Donnerstag, 5. Januar 2017

[ebook] 4.Buch im Jänner: Martyr Art von Judith Laverna

Bei dem hier vorliegenden Buch "Martyr Art" handelt es sich um den ersten Band einer Trilogie, rund um Elfen. Verfasst hat dieses Buch Judith Laverna.

Ayleen ist eine Elfe und steht vor dem Problem, dass sie mit ihrer Ehrlichkeit und Wissbegierigkeit oft ihre Mitmenschen vor den Kopf stößt, welches ihr nicht nur Freunde einbringt. Meist verachtet, geht sie als ziemlicher Einzelgänger durch ihr Leben. Auch ihr Vater verhält sich ihr gegenüber oft sehr komisch. Aber, sie will ihren Vorfahren auf die Spur kommen und macht sich auf, auf eine sehr gefährliche Mission.

Der Autorin gelingt es einem sofort in die Welt der Elfen hineinzuziehen, denn es ist nicht die sonst so übliche Konstellation in welcher sich Elfen meist befinden. Die Erzählstränge werden sehr genau aufeinander abgestimmt und es gibt eine Dynamik in dem Buch, welcher sich der Leser nicht entziehen kann.
Obwohl das Buch mit über 600 Seiten zu den eher dicken Büchern gehört, will man es eigentlich in einem durch lesen und sich voll und ganz in die Geschichte einfühlen.
Es gibt aber auch Kapitel, welche nicht wirklich zielführend für die Geschichte waren, aber gerade dieses kurze Durchatmen zwischendurch, macht das Buch auch zu etwas besonderem.
Ayleen war mir von Beginn an sympathisch. Durch ihre selbstsichere Art wie sie für die Dinge einsteht, welche sie für richtig hält macht sie einzigartig. Das einzige was mich an ihrem Charakter maßlos gestört hat ist ihr sehr gestörtes Verhältnis zu ihrem Vater. Obwohl sie eine Kriegerin ist, kann sie sich nicht durchsetzen wenn es um diese Angelegenheiten geht und beginnt sogar sich selbst zu verleugnen, nur um ihm zu gefallen.
Die Wortwahl und die Sprachfärbung war sehr gut gewählt, denn die Geschichte ging einem als Leser einfach in Mark und Bein über.

Ich kann dieses Werk nur jeden Fantasyliebhaber empfehlen und ich freue mich bereits jetzt darauf, den zweiten Band zu lesen, und zu erfahren wie es weitergeht in der Elfen-Trilogie, denn ich glaube, obwohl schon viel erzählt wurde, gibt es noch vieles zu erzählen.

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