Mittwoch, 23. August 2017

[Buchvorstellung einmal anders] Spiel des Schattens von Harald Weiß

Buchvorstellung einmal anders
„Spiel des Schattens“

Heute treffe ich mich mit Kriminalrat Sepp Kartl im Dienstzimmer der PI Forchheim.

Hallo, herzlichen Dank, dass sie heute bezüglich ihres Falles Stellung nehmen.
Wenn es sein muss. Aber schreiben Sie auch richtig und nicht so ein Geschmarre, wie es sonst immer im Blatt steht.

Würden Sie uns bitte in max. 5 Sätzen erklären, worum es in diesem Fall geht?
Um irgendeinen Spinner, der meint ein Spiel mit uns zu spielen zu müssen. Kommt sich oberschlau vor, weil er meint, uns und vor allem mich, an der Nase herumführen zu müssen. Und Max kommt mir auch noch mit seinem Vollmond und dem ganzen Esoterikkram dazwischen. Aber ich kriege ihn, versprochen.

Was war denn jetzt das wirklich schwierige an diesem Fall? Könnte es sein, dass der Autor es liebt seine Protagonisten in schwierige Situationen zu bringen?
Er meint, er muss uns immer von einer Stelle zur anderen jagen. Sind wir dann dort, stehen wir jedes Mal vor einer Sackgasse oder es ist einfach eine falsche Fährte. Finden Sie das lustig? Aber wir sind es gewohnt mit Schwierigkeiten umzugehen und auch wenn es manchmal zum Haare raufen war, ziehen der Verbrecher doch am Schluss den Kürzeren.

Haben Sie eine Lieblingsstelle, welche ihre Situation mit dem Schatten am besten beschreibt und welche sie meinen Lesern mitteilen möchten?
Ich finde die Gedankenwechsel von unserer Arbeit hin zum Gefühlsleben des Verrückten eine tolle Bereicherung. Gruslig ist für mich die Begegnung nachts alleine am Weiher gewesen. Vor allem hat mich das viele Geld völlig überfordert. Da sollst du ruhig bleiben?

Was glauben sie Herr Kriminalrat Kartl, wie viel echter Harald Weiß steckt in ihnen oder anderen Charakteren in diesem Buch?
Vielleicht versucht er ja, sich in dem Buch zu kopieren und meint, ich bin er. Aber glauben Sie mir, ich bin einmalig, auch wenn vielleicht das eine oder andere zutrifft. Sein Alter und seine grauen Haare lasse ich so stehen. Aber ansonsten bin ich ich. Nur ich alleine. Kartl redete sich allmählich in Rage.

Welches Zitat würde das Buch am besten beschreiben?
Auch ein einziges Haar wirft einen Schatten.

Leser sind immer etwas neugierig. Wie würden Sie den Autor unseren Lesern beschreiben? Wer steckt hinter dem Buch?

Jetzt soll ich einen Kerl beschreiben, der versucht, mich bloß zu stellen? Na gut. Wenn es sein muss. Ohne ihn würde es mich vielleicht nicht geben. Er hat uns ja schließlich geboren oder wie man dazu sagt. Also muss er schon ganz schön gewieft sein, so einen Charakter, wie mich zu erschaffen. Scheint eine gute Fantasie zu besitzen und schickt uns zu den ungewöhnlichsten Mordfällen. Aber somit ist unser Dienstalltag nicht mehr so langweilig. Wissen Sie, nur eine Leiche im Jahr, ist auch nicht die Erfüllung.

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