Sonntag, 14. März 2021

[Reiheninterview] Tonkari - Reihe von C. J. Knittel

 


Reihenvorstellung

Heute treffe ich mich mit C.J. Knittel, um mit ihm über seine Reihe „TONKARI“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit hast, um mit mir über deine Reihe zu reden.
Ich freue mich! Danke für dein Interesse.
Kannst du uns deine Reihe, bestehend aus den Teilen „TONKARI – Das Herz des Greifen“ und „TONKARI – Der lange Marsch“ mit wenigen Worten vorstellen?
Die Reihe wird voraussichtlich 8 Bände umfassen, wobei die ersten 5 separate Abenteuer sind. Die Reihe endet dann mit einer Trilogie. Durch die gesamt Reihe ziehen sich allerdings zwei Handlungsstränge, die einen Rahmen oder roten Faden bilden. Mal mehr, mal weniger vordergründig. Der eine zeigt die Entstehung einer Tonkari-Mensch-Mischkultur, der andere die Geschichte einer Herrscherfamilie.
Deine Charaktere wachsen mit ihren Aufgaben, entwickeln sich weiter, bestehen so manche Situation. Fällt es dir leichter sie durch einfache, lustige oder durch schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Charaktere zu entwickeln und durch eine Geschichte zu bringen ist immer eine Herausforderung, die man mit Bedacht und Disziplin angehen sollte. Gute Figuren erfordern Arbeit. Aber mit Humor tue ich mir tatsächlich etwas schwer.
Hast du Lieblingsstellen in deiner Reihe, die du uns gerne vorstellen würdest?
Jedes Buch hat besondere Stellen, die einen als Autor besonders berührt haben. Ich glaube der Höhepunkt der Handlung hat immer auch eine besondere Bedeutung. Da möchte ich jetzt aber nicht zu viel verraten. Es ist natürlich auch immer eine Frage des individuellen Empfindens. Der Leser mag das anders sehen als der Autor.
Wie viel echter C.J. steckt in deinen Büchern oder dem ein oder anderen Charakter?
Ein gewisser autobiographischer Anteil steckt sicher in jedem Buch, allerdings ist man sich dessen oft selbst nicht bewusst. Der Autor arbeitet mit seinem Herzen und mit seinem Kopf, ganz klar, da ist Subjektivität vorprogrammiert. Absichtlich eingebaute Parallelen findet man bei mir bisher aber keine.
Wenn ich deine Protagonisten, Antagonisten oder auch Nebencharaktere fragen würde. Wie würden sie dich beschreiben?
Vielleicht als wankelmütig! Ich schraube oft an einer Szene herum, bevor ich weiß, wo ich letztlich hin will. Die Figuren haben es oft nicht leicht mit mir.
Wann stand die Idee eine Reihe zu schreiben? Stand es von vornherein fest, dass es ein Mehrteiler wird, oder haben die Protagonisten ein Eigenleben entwickelt?
Dass es eine Reihe werden würde hat sich während der Entstehung des ersten Bandes herauskristallisiert. Es kamen immer wieder neue Ideen zu neuen Bänden hinzu. Mit den Protagonisten hat das nichts zu tun. Die entstehen erst, wenn entschieden ist, dass es ein Buch geben wird.
Wann kamen die Titel? Standen die im Vorfeld schon fest, oder entwickelten sie sich im Laufe des Schreibprozesses?
Die Titel der Bücher entstehen bei mir immer recht früh, schon im Stadium der Ideenfindung. Es haben sich aber auch Titel noch kurz vor der Veröffentlichung geändert.
Bist du mit deinen Covern zu 100% zufrieden, oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?
Ursprünglich wollte ich eine Glefe im Waldboden stecken haben, doch das ließ sich nicht so einfach realisieren. Das letztendliche Cover finde ich toll und bin froh, dass es das geworden ist.
Danke für das Gespräch.
Ich danke dir!

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