dann aufs College. Dann sehen wir weiter. Ich hab ja noch alle Zeit der Welt.

Welche Stolpersteine oder Hoppalas würdet ihr gerne aus eurem Leben beseitigen?
Nina: Das Skateboard meines kleinen Bruders. Zwar kein Stolperstein, wie du ihn vermutlich gemeint hast, aber das blöde Teil liegt immer da rum, wo es keiner gebrauchen kann. Du willst nicht wissen, wie oft ich bereits gestolpert oder gefallen bin, weil ich es übersehen habe.
Penny: *kichert* Dem habe ich nichts hinzuzufügen. 😉

Wenn ihr je einen Wunsch frei hättet, für was würdet ihr ihn verwenden?
Nina: Ich habe doch alles, was ich wollte. Wieso sollte ich mir noch irgendwas wünschen?
Penny: *rot wird* Du bist so süß, Nina. Ich wünsche mir nur, dass wir immer so glücklich sein werden wie jetzt.
Nina: Das werden wir!

Danke euch für das Interview.