Sonntag, 20. August 2017

[ebook] 22.Buch im August: Sehnsucht im Paradies von Sharon Taylor



Das Buch "Sehnsucht im Paradies" wurde von Sharon Taylor verfasst und erschien 2017.


Amy ist Privatdetektivin und als nächsten Auftrag erhält sie die Aufgabe Joshua, den vermeintlichen Dieb eines Computerprogramms auf Jamaika zu überwachen.


Die Urlaubsstimmung, welche in diesem Buch gezaubert wird, ist allumfassend und beinhaltet Sonne, Sand, Strand und Meer. Das Kopfkino und das Urlaubsfeeling breitet sich mit jeder Seite mehr aus. Zudem wird das ganze noch mit überraschenden Wendungen, Spannung, Liebe und eine Prise Erotik gemischt.
Die Charaktere sind alle sehr lebendig beschrieben, sodass man immer das Gefühl hatte, mit ihnen gemeinsam auf Ermittlungstour oder anderes zu gehen.
Auffallend war auch der überaus lockere und flüssige Schreibstil, der einem super schnell durch das Buch trieb. Es war ein wunderbarer kurzweiliger Lesespaß.


Jeder, der auf sinnliche Romane mit einer guten Dosis Spannung, Liebe und Erotik steht, wird dieses Buch lieben.

[ebook] 21. Buch im August: für die Liebe und das Leben von Jana von Bergner

Das Buch "Für die Liebe und das Leben" wurde von Jana von Bergner verfasst und erschien 2017.

Durch einen Schicksalsschlag, lernen sich Vivien Fink und Adam Lechner kennen. Denn Adam ist der Unfallgegner bei einen Frontalzusammenstoß mit ihrem Lebensgefährten Björn Hansen. Drei Menschen sterben, doch das Schicksal hat noch mehr mit ihnen vor.

Der Autorin gelingt es einen gefühlvolle Geschichte zu zaubern, die von Verlust, Schmerz, Trauer, schweren Entscheidungen, Hass und Liebe erzählt. Die Protagonisten und auch die Leser gehen durch Höhen und Tiefen. Weinen, lachen, ärgern sich über Situationen und erkennen, dass Menschlichkeit oft ein sehr großer Schritt sein kann, wenn man in einem Station der Trauer sich befindet.
Vivien Fink, welche an ihren Selbstzweifeln und Selbstvorwürfen fast in die Depression verfällt, will mit aller Macht helfen. Auch fällt auf, dass Vivien ein stark ausgeprägtes Helfersyndrom zu haben scheint. Auch das Verzeihen scheint ihr sehr schwer zu fallen.
Adam Lechner, der scheinbar ein Meister der Vergebung ist, scheint teilweise doch auch sehr hoffnungslos mit seiner Situation als Alleinerzieher und Dialysepatient. Aber er nimmt jeden Tag so, wie er kommt und lebt damit scheinbar sehr gut.
Die Sprache ist sehr flüssig und gut zu lesen. Es ist voller Gefühl und Emotionen, welche man nicht auf die leichte Schulter nehmen kann. Man erfährt einiges, was ich auch bisher noch nicht gewusst hatte, aber eines muss ich sagen, wenn ich eine solche Fast-Schwiegermutter hätte, hätte ich den Kontakt schon längst abgebrochen und nicht er zu dem besagten Zeitpunkt. Auch die Zerrissenheiten, weil beide, Vivien sowie Adam, ein Geheimnis mit sich herum tragen wird sehr gut aufbereitet.

Jeder der gerne Liebesgeschichten mit Tiefgang liest, sollte auf jeden Fall zu diesem Buch greifen, denn es ist so vieles enthalten, dass man in einer Rezension gar nicht alles aufzählen kann, was einem bewegt. 100 %ige Lese- und Kaufempfehlung von meiner Seite aus!

[ebook] 20. Buch im August: und die Liebe siegt doch von Deidree C.

Das Buch "...und die Liebe siegt doch" wurde von Deidree C. verfasst und erschien 2017.

Victoria Kreupl ist absolut verknallt in den Schauspieler Mark Chromwell. Als sich ihr die Möglichkeit bietet Zeit mit ihm zu verbringen, sagt sie ohne nachzudenken zu. Eine Begegnung, die deren beider Leben verändern wird.

Der Autorin gelingt es eine gefühlvolle Geschichte zu zaubern, welche einem in ein Szenario hineinversetzt, welches man vielleicht als Jugendlicher auch schon einmal erlebt hat, das Verliebt sein in einen unerreichbaren Fernseh- oder Schauspielstar.
Die Entwicklungen, welche sich daraus ergeben werden sehr detailreich beschrieben, wobei man mit der Hauptprotagonistin total mitfiebern und mit ihr lachen, weinen und sich ärgern kann.
Victoria ist zu Beginn der Geschichte sehr jung und unerfahren, doch mit Laufe der Geschichte wird sie immer selbstbewusster, stellt ihre eigenen Regeln auf und versucht abseits des Ruhmes ein selbstständiges, eigenverantwortliches Leben zu führen, was ihr auch ausgezeichnet gelingt.
Mark hingegen ist ein aufstrebender Star, dem sein Manager Gerry alles zu richten scheint und Irina seiner Freundin, die sich nur in seinem Glanz sonnt. Viele Entscheidungen werden ihm scheinbar abgenommen, aber die schwerste muss Mark selbst treffen, obwohl er (zumindest hat es den Anschein) noch nie solche Entscheidungen zu treffen hatte.
Die Geschichte ist flüssig und locker zu lesen und macht Lust auf mehr. Teilweise erfolgt ein Perspektivenwechsel, von der man einen tiefen Einblick in Marks und Victorias Leben bekommt. Auch erscheinen so manche Entscheidungen logischer, wenn auch nicht ganz nachvollziehbar. Die innere Zerrissenheit der Protagonisten kommt sehr gut zur Geltung und man hat somit einen allumfassenden Einblick in das Wesen und das Wirken der beiden.

Wer gerne Liebesgeschichten liest, kann ohne Bedenken dieses Buch kaufen und lesen. Ich konnte einige Male mit dem Buch an mir sehr bekannte Orte zurückkehren, welche sich entlang des Traunsees und in Irland befinden.

Samstag, 19. August 2017

[ebook] 19. Buch im August: Die Namen des Todes - Die Jagd beginnt von Marcus Hünnebeck

Das Prequel "Die Namen des Todes - Die Jagd beginnt" wurde von Marcus Hünnebeck und erschien 2017.

Kommissar Robert Drosten und sein Team, welches 6 Mitglieder umfasst, bekommen einen Hinweis aus dem Dark net, dass am Wochenende ein Mordfall stattfinden wird. Die 7 Mitglieder der BKA Sondereinheit machen sich auf den Weg nach Monheim um Schlimmeres zu verhindern.

Trotz der Kürze, liegt in dem Buch sehr viel Spannung. Man kann sofort in das Geschehen eintauchen und mit den Kommissaren auf die Jagd gehen. Ich muss wiederum zugeben, dass ich mich auf die falsche Spur habe bringen lassen. Es gibt Wendungen, die man nicht erahnen konnte, aber auch einen Fall, der nicht alltäglich ist.
Robert Drosten scheint ein Kommissar zu sein, der seinen Willen durchzusetzen vermag und sein Team toll unter Kontrolle hat. Er liebt die Kontrolle und ist sehr vorausschauend. Auch, dass man einiges über ihn erfährt, macht ihn für den Leser / die Leserin greifbarer. In Verhandlungen mit der Staatsanwaltschaft scheint er nicht der leichteste Konkurrent zu sein, aber genau das macht einem auf die nächsten Fälle neugierig.
Die Sprache ist wieder so gewählt, dass sie einen tollen Spannungsbogen zieht und man zu jeder Zeit miträtseln, mitrecherchieren, lachen und sich ärgern kann.

Jeder, der einmal einen Blick in die Robert Dorsten Reihe werfen will, ist mit diesem Prequel sehr gut beraten, denn es macht nicht nur Lust auf mehr, es zeigt einem auch schon, dass man auf so manches gefasst sein sollte, wenn man in diese Reihe einsteigt.

Freitag, 18. August 2017

[ebook] 18.Buch im August: Lina und die Akademie der Feen 2 von Mia Meer

Das Buch "Lina und die Akademie der Feen - Band 2: Abenteuer in Elfania" wurde von Mia Meer verfasst und erschien 2017.

Da es sich um den 2. Teil dieser reihe handelt, kann es sein, dass wenn man den 1. Teil noch nicht kennt, zu Spoilern kommen kann.

Lina Löwenstein ist in Elfania angekommen und lernt auch gleich die besten Freunde von Nyla kennen. Mit Dylan of Dorchester und Kiara vom Kirschbaum erlebt sie den Schulalltag und kommt auch noch Problemen auf die Spur.

Wie auch schon im 1. Teil bin ich begeistert von dieser Geschichte. Die Autorin schafft es mit ihrer Beschreibung einem in Elfania hineinzuziehen und einer interessanten Schule folgen zu können. Denn es wäre nicht die Akademie der Elfen, wenn nicht andere Fächer auf dem Stundenplan stehen würden, als bei uns.
Die Protagonisten auf ihren weiteren Weg zu begleiten ist spannend und sehr gut beschrieben, sodass man mit einer Art Kopfkino die Geschehnisse, wie vor dem inneren Auge miterleben kann.
Die Szenen sind teilweise wirklich so detailreich beschrieben, dass man sich das Leben und Wirken in der Akademie wirklich sehr gut vorstellen kann.

Jeder, der gerne Kinder- und Jugendbücher liest, ist auch gut beraten, den 2. Teil der Reihe rund um Nyla und Lina zu lesen.

[Blogbeitrag] Em Evol von Anne Steen


Protagonisteninterview

Ich treffe mich heute zu einem Interview mit Rosalind Sophia Coleman und William Harold King.

Danke, dass ich heute vorbeikommen durfte um euch ein paar Fragen zu stellen.
Rosalind: Wir haben zu danken.
William lächelt sein All-American-Boy-Lächeln.

Woher kennt ihr beiden euch eigentlich?
William schaut zu Rosalind: Wir kennen uns eigentlich schon ewig. Wir waren noch Kinder.
Rosalind: Du warst sechzehn und warst mit meiner Schwester zusammen.
William schaut ein wenig gequält.
Rosalind: Was hast du?
William: Ich rede nicht gerne über diese Zeit.
Rosalind zuckt mit den Schultern: Ob wir drüber reden oder nicht, es ist wie es ist. Du warst der Freund und dann der Ehemann meiner Schwester.
William: Ich wünschte, es wäre anders.
Rosalind: Wie denn?
William greift nach ihrer Hand: Dass ich immer nur Augen für dich hatte.
Rosalind lächelt: Es ist doch gut, dass du jetzt nur noch Augen für mich hast.
William zieht ihre Hand an seine Lippen: Immer nur.

Rosalind und William, würdet ihr euch gegenseitig ganz kurz beschreiben?
Rosalind: Sein Ego ist schon groß genug.
William lacht: Die Wahrheit kann man sagen.
Rosalind: Na gut, er sieht ganz gut aus.
William zieht die Stirn kraus: Ganz gut?
Rosalind: Passabel, würde ich sagen.
William greift sich an die Brust: Das tut weh.
Rosalind schmunzelt: Was hast du erwartet?
William: Dass ich der bestaussehendste Mann bin, den du je gesehen hast. Ein wahres Gottesgeschenk.
Rosalind: Das ist doch ein wenig übertrieben.
William: Keineswegs. Und das weißt du auch.
Rosalind: King William mal wieder?
William grinst: Das weißt du doch, Sweetheart.
Rosalind: Und wie sehe ich aus?
William: Du, meine Liebste, bist ein wahrer Augenschmaus. Ich liebe deine roten Haare.
Rosalind empört: Kastanienbraun!
William lacht: Meinetwegen auch das, wenn es dich glücklich macht.

Glaubt ihr an Liebe auf den ersten Blick?
Rosalind: Ich ja.
William: Ich glaube an Liebe auf den ersten Blick, aber manchmal lässt die Sehkraft einen im Stich und erst, wenn einem die Augen geöffnet werden, sieht man richtig.

Wie war es für dich Rosalind, als William heiratete und schließlich in den Krieg musste?
Rosalind: Der Tag seiner Hochzeit war der schlimmste Tag meines Lebens. Zumindest dachte ich das. Nicht nur wegen der Heirat an sich, sondern auch, weil er am nächste Tag in diesen grausamsten aller Kriege ziehen musste, der so eine dermaßene Verschwendung von Menschenleben war. Ich habe mir solche Sorgen gemacht. Jeden Tag, nein, jede Sekunde. Immer habe ich nach Informationen gesucht, was gar nicht so leicht war, weil alle behauptet haben, dass ich noch zu klein sei. Dieses ganze Halbwissen war schlimmer, als einmal die Wahrheit zu hören.
William: Das habe ich gar nicht gewusst.
Rosalind: Ich habe so oft an dich gedacht.
William: Ich bin froh darüber.

Wie verbrachtest du, Rosalind, diese Zeit hier in Indiana, bzw. woher nahmst du, William, die Kraft in dem Krieg drüben in Europa in den Schützengräben nicht aufzugeben?
Rosalind: Das Leben zu Hause ging weiter. So grotesk das auch anmutet, aber für die meisten war der Krieg so weit weg. Ich habe stricken gelernt, um auch einen Beitrag zu leisten. Einen kleinen zwar nur, aber ich war ja auch erst elf. Aber die Idee, dass unsere Jungs kalte Füße haben, hat mich traurig gemacht. Neben allem anderen war das etwas, was ich ändern konnte. Zumindest für ein paar der Soldaten.
William: Ich denke nicht gerne an die Zeit zurück. Bevor du wieder sagst, es ist wie es ist, auch wenn wir nicht drüber sprechen, Rosie, lass mich ausreden. Ich rede nicht gerne darüber, weil der Krieg dir alles nimmt, was dich ausmacht. Du bist nicht mehr du selbst, sondern nur noch ein Soldat, der funktionieren muss. Die Menschlichkeit wird einem genommen. Krieg ist grausam, und um ihn zu überleben, muss man sich selbst verleugnen. Alle Empathie, alle Gefühle, alle Gedanken muss man ausstellen. Man wird zu einer simpleren Version von sich selbst. Einer Version, die ums Überleben kämpft. Und dann heißt es, sie oder ich. Das ist kein Mensch auf den ich stolz bin.
Rosalind: Aber du kannst stolz auf dich sein.
William schüttelt den Kopf: Nein, Rosie, Krieg ist nichts, worauf man jemals stolz sein kann.

Ist es wichtig für euch immer einen Anker zu Hause zu wissen?
William: Der Gedanke an meine Familie zu Hause ist das, was mich überleben ließ.
Rosalind: Ich habe das so noch nicht erlebt, bin ohne Anker losgezogen. Aber ich glaube, dass Wissen, das da jemand ist, der dich über alles liebt, der dir einen Grund zum Leben gibt, macht einen stark.

Glaubt ihr an die Macht der Veränderung oder sollte man alles nach dem alten Frauen- und Weltbild weiter betrachten und danach gelebt werden?
Rosalind: Papperlapapp. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.
William: Ich bin froh, dass Rosie so ist. Aber ehrlich muss ich sagen, vorher dachte ich, dass Frauen mit diesem Rollenbild zufrieden sind. Dass es das ist, was sie wollen. So kannte ich es bei meiner Mom, bei Bekannten und Verwandten. Und auch Maura hat mir nie gesagt, dass sie was anderes tun will. Erst Rosie hat mir die Augen geöffnet. Und ich bin froh, weil ich dann auch nicht in eine starre Rolle gepresst werde. Wir sind Partner.
Rosalind: Das hast du schön gesagt.
William: Ich bin halt der Beste.
Rosalind: Dein Ego ist unglaublich.
William zeigt sein All-American-Boy-Lächeln: Deswegen liebst du mich.

Was sind eure Wünsche, für die Zukunft und habt ihr vielleicht schon Pläne diese umzusetzen?
Rosalind: Ich habe viele, viele Pläne.
William: Ach? Du hast Pläne? Komme ich in denen auch vor?
Rosalind: Vielleicht.
William: Nur vielleicht?
Rosalind: Mein Plan mit dir ist, für immer glücklich zu sein.
William streichelt ihre Hand: Das ist auch mein Plan.
Rosalind: Aber beruflich habe ich auch Pläne! Ich will BioKing erfolgreich machen.
William: Da habe ich keinerlei Zweifel dran.
Rosalind: Du bist süß.
William: Ich bin super männlich und super stark.
Rosalind verdreht die Augen: Das auch. Aber auch süß.

Ich danke euch für das sehr interessante Gespräch und hoffe, dass sich alles eure Wünsche für die Zukunft erfüllen werden.
William: Ich danke dir, Schätzchen.
Rosalind: Vielen Dank!


[ebook] 17.Buch im August: Lina und die Akademie der Feen von Mia Meer

Das Buch "Lina und die Akademie der Feen" wurde von Mia Meer verfasst und erschien 2017.

Lina Löwenstein ist ein ganz gewöhnliches Mädchen, welches die vierte Klasse der Maria-Ward-Grundschule besucht. allerdings wird ihr Leben gehörig auf den Kopf gestellt, als eines Tages Nyla Nektarinenblüte neben ihr auftaucht. Ein Abenteuer beginnt.

Der Autorin gelingt es eine Welt zu zaubern, welche magisch und mystisch zugleich ist. Man lernt die Welt der Elfen durch die langen Erzählungen von Nyla besser kennen und wünscht sich irgendwann selbst die Welt besuchen zu können.Die Tierwelt und die Umgebung in Elfania wird zwar nur ein bisschen angedeutet, aber etwas scheint in der Welt von Nyla nicht ganz nach Plan zu laufen. Man erfährt von Einhörnern, Transportwesen und natürlich auch von der Elfenakademie.
Die Geschichte ist super locker und flüssig zu lesen. Auch die die Sprache sehr bildlich und gut verständlich. Für das angegebene Lesealter zwischen 8 und 12 ist es genau richtig verfasst. Aber auch ältere Leser wie ich, die sich auf die Geschichte einlassen kommen voll und ganz auf ihre Kosten.

Jeder, der gerne Kinder- und Jugendbücher liest, ist mit diesem 1. Band wirklich gut beraten. Ich persönlich freue mich schon auf den 2. Band und neue Abenteuer mit Nyla und Lina.