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Donnerstag, 6. Dezember 2018

[Coverinterview] Löwenflügel von Thalea Storm

Coverinterview

1. Wann kam die Idee zum Titel? Ist das dein Arbeitstitel oder hat er sich im Laufe der Zeit verändert?


Ich arbeite selten mit direkten Arbeitstiteln. Meist bezeichne ich meine Manuskripte mit einem Stichwort, bis ich den richtigen Titel gefunden habe. Löwenflügel ergab sich dann beim Schreiben. Wer das Buch kennt, weiß um die Bedeutung dieses Wortes. Wie hätte ich ein anderes wählen können? 😉


2. Hattest du genaue Vorstellungen, was sich darauf befinden sollte?

Nein. Ich habe meistens Elemente im Kopf, die das, was ich mit dem Cover sagen will, gut ausdrücken. Dann beginne ich zu recherchieren und lasse mich inspirieren von all den Ideen, die dabei auf mich einstrudeln. Irgendwann landete ich dann bei Vögeln und Käfigen.

3. Die Farben rosa und schwarz beherrschen das Cover, dazu der Ast mit den beiden Vögeln und der geöffnete Käfig wirken sehr stimmig auf mich. Haben diese Gestaltungsmerkmale eine besondere Bedeutung für dich und/oder die Geschichte?

Die Vögel sind ein Symbol für Freiheit und der Käfig für Gefangenschaft. Sie könnten davonfliegen, doch sie bleiben in der Nähe des Käfigs. Da steckt sehr viel Verbindung und Tiefe zu Leos Geschichte dahinter…

4. Hat der Titel eine besondere Bedeutung für dich und die Geschichte?
Ja, definitiv. Er ist sehr bedeutend für die gesamte Beziehung zwischen Maya und Leo und ebenso einzigartig wie ihre Freundschaft zueinander. Am Ende des Buches wird das für jeden Leser mehr als deutlich. Es lohnt sich, reinzuschnuppern.


5. Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?
Ich würde gar nichts daran ändern. Es drückt perfekt aus, was diese Geschichte beinhaltet und ist dabei weder überladen noch aufdringlich. Es hat Tiefe. Eine gewisse Einzigartigkeit. Ich liebe es.

Freitag, 9. November 2018

[Coverinterview] Poker mit Hai von B.D. Winter



Coverinterview
Wann kam die Idee zum Titel? Ist es der Arbeitstitel oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert?
Der Arbeitstitel war "Shark 2". Ich wollte ursprünglich einen Titel mit Familie, aber finde mal in diesem Bereich eine griffige Formulierung, die noch frei ist. Bei einem Brainstorming kam ich auf 84 Titel. "Poker mit Hai" war die Nummer 83 und als ich mich für ihn entschied, beschloss ich gleichzeitig, noch stärker auf den Bluff zu setzen.

Hattest du genaue Vorstellungen, was sich darauf befinden soll?

Ich wollte Fotos mit Sonnenbrillen. Einerseits, weil das Buch im Hochsommer spielt, andererseits, weil sie für die Coolness beim Pokern stehen. Bei Merahwi schlug ich zuerst ein anderes Bild vor, aber Marko, mein Coverdesigner, meinte, auf dem wäre er zu arrogant ;-) Ich liebe aber auch dieses.

Dieses Mal „dominieren“ die Gesichter das Cover, waren die Sonnenbrillen eine spontane Idee oder ein versteckter Hinweis auf die Geschichte?

Die Sonnenbrillen waren meine Prämisse, eben weil sie den Hinweis auf die Geschichte liefern. Ich finde auch die nonverbalen Botschaften und den Subtext bei diesen Bildern gut. Der ausgebuffte Merahwi kann es sich leisten, die Brille abzunehmen und sieht dem Betrachter direkt und so schön doppeldeutig in die Augen. Sein Blick ist einfühlsam und geheimnisvoll, aber auch herausfordernd und gefährlich. Julian hingegen braucht die Brille als Schutz. Sie ist ihm eine Spur zu groß, seine Coolness ist gespielt.


Hat der Titel eine besondere Bedeutung für dich oder die Geschichte?

Er steht für den Bluff, aber auch für Merahwis Stärke und die Gefahr, sich mit ihm anzulegen. Er ist kein Leichtgewicht. Eine frühere Variante war "Haie pokern nicht", aber im Grunde genommen tut er genau das. Ich mag den Titel, weil er eine starke Ansage ist, und baute dann in den Roman nicht nur den Titel selbst als wörtliches Zitat ein, sondern strich auch noch öfter Analogien zum Poker heraus und entnahm die Hauptbildsprache auch dem Poker bzw. dem Kartenspiel.



Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?

Marko und ich sind beide Perfektionisten. Wenn wir nicht zu 100 % zufrieden wären, hätten wir es längst überarbeitet :-)