Sonntag, 22. Oktober 2017

[Wanderbuch] 17.Buch im Oktober: Jack the Ripper und er Erbe in Görlitz von Katrin Lachmann



Das Buch "Jack the ripper und der Erbe in Görlitz" wurde von Katrin Lachmann verfasst und erschien 2016 bei Edition Oberkassel Verlag Detlef Knut.


Marco Petzold ist Fahrradkurier in Görlitz, als er einen Brief einer Anwaltskanzlei in London erhält, der ihn zum Alleinerben einer gewissen Mrs. Abigail Smith ernennt. Gemeinsam mit der Rechtsanwaltsgehilfin seines Rechtsanwalts begibt er sich nach London und gerät in ein Abenteuer.


Der Autorin gelingt es einen Fall zu konstruieren, der durch historische Fakten und Fiktion ein großes Ganzes ergeben. Die Geschichte umfasst Themenbereiche, wie das normale Leben, Sterben, Mord, Totschlag und auch Betrug, Eifersucht und Liebe. Die Protagonisten sind sehr gut umschrieben und gezeichnet, sodass man sich in ihre Lebenssituationen gut einlesen kann und mit ihnen einen kleinen Stück ihres Lebens miterleben kann.
Marco erscheint zunächst eher als nicht sehr zielstrebiger Typ, jedoch macht ihn das Erbe und die wilde Jagd nach dem Erbe immer draufgängischer und man kann ihn fast mutig und einfallsreich nennen.
Die Wortwahl und Sprachstil sind der Geschichte sehr zuträglich, auch wenn ich einige Male einen kleinen Hänger hatte beim Lesen. Aber die Geschichte und der Spannungsbogen ist bis zum Schluss sehr gut aufgebaut und man kann der Geschichte sehr gut folgen.


Jeder, der gerne Krimis liest, sollte auch dieses Buch zur Hand nehmen, da er eine neue Art und neuen Blickwinkel auf manche Geschichte wirft, auch wenn manche historische Tatsache nicht ganz der Wahrheit entspricht und der Geschichte angepasst wurde.

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