Samstag, 11. September 2021

[Autoreninterview] Derufin Denthor Heller

Autoreninterview
Derufin Denthor Heller

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hallo, vielen Dank für die Einladung! Natürlich stelle ich mich gerne vor. Ich bin ein nicht mehr ganz so junger Jungautor. Unter dem Pseudonym Derufin Denthor Heller versuche ich auf dem schwierigen Buchmarkt Fuß zu fassen.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich habe in der Grundschule bei meinem Lehrer Bleistifte und einen Block gekauft und einfach damit begonnen. Bücher haben mich schon immer begleitet und fasziniert. Vielleicht war es einfach notwendig, um meine lebhafte Phantasie auszuleben.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Bis jetzt ist nur mein Romandebüt veröffentlicht, ich arbeite allerdings bereits fleißig an einer Fortsetzung, diversen Kurzgeschichten und weiteren Projekten.
Im eher ungewöhnlichen Genre „Phantastischer Schauerroman“ ist mein Roman „Erben der Ewigkeit – Der Fluch des Lebens“ erschienen.
Ich habe mich bewusst dazu entschieden, zum Ursprung der „Fantasy“ zurückzukehren. Der Roman ist ein Genre-Mix aus Fantasy mit klassischen Horrorelementen geworden.
Gutes und Böses ist nicht immer so leicht voneinander zu trennen. Alle meine Figuren handeln daher meist situationsbezogen. Die Handlung widmet sich den triebhaften Auswüchsen einer verlängerten Lebensspanne.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Für die „Erben der Ewigkeit“ habe ich eine Trilogie geplant. Gerade entsteht die Romanfortsetzung mit dem Untertitel „Die Nymphe“.
In Gedanken formt sich aber auch bereits der 3. Band der Reihe und auch eine ganze Reihe weiterer Projekte, über die noch nicht zu viel verraten werden soll.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Ich faulenze tatsächlich sehr gerne, widme mich aber auch gerne mit schlechtem Können, aber ganz viel Elan meinem Schlagzeug.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Eine ganze Reihe von Autorinnen und Autoren zählen zu meinen Lieblingen. Ich selbst lese jedoch oft in einem ganzen anderen Genre. Die „Historischen Romane“ von Rebecca Gable oder auch Sabrina Qunaj und Daniel Wolf finden sich allerdings fast alle in meinem Bücherschrank.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Ich plotte tatsächlich am Liebsten in der Badewanne, beim Autofahren und auf der Couch, schreibe aber an einem einfachen Schreibtisch.
Als Selfpublisher kümmere ich mich da natürlich auch um das Marketing.
Ein Foto meines Arbeitsplatzes findet sich bestimmt auf Facebook.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Ich bin tatsächlich meist sehr früh auf den Beinen. Ohne morgendlichen Kaffee läuft bei mir nicht viel. Dann geht es ins Berufsleben. Meine Autorentätigkeit erledige ich nebenberuflich und in meiner Freizeit.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Ich lese gerne „Historische Romane“, also richtig dicke Schinken, ich mag aber auch Satiren und die Tageszeitung. Ich schreibe „Schauerromane“, kann mir aber auch einen Ausflug zum „Sci-Fi-Thriller“ vorstellen.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Ich gehöre nicht zu den Autoren, die am Kapitelanfang Zitate voranstellen. Meine Inspiration fürs Leben ziehe ich eher aus diversen Liedtexten, die wunderbare Literatur darstellen können.
In meinen Romanen werden daher auch immer Liedtexte eine gewisse Rolle spielen!
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ich fühle mich in Deutschland sehr wohl. Neuseeland, Schottland und Island haben mich aber immer schon schwer beeindruckt.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Niemand hört Kritik, gerne, auch ich nicht. Mit konstruktiver Kritik kann ich, glaube ich, sehr gut umgehen, auch wenn es vielleicht ein wenig dauert.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Auch ich bin, wie viele Autoren auf Verlagssuche gegangen und kenne die Flut der Absagen. Als Neuling in diesem Business ist Selfpublishing heute glaube ich, ein ganz normaler Weg für Autoren. Wichtig war mir dabei, eine möglichst hohe Qualität zu erreichen. Eine Verlagsveröffentlichung kann ja noch kommen!
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Unabhängig von meinem Werk sollte man Selfpublishern und Nischengenres eine Chance geben. Ich selbst habe am Buchmarkt gelernt, dass ein Blick in die Leseprobe ganz egal ob bei Verlagen oder Selfpublishern absolut empfehlenswert ist.

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