Freitag, 16. April 2021

[Buchvorstellung einmal anders] Nachtfunke 2 von Marion Hübinger



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Fino, Elin, Telman, Myra und Aso aus „Nachtfunke“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.


Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Super gern, wir sind schon sehr gespannt.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Fino: Ich bin der frisch erwählte Kriegeranführer vom Stamm der Laxis
Elin: Ich bin die Seherin vom Stamm der Fens
Myra: Ich bin die Schwester von Finos bestem Freund und eine stolze Laxis
Aso: Ich bin der Halbbruder von Elin und gehöre zum Stamm der Fens
Telman: Ich bin vom Stamm der Fens und kein Freund von Fino
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Myra: Wenn der Stamm der Thuns nicht Krieg über die Bergwelt der Moragen gebracht hätte, hätten wir Fens und Laxis uns wohl nie getroffen.
(Einwand von Telman): Wäre auch besser für uns alle gewesen!
Myra: So aber folgten wir Letzten unseres Stammes Fino über die Berge, um uns zu retten. Bei den Fens glaubten wir uns in Sicherheit.
Aso: Was sich dann wohl als katastrophaler Fehler erwiesen hatte.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Fino: Mit Sicherheit. Warum sonst sollte sie mich so quälen, mich zu Entscheidungen zwingen, die mich an meine Grenzen bringen, und mich hilflos mitansehen lassen, wie Menschen, die mir nahe stehen, sterben!
Myra: Es herrschte Krieg. Was hast du erwartet, Fino?
Fino: Dass der Große Frieden immer bleibt.
Telman lacht frech: Na dann gäbe es dieses Buch wohl gar nicht!
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Aso: Ich habe keine bedeutende Rolle in dem Buch erhalten, aber als Myra oben auf dem Berg den Kraftort gefunden und wir gemeinsam das große Sonnenwendfeuer entzündeten, da fühlte ich mich meinem Stamm sehr verbunden.
Fino: Oh je, und dann kam ausgerechnet ich dazwischen!
Elin (legt ihre Hand auf Finos Arm): Das Schicksal wollte es so. Nur so konnten wir zueinander finden.
Aso: Aber so ein Leuchtfeuer auf dem Berg, der ganze Stamm um uns herum versammelt, das hat einfach was!
Myra: Einen ähnlich ehrfürchtigen Moment werden wir gleich zu Beginn des zweiten Buches miterleben. (Sie kichert) Nicht, dass ich schon zu viel verrate.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Myra: Ich glaube, die Autorin hat ein Faible für Kräuter. Wir Laxisfrauen kennen uns damit nämlich auch gut aus.
Fino: Für mich fühlt es sich so an, als ob meine Geduld und mein Einfühlungsvermögen auch in der Autorin stecken könnten. Ich bin zwar ein Krieger und kämpfe, aber diese Eigenarten machen mich erst wirklich aus.
Telman: Also mich kann sie nicht besonders gemocht haben, oder warum bekomme ich so eine miese Rolle? Was habe ich ihr getan? Außer unglücklich in Elin verliebt gewesen zu sein?
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Myra: Sie ist bestimmt ein wunderbarer Familienmensch
Aso: empathisch und friedvoll
Elin: Ich denke, sie sorgt sich gern um alle
Fino: verträumt
Telman: Fantasie hat sie auf jeden Fall
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Myra: Ich glaube, der Titel war irgendwie schon da, hat sich aber während des Schreibprozesses verfestigt.
Elin: In dem Moment, als ich vor dem Sonnenwendfeuer stand und unsere Göttin um ihren Segen bat, passte der Titel dann perfekt.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Telman: Das Cover ist der Hammer. Alles da, die Berge, unser Tal, Elin, unsere Seherin, das Leuchten, was will man mehr
Myra: Es hat etwas von Innehalten, friedlich und dennoch mischt sich das Kriegerische und Düstere dazu.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Fino: Ich bin im Zeichen des Schwertes geboren, und mein Krafttier ist der Widder. Geboren, um mich zum Wohl der Gemeinschaft in deren Dienst zu stellen.
Aso: Einen Krieger feige zu nennen, grenzt an die schlimmste Beleidigung.
Myra: Es wird eine Zeit geben, da die Wunden heilen, aber es wird auch eine Zeit kommen, in der ich vergessen kann. Nur jetzt noch nicht.
Elin: Wir bilden ein Ganzes wie Mond und Sterne, Tag und Nacht, wir stehen Seite an Seite und wissen um die Stärke des anderen.
Telman: Angst ist unser größter Feind, und sie laut auszusprechen, lässt sie zu einem Ungetüm anschwellen.
Danke für das Gespräch

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