Sonntag, 26. März 2017

[Protagonisteninterview] Burlesque Princess von Hailey J. Romance






Protagonisteninterview
Burlesque Princess von
Hailey J. Romance




[Wir befinden uns im Moonlight. Mir gegenüber sitzen Tina und Ruby. Die Tür wird aufgerissen und Ryan tritt völlig außer Atem ein.]

Hallo und herzlich willkommen zum Interview. Es freut mich wirklich außerordentlich, heute Ruby, Tina und Ryan begrüßen zu dürfen.
Wie geht  es euch heute?

Tina: „Danke, mir geht es hervorragend.“
Ruby: „Ich bin happy.“
Ryan: „Mit dieser Frau an meiner Seite, muss es einem doch gut gehen, oder nicht?“

Es gibt Tage, die können alles in deinem Leben verändern. Was sind die Tage, welche euer Leben total aus dem Takt geworfen haben?

Ruby: „Es war der Tag an dem ich erfuhr, dass meine Eltern bei einem Flugzeugabsturz gestorben sind.“
Tina: „Bei mir war es der Tag, an dem ich ins Kinderheim kam.“
Ryan: „Als meine Eltern sich trennten und ich mit meinem Dad mitzog.“
Tina: „Ich denke, jeder der seine Eltern verliert, egal auf welche Art und Weise, weiß wie es uns ergangen ist.“
Ruby: „Und sieht, wie man am Ende doch glücklich werden kann.“
Tina: „Manche von uns haben dafür aber einen mächtigen Tritt in den Hintern gebraucht.“

Wie habt ihr denn dann wieder in das Leben zurückgefunden?

Ryan: „Tina hat Ruby wirklich in die richtige Richtung gezogen. Zum Glück.“
Ruby: „Ja und ich dich.“
Tina: „Ihr zwei seid euch so ähnlich. Stur, wie meine Kinder, wenn sie am Abend keine Schokolade mehr bekommen.“
Ruby: „Ich bin nicht stur.“
Tina: „Und ob …“
Ruby: „Jetzt aber nicht mehr.“
Tina: „Nur noch manchmal.“

Das klingt jetzt interessant. Tina, wie groß ist deine Hilfestellung in diesem Zusammenhang? Oder war der Schubs in die richtige Richtung nicht nötig?

Tina: „Oh Gott, wenn ich daran zurückdenke, was ich mit ihr durchhabe …“
Ruby: „So schlimm?“
Tina: „Du hast dich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, auf die Anzeige vom Ballett Theater zu  reagieren.“
Ruby: „Hat ja auch nichts gebracht.“
Ryan: „Hey, du hast mich kennengelernt.“
Tina: „Sehen Sie, so ist sie immer. Nur das Schlechte sehen.“
Ruby: „Das stimmt doch gar nicht.“
Tina: „Du hast deine große Liebe gefunden. Oder etwa nicht?“
Ruby: „Ja ist ja schon gut. Meine Freundin hat recht. Viel mehr noch, hätte sie mir nicht einen riesen Schubs gegeben, säße ich jetzt nicht hier.
Ryan: „Und nicht neben mir.“
Ruby: „Sie ist eben eine richtige Mama, die weiß was gut für ihre Kinder ist. Und so hat mich Tina auch immer behandelt, wie ihr eigenes Kind.“
Ryan: „Klingt irgendwie komisch, wenn man bedenkt, dass sie nur wenige Jahre älter ist als du.“
Ruby: „Es stimmt aber. Tina hat viel früher als ich begriffen, um was es wirklich im Leben geht. Nicht aufgeben, dass ist es was wirklich zählt.“
Tina: „Das hast du aber schön gesagt.“

Ryan. Warum hast du ein derart großes Verlangen, Ruby zu helfen?

Ryan: „Als ich Ruby damals in der Umkleide abgeholt habe, war ich auf der Stelle von ihr geflasht. Sie war so hübsch und zitterte vor Angst und als ich sie dann tanzen sah, war mir zwar ab dem ersten Schritt bewusst, dass  sie eine Absage erhalten wird, aber mir war ebenso klar, dass ich ihr helfen muss. Sie erinnerte mich so sehr an meine Mum und meine Schwester.
Ruby: „Du und dein Helfersyndrom.“
Tina: „Sei lieber froh, dass er es hat, sonst wärst du jetzt nicht hier.“
Ryan: „Und ich wohl auch nicht.“
Tina: „Da muss ich dir recht geben mein Lieber. Ruby hat dir in der Beziehung auch ganz schön den Kopf gewaschen und nicht aufgegeben, dich endlich wieder mit ihnen zu versöhnen.“
Ryan: „Ich war ganz schön blöd.“
Ruby: „Das kannst du laut sagen.“

Jetzt zur letzten Frage: Was wünscht ihr euch für eure Zukunft?

Tina: „Ich wünsche mir, dass alles so bleibt wie es jetzt ist.
Ruby: „Meine Freundin ist endlich nicht mehr allein. Ich habe die Liebe meines Lebens gefunden und kann tanzen. Wenn alles so bleibt wie es jetzt ist, dann bin ich mehr als nur zufrieden.“
Ryan: „Das hast du aber schön gesagt und dem kann ich mich nur anschließen.“


Ich bedanke mich ganz herzlich für das Interview!

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