Montag, 15. März 2021

[Buchvorstellung einmal anders] Im Bann der Finsternis: Mars - der Krieger des Lichts von Marc Short



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit dem Protagonisten Mars, um mit ihm über das Buch „Im Bann der Finsternis: Mars – der Krieger des Lichts“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten.
Selbstverständlich, ich komme, wenn ich gerufen werde. Und dass muss nicht immer zu einem Kampf sein. Meine treuen Freunde erleichtern mir die Anreise und ich habe dabei auch heute wieder eine Menge Spaß gehabt. – Nicht wahr, Samu? (Mars streichelt in aller Ruhe den Kopf des Silbertigers und über dessen Zähne)
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben? In welchen Bereichen unterscheidet sich dieses Buch von Teil 1?
Da folge ich gerne dem Beispiel meines Planetenbruders Mercure, denn manchmal sollte ich mir tatsächlich mehr von ihm abschauen. Vielleicht wäre manches dann anders gekommen … Aber genug der Andeutungen.
Ich zitiere hier mal aus dem 2.ten Buch: „Mars. Der vierte Planet im Sonnensystem und äußerer Nachbar der Erde. Im Durchmesser halb so groß wie die Erde, dafür mit den größten Vulkanen und zu einem nicht gerade kleinen Teil von Kratern bedeckt. Zwischen blut- und orangerot schwankt seine Färbung und ist dem Bestand von Eisenoxid-Staub geschuldet. Eine dünne Atmosphäre und hohe Temperarturschwankungen herrschen dort.“ – An diesem Ort wurde ich geboren, auf diese Planetenmacht kann ich zugreifen. Ich glaube, der Kampf ist mir angeboren und ich setzte meine Kraft und mein Herz für die Erde ein. Das gerade eine Vampyrin mein Kämpferherz so durcheinanderwirbelt und meine Kräfte bis zum letzten ausreizt, wurde mir erst bewusst, als es schon geschehen war. Doch ich bin der Kriegsgott, ich akzeptiere die Herausforderung, nehmen sie an und … im besten Fall meistere ich sie.
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
Mein Bruder ist mit seinen Verhandlungen beim Vampyr-König gescheitert. Nun ist es an mir, die Verhandlungen fortzuführen – und mein Handwerk ist die Kampfkunst. Doch es steht das Schicksal des Amazonentals auf dem Spiel, deren Königin mich tief beeindruckt hat. Und ich habe ein Handicap: Mein Seelenstein, mein Dolch, ist in der Hand des Feindes … Die Vampyrin Shanti treffe ich und sie stellt mein Kämpferherz auf eine harte Probe. Wenn ich zu Ortrera sehen … es fällt mir schwer … aber nichts ist wie es scheint, gerade im Amazonental.
Nun, was sagst Du? Wirst du reinlesen?
Glaubst du macht es dem Autor mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen?
Marc lässt mich viele Kämpfe ausfechten, im Inneren wie im Äußeren und das beginnt schon im ersten Band. Gut erinnere ich mich, als ich mit meinem Bruder das Herz der Finsternis – die Dunklen Hügel – betrete, um etwas zurückzuholen, dass uns genommen wurde!
Und letztlich habe ich meinen Dolch verloren, meinen Seelenstein! Doch Marc wäre nicht Marc, wenn er mir nicht auch eine Chance gäbe, meinen Seelenstein zurückzuerobern. Und ich gebe zu: ich mag die Herausforderungen, ja ich brauche sie wohl auch ….
Du darfst also wahrlich gespannt sein, um die Kämpfe, die ich austrage.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Da ich Tiere sehr mag, ist die Begegnung mit Samu, dem Silbertiger des Amazonentals, eine ganz besondere. Die Narbe aus frühen Tagen erinnert mich immer wieder an unsere erste Begegnung, aber auch daran, wie aus Feinden Freunde werden können. (Mars streicht sich nachdenklich über die linke Schulter)
Ebenso mag ich Tempelanlagen und in diesem Buch gibt es zwei besondere Stellen, die davon erzählen … eine lässt mich gar nicht gut aussehen und ich frage mich heute, wollte ich getäuscht werden, oder hat sich der große Krieger des Lichts tatsächlich täuschen lassen?
Was glaubst du, wie viel Marc steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter?
Oh, ich kann mir vorstellen, wenn man sich mit uns Planetengöttern beschäftigt und auch zuvor viele Vampirgeschichten gelesen und Filme dazu gesehen hat, dann kommt spannendes heraus. Wenn man bedenkt, dass Natur und Mensch eins sind, so steckt vielleicht auch ein Teil Marc in uns, aber auch viel Phantasie. Mit jeder Zeile, jedem Wort wachsen wir und nicht allzu oft machen wir uns selbstständig.
Wie würdest du deinen Autor beschreiben?
Marc ist ein Kämpfer und immer da, wenn es drauf ankommt. Er hat vielleicht nicht meine Erfahrung, aber dafür sind wir Planetengötter da und unterstützen ihn. Ich weiß, dass sich Marc auch für Kampfkunst begeistert und die Natur sehr schätzt. Vielleicht sind wir alle eins, zumindest ist der Autor Teil unseres Planetenbundes; er könnte in unserer Zeitschiene einer der letzten Menschen sein ….
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
Nach Mercure war es an mir, die Lage einzuschätzen und zu ändern. Wie das Experiment ausgeht, musst du selbst herausfinden. In jedem Fall habe ich meine Meinung auch in Band1 kundgetan und immer gesagt, ich stehe bereit, wenn es darauf ankommt. Vielleicht hätte man ahnen können, dass ich bald auf die große Bücherbühne trete und meinen eigenen Roman erhalte. – Vielen Dank kleine Kriegerin, dass Du mir Platz für ein eigenes Interview gibst. Das rechne ich Dir hoch an. Jedenfalls habe ich mich in meiner ganz eigenen Art mitgeteilt, mit Kämpferherz und Verstand – und siehe da, der Autor hat mich bemerkt, ich für eine Zeit lang seine gesammelte Aufmerksamkeit …. Und mich wie meinen Bruder im Untertitel erwähnt.
Gefällt dir das Cover zu 100% oder hättest du einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Gegen eine Szene aus einem meiner legendären Kämpfe, ein Porträt mit Schild und Waffe, habe ich natürlich auch nichts einzuwenden. Zudem gefällt es mir sehr, mit raubtierhaften Wesen zu posieren … Dir zu zeigen, wie gut ich im Zähmen wilder Tiere bin. Aber es ist anders gekommen und ich bin einverstanden. Meinen Dolch und mein Planetenmal in den Vordergrund zu stellen, mein Planet Mars dazu im Hintergrund und als Panorama … das lädt zum Reisen und Meditieren ein … ja, es hat etwas phantastische, beruhigendes aber auch weitsichtiges. Autor und Verlag haben letztlich entschieden und ich stehe voll und ganz hinter ihrer Entscheidung. Alles ist gut, so wie es ist.
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
Es ist eine Stelle im Buch, die im Amazonental spielt. Als ich den Tempelschleichern und Tempelwächtern begegne, sie mich aus hundert unsichtbaren Augen beobachten und ihre Königin – Ortrera zu mir spricht: „Du kannst es dir überlegen. Entweder du gehst in Frieden, oder diese Katzen werden über dich triumphieren, diese Steine deinen Körper begraben und diese Wurzeln sich von dir nähren.“
Da weiß ich wieder, warum mich diese Kriegerin im Besonderen und ihr Volk vom ersten Moment so faszinierten. Und wohl nicht nur mich …. Ich denke an Antiope … (Das Planetenmal leuchtet rot auf, eine rubinrote Träne kullert die markante Wange hinab und verfängt sich in Samus Fell)
Danke für das Gespräch.
Ich danke Dir. Möge meine Planetenmacht mit Dir sein. Sieh zum Mars, wenn Du Unterstützung suchst. Mars wird Dich finden, meine Planetenmacht mit Dir sein. Ich kämpfe für Dich, so wie ich für alle Menschen kämpfe, die mich brauchen. Mich, und meinen Planet Mars.
Eines solltest du wissen, wenn Du es nicht schon im Herzen fühlst: Wir alle tragen einen Kampf aus, wir haben starke und schwache Tage; aber gemeinsam schaffen wir alles.
--> Sprachs, sprang auf den Rücken des riesigen Silbertigers, und verschwand mit ihm. Zurück zum Amazonental?

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