Samstag, 25. Februar 2017

[ebook] 12.Buch im Februar: Verfluchtes Blut - Skylar von Samy Hale

Das Buch "Verfluchtes Blut - Skylar"wurde von Samy Hale geschrieben und erschien 2016 im Eisermann Verlag.

Skylar Coleman lebt ein relativ normales Leben, arbeitet in einer Modelagentur und trifft sich immer wieder mit ihrer besten Freundin Cherry Broderick, welche ebenfalls in dieser Agentur tätig ist. Sie hat immer wieder unerklärliche, realistische Träume und lernt auch bald einen wunderschönen Mann, namens Koen kennen. Als eines Tages bei einer Modenschau fast alle Besucher von Vampiren abgeschlachtet werden, wird sie entführt und erfährt erstaunliches über ihr Leben und anderes, was ihr Leben gehörig auf den Kopf stellen wird.

Der Autorin gelingt es von Beginn an einen Spannungsbogen aufzubauen und diesen auch über weite Teile des Buches zu halten. Allerdings muss man sagen, dass das gesamte buch immer wieder durch sehr explizite, detailliert dargestellte Sexszenen durchbrochen wird.
Skylar ist am Anfang des Buches eine für mich sehr unsympathische Hauptprotagonistin sie wirkte naiv, unselbstständig und sehr weltfremd. Allein die Tatsache, wie sie auf Koen und die ganze Sache mit der Modenschau reagiert, ärgerte mich massiv. Aber Gott sei Dank erhält sie einen positiven Umschwung gegen Ende des Buches und sie wirkt nicht mehr so passiv.
Koen ist der typische Bad Boy und lebt dies auch aus. Er verwirrt und zieht im gleichen Maße an. Auch seine Entwicklung überrascht mich im Laufe des Buches doch sehr.
Cherry, die gute Freundin von Skylar ist sehr sympathischer Charakter. Sie ist eine Auflockerung, sieht alles eher locker und steht Skylar bei den Erneuerungen in ihrem Leben bei.
Die Sprache- und Wortwahl war für das Buch sehr gut gewählt, jedoch war es auch nicht ganz ohne Grammatik- und Rechtschreibfehler. Es störte mich leider auch, dass manche Sätze nicht fertig waren oder auch oft entscheidende Informationen fehlten. Da in das Buch in der Ich-Form und in verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde, störte indirekt auch, dass man oft nicht sogleich wusste, wer der Erzähler ist.

Jeder, der Fantasy, Liebesgeschichten und Erotik gerne liest, ist sicher mit diesem Buch gut beraten, allerdings darf einem der ein oder andere Fehler nicht stören.

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