Samstag, 3. Juli 2021

[Buchvorstellung einmal anders] Vom Regen in die Traufe und wieder zurück von Yule Forrest



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Pia und Gerli aus „Vom Regen in die Traufe und wieder zurück“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Gerli: „Immer gerne!“ Pia kneift die Lippen zusammen, antwortet aber nicht.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Gerli: „Grüß` euch, mein Name ist Gerli Ackermann. Ich bin Anwältin in einer Münchner Kanzlei und lasse gerade die Zwanziger hinter mir.“
Pia: „Na gut. Ich bin Pia Metzger, komme aus einer Kleinstadt in der Nähe von München und sonst gibt es von mir nicht so viel zu erzählen.“
Gerli: „Ach komm, Pia. Trau dich.“
Pia: „Als ob jemand von meiner gescheiterten Existenz lesen möchte. … Von mir aus … Bin auch Ende Zwanzig, habe mehrere Ausbildungen gemacht und versuche gerade auf eigenen Beinen zu stehen, nachdem ich bisher nur für meinen chronisch kranken Vater gelebt habe.“
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Pia zuckt mit den Schultern: „Erinnere mich vor allem an zu viele Magenschmerz-Momente.“ Gerli: „In dem Buch lernen wir beide, dass niemand das Leben planen kann. Es geht nicht darum, auf ein Ziel hinzuarbeiten, sondern das Glück aus dem Moment zu ziehen. Wir mussten lernen, mit unerwarteten Ereignissen umzugehen, egal wie sehr sie uns aus der Bahn werfen.“
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Pia setzt zum Sprechen an, aber Gerli unterbricht sie bestimmt: „Ich bin mir sicher, dass Yule mit unserer beider Geschichte vor allem die Lebensrealität aber auch –Skurrilität in München/ einer Großstadt darstellen will. Leben ist leider nicht immer nur Limonade. Sie hat sicher eine Prise düsteren Humor, aber ist doch im Herzen ein empathischer Mensch.«
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
„Hier antworte ich mal!“, prescht Pia vor. Gerli nickt lächelnd. „Es gibt da eine Szene, in der Sven (Gerlis Kumpel) und ich zusammen im Park Sterne gucken. Ich glaube, so frei habe ich mich noch nie zuvor gefühlt, auch wenn der Moment nur kurz angehalten hat. Was ist mit dir, Gerli?“
„Ich durfte im Laufe des Buches wirklich spannende Mandate annehmen. Leider befand es Yule nicht für notwendig, diese im Buch zu erwähnen, daher enthalte ich mich hier.“
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Pia grinst Gerli breit an. „Ich weiß ja, wem ich ähnle und das ist absolut nicht Yule. Aber Gerli hat doch die ein oder andere Eigenart von Yule abbekommen, diese nervige Strebsamkeit zum Beispiel. Ohhhh und sie mag dieses Esozeugs von Kees (unser holländischer Mitbewohner mit zu vielen Traumfängern).
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
„Ich denke, da bin ich mir mit Pia einig, dass wir Yule nicht so kurz beschreiben können. Sie ist zu facettenreich. Wer sie also kennenlernen mag, soll sich am besten mal ihre Social Media Auftritte ansehen. Eine bessere Beschreibung können wir kaum wirken.“
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
„Yule hat irgendwann festgestellt, dass wir von einem Mist in den nächsten gefallen sind und da ist ihr dieses Sprichwort eingefallen. Muss leider zugeben, dass es gepasst hat.“ Pia verzieht das Gesicht und schielt böse zu Yule, die unschuldig in der Ecke sitzt und einem Mauersegler beim Singen zuhört.
Gerli: „Als Anwältin habe ich sie dann darauf hingewiesen, dass das Sprichwort an sich bereits Verwendung findet und sie es daher etwas abändern muss.“
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
„Hab ihr gesagt, dass ich es nicht dulden werde, wenn das Cover unprofessionell aussieht.“ Pia starrt Yule noch immer böse an. „Sie hat auf mich gehört und Maria Spada beauftragt. Ich bin zufrieden.“
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Gerli: „Das Buch ist meine Geschichte und obwohl sie viele schlechte Momente enthält, würde ich mich schlecht fühlen, wenn ich nur ein Zitat auswählen würde. Lest es doch gerne komplett, falls wir euch neugierig machen konnten.“
Pia grinst. „Da muss ich der ach so großen Anwältin tatsächlich recht geben. Ich mag das Buch, weil das Buch meine Geschichte ist.“
Danke für das Gespräch
„Danke für den Blaubeerkringel. Ohne den hätte ich abgesagt.“
Gerli stößt Pia in die Rippen und schaut sie mahnend an.
„Waf?`Ich haffe Aufmerksamkeit.“

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