Montag, 19. April 2021

[Buchvorstellung einmal anders] Sternstunde - Der finstere König von Susanne Sievert



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Udy, Shanalei, Shen Su, Jewell, und Der finstere König aus „Sternstunde – Der finstere König“ und deren Autorin Susanne Sievert.

Claudia: Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig ergänzen und gerne auf die Fragen antworten?
Vielen Dank für die Einladung. Wir geben unser Bestes.
Claudia: Ich hatte ein langes Gespräch mit eurer Autorin, deshalb wäre es schön, wenn ihr euch meinen Lesern vorstellen könntet.
Udy: Die Geschichte beginnt mit mir, deswegen werde ich mal den Anfang in dieser lustigen Runde machen. Allerdings werde ich euch nicht viel verraten, einiges soll der Leser selbst über mich herausfinden. Ich bin die Tochter eines Häuptlings und lebe beim stolzen Volk der Riesen. Das Leben ist hart und ich bin anders als meine Familie. Mehr werdet ihr nicht von mir erfahren.
Shanalei: Mit meiner Geschichte geht es weiter und auch wenn ich es gerne möchte, kann ich euch nichts über mich verraten. Nur das Eine: Ich lebe im Süden in einem Palast mitten in der Wüste. Der Sohn des finsteren Königs kennt meine Herkunft und mein Geheimnis. Er nutzt es für seine Zwecke und dabei möchte ich doch nur eines …
Shen Su: In der dritten Geschichte geht es um mich. Ich lebe im Osten und in einem Tempel, zusammen mit meinen vier Schwester. Eines Tages sind sie verschwunden und ich bin allein. Die Einsamkeit kann sehr bedrückend sein.
Jewell: Ich komme aus dem Westen und lebe zusammen mit meinem Bruder am Rande eines Waldes. Das Volk der Dunkelelfen hat uns verstoßen, weil wir anders sind. Meine magischen Steine verkünden Unheil, aber dass das Unglück mich derart trifft, hätte ich niemals für möglich gehalten.
Der finstere König: Zu mir kommen wir noch. *unheilvolles Lachen*
Claudia: Könnt ihr das Buch in eigenen Worten beschreiben? Vielleicht ohne den Klappentext abzulesen, denn den kann man auf den Plattformen abrufen.
Der finstere König: Ich werde hier den Anfang machen. Später lassen mich die Vier sicher nicht zu Wort kommen. Wer etwas Magisches, Düsteres und Neues lesen möchte, greift zur Sternstunde. Wer sich das traut, tritt gegen mich an. Überlegt es euch sehr gut. Ich, der finstere König, der Herrscher aller Himmelsrichtungen! Der bösartige und mächtige Krieger. Der Mann, der tausend Namen. Ich bin …
Udy: Okay, du hattest deine 3 Minuten im Rampenlicht. Verschwinde in den Schatten, wo du hergekommen bist!
Der finstere König: Wage es nicht! Ich werde …
Shen Su: Man muss gehen, wenn es am schönsten ist. Also los. *schiebt ihn raus*
Shanalei *ruft hinterher*: Wenn du den Leuten drohst, bekommen sie Angst und dann will niemand unsere Geschichte lesen.
Jewell: Ist das dein Ernst? Das wäre ja eine Katastrophe.
Udy: Nicht gleich heulen, ja? Zeig‘ ihnen doch die schönen Seiten. Das Buch heißt schließlich nicht nur „Der finstere König“, sondern „Sternstunde“. Die Autorin hat sich dabei was gedacht.
Jewell: Du hast recht. Wir sind vier Frauen, die sich ihren Platz in der Welt erkämpfen. Jede von uns durchlebt die dunkelste Stunde, findet aber die Kraft etwas Neues zu erschaffen.
Shen Su: Wenn du unsere Geschichte liest, dann sag‘ uns: Was ist deine Sternstunde?
Claudia: Macht es dir als Autorin Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein? Und wie fühlt ihr euch als Charaktere dabei?
Susanne: Als Autorin schicke ich die Protagonistinnen auf eine Reise und sie stellen sich verschiedenen Herausforderungen, um daran zu wachsen und …
Udy: Na, das hast du ja ganz wundervoll und sachlich formuliert. Als hätte ich ein Wissenschaftsbuch aufgeschlagen.
Shen Su: Hach ja, ganz meiner Meinung.
Shanalei: Ich denke, das war Sarkasmus.
Shen Su: Sarkasmus?
Jewell: Ja, beißender und bitterer Spott. Ihr kennt sie doch.
Udy: Pff, keiner von euch kennt mich wirklich. Aber das ist ein anderes Thema. Hier geht es um die Autorin und um die Qualen, die sie uns zumutet. Davon gibt es eine ganze Menge! Blut und Gewalt. Kämpfe, Intrigen, Verrat, Verlust und Tränen. So viele Tränen!
Shanalei: Aber auch Vergebung.
Jewell: Und Güte.
Shen Su: Vergiss die Liebe nicht.
Udy *rollt mit den Augen*: Das habe ich zwischen den ganzen Kämpfen wohl übersehen.
Jewell *flüstert*: Drama-Queen.
Udy: Das habe ich gehört!
Shen Su: Es ist, wie Susanne sagt. Sie schickt uns auf eine Reise, um herauszufinden, wer wir sind. Was wir erreichen können und welche Stärke in uns steckt. Es geht um das Leben! Ich freue mich so auf den zweiten Band! Das wird großartig.
Der finstere König: Ich werde …
Alle Vier zusammen: Halt die Klappe!
Claudia: Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch, die ihr den Lesern des Blogs vorstellen wollt?
Udy: Alle Kampfszenen sind meine Lieblingsszenen. Habt ihr schon die Stelle gelesen, in der ich auf Feo Kun treffe? Nein?! Wenn ihr erfahren wollt, wie man einem Dämon den A… aufreißt, wendet euch an mich.
Shanalei: Das ist wirklich schwierig zu beantworten, ohne etwas zu verraten. *denkt nach und lächelt* Das erste Zusammentreffen mit Harum war magisch und etwas ganz Besonderes für mich.
Shen Su: Definitiv der erste Schritt aus dem Tempel.
Jewell: Ich liebe besonders die ruhigen Stellen, in denen ich meinen kleinen Bruder im Arm halte und wir uns gegenseitig Geborgenheit schenken.
Claudia: Wie viel echte Susanne steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
In diesem Buch steckt auf jeden Fall am meisten von Susanne. Mit ca. 17 Jahren fing ich mit der Geschichte rund um Udy an und beendete sie knapp mit 30 Jahren. In jeder Geschichte spiegelt sich mein jeweiliger Lebensabschnitt.
Bei Udy war ich gerade in der Ausbildung und jeder Tag war ein Kampf. Ich kam so oft an meine Grenzen. Körperlich, sowie seelisch. (Die Gastronomie ist hart, aber ich bin unglaublich dran gewachsen.)
Während ich an der Geschichte von Shanalei schrieb, wünschte ich mir einfach nur Liebe und Anerkennung. Es war eine naive Phase, in der ich mich gerne ausnutzen ließ, ohne es zu merken.
Bei Shen Su lernte ich, immer selbstständiger zu werden – vor allem für mich selbst einzustehen und mich stark zu machen.
Ich denke, bei Jewells Geschichte kann man deutlich erkennen, dass ich sie während der Schwangerschaft schrieb und in den ersten Monaten, als mein Kleines auf der Welt war. Die Geschichte ist brutal, aber es steckt viel Liebe und Fürsorge zwischen den Zeilen.
Claudia: Charaktere unter uns. Wie würdet ihr als Protagonisten eure Autorin beschreiben?
Udy: Mit Susanne zusammenzuarbeiten ist Chaos. Ich fühle mich wie auf dem Schlachtfeld. Es gibt Tage, da rennt sie mit dem Schwert voran ins Getümmel, lacht und spaltet Köpfe. An anderen Tagen rennt sie heulend weg und vergräbt sich in Selbstzweifel.
Shen Su: Sie ist eben ein emotionaler Mensch.
Susanne: Danke.
Jewell: Sie ist mit Leidenschaft dabei. Kämpft, wenn wir kämpfen. Lacht, wenn wir lachen und blutet, wenn wir …
Susanne: …
Jewell: War das etwas übertrieben?
Shanalei: Vielleicht ein kleines bisschen. Ich denke, wir sind uns aber einig, dass Susanne mit Herzblut dabei ist, oder?
Alle vier nicken und die Autorin ist erleichtert.
Claudia: Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr zwei vielleicht sogar Mitspracherecht?
Susanne: Den Titel zu finden war ein Krampf. Mein Gedanke war, Licht und Schatten zu vereinen.
Udy: Wir haben ihr vielleicht ein bisschen auf die Sprünge geholfen.
Der finstere König: Na, wer von uns war das wohl? Das Buch trägt schließlich meinen Namen. Es geht um mich, den unangefochtenen Herrscher!
Shananlei: Er mal wieder.
Shen Su: Gönn‘ ihn doch ein bisschen Aufmerksamkeit. Er schreit förmlich danach.
Jewell: Jeder von uns wird seine Sternstunde finden.
Claudia: Seid ihr zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hättet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Oh nein. Das Cover ist sowas von perfekt. Daran würden nichts mehr verändern.
Claudia: Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Ein richtiges Lieblingszitat haben wir nicht. Aber eines können wir sagen: Jeder Auftritt der Einen ist mit einem weisen Zitat verbunden.
Claudia: Vielen Dank für das Gespräch
Das hat echt viel Spaß gemacht! Vielen Dank. :)

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