Samstag, 17. Dezember 2016

Lesemarathon "Under Ground" von S.L.Grey by #kejaliest


Nachdem wir vor einiger Zeit gemeinsam "Im dunklen, dunklen Wald" von Ruth Ware gelesen haben, steht dieses Wochenende ein weiteres Buch auf der Liste, "Under Ground" von S.L.Grey.

1. Update: 17.12.2016 - 21:00 Uhr
Aktuelles Buchgeplauder
  • In welchem Kapitel seid Ihr gerade?
    Ich befinde mich gerade auf der Seite 10. Nachdem ich den ganzen Nachmittag irgendwie nicht wirklich fit war und eigentlich nur geschlafen habe, steige ich jetzt voll ein! ;)

  • Wie macht Ihr es Euch lesemukkelig?
    Bei mir steht alles bereit! Soletti, Nutella und Pfefferminztee.
    Davon ist wie immer genügend Vorrat im Haus. ;)

  • Macht Ihr Euch Notizen oder ist das Buch nachher voller bunter Merkzettel?
    Nein, ich mache mir eigentlich nie Notizen, denn ich habe es mir angewöhnt, die Rezensionen immer gleich zu schreiben, wenn alles frisch ist. Das mit den Postits habe ich schon mal probiert, hab aber all das, was mir anscheinend wichtig erschienen ist nicht verwendet. Es war nur Zettelvergeudung. ;)


Wir begeben uns in die Luxus-Survival-Gebäude

  • Das Buch:
    Wie findet Ihr das Cover & die Optik vom Klappentext?


    Ich finde das Cover schon sehr gelungen. Es ist schlicht und einfach gehalten und spiegelt irgendwie das Leben im Bunker wieder. Mit Liften kommt man rauf und runter. Aber wenn alles ausfällt, ist nur Notbeleuchtung an und man sieht nur den rot beleuchteten Knopf nach unten.
    Der Klappentext macht neugierig, auf die Auswirkungen des Stresses dort unten. Bin gespannt, ob das Buch das halten kann, was es verspricht.
  • Prolog
    Der unbekannte Mann ist tot? Doch wer schaltet die Taschenlampe ein und aus?
    Wie gefiel Euch dieser Einstieg?

    Mir gefiel der Einstieg relativ gut, doch das kindliche, aus der Ich-Perspektive erzählte Geschehen, weiß ich nicht recht ob ich das gut oder schlecht finden soll. Es baut auf jeden Fall Spannung auf, vor allem als sie dann über dem Mann und die Taschenlampe stolpert.
    Ich glaube, dass die Taschenlampe nicht aus- und eingeschaltet wird, sondern, dass durch den Aufprall einfach ein Wackelkontakt besteht und aus diesem Grund dieses gruselige Szenario passiert.
Update 2: 17.12.2016 - 22:25

  • In welchem Kapitel seid Ihr gerade? 
    Es geht voran, mir gefallen die kurzen Kapitel, welche das Buch hat. Momentan befinde ich mich auf Seite 42.
    Langsam aber stetig bekommt man nun einen Blick auf das Gesamtszenario, welches von Asien rüberschwappt. Die Spannungskurve steigt langsam aber stetig an. Ich hoffe, das bleibt so!
  • Gibt es (schon) Protagonisten mit denen Ihr Euch identifizieren könnt oder die Euch tierisch nerven?
    Es ist zwar hart, aber vor allem Ginas Eltern und ihr Bruder nerven mich im Moment total. Ginas Ängste kann ich in gewisser Weise verstehen, aber ich hoffe, dass sie sich noch zu einem selbstbewussten Menschen entwickelt. Cait sieht mir auch sympathisch aus. Ich glaube, die ist bisher auch noch eine der normaleren Personen, welche wir im Moment kennengelernt haben.


  • Kapitel 1 „Gina“
    Gina verbildlicht uns ein wenig das „Sanctum“, absolut Fensterlos! Wäre dies eine beklemmende Situation für Euch?
    Ich glaube, für mich wäre das absolut nichts, denn in engen Räumen ohne Fenster fühle ich mich einfach nicht wohl, nicht, dass ich unter Klaustrophobie leiden würde, nein, das nicht, aber das Wissen, dass ich für lange, lange Zeit dort eingesperrt sein werden würde, ohne Chance bzw. Erlaubnis dort wieder raus zu kommen, das ist glaube ich für mich das furchteinflößende.
  • Kapitel 2 „Jae“
    Das Virus hat Asien eingenommen, beginnt sich in Amerika auszubreiten und auch England beginnt sich darauf vorzubereiten. Wie lange wird sich wohl noch die Verbindung in die Außenwelt halten?
    Da es ein Betonbunker zu sein scheint und es schon jetzt zu Wlan-Aussetzern kommt, wird die Verbindung zumindest über Internet nicht lange möglich sein. TV werden sie über Kabel bekommen, d.h. sie werden den Untergang mitbekommen, aber nicht in Kontakt treten können mit der Außenwelt. Ich schätze, die Verbindung wird vielleicht noch 2-3 Wochen halten, so lange noch ab und zu die Türe zur Außenwelt geöffnet wird. Dann wird es das nicht mehr geben.

  • Kapitel 3 „Cait“
    Ein rätselhaftes Kapitel! Saritas Mutter ist verstorben und das Au-Pair ‚Mädchen‘ fragt sich, was wirklich mit der Mutter geschehen ist. Glaubt Ihr es verbirgt sich mehr hinter dem Tod?


    Das ist wirklich eine sehr gute Frage, denn irgendwie hat er ja ein bisschen zu lange gezögert, als Fuller gefragt hat, wo seine Frau ist. Warum sagt er nicht einfach, sie hatte dieses oder jenes. Todesfälle passieren in den besten Familien. Aber ich glaube es hängt mit dem Bunker zusammen. Vielleicht war Saritas Mutter sehr reich oder hatte eine Lebensversicherung und musste somit für das Überleben im Bunker ihr Leben lassen. Ich glaube, da tun sich noch Abgründe auf.
  • Bislang sind Euch ein Mädchen, Teenager & eine junge Erwachsene begegnet, die Erwachsenen erscheinen bislang nur als Nebenbild. Abgesehen von Sarita berichten die Protagonisten aus der Ich-Perspektive.
    ~ Vermisst Ihr eine erwachsene Sichtweise?
    ~ Warum ist Saritas Sichtweise aus der dritten Person? Glaubt Ihr dies hat einen besonderen Grund?

    Nein, eigentlich vermisse ich die Sichtweise der Erwachsenen noch nicht wirklich, denn die Ich-Perspektive der Jugendlichen schafft es uns wirklich tiefer ins Geschehen hineinzuziehen. Ich lese überhaupt Geschichten aus der Ich-Perspektive sehr gerne.
    Warum wird Saritas Sichtweise aus der dritten Person erzählt? Gute Frage, vielleicht hat es den besonderen Grund, dass sie diejenige ist, welche alle Retten kann, aber sie das nicht weiß, dass sie diejenige ist, die die Menschheit retten kann. Dann wäre es also deswegen so geschrieben, aus der Sicht des Forschers bzw. des noch unbekannten Erzählers.

Update 3 - 18.12.2016 - 11:30
  • Kapitel 4 „James“
    Auch hier kommen Fragen auf: Von was weiß James‘ Freundin nichts?!

    Ich glaube, dieser James ist auch ein ganz komischer Typ. Zuerst macht er mit seiner Frau auf Verschwörungstheoretiker, und dann auf einmal kommt ein Hund und alles ist wieder beim Alten? Gehts noch?
    Vielleicht ist er mit dabei, bei der großen Verschwörung und die Amerikaner haben zuerst in China und Japan den Virus ausprobiert und jetzt schwappt er unkontrolliert herüber?
  • Die erste Sichtweise eines Erwachsenen, diese jedoch wie im Prolog aus der dritten Person
    ~ warum glaubt Ihr schreibt der Autor aus verschiedenen Perspektiven und Erzählformen?
    ~ Die Protagonisten haben alle eigene familiäre Probleme, wird dies noch eine größere Rolle spielen?
    ~ Was haltet Ihr von der Familie Guthrie? [Gina, Brett, Bonnie & ‚Cam‘]


    Schön langsam glaube ich, dass wir hier wie aus einem Tagebuch lesen. Mich stören diese Erzählformenwechsel nicht, auch die Perspektivenwechsel sind interessant, aber man muss aufpassen, dass man nicht durcheinander kommt, weil es so viele verschiedene Personen und Handlungsstränge sind.
    Ich glaube, dass diese Probleme der einzelnen Familien noch riesig große Probleme machen werden, denn auf so engen Raum, kann man doch gar nicht ruhig bleiben, deshalb finde ich es auch gescheit, den Insassen die Waffen vorerst wegzunehmen.
    Diese Familie Guthrie scheint mir äußerst komisch, Waffennarren,keinen Respekt vor Frauen, aufrührerisch und immer im Mittelpunkt stehen wollend.
  • Kapitel 5 „Will“
    Ebenso hat auch Will eine auffällige Familiensituation. Die ersten menschlichen Abgründe beginnen sich zu entwickeln: Die ankommende Familie soll vor den Toren bleiben ~ wie hättet Ihr gehandelt?


    Ich weiß es nicht wirklich, was ich gemacht hätte, wenn es eine Epidemie gibt und die Ankommenden husten und schniefen, werde ich sie vermutlich nicht mit offenen Armen empfangen. Ich wäre vermutlich wie Will auch nach draußen gegangen und hätte mir die Familien persönlich angesehen. Vielleicht ist es auch nur ein Reizhusten, nach dem langen im Auto sitzen.
     
  • Kapitel 6 „Trudi“
    Ein längeres Kapitel im Vergleich zu den vorherigen. Auch hier beherbergt die Familie Geheimnisse, vielmehr ist der Vater ein Geheimnis. Obwohl die Familie unter Quarantäne steht, werden sie von Will versorgt und der erste Todesfall wird bekannt. Breitet sich das Virus aus?


    Ich glaube, dass Amerika bereits vom Virus unterwandert ist. Und weil der Aufbruch mancher Personen im Bunker erst sehr spät passiert ist, kann es ja auch durchaus sein, dass es bereits da ist, auch im Bunker.
    Welches Geheimnis wird das sein, was Leo in sich trägt. Wenn er doch schon jahrelang wartet, sich von seiner Frau loszulösen, warum lässt er sie dann nicht einfach dort, wo sie sicher nicht überleben wird. Warum schleppt er sie mit in den Bunker?
    Ist es das Emphysem? Oder ist es bereits auch wieder ein bisschen Virus?
  • Auch die letzten zwei Kapitel waren aus der Sicht eines Erwachsenen, sowie der dritten Person
    ~ was haltet Ihr von diesem Wechsel der Erzählweisen? Welcher Charakter ist Euch am sympathischsten bzw. am unsympathischsten? Könnt Ihr Euch mit einem Protagonisten identifizieren? Aus jeder der Wohnungen erhält ein Protagonist eine Stimme
    ~ nur Greg kommt nicht vor! Was glaubt Ihr woran dies liegt?


    Ich glaube, dass Greg keine Stimme hat, weil er ja auch bei den Tieren lebt und keine Wohnung hat.
    Wirklich identifizieren mit einem Protagonisten kann ich mich nicht, denn sie sind entweder zu unselbstständig oder sie nerven. Die, welche nicht nerven sind dann auch wieder so, ich kann es nicht beschreiben. Man sehen, was die folgenden Kapitel bringen.
    Am sympathischsten ist mir Cait, denn sie spricht als einzige aus, was sie denkt und fühlt. Am unsympathischsten sind mir die Guthries, die sind nur auf ihre Waffen und ihr eigenes Wohlbefinden konzentriert.
Ab jetzt werde ich nur mehr die Leseeindrücke gesammelt aufschreiben, weil es auch keine offiziellen Fragen mehr dazu gibt.
Kapitel 7 "Jae" bis Kapitel 12 "Trudi"
Also, im Moment kommt endlich Spannung auf. Die Leiche wird gefunden und es gibt Anzeichen auf einen Mord. Allerdings wird Will immer stärker zum Anführer der kleinen Gruppe. Es gilt jetzt alles daran zu setzen, keine Panik zu erzeugen. Bin ja dann mal gespannt, wie das weitergeht.

1 Kommentar:

  1. Guten Morgen Claudia!

    Ich lasse dir jetzt schonmal liebe Weihnachtsgrüße da und wünsche dir tolle Feiertage mit lieben Menschen ohne Stress und vielen Geschenken! Komm gut ins Neue Jahr mit viel Glück, Gesundheit und Lesezeit für 2017!

    Liebste Grüße, Aleshanee

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