Sonntag, 22. Januar 2017

[ebook] 13.Buch im Jänner: Aurinja von Sabine Niedermayr

Die Fantasygeschichte "Aurinja" wurde von Sabine Niedermayr verfasst und erschien 2015 im Elvea Verlag.

Argon, ein Junge, welcher mit seiner Mutter immer wieder durch die Welt zieht, sieht sich als Abenteurer und Geschichtenerzähler. Er sitzt gerne mit seinen Freunden am Lagerfeuer und erzählt ihnen die alten Geschichten rund um die Legende der Wächter von Aurinja. Doch als auf einmal seine Mutter entführt wird und sein Dorf bis auf Ismina von seelenlosen Kämpfern ausgelöscht wird, beginnt das wahre Abenteuer.

Der Autorin gelingt es gleich zu Beginn ein atemberaubendes Tempo vorzulegen, welches einem fast den Atem nimmt. Allerdings sind manche Sätze sehr verschachtelt, welches dam Lesen etwas mehr Konzentration abverlangt. Sie schmeißt uns in eine Welt aus Sagen und Mythen hinein, welche gut durchdacht sind, aber auch teilweise etwas schwer zu glauben sind. Doch diese Geschichte benötigt diese kleinen aber feinen Bewegungen in eine andere Richtung, wenn man für den Protagonisten gerade eine andere Richtung einschlagen möchte.
Man kann sich in die Hauptprotagonisten Argon und Ismina sehr gut hineinversetzen, auch in seine Mutter, aber leider kommt die nicht allzu oft vor.
Argon sieht sich vor allem als Reisender, als Abenteurer und Geschichtenerzähler. Allerdings ist er auch etwas weltfremd, aber auch hilfsbereit und immer bereit sich auf Abenteuer und neue Herausforderungen anzunehmen.
Seine Mutter ist mir eigentlich sympathisch, aber leider durch ihre Entführung nur in den ersten Kapiteln existent. Sie hält irgendwie die ganze Familie zusammen, aber man spürt, dass sie Geheimnisse vor ihm zurückhält.
Ismina, die Tochter des Anführers des Dorfes, wo Argon und seine Mutter zum Schluss lebten ist eine sehr gute Bogenschützin und sehr loyal zu den Menschen zu denen sie Vertrauen schöpft. Sie kommt mir zu Beginn als eine sehr treibende Kraft vor, jedoch behindert sie sich oft auch selbst, vor allem wenn es um die Liebe geht.
Die Wortwahl und die Spracht haben ihre positiven und ihre negativen Facetten, denn nicht jeder liebt verschachtelte Sätze zu lesen. Aber vor allem die Erzählperseptive und die Dialoge machen die Geschichte erlebbar. Man kann sie erleben, spüren und einfach in ihrem Erzählstrang versinken.

Ich mochte die Fantasygeschichte und ich kann die Geschichte rund um Argon einfach nur einem jeden Fantasyliebhaber ans Herz legen. Lesen Sie die Geschichte und erleben Sie eine wundervolle Geschichte rund um Argon, Ismina und Aurinja.

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