Mittwoch, 14. April 2021

[Buchvorstellung einmal anders] Von Träumen und Tränen von Elisabeth Steinfatt



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Autorin Elisabeth Steinfatt, um mit ihr über ihr Buch „Von Träumen und Tränen“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.
Hallo liebe Claudia, danke, dass du dir Zeit für mich nimmst.
Kannst du uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Es geht um Hanna und Tom. Beide verschont das Schicksal nicht. Sie geben nicht auf und erkunden die Welt. Eine Katastrophe jagt die nächste, bevor sie ihre Liebe zueinander entdecken.
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Aus Sicht des Schreibens fallen mir die schwierigen Zeiten leichter, da es darüber mehr zu erzählen gibt, als über die schönen Zeiten.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
„Gequält saß Tom auf der Couch im Tauchcenter. Der geblümte Stoff war schon lange verwelkt. Er passte zu seiner Stimmung. Vor ein paar Tagen wachte er morgens neben Hanna auf. Sie strahlte ihn an. So war es einfach, gut gelaunt zu sein. Doch die Laune war verblasst wie der Couchstoff. “
Wie viel echte Elisabeth steckt in dem Buch oder auch in dem ein oder anderen Charakter?
Die Summe meiner Lebenserfahrung beeinflusst immer das, was ich schreibe. Sarahs Tauchunfall habe ich selbst miterlebt. Es war einer der schrecklisten Momente meines Lebens und dieser hat mich geprägt. Die Charaktere sind fiktiv, wenn sie Ähnlichkeiten mit Personen aus meinem Umfeld haben, dann sind diese nicht beabsichtigt ;-)
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben?
Was gibt es schwierigeres, als sich selbst zu beschreiben?
Braune Locken, blaue Augen, nicht zu dick, nicht zu dünn, das ist das Offensichtliche.
Ich liebe meine Familie, das ist auch offensichtlich.
Ich schreibe lieber, als ich rede. Mein Kopf quillt stets über vor Gedanken und Ideen.
Ich bin fröhlich und ehrgeizig, hin und wieder auch mal pessimistisch.
Ich mag Sport, aber nicht zu viel davon.
Schokolade ist ein Hauptbestandteil meines Lebens.
Kaffee riecht gut, aber schmeckt schlecht. Meinen Tag starte ich mit Kamillentee.
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Der Titel kam in allerletzter Minute. Ich konnte die Veröffentlichung kaum erwarten, aber irgendwie war der Titel noch nicht stimmig. Also musste ich mich in Geduld üben, bis der Titel entstand. Meine Lektorin hat mich bei der Titelfindung großartig unterstützt. „Von Träumen und Tränen“ ist mir dann spontan abends auf der Couch eingefallen. Ich finde es umfasst den Buchinhalt sehr gut.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Das Cover stand tatsächlich vor dem Titel fest und hat mir von Anfang an gut gefallen. An dieser Stelle vielen Dank an Raphaela Deininger.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
„Wenn deine Welt dir nicht erlaubt zu träumen, dann geh‘ in eine, die es tut.“ (Billy Idol)
Danke für das Gespräch.
Vielen Dank an dich und alle, die es gern verfolgt haben.

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