Dienstag, 21. Mai 2019

[Buchvorstellung einmal anders, Cover- und Protagonisteninterview] Planlos ins Chaos von Birgit Gruber



 

Buchvorstellung einmal anders,
Cover- und Protagonisteninterview

Heute treffe ich mich mit der Autorin Birgit Gruber und ihrer Protagonistin Kati Blum.
Claudia: Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig interviewen?
Birgit: Aber gerne doch.
Kati: Klar. Ich bin schon auf die Antworten gespannt 😊
Claudia: Da ich vorher schon ein langes Gespräch mit Birgit zu ihrer Person hatte, würde ich dich, Kati bitten, dich meinen Lesern vorzustellen.
Kati: Mein Name ist Kati Blum. Ich bin so um die dreißig (wer will das schon so genau wissen) und Witwe. Nach einer tollen dreijährigen Ehe, verstarb mein Mann Thorsten an einem Herzinfarkt. Da ich mich in Bayreuth inzwischen eingelebt habe, bin ich geblieben. Mit meiner Schwiegermutter Anke ist das so eine Sache, aber sie duldet mich immerhin.
Seit geraumer Zeit habe ich eine gewisse Leidenschaft für Ermittlungen in Mordfällen entwickelt. Und da ich einen guten Riecher zu besitzen scheine, darf ich mit Stolz verkünden, dass ich schon 3 Verbrechen erfolgreich aufgeklärt habe. Lars – der zuständige Kriminalhauptkommissar – findet das nicht immer sooo toll, aber er ist verdammt sexy – besonders wenn er wütend ist 😉
Kati: Birgit, beschreibe uns doch bitte dein Buch in max. 5 Sätzen.
Birgit: Die liebe Kati stürzt sich PLANLOS INS CHAOS, als ihre Schwiegermama - dank ermordetem Zahnarzt - mit dicker Backe herumläuft und noch unausstehlicher ist als sonst. Nachdem Kriminalkommissar Lars den Mord als Raubmord abstempeln will, muss sie eingreifen – denn das schließt Kati kategorisch aus. Und sie hat recht, denn bald wird Schiegermutter selbst zur Zielscheibe und Kati wühlt sich naserümpfend durch den Müll. Ob sie ihren guten Riecher trotzdem behält?
Kati: Sag mal, magst du es deine Charaktere doch ein wenig zu quälen, sie durch Situationen zu begleitet, die nicht so einfach sind?
Birgit: Also quälen ist nicht meine Art! Ich finde es interessant, wie meine Charaktere die unterschiedlichsten Situationen meistern und bin oft beeindruckt über so viel Improvisationsvermögen und auch den Mumm.
Kati: Hast du eine Lieblingsstelle im Buch, die du den Lesern gerne vorstellen würdest? Meine ist:

Birgit: Meine ist die 😊

Kati: Wie viel echte Birgit steckt eigentlich in dem Buch oder in dem einen oder anderen Charakter?
Birgit: Ein wenig ganz bestimmt. Das bleibt wahrscheinlich nicht aus. Aber dennoch sind alle auch ganz eigenwillig. Sie haben Züge, die ich bewundere, bei denen ich mit dem Kopf schüttle, usw. Aber genau das macht sie mir so sympathisch.
Claudia: Kati, unter uns. Wie würdest du denn Birgit als Betroffene und Hauptcharakter beschreiben?
Kati: Sie ist auf jeden Fall sehr zielstrebig und organisiert. Im Gegensatz zu mir zurückhaltender und macht sich wahrscheinlich deutlich mehr Gedanken, als ich 😊

Claudia: Wann kam die Idee zum Cover bzw. zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Birgit: Der Titel kam, nach dem letzten Punkt des fertigen Manuskripts, ganz spontan – und passt perfekt, finde ich. Das Cover war durch „Katis“- Foto schon abzusehen und ist mit der Farbkombination richtig toll geworden.
Kati: Sind wir zu 100% zufrieden mit unserem Cover oder hätten wir noch etwas ändern lassen sollen?
Birgit: Ich bin rundum zufrieden und hoffe du auch!
Claudia: Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Birgit + Kati: Da sind wir uns einig 😊 Katis Beschreibung von Lars:
Er war für mich ein großes Kati-Überraschungsei und brachte mir Spiel, Spaß und Spannung.
Claudia: Herzlichen Dank für das Gespräch und vielleicht sieht man sich ja bald wieder.
Vielen Dank, dass wir hier sein durften! Es hat uns riesigen Spaß gemacht mit dir zu plaudern und wir hoffen sehr, dass wir uns wieder einmal treffen.

[Autoreninterview] Birgit Gruber

Autoreninterview
Birgit Gruber

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?

Hallo, freut mich hier zu sein! Unter dem Pseudonym Birgit Gruber schreibe ich leidenschaftlich gern lustig-leichte Liebesromane und mit meiner Cosy Crime Reihe um KATI BLUM habe ich eine etwas andere Krimikomödie ins Leben gerufen, die in meiner schönen Heimatstadt Bayreuth spielt. Neben dem Schreiben bin ich Mutter von zwei Kindern, bekennende Katzenliebhaberin und mag Sonnenschein und Cappuccino. Bisher habe ich sechs Romane veröffentlicht und es werden bestimmt noch viele weiter folgen.
Wie bist du zum Schreiben gekommen? 
Ich habe einfach irgendwann angefangen 😊 Damals nur für mich, aus einem Impuls heraus. Irgendwann habe ich mich dann getraut und meinen ersten Roman „Der Mann im Kleiderschrank“ veröffentlicht.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Bisher sind von mir 3 humorvolle Unterhaltungs-/Liebesromane erschienen: „Der Mann im Kleiderschrank“, „Warum einfach, wenn umständlich viel schöner ist“ und „Frühlingsküsse und Erdbeerkuchen – Nummer 4 meine Sommer-Lovestory erscheint im Juli.

Mit der Kati Blum Reihe habe ich inzwischen 3 Bände mit Katis skurrilen, humorvollen aber auch spannenden Ermittlungen veröffentlicht. Alle Bücher können jedoch unabhängig voneinander gelesen werden und sind in sich abgeschlossen.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja. Ich habe gerade begonnen einen Winter-Liebesroman zu schreiben, der zum Jahresende erscheinen soll.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Ich genieße meinen Garten, lese gern und liebe es im Sommer am Badesee zu entspannen. Ansonsten gehe ich gerne spazieren, spiele mit meinen Katzen oder höre Musik.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich würde sehr gerne Janet Evanovich oder Susan E. Philips treffen. Ihre Bücher finde ich toll.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Am liebsten schreibe ich im Garten oder auf der Terrasse. Wenn das Wetter nicht so passt habe ich ein kleines Arbeitszimmer, sitze aber oftmals einfach am Esstisch – mitten im Geschehen.

Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Das ist ganz unterschiedlich. Ich habe einen Bürojob, 2 Teenager, Haushalt und Garten – neben meinem Autorenleben. Ich schreibe je nach dem wie es sich ergibt.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Das ist eigentlich gleich. Ich lese überwiegend das was ich schreibe: Liebe, Humor, Cosy Crime.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
„Leben und leben lassen“ – damit komme ich sehr gut zurecht.

Ein Zitat aus meinen Büchern habe ich nicht, aber einen Buchtitel „Warum einfach, wenn umständlich viel schöner ist“ – das kommt an manchen Tagen durchaus hin 😉
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ich liebe Italien. Die Sprache, das Essen, das Land.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Für konstruktive Kritik bin ich durchaus zu haben. Man lernt schließlich nie aus.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ich bin ja beides. „Frühlingsküsse und Erdbeerkuchen“ ist bei Forever by Ullstein erschienen. Es hat beides seine Vorteile.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Ich würde mich freuen, wenn ihr nun Lust auf meine Bücher bekommen habt. Lustig leichte Lektüre zum Abschalten. Wer mag darf mir gerne auch Rückmeldungen geben oder meinen Newsletter abonnieren. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen! Herzliche Grüße Birgit Gruber

Montag, 20. Mai 2019

[Coverinterview] Sweet Moments von Eleonora Park


Coverinterview 

Wann kam die Idee zum Titel? War es dein Arbeitstitel oder änderte er sich im Laufe der Zeit?
Ich wusste ihn, ab dem Zeitpunkt, da er in Dallas spielte, und meine Protagonistin Cowboy-Stiefel trug
Hattest du genaue Vorstellungen was sich darauf befinden sollte oder hast du den Coverdesignern freie Hand gelassen?
Ich mache alles selbst. Das Cover hat sich in den letzten Monaten nochmals verändert.
Das Pärchen und die Farben sind ja sehr fröhlich gehalten. Haben die Bilder und Farben (orange) für dich oder die Geschichte eine besondere Bedeutung?
Nein, eigentlich keine Bedeutung. Aber es geht um Fröhlichkeit, und Orange steht ja für Begeisterung und Freude.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?
Jetzt will ich, dass es so bleibt.

[Buchvorstellung einmal anders] Sweet Moments von Eleonora Park


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Autorin Eleonora Park, um mit ihr über ihr Buch „Sweet Moments – die Texanerin und der Serienstar“ zu sprechen.
Danke, dass du heute Zeit hast, um mit mir über dein Buch zu reden.
Gerne
Beschreibe uns dein Buch in max. 5 Sätzen.
Ein Boss, der ein Ekel sein kann. Claire hat es satt und macht endlich Urlaub. Miami ist das beste Ziel, und ihr Bruder weiß, wie er sie locker macht. Serienstars sind heiß und sexy, aber auch ganz anders, wenn man sie näher kennenlernt.
Du lässt ja deine Charaktere so einiges erleben. Fällt es dir leichter sie durch leichte oder schwere Situationen zu begleiten?
Es kommt wie es kommt. Wenn es um erotische Szenen geht, dann schreibe ich heute nicht mehr so, wie vor einigen Jahren. Vielleicht bin ich abgeklärter? Aber so eine erotische Szene, wie bei Sweet Moments, bringt mich dann auch ins Schwitzen. Ansonsten fließt die Story irgendwie »durch mich durch«, und das ist eher ein kreativer Prozess, als etwas, dass ich viel bewerten könnte. Da bin ich immer offen, und lass es kommen, wie es möchte.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Ich will euch keine vorstellen, da würde ich spoilern. Ich mag aber die Stelle am Pool im Penthouse bei Glen. Die ist lustig, heiß und einfach süß.
Wie viel echte Eleonora ist in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter versteckt?
Ich denke, dass viele Facetten von mir selbst darin sind. Ich hatte eine Zeit, da musste ich meinem Chef auch sagen, was Sache ist. Das ist aber schon 12 Jahre vorbei ;-). Und die Lebenslust und Freude steckt natürlich genauso in mir drin, wie der Humor. Tollpatschig bin ich selten. Aber es gibt im Leben ja auch »unvollkommene Situationen«, die jeder Mensch erlebt. Daher weiß ich auch, wie man so etwas in Szene setzt. Und ein wildes Huhn war ich auch immer wieder, aber auch die kühle Geschäftsfrau.
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben?
Heute? Eine bedächtige Frau, Mitte 40, die, wenn es nötig ist, auch ihre Krallen ausfährt, der es aber lieber ist, wenn es ruhig zugeht. Stress mag sie gar nicht. Eine Plaudertasche, wenn sie Lust dazu hat. Und eine, die ihre Grenzen kennengelernt hat, und nach Möglichkeit ehrlich zu sich selbst ist. Mit ihr kann man zwar nicht mehr in die Disco gehen, weil sie lieber in klassische Konzerte geht, aber sie kocht super, und weiß allerhand interessante Dinge zu erzählen. Eine bewegungshungrige Frau, die man oft auf der Yoga Matte oder mit Hanteln antrifft, oder zur Meditation.
Mich würde noch dein Lieblingszitat interessieren.
Gerne, da hab ich nocht eines: Bleib du selbst, verbieg dich nicht!
Danke für das Gespräch.
Gerne

[Autoreninterview] Eleonora Park

Autoreninterview
Eleonora Park

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Mein Name ist »nicht« Eleonora Park, es ist ein Pseudonym. Ich wurde 1974 in Wien geboren, und lebe auch noch immer hier. Ich schreibe seit 2012. Das Pseudonym E. Park gibt es aber erst seit 2017. Ich lebe mit meiner Familie und Hund hier in Wien, bin aber auch schon weit gereist. Meine Romane spielen oftmals genau dort, wo ich schon auf Urlaub war, oder dienstlich unterwegs war.
Wie bist du zum Schreiben gekommen? 
Ich war früher Coach, und davor auch Immobilienmaklerin. Da ich viel Wissen über den Umgang mit Menschen, mit Beziehungen, Lebensveränderungen, etc, hatte, wollte ich das in einen Ratgeber packen. Ich selbst war auch schon mitten in der Veränderung. So begann dann alles. Zuerst ein Ratgeber, dann weitere. Später, 2017 entschied ich mich aber dafür, hauptsächlich Romane zu schreiben.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Killing Plans – unverhofft kommt (nicht oft)
Und aus der Mitte entspringst DU
Sweet Moments – Die Texanerin
Höhenflug und Wolkenlandung
Kisses of Love – Lisas Moment
New Life New Love (Doppelband bestehend aus 2 der o.a. Romane)
Eleonoras Foodcorner – Einfache und leichte Frühlingsküche
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk? 
Ja, allerdings an einem Krimi, unter meinem männlichen Pseudonym. Wer mehr darüber wissen mag, der kann in meine Leserinnen-Gruppe kommen (direkt auf meiner Fanseite zu finden), und erfährt mehr über mein 2. Pseudonym. Danach möchte ich mich dann einem weiteren Liebes und Frauenroman widmen. Da gibt es noch weitere Projekte, die fertiggeschrieben werden möchten.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Ich betreibe täglich Sport (Yoga, Fitness, Krafttraining, Schwimmen, Laufen, … ich mag viele Arten von Bewegung), koche leidenschaftlich gerne (daher auch mein neues Kochbuch), und bin generell kreativ. Ich lese natürlich auch sehr gerne :-)
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Es gibt keine Lieblingsbücher, und auch keine wirklichen Lieblingsautoren. Ich lese vorwiegend Liebes und Frauenromane. Ich mochte schon Bücher von Nora Roberts, unlängst Abbey Clements (Vivians himmlisches Eiscafe habe ich gelesen), oder auch mal französische Autoren wie Legardinier, der mich gerade eben bezaubert. Wenn ich schreibe, dann lese ich aber selten eine Story von jemandem durch. Ich habe dann vermehrt meine Story im Kopf.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Ich schreibe derzeit an einem weißen Schreibtisch mit durchsichtiger Glasplatte, habe hier ein aktuelles HP-Notebook und eine extra Tastatur, außerdem ein kleines Veilchen, und mein Drucker ist auch da.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Ich schlafe gerne länger, ich frühstücke leicht, ich gehe mit meinem Hund Gassi, schreibe ein wenig. Habe auch immer wieder andere Projekte und Termine, daher sitze ich nicht ausschließlich zuhause vor dem Rechner. Ich koche oder gehe zu Mittag essen. Heute war ich zur Massage/Medizintherapie, danach war ich nachmittags mit meiner Mutter beim Asiaten zum Buffet-Essen, bei uns in Sievering (Wiener Bezirksteil, der sehr grün ist, und wo man schön herumbummeln kann). Danach ein wenig gearbeitet und Marketing gemacht (das muss ein Autor ja auch immer wieder tun). Recherchematerial gesammelt, danach Yoga. Dann unter die Dusche und ein wenig relaxen. Wieder ein wenig schreiben, oder einfach mal nichts tun und fernsehen.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beim Lesen Frauen und Liebesromane, beim Lesen ebenfalls. Aber ich schreibe gerade meinen ersten Krimi. Mal sehen, ob mir das Genre so liegt, wie die Liebe.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Unverhofft kommt »oft«. Das beschreibt mein Leben.
Ich handle nach Möglichkeit nach diesem Zitat: »Offen sein für Neues«
Hast du ein Lieblingsland und warum? 
Trotz weiter Reisen: Österreich, mein Heimatland, und zumeist eine Insel der Seeligen. Die Lebensqualität ist super, ich fühl mich überall zuhause (fast überall ;-)), und bin auch gerne hier auf Urlaub. Ich mag aber auch England, daher spielen auch manche Romane dort, und Italien ebenfalls. In Spanien bzw. auf den Kanaren war ich auch schon öfters, und habe es genossen. Komme aber immer gerne zurück.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich bin nicht immer kritikfähig. Es kommt darauf an, wer Kritik übt, und wie er/sie das tut. Wenn mir ein »Möchtegern-Autor« mit Tipps ankommt, oder Leserinnen, die selbst kaum des Schreibens mächtig sind, dann kann es sein, dass sich mir die Nackenhaare aufstellen. Im Leben allgemein, muss ich nicht unbedingt Recht haben. Ich bin da gelassener. Leute, die andauernd kritisieren, sind mir daher auch suspekt. Ich tue es so selten wie möglich, weil ich finde, dass jeder so leben soll, wie er/sie, es gerade tun möchte und kann. Das Sprichwort: Lass es SEIN, wenn es sein soll, triffts.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisherin zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ich bin Selfpublisherin und nur bei einem Imprint (Elaria). Somit eigenständig. Noch habe ich mich nicht entschieden, zu einem Verlag zu gehen. Mal sehen, ob sich dies ändert. Ich genieße meinen Freiraum.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Seid, wie ihr sein wollt, und lasst andere sein, wie sie möchten. Authentisch sein bedeutet Ehrlichkeit zu sich und seinem Umfeld. Und bringt definitiv viel Freude.

Sonntag, 19. Mai 2019

[Buchvorstellung einmal anders, Cover- und Protagonisteninterview] Die Aussenseiter und die Rache des Poltergeists von Nicole Fünfstück


Buchvorstellung einmal anders,
Cover- und Protagonisteninterview


Ich treffe mich heute mit den Hauptcharakteren Christina, Noah und Jo aus dem Buch „Die Außenseiter und die Rache des Poltergeists“ und der Autorin Nicole Fünfstück.
Claudia: Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt, um für das Buch zu sprechen. Vielleicht interviewt ihr euch sogar gegenseitig?
Christina: »Also ich weiß gar nicht so richtig, was ich fragen soll.«
Jo: »Ich schon. Lass mich mal machen, Vulkanchen!«
Noah: »War ja klar, dass du das Gespräch an dich reißt.«
Claudia: Da ich vor kurzem ein langes Gespräch mit eurer Autorin hatte, wäre es ganz gut, wenn ihr drei euch meinen Lesern vorstellen würdet. 
Christina: »Mein Name ist Christina Stahl und ich lebe mit meiner Mutter seit etwas mehr als einem Jahr in dieser Stadt. Ach ja: Und ich habe eine Katze!« (Schiebt ihre Brille hoch)
Jo: »Und du lässt mal wieder das Wichtigste weg. Sie ist nämlich auch eine Wächterin und kämpft gegen dunkle Wesen. Wobei wir ihr helfen. Deshalb nennt man uns Helfer. Eigentlich logisch. Ich bin übrigens Jo. Jonathan Dräxler, um es genau zu nehmen. Und diese neckischen Krücken trage ich nicht aus modischen Gründen bei mir, sondern weil ich eine Gehbehinderung habe.«
Noah: »Mein Name ist Noah Ahadi. Ich bin mit meinen Eltern vor ein paar Jahren aus Afghanistan geflohen und lebe in dieser Stadt jetzt genauso lange wie Christina. Wir haben zusammen an unserer Schule angefangen und gleich am ersten Tag diesem Wortakrobaten aus der Patsche geholfen. (Weist auf Jo)
Christina: »Ehm, Nicole, beschreibst du uns dein Buch in max. 5 Sätzen?« 
»Hallo Christina, das mache ich gerne. Wie wäre es mit dem Klappentext? Der hat zwar 6 Sätze, aber damit wäre alles gesagt.« :-)
Die Erscheinung öffnete den Mund, ein Zischen entwich ihm und die Stimme, die dann ertönte, verursachte mir mehr Gänsehaut als die sibirische Kälte, die uns inzwischen umgab. Sie war weder männlich noch weiblich, aber mir wurde kalt bis in die Knochen, als ich sie hörte.
Seit die Außenseiter Christina, Jo und Noah einen Dämon vernichtet haben, scheinen sich die schwarzen Wesen von ihrer Heimatstadt fernzuhalten. Doch dann stürzt eine Mitschülerin zuhause die Treppe hinunter. Christina spürt, dass mehr dahintersteckt, denn das Haus, in dem der vermeintliche Unfall geschah, hat eine dunkle magische Vergangenheit. Als sie sich mit Jo und Noah aufmacht, um der Sache auf den Grund zu gehen, ahnt sie nicht, dass der Poltergeist, dem sie bald gegenüberstehen, nur die Spitze des Eisbergs ist. ... 
Noah: »Nicole, magst du es deine Charaktere durch schwierige Situationen zu begleiten? Welche Szenen schreibst du lieber, die wo du uns durch lustige oder wo du uns durch gefährliche Situationen schickst?«
Nicole: »Hallo Noah. Natürlich begleite ich euch gerne durch schwierige Situationen, aber auch durch komische. Da ihr ja gerne macht, wonach euch der Sinn steht, ist Schreiben oft für mich, wie Lesen. Ich weiß auch nicht immer, was geschieht, bis es geschieht. Welche Szenen ich lieber schreibe? Auch hier kann ich nur sagen: Ich mag beides, aber ich muss zugeben, dass es im zweiten Band weniger lustige Szenen gibt. Sorry dafür. Ich glaube, im ersten Band hattet ihr etwas mehr zu lachen oder kommt mir das nur so vor?«
Jo: »Habt ihr eigentlich eine Lieblingsstelle im Buch? Meine ist die, wo ich wieder zu mir komme, nachdem ...«
Nicole: »Stop!!! Nicht spoilern!«
Christina: »Wie viel echte Nicole steckt eigentlich im Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?«
Nicole: »Ich denke, in jedem von euch steckt ein Teil von mir. Nicht umsonst nenne ich euch meine ‚Buchbabys´.«
Claudia: »Christina, Noah und Jo, unter uns. Wie würdet ihr als Hauptcharaktere eure Autorin beschreiben?« 
Jo: »Na ja, sie redet gerne viel, so wie ich und liest auch genauso gerne. «
Christina: »Und wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann zieht sie das durch. Ich denke, das haben wir gemeinsam.«
Noah: »Sie macht tausend Dinge auf einmal und vergisst dabei gerne etwas. Das fällt ihr dann meist nachts ein und wenn es wichtig ist, steht sie tatsächlich noch mal auf und holt es nach. Das habe ich übrigens nicht von ihr. Ich denke, ich bin auch wesentlich sportlicher und sportbegeisterter als sie.«
Claudia: Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? 
Nicole: »Meine Titel stehen immer schon vorher fest. Ich habe eine Idee, aus der entsteht der Titel und von dem wiederum entwickelt sich das Buch. Wenn es sich allerdings plötzlich vom Titel weg entwickeln würde, müsste ich den Titel ändern. Ist aber bisher noch nicht passiert.«
Noah: Sind wir eigentlich mit dem Cover zu 100% zufrieden oder hätten wir nachträglich noch etwas ändern sollen?
Christina: »Ich liebe dieses Cover! Die Cover der Aussenseiter Reihe zeigen ja immer einen der Antagonisten. Auf dem Cover des ersten Bands war die erste Wächterin, auf dem Cover des 2. Bands sieht man sogar zwei unserer Gegenspieler.«
Claudia: »Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.« 
Christina (kichernd): »Also ich finde ja die Stelle herrlich, an der Jo Noah erklärt, warum ihm unsere Freundschaft wichtig ist. Ich zitiere ihn: »Einer von uns muss ja als Dämonenfutter fungieren, während Christina und ich die Welt retten.«
Jo: »Das ist jetzt nicht fair, Vulkanchen und völlig aus dem Kontext. Meiner ist dieser hier. Da habe ich echt kurz gedacht, dass alles vorbei ist. Wenn ich zitieren dürfte: »Alles Blödsinn«, murmelte sie vor sich hin. »Das liegt an den Schmerzmitteln. Geister und Wächterinnen. Natürlich! Und ihr denkt, ich falle darauf rein?«
Noah: »Also mir gefällt ganz besonders dieses hier: »Ein Engel, egal ob schwarz oder weiß, durchschaut jede Tarnung.« 
Claudia: »Danke für das Gespräch und vielleicht sieht man sich ja bald wieder.« 
Jo: »An uns soll es nicht liegen, gute Frau.«
Christina (verdreht die Augen): »Sehr gerne!«
Noah: »Jederzeit wieder.«

Freitag, 17. Mai 2019

[Buchvorstellung einmal anders, Cover- und Protagonisteninterview] Sanctuarium: Der Ruf der Zeitlosen von Ingrid Höhl


Buchvorstellung einmal anders,
Cover- und Protagonisteninterview

Heute treffe ich mich mit der Protagonistin Cassandra Neumann und deren Autorin Ingrid Höhl.
Claudia: Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr auch vielleicht gegenseitig interviewen?
Ingrid: Hallo Claudia. Ja, gerne.
Cassie: Hallo, oh ja, ich freue mich, dass ich auch einmal direkt zu Wort komme.
Claudia: Da ich im Vorfeld bereits ein langes Gespräch mit der Autorin hatte, wäre es schön, wenn du dich Cassie, meinen Lesern vorstellen würdest. 
Cassie: Na ja, so viel gibt es über mich eigentlich nicht zu erzählen. Ich bin 16 Jahre alt, gehe noch zur Schule, wohne in einem Dorf. Ich zocke gerne und höre gerne Musik.
Cassie: Ingrid, beschreibe uns dein Buch in max. 5 Sätzen.
Ingrid: Du hast eine sehr turbulente Reise hinter dir, wenn der erste Band zu Ende ist. Und du kannst dir denken, dass der zweite nicht weniger aufregend wird. Aber ich verspreche dir, dass du eine ganze Menge über dich selbst erfahren und du niemals allein sein wirst, auch wenn es dir vielleicht manchmal so vorkommt. Du erlebst Dinge und kommst an Orte, von denen wir anderen nur träumen können, das alleine ist die Reise schon wert.
Cassie: Sag mal, magst du es deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die fast schon zu viel für einen sind?
Ingrid: Oh, meine Kleine. Ich weiß, dass es hart ist, aber du wirst sehen, dass es am Ende alles Sinn macht. Ich bin mehr so etwas wie ein mitfühlender Beobachter, der aufschreibt, was sich vor seinen Augen abspielt. Du wirst erkennen, dass jemand anders die Fäden zieht.
Cassie: Hast du eine Lieblingsstelle im Buch? Meine ist: wenn ich mit meiner halben Klasse auf der Halloween-Party zu einer Choreographie tanze.
Ingrid: Ach, ehrlich? Ich hätte wetten können, dass es die Szene ist, wenn du einer gewissen Person das erste Mal von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehst.
Cassie verschränkt demonstrativ die Arme.
Ingrid: Oder kurz danach, wenn ihr mit verbundenen Augen miteinander tanzt.
Cassie wird rot.
Ingrid: Oder als er dich küsst.
Cassie: Das reicht jetzt aber! Was ist DEINE Lieblingsszene?
Ingrid: Ist ja schon gut. Meine Lieblingsszene ist, wenn Chris diese besondere Vision von den Sanctuarien früherer Zeiten hat. Was er sieht, was dort passiert … mehr kann ich nicht verraten.

Cassie: Wie viel echte Ingrid steckt im Buch oder in dem einen oder anderen Charakter?
Ingrid: Oh, viel. Wir sind alle eng miteinander verbunden auf die eine oder andere Weise. Ich leide mit euch und freue mich mit euch.
Claudia: Cassie, unter uns. Wie würdest du als Hauptcharakter deine Autorin beschreiben? 
Cassie: Radikal. Sie versucht, alles zu ergründen und bis in die letzten Winkel meiner Persönlichkeit zu schauen. Das ist manchmal ein bisschen beängstigend, weil ich das nicht alles sehen oder spüren will. Aber zumindest habe ich das Gefühl, dass sie mich sehr mag.
Claudia: Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? 
Ingrid: Erstaunlicherweise war der Titel das Erste, was ich hatte, als ich anfing und er blieb. Ich machte auf die Suche nach einer besonderen Idee, als ich mir klar war, dass ich über Engel und Dämonen schreiben wollte. Alles andere hat sich sozusagen um das Sanctuarium herum entwickelt. Der Untertitel war hingegen eine schwere Geburt und hat sich erst herauskristallisiert, als der erste Band schon im Lektorat war.
Cassie: Sind wir zu 100% zufrieden mit dem Cover oder hätten wir nachträglich noch was ändern sollen?
Ingrid: Kristina Licht hat das Kleid für meine Geschichte gefunden, das genau ausdrückt, was ich bei der Geschichte empfinde. Ich bin damit mehr als nur glücklich.
Cassie: Na ja, es ist vielleicht ein bisschen kitschig. Aber das mit der Dunkelheit passt schon ganz gut.
Claudia: Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch. 
Cassie: Sich auf eins festzulegen ist schwierig xD… Aber zum Beispiel meinen Schlagabtausch mit 2sexy4u…
2sexy4u: Du bist witzig. Kann ich dich auf meine Friendsliste setzen?
Nobodi: Nein, es sei denn, du bist 1,75 m groß, nicht älter als 18, hast Modelmaße und hörst auf so einen geilen Namen wie Chantal oder Jacqueline
Ingrid: Das finde ich auch schwierig. Ich mag ganz gerne diese Stelle:
Ein neuer Raum entstand, in dessen Zentrum wir eine Einheit bildeten, vollständig erst durch den anderen. Die Zeit blieb stehen, denn Anfang und Ende schienen sich zu treffen. Es brauchte keine Fragen mehr, keine Antworten, nichts. Das war eine neue Art der Leere, aber eine, die gefüllt war. Wir waren allein in diesem Raum und doch war gleichzeitig alles hier, mit uns und durch uns.
Claudia: Vielen Dank für das Gespräch und vielleicht sehen wir uns ja wieder. 
Ingrid: Ich danke. Es hat Spaß gemacht ;).
Cassie: Wäre schön, wenn wir uns im zweiten Band wiedersehen würden :D.