Freitag, 23. April 2021

[Buchvorstellung einmal anders] Der Fluch von Rosegarden Manor von Marlies Lüer

 



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Artan, Tante Hazel, Waldemar Waldmeister (ein Schulterdrache), Nathan, und Ambrose aus „Der Fluch von Rosengarden Manor“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.


Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Artan: Na klar doch, kein Ding!
Tante Hazel: Im Namen aller Rosen antworte ich mit all der Leidenschaft, die mir innewohnt.
Drache: Nichts lieber als das! Ich komme gern mal zu Wort.
Nathan: Zeit? Da ich nunmehr in der Ewigkeit verweilen muss, ist Zeit kein Problem.
Ambrose: Es ist mir eine Ehre!
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Artan: Ich bin ein geborener Magier aus der merlinischen Linie und Mellys fester Freund.
Tante Hazel: Bin Mellys Tante und Herrin von Rosegarden Manor.
Drache: (wirft sich in die Brust und räuspert sich) Ich bin Waldi, der Schulterdrache der Dandelia Dorca, Vater der Drachen ihrer Kinder und der glückliche Gefährte von Wendi, Mutter der Drachenkinder, die zu Artan und seinen kleinen Schwestern gehören. Ich bin ein durch und durch magisches Wesen, geboren aus der Hand der keltischen Götter sozusagen. Und ich bin jemand, dem es schwerfällt, sich kurz zu fassen.
Nathan: Ich weiß nicht, ob ich auf diese Frage antworten sollte. Ist das eine Falle?
Ambrose: Auch ich bin ein geborener Magier und stamme aus dem Norden Schottlands.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Artan: Ich sage den ersten Satz! Da wir fünf Interviewpartner sind, teilen wir die Frage gerecht unter uns auf. Das Buch ist schlicht der Hammer!
Tante Hazel: Das sagt er nur, weil er eine Hauptrolle hat …
Drache: Contenance, Leute! Es geht hier um das Buch, nicht um euch.
Nathan: Ich finde, es ist eine einzige Indiskretion.
Ambrose: Ich LIEBE das Buch, denn es erzählt von der wichtigsten Lebensphase von Melly, meiner kleinen Beerenprinzessin.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Artan: Schwer zu sagen. Im Grunde kenne ich die Frau nicht. Ich bin doch mehr auf mich selbst fixiert. Auf jeden Fall kennt die keine Rücksicht auf Eitelkeiten – zeigt sie mich doch als Trottel, der ich war mit 17 Jahren. Da darf man noch großspurig sein. Und sich zu viel zutrauen (Artan errötet leicht an dieser Stelle des Interviews)
Tante Hazel: Nun, auf jeden Fall war sie konsequent, was mein Schicksal angeht, und kein Weichei.
Drache: Wenn ich so zurückblicke in die Dandelia-Dorca-Reihe, ja, dann kann ich nicht umhin anzunehmen, dass sie ihren Spaß daran hat. Da waren viele schwierige Situationen. Ich sag nur: Schwangere Drachenfrauen!!! Zickig wie sonst was. Gilt auch für schwangerere Hexen. (Aber sagt das bitte nicht Dandelia!)
Nathan: Auf jeden Fall hat sie kein Verständnis für die Großartigkeit der Nachkommen des Korlan und deren Recht auf Konsequenz in Sachen Einzigartigkeit. Außerdem bin ich anbetungswürdig! Und brutal, das gebe ich zu. Na und?
Ambrose: Nun ja. Sie hatte ihre Gründe.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Artan: Das erste Mal mit Melly zusammen Eis mit Erdbeeren essen und im selben Moment wissen, dass nur durch sie die Erdbeeren so köstlich sind, und nur mit ihr zusammen schmecken. Melly ist meine Süße, für immer und ewig.
Tante Hazel: Ehrlich gesagt, war das der Moment, als ich das letzte Mal in den Baum ging. Ich wollte wirklich nur das und nichts weiter.
Drache: Der Moment, wo unser Sohn Blue Sky zwischen unseren Flügeln wieder in Geborgenheit und Sicherheit war. Das ist für mich der beste Moment im Buch.
Nathan: Da selbst Leute wie ich ihre guten Momente haben: Das war, als ich einen Anfall von Romantik hatte und auf dem Dudelsack spielte. Im Haselhain. Im Verborgenen. Versteht sich.
Ambrose: Wieder das Tageslicht zu sehen!
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Artan: Also, ich habe nichts mit ihr gemeinsam. Aber es könnte gut sein, dass was von ihr in Melly steckt. Oh! Doch, da ist ja was: Unsere Liebe zu Drachen!
Tante Hazel: Sie backt gut. Aber ich backe besser.
Drache: Die Liebe zur Mystik! Die teilen wir. Auch die Treue zu denen, die wir lieben.
Nathan: Natürlich nicht! Die ist genauso ekelhaft herzlich und voller Güte wie die ersten Rosenherrinnen! Wie kann man nur wagen, MICH mit der da zu vergleichen!?
Ambrose: Sie erinnert mich an meine Pearl.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Artan: Drachenverliebt.
Tante Hazel: Häuslich.
Drache: Fantasievoll!
Nathan: Gutmenschen-Tussi.
Ambrose: Ein Mensch mit Tiefgang und Weitblick.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Artan: Ich glaube, da war irgendwas mit Erdbeeren …
Tante Hazel: Nein, Artan, da war was mit Rosenzauber! Viel wichtiger als deine blöden Erdbeeren.
Drache: Allerdings, der Titel hat sich quasi ins Gegenteil verkehrt.
Nathan: Darauf bin ich stolz! Mein FLUCH hat die Oberhand gewonnen über süße Erdbeeren und rote Rosen.
Ambrose: Ehrlich gesagt, der ursprüngliche Titel „Erdbeerglück und Rosenzauber“ hat mir besser gefallen.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Artan: Ist okay. Hauptsache, ich musste nicht mit drauf.
Tante Hazel: Eigentlich hätte ich in meiner Eigenschaft als Rosenherrin aufs Cover gehört.
Drache: Wir Drachen fehlen total auf dem Cover. Schade.
Nathan: Ich finde es gut! Die Dornen, das Grabkreuz … da hätte noch mehr Finsternis draufgepasst – aber, wie ich schon sagte: Weichei und Gutmenschin. Ekelhaft!
Tante Hazel: ICH habe sie Weichei genannt! Jetzt stehle mir nicht auch noch die Worte aus dem Mund, du alte Hexe.
Ambrose: Das Cover ist sehr passend. Ich mag es.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Artan: „Ich liebe Frauen, die am Herd stehen.“ (Weil ich super gerne esse, nicht, weil ich ein Macho bin, klar?)
Tante Hazel: „Der Kuchen war wieder ein Traum, Tante.“ (Ich bin stolz auf meine Bisquitrolle)
Drache: „Du liebe, olle Verräterin, lass mir doch meinen großen Moment!“
Nathan: „Oh, ihr MacArran-Frauen, ihr seid doch alle gleich. Liebe! Güte! Tapferkeit und Barmherzigkeit! Ich spucke auf euch.“ (mein Lieblingszitat, weil DAS meine ganze Wahrheit ist, ich hasse mit Inbrunst alle Mac-Arran-Frauen!)
Ambrose: Zu dem Zeitpunkt gab es den Hortus nicht mehr. (Ich habe diese Zeile gewählt, weil sie meine Freiheit und Erlösung bedeutet.)
Danke für das Gespräch

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