Sonntag, 16. Mai 2021

[Buchvorstellung einmal anders] Bewährungsprobe von Heidi Troi



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Lorenz Lovis, Friedrich von Stadler, Fernando Botta, Hanne Wiedenhof, Iwan und Antonio Scatolin aus „Bewährungsprobe“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Wir freuen uns auch. Wenn wir Lorenz Lovis irgendwie unterstützen können, tun wir das gern. Und einen Blog lesen wir auch sehr gern, zumindest was Hanne Wiedenhof angeht. Die ist ja begeisterte Krimileserin. Also ein Dankeschön zurück an dich!
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
„Dann fange gleich einmal ich an: Ich bin Hanne Wiedenhof, komme aus Berlin und mache mit meinen drei Jungs und meinem neuen Partner (die Kinder nennen ihn Papa-Neu) Urlaub auf dem Messner Hof. Als begeisterte Krimileserin konnte ich Lorenz Lovis bei seinem neuen Fall tatkräftig unterstützen.“
„Friedrich von Stadler mein Name. Man tut mir unrecht – jetzt schon das zweite Mal – und drängt mich in die Ecke des Bösewichts. Dabei meine ich es nur gut mit meinem Nachbar Lorenz Lovis. Na ja, manchmal, wenn der Beschenkte es nicht versteht, muss man ein bisschen nachhelfen …“
“Sono Commissario Fernando Botta. L’ex-Chef di quel deficente Lovis.”
„Da übersetze ich besser gleich einmal. Scatolin, Antonio Scatolin, Ispettore der italienischen Staatspolizei in Brixen und seit vielen Jahren Lovis‘ Freund. Mein Boss, der Commissario Fernando Botta, liebt Lovis nicht besonders. Er hält ihn für einen Stümper und … na ja … polzeitechnisch gesehen … hatte er zumindest bisher nicht viel Ehrgeiz. Mich bringt er ganz schön ins Schleudern, weil er von mir verlagt, dass ich vertrauliche Informationen mit ihm teile … Da müssen wir noch was klären.“
Iwan: „Ihre Informationen braucht er eh nicht. Solang er uns drei Jungs hat, schafft er es auch ohne Polizei, seine Fälle aufzuklären. Wir haben einen richtigen Detektivclub gegründet, Erik, Matthias und ich, und da helfen wir Lovis die Fälle zu klären. Dabei steigen wir sogar in …“
„Halt! Halt! Iwan, wir wollen ja nicht die ganze Geschichte verraten, oder? Ich bin Lorenz Lovis, über den die ganze Zeit geredet wird. Ich war einmal bei der italienischen Staatspolizei, recht frustriert und nicht sehr ehrgeizig, das stimmt. Dann habe ich von meinem Onkel Sebastian den Messner Hof, einen Bauernhof in der Nähe von Brixen, geerbt und als ich bei der Polizei gekündigt hatte, festgestellt, dass der Hof total verschuldet ist. Tja … was tut ein ehemaliger Polizist? Er wird Privatdetektiv … Ob das wirklich eine gute Idee war?“
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Lorenz Lovis versucht eine Serie von Pferdemorden aufzuklären, da wird eine Tote in seinem Weinberg gefunden. Es handelt sich um Jasmin Oberegger, die ihr Pferd erst seit ein paar Tagen auf dem Messner Hof untergestellt hat - ermordet. Hauptverdächtiger für die Polizei ist ausgerechnet Lovis‘ Knecht Paul. Unglücklicherweise kann der sich an nichts erinnern, was am Mordabend passiert – er war stockbesoffen … Und Lorenz Lovis ermittelt wieder.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Ein klares Ja. Da kann sie sich mal so richtig austoben, die liebe Heidi.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Ja. Eindeutig die, wo Lovis versucht, ein schönes Abendessen für Angelika zu zaubern … Mann beeindruckt Frau durch seine Kochkünste … Wir wollen nicht verraten, nur so viel: Es kommt anders als man denkt.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Man sagt, jemand steckt sein ganzes Herzblut in so ein Projekt. Das tut Heidi sicher auch. Aber wir erkennen schon einige Seiten von ihr in uns. Sie ist so pragmatisch wie Angelika, genauso grün hinter den Ohren was Kriminalistik betrifft wie Scatolin und in ihrem Herzen immer noch ein Kind, das am liebsten mit den drei Jungs Lager im Wald bauen würde. Na ja, als Leseratte steckt sie natürlich auch in Hanne.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Sie probiert gern Neues aus und fängt schnell Feuer. Allerdings fängt sie für viele Dinge Feuer und dann muss sie sich manchmal von liebgewonnenen Bereichen ihres Lebens trennen. Entscheidungen fallen ihr nicht leicht. Trennungen auch nicht. Auch daher hat sie sich wohl für eine Reihe entschieden. Damit sie möglichst viel Zeit mit uns verbringen kann.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Unsere erste Geschichte hieß als Arbeitstitel „Komische Käuze“. Es ging ja um Uhumorde und der Grundton in dem Krimi ist recht humorvoll. Aber als Titel für einen Krimi war das nicht so günstig. Da haben wir lang hin und her überlegt. Schließlich kamen wir – die Lektorin, Heidi, ihr Mann und wir Figuren – auf die Feuertaufe. Und das gefiel uns allen recht gut. Das Buch war eine Feuertaufe für Heidi und für ihren Ermittler und Feuer spielt ja auch eine Rolle darin. Den zweiten Band speicherte Heidi dann im Spaß als „Bewährungsprobe“ ab und das wurde dann genau so übernommen.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Was das Cover betrifft, müssen wir ein bisschen schmunzeln. Die Leute vom Verlag haben zum zweiten Mal das Kloster Neustift im Hintergrund haben wollen. Diesmal haben sie es durchgesetzt. Mit einem Kloster hat die Geschichte nichts zu tun. Aber es gefällt uns. Keine Frage.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
„Ich, ein Südtiroler Matula? Ich sehe schon die Schlagzeilen vor mir: Privatdetektiv ermittelt im Mordfall! Wann hat es hier nochmal den letzten Mord gegeben?“ Das stammt aus dem ersten Band.
Danke für das Gespräch
Wir bedanken uns auch!

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