Freitag, 5. März 2021

[Autoreninterview] Marc Short

Autoreninterview
Marc Short

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Sehr gerne. Da ich Lyrik mag, folgt hier meine lyrische Vorstellung, die Du auch auf Lesungen hören wirst: Hallo und Herzlich willkommen! Begib Dich nun mit mir auf Fantasy-Fahrt. Götter-Vampyr-Zeit Start!
Für alle, die mich noch nicht kennen, Marc Short dürft ihr mich nennen.
Ich male mit dem Wort, ich schreibe mit dem Stift, es folgt nun dazu ein kleiner Bericht.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Alles fing mit Lyrik und Kurzgeschichten an, mit der Teilnahme an Schreibwettbewerben. Dadurch entstanden bald Geschichten, die Material für mehr als nur eine Kurzgesichte hergaben. Hinzu kamen bald auch Schreibwettbewerbe für Romane.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Meine Trilogie IM BANN DER FINSTERNIS ist in diesem Jahr komplett geworden. Darum geht es: Vampyre, die nach Draculas schwinden aus den Vampiren hervorgingen und wie Menschen bei Licht und Dunkelheit leben, haben mehr und mehr die Macht auf Erden übernommen. Und so steht der Bund der letzten Planetengötter vor der größten Entscheidung: Greifen die Lichten zum Wohle der Erde ein, um Gaias Erbe zu retten und das Licht auf der Erde zu erhalten? Dabei steht fest: Die Grenzen zwischen den Vampyren und den Lichten verschwimmen, Licht und Dunkel sind wie Yin und Yang ... und es geht um nichts geringeres als die Erde. Diese Trilogie geht tiefer und verspricht vor allem eines: wirklich starke Protagonisten!
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Es gibt zwei, drei Projekte und auch Textanfänge, die sehr vielversprechend sind. Derzeit liegt mein Augenmerk auf der Trilogie und der damit verbundenen Vorstellung. Auch auf hoffentlich bald wieder möglichen Lesungen.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Freunde treffen. Lesen, lesen und ja, lesen. Hab ich schon erwähnt … da ist auch noch Sport. Und Musik, sie ist Inspiration und Begleitung zugleich.
Hast du auch Lieblingsbücher und Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Bei Vampirgeschichten mag ich Lara Adrian ganz gern, bei nordischen Geschichten denke ich an Ivo Pala und die Elbenthal-Chroniken. Außerdem gibt es zu der Chronik noch einen Kurzgeschichtenband, das finde ich richtig super!
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Bei mir gibt es zwei Lieblingszeiten zum Schreiben: Am Morgen mit einem Kaffee und den wärmenden Sonnenstrahlen, oder nachts, bei musikalischer Begleitung.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Arbeiten, Sport machen, Ideen sammeln, schreiben. Dazwischen essen und schlafen. Ach ja … und natürlich lesen, wann immer es möglich ist.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Nach wie vor Fantasy. Beim Schreiben bleibt mein Hauptaugenmerk darauf. Beim Lesen sind es derzeit Geschichten über und mit Göttern – nordische, römische, griechische.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Ein Buch habe ich tatsächlich mit einem Zitat begonnen – einem von Seneca: „Im Hafen ist ein Schiff sicher, aber dafür wurde es nicht gebaut.“ In der Geschichte geht es um das Drachenschiff HAITHABU, dass ein Museumsschiff ist … aber auf den Ozean gehört … nicht zuletzt, da bei diesem Schiff auch das Holz des Weltenbaums Yggdrasil verwendet wurde. Und wohin reist man damit am besten? Ja, in die Welt der nordischen Götter … oder derer, die nach Ragnarök noch sind.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Die Welt ist zu groß und voll von wunderbaren Plätzen, als dass ich nur ein Lieblingsland hätte. Gerade die Vielfalt und die Unterschiede von Ländern und ihren Menschen, Pflanzen und Tieren, machen die Erde aus.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Dass darfst du gerne selbst beurteilen. Ich finde den Austausch zwischen Leser und Schreiber wichtig, auch die Rückmeldung zu Texten; ich schreibe ja auch für Dich, um Dir eine Möglichkeit zu schaffen, aus dem Alltag abzutauchen.
Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Einen Verlag zu finden, der hinter meinem Buch steht, ist eine großartige Erfahrung. Das Selfpublishing hat mich ebenso neugierig gemacht – hier folgen in mehr oder weniger großen Abstände Kurzgeschichten. Lesehäppchen für Zwischendurch sozusagen. Ich habe sogar zwei, drei Vampyr-Kurzgeschichten in meinem Portfolio, schau doch mal nach ;).
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Schon probiert selbst zu schreiben? Vielleicht einen Vers? Wenn Dich etwas beschäftigt, bring die Frage, die Idee, den Satz, zu Papier … und schau, was sich daraus entwickelt. Vielleicht bist Du am Ende überrascht … und öffnest damit die Tür zum Schreiben.

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