Sonntag, 21. März 2021

[Buchvorstellung einmal anders] Die Traumkriegerin - Der Zorn der Mutter von Ava Cooper

 


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Talisha und Krian aus „Die Traumkriegerin – der Zorn der Mutter“ und deren Autorin Ava Cooper.

Claudia: Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig ergänzen?
Talisha: Aber sicher doch. Das machen wir sehr gerne. Nicht wahr? (Sie stößt Krian an.)
Krian brummelt Zustimmung.
Ava: Ja, so ist er halt. Ein Mann mit Ehre und Prinzipien, aber Small-Talk ist nicht seins.
Krian wirft ihr einen bösen Blick zu.
Claudia: Ich hatte vor kurzem ein langes Gespräch mit eurer Autorin und auch mit euch, aber ich weiß nicht, wie viele das letzte Interview gelesen haben, deshalb wäre es schön, wenn ihr euch meinen Lesern vorstellen könntet.
Talisha: Das mache ich sehr gerne. Mein Name ist Talisha und ich war einst eine Novizin im Tempel der Erdenmutter. Aber es war meine Bestimmung, meine Heimat Remavo zu retten. Wobei diese Rettung anders aussah, als ich vorher gedacht hatte. (Sie lacht). Ich habe auf Daranien die Liebe gefunden. Nun regieren Krian und ich gemeinsam die Vereinigten Traumreiche.
Krian: Ganz recht. Als Thronfolger der Penanga wollte ich die Traumwelt eigentlich angreifen. Aber Talisha hat etwas in mir zum Klingen gebracht. Und so haben wir geheiratet, anstatt uns zu bekriegen. (Er zieht die Augenbrauen zusammen) Aber müssen wir das alles wiederholen? Bei Nevaro, so lange ist das doch nicht so lange her. Daran sollten die sich doch erinnern können!
Ava (beschwichtigt): Naja, Claudia stellt ja viele Bücher vor. Ich verstehe das schon.
Claudia: Könnt ihr uns das Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben? Vielleicht sogar ohne den Klappentext abzulesen?
Ava: Im Wesentlichen geht es darum, dass Remavoner und Daranier von Gegnern zu Verbündeten werden müssen – und Talisha und Krian müssen zu einem echten Paar werden. Weder das eine noch das andere ist leicht, weil jeder verschiedene Vorstellungen davon hat, was richtig und was falsch ist. Das sorgt für einige Probleme.
Krian: Vergiss mal nicht, dass Danos im Hintergrund seine Messer wetzt, um sie mir in die Rippen zu rammen. Den hast du mir doch auf den Hals gehetzt! (Er schaut Ava finster an) Und Talishas beste Freundin hast du zu ihrer schlimmsten Feindin werden lassen.
Talisha: Das macht sie doch nicht mit böser Absicht. Obwohl sie mir wirklich ganz schön viel zugemutet hat in diesem Teil. (Sie seufzt schwer.)
Claudia: Macht es dir Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein? Und wie geht es euch als Charaktere dabei?
Krian: Wie sollen wir das wohl finden? (Er schnaubt.) Sie gönnt mir keine anständige Schlacht, aber dafür muss ich mich ständig mit hinterhältigen Intrigen auseinandersetzen. Und dann auch noch die Ereignisse nach der Blutnacht. Da ist sie wirklich zu weit gegangen!
Ava (lächelt verlegen): Natürlich, das ist hart gewesen. Für euch beide! Aber ihr müsst mich auch verstehen: Ich will euch ja nicht verletzen. Oder zumindest nicht zu sehr. Ich will den Lesern allerdings auch eine spannende Handlung bieten. Daher muss es einige Konflikte geben.
Talisha: Trotzdem – denk doch auch einmal daran, wie wir uns fühlen. Wie ich mich fühle! (Sie schnieft) Darüber möchte ich jetzt eigentlich gar nicht reden.
Krian (legt eine Hand auf ihre): Das ist zu viel für sie. Nächste Frage!
Claudia: Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch, die ihr den Lesern des Blogs gerne vorstellen würdet?
Ava: Ich mag die romantischen Stellen. Besondere gerne habe ich Talishas und Krians Ausflug zum Höhlensee geschrieben, wo die Konzertvögel für sie singen. Da ist mir selbst ein kleiner Schauer des Glücks den Rücken hinuntergelaufen.
Talisha: Oh ja, die Stelle hat mir auch gefallen! Selten habe ich mich so verbunden gefühlt mit Krian. (Sie wirft ihm einen verträumten Blick zu.)
Krian (lächelt mild): Stimmt, das war schön. Aber mir haben die Szenen auch gefallen, wo es mehr Action gibt. Also, zum Ende hin passiert ja schon so einiges. Das hat was.
Claudia: Wie viel echte Ava steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter? Habt ihr eure Autorin in euch auch schon entdeckt?
Talisha: Ich befürchte, dass ich meine Impulsivität von ihr habe. (Sie verdreht die Augen.)
Ava (lacht): Schuldig! Aber dafür habe ich dir auch meine Intelligenz und mein offenes Wesen mitgegeben. Und den Glauben an das Gute im Menschen, den ich früher hatte.
Krian: Na toll, und was hast du mir vererbt? Deine Aggressivität, oder was?
Ava (grinst): Naja, zu sehr reizen sollte man mich tatsächlich nicht. Ich kann ganz schön wütend werden. Das haben wir gemeinsam. Außerdem sind wir beide sehr energisch und halten unsere Versprechen.
Claudia: Wie würdet ihr als Protagonisten eure Autorin beschreiben?
Krian: Fies und bösartig.
Talisha (boxt ihn leicht): Das meinst du doch nicht ernst! Sie schickt uns zwar durch einige ziemlich schlimme Ereignisse. Aber immerhin haben wir uns. Das gleicht doch vieles aus, oder?
Krian: Schon ... Trotzdem. Nett ist anders. Ihren Spitznamen hat sie mit Recht – bloody Ava.
Claudia: Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr zwei vielleicht sogar Mitspracherecht?
Ava: Der Haupttitel – die „Traumkriegerin“ – war ein fließender Prozess, das hat ewig gedauert. Der Untertitel von Teil 2 – „Der Zorn der Mutter“ – sprang mich irgendwann beim Schreiben an und gefiel mir sofort. Denn er macht neugierig und trifft den Kern des Buches.
Talisha: Das sehe ich genauso. Ich war sofort begeistert davon.
Krian: Also, mich hat sie natürlich nicht gefragt. Aber das passt schon so.
Claudia: Seid ihr zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hättet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Talisha: Ich finde das soooo schön.
Krian: Das ist ganz okay. Der Drache hat Pep. Aber ich will endlich auch mal auf den Titel! Ich komme hier immer nur unter ferner liefen. Dabei bin ich genauso sehr Hauptdarsteller wie Talisha!
Ava: Ich bin so glücklich, dass ich beim Plotten irgendwann auf die Idee mit dem Drachen gekommen bin. Dadurch ist das Cover jetzt sehr aussagekräftig, finde ich. Und er macht die Story besser!
Claudia: Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Ava: Das wichtigste Zitat hat Menara gesagt, als sie Talisha ein Geheimnis anvertraut: „Die Zukunft unserer Welten hängt davon ab, dass die richtigen Paare einander in Liebe zugetan sind.“ Was genau sie damit mein, zeigt sich aber erst in Band 3.
Krian: Da es in diesem Teil ja viel um unsere Gefühle geht, passt diese Aussage am besten: „Ich bin dir vielleicht nicht der Ehemann, den du dir gewünscht hättest, aber zweifele nie an meiner Liebe.“
Talisha (lacht): Lustigerweise ist mein Lieblingszitat etwas Kriegerisches: » Lieber sterbe ich, als dass ich tatenlos zusehe, wie sich Remavoner und Daranier gegenseitig ermorden!«
Claudia: Vielen Dank für das Gespräch und vielleicht sehen wir uns ja mal wieder 😊

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