Dienstag, 24. April 2018

[53/2018] Rampensau von Marcus Hünnebeck



Das Buch "Rampensau - Mordkommission Leipzig 1" wurde von Marcus Hünnebeck verfasst und erschien 2018.


Ein kleines Mädchen verschwindet. In Verdacht, der im selben Haus lebender Nachbar. Einige Wochen später berichtet ein Fernsehformat über den Fall. Der Moderator spricht nicht gerade nett von den Ermittlern und der Fall nimmt einen unerwarteten Verlauf.


Der Autor versteht es wieder einmal eine Geschichte zu verfassen, die einem von der ersten Zeile weg fesselt. Man will einfach wissen, was weiter passiert. Seite um Seite vertieft man sich in den Fall, der schnell von einem zweiten Fall eingeholt wird. Man versucht mitzuermitteln, doch immer wenn man denkt, ist doch klar, so muss es sein, taucht eine Wendung auf, die den Fall in eine andere Richtung lenkt.
Die Charaktere der MOKO muss man einfach mögen, die arbeiten sehr gut zusammen, Versuchen immer sich mit ihren ihnen gegebenen Möglichkeiten zu unterstützen. Auch wenn die eine oder andere Berichterstattung nicht zu ihren Gunsten abläuft, versuchen sie diese Aspekte in ihre Ermittlungen nicht mit einzubeziehen. Sie sind authentisch und sehr gut beschrieben. Albrecht, der Moderator der Sendung erscheint aalglatt und sehr mediengeil. doch es passt einfach ideal zur Geschichte.
Die Wortwahl und der Sprachstil sind für die Geschichte sehr passend. Man fliegt durch die Seiten und erlebt alles mit. Auch durch die private Seite des Ermittlers Keller wird die Geschichte noch etwas aufgelockert und runder.


Jeder der gerne Krimis und Thriller liest, ist mit dem Auftakt der 4-bändigen Reihe sehr gut beraten. Ich für meinen Teil fiebere schon den nächsten Teil entgegen.

Dienstag, 10. April 2018

[Protagonistenvorstellung] Rack

 


Heute stellen euch Bianca Klemm und ich den Protagonisten der Serien Rack vor. 
Rack ist der Protagonist der Reihe von Ann-Kathrin Karschnick.

Hier einmal die Cover:

      

         

      



Doch wer ist jetzt dieser Rack?

Wir haben ihn als ehrgeizig, wachsam , charismatisch und direkt kennengelernt. Einen Protagonisten, den man einfach mögen muss.

Klar läuft nicht immer alles rund, aber genau das macht ihn so liebenswert und man muss ihn einfach mögen.
Natürlich mag er auch Kaffee und Whiskey.

Um ihn noch besser zu beschreiben, haben wir noch ein Bild gezaubert und ein sehr passendes Zitat aus dem Buch herausgesucht! :D



Freitag, 6. April 2018

Protagonisteninterview Flora McMillan und Charlie Foster


Protagonisteninterview „Akte Blutrot“

Ich treffe mich heute mit Flora bei ihr zu Hause.

Hallo, Flora. Freut mich dich heute persönlich kennenzulernen.
Flora: Einen schönen guten Tag! Es freut mich, dass du kommen konntest, ich habe Plätzchen gebacken. Nimm dir eines, wenn du willst!

Aber gerne doch! Wie geht es dir heute?
Flora: Den Umständen entsprechend. Ich hatte vorhin ein hartes Cheerleader-Training und bin ein wenig erschöpft, außerdem hatte ich heute Morgen ein paar Probleme mit meiner Mutter ... Davon abgesehen fühle ich mich nur ein wenig müde, aus welchem Grund auch immer. Eigentlich dachte ich, gut geschlafen zu haben, aber anscheinend irre ich mich da ... Wie dem auch sei, was war deine nächste Frage?

Ja, natürlich. Würdest du dich meinen Lesern vorstellen?
*Sie wirft ihr rotes Haar zurück in ihren Nacken* Flora: Mein Name ist Flora McMillan, ich bin achtzehn Jahre alt und gehe aufs College. In meiner Freizeit betreibe ich Cheerleading, was ich sehr ernst nehme. Ich stehe total auf Mode und Fashion und auch wenn meine Familie nicht viel besitzt, bin ich ein durchaus positiv eingestellter Mensch. Meistens zumindest. Man hat mir schon gesagt, dass ich manchmal etwas garstig werden kann, wenn etwas nicht nach meinen Vorstellungen läuft, aber das kennt bestimmt jeder von uns. An schlechten Tagen ist die Geduld einfach geplatzt.

Wie würdest du deine momentane Lebenssituation beschreiben?
Flora: Ich lebe mit meiner Mutter allein in einem Haus, allerdings habe ich manchmal so meine Probleme mit ihr. Sie hat ein paar psychische Probleme und hin und wieder bekomme ich das auch zu spüren, aber ich vergebe ihr schnell. Es ist schließlich nicht ihre Schuld. Morgens mache ich mich immer auf den Weg. Ich bin ein sehr aktiver Mensch, müsst ihr wissen. Freunde habe ich auch ein paar, aber meistens keine Zeit, um viel mit ihnen zu unternehmen. Man kann mich schon als relativ beliebt bezeichnen, aber ich möchte mich jetzt nicht aufspielen oder so. Manchmal läuft mir noch dieser komische Junge hinterher, der mich anschaut, als würde er mich von irgendwo kennen, aber wenn ich daran denke, wird mir komischerweise immer schwindelig.

Welche Fehler oder Stolpersteine würdest du gerne aus deinem Leben entfernen?
Flora: Meiner Mutter wünsche ich, dass es ihr bald besser geht, denn das würde uns beiden einen großen Gefallen tun. Wir könnten endlich mehr miteinander sprechen, ohne dass die Situation eskaliert. Des Weiteren wünsche ich mir, wieder besser schlafen zu können... Das macht mir wirklich zu schaffen! Ich bekomme ständig diese merkwürdigen Kopfschmerzen. Ohne die könnte ich ganz bestimmt auch viel stressfreier leben.

Das kann ich verstehen, es klingt wirklich lästig. Dann mal weiter im Text: Hast du Wünsche oder Ziele für die Zukunft?
Flora: Wünsche oder Ziele? Uff, wo fange ich da an? Ganz oben auf der Liste steht natürlich das College erfolgreich abzuschließen und danach würde ich unglaublich gerne die Welt bereisen, bevor ich mich dann irgendwo niederlasse und mein Leben lebe. Immer, wenn ich mir das vorstelle, wird mir ganz warm.

Danke für das Interview.
Flora: Gern, es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht!


Ich treffe mich heute gleich anschließend noch mit Charlie Foster in seinem Anwesen.

Hallo, Charlie, freut mich dich kennenzulernen.
Foster: Hallihallo! Möchtest du eine Tasse frisch aufgebrühten Tee? Ich heiße Gäste immer willkommen. Hier kann es manchmal so einsam werden. Nimm doch Platz!

Eine Tasse kann nicht schaden. Wie geht es dir heute?
Foster: Mir geht es prima, danke für diese Frage! Ich hatte einen fantastischen Morgen und eine spannende Nacht.

Das freut mich. Würdest du dich meinen Lesern vorstellen?
Foster: Also gut. Wer kennt mich nicht? Ich bin Charlie Foster, der gefürchtete Serienmörder! Zumindest nennt mein Erzfeind mich immer so, wenn ich seine Freundin Flora entführe. Du hattest dich bereits vorhin mit ihr unterhalten, nicht wahr? Sie ist so unwissend, aber das ist nicht meine Schuld. Jede Nacht, nachdem ihr Held sie befreit, lässt er sie die Geschehnisse der Nacht wieder vergessen, und sie erinnert sich erst wieder, wenn ich sie das nächste Mal entführt habe. Sie kennt mich vermutlich nicht einmal. Alles fort, alles vergessen. Was gibt es noch über mich zu sagen? In meiner Freizeit spiele ich gerne Klavier, musiziere, kidnappe und ermorde Menschen, das übliche halt.

Wie würdest du deine momentane Lebenssituation beschreiben?
Foster: Ich lebe hier in meinem schönen Anwesen und habe mein Leben ganz meinen Hobbys gewidmet. Meine Eltern waren sehr reich, deshalb muss ich mir um das Geld keine Gedanken machen, aber faul bin ich keinesfalls. Ich bereite mich den ganzen Tag darauf vor, Flora zu entführen, um ihren Freund anzulocken. Er ist das wichtigste an meinem Plan, denn er ist mein Gegenstück, mein Rivale. Wir sind zu kämpfen bestimmt

Bewohnst du dieses gigantische Anwesen ganz für dich alleine?
Foster: Abgesehen davon, dass ich jede Nacht Besuch bekomme... Nein, natürlich nicht! Ich besitze ein sehr süßes Kätzchen namens Benedikt und einen sprechenden Kakadu namens Hamlet. Die beiden können sich nicht besonders gut ausstehen, aber ich genieße ihre Gegenwart sehr. Tiere waren mir schon immer lieber als Menschen.

Welche Fehler würdest du gerne aus deinem Leben entfernen?
Foster: Seit einiger Zeit macht mir etwas zu schaffen. Meine Entführungen waren bis jetzt noch spaßig und ich hatte das Gefühl, dass ich in meinem Leben nichts anderes brauche, aber jetzt ... Immer öfter glaube ich, dass sich bald etwas ändern wird. Flora, mein Folterspielzeug, verändert sich langsam und alles läuft aus den Fugen. Das würde ich gerne aufhalten, aber ich fühle mich in dieser Angelegenheit machtlos.

Hast du weitere Ziele und Wünsche für deine Zukunft?
Foster: Ich lebe im Jetzt und habe keinerlei Wünsche außer mein Schicksal zu erfüllen und bis in alle Ewigkeit gegen meinen Rivalen zu kämpfen, und das jede einzelne Nacht. Aber wie gesagt, ich glaube, dass ich es nicht mehr lange aufrechterhalten kann.

Das klingt traurig, aber da kann man wohl nichts machen. Danke für das Interview.
Foster: Es war mir eine Freude, deine Fragen zu beantworten. Hoffentlich findest du den Weg nach draußen. Noch einen schönen Tag!

Donnerstag, 15. März 2018

[Blogtourbeitrag] Krieger der Lüfte von Marion Hübinger Protagonisteninterview


Herzlich Willkommen zu Tag 5 unserer Blogparade zu
"Krieger der Lüfte".


Gestern konntet Ihr bei Jenny Klaas alles wichtige über Leyla erfahren. Heute darf ich euch noch ein Protagonisteninterview mit Leyla und Akim vorstellen. Morgen geht es dann weiter bei Franzi Lesewelt mit einem Beitrag über das Pilgern.



Protagonisteninterview „Leyla + Akim“

Gerade habe ich mich noch mit der Autorin Marion Hübinger am Montag über ihr neuestes Buch unterhalten, schon habe ich es irgendwie geschafft, mitten in das Buch hineingezogen zu werden. Ich befinde mich in einem Höhlensystem und entdecke Leyla und Akim.

Leyla, schön dich zu sehen. Endlich ein bekanntes Gesicht!
Oh, ich habe gar nicht damit gerechnet, jemand Vertrautes hier anzutreffen. Es ist echt hart, wenn man in einer Welt landet, von der man keinen blassen Schimmer hat, wo sie ist und wie man wieder zurückfindet. Kennst du denn den Weg??

Wo sind wir hier?
Akim hat mich hierher gebracht, ein weit verzweigtes Höhlensystem, das von außen nicht erkennbar ist. Glaub mir, ich hätte vieles für möglich gehalten, aber nicht, dass seine Leute in diesen Höhlen ihr Leben fristen müssen aus Angst vor Redla, diesem Monsteradler. Es sind auch nicht mehr viele übrig vom Volk der Swergen, was mich echt hart getroffen hat.

Okay, interessant. Akim scheint wütend? Warum?
Nun ja, wenn ich es eben richtig verstanden habe, dann war es seine Aufgabe, mich zu den drei alten Leuchtchens, ihren Weisen, zu bringen. Sie sprechen immerhin deutsch, was echt ein Gewinn ist gegenüber dem Kauderwelsch von Akim. Aber jetzt ist er irgendwie völlig durch den Wind, weil ich ihren Feind töten soll (die Vorstellung ist echt nicht witzig, das kannst du mir glauben!) und er es nicht mehr will. Doch die Weisen beharren darauf, dass ich deren Prophezeiung erfüllen muss.

Glaubst du, ich kann ihm ein paar Fragen über sich und sein Volk stellen?
Du kannst es ja mal versuchen, aber kannst du swergisch, oder wie immer man die Sprache nennt? Sie klingt sehr alt und seltsam.

Ti logan, Akim!
Ti logan, wiba!

Wie würdest du zum Kindina (Anführer) deines Volkes?
Besser, das übersetzt jetzt mal jemand, sonst versteht ihr genau wie ich nur Bahnhof:
„Ich bin der Sohn der großen Seherin Kiara, und als solche ist es mir vorherbestimmt, das Orakel zu erfüllen. Darum sieht mein Volk in mir ihren Anführer, ob ich das will oder nicht.“

Was ist eure Mission?
„Die Steine besagen, eine Frau wird aus dem Land des Gespaltenen Baumes kommen, um unser Schicksal zu erfüllen. Nur sie hat es in der Hand, Redla zu vernichten. Meine Aufgabe wird dabei sein, sie so nah wie möglich an ihn heran zu führen. Erst wenn Redla tot ist, kann mein Volk wieder ohne Furcht die Höhlen verlassen und aufbauen, was Redla und seine Krieger vernichtet haben.“

Habt ihr noch Wünsche oder Ziele für die Zukunft?
Was sagt Akim? Kann mich mal bitte jemand aufklären??
Er meint, dass es ihm miserabel geht.
„Ich wollte zwar immer, dass das Orakel erfüllt wird, aber Leyla ist jetzt in meinem Herzen und ich kann sie nicht einfach dieser großen Gefahr aussetzen. Ich zermartere mir meinen Kopf, um eine andere Lösung zu finden. Ich wünschte, ich könnte das für sie übernehmen. Ich möchte Leyla nicht verlieren! Aber gleichzeitig möchte ich mein Volk retten. Ich hasse das. Nein, ich hasse Redla und den boshaften Gott, der ihn zu uns gesandt hat!“
So etwas Ähnliches habe ich mir schon gedacht, und ehrlich, ich habe sogar überlegt, Akim in meine Welt mitzunehmen und dadurch zu retten. Doch das wäre gegenüber seinem Volk nicht fair. Ich weiß nicht, ob ich bei ihm bleiben könnte, der Gedanke ist zu groß, um ihn weiterzuspinnen… oder was meinst du??
Danke für das Interview.

Da durch diesen Satz meine Mission scheinbar erfüllt ist, befinde ich mich wieder zu Hause in meinem Wohnzimmer. Obwohl es bei den Swergen sehr schön war, bin ich froh wieder zu Hause zu sein und euch dieses Interview präsentieren zu dürfen.


Und nun kommen wir zu unserem Gewinnspiel:

Zu gewinnen gibt es:
Platz 1: Papierverzierer Heldinnenpaket + Printexemplar
Platz 2: eine persönliche Nachricht von Marion Hübinger + eBook
Platz 3: eBook

Beantwortet die Tagesfrage
Das Gewinnspiel läuft bis zum 20. März 2018
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt Ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden


Tagesfrage: Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr auf einmal von einem Unbekannten in eine Höhle gebracht werdet und niemanden kennt oder versteht?

Ich bin gespannt auf Eure Antworten und wünsche Euch viel Glück. 

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Teilnahmebedingungen

Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, muss die Tagesfrage komplett beantwortet werden. 
Teilnahmeberechtigt sind alle, die älter als 18 Jahre alt sind, oder die Einverständniserklärung der Eltern haben.
Die Teilnahme am Gewinnspiel ist bis zum 20. März 2018 möglich.
Die Gewinner werden namentlich erwähnt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Eure Daten werden nur für den Versand der Gewinne genutzt und danach wieder gelöscht.
Eine Auszahlung der Gewinne ist nicht möglich.

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Tourplan

11. März 2018 - Buchvorstellung bei NussCookies-Bücherliebe
12. März 2018 - Starke Heldinnen / #fight4u bei mohini-and-grey
13. März 2018 - Interview mit der Autorin bei Lunau-Fantasy
14. März 2018 - Steckbrief der Protagonistin Leyla bei Beauty and the Book
15. März 2018 - Protagonisteninterview bei Diabooks78
16. März 2018 - Pilgerfahrt bei Franzis-Lesewelt

Samstag, 3. März 2018

[Protagonistenvorstellung] 3 Lilien - Das erste Buch des Blutadels von Rose Snow


Herzlich Willkommen bei der Fantasywoche!

Ich darf euch heute einen Protagonisten aus dem Buch „3 Lilien – Das erste Buch des Blutadels“ von Rose Snow vorstellen. Meine Wahl fiel auf Vitus Rabenau. Ich gebe meine Tastatur also ab, an Vitus, denn er möchte sich euch selbst vorstellen.

Ja, hallo, alle miteinander. Ich darf mich also hier in dieser Veranstaltung vorstellen. Mein Name, wie Claudia schon gesagt hat ist Vitus von Rabenau. Ich bin der Sohn von einer ziemlich mächtigen dunklen Familie, mein Bruder Vincent von Rabenau steht sogar auf Rang vier der Rangordnung in der Thronfolge der Dunklen.
Was soll ich sagen, meine Familie und ich waren sehr lange im Ausland und kamen jetzt zurück. Ich suchte einen Blumenladen auf und da traf ich auf Lorelai. Die Luft schien zu knistern, als ich sie das erste Mal sah. Doch ich darf ja nichts sagen, wegen meiner Herkunft und meinem Blut. Es ist ja verboten gegenüber Gewöhnlichen darüber zu sprechen. Da lernte ich auch Dominik kennen, der sich als ihr Leibwächter aufspielte. Störte mich aber nicht sonderlich, denn ich bin ein von Rabenau und was ich will, das bekomme ich auch. Wenn nicht sofort, dann irgendwann.
Wollt die passende Beschreibung von mir aus der Sicht von Lorelai und das mit ihr geführte kleine Geplänkel zwischen mir und Lorelai lesen? Dann hab ich hier noch den Ausschnitt für euch:
Gerade war ich dabei, im hinteren Arbeitsraum ein Arrangement für eine neue Bestellung vorzubereiten, als die Türglocke läutete. Schnell ging ich in den hellen Verkaufsraum, in dem sich ein dunkelblonder Typ zwischen den unzähligen Blumenvasen und topfpflanzen umsah. Er wandte mir den Rücken zu, aber ich konnte sehen, dass er groß war und breite Schultern hatte, die in einer grauen Lederjacke steckten.

„Kann ich Ihnen helfen?“, fragte ich.
Der Typ drehte sich zu mir um und für einen Augenblick stockte mir der Atem, weil ich nicht erwartet hatte, dass er derart gut aussah. Obwohl er wahrscheinlich nicht viel älter war als ich, hatte er bereits die markanten Gesichtszüge eines erwachsenen Mannes. Seine Haare fielen ihm lässig in die Stirn und verdeckten dabei zur Hälfte eine kleine Narbe oberhalb seiner Augenbraue, die ihm einen rebellischen Touch verlieh. Der leichte Dreitagebart und eine Schramme auf der Wange, die ziemlich frisch zu sein schien, unterstreichen sein verwegenes Aussehen. Ohne ein Wort zu sagen, musterte er mich und ich spürte mein Herz in der Brust pochen, als sich seine dunklen Augen schließlich in meine bohrten.
„Das kann ich dir nicht sagen.“ Seine Stimme klang rau und viel zu sexy.
Ich wischte mir meine nassen Hände an der Schürze ab. „Was kannst du mir nicht sagen?“
„Ob du mir helfen kannst.“ Er betrachtete mich eindringlich und ich strich mir nervös meine langen Haare hinters Ohr. Als mir bewusst wurde, was ich hier tat, hielt ich mitten in der Bewegung inne. Das hier war ein Blumenladen und keine Datingshow.

Weiter kann ich euch nichts von mir erzählen, da ich sonst spoilern würde und das wollen wir ja nicht.
Hat mich gefreut euch kennengelernt zu haben und vielleicht bis bald! J

So, das war also Vitus. Er ist schon ein sexy Typ, mit seiner grauen Lederjacke und dem dunklen T-Shirt und seiner Maschine, mit der er zu dem Gespräch kam.
Aber das war es einmal von mir. Ich hoffe, ihr konntet einen kleinen Einblick bekommen in das Wesen des Vitus von Rabenau.

Wenn ihr die Vorstellung von Lorelai lesen wollt, dann schaut doch bitte bei PatJu und ihrem Blog „Lesen im Mondregen“ vorbei.

Montag, 26. Februar 2018

[Schauplatz] Bis das Eis bricht - Der Weg des Heilers von Isa Day

Herzlich willkommen zu meinem ersten Beitrag in der Fantasywoche 2018.


Heute soll sich alles um den Schauplatz im Buch "Bis das Eis bricht - Der Weg des Heilers" von Isa Day drehen.

Es ist schwierig, sich einen Platz auszusuchen, denn die Welt, die die Autorin erschaffen hat scheint riesig und komplex. Doch während sich Franzi mit den Baumwohnungen beschäftigt, nehme ich den Wald.

Denn dieser ist immer wieder ein Punkt, wo sich die Kinder treffen und ihr Wissen vergrößern können. Aber ich greife vor.
Beginnen wir ganz am Anfang.
Das Land der Arrya, die alte Heimat der Menschen ging im Feuerregen unter und die Menschen suchten einen neuen Platz zum Leben. Dort, wo wir jetzt sind, wurden sie von den Wäldern aufgenommen.
Diese Wälder scheinen magisch, intensiv und lebensbejahend zu sein. Sie geben den Menschen zu essen, einen Lebensraum, den sie eigens verwalten können. Aber auch die Gewissheit, dass sie zu alten Riten und Plätzen nicht mehr zurückkommen werden können.
Die Bäume des Waldes scheinen sich auf die Bewohner einzustellen. Jede Pflanze hat ihre eigene Farbe. Immer wieder erschrickt man von den Erkenntnissen, die man mit den Kindern und ihrem Lehrer Harra erhalten kann. Pflanzen, die eine schwarze Aura haben und giftig sind begegnen uns, genauso wie kleine und große Tiere, welche uns immer wieder umstreichen und wir uns fragen, warum fällt er manche an und manche nicht.

Zitat aus dem Buch
Aus dem Herumtoben wurde sehr schnell ein aufmerksames Zuhören, denn was Harra zu erzählen hatte war zu spannen: Warum jede Nacht sich in eine Lichtzeit, während der die Zwillingsmonde schienen, und eine Dunkelzeit, in der das einzige Licht vom endlosen Sternenhimmel kam, unterteilte. Weshalb es die Jahreszeiten gab. Was mit den bäumen geschah, wenn die Warmzeit begann, und was zur Frostzeit. Wie die Tiere lebten und sich verhielten. Was man essen konnte und was nicht. Und weshalb das Blattwerk unserer Wälder in so vielen verschiedenen Farben leuchtete.
Er gab uns die Heimat zum Geschenk und lehrte uns das Land lieben. Zum ersten Mal bemerkte ich, dass die Blätter der Bäume in allen Nuancen von violett, Blau und Purpur schimmerten, sah die Blüten, die sich vor unseren Augen aus Knospen bildeten. Unter meinen Füßen wisperte das Gras, das ebenfalls viele verschiedene Farben kannte, hauptsächlich grau, schwarz und dunkelgrün. Ich nahm das Lied des Lebens wahr, das unser Land sang.

 Der Wald als Beschützer und gleichzeitig aber auch als Zeichen des Leides der Menschen, die sich dort befinden.
Begebt euch ebenfalls in die Wälder und entdeckt eure eigenen Plätze zum Spielen, zum Wandern oder zum Verstecken.

Wenn ihr zu den Baumhäusern noch genaueres wissen und erfahren wollt, dann schaut doch bitte noch bei Franzi Lesewelt vorbei, die euch diese Besonderheiten noch vorstellt.

Wenn ihr meine ausführliche Rezension lesen wollt, dann bitte hier entlang: http://diabooks78.blogspot.co.at/2018/02/362018-bis-das-eis-bricht-der-weg-des.html

Auch würde ich mich freuen, wenn ihr auf meiner FB-Seite vorbeischaut! :D 
http://facebook.com/diabooks78

Donnerstag, 18. Januar 2018

[Autorentag] Blutroter Frost von Meredith Winter


Heute habe ich die Autorin Meredith Winter zu Gast. Sie wird uns über ihr Buch "Blutroter Frost" aus dem Sommerburg Verlag genauer berichten.


Autoreninterview Meredith Winter

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich bin eine alleinerziehende Mama von 3 Kindern, eine gelernte Ernährungsberaterin (esse trotzdem zu viel Chips) und neben der Schreiberei auch eine Songwriterin, die von zu viel „Kelly Family“ in der Jugend hören, irisch-keltisch angehauchte Songs schreibt. (https://soundcloud.com/natascha-wahl)

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Schon als Kind war mein Kopf voller Träume, Sehnsüchte, Wünsche. All dies spann sich dann in meinen Kopf zu Geschichten zusammen. Uns so ist dies auch heute noch. Inspirieren tun mich meistens Gerüche, Farben, Bilder, Sätze, die dann bestimmte Gefühle in mir auslösen und sich dann zu etwas zusammenbrauen, was aufgeschrieben werden muss 😊

Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könnest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Blutroter Frost & Blutpsalm.
Beide sind eine gelungene Mischung aus Thrill und Lovestory, gespickt mit medizinischen Elementen. Vielschichtige Charaktere, ungleiche Pärchenkonstellationen, sowie unvorhersehbare Wendungen bestimmen die Storyline. Wer außerdem Romane liebt, die im Winter spielen und Bezüge zu realen Orten haben, wird meine Geschichten lieben. 

Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Pünktlich zur Bergsteiger Saison im April erscheint mein 3. Roman »Höhenrauschsaison« der von einer chaotisch, destruktiven Ärztin handelt, die im Basislager des Mount Everest die Krankenstation leitet. (oder besser gesagt, das Krankenhauszelt). Unter den Bergsteigern ist auch der russische Auftragskiller Alexej, der den Auftrag hat sie zu töten. Was er nicht weiß ist, dass Clementine nicht die ist, für die er sie hält …


Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
In meiner Freizeit lese ich natürlich selbst sehr gerne und viel, außerdem bin ich ein großer Serien- und Filmjunkie. Netflix ist quasi mein bester Freund. Ich mache auch Musik.



Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Lieblingsbücher habe ich ein paar verschiedene.
Da wäre mal "Aschenpummel" von Nora Miedler. Schon der Titel brachte mich zum Lachen und das hat auch nicht aufgehört, als ich das Buch gelesen habe, es ist unglaublich witzig, skurril und unterhaltsam. Ich würde es sogar als deutsche Bridget Jones beschreiben.
Dann wäre da noch "Schiwas Perlen" von Harriet Graham. Das ist eigentlich ein Kinderbuch, das ich damals mit 9 Jahren bekommen habe, aber ich lese es auch heute noch gerne, da es für ein Kinderbuch wahnsinnig spannend ist und ich es eher als Kinderthriller bezeichnen würde.
Und last but not least das Buch "Er steht einfach nicht auf dich" von Greg Behrendt und Liz Tuccillo, Es ist für mich die Bibel für Single Frauen. Ja, er steht eben nicht auf dich wenn er nicht anruft oder dich nicht heiraten will.

Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Also mein Arbeitsplatz ist eigentlich mein Laptop und solange ich den habe, kann ich eigentlich überall schreiben. Egal ob am Küchentisch, im Bett, auf dem Sofa, im Café oder auf einer Wiese…
Was ich unbedingt immer brauche ist Ruhe. Und da ich ja drei Kinder habe, hab ich die meistens natürlich nur dann, wenn sie in der Schule oder im Kindergarten sind.

Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Kinder, Schreiben, Haushalt, Kinder, Schreiben, Haushalt  - und das in Dauerschleife :-P

Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Das Lieblingsgenre beim Lesen kommt immer auf meine Stimmung an. Es gibt Tage, da darf es gerne spannend, gefährlich und auch blutig sein. Und es gibt Tage, da brauche ich die heile Welt von „Nora Roberts! Manchmal ist mir jedoch eher nach der gehobenen Sprache von Jane Austen, Bronte oder Ian McEwan.
Beim Schreiben bleibe ich eindeutig dem Genre: Ladythriller/Romantic Suspense treu. Für Kinderbücher bin ich zu analytisch und kopflastig. Einen reinen Krimi zu schreiben, würde ich langweilig finden und Fantasy ... Mhhh, dann eher Urban oder Romantasy 😀

Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. Je mehr jemand die Welt liebt, desto schöner wird er sie finden. - Christian Morgenstern
Was bedeutet, dass ich Ich für jede Sonne, die ich morgens aufgehen sehe … für jeden Stern, den ich nachts betrachten kann, dankbar bin. Für all das Schöne, das Gute und die Liebe, in meinem Leben. Diese Einstellung versuche ich jeden Tag beizubehalten.

„Du meinst die Realität, dass du von einem Freier zum nächsten fährst, um nachts nicht allein sein zu müs­sen?“ - Jonathan Littke
Jeder tut etwas, um nicht allein sein zu müssen - und lesen ist eines der Dinge … In den Protagonisten finden wir oft die Liebe, die wir suchen, die Mutter, die wir nie hatten, den besten Freund, den wir uns wünschen, die heile Welt, die Spannung, oder den Nervenkitzel, den wir brauchen.
Deshalb beschreibt dieses Zitat am besten meine Arbeit und auch den Grund warum ich schreibe: Um (manchmal) nicht alleine sein zu müssen ;-)

Hast du ein Lieblingsland und warum?
Irland. Dieses raue wilde Land, voller Poesie, märchenhaften Legenden und Musik.

Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich heule natürlich erstmal in mein Kissen, nachdem ich eine Ladung Eis verdrückt habe. Spaß beiseite ;-) Natürlich ist das Ego im ersten Moment erst mal gekränkt … aber da ich ein Mensch bin, der eh viel und auch gerne reflektiert, sowie an Weiterentwicklung interessiert ist, gehe ich natürlich erstmal in mich und überlege, was an der Kritik dran sein könnte. Vor allem wie begründet war sie? Menschen spiegeln ihre Unsicherheiten und Ängste gerne in andere, was bedeutet, dass sie diese oft in Neid und Missgunst ausdrücken. Das darf man dann natürlich nicht persönlich nehmen. Jedoch „in Liebe“ oder „aus Sorge“ getane Kritik, sowie wirklich konstruktive nehme ich gerne mit offenen Armen entgegen!

Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag (Sommerburg Verlag) zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Es ist ja meistens so, dass die Leute entweder eine reine Liebesgeschichte, oder einen knallharten Thriller lesen wollen. Beides zusammen, ist immer noch ein Nischengenre und genau dafür bot der Sommerburg Verlag die richtige Plattform für. Für mich und andere Autoren, die sich selbst in diesem Genre versuchen.

Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Folgt Eurem Herzen, nicht Eurer Angst …

Ach ja … und nehmt den nächsten Zug nach Sommerburg und lasst Euch in eine winterliche Welt voller Drama, Spannung und Leidenschaft entführen.


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Autorin, Meredith Winter.

Danke, dass du heute Zeit hast für dein Buch „Blutroter Frost“ zu antworten.

Beschreibe uns doch dein Buch in max. 5 Sätzen.
Eine Ärztin wagt den Schritt in die Selbständigkeit, worauf Ihr Ex - Freund dies versucht für seine kriminellen Machenschaften - der Leichenteilmafia - auszunutzen. In dem Weg stellt sich ihm der neue Freund der Ärztin, worauf eine spannende Geschichte voller Drama, Spannung und überraschende Momente ihren Lauf nimmt.

Magst du es deine Protagonisten durch Höhen und Tiefen gehen zu lassen?
Ich liebe es …, was man sicher daran merkt, dass ich meine beiden Hauptprotagonisten ziemlich lange zappeln lasse, bis sie sich endlich kriegen.
Die Leute lesen Bücher, um ihrem langweiligen Alltag zu entfliehen, würde alles in meinen Büchern wie am Schnürchen laufen, wäre die Spannungskurve gleich null.
Außerdem gibt es auch im wahren Leben, gute und schlechte Zeiten. (Und damit meine ich nicht die Vorabend-Serie)

 Hast du eine Lieblingsstelle im Buch, welche du uns unbedingt vorstellen möchtest?
Ich habe so viele. Da ist es schwer sich zu entscheiden. Vor allem ohne zu spoilern … Jedoch denke ich sind meine Lieblingsstellen immer die, wo Julie und Spencer merken, dass sie ohne einander nicht leben können und zwar egal wie groß der Streit vorher oder was zuvor passiert ist.

Wie viel echte Meredith steckt eigentlich in diesem Buch oder in dem einen oder anderen Charakter?
Das ist eine gemeine Frage ;-) Sagen wir mal so: Ich wäre gerne wie Julie, handle aber oft wie Spencer :-P

Leser sind ja immer neugierig und wollen mehr über die Autorin wissen. Würdest du dich bitte kurz vorstellen?
Ich bin eine alleinerziehende Mutter von zwei Teenagern und einem Fast - Schulkind, bin gelernte Ernährungsberaterin, und ein ziemlicher Bücherwurm, Filmjunkie, Musikbesessene, Sternenguckerin und Waldläuferin :-D

Mich würde noch dein Lieblingszitat aus dem Buch „Blutroter Frost“ interessieren.
Seit Du weg bist, ist mein Zuhause kein Zuhause mehr …“


Herzlichen Dank für das Interview.