Samstag, 3. April 2021

[Autoreninterview] Alisha Pilenko

Autoreninterview
Alisha Pilenko

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich heiße Alisha Pilenko, Jahrgang 1983, bin Psychologin und arbeite als Psychotherapeutin in eigener Praxis. Ich lebe mit meiner Familie im Ruhrgebiet.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Es existieren Aufzeichnungen in den Archiven meiner Familie darüber, dass ich schon in der Grundschule viel und leidenschaftlich geschrieben habe. 😉
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
„Voodoo wider Willen“ ist mein erster Roman. Es ist eine Psychiatriegeschichte mit Voodoo - oder umgekehrt. Daneben habe ich noch an zwei Fachbüchern mitgewirkt („Mechanismen psychosozialer Zerstörung“, VSA Verlag; „Anatomie des Ausschlusses“, Springer) und diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Es gibt verschiedene Ideen, die in meinem Kopf herumtanzen, aber die Coronakrise macht eine Umsetzung gerade schwierig.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Ich schreibe, tanze, lese, spiele Geige, häkle, male, meditiere, gehe ins Theater, besuche Konzerte oder unternehme Ausflüge mit meiner Familie.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich liebe Bücher von Terry Pratchett, Douglas Adams oder A. Lee Martinez, lese aber auch gerne Oliver Uschmann oder Marc-Uwe Kling. Das ein oder andere Fachbuch, insbesondere zu den Themen Philosophie, Psychologie und Neurowissenschaften darf auch mal dabei sein.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Ich sitze am liebsten in meinem Hängesessel, da kann ich denken und schaukeln miteinander verbinden. 😉
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Meine Tage bewegen sich irgendwo zwischen Praxis, Familie, Kindererziehung und dem ganz alltäglichen Wahnsinn.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Hauptsache Humor. Ich schmunzle gerne beim Lesen und Schreiben. Dabei darf es auch gerne satirisch zugehen. Wenn dann noch eine Prise Phantastik hinzukommt, umso besser.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
„Sei du selbst, alle anderen sind schon vergeben.“ Oscar Wilde
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ich denke, dass jedes Fleckchen Erde einzigartig ist und man überall etwas entdecken kann, das einen zum Staunen bringt. Hier im Ruhrgebiet mag ich zum Beispiel die Industriekultur.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Wenn Kritik konstruktiv ist und den allgemeinen Regeln der Höflichkeit folgt, nehme ich sie gerne an. Ich finde es sehr wichtig, dass man miteinander ins Gespräch kommt.
Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Ich bin sehr dankbar für die professionelle Unterstützung bei Lektorat, Covergestaltung, Druck und Vertrieb des Buches, die ein Verlag bieten kann.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
„Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben.“ George Bernard Shaw

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