Dienstag, 13. April 2021

[Autoreninterview] Maria Röhreich

Autoreninterview
Maria Röhreich

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hi! Ich bin Maria Röhreich, bin „hauptberuflich“ Studentin und komme aus Thüringen. Ich habe schon oft an Schreibwettbewerben teilgenommen und durfte mit Hexenrot 2019 mein Debüt veröffentlichen.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Irgendwie war das wohl schon immer mein Hobby :D Ich habe als Kind schon gerne Geschichten geschrieben, eigentlich sobald ich schreiben konnte. Und wenn ich nachmittags aus der Schule kam, habe ich an der ein oder anderen Geschichte geschrieben, spätestens ab der fünften Klasse sogar regelmäßig.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Bisher ist von mir der Roman „Hexenrot“ erschienen. Darin geht es um die sechzehnjährige Alice, die sich meistens ziemlich langweilt und deshalb Feuer und Flamme ist, als sie erfährt, dass sie eine Hexe ist. Allerdings kann die Magie auch gefährlich werden und Alice setzt bald ihren Verstand und ihr Leben aufs Spiel.
Außerdem gibt es noch „Darkness´ Schicksal“. Das ist ein kleiner Kurzroman als e-Book, nämlich ein Spin-off zu Hexenrot, indem es um die Vorgeschichte von Darkness – einer von Alice´ Lehrmeisterinnen – geht.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
An mehreren ;D Aber bis eins davon wirklich verlagsfertig ist, wird es noch eine Weile dauern. Ich habe immer wieder längere Pausen im Schreibprozess …
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Lesen natürlich! ;)
Aber genauso gern verbringe ich entspannte Abende mit Freundinnen (als es noch möglich war …) oder schaue einfach nur ganz ruhig Serien.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Auf jeden Fall. Wer gerade mein Lieblingsautor oder Lieblingsautorin ist, wechselt immer etwas. Aktuell bin ich ein riesiger Fan von Julia Dippel, früher war Cornelia Funke mein absolutes Vorbild.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Wenn ich schreibe, mache ich es mir dafür meistens in einem Sessel oder auf dem Bett bequem, weil ich am Schreibtisch schon so viel Zeit fürs Studium verbringe. Eigentlich würde ich auch total gern öfter draußen schreiben, aber wenn ich es versuche, sehe ich mich spätestens nach einer halben Stunde besorgt nach einer Steckdose für meinen Laptop um :D
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Ein ganz normaler Tag beginnt bei mir mit dem obligatorischen Morgenkaffee und Frühstück. Dann setze ich mich an meinen Laptop und beschäftige mich mit dem, was gerade so für die Uni anfällt. Nachmittags versuche ich meistens, ein bisschen Sport dazwischen zu schieben, abends bin ich nochmal produktiv und dann öffnet sich entweder ein Buch oder Netflix :)
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Bei beidem Fantasy! Das kann schonmal in Science-Fiction oder Romantasy übergehen, aber insgesamt ist es meistens die Fantasy-Richtung.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Für das gesamte Leben nicht, nein. Aber für das Schreiben habe ich mir lange Zeit zur Motivation ein paar Zeilen aus der Tintenherz-Trilogie von Cornelia Funke vor Augen geführt, weil darin viele Stellen sind, die für mich den Schreibprozess sehr gut in Worte fassen. Mein Lieblingszitat über gute Texte war immer: „Aber es müssen Sätze sein, in denen eine ganze Welt beschrieben ist […]. Sie müssen verwoben sein miteinander, so dicht, dass die Stimme nicht hindurchfällt.“ (aus Tintenblut)
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Nein, ich glaube nicht – ich habe noch nie über ein Lieblingsland nachgedacht :D Aber in jedem Land, in dem ich bisher war, habe ich schöne Orte und Landschaften gesehen, sodass ich sagen würde, ich habe stattdessen ganz viele Lieblingsorte 😊
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Wenn ich konstruktive Kritik erhalte, gebe ich mir immer Mühe, etwas daraus zu lernen. Viel schwieriger als die Kritik anzunehmen finde ich es, darauf zu reagieren. Ich will ja, dass der oder die Kritikerin auch merkt, dass die Kritik bei mir sachlich vermerkt wurde und ich wirklich versuche, etwas daraus zu lernen.
Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Ganz ehrlich? Ich hatte – und habe – einfach keine Ahnung vom Selfpublishing. Ich bewundere die Leute, die ganz allein Vertrieb, Marketing, etc. für ihr Buch stemmen, aber bin froh, dass ich dabei die Unterstützung eines Verlages hatte. Das fühlt sich für mich sicherer an.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Zeit in die eigenen Hobbys zu investieren, ist auch eine Form der Produktivität!

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