Samstag, 23. Dezember 2017

Weihnachtsbloggeraktion 2017


Hallo ihr Lieben,

Habt ihr auch eine Schwäche für den Duft von Tannenzweigen, den Anblick von glitzerndem Schnee und den Geschmack von Weihnachtsgebäck und wollt ihr dazu noch ganz viel Liebe und Romantik?
Dann seid ihr hier genau richtig. Denn heute ist die Aktion Weihnachtszauber bei mir zu Besuch.

Was das ist?
Weihnachtszauber ist eine Gruppe von Autorinnen, die es sich zur Mission gemacht haben, euch mit ihren Weihnachtsgeschichten zu verzaubern und in Vorweihnachtsstimmung zu versetzen.
Dazu gehören:
Hannah Siebern, Mila Summers, Alice Vandersee, Michelle Schrenk, Birgit Kluger, Karin Lindberg, Nicole König, Jo Berger, Ilka Hauck, Cleo Lavalle, Freya Miles, Nadine Kapp, Lita Harris und Kay Noa.
Die Facebookseite findet ihr hier: https://www.facebook.com/Weihnachtszauber2017

Und alle Bücher stehen unter diesem Link: http://amzn.to/2yWfUSP

In der Vorweihnachtszeit wird die Aktion jeden Tag bei einem anderen Blog zu Besuch sein und alle Autorinnen werden Fragen rund um Weihnachten beantworten. Zum Beispiel über Bräuche, Lieblingskekse und Weihnachtsbäume.

Heute ist folgende Frage an der Reihe: 


Dein lustigstes Weihnachtserlebnis

Birgit Kluger: Das ist schon eine Weile her. Damals hatten wir noch eine Katze. Für die war das Weihnachtshighlight natürlich der geschmückte Baum, wegen all der tollen Kugeln die daran hingen. Wir waren immerhin schon so schlau die Kugeln so hoch zu hängen, dass die Katze nicht gut drankam. Natürlich hat sie das nicht weiter gestört. Ein Satz und eine der Kugeln waren kaputt. Allerdings fiel dabei auch gleich der ganze Baum um. Unsere Katze bekam einen riesen Schreck und wir hatten eine Weile zu tun, bis wir die Scherben der kaputten Kugeln beseitigt und den Baum wieder aufgerichtet hatten. Von da an wurde der Weihnachtsbaum von der Katze mit Verachtung gestraft. J

Alice Vandersee: Da kann ich mich leider an keins erinnern.

Jo Berger: Wir verbringen Weihnachten immer mit der kompletten Familie. Mein Vater packte ein großes Geschenk meiner Mutter aus. Ein Wanderrucksack (Sie wandern gerne. Täglich. Und in den Urlauben täglich und besonders lange). Seine Augen strahlten, er betrachtete den Rucksack von allen Seiten, prüfte die Reißverschlüsse.
„Oh“, sagte ich. „Da hat sich Mama ja was Tolles einfallen lassen.“
Er sah mich verwundert an. „Hat sie nicht, den habe ich mir vor ein paar Wochen ausgesucht.“
Ich überlegte angestrengt, was ich darauf sagen sollte. Und sagte erstmal nichts, denn meine Mutter kam dazu.
„Der ist toll, nicht wahr? Wir haben uns überlegt, dass wir uns die Geschenke selbst aussuchen. Da haben wir den Ärger mit dem Umtausch nicht. Ich sage nur: „Schneeschuhe!“
Ich grinste und erinnerte mich an das letzte Weihnachtsgeschenk meines Vaters an meine Mutter. Schneeschuhe, die fast so groß waren wie sie selbst.
„Und was hast du dir ausgesucht?“, fragte ich, um das Gespräch von missglückten Geschenken abzulenken.
„Eine E-Mailpfanne. Wollte ich schon immer haben.“
Na dann. Frohe Weihnachten!


Karin Lindberg: Hm. Das ist schwer zu sagen, eigentlich passiert uns ständig was Lustiges. Für Weihnachten habe ich da leider kein konkretes Beispiel.

Mila Summers: Vor einigen Jahren, ich war noch jung und unerfahren, was das Ganze Kochding anbelangt, habe ich mal voller Eifer einen Truthahn vorbereitet, nur um feststellen zu müssen, dass er viel zu groß für den Ofen war. Ja, das sind so Dinge, die vergisst man nicht mehr so schnell.

Nicole König: Jetzt muss ich echt mal überlegen. Ach, da fällt mir was ein. Mein Mann spielt gerne man den Nikolaus für unsere Patenkinder und eines Abends musste auch ich auf den Kinderstuhl. Obwohl ich wusste, dass hinter dem Kostüm mein Mann steckte, hatte ich einen Megarespekt. Jetzt weiß ich, wie sich die Kinder fühlen. Jetzt lachen wir nur noch drüber. In dem Moment hatte ich echt ein bisschen Bammel.

Hanna Siebern: Vor ein paar Jahren hat bei uns in der Küche plötzlich der Adventskranz Feuer gefangen. Alle sind aufgesprungen und haben geschrien, aber mein Bruder hat die Tür aufgerissen, den kompletten Kranz genommen und ihn einfach nach draußen auf den Rasen geschmissen. Mit einer Coolness, über die wir heute noch lachen können.

Michelle Schrenk: Es ist jedes Weihnachten lustig. Ein bestimmtes Erlebnis fällt mir gerade leider nicht ein. Aber wir reden viel, lachen und ich liebe es Geschichten zu lauschen. Bei uns waren auch immer Freunde meiner Eltern, die Großeltern und da gab es viel zu hören. J

Lita Harris: Hm … eigentlich war es nicht wirklich lustig. Aber meine Mom hat es fast jedes Jahr fertiggebracht, dass der Braten am ersten Weihnachtstag etwas verkohlt war. Rückblickend klingt es allerdings schon lustig.

Freya Miles: Oh Gott! Das war wirklich ein Erlebnis sage ich euch. 2009 war es glaube ich – aber keine Garantie. Es war der 23.12. – ich hatte einen wirklich schrecklichen Tag auf der Arbeit (Jugendamt – und manche Dinge dort sind vor Weihnachten noch schlimmer, als sowieso schon). Auf dem Weg nach Hause wurde deutlich, dass sich ein unglaubliches Unwetter zusammenbraute. Mein Vater rief mich an und meinte, ich sollte zum nächsten Bahnhof durchfahren, es wäre nur noch mit dem Geländewagen überhaupt ein Durchkommen möglich. Gesagt getan. Er gabelte mich an dem Bahnhof auf und meinte direkt „ich bezweifele, dass du nach Hause kommst.“ Aber ich wollte natürlich … gemeinsames Baumschmücken – Traditionen etc. Da kann man doch am 23.12. nicht NICHT Zuhause sein.
Wir schafften es nur bis ca. einen Kilometer vor meinem Zuhause – und ich dachte noch „nichts leichter als jetzt mal eben nach Hause zu laufen – die paar Meter!“ Es war allerdings alles voll Eis. Ich hangelte mich an Zäunen und Mauern entlang und krabbelte auf ALLEN VIEREN über den Zebrastreifen, um die Straße zu überqueren, ABER ich kehrte in ganz viele Häuser ein. Bekam heiße Getränke, trockene Socken und so viele nette Gespräche. Das war der Wahnsinn. Wie in einem richtigen Weihnachtsfilm. Und irgendwann erkannte ich ein mir doch nur allzu bekanntes Gesicht. Mein Mann war aufgebrochen um mich unterwegs einzusammeln. Natürlich auch zu Fuß und in genau derselben Not. Wir haben Stunden gebraucht für diesen Kilometer, aber wir lachen immer noch, wenn wir darüber nachdenken.


Nadine Kapp: Puh, das ist schwer. Das war eigentlich an Nikolaus letztes Jahr. Ich habe einen Freund der Familie beauftragt, den Nikolaus für meinen Sohn (zu dem Zeitpunkt war er 3 Jahre alt) zu spielen. Im Jahr davor funktionierte das noch ganz gut, aber da dieser oft bei uns zu Besuch ist, wurde mein Sohn von Minute zu Minute unruhiger, während der "Nikolaus" vor ihm stand. Er flüsterte meiner Mutter dann in gewaltiger Lautstärke zu, dass es seltsam wäre, dass der Nikolaus genauso wie der Peter klingt. Wir konnten das Drama um das Existieren des Nikolaus‘ gerade noch so abwenden. ;-)

Ilka Hauck: In meiner Kindheit war es Tradition, dass ich mit meinen Eltern am zweiten Feiertag bei meiner Patentante und ihrer Familie zu Besuch war. Meistens gegen Nachmittag, es wurde dann doch immer etwas später, gab noch Abendessen und es war immer lustig. Und jedes Jahr um eine bestimmte Uhrzeit rief jemand an. Ein Mann, der mit meiner Patentante eine witzige Konversation am Telefon führte, bei der wir alle gespannt zuhörten. Sie fragte ihn immer, wer er sei, was er nie beantwortet hat, aber er rief wirklich jedes Jahr an und wir haben darauf gewartet, das war unser Weihnachts-Running-Gag. Wir haben nie herausgefunden, wer er war, aber ich muss da heute noch drüber lachen, wenn ich daran denke.

Kay Noa: Bei uns wird immer viel gelacht und viel gealbert, da fällt mir kein herausragend komisches ein. Aber mein schönstes Weihnachtserlebnis war mit Bol, dem Vorgänger von Reservewerwolf Bruno. Wir haben ihn schon älter (vermutlich 8 oder 9) aus einer Auffangstation in Spanien bekommen, wo er abgegeben wurde, weil er seinen Vorbesitzern, obwohl gesund und gut erzogen, zu alt geworden war, und Mitte November zu uns genommen. Er hat furchtbar getrauert und gar nicht verstanden, warum er hier bei uns ist und nicht bei seinem alten Herrchen (oder Frauchen, keine Ahnung). Die meiste Zeit lag er an der Haustür und hat gewartet, ob er nicht doch geholt wird…
An Weihnachten jedenfalls, als wir alle beisammen saßen und ratschten, kam er plötzlich ins Esszimmer, stupste jeden von uns an und legte sich dann unter den Esstisch. Und von da an, lag er nicht mehr an der Haustür. Er war bei uns angekommen und war uns über 5 Jahre lang noch ein wunderbarer Freund. (Jetzt krieg ich schon wieder feuchte Augen!).


Cleo Lavalle: Grübel, grübel, grübel ... Soll die Autorin jetzt schnell eins erfinden? Oder soll sie zugeben: Ich. Habe. Keins!? Ach, es ist doch sowieso das Fest der Besinnlichkeit. Da gibt es nichts zu lachen. Oder?

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