Sonntag, 19. September 2021

[Autoreninterview] Petra Grell

Autoreninterview
Petra Grell

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hallo, ich heiße Petra. Sei 8 Jahren wohne ich an der schönen Nordseeküste. Ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch, wenn ich etwas fertig haben möchte, dann muss es sofort sein. Ich bin sehr offen und hilfsbereit mit dem Hang mich ausnutzen zu lassen.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Meine erste Kurzgeschichte verfasste ich Anfangs 2020 für eine YouTuberin und dann hat es mich irgendwie gepackt. Eigentlich wollte ich nur ein einziges Buch schreiben, aber dann habe ich Blut geleckt und schreibe einfach weiter.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Bisher ist nur mein Debütroman Sonia - Die Tochter des Erschaffers erschienen. Es ist ein Horrorroman, der mit einer Triggerwarnung kommt, da es explizite Gewaltszenen beinhaltet. Ich habe es unter dem Einfluss des Großen Alten Cthulhu geschrieben. Die Hauptprotagonistin Sonia erfährt, dass sie etwas Besonderes ist, dass sie zu einem höherem Zweck geboren wurde. Mit ihr erkunden man die wunderbare Welt von H. P. Lovecraft.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ich arbeite an einigen Büchern gleichzeitig. Da ich leider überhaupt nicht strukturiert arbeiten kann, springe von Manuskript zu Manuskript. Es wird Band 2 von Sonia geben, ein Fantasythriller und eine Kurzgeschichten Sammlung.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Tatsächlich schreibe ich in meiner Freizeit sehr sehr gerne. Sonst gehe ich mit meiner Tochter in den Wald, zocke Computerspiele oder lese selber Bücher. 
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Meine Lieblingsbücher, mhm, schwierig sich da auf wenige zu reduzieren. Definitiv aber Herr der Ringe, Ein Blick in die Hölle, Oktopus und Der Besudler auf der Schwelle. Zu meinen Lieblingsautoren gehören Edward Lee, Matt Shaw, Arno Strobel und Jess. J. S.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Hehe, zeigen, das wollt ihr nicht sehen. Auf meinem Schreibtisch herrscht das absolute Chaos, überall liegen irgendwelche Schnipsel, Notizen, Sticker, leere Verpackungen von Müsliriegeln, die ich gleich wegräumen werde.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Uhi ein ganz normaler Tag. Ich stehe um 5.30 auf, mache mir einen Tee oder Kaffee und gehe eine Rauchen. Dann Wecke ich meine Tochter, wir frühstücken bisschen zusammen bevor ich sie zum Kindergarten bringe. Dann fahre ich für gewöhnlich arbeiten. Je nachdem, wie lange ich arbeite, fahre ich entweder nach der Arbeit nach Hause und mache etwas Haushalt oder ich hole direkt meine Tochter von der Kita ab. Dann sind wir entweder im Wald, im Garten oder entspannen einfach Zuhause. Nach dem Abendessen geht sie schlafen und ich schreibe.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Ich lese gerne Horror, Fantasy und extreme, brutale Literatur. Dies fließt auch mit in meinen Schreibstil rein.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Oh sowas habe ich leider gar nicht, bzw. habe ich noch kein Zitat gefunden, das gut genug für mein Leben wären oder meine Arbeit am besten beschreiben würde.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Seit dem ich mich mit H.P. Lovecraft beschäftige ist meine Lieblingsland Amerika geworden. Ich würde nur zu gerne hinfliegen um in die Fußstapfen des Meisters zu treten und seine Stadt, sein Grab und sein Haus zu sehen.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um? 
Ich denke ich nehme Kritik ganz gut auf, wenn diese natürlich berechtigt ist. Ich bin schon sehr gespannt, wie meine Leser mein Buch finden und freue mich schon auf ihre Kritik. Ich versuche auf jeden Kritikpunkt einzugehen, wenn ich das Gefühl habe, dass es etwas ist, was ich wirklich verbessern oder in den Angriff nehmen sollte. 
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Für mich kam Verlag nie in Frage. Ich mache am liebsten alles selbst, egal, wie stressig es ist. Zum Glück, habe ich in meinem Freundeskreis so viele Talentierte Menschen, die mir dabei Helfen.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Ich wünsche Euch ganz viel Spaß mit meinem Buchbaby und bleibt gesund.

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