Samstag, 7. April 2018

[Leselaunen] Psychothriller


Heute bin ich mit meinen Überlegungen zum Thema Psychothriller an der Reihe. Was ist es, was mich so fasziniert dabei zurücklässt, mich dazu bringt, atemlos von Seite zu Seite zu huschen. Ein Buch von vielen 100 Seiten in einem Leseabend zu verschlingen.

Es sieht leichter aus, als es ist, dieses Gefühl, das man beim Lesen hat zu beschreiben. Es ist vermutlich dieser Spannungsbogen, wenn man entweder mit dem Killer oder mit dem Ermittler von Mord zu Mord hetzt.

Doch muss es in Psychothriller, tatsächlich immer blutig zugehen? Ich behaupte jetzt einmal frech, nein. Es kann durchaus ein Thriller ohne Blutvergießen auskommen. Der Nervenkitzel ist es, der einem an das Buch fesseln muss. Der Glauben daran, dass es bald so weit sein könnte, aber dann doch durch eine Wendung nicht so kommt.

Das Spiel des Autors, uns in einen Lebensumstand zu entführen, den wir hoffentlich noch nie erlebt haben und erleben werden. Ein Stück weit, werden wir mit jedem Thriller, mit jedem Psychotrick in eine andere Welt entführt.

Natürlich ist es wünschenswert, wenn der Autor es schafft, sich dermaßen in das Buch hineinzuversetzen, dass man glaubt, wenn man sich alleine auf dem Heimweg oder zu Hause befindet, dass hinter einem die Übeltäter lauern. Wenn einem die Szenerie bis ins Bett, ja in den Schlaf verfolgt.

Es gibt wenige, die es bisher geschafft haben, dieses Feeling auf mich zu übertragen, doch ich muss sagen, mein Psychothriller-Gott von vor zwei Jahren muss sich nun mit zwei Autoren des Papierverzierer Verlages um Platz 1 prügeln.

Ja, ihr lest richtig. Chris Carter ist nicht mehr unangefochtene Nummer 1. Auf gleicher Stufe stehen M.H.Steinmetz und Felix Münter mit ihren Werken.

Welche Bücher mir von M.H.Steinmetz gefallen? 


 Eigentlich alle und bis vor zwei Wochen, hätte ich unbestritten "The wild hunt" genannt. Doch dann kam "Dreizehn", dieses Buch schaffte es durch meine Faszination in dem Bereich Ägyptologie und Psychologie, mich in den Bann zu ziehen und mich bis in den Schlaf zu verfolgen. Es ist auch nicht gut, wenn man eine Kerze vergisst und auf einmal wabbert Rauch durch den Raum. Nein, nicht nach diesem Buch. :) 



Aber auch Felix kann mich jedes Mal mit seinen Werken abholen. Meine unbestrittene Nummer eins sind die Carter-Akten. Ich mag diesen Söldner, wie er wirkt und alles löst. Seine Brutalität, aber auch ab und zu seine Feinfühligkeit, wenn er sieht, er steht auf verlorenen Posten. Lieber sich einmal Prügel abholen, als andere gefährden. Oder auch mal einfach flüchten. ;)
         

So, das waren meine Leselaunen zum Thema Psychothriller.

Wie steht ihr eigentlich zu dem Thema?
Mögt ihr Thriller oder Psychothriller?
Was fasziniert euch so an diesem Genre bzw. was muss es haben, um in dem Buch total zu versinken und sich zu denken, hoffentlich kommt er jetzt nicht um die Ecke?

Ich freue mich auf eure Reaktionen! :)

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