Mittwoch, 14. April 2021

[Autoreninterview] Elisabeth Steinfatt

Autoreninterview
Elisabeth Steinfatt


Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Elisabeth Steinfatt, geboren und aufgewachsen in Tirol, heute lebe ich mit meiner Familie in Tirol und Bayern.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Bei mir haben sich schon immer die Bücher gestapelt. Lesen und Schreiben sind einer meiner größten Leidenschaften. Früher habe ich Kurzgeschichten geschrieben, dann Reisereportagen. Meine Reisen in über fünfzig Länder der Welt haben mir viel Inspiration geboten.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Mein Debütroman „Von Träumen und Tränen“ ist im Januar erschienen.
Es geht um Hanna und Tom. Beide verschont das Schicksal nicht. Sie geben nicht auf und erkunden die Welt. Eine Katastrophe jagt die nächste, bevor sie ihre Liebe zueinander entdecken.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja. Ich arbeite am Folgeroman. Es geht um Maria und Florian und die große Liebe, die sich für immer verabschiedet hat.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Meine Familie um mich haben.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Leider habe ich nie mitgezählt, denn ich würde wirklich gern mal wissen wie viele Bücher ich in meinem Leben schon gelesen habe. Es waren auf jeden Fall viele. Allein auf Reisen lassen sich die Wartezeiten mit Lesen hervorragend füllen. Meine aktuellen Lieblingsautoren sind Svenja Lassen und Claudia Meimberg, die mir beide übrigens großartige Tipps für mein Debüt gaben.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Klar. Ich schreibe am liebsten an einem aufgeräumten Schreibtisch, der spätestens nach zehn Minuten mit kleinen Zettelchen übersät ist. Auf jedem steht eine Idee, die gerade warten muss. Daneben höre ich gern Musik. Schokolade macht sich auch sehr gut auf meinem Schreibtisch.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Früh aufstehen und spät ins Bett gehen, arbeiten und schreiben, dann die üblichen Mama-Aufgaben erledigen von Spielen über Kochen bis Wäsche waschen.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beim Lesen Romantik, aber auch Thriller. Beim Schreiben Liebesgeschichten in ihren unterschiedlichsten Facetten und mit allerlei Stolpersteinen.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Für mein Leben: „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ (Henry Ford)
Für mein Buch: „Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“ (Augustinus Aurelius)
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Südamerika ist meine Lieblingsdestination, Bolivien eines meiner absoluten Lieblingsländer.
Wenn man durch Südamerika reist, ist kein Tag wie der andere. So viele unterschiedliche Extreme habe ich an keinem anderen Platz dieser Welt erlebt.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Immer her damit ;-) Mein erster Roman wäre ohne Kritik nie zu dem geworden, der er ist.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Die Verlagssuche war für meinen Lebensentwurf sehr zeitaufwendig. Ich habe es halbherzig versucht, bin dann aber mit immer mehr Selfpublishern ins Gespräch gekommen. Das hat mich motiviert es auch selbst zu versuchen.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Das wäre mit einem weiteren Zitat von Emily Dickinson am treffendsten beschrieben: „Kein Schiff trägt uns besser in ferne Länder als ein Buch.“

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