Samstag, 17. April 2021

[Buchvorstellung einmal anders] Acht von Andreas Michels



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Alex Richter, Jessy, Jochen, Karel, Prof. Sperling, Dr. Schneider, Hiko, Frau Ines Krämer und Miss Daisy aus „Acht“, um mit ihnen über das Buch und ihren Autor zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Dr. Schneider: „Vielen Dank für die Einladung, natürlich werden wir unser Möglichstes tun, ihre Fragen zu beantworten, wenngleich natürlich eine gewisse Diskretion aufgrund bestehender Verschwiegenheitsklauseln beachtet werden muss“
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Alex Richter. „Hi, ich bin Alex. Das da sind Jessy und Jochen, zwei meiner WG-Mitbewohner, der Herr dort ist Prof. Johann Sperling, mein Geschichtsdozent aus Unizeiten. Daneben sitzt Karel Nowak und der Rest stellt sich wohl am besten selbst vor!“
Dr. Schneider. „Mein Name ist Schneider, ich bin Fachanwalt für Erbrecht und habe eine Kanzlei in Regensburg.“
Frau Krämer. „Hallo, ich bin Ines Krämer und arbeite als Angestellte in der Phantombildstelle der Polizei Regensburg im Revier am Dachauplatz“
Miss Daisy: „Mau?“
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Hier muss unter den Anwesenden erst einmal lebhaft diskutiert werden. Letztlich ist es Alex, der antwortet, wenngleich einige andere der Anwesenden gern auch etwas dazu gesagt hätten: „Acht handelt von mir. Also ganz sprichwörtlich, ich bin wohl so etwas wie der Protagonist. Ich bin nicht so ganz happy darüber, was für ein Bild Michels von mir zeichnet, er neigt teilweise schon zu etwas drastischen Worten. Aber leider hat er letztlich schon recht, was mir da in Regensburg passiert ist, ging mir ziemlich an die Nieren und ich werde viel Alkohol brauchen, um mal darüber lachen zu können!“
Glaubt ihr, macht es dem Autor Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Abermals diskutieren die Anwesenden. Letztlich antwortet ein Kerl mit deutlichem Latino-Look. „Ich glaube, unser Schöpfer tut nichts ohne Grund. Man könnte manchmal meinen, seine Hintergedanken haben …Hintergedanken! Inwiefern Spaß dabei eine Rolle spielt, ist schwer zu sagen, aber ich glaube, dass er durchaus mit uns mitfiebert!“
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Alex grinst. „Oh ja, die habe ich!“ Zur Antwort kassiert er einen rüden Knuff von Frau Krämer, die etwas rot um die Wangen wirkt. Schnell ist Alex wieder ernst. „Spaß beiseite: Ich habe in dem Buch nicht allzu viel zu lachen, aber gerade die kleinen Sachen sind es, die mich das Ganze haben durchstehen lassen. Danke dafür!“ Er sieht offenkundig Jessy, Jochen, Karel und Prof. Sperling an. Dann wirkt er beim Anblick des Latinos etwas verwirrt, vor allem, als dieser wieder hinter einer Säule verschwindet.
Was glaubt ihr, wie viel von eurem Autor steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Dieses Mal ist es Professor Sperling, der antwortet (Nachdem er seine Brille durch eine andere ersetzt hat): „Man kann davon ausgehen, dass unser Schöpfer seine eigenen Erlebnisse aus seiner WG-Zeit in dieses Buch hat einfließen lassen, wenngleich diese in Leipzig war. Geschichtlich ist er auch sehr interessiert, wie man ja bereits an dem Historienroman sieht, den er geschrieben hat. Ich glaube allerdings, dass der Autor in einem Charakter aus einem anderen Buch mehr von seiner Weltsicht hat einfließen lassen: Esariel!“
Wie würdet ihr euren Autor beschreiben?
Frau Krämer antwortet: „Andreas verfügt über einen rabenschwarzen Humor, für den er eigentlich einen Waffenschein benötigt. Aber er grübelt so schrecklich viel, manchmal zu viel für unseren Geschmack. Unsere Schicksale haben sich im Laufe der Geschichte mehrfach verändert und zwar mitunter von einem Extrem ins andere. Und wieder zurück!“
Miss Daisy: „Purrr!“
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Jochen räuspert sich, doch bevor er antwortet, muss erstmal die Brille zurechtgerückt werden: „Andreas bearbeitet meist mehrere Projekte gleichzeitig. Acht war eigentlich „nur“ die Nebenstory eines anderen Buches, das dadurch aber zu umfangreich geworden wäre. Anstatt uns aber einfach heraus zu kürzen, hat Andreas Vollgas gegeben und uns letztlich in einem eigenen Buch eine Heimat gegeben. Der Titel stand dabei von Anfang an fest, da er in diesem Fall allegorisch in vielerlei Hinsicht zu sehen ist. Ich bin gespannt, ob die Leser alle Bezüge im Buch zu dem Titel finden!“
Jessy knufft ihren Mitbewohner. „Andreas mag aber vor allem kurze, klangvolle Titel, insofern hat sich das angeboten. Natürlich auch im Zusammenhang mit den Punkten, die Jochen genannt hat!“
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Alex kichert. „Das Cover war eine schwere Geburt, das kann ich dir sagen!“ Das liegt daran, dass Kathrin vor eine Weile begonnen hat, ihre kreative Ader auch bei der Gestaltung von Covern auszuleben. Sie hat Andreas quasi getiltet, so viele gute Coverentwürfe hat sie produziert. Es gab mehrere Leserumfragen, genauso, wie der Freundeskreis gelöchert wurde!“
Dr. Schneider lehnt sich vor und versucht dabei diskret, die Katze von seiner Anzughose fernzuhalten. „Das ist korrekt, allerdings kann mit Fug und Recht behauptet werden, dass, nach Abwägung aller Faktoren, das Cover für „Acht“ vollumfänglich zu unserer Zufriedenheit geraten ist!“
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Alex antwortet wie aus der Pistole geschossen: „Grunge ist in!“
Jessy neben ihm verdreht die Augen
Danke für das Gespräch

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